Beiträge von Dagl67

    Hallo Dagl67 ...du schreibst immer, dass ihr auf Deck 14 zum Frühstück/ Kaffee holen gewesen seid...:/

    Ich denke aber mal, dass du die Terrasse vom Gosch meinst, oder? Die ist doch auf Deck 12 und die Außenalsterbar ist auf Deck 14 ;)

    Ach du je, du hast natürlich Recht||...

    Ich versuche jetzt mal alle Stellen im Bericht zu finden und zu verbessern :D


    Danke dir:*


    So schön diese Darbietung der 6 bzw. 7 Sänger und Sängerinnen ist, so sehr zeigte dieser Abend auch leider wieder, wie viele Passagiere hier einfach nur motzig drauf waren...:cursing:


    Ja, das Studio war schon früh rappelvoll, nicht Jeder konnte sitzen und viele Gäste mussten schon vor der Tür weggeschickt werden (dafür hat dann Wiebke sogar eigenhändig Stühle aus dem Konferenzraum geschleppt, um einigen Anwesenden dann doch noch einen Sitzplatz bieten zu können).

    Sven, der Manager vom Studio, der einige Abende zuvor 40 würde und mit einem Geburstagsständchen der Gäste beehrt wurde, musste mehrmals erklären, warum nicht aufs Theater ausgewichen würde (diese intime Form der Aufführung, wie es sich die Künstler gewünscht hatten, würde dort nicht funktionieren), dass aus Sicherheitsgründen leider nicht noch mehr Menschen ins Studio dürften und und und. Als Gäste, die neben uns saßen, ihn nochmals deswegen ansprachen, meinte er freundlich und höflich, sie könnten ja auch gehen, wenn es ihnen nicht gefiele ... wo er Recht hat, hat er Recht. Na, dann ging's es aber los, dann haben die vom Leder gezogen... Ich habe mich irgendwann eingemischt, weil mir das so auf die Nerven ging, und habe ihn in Schutz genommen. Vor uns andere Gäste waren auch permanent am meckern.. über die 4 Seetage hintereinander (??), darüber dass es in Salalah 40 Grad geben solle (???), darüber, dass im Studio kleine Tische stehen (?) (denn wenn die weg wären, würden ja schließlich noch ein paar Stühle hinpassen... hier musste ich mich dann nochmal einmischen mit der Bemerkung, dass dann andere Gäste genau den Wegfall der Tische genauso bemeckern würden und überhaupt sei es doch super, dass es mit dem Theater ohne Tische und mit dem Studio hier mit Tischen und Bar zwei verschiedenene Konzepte gäbe). Rechts neben uns saß eine Familie, die sich ebenfalls wie wir wunderten, wieso es auf dieser Reise so viele negativ eingestellte Gäste gäbe und ebenfalls versuchte, mit diesen ins Gespräch zu kommen und bestimmte Dinge zu relativieren...gelang ihnen aber auch nicht.


    Die Krönung war, dass die Gäste, die den Konflikt mit Sven hatten, sich nach der Vorstellung vor ihm aufbauten und seinen Namen vom Namensschild abschrieben, um sich über ihn zu beschweren... er war aber zu keiner Zeit unhöflich oder unprofessionell, wir haben ja jedes Wort mitbekommen vorhin und er hat ja sogar gemeinsam mit Wiebke Alles versucht, um die Gäste zufrieden zu stellen... wir haben uns so aufgeregt:evil:


    Lange wollten wir uns unserem Ärger aber nicht hingeben, denn es stand noch ein Highlight im Theater an, worauf wir und richtig freuten: "Atemlos - Deutsche Schlager in Sand gemalt". Die Sandartistin war unbeschreiblich... leider darf ich keine Bilder einstellen, die ersten wurden gelöscht, aber wer Interesse hat, wird sicher auf der dutube fündig. Es war jedenfalls fantastisch, grandios und extrem beeindruckend.





    Selig beschwingt haben wir den Abend zu 8t ausklingen lassen (da die 24 Stunden Quarantäne jetzt am späten Abend vorbei war, nun auch wieder vollständig:love:).


    Hier noch ein paar Fotos vom Nachmittag, die ich vergessen hatte



    Es gab übrigens auf der ganzen Reise ein großes Problem mit Ruß, was ich bis dato in der Form noch nie erlebt hatte... im Außenbereich auf Deck 14 ganz schlimm. Wir haben 2x Klamotten reinigen lassen müssen, weil wir uns auf Kissen gesetzt hatten, die noch rußig waren

    Montag, 14.10.2019

    6. Seetag

    Sonnenaufgang ca. 06.04h

    Sonnenuntergang ca. 17.52h

    31 Grad, sonnig


    Nach einer bescheidenen Nacht habe ich bereits um 4.40h den Sonnenaufgang vom Balkon aus gesucht, aber der war erst 1 Stunde später, da aber umso schöner.





    Hier sieht man wieder unsere Security Leute


    Gegen 6.30h bin ich durch ein menschenleeres Schiff an die Rezeption, um meine Bongo-Schokolade abzugeben.


    Danach, auf Deck 14 am Kaffeeautomaten, habe ich Bernd getroffen und so sind wir, mit unseren Tassen bewaffnet, auf den blauen Balkon steuerbord gegangen und haben dort über Gott und die Welt gequatscht. Um 8h sind wir wieder runter und hatten unsere übliche Morgenroutine zum Frühstück. Heute war starker Wind, teilweise bis 90 km/h.

    Heute hab es übrigens im Atlantik Klassik und im Gosch das Kaviarfrühstück, was wir erst danach aus dem Programm ersehen haben:D, augenscheinlich ist Keiner von uns ein echter Gourmet;).







    Ab 13.30h schaute ich mir im TV die Übertragung aus dem Theater an, ein weiterer Vortrag von Malte "Die Titanic aus Hollywood - Fiktion und Wirklichkeit", wieder total interessant (dramaturgische/absichtliche Fehler im Hollywood Film mit Leo, historische Fehler, Detailfehler...) und super launig vorgetragen. Wegen großer Nachfrage würde es morgen einen 4. Vortrag zur Titanic, zum Propagandafilm von 1942, geben. Ich habe es sehr genossen, diese Vorträge gemütlich vom Bett aus anzusehen, cool, dass so etwas übertragen wird.



    Den restlichen Nachmittag haben wir wieder, in abwechselnder Gruppenkonstellation, am Heck auf Deck 14 verbracht und das Schraubenwasser genossen (die Autokorrektur hatte "Schraubenwasser gebissen" draus gemacht - herrlich:D). Inzwischen war es mit um die 40 km/h auch deutlich windstiller als vormittags, so dass man angenehm dort sitzen konnte.


    Kurz nach 18h sind wir, surprise suprise, ins Mediterran (so früh sind wir auf unseren anderen Kreuzfahrten nie essen gewesen, aber hier gab es so tolle Sachen wie den Tanzkurs oder sehenswerte Aufführungen im Studio, so dass wir fast im Terminstress waren8|), um rechzeitig im Studio zu sein. Dort gab es heute die Abschiedsvorstellung des alten Sängercasts: "Klassik trifft Musical". Jeder der Sänger sang ein Lieblingslied aus Musical oder Oper, zeitweise live am Klavier begleitet von Maria, der musikalischen Leitung. Als diese, ohne Mikrofon!, nach vorne tritt und ein Stück aus einer Oper singt, haben wir Alle Gänsehaut. Diese Vorstellung ist ganz grandios und die Leistung ist noch höher zu bewerten, als wir erfahren, dass die Sänger diesem Abend erst vor einigen Tagen beschlossen und konzipiert haben. Mac, der für die Technik und das Licht zuständige Mitarbeiter im Studio, hatte sogar bis heute früh um halb 4h morgens an der Technik gefeilt.

    Sonntag, 13.10.2019

    5. Seetag

    Sonnenaufgang ca. 06.34h

    Sonnenuntergang ca. 18.17h

    30 Grad, sonnig


    Und täglich grüßt das Murmeltier: Wieder früh raus, Sonnenaufgang auf dem Balkon anschauen und hoch auf Deck 12 zum gemeinsamen Frühstück mit unserer liebgewonnenen Truppe... die Einen kommen nach der Sauna dazu (wo es morgens wohl schön leer sein soll), die Anderen, inklusive meines Mannes, der es ausnutzt, wenigstens ein paar Stunden das Bett für sich alleine zu haben, trudeln Alle nacheinander ein. So verbringen wir wieder einen wunderschön relaxten Vormittag mit Essen, Cappuccino (dem leckeren aus dem linken Kaffeeautomaten natürlich) und viel Gequatsche und Gelächter.



    Um 14h sind wir wieder runter zum Bingo, denn wenn man an 3 unterschiedlichen Tagen abgestempelte Bingoscheine vorweisen kann, darf man am letzten Superbingo mit dem Jackpot teilnehmen, was am letzten Seetag stattfindet. Heute wurde ich von den Damen am Mikro nett daran erinnert, dass ich noch Schokolade an der Rezeption abzugeben habe... warum? Hm, weil ich gestern etwas an den Regeln falsch verstanden hatte:/ und etwa vorschnell Bingo rief (dabei stolz strahlend, um mich nur 2 Sekunden später am liebsten unsichtbar zu machen||)... war natürlich ein Fehler und das heißt dann "Bongo" und wird gnadenlos bestraft.



    Danach ging's wieder auf Deck 13, aber hier war es jetzt viel zu schwül, es wehte kein Lüftchen. Also sind wir rauf in die Außenalster (total leer), wo es etwas angenehmer war durch die fehlende Überdachung. Dort wurde diesmal zu6t Phase 10 gespielt. Irgendwann fanden sich auch die letzten Beiden bei uns ein, so dass wir einfach da weiter gemacht haben wo wir vormittags aufgehört hatten.

    Ich habe übrigens noch nie in meinem Leben so viel geschwitzt wie auf dieser Reise, es war grauenhaft. Egal, ob man sich bewegt hat oder still saß - Alles lief, ätzend;(.

    Wir hatten uns auf dieser Reise ab dem 3. Tag, als sich die Temperaturen auf "oh nee, so heiß?" eingespielt hatten, angewöhnt, die Klimaanlage auf 19 Grad einzustellen, wenn wir die Kabine verließen. So war es jedes Mal eine Erholung, von draußen rein zu kommen und für einige Minuten die kühle Luft zu genießen. Hielt zwar nicht lange vor, weil ich, manchmal zum Ärger meines Mannes, in einer Balkonkabine gerne auch die Tür zum Meer hin öffne... komische Eigenart, oder;)?



    Um 18h trafen wir uns wieder pünktlich im Mediterran, da 3 von uns um 19 45h ein besonderes Date hatten: Treff auf Deck 4 im Neuen Wall zum Einkleiden für die Modenschau.



    Ich weiß echt nicht, was mich geritten hat, da zuzustimmen... der Clou war ja, dass die süße Maus aus unserer Gruppe, die uns dort angemeldet hatte, heute gar nicht dabei war, weil sie krank im Bett lag (nein, kein Magen Darm, auch wenn das Hospital sie deswegen vorsichtshalber unter eine 24 Stunden Quarantäne gestellt hatte)... jetzt mussten wir da auch noch alleine durch...||


    Wir waren insgesamt 12 "Models", davon tatsächlich auch 4 Männer. Es gab zur Begrüßung (und zum locker werden) ein Glas Sekt, eine kurze Einweisung zur Choreografie, wo wir wie langgehen sollten, dann hieß es auch schon umziehen und im Gänsemarsch hinten rum auf Deck 5, wo wir dann an der Treppe zwischen Tag und Nacht und der Osteria auf den Beginn um 20.30h gewartet haben.

    In meinem Magen drehte sich Alles,<X und auch bei mir nicht wegen Magen Darm!...

    Ich bin, glaube ich, als 8. gelaufen und man habe mir wohl ein wenig angesehen, dass ich mich nicht unbedingt wohl fühlte, so war das Feedback meines Mannes. Aber es habe gut geklappt und Alle waren stolz auf uns. Unsere 3 Männer aus der Runde ließen uns dann auch kurzzeitig echt wie Topmodels fühlen, als wir in ihrem Blitzlichtgewitter posierten.



    Danach ging es zurück in den neuen Wall, umziehen und zur Verabschiedung gab es als Dankeschön einen 20 Euro Gutschein für die Shops (dafür habe ich später ein Lanyard für meine Enkelin und ein Buch über Kurioses auf einer Kreuzfahrt gekauft). Alles in Allem war es witzig und ein Erlebnis und solange man mir glaubhaft versichert, dass es nicht zum Fremdschämen war, ist Alles gut... und ich kann in meinem Lebenslauf etwas vorweisen, sollte ich doch mal beruflich modeln wollen8o.


    Anschließend ging es für uns schnell ins Theater "Ti Amo, deutsche und italienische Schlager", wieder mit dem alten Ensemble... die hatten im April mit der Show ihre Premiere und heute nun war ihre Dernière... War super, schön zum Mitsingen, das Publikum hat die letzten 3 Lieder abgefeiert, getanzt und gestanden... TUI kann feiern, aber richtig.



    Zum Abschluss eines rundum gelungenen Seetages sind wir noch in die Lumas Bar, wo der Gitarrist und Sänger Aristiana Gunawan, der meistens Abends zum Auslaufen in der Champagner Bar gespielt hatte, auftrat. Freut euch, wenn ihr ihn mal auf den Schiff habt: eine schöne Stimme und eine für mich ganz angenehme Musikauswahl... gut zum träumen und runterkommen.

    Ich habe mich allerdings recht schnell verabschiedet, um unserem kranken Huhn Halsschmerztabletten aus unserer Reiseapotheke auf die Kabine zu bringen, und weil unsere Machine nur ein paar Meter weiter lag, ging ich gleich in unsere Kabine (schließlich ist so ein Seetag ja auch anstrengend...):saint:.


    Mein Mann erzählte später, dass sich in der Lumas Bar während der Pause ein 11-Jähriger die Gitarre geschnappt und cool gespielt und gesungen hat.

    Ich derweil habe erstmalig in der Videothek einen Film "Ben is back" mit Julia Roberts angeschaut, war eh eher ein Film für mich, ohne meinen Mann.


    Der Balkon war nun verdunkelt und es war ein wenig windig.

    Unter uns, auf Deck 5 im Bereich der Deck Chairs, standen die ganze Nacht 2 Security Leute mit Ferngläsern und Waffe im Polster, die die Umgebung im Auge behielten. Sie haben sich recht laut die ganze Nacht unterhalten (guter Schutz gegen Einschlafen am Arbeitsplatz:sleeping:), auch die Funkgeräte hörte man öfter. Das war dann schon ein komisches Gefühl, weil mir da plötzlich bewusst wurde, dass zumindest ein kleines Risiko vorhanden war...Ansonsten hat man von den Sicherheitsmaßnahmen wenig mitbekommen, wir konnten auch die ganze Zeit die Außenalsterbar nutzen.

    Dagl67


    eine Frage habe ich: gab es in Petra irgendwas Essbares aufzutreiben. AIDA bietet die Tour nur mit Mittagessen an und wir überlegen, das sausen zu lassen, falls möglich. Der gesparten Zeit wegen. Pausenbrote auf dem Schiff schmieren, möchte ich eher nicht.

    Es gab dort in der Nähe des Eingangs etwas zu kaufen, ja:)

    Ihr habt ja aber auch die Möglichkeit, euch mit Müsli Riegeln von zuhause oder unterwegs einzudecken und dazu Obst, denn das kann man sich bei Aida ja vorne aus dem Marktrestaurant mitnehmen bzw. auf der Vita war vor dem Restauranteingang sogar der Mitnahmestand.


    Ich würde auch lieber die Zeit ausnutzen...

    Samstag, 12.10.2019

    4. Seetag

    Sonnenaufgang ca. 06.38h

    Sonnenuntergang ca. 18.14h

    30 Grad, sonnig


    In der Nacht zum 12. wurde die Uhr wieder 1 Stunde vor gestellt.

    Die Nacht war so lala, gegen 6h aufgewacht. Diesmal habe ich den Sonnenaufgang vom Balkon gesehen (sehr angenehm, frühmorgens ohne Bademantel und oft noch Klamotten darunter auf dem Balkon verbringen zu können).



    Gegen 7h bin ich auf Deck 3 zur Bibliothek, um mich mit einem Buch einzudecken, die Auswahl war allerdings sehr ausgedünnt. Da ja wieder ein Seetag anstand, ging es für mich erneut aufs Deck 12 in den Außenbereich zum Frühstück. Erst ganz alleine, später kamen die Anderen 6 nacheinander dazu. Das hatte sich inzwischen gut eingespielt:love:.


    Um 10.30h war Zeit für die "Operation Safe Haven", der besonderen Sicherheitsübung für die Fahrt durch den Golf von Aden. Es erstaunt mich immer wieder, wie ignorant und rücksichtslos manche Passagiere sind, die sich für den Nabel der Welt halten und meinen, dass diese Übungen für sie nicht gälten... Hier möchte ich ausdrücklich die Crew loben, die in solchen Momenten die Contenance und Professionalität wahren, auch wenn sie verbal angegangen werden.



    Aus Gruppenzwang;) sind wir um 14h mit zum Bingo in die Lumas Bar, Einsatz 2 Euro pro Feld, 5 Euro für 3 Bingofelder. Irgendwie witzig, wie aufgeregt wir da unsere Zahlen kontrollierten, fleißig miteinander anstießen bei Schnapszahlen und "Prost" in sämtlichen Sprachen lernten:D.


    Nachmittags fand im Studio ein Vortrag von Malte Fiebing-Petersen (Vorsitzender des deutschen Titanic Vereins) statt: "Safety first! Entwicklungen der Sicherheit an Bord" über den Untergang der Titanic und wie sich seitdem die Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen entwickelt hat. Ich habe leider erst zur Hälfte am TV eingeschaltet und mich darüber sehr geärgert, denn es war genial... ein super Redner mit so viel Fachwissen rund um die Titanic, großes Kino.




    Abendessen im Atlantik mediterran (welch Überraschung:D), wieder an unserem 6er Tisch am Fenster auf der linken Seite... toll, Tarek , unsere Getränkekellner, hat schon unsere Aperitifs bereitgestellt. So lässt es sich wirklich leben, vielen Dank dafür:*.


    Heute war wieder schnell essen angesagt, da um 20.15h im Studio "Gretchen 89ff" mit Lydia Fischer und 2 Kollegen aufgeführt wurde.


    Im Studio war es übrigens immer sehr kalt, genau wie in der Lumas Bar, so dass ich nach den ersten Tagen immer eine Strickjacke parat hatte.


    Ab 21.30h gab es wieder eine Poolparty: "Hopfenfest"...mit Anregung von Wiebke, im Dirndl oder Lederhose zu kommen (hätte ich auf einer Kreuzfahrt in den Orient aber nicht wirklich eingepackt:/), ich aber bin auf die Kabine, um noch ein wenig auf dem Balkon zu sitzen.

    Bei einer orientalischen Nacht, die zur Route gepasst hätte, wäre ich sicher dort geblieben, aber diese ständigen Oktoberfest Parties (auf der Aida ja noch mehr||) sind nicht so mein Ding, wenn draußen 30 Grad sind und man exotischere Länder bereist...

    Aber auch da sind ja glücklicherweise die Geschmäcker verschieden^^.




    Nachts sehr schlecht geschlafen, es war viel zu warm. Leider zog sich das bis zum Ende durch. Ab und an haben wir dann auch Nachts die Klimaanlage angemacht, aber da das Bett ja direkt darunter stand, zog es zu doll... hätte ich mal meine Mütze dabei haben sollen, nicht wahr Angela Isuledda99  ;)



    Hier geht's weiter zum 5. Seetag:

    RB Kreta nach Dubai 1 mit der mein Schiff 5

    Mir fällt da gerade noch eine Frage ein Dagl67

    Gibt es in Petra irgendwo die Gelegenheit typische Touristen-Souvenirs zu kaufen?

    Kühlschrankmagnete oder Schneekugeln vielleicht ;):/

    LG und einen schönes Wochenende wünscht

    Kaline

    Magnete auf jeden Fall, Schneekugeln...hmm, da muss ich passen, habe ich nicht drauf geachtet. Aber es gab auf alle Fälle mehrere Shops dort, so dass du da bestimmt fündig wirst:*

    Wow, so schnell ein ausführlicher Reisebericht, Hut ab tigerdisco


    Schade, dass es mit Funchal nicht geklappt hat, aber ich finde es beeindruckend, wie schnell TUI augenscheinlich Alles reibungslos über die Bühne bekommen hat. Und dass die Crew der Schwester noch mithilft... da gibt es den Daumen hoch:thumbup:


    LG, Daniela, die gedanklich eben innerhalb von 3 Minuten von Jordanien auf Gran Canaria gereist ist;)

    Auf alle Fälle würde ich den Ausflug machen... unsere Erfahrung mit dem Guide war Pech, das einige andere Busse auch hatten, während wieder Andere schwärmten, was sie Alles erfahren hätten.

    Und Jeder empfindet solche Dinge wie Lärm oder Tierquälerei anders... wir 4, die wir zusammen losgezogen sind, waren wie gesagt froh, Petra gesehen zu haben. Im Nachhinein habe ich auch erfahren, wieviel wir gar nicht gesehen, weil nicht gefunden, haben:D...

    Wenn also mein Bericht den Eindruck vermittelt, es lohne sich nicht, dann kam es total missverständlich rüber:*






    Um 17h waren wir wohlbehalten und erleichtert zurück am Schiff.



    Als Erstes wurde geduscht, war nötig;), ich bin zum Schluss mit Schuhen und Klamotten in die Dusche, um sie zu säubern, da total staubig.

    Schon um 18h25 ging es ins Atlantik Mediterran (ungewohnt für uns, immer den gleichen Kellner zu haben). Dort haben wir das Auslaufen mit dem Grafen erlebt: Alle Kellner und auch einige Gäste an den Tischen (wir natürlich auch:love:) haben die Serviette über dem Kopf geschleudert.




    Um 20 15h sind wir ins Studio zu Loriot mit Lydia, es war super. Danach hat sie erzählt, dass sie jetzt nach Schließung des Studios helfen müsse, Alles zu desinfizieren... es gab wohl ein kleines Problem mit sich mehrerden Magen-Darm Erkrankungen=O


    Die Anderen sind danach noch zur Show der Artisten ins Theater, war wohl super, mit dem alten Ensemble. Ich aber fiel ins Bett, habe nicht mal mehr gelesen. War fix und fertig, durch die Hitze, die vielen Eindrücke, das Laufen und nicht zuletzt durch die Anspannung im Bus.


    Die Nacht war dann extrem heiß und windstill... mit offenem Balkon ohne Klimaanlage, wie wir es gewohnt sind, war fast unerträglich.


    Als wir am nächsten Tag unser Feedback bei der Ausflugsstation gegeben haben, erzählte uns ein Paar vor uns von noch schlimmeren Umständen während der Busfahrt: Der Bus schien vor der Rückfahrt nicht in Ordnung zu sein, alle Gäste saßen aber wohl schon drin, als der Fahrer nach einer kurzen "Untersuchung" meinte, es sei schon Alles okay. Es müssen sich üble Szenen abgespielt haben, denn einige Gäste wollten unter diesen Umständen nicht mit dem Bus fahren, aber sie wurden (zuerst) nicht raus gelassen. Das Paar vor uns entschloss sich dann später, lieber die 2 Stunden mit einem Taxi zurück zu fahren. Die Gäste im Bus sind glücklicherweise gesund wiedergekommen, aber das braucht kein Mensch. Ich fahre selbst im Deutschland ungern mit dem Bus, aber hier in Jordanien und auch in Ägypten war mir sehr mulmig:(. Die Mitarbeiterin der Ausflugsstation bestätigte, dass TUI zwar das Feedback weitergeben werde, aber sie darauf angewiesen seien, welche Busse und Fahrer und auch Guides ihnen zur Verfügung gestellt würden..


    Hier geht's weiter mit dem 4. Seetag:

    RB Kreta nach Dubai 1 mit der mein Schiff 5




    Der Fußweg zurück in der Nachmittagshitze war ziemlich anstrengend und dauerte gefühlt doppelt so lang wie der Hinweg...







    Insgesamt waren wir froh, den Ausflug gemacht zu haben und Petra gesehen zu haben, aber es war nicht das erhoffte Highlight...zu voll, zu laut, zu wuselig, überall die Kinder, die teilweise laut schreiend auf ihre zu verkaufenden Güter aufmerksam machten, diese unerträgliche Tierquälerei...


    Die Rückfahrt im Bus (mit viel zu kalter Klimaanlage, so dass wir Alle endlich unsere Jacken nutzen konnten;() war wieder angstvoll, weilwieder viel zu schnell.

    Übrigens bevor ich es vergesse: Ein Platz an der linken Seite im Bus ist besser wegen der Aussicht und Sonne.



    ... und dann stoppten Alle an der gleichen Stelle: Endlich erspäht man das Schatzhaus Al-Khasane, auf dessen Anblick wir uns so viele Monate lang gefreut hatten.



    Mit jedem Schritt weiter sah man mehr:





    Auf dem gesamten Gelände waren auch zahlreiche Kamele unterwegs (;) ich meine natürlich ausschließlich die 4-Beinigen...)


    Leider erhielten wir im Gegensatz zu anderen Gruppen keinen Plan der Ausgrabungsstätte, so dass ich Euch jetzt einfach weitere beeindruckende Gebäude zeige, die die Nabatäer vor über 2.000 Jahre dem Sandstein abgerungen haben. Unglaublich, dass sie damals schon ein voll funktionierendes Bewässerungssystem hatten:




    Das antike Theater hatte Platz für Tausende von Besuchern:



    Der Fahrer ist gefahren wie ein Henker, nicht Wenige hatten richtig Angst. Das war auf der Autobahn noch ganz okay, aber in den Bergen mit seinen kurvigen Straßen war das wirklich unglaublich leichtsinnig: Der wollte doch tatsächlich in den Kurven überholen, machte immer wieder Versuche, aber es kam zum G immer Jemand dazwischen. Leider hat Hendrik, ein Mitarbeiter der Rezeption, der uns begleitete, trotz Bitte nichts zum Fahrer gesagt.


    Der Guide war übrigens auch ein Totalausfall... hat 5 Jahre in der Schweiz gelebt, sich aber auf deutsch kaum ausdrücken können. Wenn er mal eine Information gegeben hat, dann hat er sie 5x wiederholt (meistens war das die Information, dass er in der SCHWEIZ gelernt habe und ihn die Leute deswegen nicht verstünden...). Wir haben von ihm nichts, aber auch gar nichts über Land und Leute oder Petra erfahren, so dass wir uns dann dort auch recht früh bei Hendrik abgemeldet haben.

    Auf der Rückfahrt im Bus ist dieser dann eingesprungen als Hilfsguide, indem er zumindest die Infos vorgelesen hat, die er als Unterlage dabei hatte.


    Angekommen in Petra wollte uns der Guide sogar verbieten, am großen Platz vor dem Eingang auf die Toilette zu gehen, weil er irgendwie in Eile war:/.


    Es war schon ein ganz schönes Gewusel dort. Am großen Platz vor dem Eingang führten ein paar Damen mit Tüchern einen (hoffentlich) traditionellen Tanz vor und dann ging es endlich los.




    Zuerst läuft man einen breiten staubigen Sandweg entlang, der in der prallen Sonne verläuft.




    Nach einen ordentlichen Fußmarsch kommt dann endlich der Siq und der ist einfach fantastisch.





    Ich konnte mich nicht satt sehen an den Felswänden, die uns in immer unterschiedlichen Farben und Formen den Weg Richtung Schatzhaus wiesen... wenn nur die vielen Menschen nicht gewesen wären. Wobei ich die Besucher selber gar nicht mal als das schlimmste übel ansehe, sondern die zahlreichen Kinder (ja, wirklich 8 oder 9 jährige Knirpse) und Männer, die mit Geschrei auf ihre käuflich zu erwerbenden Souvenirs aufmerksam machten. Da steht man mitten in einem traumhaften Naturspiel und möchte mit allen Sinnen genießen, aber um Einen rum ist eine Kakophonie von Lärm... und dann die Tierquälerei hoch 3 mit den Kutschen und Eseln und Pferden zum Reiten...man hat teilweise die Panik in den Augen der armen Tiere gesehen. Der Boden im Siq ist total glatt und uneben, aber die Tiere worden erbarmungslos darüber gejagt, mit Tempo, um so viele Touren als möglich hin und her zu schaffen. Teilweise sind die armen Pferde weggerutscht... es hat weh, das zu sehen.

    Freitag, 11.10.2019, Aqaba

    Liegezeit 06.00 bis 19.00h

    Sonnenaufgang ca. 06.38h

    Sonnenuntergang ca. 18.14h

    38 Grad, sonnig



    Für diesen Tag hatten wir unseren bisher einzigen Reederei Ausflug ever gebucht: Petra mit Lunchpaket für 149 Euro pro Person. Wir hatten hier im Forum gelesen, dass es empfehlenswert sei, auf das Angebot mit Mittagessen zu verzichten, um mehr Zeit für die Besichtigung zu haben. Um es vorweg zu nehmen: Es war für uns die richtige Entscheidung.

    Unsere 8er Truppe war hier getrennt, jeweils 4 hatten mit Mittagessen und wir Anderen eben mit Lunchpaket. Die erste Gruppe musste sich später im Eilschritt durch Petra kämpfen, um wenigstens Alles sehen zu können. Wir dagegen konnten es recht gemütlich angehen.


    Zu Beginn unserer Reise lagen unsere Ausflugstickets bereits in der Kabine. Diese mussten wir nun mit ins Theater, dem Treffpunkt für die Ausflüger, mitnehmen. Davor waren wir schnell im Anckelmanns frühstücken... wow, war das ein Gerenne und Geschiebe. Es war übrigens schon ab 5h offen.



      Kijkduin hatten eine spätere Zeit auf ihren Ausflugstickets, aber wenn man zur gleichen Zeit hingeht und seine Karte mit der Busnummer, in diesem Fall die 13, holt, kann man den Ausflug doch zusammen machen.


    Im Theater selber war es gut organisiert, denn nach Ausgabe der Buskarten blieben nur die Gäste des jeweiligen Busses dort sitzen, bis alle Karten ausgegeben waren und gingen dann gesammelt in die TuiBar, wo es das Lunchpaket gab (1 Selter 0,5l, 1 stilles Wasser 0,5l, 1 Äpfel, halbes Sandwichtoast mit Käse, dunkles Brötchen mit Salami und altem Salat, eine total matschige Banane). Ein Glück hatten wir uns noch unsere voll gefüllten Wasserflaschen mitgenommen, denn dieser 1l war, vor allem bei den Temperaturen, viel zu wenig.


    Da wir gelesen hatten, man solle sich eine Jacke mitnehmen, da es im Canon im Schatten doch kühl sei, hatten wir das beherzigt. Bei aufgerufenen 40 Grad allerdings war das überflüssiger Ballast, denn da war es selbst frühmorgens schon so richtig warm.


    Auf unseren Ausflugstickets stand als Start 6.45h und so saßen wir schon um 7h im Bus und es ging los.



    Die Fahrt durften wir leider nicht zusammen genießen: Obwohl Mehrere allein unterwegs waren, und der ganze Bus mitbekam, dass mein Mann ganz hinten einen Platz bekam und ich wieder nach vorne zum letzten freien Platz ging, mussten wir als Einzige getrennt sitzen bleiben... ätzend bei einer mehr als 2 stündigen Fahrt. Natürlich habe ich mich dann nett mit meiner Sitznachbarin unterhalten können, aber alleine die körperliche Nähe zu einer Fremden statt zum Ehemann, wo ich mich während der doch recht langen Fahrt gerne mal hätte anlehnen wollen, war anstrengend (weil ich mich die ganze Zeit krampfhaft bemüht habe, ihr nicht auf die Pelle zu rücken). Die Fahrt selber war wegen der faszinierenden Landschaft toll.




    Nach einer guten Stunde machten wir Pause, da ging's auf die Toilette und vom Aussichtspunkt Fotos runter in die beeindruckende Bergwelt.





    Endlich doch ein paar Polarlichter, das freut mich für dich Muesi


    Deine Bilder sind sooo schön... ich liebe Meer und ich liebe Schnee, aber Beides zusammen ist wirklich extrem faszinierend, finde ich.

    Mit jedem Reisebericht dieser Route steigt die Lust, sie auch zu buchen, wenn nur nicht schon auch 2020 schon komplett verplant wäre :D...


    Danke für deine tollen Fotos und den sehr lebendigen Bericht, ich hoffe ja, ihr hattet noch mal Glück mit dem Polarlichtern:*


    LG, Daniela