Das Anlegen hatten wir verschlafen, aber wir gingen davon aus, dass Kapitän Troier mächtig Gas gegeben hatte nach der Verzögerung vor Madeira, und La Palma (La Bonita) pünktlich früh am Morgen erreicht hatte.
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Wir hatten keinen Ausflug gebucht, da wir die Insel schon relativ gut kannten. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf, der ca. 17.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Insel einen ausgiebigen Besuch abzustatten.
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war es nicht mehr weit zurück zum Schiff.
Am späten Nachmittag entdeckten wir noch einen Raucherbereich über der Außenalsterbar. Die Hohe-Luft-Bar hat auf der Backbordseite eine schöne mit Lounge-Sesseln ausgestattete Ecke, die sogar teilweise überdacht und windgeschützt ist. Auch gibt es Barhocker vor Fenstern zur Arena.
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Zum Abendessen hatten wir einen Tisch im "HIDEKI" reserviert. Die Einrichtung dort haben wir zwar etwas ungemütlich empfunden, doch das Essen war 1 à. Hier der Vorspeisenteller für zwei und die Soßen dazu:
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2. (halber) Tag in Funchal:
Das Wetter hatte sich gegenüber dem Vortag zwar etwas gebessert, der Monte war auch ab und an frei von Wolken, aber, da wir erst relativ spät aufwachten, ausgiebig frühstückten und "alle Mann an Bord" bereits um 12:30 Uhr anstand, verzichteten wir auf einen weiteren Landgang und blieben auf dem Schiff, das um 13:00 Uhr auslaufen sollte. Das tat es dann auch und schwamm in Millimeterbreite (na ja: etwas übertrieben) an der vor ihm parkenden "MSC Musica" vorbei.
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Nach etwa einer dreiviertel Stunde bei gemächlicher Fahrt Richtung La Palma - wir saßen gerade bei einem Cocktail in der X-Lounge und betrachteten das Meer -, kam plötzlich die Durchsage des Kapitänes: "Attention !! Crew only !! Zero, five ..... (und irgendein weiterer Zahlencode) " und das Ganze doppelt. Nähere Erklärungen gab er nicht ab. Na ja, dachte wir uns, die halten wieder irgenwo eine Brandschutzübung ab.
Als ich nach etwa 30 Minuten hinausblickte - wir waren wieder auf unserem Balkon steuerbords -, bemerkte ich zwei kleine Inseln, die dort eigentlich nicht sein durften, weil sie sich eigentlich auf der anderen Seite des Schiffes befinden müßten. Die Sache klärte sich schnell, als ich die Situation durch einen Blick nach vorne von der X-Lounge aus erkundete: Wir waren (von uns unbemerkt) umgekehrt und wieder in Richtung Madeira unterwegs.
Kurz vor Funchal "parkte" Jens Troier die MeinSchiff 7 und wir sahen, dass aus Richtung Funchal ein kleines Boot unser schwimmendes Heim ansteuerte.
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Klar: da konnte es sich nur um eine Notausschiffung handeln. Das kleine Boot hatte erhebliche Schwierigkeiten, an der MeinSchiff anzudocken, da doch spürbarer Wellengang herrschte.
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Dann konnte es ja wieder losgehen mit der Fahrt Richtung La Palma, dachten wir. Weit gefehlt. Per Durchsage des Kapitäns erfuhren wir, dass das "Böötchen" erst wieder den wohl notwendigerweise mitgefahrenen Schiffsarzt (oder einen anderen auf dem Schiff weilenden Arzt) zurückbringen müsse. Das dauerte dann eine weitere gute halbe Stunde und das Andocken des "Böötchens" war wiederum nicht ganz einfach.
Schließlich ging es in voller Fahrt dann doch Richtung La Palma, unserem nächsten Ziel.
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Funchal, Madeira, Tag 1.
Da das Wetter noch schlechter war, als vom Kapitän angekündigt, gaben wir unser Vorhaben auf, mit der Seilbahn auf den "Monte" zu fahren. Er war den ganzen Tag über in Wolken gehüllt. Schade. Statt dessen machten wir einen längeren Spazietgang durch das uns schon gut bekannte Funchal, teils bei strömenden Regen, so dass wir uns einmal sogar unterstellen mußten.
Ein paar wenige Bildchen habe ich aber doch "geschossen".
da wo ihr "Puschenurlaub" macht, sind wir aufgewachsen, im Chiemgau, genau: in Traunstein (mein Mädchen ist dort geboren); und so kennen wir die Gegend natürlich zur Genüge. Mein, und später unser Hausberg liegt aber etwas neben dem Chiemgau: der Hohe Staufen bei Bad Reichenhall. Den habe ich mindestens 20x bestiegen (nicht weitersagen: er hat oben eine bewirtschaftete Hütte).
Puschenurlaub hatten wir eigentlich nur am Anfang unserer Reisetätigkeit: Zwischen 1971 und 1990 waren wir (fast) jedes Jahr in Playa del Ingles auf Gran Canaria zum Baden im Atlantik.
Ab 1984 begann unsere USA-Zeit: Fast jedes Jahr dorthin, erinnerlich etwa 15x bis 2009.
Am letzten ganzen Tag in Las Palmas, am Sonntag 09.11.2025, besuchten wir das geplante "highlight" unseres Aufenthaltes dort: das erst vor wenigen Jahren eröffnete Aquarium "POEMA DEL MAR".
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Wir hatten ja schon einige (viele) Aquarien auf der ganzen Welt besucht, aber dieses übertraf alle anderen. Es zeigt auch (wohl unter schwieriger Haltung) lebende Korallen, Seeanemonen, Röhrenwürmer etc., die sonst nirgends zu sehen sind. Und auf diese Geschöpfe freute ich mich als Nichttaucher besonders.
Natürlich gab es auch zwei riesige Meerwasserbecken mit Haien, Rochen und dergleichen; und im Teil "Jungle" auch Krokodile, Warane, Chamäleons etc.
Am nächsten Tag sind wir in die andere Richtung marschiert, also gen Norden zur "La Isleta", der fast runden Halbinsel. Dort gibt es eine Bucht, in der Wellen auftreten, die gut zum Surfen geeignet sind.
Die Promenade endet in dieser Richtung nach ca. 300m und geht in einen gut befestigten Weg an der dortigen Steilküste über. Der Weg ist hauptsächlich aus Steinplatten errichtet und führt anfangs noch an etlichen Stadthäusern vorbei, wo auch einige Speiselokale und Cafés zu finden sind. Nach vielleicht 400m bietet sich rückblickend dieses Bild:
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An der Bucht angekommen stellten wir fest, dass der weitere Weg sehr eng und steinig gewesen und gefährlich nahe der Steilküste verlaufen wäre. Wir begnügten uns dann mit ein paar Bildchen, bevor wir umdrehten.
Nehmt das Leben doch einfach wie es ist: ein individuelles Abenteuer.
Gegen die Vermüllung unseres Gehirns und das unrealistische Streben nach Meinungshoheit gibt es für mich nur ein Mittel: Ich habe mir eine gewisse "Wurstigkeit" zu eigen gemacht.
An einem weiteren Tag in der Hauptstadt der Provinz Gran Canaria spazierten wir auf der Strandpromenade in Richtung "Auditorio Alfredo Kraus", wo die Promenade endet.
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Bei Flut reicht dort an vielen Stellen das Wasser bis an die Promenade heran; also nix mit Sandstrand. Wir hatten allerdings bei unserem Spaziergang Niedrigwasser und das sah dann so aus:
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Alfredo Kraus war ein deutschstämmiger Opernsänger der bis zu seinem Tod in Las Palmas lebte und der Stadt auch durch sein Wirken einige Bekanntheitsgrade einbrachte. Vor der Mehrzweckhalle steht sein eisernes Abbild:
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Da wir am 14./15.11 bereits auf der MeinSchiff7 waren, konnten wir das Auditorium leider nicht von innen erleben. Dort wären wir aber liebend gerne hingegangen:
Mich interessieren ja immer sehr die Hotels rund um die Cruise. Kannst Du Eures insgesamt empfehlen?
Griaß Di Annchristin,
ja, wir können das Hotel empfehlen, allein schon wegen seiner tollen Lage direkt am Las Canteras Strand und dessen Promenade. Zimmer nach vorne hinaus natürlich vorausgesetzt. Täglich wurden nicht weit weg, jeden Tag ca. 12 - 14 Beachvolley-Ballfelder aufgebaut und den ganzen Tag heftigst benutzt. Ich konnte stundenlang zusehen. Hinten hinaus sieht man glaublich gut auf den Hafen.
P.S. Die seitlichsten Meerblick-Zimmer haben alle mitten im geräumigen Zimmer einen riesigen Whirlpool. So eines hatten wir,
PP.SS. Allein das Frühstück fand ich ein wenig hektisch, da der Raum für die vielen Gäste etwas klein war/ist.
Wir kennen die Stadt seit 1971. Sie hat uns nie abgeschreckt, sondern sich uns immer wieder als sehr lebenswert und ausgeglichen präsentiert. Dort dauerhaft zu leben, wäre glaublich kein Problem.
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spazierten wir am ersten Abend auf der Promenade auf der Suche nach einem ansprechendem Speiselokal. Die Suche war gar nicht so einfach, denn es gibt dort deren eine Menge. Wir landeten schließlich hier:
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Im Schwein, das lacht.
Wir waren mit dem Abendessen dort sehr zufrieden, weil wir die kanarische, auch insgesamt die spanische Küche lieben, weil sie fisch- und knofilastig ist.
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Zum Abendessen waren wir dann im bekannten Fischlokal am Ende der Playa de Canteras, von wo man einen schönen Blick auf dieselbe hat. Unser Hotel ist das markante weiße Gebäude dort.
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Mir mundete dort die "Seezunge Menieur" mit glaublich einem halben Pfund Buttersoße; mein Mädchen genehmigte sich ein Pfeffersteak, welches im Hintergrung ein wenig sichtbar ist.
Im August 2025 machten wir uns Gedanken, wie wir dem bei uns meist grauen, nebligen Novemberwetter entfliehen können. Da ich (natürlich) zuerst mal bei TuiCruises stöberte, entdeckte ich eine Kanarenrundreise mit der MS7, bei der es auch nach Madeira ging und das Schiff dort sogar über Nacht im Hafen von Funchal lag. Erstaunlich und sogar für Sophie von Pooldeck24 überraschend war, dass diese Kreuzfahrt auch nur mit dem Rückflug nach MUC gebucht werden konnte. Da könnte man doch ein paar Tage vorher in Las Palmas, dem Start- und Zielhafen, dranhängen. Gesagt, getan: 8-tägige Kreuzfahrt vom 10. - 17.11.25 samt Rückflug nach München gebucht. Der Hinflug nach Las Palmas war auch relativ schnell gefunden. Er erfolgte am 6.11.25. Als Hotel für die Tage vom 6. -10.11.25 buchten wir das "Cristina by Tigotan" und dort ein geräumiges Zimmer mit Balkon und Blick auf das Meer und den "Las Canteras"-Strand.
Der Flug am 6.11.25 verlief ohne Komplikationen. Mit dem Taxi fuhren wir vom Flughafen zum Hotel in Las Palmas (Kostenpunkt: 30 € incl. gutem Tip). Nach dem Einchecken im Hotel bot sich schon von der Rezeption aus dieser Blick:
eigentlich sollte ich schockiert sein über Dein obiges "Statement" (#135) zu diesem Thema, weil Du überwiegend negativ argumentierst. Mit Realismus hat das meiner Ansicht nach wenig, eigentlich nix zu tun. Real ist da für mich nur, dass Du genau wie unsere überwiegende Presse selten bis garnicht Positives verbreitest, entsprechend der hier landesweit übliche Schlechtmalerei halt.
Bei mir ist der Blickwinkel ein ganz anderer: Ich freue mich über jeden Reisebericht; egal, ob da jetzt z.B. "geprotzt" wird, oder nicht. Das nehme ich z.B. gar nicht wahr, ich halte mich eher an das Motto "Lustgewinn, statt Leidvermeidung". Wenn ich Dein "Statement" aber lese, habe ich das dumpfe Gefühl, dass der Spaß in der Gesellschaft abhanden gekommen ist.
Aber sei's drum: Du bist Du, und so kannst/mußt/sollst Du auch bleiben.
Aber weil ich doch ein wenig gehäßig sein will, habe ich mich entgegen meiner ursprünglichen Absicht doch entschlossen, einen kurzen Reisebericht über unsere Auszeit im Nov '25 auf den Kanaren zu verfassen, u.a. mit JS und Essensbildchen.
P.S. Leider glaube ich, dass Du jetzt einige Foris vom Verfassen weiterer Reiseberichte abgeschreckt hast.