Ja manchmal sind die planlosen Erlebnisse einfach die schönsten, denn man ist überrascht von Allem.
Bei deinem Schreibstil fühlt man sich wirklich bei euch und ist mit im Geschehen drin.
Es sind wunderbare Südsee Ziele.
LG Eva
Ja manchmal sind die planlosen Erlebnisse einfach die schönsten, denn man ist überrascht von Allem.
Bei deinem Schreibstil fühlt man sich wirklich bei euch und ist mit im Geschehen drin.
Es sind wunderbare Südsee Ziele.
LG Eva
Hallo @Soukousa
als Neuling hier im Forum bin ich durch Zufall auf Deinen tollen Reisebericht gestoßen. Eigentlich suchte ich Berichte über Großbritannien und den Indian Summer in Nordamerika (da geht es für uns nämlich in diesem Jahr hin). Habe auch schon einige gefunden und Anregungen entnommen; aber dann entdeckte ich Deinen Bericht über die Reise mit der Artania, begann zu lesen und konnte kaum aufhören. Wir haben die Artania letztes Jahr auch zum ersten Mal bestiegen, allerdings nur für sieben Tage in die norwegischen Fjorde und nicht gleich eine halbe Weltreise. Weil wir uns aus Kapitänsempfang und Gala-Dinner absolut nichts machen, dachten wir, dass die Artania für uns nicht in Frage käme und tummelten uns bisher auf TUI Cruises und AIDA Schiffen. Genau wie ihr sind wir aber eifrige Zuschauer von VnM und haben es dann doch gewagt, wobei wir den genannten Programmpunkten durch das Ausweichen ins Lido-Restaurant an den Gala-Abenden aus dem Weg gegangen sind (dem Kapitän Morten Hansen haben wir auch nicht die Hand geschüttelt). Die Artania hat uns aber trotzdem so gut gefallen, dass wir für 2019 eine Ostseereise gebucht haben. Einen Teil einer Weltreise machen wir dann 2020, aber auf der Amadea und da gibt es kein Lido-Restaurant. Da müssen wir uns wohl auch mal in Schale schmeißen.
Ich bin schon gespannt, wie es auf eurer Reise weiter geht und freue mich auf weitere Abschnitte mit grandiosen Fotos. Das ganze werden wir dann ja wohl Ende des Jahres in einer neuen Staffel von VnM sehen.
Viele Grüße
Peter
Reisetagebuch Neiafu / Vava'u / Tonga 05.03.2018 :
Wir wachen um kurz nach 6 Uhr auf. Es ist noch nicht ganz hell, der Himmel ist bedeckt und es sieht sehr nach Regen aus. Trotzdem ist es eine ganz eigene Stimmung, denn wir fahren an vielen kleinen Inselchen vorbei. Man hört die Vögel singen und die Hähne krähen während die Artania fast lautlos durch das glatte Wasser gleitet. Es ist sehr schön.
Inzwischen hat es ordentlich angefangen zu regnen. Wir lassen uns Zeit beim Frühstück, doch irgendwann ist kein Halten mehr. Wir packen ordentlich Regenschutz ein, und dann geht es aufs Tenderboot.
Neiafu ist mit seinen 4.500 Einwohnern die größte Stadt auf der Insel Utu Vav´u im Norden von Tonga und außerdem die zweitgrößte Stadt von ganz Tonga. An der Pier haben schon etliche Souvenirhändler und Tour Anbieter ihre Stände aufgebaut, aber es gibt auch eine Touristeninfo und ein Empfangskomitee aus einer Blaskapelle und einer Tanzgruppe mit Südseeschönheiten.
Wir gehen durch eine kleine Markthalle und kommen zu einer Taxifahrerin, die uns für 10 US$ zum Mount Talau fährt, wo oben der einzige hiesige Cache zu finden ist.
Mount Talau ist mit 131m die höchste Erhebung Tongas. Bereits vorher hatten wir etwas über „Steep“ und „Slippery when wet“ gelesen, und als wir am Fuß des Berges ankommen treffen wir Freunde vom Schiff, die über eine äußerst schwierige Treppe berichten.
In der Tat ist der Weg ein Wagnis. Die ersten Stufen gehen noch…
… aber dann hört das Geländer auf, die Treppe ist steil und durch Moos und Schlamm sehr glatt, dazu sind die Stufen auch noch talabwärts geneigt, so dass ich aufgebe und Cle allein losziehen lasse. Ich warte unten. Alle, die von oben zurückkehren, sind bleich und haben zittrige Beine, weil vor allem der Weg abwärts es in sich hat. Als sogar der Schiffsarzt auf der Treppe gestürzt ist, mache ich mir riesige Sorgen um Cle, der lange auf sich warten lässt.
Einschub Cle:
Ich kraxele hoch, die gefährlichen 20m auf allen Vieren, dann geht es leichter. Und schließlich bin ich oben bei der Aussichtsplattform. Ein hübscher Blick auf den Ort und rüber auf die andere Bucht und die Brücke. Aber der Cache will gefunden werden: also los und suchen! In der Nähe finde ich nichts, weiter weg ist es abschüssig und tückisch. Elisabeth macht sich bestimmt Sorgen, aber ohne Cache aus Tonga abreisen geht ja nun gar nicht! Also weiter, nochmal, immer mal den anderen Phoenixen ausweichen (das sind die Touristen mit den türkisenen Taschen). Und eeendlich: da ist das Döschen! Ein paar Fotos zur Dokumentation gemacht und ab nach unten. Auf der Treppe aufgepasst wie ein Schießhund, das wär ja tragisch, jetzt nach dem Fund auf die Klappe legen. Schweißgebadet kann ich dann endlich Elisabeth zuwinken und bin unten...
Weiter E.:
Oh, wie froh und erleichtert bin ich, als er schließlich unversehrt auftaucht und sogar den Cache gefunden hat! Es ist gut, dass ich nicht mitgegangen bin. Das wäre sicher nicht ohne Sturz für mich abgegangen...
Wir bummeln dann zu Fuß zurück zunächst durch ein Wohngebiet mit freundlichen Menschen, Blumengärten, Bananenstauden, Brotfruchtbäumen und vielen Schweinen auf der Straße (die tierischen
).
Wir kommen an einigen Schulen vorbei und auch an einigen Kirchen.
Von unserer Lektorin hatten wir erfahren, dass es hier viele Sekten gibt, vor allem Mormonen, die darauf achten, dass in ihren jeweiligen Schulen auch das „richtige“ Weltbild vermittelt wird.
Im Ortszentrum kommen wir zur Kathedrale St. Joseph, einer katholischen Kirche aus 1850, mit hübschen Glasfenstern.
(Lange habe ich mich dagegen gewehrt, die Phoenix Tasche zu nutzen und damit gleich als Artanier erkannt zu werden, aber sie ist so schön praktisch und vor allem halbwegs wasserdicht
)
Das Ortszentrum ist recht busy mit kleinen Läden, Banken, Tour Anbietern und Cafes. In einem lassen wir uns nieder und probieren mal das hiesige Bier „Maui“, ganz süffig und durchaus trinkbar. Die Mädels in dem Cafe sind freundlich, und nach einiger Zeit stellen wir fest, dass nicht alle Mädels Mädels sind. Hier treffen wir erstmals auf das dritte Geschlecht, das in der Südsee durchaus üblich und anerkannt ist.
Wir können überall mit US Dollar bezahlen. Das Bier kostet 4 US Dollar, in einem Supermarkt decken wir uns mit Wasser ein („NZ pure Spring“) für 1,50 US Dollar für eine 1,5 l Flasche.
Sehr zufrieden kehren wir um 13.30 Uhr auf die Artania zurück, dann erst einmal duschen und trockene Klamotten anziehen und relaxen.
Warten auf das letzte Tenderboot:
Nach dem Abendessen gehen wir mal ins Kino. Es wird der Film „Lion – Der lange Weg nach Hause“ gezeigt, von dem ich schon mal gelesen hatte: ein indischer Straßenjunge, der nach heftigen Erlebnissen nach Australien adoptiert wird und dann als 25-Jähriger wieder seine Kindheits-Wurzeln sucht.
Eine schöne Geschichte und sehr ergreifend.
Anschließend lassen wir uns kurz in der Pazifik-Lounge blicken, wo heute der Sprung zurück über die Datumsgrenze gefeiert wird. Uns ist es aber ein wenig zu feucht-fröhlich, gerade nach dem berührenden Film, den wir gesehen haben, und so ziehen wir uns bald wieder zurück.
Morgen ist zum zweiten Mal für uns der 5.3., also der zweite fünfte Dritte. Wir haben ihn auch 5.3.B genannt. Ab jetzt sind wir Mitteleuropa gegenüber nicht 12 Stunden voraus, sondern 12 Stunden hinterher.
Beim Schlafengehen lassen wir wieder die Balkontür auf: es ist frische und relativ trockene Luft, leichte Wellenbewegung, und so schlafen wir wieder leicht gewiegt gut ein.
Gute Nacht! ![]()
Liebe Elisabeth @Soukousa ......ich könnte dir stundenlang zuhören, meine natürlich weiter lesen
Du ziehst mich richtig in den Bann mit diesem echt großartigen Reisebericht.
Solltest du irgendwann mal Langeweile haben, ich würde sehr, sehr gerne auch Reiseberichte von vergangenen Reisen von euch lesen.
LG Kaline
Ab jetzt sind wir Mitteleuropa gegenüber nicht 12 Stunden voraus, sondern 12 Stunden hinterher.
Griaß Eich Elisabeth & Cle,
finde das immer furchtbar aufregend, anstrengend, seltsam und trotzdem lustig, wenn man in dieser Gegend herumschippert. Die Zeit, die Zeiten werden plötzlich unfassbar.
P.S. Vielen Dank für Eure Superbildchen aus einer Gegend, die ich wohl nie sehen werde.
@Soukousa - hallo Elisabeth,
da ich jetzt nicht mehr hinterher schippere und heute -leider- schon alle bisherigen Beiträge aufgesogen habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich sehr herzlich für deinen wunderbaren Bericht bedanken.
Gleichzeitig tauchen Erinnerungen auf: wir sind 1998 mit der alten Maxim Gorkii (auch Phoenix) von Auckland nach Acapulco gefahren, also eine sehr ähnliche Route. Unvergessen ist für mich der 24.03., den wir zweimal verbracht haben als es über die Datumsgrenze ging. Bereits einige Tage vorher hatten wir mit unseren sehr netten Tischnachbarn (da gab es noch feste Tischplätze) überlegt, was kann man an einem solch denkwürigem Tag beginnen. Champagner? Jaaa und so sind wir in die Wolga Bar und haben uns erkundigt. Dort meinte man sofort, Kaviar(mit Eiweiß und allem Drum und Dran) müsst ihr auch dazu haben. Und so haben wir diesen 'doppelten' Tag gefeiert. Der Barkeeper hatte uns 6 noch extra eine Bedienung dazu gegeben. Damit hatte dieser Tag, den es eigentlich nicht gibt, etwas wirklich Unvergessliches für uns bekommen.
Jetzt freue ich mich sehr auf deine weiteren wunderbaren Bilder und auf die Fortsetzung deines Rb.
Liebe Grüße
Josi
Ich kraxele hoch, die gefährlichen 20m auf allen Vieren, dann geht es leichter.
Das nenne ich ja mal ganzen Einsatz von deinem Cle ![]()
„Lion – Der lange Weg nach Hause“
Den Film habe ich auch gesehen und fand ihn wirklich sehenswert und beeindruckend.
Vielen Dank für deinen so schönen Bericht, ich bin von deinem Schreibstil total fasziniert.
Bina
@Soukousa
ich frage jetzt mal ganz blöd, bitte nicht lachen, was ist denn einen Cache finden? Ich könnte auch googeln, aber ich glaube Du kannst es besser erklären.
Weiter mit Deinem tollen Bericht, man fühlt sich so direkt in das Geschehen versetzt.
@Hundefreundin das ist Geocaching, aber eine genaue Erklärung hierzu kann ich dir auch nicht geben.
Mal sehen was uns Elisabeth dazu schreiben wird
Bina
Liebe Elisabeth Soukousa ......ich könnte dir stundenlang zuhören, meine natürlich weiter lesen
Du ziehst mich richtig in den Bann mit diesem echt großartigen Reisebericht.
Solltest du irgendwann mal Langeweile haben, ich würde sehr, sehr gerne auch Reiseberichte von vergangenen Reisen von euch lesen.
LG Kaline
![]()
Liebe Elisabeth @Soukousa
habe deinen Reisebericht auch erst gefunden.
Herrlich, lese ganz gespannt mit und freue mich schon auf das Weiterfahren.....
@Soukousa
Dein Bericht könnte wegen mir noch endlos weitergehen, so schön ist er!
LG
Sandy
Vielen, vielen Dank für Eure leiben Kommentare und Rückmeldungen! ![]()
Darüber freue ich mich sehr!
Ein schönes sonniges Wochenende und liebe Grüße
Elisabeth
was ist denn einen Cache finden?
Liebe @Hundefreundin
"einen Cache finden" ist die Kurzform von "einen Geocache finden" und hat mit unserem Hobby Geocaching zu tun.
Dabei geht es - kurz gesagt - darum, mit Hilfe eines GPS- Gerätes oder Smart Phones und vorher aus dem Internet herunter geladenen Koordinaten kleine versteckte Döschen zu finden, sich in das darin befindliche Logbuch einzutragen und später im Internet einen Kommentar zu dem Fund zu schreiben. Das ist also eine Art "Schatzsuche" oder "Schnitzeljagd".
Ich könnte mich natürlich stundenlang über mein Hobby verbreiten ![]()
, aber das würde den Rahmen hier sicher sprengen... ![]()
Es gibt aber einen Thread zum Thema in diesem Forum zum Weiterlesen
:
Geocaching - auf (Kreuzfahrt-) Reisen oder in der Heimat -
LG
Elisabeth
Reisetagebuch Bora Bora / Franz. Polynesien 08.03.2018:
In den letzten drei Tagen hatte ich mich der Fraktion „Husten – Schnupfen – Heiserkeit“ angeschlossen und lag flach. Meine Güte, ging es mir dreckig…
So richtig mit allem Drum und Dran inclusive Fieber! Zum Glück waren es „nur“ Seetage, aber ich war trotzdem traurig, z.B. die Backstage-Führung nicht mitmachen zu können, für die wir eine Einladung hatten... ![]()
Dies hat Cle nachher darüber in unser Reisetagebuch geschrieben:
„Vormittags sind wir zu einer Backstage-Führung eingeladen. Da gehe ich jetzt alleine hin. Vier der Leute aus dem Show-Ensemble stellen sich erst mal vor, dann zeigen sie die Technik-Bude an der Rückseite der Show-Lounge, dann die Bühne mit ihren Leinwänden und Markierungen für die Auftritte, die Asservatenkammer hinter der Bühne und schließlich die „Maske“, also den Raum, wo die Künstler sich für die Auftritte fertigmachen. Dort sind die ganzen Kostüme und die Schminkutensilien. Es liegen ein paar Zettel und Listen herum, die für die einzelnen Shows für die jeweiligen Künstler die Texte oder Songs und die Standpositionen und die Kostüme und die Schminkdetails zeigen. Da sind ja enorm viele Vorbereitungen für die Auftritte notwendig!“
Zum Glück bin ich pünktlich für Französisch Polynesien wieder einigermaßen hergestellt!
Wir haben uns den Telefonwecker gestellt, denn wir wollen die Einfahrt in das Atoll von Bora Bora sehen. Hinter dem Hauptberg Mt. Otekamu (727m) geht gerade die Sonne auf, und die Wolken türmen sich dramatisch am Himmel. Es sieht beeindruckend aus!
Die Lufttemperatur ist schon am frühen Morgen bei 28°C, und es ist schwül. Als wir vorn auf Deck 9 stehen, gehen auch ein paar Regentropfen herunter, aber das stört gar nicht. Die Einfahrt durch die Lücke im Riff ist sehr schön.
Wir ankern vor dem Hauptort Vaitape und gehen nach dem Frühstück um kurz nach 9 Uhr von Bord. Natürlich wieder per Tenderboot, wie in den meisten Häfen dieser Reise. Hier in der Lagune ist das Wasser schön ruhig, und so ist das Tendern gar kein Problem.
An der Pier haben sich schon etliche Tour Anbieter und Souvenirhändler aufgebaut, doch uns zieht es erst einmal zu einem Geldautomaten. Der erste ist kaputt, in der Bank schickt man uns zu einem anderen, und dort können wir die hiesige Währung, den Pazifik-Franc ziehen, der auch auf den nächsten Inseln gültig sein wird. Wir haben Glück, dass der Automat noch Geld ausspuckt. Das tut er später bei Katharina und Chris schon nicht mehr...
Wie geplant fahren wir dann mit einem Shuttle zum Matira- Beach, dem einzigen öffentlichen Strand der Insel. Hier ist es ausgesprochen schön! Wir sitzen an einer Strandbar im Schatten und schauen auf das herrliche türkisblaue Wasser. Dabei hören wir Südseemusik und Reggae. Es ist wie vor einer Fototapete oder aus einem Reisekatalog.
Katharina und Chris gesellen sich auch dazu, und neben uns breiten sich viele Artanier aus, die aber nicht sehr stören. Hier finden wir auch unseren ersten hiesigen Cache.
Badezeug haben wir wegen meiner angeschlagenen Gesundheit nicht mitgebracht und bereuen es inzwischen. Das Wasser sieht zu verlockend aus.
Plötzlich seht man einige dunkle Schatten im Wasser. Ganz dicht bei den Schwimmern ziehen einige Rochen ihre Bahnen. Aufregend!
Nach einem Bummel am Strand entlang geht es zum zweiten Teil der heutigen Planung. Wir fahren mit einem offenen Le Truck zur Bloody Mary's Bar (übrigens pro Teilstrecke immer 5 US$ pro Person), dem In-Spot für die Prominenz.
Heute sind allerdings nur Artanianer da und keine Prominenten. Aber wir finden den Cache Nummer zwei und trinken eine leckere Pina Colada. Das Preisniveau war als „gehoben“ angegeben worden. In der Tat - wir bezahlen 30 Dollar für die beiden Drinks!
Natürlich wird auch die etwas seltsame Ausstattung der Toiletten begutachtet... Cle bekommt für das Herrenklo extra den Fotoapparat in die Hand gedrückt und muss dann zur Strafe wegen allzu gschamiger Bilder ein zweites mal hinein.
(Sorry, diese Bilder unterliegen dem Jugendschutz und werden nicht veröffentlicht!
)
Mit einem weiteren Le Truck geht es dann zurück nach Vaitape. Wir schauen uns die (sauteuren) T-Shirts, Pareos und Souvenirs an und holen uns in einem Perlenladen eine kleine Fortbildung in Sachen Südseeperle.
Es gibt 4 Qualitätsstufen von A bis D. Der Preis richtet sich außerdem nach Glanz und Größe der Perle. Die Farbe spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Im Set sind die Perlen wiederum günstiger als als Einzelstück. Es gibt viel zu beachten, aber hier sind uns die schönen Stücke sowieso viel zu teuer. Man bezahlt immer den Namen „Bora Bora“ mit.
Ohne etwas zu kaufen fahren wir um 14 Uhr mit dem Tenderboot zurück. Die Einheimischen haben viel Spaß daran, mit ihren Kanus möglichst lange in der Heckwelle mitzuhalten.
Anschließend nehmen wir ein Bad im Pool, aber das Wasser ist viel zu warm.
Ich habe etwas Sorge, danach durch den Wind meinen Infekt zu verschlimmern und gehe bald zurück zur Kabine. Nach einer kurzen Duschung und Mail-Checkung ist endlich Zeit für die Kaffee-Kuchen-Jause, und nun kann der Abend kommen.
Heute ist Südseeparty! ![]()
Nach dem Abendessen ziehen wir unsere Südseeklamotten an. Für mich ein langes luftiges Strandkleid, das ich mir in Ile des Pins gekauft hatte, und Cle ein Hawaiihemd, dazu die Blumenketten und Holzperlenketten von den Philippinen. Die Phoenixbar ist mit Palmenzweigen geschmückt, es gibt eine Kokosnussbar und Livemusik. Die Stimmung ist bestens. Auch wir kommen mal wieder zum Tanzen. Es ist einfach schön!
Um 23 Uhr wird die Auslaufmusik live auf der Trompete gespielt, und wir fahren langsam aus der Lagune von Bora Bora raus.
ich bin froh, wieder auf den Beinen zu sein! ![]()
@Soukousa, 1000 Dank für den tollen Reisebericht und die vielen schönen Fotos. Die Südsee, vor allem Bora Bora, ist auch ein großer Traum von uns.
Hallo @Soukousa,
wirklich eine wunderschöne Route mit traumhaften Bildern! Danke dafür!
Deinen Schreibstil finde auch ich sehr gelungen, vor allem die Objektivität, mit welcher du berichtest. Klasse
!
LG Zwergnase
Hallo Elisabeth @Soukousa,
gut zu lesen, dass dich die Erkältung „nur“ 3 Tage eurer wunderschönen Reise ins Bett gezwungen hat und du die wunderschöne Südsee wieder genießen konntest.
Ich warte immer mit großer Neugier auf die Fortsetzung deines Reiseberichts, du schreibst sehr anschaulich und die Bilder geben mir, die ich wohl nie in die Südsee kommen werde, einen schönen Einblick in diese Ecke der Welt.
Ich lese auch schon die ganze Zeit gespannt Mit, denn du schreibst echt super ...schön, das es dir pünktlich zu den nächsten Ausflügen wieder besser ging.....ich freue mich auf die nächsten Tage
Die Fotos von Bora Bora sind wunderschön ![]()
Ich glaub ich wiederhole mich zum zigsten Mal (nein, ich weiß es), aber Dein Bericht ist so toll geschrieben, als ob Du im "echten Leben" Romanschriftstellerin bist, die ihr eigenen Erlebnisse zu Papier bringst. ![]()
Was ist denn bei dieser Toilette so besonders und was darf man sich darunter vorstellen:
Sorry, diese Bilder unterliegen dem Jugendschutz und werden nicht veröffentlicht!
Es müssen ja keine Bilder sein, Deine Beschreibung ist bildlich genug.