Beiträge von Bremerin

    Ich muss immer wieder mit einem Augenzwinkern feststellen, dass die Mein Schiff Herz sehr polarisiert. Man liebt sie oder man hasst sie. Dazwischen gibt es fast nichts.

    ... und das ist auch gut so!!! Stell Dir mal vor, alle würden die Mein Schiff <3 lieben und dann auch noch buchen - dann wäre alles nach 1 Tag ausgebucht (wie beim Rockliner). VG Verena

    Danke. Wird für mich dadurch auch nicht wirklich attraktiver. Die Kategorien A - C sind meist ziemlich weit oben im Schiff und ich liebe Deck 7. Da kriege ich wenigstens noch ein wenig mit, dass ich auf dem Wasser bin. Aber viele sehen das anders, das weiß ich. Mal schauen, wie dann die VIP-Angebote aussehen.....

    Vielen Dank nochmals für's Reinstellen und weiterhin eine schöne Crusie und


    lG Verena

    Tina28


    Und was bitte ist der Unterschied zwischen Mein Schiff pro und Mein Schiff plus????

    Hört sich für mich bislang nicht nach furchtbar viel Neuem an. Nur frage ich mich: wenn jetzt noch mehr (kostenlos) ins Internet können, dann geht doch bald gar nichts mehr. Ich denke mit Grauen zurück an die langsamen Verbindungen.

    VG Verena

    meer(er)leben

    Also, für mich hat sich die Tour nach Taroudant durchaus gelohnt. Wir sind allerdings in kleiner Gruppe mit Rachid bzw. einem 'Cousin' von ihm, der aus Taroudant kommt, gefahren. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, haben nur wenige Minuten für ein paar Fotos an einem Arganbaum mit Ziegen gehalten und sind nachmittags noch mit ihm nach Tiout, einem kleinen Dorf im Antiatlas gefahren. Dort gab es ein sehr leckeres Mittagessen und eine kurze Führung durch das Dorf von einem einheimischen Führer. Alles sehr interessant.


    eagle hat den Ausflug in seinem Reisebericht beschrieben. Hier der Link:

    Reisebericht Kanaren mit Lanzarote auf der Mein Schiff 1 ab Nr. 34


    VG Verena

    Wir liegen in Las Palmas von 8 - 20 Uhr

    Wir waren im Januar auf Gran Canaria und sind dort auch nur mit dem Bus umher gefahren. Das geht von Las Palmas ziemlich gut und auch häufig bis nach Maspalomas (dann solltet Ihr allerdings den Schnellbus nehmen, der andere hält in jedem Dorf und ist lange unterwegs). Ob es einen direkten Bus von Las Palmas nach Puerto Mogan gibt, weiß ich nicht.

    Alternativ könntet Ihr auch einen Leihwagen nehmen und ins Landesinnere fahren. Die Straßen sind zwar z.T. recht schmal und kurvig, aber landschaftlich ist es dort wunderschön. Mein Lieblingsort war Tejeda. Das lohnt sich auf jeden Fall. Ob das auch mit dem Bus klappt, weiß ich allerdings nicht. Wir hatten für einen Tag einen Leihwagen.

    VG Verena

    Jetzt höre aber ich immer öfter, dass die Menschen, die am wenigsten Zeit haben, die Gruppe der Rentner sind. Hm ... und nun?

    Genau. Weil sie nicht nur ein sondern ganz viele Fotobücher gestalten :):D


    Ansonsten sage ich auch ein herzliches Dankeschön für Deinen tollen Bericht, der mir noch mal wieder ins Bewusstsein gebracht hat, wie schön Israel ist und dass ich nächstes Jahr unbedingt dorthin fahren will (dieses Jahr ist leider ausgefallen, weil sich nicht genügend Teilnehmer angemeldet hatten).

    LG Verena

    Zurück in Jerusalem haben wir am Rande der Altstadt den Bus verlassen. Das Jaffa-Tor ist eines der acht offenen Tore, die Zugang zu der ummauerten Altstadt bieten. Hier betreten wir den christlichen Teil der Altstadt. Dieter hat ja schon beschrieben, wie begeistert er war von der Altstadt. Mir ging es genauso: die vielen Basarstände mit den unzähligen Angeboten hatten es mir sehr angetan. Hier möchte ich auch lobend erwähnen, dass wir von Eva alle mit Headsets ausgestattet wurden und sie uns neben ausführlichen Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten auch genau den Weg durch die Altstadt (wo wir z.B. abbiegen mussten) beschrieb. Wenn dann mal jemand z.B. zum Fotografieren zurück blieb, war es kein Problem, die Gruppe wieder zu finden.

    Hier nun ein paar Fotos von dem Basar









    Über diese Steine soll lt. Überlieferung schon Jesus Christus gegangen sein.



    Danach stand ein Besuch der Grabes- und Auferstehungskirche an. Wer darüber gerne mehr erfahren möchte, möge den Bericht von Dieter SeeFah08 lesen.


    Vor der Kirche ein für uns sehr ungewohntes Bild: Junge Israelis sitzen wie selbstverständlich mit Maschinengewehren bewaffnet vor der Kirche. Sie begleiten jüdische Gruppen durch Jerusalem und warten, bis sie wieder aus der Kirche kommen.





    Anschließend sind wir der Via Dolorosa, dem Leidensweg von Jesus, ein Stück gefolgt. Es ging durch enge Gassen mit Basarständen, zunächst noch im christlichen, danach im arabischen Teil der Altstadt.












    Nach einer gründlichen Sicherheitskontrolle betraten wir in den jüdischen Teil mit der Klagemauer.

    Auch hier verzichte ich auf Fotos, weil sie schon in Dieters Bericht erscheinen.


    Unser nächstes Ziel war der Garten Gethsemane. 8 mehr als 1000 Jahre alte Olivenbäume sind in dem hübschen kleinen Garten, der am Fuß des Ölbergs gelegen ist.




    Dieser Garten ist Teil des 'Heiligtums von Gethsemane'. Gethsemane bedeutet "Olivenölpresse und ist der Name der ursprünglichen Grotte, die sich neben dem Mariengrab befindet. Nach der Überlieferung wurde diese Grotte oftmals durch Jesus besucht; hier wurde er verraten und gefangengenommen." (Text von der Erklärungstafel zitiert).


    Schon ganz früh wurden auf diesem Gelände Kirchen errichtet. Die heutige, 1919 - 1924 mit Geldern aus 12 Ländern erbaut, ist die dritte. Wegen des Verrats durch Judas heißt sie Todesangstbasilika. Sie hat im Inneren wunderschöne Mosaike und Kuppeln, die von den verschiedenen Nationen gestiftet wurden. Deshalb hat sie auch den Namen "Kirche der Nationen".



    Abschließend sind wir noch auf den Ölberg gefahren. Von der Aussichtsplattform oberhalb des jüdischen Friedhofs hatten wir einen herrlichen (nur durch Dunst getrübten) Blick auf die Jerusalemer Altstadt.




    Erfüllt mit vielen neuen und interessanten Eindrücken und mindestens genau so vielen Fragen ging es anschließend zurück zur (alten) Mein Schiff 1 nach Ashdod.

    Obwohl wir in der Karwoche in Jerusalem waren, haben wir uns dort jederzeit sicher gefühlt, und in Eva hatten wir eine kompetente und sympathische Reiseleiterin, die uns einen Tag lang ihre Stadt mit Stolz und gleichzeitig ohne Scheuklappen vor den Problemen gezeigt hat. Mein Fazit ist, dass wir unbedingt wieder in dieses Land kommen wollen, um mehr zu erfahren über das Leben, die Kultur(en) und nicht zuletzt die Konflikte, die durch das Aufeinandertreffen der drei großen monotheistischen Religionen auf so engem Raum entstehen.

    Leider war die Zeit zu knapp, um auch noch in den islamischen Teil mit dem Felsendom und der Al-Aqsa-Moschee zu gehen, die ebenfalls auf dem Tempelberg liegen (es gibt dort nur ein ganz kleines Zeitfenster für den Einlass)

    Anschließend schlenderten wir auf dem Rückweg zu unserem Bus noch ein wenig durch die Straßen Bethlehems und fragten uns u.a., ob denn nun der Kirchturm oder das Minarett höher ist (es scheint dort einen städtebaulichen Wettbewerb zu geben)









    Danach fuhren wir mit dem Bus zu einem kleinen palästinensischen Restaurant mit dem netten Namen:



    Dort konnten wir zum Mittagessen leckere Falaffel oder Hühnchen essen


    Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Jerusalem. Eine 8 m hohe Mauer trennt die Westbank von Israel



    Nachdem Dieter SeeFah08 in seinem Reisebericht schon von seiner Tour nach Jerusalem und zum Toten Meer berichtet hat, möchte ich ergänzend ein paar Fotos von unserer Tour nach Bethlehem berichten. Auch ein paar Fotos von Jerusalem werde ich einstellen, allerdings verzichte ich auf die Teile wie die Grabeskirche und die Klagemauer, von der Dieter ja bereits ausführlich berichtet hat.

    Hier der Link zu seinem Bericht:


    RB Griechenland mit Zypern und Israel-Auf Jesus Spuren


    Ich hatte in der Vergangenheit verzichtet über diesen Tag zu berichten, weil ich finde, dass ein Bericht über Jerusalem ohne Innenaufnahmen wenig aussagekräftig ist. Aber anhand Eurer Rückmeldungen habe ich den Eindruck, dass doch ein großes Interesse an Informationen besteht, und so habe ich mich entschlossen ihn doch zu schreiben.


    Auf unserer Transreise von Dubai nach Antalya wurden aus Sicherheitsgründen die Häfen in Ägypten nicht angelaufen und statt dessen zwei Ziele in Israel. Unser erster Hafen war Ashdod, ein geschäftiger Industriehafen.



    Wir entschieden uns in einer Kleingruppe - geführt von Eva Israeltours - einen Ausflug nach Jerusalem und Bethlehem zu unternehmen. Pünktlich um 8.00 erwartete sie uns mit ihrem Fahrer am Anleger, und nachdem alle Passagiere da waren, starteten wir in einem geräumigen Bus zu unserer Tour. Unser Fahrer empfahl zuerst nach Bethlehem zu fahren, da es dort - besonders in der Karwoche - im Laufe des Tages immer voller wird und die Wartezeiten an der Geburtskirche Jesu entsprechend lang.

    Bethlehem liegt auf der Westbank, also dem Teil, der offiziell palästinensisch ist, und so wurden wir mit einem großen Plakat auch begrüßt.



    Bethlehem ist für Juden, Christen und Muslime ein besonderer Ort. Die kleine Stadt im judäischen Bergland gilt als Heimat von König David. Die Christen verehren Bethlehem als Geburtsort Jesu Christi, und der Prophet Mohammed soll auf seinem Weg nach Jerusalem dort gebetet haben. Somit ist Bethlehem Pilgerstätte für Menschen aus der ganzen Welt. Heute trübt allerdings der seit Jahren herrschende Nahost-Konflikt das Bild der Stadt.

    Offiziell ist es Juden seit der Intifada 2000 nicht erlaubt in die palästinensischen Gebiete zu fahren, deshalb fahren viele Tagesausflüge auch nicht nach Bethlehem, aber Eva sagte uns, dass sie und ihr Fahrer eine Ausnahmegenehmigung haben.

    Bethlehem ist eine helle, freundliche Stadt, geprägt von engen Gassen und sowohl christlichen als auch muslimischen Gotteshäusern. So liegt die Geburtskirche an einem großen Platz, dem Manger Square, wo auch die Omar Moschee steht.




    Rund 30.000 Menschen leben heute in Bethlehem, das seit 1995 zum palästinensischen Autonomiegebiet gehört. 1990 waren noch 60 % der Einwohner Christen, heute sind es weniger als 20 % und es werden immer weniger: die Konflikte mit der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung, aber auch die schlechte Wirtschaftslage sowie die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die Sperrmauer und die Grenzkontrollen zu Israel bewegen viele Christen dazu auszuwandern.


    Die Grabeskirche wird derzeit saniert, um die prächtigen Mosaikreliefs und -böden in vollem Glanz erscheinen zu lassen.



    Wenn man sich der Kirche von außen nähert, ist der schmale Eingang auffallend, den selbst kleinere Menschen wie ich nur in gebückter Stellung durchschreiten können. Dies diente als Schutz vor Invasoren, die zu Pferde in die Kirche kommen wollten.




    Das Innere der Geburtskirche ist prächtig im orthodoxen und armenischen Stil gehalten. Es brennen viele Kerzen, und unzählige Gläubige warten geduldig bis sie dem kleinen Geburtsraum betreten dürfen, um dort den Boden zu küssen und ein Selfie zu machen. Bilder kann ich hier nicht zeigen.

    Die Geburtskirche wurde um 330 von Kaiser Konstantin errichtet. Diese Kathedrale teilen sich heute armenische und orthodoxe Christen. Ein Wächter bewacht den Zugang zu einem der beiden Teile



    Direkt nördlich an das Areal der Geburtskirche schließt sich die Katharinenbasilika an. Dies ist die römisch-katholische Kirche, von wo aus jedes Jahr am 24.12. die Christmette in alle Welt übertragen wird. Hier ein paar Fotos vom Innenhof:


    Warum wurde mein Foto gelöscht?


    Gleich geht's weiter.