Ja es ist sehr schön und wünschenswert, wenn man sich dieses Ziel, eher aufzuhören zu arbeiten, auch leisten kann. Wir konnten es tatsächlich mit 60 bzw.62 Jahren und sind noch in einem Alter, wo die Gesundheit bei beiden mitspielt.
Ich wünsche Euch ebenfalls viele tolle Stunden und Tage mit Euren Wohnmobil. Unseres tritt jetzt in die Winterpause bis März bzw.muss in die Werkstatt, da wir uns eine gesprungene Scheibe bei der Autobahnheimfahrt durch einen Stein geholt haben. Sehr ärgerlich und teuer!
Wir waren jetzt 3 Wochen unterwegs, von Mainz bis Köln immer am Rhein entlang, war wunderschön.
Maut in Frankreich kostet deutlich mehr - für die Hinfahrt ( nur kurze Strecken Autobahn) 17 Euro.
Das können wir deutlich bestätigen, 4 Wochen Frankreich kostete unser WoMo 410,-EUR, allerdings sind wir auch sehr viel diese Autobahnen gefahren, da man da deutlich schneller vorwärts kommt.
Über Irland bin ich ja erstaunt, das klingt entspannter!
das Buch deiner Tochter gefällt mir auch sehr gut, besonders auch die Idee mit den handschriftlichen Ergänzungen, das hatte ich auch noch nicht auf dem Schirm.
Ja die Entwicklung geht immer weiter, gerade mit der KI, aber ehrlich gesagt bin ich immer noch ziemlich old school, ich fülle meine Bilder noch händisch vom Computer zu Hause in die Fotosoftware und gestalte. Und das dauert........ mein jetziges Fotobuch über unsere Frankreich Reise mit dem Wohnmobil, daran sitze ich schon seit Wochen. Allerdings komme ich auch nicht jeden Tag dazu, weil wir ja auch auf Reisen sind. Wenn man dann wieder einsteigt, ist oft der Faden erst einmal verloren.
Noch eine Anmerkungen: Wir haben auf keiner anderen Reiseform so viel gesehen, wie auf Busrundreisen.
Dem kann ich nur beipflichten, wir haben vor gut 13 Jahren eine ähnliche Reise ins die Schweiz mit Glasier und Berninaexpress gemacht, es war traumhaftdas hätte man alleine mit dem Auto sehr schlecht hinbekommen.
Ich möchte aber eines anmerken: unabhängig vom Geld gibt es auch viele, die ihren Beruf lieben und aus den sozialen Bindungen mit den Kollegen oder Kunden / Patienten - was auch immer - viel Freude schöpfen. Auch das Gefühl, gebraucht zu werden und sich zu fordern, gerade bei den Umstellungen auf Neuerungen wie KI in der Arbeitswelt kann einen erfüllen und glücklich machen.
wir befinden uns ja hier in einem Reiseforum, von daher dachte ich eher diese Art hier zum Thema zu machen. Ich möchte niemanden von der "Arbeit" abhalten und eigentlich auch nicht die große Diskussion über für oder wider arbeiten anstiften.
Vielen Dank Hundefreundin für deinen schönen Bericht. Hat Spaß gemacht, euch zu begleiten. Und wieder überlege ich, ob wir nicht doch mal eine Reise mit dem Wohnmobil testen....
goli wenn Ihr Euch dafür begeistern könnt, dann mietet Euch doch erst einmal ein Wohnmobil, da kann man testen, ob diese Art des Reisens einem gefällt.
Ich möchte mal noch allgemein was zum Reisen, egal welche Art ob Schiff, Land oder Flug schreiben,
wir haben beide mit 60 bzw.62 Jahren Jahren aufgehört zu arbeiten. Ich weiss, dass kann nicht jeder von Euch. Ich möchte auch nicht von oben herab so schreiben, jeder muss sein (Arbeits)Leben so kurz vor der Rente meistern. Wir hatten das Glück dank Selbstständigkeit, eben eher aufzuhören. Aber Leben geniessen, geht am besten so früh wie möglich. Mein Tipp daher, schöpft alles aus um Euch so bald wie es eben individuell geht, zum wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Laut zukünftigen Gesetz wird es für die Jahrgänge ja immer schwieriger, eher aus dem Arbeitsleben zu steigen, selbst bei 45 Arbeitsjahren.
Wir merken selber in unseren jetzigen Alter, dass wir an manchen Punkten schon an die Grenze kommen. Deshalb ist ein Arbeiten bis 67 Jahre, um dann die Welt erstmals zu geniessen aus meinen Augen vollkommen sinnlos, man ist dann verbraucht. Vielleicht hat man das Geld, aber man ist schon älter und will vieles nicht mehr bzw.ist auch krank um dieses oder jenes zu machen.
Also in diesem Sinne, viel Spaß an jeglichen Reisen, sooft und sobald als möglich!
ich möchte mich auch herzlich bei dir für den schönen Reisebericht und die Fotos bedanken. Ein WOMO wäre zwar nicht so unsere Art zu reisen, ich habe euch aber sehr gerne begleitet und es hat mir gut gefallen
Habt ihr eigentlich eine Mautbox für Frankreich ? Und seid ihr zufrieden?
Ja ich hatte es soeben in meinem Fazit geschrieben, wir hatten eine Mautbox. Ist einfacher als sich so anzustellen. Hat auch immer geklappt, die Abrechnung auch.
durchweg war alles bestens organisiert von uns. Die Campingplätze waren alle sehr ordentlich, hatten teils höhere Leistungen als in Deutschland. Die Autobahnen waren ein Traum, keine Stau's, gute Fahrbahnen und keine Geschwindigkeitsbeschränkungen wie bei uns. Gewohnheitsbedürftig sind die Kreisverkehre, einmal die Vorfahrtsregeln und die 3 Spuren im Ring. Maut ist für große Wohnmobile wie unseres ein Thema, man wird wie ein LKW abgerechnet. Wir hatten eine Mautbox, das klappte immer sehr gut. Die Supermärkte kann man nur empfehlen, besonders die ganz großen wie das große U, super, hier gibt es alles! Was für eine Auswahl, das hat uns bald erschlagen. In den Restaurants wird nicht deutsch gesprochen, wenn man Glück hat liegt eine Karte in Englisch aus. Aber das Essen war immer ganz lecker. Ansonsten dann mit Händen und Füssen und Zeichensprache, wir sind zum Glück nicht verhungert! Ausnahmslos nett sind alle Franzosen.
Die Landschaft der Ardeche ein Traum, das muss man mal gesehen haben. Das Mittelmeer klar, bei uns noch etwas kühl und schöner langer Sandstrand.
Und bekanntlich ist nach der Reise vor der Reise und so sind unsere Pläne für 2027, Albanien über Slowenien und Kroatien.
Lasst Euch Camper immer genügend Reiseziele einfallen und lebt Eure Träume,
Zum Schluss unserer Reise stand noch der Stellplatz in Neckarzimmern an, wir sind wieder in Deutschland heissester Ecke, die über 40 Grad begleiteten uns weiter. Hier waren wir 5 Tage und wollten eigentlich das Technikmuseum in Sinsheim besuchen. Aber bei dieser Hitze haben wir diesen Plan wieder verworfen. Es folgten nur ein paar kleine Radausflüge, selbst die wurden zur (Hitze)Last.
Der nächste und letzte Stellplatz in Frankreich war der Ort Dole, hier waren wir ebenfalls wieder 3 Tage untergebracht. Ein sehr hübscher Ort, wir fuhren mit dem Rad hin, es gibt dort sehr viele schöne und enge Gassen und wenig Parkraum.
Zuerst aber unser Stellplatz auf dem Campingplatz, wie immer wieder ideal, zum Glück schattig, nebeneinander und das bei nun 40 Grad im Schatten