danke Tina28 , dann schreib ich mal noch schnell den Rest![]()
Lissabon Teil 2
Schon in der Altstadt hatte uns Pieto, unser Tuk-Tuk-Fahrer, die Nase lang gemacht und uns von den leckeren Pasteis de Belem erzählt. Aber die besten und einzigen nach Originalrezept gäbe es nur in Belem. Und keiner, der Lissabon besucht, dürfe die Stadt verlassen, ohne diese kleinen Köstlichkeiten probiert zu haben. Seiner Schwärmerei nach zu schließen, liegt das Paradies also in Belem. Trifft sich gut, denn da wollten wir sehr gerne hin.![]()
Schon von weitem sehen wir das beeindruckende Hieronymus-Kloster. Die Schlange vor dem Eingang ist beachtlich, man kann das Ende fast nicht erkennen. Auch eine beachtliche Schlange hat sich vor einer kleinen unscheinbaren Konditorei gebildet. Einträchtig stehen Einheimische, Chinesen, Deutsche, Amerikaner in der Reihe und bunte Sprachfetzen dringen bis zu uns. Pieto hat das Tuk-Tuk direkt vor der Eingangstür geparkt und verschwindet im Inneren.
Wenige Minuten später ist er zurück und hat eine Box mit den kleinen Puddingtörtchen besorgt. Sichtlich stolz verteilt er sie, beißt selbst herzhaft in eines rein und schaut erwartungsvoll in unsere Gesichter. Hhm lecker, er bekommt natürlich die erwartete Reaktion. Auch wir finden: die sollte man unbedingt probieren.![]()
Nun aber widmen wir unsere Aufmerksamkeit dem berühmten Kloster, das auch zum Weltkulturerbe zählt.
Die Zeit reicht natürlich nicht für eine Besichtigung und so begnügen wir uns mit der Klosterkirche, hier ist auch die Schlange nicht so lang.
Innen mindestens genauso beeindruckend wie von außen, kommt man hier auch zu den Königsgräbern und zu dem Sarkophag von Vasco da Gama, dem berühmten Seefahrer und Entdecker Indiens.
Wir überqueren die Straße, gelangen über einen kleinen Andenkenmarkt zum Ufer des Tejo und stehen vor dem Padrao dos Descobrimentos, dem mächtigen 52 m hohen Seefahrerdenkmal. Dieses wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer erbaut.
An der Uferpromenade gehen wir weiter. Unsere Blicke werden vom Torre de Belem angezogen.
Der Turm wurde im 16. Jahrhundert am Startpunkt der damaligen Seefahrten erbaut. Von Nahem sieht man dann die wunderschönen Ausschmückungen mit Reliefs, durchbrochenen Balkonen, Zinnen und Türmchen. Auch hier haben wir natürlich leider keine Zeit zum Reingehen. ![]()
Ganz toll fand ich auch den Stand im Vordergrund. Er nennt sich "Vine with a view". Hier kann man glasweise eisgekühlten portugiesischen Wein probieren und hat die tolle Aussicht kostenlos dazu. Ganz tolle Idee und an vielen schönen Aussichten in Lissabon zu finden![]()
Vom anderen Ufer schaut die Christusstatur zu uns herüber und mit einem letzten Blick aufs Kloster gehen wir zum Tuk-Tuk zurück.
Langsam geht unsere Tour dem Ende entgegen. Wir besprechen noch kurz, dass wir anstatt am Hafen lieber in der Altstadt aussteigen wollen und fahren zum Praca do Comercio, von dem man ja oft liest, dass er der schönste Platz Europas sein soll. Hier verabschieden wir uns herzlich von Pieto. It was like a visit with a friend, hope to see you again.![]()
So, von jetzt an sind wir auf uns alleine gestellt und machen uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt.
Aber jetzt muss ich erst mal Pause machen
bis dann
Andrea
