Man merkt schon, dass sich das Schiff nicht mehr auf einem Fluss befindet. Von Seegang will ich nicht unbedingt sprechen, aber wenn andere Schiffe nahe vorbei fahren, können die Wellen durchaus die Fenster auf dem unteren Deck "sauber waschen". Weil das Restaurant ja auf diesem Deck ist, haben wir beim Essen mehrfach gesehen, wie das Wasser gegen die Scheiben klatschte. Die Gäste, die direkt am Fenster saßen, haben sich beim ersten Mal echt erschrocken.
Ausschiffung und
Heimreise (06.07.2022), leicht bewölkt 23 Grad
Die
Koffer waren bis um 08.00 Uhr vor die Kabinentür zu stellen. Etwa um
diese Zeit machte die Elegant Lady in Düsseldorf fest. Die Koffer
wurden dann von der Crew an Land gebracht.
Gestärkt
vom Frühstück schnappten wir uns unsere Koffer und gingen zur
U-Bahn. Auch die Rückfahrt verlief, zumindest bei uns, ziemlich
pünktlich. Regina und Helmut kamen mit etwas Verspätung zu Hause
an, weil in Solingen alle Züge unpünktlich waren.
Fazit
Eine
schöne Flusskreuzfahrt mit Zielen, die uns fast alle unbekannt
waren. Die Niederlande scheinen in dieser Hinsicht noch einige
Überraschungen parat zu haben. So fährt die Elegant Lady auch eine
Tour hauptsächlich auf der Maas. Das wäre etwas für das nächste
Jahr, zumal unsere Freunde von unserer Reise ebenfalls sehr angetan
waren und uns durchaus noch einmal begleiten würden.
Die
Elegant Lady wurde 2003 in den Niederlanden gebaut und fährt für
Dunav-Tours unter bulgarischer Flagge. Sie ist seit 2014 für
Plantours im Einsatz. Im Jahr 2017 erfolgte eine Renovierung der
Kabinen und das merkt man denen auch an. Das Schiff ist 110 m lang,
11 breit und hat einen Tiefgang von 1,40 m.
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Es kann maximal 126
Passagiere aufnehmen und gehört damit zu den kleineren Flusskreuzern
(auf unserer Reise waren 100 Gäste an Bord). 32 Besatzungsmitglieder
kümmern sich um das Wohl der Gäste. Auf dem Hauptdeck befindet sich
das Restaurant im Bug sowie Passagier- und Crewkabinen. Die Fenster
dieser Kabinen lassen sich nicht öffnen. Das Restaurant konnte ich leider nicht fotografieren; wenn es geöffnet hatte, waren merkwürdigerweise immer Passagiere anwesend.
Auf dem Oberdeck findet man
den Panorama-Salon im Bug, die Rezeption, eine kleine Bibliothek,
eine Kaffee- und Teestation, an der man sich den ganzen Tag bedienen
kann, den Reiseleitertisch sowie weitere Kabinen. Diese Kabinen haben
französische Balkone.
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Auf dem Sonnendeck befinden sich Liegen,
Tische und Stühle, teils unter Sonnensegeln. Im vorderen Bereich des
Sonnendecks ist die Skylounge, eine Räumlichkeit, in die man sich
bei schlechtem Wetter zurückziehen kann. Haupt- und Oberdeck sind
durch einen Lift verbunden. Zum Sonnendeck führt ein Treppenlift.
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Wir
hatten die Kabinen 209 und 210 auf dem Oberdeck. Die Größe wird mit
14 qm angegeben; ausgestattet mit einer Klimaanlage, die sich
abstellen lässt, einem (kleinen) Fernseher, Safe, Telefon und Föhn.
Der Kleiderschrank und eine Kommode mit einigen Schubladen bieten
genügend Ablagemöglichkeiten. Die Betten stehen zusammen. Das Bad
mit Dusche verfügt über einen Spiegelschrank, in dem wir alle
Utensilien unterbringen konnten.
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Zur
Verpflegung: Frühstück gab es als Buffet mit Selbstbedienung. Brot,
Brötchen, Croissants, Gebäck, Marmelade, Honig,Wurst, Käse,
Eierspeisen, Säfte, Müsli, Obst usw. waren vorhanden. Kaffee oder
Tee servierte der Tischkellner. Morgens traf man auch bereits die
Auswahl für das Mittag- und Abendessen.
Mittags
gab es eine Vorspeise, eine Suppe, drei Hauptgerichte zur Wahl sowie
ein Dessert; alles am Tisch serviert. Genau wie abends stand zum
Dessert eine Obst- und Käseauswahl bereit.
Am
Nachmittag wurde im Panorama-Salon Kaffee und Kuchen serviert. Am
Abend wiederholten sich die Gänge analog zum Mittagessen, also
Vorspeise, Suppe, drei Hauptgerichte zur Wahl und Dessert. Den Tag
beschloss ein Abendsnack im Panorama-Salon gegen 22.00 Uhr. Dieser
bestand z.B. aus kleinen Sandwiches, Pizzastücken u.ä.
Zusammenfassend
können wir über die Speisen nicht meckern. Es hat uns immer gut
geschmeckt; kleinere oder größere Portionen waren auf Wunsch
möglich. Ein Lob an die Küche. Fast hätte ich vergessen zu
erwähnen, dass man einen festen Tisch für die ganze Reise hat.
Die
Getränkepreise hielten sich im normalen Rahmen; z.B. 0,3 l Bier 3 €,
0,2 l Wein 4,30 €, Spirituosen ab 3,50 € (4cl), Cocktails 6,50 €.
Wir bekamen bei der Buchung ein Getränkepaket geschenkt; es enthielt
Tafelwein weiß und rot, Bier vom Fass, alkoholfreies Bier,
alkoholfreie Getränke von 08.00 bis 24.00 Uhr. Bei separater Buchung
kostet dieses Paket 15,00 € pro Person und Nacht.
Von
Corona war an Bord nicht mehr viel zu bemerken. Die Pflicht zum
Tragen einer Maske bestand nicht mehr; vielmehr gab es eine
Empfehlung dazu. Dieser Empfehlung ist aber kein Passagier gefolgt,
zumal auch die Crew keine Masken mehr trug. Nach über 2 Jahren
konnten wir mal wieder die Gesichter der Crew sehen!
Ausflüge
haben wir nicht gemacht, also können wir über deren Durchführung
nichts sagen. Über die zwei Ausrutscher habe ich ja schon berichtet.
Zum
Schluss noch ein paar Worte zum Bordmusiker. Wir haben auf unseren
Flussreisen ja schon einige erlebt und waren meist „not amused.“
Aber dieser Musiker war der beste, den wir je hatten. Sein Repertoire
umfasste viele Titel aus der Beat- und Rock-Ära; dazu spielte er
noch fantastisch Gitarre. Er hat sein Repertoire sogar noch
erweitert; nachdem Helmut sich für mich „Sierra Madre“ gewünscht
hat (kannte er nicht), spielte er diesen Titel (sehr zum Ärger
meiner Frau, die ihn gar nicht mag; ich schon) am nächsten Abend.
Danke, Krasimir!
Alles
in allem können wir die Elegant Lady uneingeschränkt weiter
empfehlen.
Die
ehemalige Hansestadt Deventer ist eine der ältesten Städte der
Niederlande. Aus dem Jahr 806 stammt die erste Meldung in den
Archiven über eine kleine Niederlassung an der Ijssel. Heute hat die
Stadt knapp 100.000 Einwohner. Die malerische Altstadt soll zu den
schönsten der Niederlande zählen.
Diese
war natürlich Ziel unseres Rundganges. Sehenswert sind u.a. die
Stadtwaage aus dem Jahr 1531am Marktplatz, in der sich heute ein
Museum befindet; die Lebuinuskirche am Grote Kerkhof (ihr Name geht
auf einen angelsächsischen Missionar zurück) sowie die kleinen
Gassen der Altstadt.
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Um
12.00 Uhr verließen wir Deventer und fuhren auf der Ijssel dem
nächsten Ziel, Zupthen, entgegen. Dort trafen wir schon um 13.30
Uhr, also wieder eine Stunde früher als geplant, ein.
Zupthen
bekam 1190 die Stadtrechte und war ab Ende des 14. Jahrhunderts
ebenfalls Mitglied der Hanse. Die Stadt soll schon im Mittelalter als
eigenwillige Hansestadt bekannt gewesen sein (was immer damit gemeint
ist). Jedenfalls nennt man Zupthen auch die Stadt der Türme. Neben
den großen Türmen, die man bereits aus der Ferne erblickt und die
das Panorama der Stadt prägen, gibt es auch viele kleinere Türme.
Im alten Stadtzentrum finden sich historische Packhäuser,
Kaufmannshäuser, Kirchen, Straßen und Gassen, die die Atmosphäre
der Stadt ausmachen.
Während
der Hansezeit zählte die Stadt noch vierzig Bierbrauereien, von
denen heute noch eine übrig geblieben ist.
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Nach
einem 1 ½ stündigem Rundgang kehrten wir zum Schiff zurück. Dort
stand das Koffer packen auf dem Programm. Anschließend ging es zum
Abschiedssekt in den Panorama-Salon und danach zum letzten Abendessen
in das Restaurant.
Den
Tanzwettbewerb im Salon verfolgten wir später nur als Zuschauer. Es
beteiligten sich insgesamt 5 Paare, die drei Tänze zu absolvieren
hatten. Punkte verteilten der Kreuzfahrtleiter, der Bordmusiker und
ein Passagier. Für die Sieger und die Zweitplatzierten gab es
Preise.
Als
wir aufwachten, befanden wir uns schon mitten auf dem (Watten)Meer.
Laut Tagesprogramm hatten wir Harlingen um 05.00 Uhr in der Früh
verlassen.
Im
Gegensatz zu den deutschen ostfriesischen Inseln, die wir alle schon
häufig besucht haben, waren uns deren niederländische Pendants
unbekannt. Wir hatten deshalb überlegt, den hier angebotenen Ausflug
„Rundfahrt Texel und Seehundstation Ecomare“ zu buchen. Weil
unsere Freunde aber schon häufig zum Campen auf Texel waren,
entschlossen wir uns letztlich, zu viert etwas zu unternehmen. Eine
weise Entscheidung, wie sich zeigen sollte.
Oudeschild
liegt am östlichen Ende der Insel und ist mit 1.200 Einwohnern der
drittgrößte Ort der Insel. Hier befindet sich eine Marina mit 200
Liegeplätzen und ein Fischereihafen.
Als
wir nach dem Frühstück aus dem Fenster schauten, standen die
zahlreichen Ausflugsteilnehmer immer noch vor dem Schiff und warteten
auf den Bus. Einige Zeit später, wir waren inzwischen auch
abmarschbereit, setzte sich der Trupp zu Fuß in Richtung Ortszentrum
in Bewegung. Wie wir dann erfuhren, war der Bus nicht gekommen, so
dass die Inselrundfahrt und der Besuch des Ecomare ausfallen mussten.
Lediglich ein geführter Rundgang durch Oudeschild war möglich.
Da
waren wir eindeutig besser dran. Freunde von Regina und Helmut waren
nämlich zur gleichen Zeit ebenfalls auf der Insel. Nachdem wir den
netten kleinen Ort erkundet hatten, erschienen sie mit zwei Autos
nebst Kindern und Hund, luden uns ein und fuhren mit uns zunächst zu
einem schönen Strand. Nach einem kleinen Strandspaziergang ging die
Fahrt weiter nach Den Burg, Hauptort und Verwaltungszentrum der
Insel. Dort war am heutigen Montag gerade Markt und dementsprechend
einiges los.
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Um
12.00 Uhr waren wir zurück in Oudeschild. Dank Reginas und Helmuts
Freunden haben wir einen kleinen Eindruck von der Insel bekommen.
Plantours
hat übrigens für die beiden verunglückten Ausflüge den kompletten
Preis erstattet.
Den
Nachmittag verbrachten wir bei bestem Wetter auf dem Sonnendeck.
Einige Zeit fuhren wir noch über das Ijsselmeer, das wir bei Kampen
verließen um in den namensgebenden Fluss abzubiegen. Die Ijssel ist
der nördlichste Mündungsarms des Rheins in die Nordsee und zweigt
in der Nähe von Arnheim vom Nederrijn ab.
Harlingen (03.07.2022)
Liegezeit 16.00 über Nacht, sonnig, später wolkiger, 20 Grad
Enkhuizen
hatten wir um 06.30 Uhr verlassen und uns auf den Weg nach Stavoren
gemacht. Stavoren liegt am Ostufer des Ijsselmeeres und war im
Mittelalter aufgrund von Handelsbeziehungen zu England, Frankreich
und Skandinavien sehr wohlhabend. Heute bildet der Tourismus eine der
Haupteinnahmequellen des Ortes. Am Ortsrand entstanden mehrere
Yachthäfen.
Stavoren
wird auch als die „bunte Seestadt“ bezeichnet. Warum das so ist,
erschloss sich uns bei unserem 2 stündigem Rundgang.
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Am
Mittag wurden die Leinen gelöst und weiter ging die Fahrt Richtung
Nordsee. Harlingen liegt jenseits des Abschlussdammes, der die
ehemalige Zuidersee gegen die Nordsee abriegelt. Er hat eine Länge
von 32 km; auf ihm verlaufen eine Autobahn und ein Rad- und Gehweg.
Harlingen
ist eine echte Hafenstadt und nach wie vor unlösbar mit dem Meer
verbunden. Der Hafen ist der einzige Seehafen Frieslands; von hier
legen die Fähren nach Vlieland und Terschelling ab. Im Zentrum
finden sich historische Lagerhäuser und Grachten. Am Hafen befindet
sich ein Standbild des legendären Jungen, der seinen Finger in den
Deich steckte und auf diese Weise verhinderte, dass die Stadt vom
Meer überspült wurde.
Unser
Rundgang durch das schöne Städtchen dauerte wieder 2 Stunden.
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Am
Abend hieß es dann „Bühne frei für die Crew-Show“. Das Meiste
davon kannten wir zwar schon von anderen Flussschiffen; es wurde aber
mit viel Freude und Herz vorgetragen; wir haben viel gelacht. Der
Mitbewohner hatte übrigens heute wieder eine neue Gestalt
angenommen.
Enkhuizen (02.07.2022) Liegezeit 16.30 über Nacht, sonnig, später wolkiger,
22 Grad
Am
nächsten Morgen lagen wir bereits in Amsterdam; viele weitere
Flusskreuzfahrtschiffe ebenso, so z.B. die River Empress direkt neben
uns. In einiger Entfernung konnten wir auch ein Hochseeschiff sehen,
das sich beim späteren Auslaufen als „Jewel of the Seas“
entpuppte.
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Weil
wir schon mehrfach in Amsterdam waren, hatten wir keinen Ausflug
gebucht, sondern starteten nach dem Frühstück zu einem rund
3-stündigen Rundgang durch die Stadt der Fahrräder und Grachten.
Der Mitbewohner hatte sich im übrigen verwandelt.
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Vom
Liegeplatz bis zum Hauptbahnhof waren es nur 10 Gehminuten und schon
waren wir mitten im Geschehen. Wir schlenderten durch viele Gassen;
befolgten natürlich das Alkoholverbot, besuchten einen Blumenmarkt
und warfen einen Blick in einen der zahlreichen Käseläden. Am Hafen
stießen wir noch auf ein Projekt zur Versorgung der Schiffe mit
Landstrom.
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Zurück
an Bord erfuhren wir von Mitreisenden, dass der heutige Ausflug „Bus-
und Grachtenrundfahrt“ zum Teil ins Wasser gefallen ist, weil das
Grachtenboot nicht kam. So beschränkte sich der Ausflug auf eine
Stadtrundfahrt. Dies sollte nicht das einzige Ärgernis bei einem
Ausflug bleiben; später mehr dazu.
Zur
Mittagszeit verabschiedeten wir uns von Amsterdam und fuhren unserem
nächsten Ziel, Enkhuizen entgegen. Wieder führte uns die Route über
das Markermeer; dieses Mal mehr in westliche Richtung.
Bei
Enkhuizen trennt der Houtribdijk (Deich) das Markermeer vom
Ijsselmeer. Über ihn verläuft die Hauptstraße N302, die Enkhuizen
mit Lelystad verbindet. Um in das Ijsselmeer zu gelangen, nutzte die
Elegant Lady das Krabbersgat-Navidukt. Dabei handelt es sich um
Aquädukt mit wasserhaltigen Schleusen im Wasserlauf. Unterhalb der
Schleuse verläuft eine Autobahn.
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Die
alte Handelsstadt Enkhuizen wurde zwischen 1000 und 1200 gegründet.
Man findet dort nicht weniger als 366 nationale Denkmäler, von denen
wir einige bei unserem 1 ½ stündigem Rundgang gesehen haben.
Bekannt ist z.B. das stattliche Wehrtor Drommedaris aus dem Jahr
1540, heute als Kulturzentrum genutzt. Aber auch die idyllische
Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und Kirchen hat uns
bezaubert. Der Besuch eines kleinen, aber feinen Parks rundete das
Ganze ab.
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Am
Abend fand eine Tombola mit „tollen Preisen aus dem Bordshop“ (so
im Tagesprogramm zu lesen) statt. Unsere Freunde, die 5 Lose erworben
hatten, sahnten mit 4 Preisen so richtig ab. Es wären sogar 5
geworden, wenn die erschrockene Regina das von ihr gezogene Los (der
jeweilige Gewinner musste das nächste Los ziehen) nicht wieder in
den Lostopf geworfen und ein neues gezogen hätte. Gaby und ich
hatten kein Losglück; vielleicht lag es daran, dass wir gar keine
Lose gekauft hatten?
Nach
dem gestrigen Gewitter hatte es sich erfreulicherweise abgekühlt.
Den Vormittag verbrachten wir daher bei angenehmen Temperaturen auf
dem Sonnendeck. Kurz vor Mittag zogen Wolken auf und es regnete
etwas. Unsere Kabine mussten wir übrigens mit diesem Zeitgenossen
teilen.
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Lelystad
ist eine noch relativ junge Stadt; sie wurde erst 1967 gegründet und
hat heute rund 81.000 Einwohner. Die Hauptstadt der niederländischen
Provinz Flevoland wurde auf einem Polder (dem Meer abgewonnenem Land)
erbaut und liegt am Markermeer.
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Plantours
bot hier einen Ausflug zur Floriade in Almere (rund 30 km entfernt)
an. Bei der Floriade handelt es sich um eine Weltgartenausstellung,
die nur alle 10 Jahre stattfindet. Weil Gaby und ich diese aber schon
im Rahmen einer Busreise besucht hatten, verzichteten unsere Freunde
auf den Ausflug, so dass wir uns nach dem Mittagessen aufmachten,
Lelystad zu erkunden.
Inzwischen
schien die Sonne wieder; es blies aber ein strammer Wind.
Größere
Sehenswürdigkeiten haben
wir nicht entdeckt. Im Batavialand erfährt der Besucher alles über
die Entstehungsgeschichte von Flevoland. Dort befindet sich auch eine
Werft, in der historische Schiffe restauriert werden.
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Durch seine Lage am Wasser ist Lelystad natürlich
auch ein Eldorado für Wassersportler. Auf einem Wellenbrecher in der
Nähe der Stadt sieht man eine Stahlkonstruktion des Künstlers
Antony Gormley, den „hockenden Mann“, immerhin 26 m hoch. Wir
hatten ihn schon beim Einlaufen bewundert; beim Untergang der Sonne
wirkte er noch beeindruckender.
gut eine Woche nach Rückkehr von unserer Kreuzfahrt im Nachbarland möchte ich über diese schöne Tour kurz berichten. Los geht`s:
Schon
2020 hatten wir mit Freunden, die sonst gerne campen, eine Flussreise
in die Niederlande geplant und auch gebucht. Für sie wäre es die
erste derartige Reise gewesen; aber Corona machte uns einen Strich
durch die Rechnung. Wir beließen die Anzahlung für die Reise beim
Veranstalter und setzten unsere Hoffnungen auf das kommende Jahr.
In
2021 wurde eine fast identische Reise angeboten, für die wir uns
dann auch entschieden. Leider meldete der Veranstalter, der
hauptsächlich Busreisen anbot, aber auch ein Flussschiff gechartert
hatte, Insolvenz an. Unsere Anzahlung bekamen wir dank des
Sicherungsscheins für Pauschalreisen nach einiger Zeit zurück; eine
ähnliche Tour fanden wir für 2021 aber nicht.
Im
Katalog für 2022 von Plantours entdeckten wir dann eine interessante
Reise mit für uns unbekannten Zielen (bis auf Amsterdam), bei der
wir zuschlugen. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei!
Los
sollte es in Düsseldorf gehen; sowohl von uns als auch von unseren
Freunden gut mit der Bahn zu erreichen. Im Vorfeld der Reise war
bereits ein Gesundheitsfragebogen auszufüllen und an Plantours zu
senden; Ausflüge buchten wir nicht, wir wollten alle Städte
individuell erkunden.
Anreise und
Einschiffung (30.06.2022), heiß, über 30 Grad, abends Gewitter
Den
geforderten Antigen-Schnelltest hatten wir vier am Tag zuvor
absolviert; alle mit negativem Ergebnis.
Laut
Reiseunterlagen begann die Einschiffung für unsere Kabinen um 16.30
Uhr, so dass wir den Tag ohne Hektik angehen konnten. Normalerweise
fährt man von unserem Wohnort über Wuppertal, wo unsere Freunde zu
Hause sind, nach Düsseldorf. In diesen Sommerferien behindert aber
eine Baustelle der DB den Verkehr in Wuppertal; es werden ersatzweise
Busse eingesetzt. Das wollten wir uns nicht antun; Gaby und ich
nahmen deshalb die Strecke durch das Ruhrgebiet, während unsere
Freunde über Solingen fuhren. Im Düsseldorfer Hauptbahnhof wollten
wir uns dann treffen.
Alle
Züge waren pünktlich; in Zeiten des 9 Euro Tickets, das wir
natürlich auch nutzten, nicht unbedingt zu erwarten. Vom
Düsseldorfer Hauptbahnhof waren es noch ein paar Stationen mit der
U-Bahn und ein kurzer Fußmarsch zum Rhein, der bei der Hitze aber
sehr schweißtreibend ausfiel. Um 16.15 Uhr erreichten wir die
Elegant Lady.
Wir
konnten sofort einchecken; dafür benötigten wir neben unseren
Personalausweisen das digitale EU Covid-19 Zertifikat mit QR-Code,
den negativen Schnelltest und einen weiteren medizinischen Fragebogen
mit tagesaktuellen Angaben. Die in den Reiseunterlagen genannte Kopie
des Covid-19 Zertifikats wurde nicht verlangt; ebenso erfolgte keine
Messung der Körpertemperatur, laut Unterlagen aber vorgesehen.
Von
16.00 bis 17.00 Uhr gab es im Panorama-Salon Kaffee, Kuchen und
Herzhaftes. Daran schloss sich eine Informationsveranstaltung über
das Leben an Bord an.
Zwischen
Koffer auspacken und Abendessen war noch Zeit für den Begrüßungssekt
im Panorama-Salon, bei dem sich auch der Kapitän vorstellte. Bei
dieser Gelegenheit erfuhren wir, dass die gesamte Besatzung aus
Bulgarien kommt; dort hat die Reederei auch ihren Sitz. Einzig der
Kreuzfahrtleiter von Plantours stammt nicht aus Bulgarien sondern aus
Polen.
Vor
dem Abendessen zog ein Gewitter auf, das jedoch schnell wieder vorbei
war. Andernorts hat es teilweise schwere Schäden verursacht. Die
Abfahrt, vorgesehen für 19.00 Uhr, verzögerte sich etwas, weil
einige Gäste aus Österreich wegen verspäteter Flüge erst danach
eintrafen.
jetzt habe ich endlich auch Deinen Bericht gelesen und weis jetzt, was vor und nach unserer Reise auf der Artania passiert ist. Vielen Dank für den informativen Bericht und die phantastischen Bilder.
Meiner Frau, die immer meint, wir würden viel zu viele Reisen (insbesondere Kreuzfahrten) machen, habe ich mal kurz aufgezählt, was ihr schon alles gebucht habt; da gingen ihr dann doch die Argumente aus.
Ich muss allerdings gestehen, dass wir für 2023 auch schon zwei Reisen mit der Amera und für 2024 eine mit der Artania gebucht haben. Morgen geht es aber erst einmal auf den Fluss.
vielen Dank für die Likes und die netten Kommentare. Morgen geht es schon wieder los, diesmal aber "nur" auf den Fluss. In Düsseldorf erwartet uns die Elegant Lady von Plantours zu einer Reise in die Niederlande mit Orten, von denen wir fast alle noch nicht kennen. Gute Freunde begleiten uns; für sie ist es die erste Kreuzfahrt überhaupt. Sonst stehen sie eigentlich auf Camping. Wir sind schon gespannt, wie ihnen das Schiffsleben gefällt.
Heute Abend haben wir uns testen lassen; alle vier mit negativem Ergebnis. Es kann also los gehen.
Nach unserer Rückkehr werde ich kurz von unseren Eindrücken berichten.
Dein genial geschriebener Bericht hat mich sprachlos gemacht; so kann man mit zahlenden Passagieren doch nicht umgehen!!! Andererseits hatte ich auch so manches DeJa Vu. Wir waren nämlich im Januar auf der Vasco da Gama mit Kurs auf die Kapverden unterwegs und eigentlich ganz zufrieden, so dass ich im Fazit zu meinem Bericht die Vasco da Gama auch weiterempfohlen habe.
Dazu stehe ich auch nach wie vor, aber nachdem ich Deinen Bericht gelesen habe, sehe ich einiges doch in einem anderen Licht.
1. Die Flüge nach und von Gran Canaria von Düsseldorf, die wir ebenfalls über Nicko gebucht hatten, erwiesen sich auch bei uns als problematisch. Angeblich gab es für den Rückflug keinen Nonstop-Flug, so dass wir als Ziel Frankfurt wählten, weil eine Zwischenlandung in Lissabon für uns nicht in Frage kam. Auf dem Schiff erfuhren wir dann von Mitreisenden, dass es sehr wohl Nonstop-Flüge nach Düsseldorf gab.
2. Wir sollten lt. Programm fünf kapverdische Inseln anlaufen; bei dreien musste getendert werden. Einmal wurde auch getendert; bei den beiden anderen Inseln war dies lt. Kapitän wegen des Seegangs nicht möglich. Statt 5 haben wir also nur 3 Inseln besucht.
3. Bestandteil eines Ausflugs war der Besuch eines Restaurants. Das war bei unserer Ankunft geschlossen. so dass wir uns dort 45 Minuten lang die Zeit vertreiben mussten.
4. Die fachliche Kompetenz der für die Ausflüge zuständigen Nicko-Mitarbeiter war nicht immer gegeben. So behauptete einer dieser Experten auf die Frage meiner Frau, ob er ihr wegen ihrer Rückenprobleme zu einer Jeep-Tour raten würde, das könne er nicht sagen, weil er eine solche noch nie mitgemacht habe. Bei einer Ausflugspräsentation einen Tag später sagte derselbe Mitarbeiter, er könne Jeep-Touren aus eigener Erfahrung auch Gästen empfehlen, die Probleme mit dem Rücken haben.
Die aufgeführten Punkte sind natürlich nur Peanuts im Vergleich zu euren negativen Erfahrungen, aber Einiges scheint sich bei Nicko zu wiederholen. Trotzdem würden wir noch einmal eine Reise mit der Vasco da Gama riskieren; aber nie mehr zum Katalogpreis!!! Inzwischen wird man ja fast jede Woche mit Sonderangeboten zugeschüttet und auch bei unserer Reise wurden wir manchmal blass, wenn wir hörten, zu welchen Konditionen Mitreisende gebucht hatten.
Für die Zukunft wünsche ich euch, dass ihr von solchen Erlebnissen möglichst verschont bleibt.
jetzt habe ich endlich Deinen informativen und toll bebilderten Bericht gelesen. Schließlich hast Du uns die Artania ja in La Spezia übergeben. Deinem Fazit kann ich in weiten Teilen zustimmen. Auf einer Wellenlänge sind wir auf alle Fälle beim maritimen Frühschoppen. Da haben wir auch schnell die Flucht angetreten.
Auf unserer Reise hättest Du abends immer einen Tisch gefunden, eben weil wir nur knapp über 400 Passagiere waren. Aber Du hast Recht: Auf den Phoenix-Schiffen suchen sich die meisten Gäste einen Stammplatz zum Abendessen und sind ganz entrüstet, wenn dort schon jemand sitzt.
Diese
Kreuzfahrt punktete mit einigen positiven Aspekten: ein nur zu einem
guten Drittel belegtes Schiff (für Phoenix natürlich nicht so
schön), ansprechende Ziele (von denen einige Neuland für uns
waren), herrliches Wetter (zum Teil schon zu heiß für diese
Jahreszeit), leckeres Essen, überaus freundliche Mitarbeiter.
Dass
wir nicht in das Schwarze Meer gekommen sind, ist selbstverständlich
ein dicker Minuspunkt, den man aber nicht Phoenix-Reisen anlasten
kann. Das hat ein anderer zu verantworten. Die Routenänderung führte
aber wohl zu einer größeren Anzahl von Stornierungen; daher auch
die geringe Auslastung.
Über
das Schiff ist ja von verschiedenen Forums-Mitgliedern, auch von mir
schon Einiges geschrieben worden. Die Kabinen gefallen uns vom
Zuschnitt immer noch nicht; daran wird sich auch nichts ändern.
Andererseits hält man sich dort ja vorwiegend nur zum Schlafen auf.
Damit bin ich auch gleich beim nächsten Kritikpunkt, der
Klimaanlage. Die lässt sich nämlich nicht ausschalten; selbst wenn
die Balkontür geöffnet wird, läuft sie weiter und bläst dem
Schlafenden genau ins Gesicht. Folgerichtig hatte die Hälfte der
Passagiere mit einer Erkältung zu kämpfen; überall hörte man
Niesen und Husten. Gegen Ende der Reise hat es mich auch erwischt.
Etwa drei Tage lang plagte mich ein trockener Husten.
Erfreulich
war, dass die Maskenpflicht in der Atlantik Show Lounge aufgehoben
worden war, vielleicht wegen der geringen Passagierzahl? Damit fand
dort auch wieder ein Getränkeservice statt. Ansonsten musste eine
Maske getragen werden, wenn man sich auf dem Schiff bewegte und auch
in den Ausflugsbussen. Nicht immer wurden Verweigerer auf das
Versäumnis hingewiesen und wenn, dann meist von Offizieren. Dieses
Mal waren es übrigens nicht nur „schreckliche alte Männer“
liebe Petra Tuffi65 sondern auch Vertreter des weiblichen
Geschlechts, deren Masken ständig unter dem Kinn hingen, wo sie ja
bekanntlich die beste Wirkung erzielen.
Über
das Essen habe ich mich ja schon mehrmals positiv geäußert.
Gefrühstückt haben wir immer im Lido-Restaurant, weil man es sich
hier eben selbst zusammen stellen konnte. Beim Abendessen fand man
uns immer im Artania-Restaurant und dort in einer bestimmten Ecke an
einem Zweier-Tisch. Die Crew dort war sehr aufmerksam und immer
freundlich.
Etwas
Merkwürdiges noch zum Schluss: Die Kabine rechts neben uns war zu
Beginn der Reise nicht belegt. Nach etwa einer Woche stand plötzlich
ein Tisch vor der Tür, auf dem manchmal Reste von Mahlzeiten auf
Abholung warteten. Das Ganze währte ein paar Tage lang, dann war der
Tisch weg und die Kabine wurde schon für die nächste Reise
vorbereitet. Hatte dort evtl. jemand seine Quarantäne verbringen
müssen?
Die
nächste Hochseereise steht im Oktober an. Dann geht es mit der MS
Hamburg auf die Großen Seen in Nordamerika. Zuvor schippern wir
zweimal auf dem Rhein; zuerst mit der Elegant Lady von Düsseldorf
Richtung Niederlande; dann mit der Andrea von Köln nach Basel und
zurück.
Triest, Italien
(02.06.2022) und Rückreise (bis 03.06.2022) sonnig, 20-28 Grad
Die
Koffer hatten wir am Vorabend bereits vor die Kabinentür gestellt,
versehen mit den Banderolen für die Busabreise.
Um
07.30 Uhr gingen wir zum letzten Frühstück in das Lido-Restaurant.
Zum Abschluss der Reise gab es von Phoenix-Reisen ein Glas Sekt.
Nach
Räumung unserer Kabine ließen wir uns in der Casablanca-Bar nieder.
Gegen 10.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Gangway. Dort nahmen
wir vom Kreuzfahrtdirektor das obligatorische Phoenix-Herz aus
Schokolade in Empfang und wurden herzlich verabschiedet. Im Terminal
suchten und fanden wir unsere Koffer, mit denen wir uns auf den Weg
zum Phoenix-Bus 1 machten. Eine Zollkontrolle fand nicht statt;
Zöllner waren nirgends zu sehen; vielleicht weil heute in Italien
Nationalfeiertag war.
Am
Bus wurden wir mit großem Hallo von Jörg und Theo begrüßt, die
uns auch auf der Hinreise ans Ziel gebracht hatten.
Nachdem
alle Koffer verstaut waren, machten wir uns gegen 11.00 Uhr auf den
Weg.
Unterwegs
wurden 3 Pausen eingelegt. Das Speisen- und Getränkeangebot war
identisch mit dem der Hinfahrt.
Um
20.00 Uhr erreichten wir als erster von 3 Bussen Nürnberg, wo die
Zwischenübernachtung im Novina Hotel Südwestpark stattfand. Es
handelt sich dabei um ein gepflegtes Tagungshotel in Autobahnnähe,
ca. 5 km vom Zentrum entfernt.
Zum
inkludierten Abendessen konnten wir uns an einem kalt-/warmen Buffet
bedienen. Die Auswahl der angebotenen Speisen war beachtlich. Später
saßen wir in der Hotelbar noch mit den Mitreisenden von der Amadea
zusammen.
Am
nächsten Morgen erwartete uns ein ebenfalls reichliches
Frühstücksbuffet. Um 08.00 Uhr ging die Fahrt dann weiter.
Die
ersten Gäste stiegen in Bonn aus. Weitere Stationen waren, wie auf
der Hinfahrt, Köln, Leverkusen, Düsseldorf und Essen. Dort staute
sich der Verkehr auf der A40 auf drei Fahrspuren; sicherlich für
einen Freitagnachmittag nicht ungewöhnlich. Unser Fahrer umkurvte
den Stau auf innerstädtischen Straßen, so dass wir den letzten Halt
Dortmund um 18.00 Uhr erreichten. Ein Taxi brachte uns schließlich
bis vor die Haustür.
Dubrovnik, Kroatien
(01.06.2022), Liegezeit: 07.00-12.00 Uhr, sonnig, 20-28 Grad
Weil
wir Dubrovnik ebenfalls schon kannten und seinerzeit auch die
Stadtmauer erklommen hatten, wollten wir heute etwas vom Umland
kennen lernen; der Ausflug „Dubrovnik und Cavtat“ schien uns
dafür geeignet. Nachbar im Hafen war im übrigen die Seabourn Quest.
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Auf
dem Weg nach Cavtat legten wir einen Fotostopp an einem
Aussichtspunkt ein; von dort hatte man einen schönen Blick auf die
Altstadt und die kroatische Riviera.
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Dann
fuhren wir in das bei Yacht- und Segelfreunden beliebte Seebad
Cavtat. Der Ort ist etwa 20 km von Dubrovnik entfernt. Nach einem
kurzen geführten Rundgang hatten wir noch etwas Freizeit.
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Danach
ging es zurück nach Dubrovnik. Am Piletor begann die Führung durch
die Altstadt, der sich ebenfalls eine knappe Stunde Zeit zur freien
Verfügung anschloss.
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auf der Artania wartete schon der Stadl-Frühschoppen auf die
Passagiere. Neben vielen bayrischen Spezialitäten wurde das
beliebteste Bier der Welt -Freibier- ausgeschenkt.
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Fast
nahtlos schloss sich am Nachmittag das Wiener Kaffeehaus an, mit
feinen Kuchenspezialitäten aus Österreich. Phoenix tat am letzten
Tag wirklich alles, um die ohnehin schon vorhandene Gewichtszunahme
noch einmal zu steigern.
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Danach
war Kofferpacken angesagt. Vielleicht wurden dabei wenigstens ein
paar Kalorien abgebaut.
Beim
Abendessen verabschiedete sich die Restaurant Crew musikalisch von
den Gästen. Es gab großen Applaus und standing Ovations für diese
Darbietung.
Die
Abendshow griff das leidige Thema Kofferpacken noch einmal auf. Unter
dem Motto „Ich packe meinen Koffer“ wurde dem Publikum eine
musikalische Suche nach den schönsten Urlaubsstädten der Welt
geboten.
Kerkyra, Korfu,
Griechenland (31.05.2022), Liegezeit: 08.00-17.30 Uhr, sonnig, 17-22
Grad
Weil
wir in jungen Jahren unsere Strandurlaube vorzugsweise auf spanischen
oder griechischen Inseln verbracht haben, war uns auch Korfu nicht
unbekannt. Deshalb hatten wir keinen Ausflug gebucht; wir wollten uns
vielmehr auf eigene Faust in Kerkyra, der Hauptstadt der Insel
umsehen. Die Stadt hat etwa 45.000 Einwohner und liegt an der
Ostküste auf einer Halbinsel. Auf Korfu, der zweitgrößten der
Ionischen Inseln, leben etwa eine Millionen Menschen.
Bei
unserer Ankunft begrüßte uns schon die Marella Explorer II, später
gesellte sich die Norwegian Gem dazu.
Beim
morgendlichen Fönen verabschiedete sich das dafür notwendige Gerät
mit einem lauten Knall und die Sicherungen sprangen heraus. Ein Anruf
an der Rezeption, und 15 Minuten später war der Strom wieder da; ein
neuer Fön wurde ebenfalls geliefert.
Laut
Landgangsinformationen war das Stadtzentrum ca. 3 km vom Hafen
entfernt; es sollte auch ein Linienbus dorthin verkehren. Wir machten
uns aber zu Fuß auf. Zunächst kamen wir an einer futuristisch
aussehenden Luxusyacht vorbei, die nach Aussage des
Kreuzfahrtdirektors einer amerikanischen Hedge-Fonds Managerin gehört
und Touren im Mittelmeer anbietet.
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An
der Neuen Festung angekommen, mussten wir feststellen, dass diese
heute geschlossen war. Wir hatten sie allerdings schon 2016 besucht,
so dass sich die Enttäuschung in Grenzen hielt.
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Weiter
ging es in die italienisch-venezianisch geprägte Altstadt mit netten
Gassen und Plätzen, die sich zwischen der Neuen und der Alten
Festung erstreckt. Die Alte Festung aus dem 16. Jahrhundert erreicht
man über eine kleine Brücke, die über den Kanal Contrafossa führt.
Auch der Alten Festung hatten wir 2016 schon unsere Aufwartung
gemacht.
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Weil
sich die Reise langsam aber sicher ihrem Ende näherte, fand heute
die Verabschiedung durch den Kapitän und seine Offiziere sowie den
Kreuzfahrtdirektor und sein Team statt. Dem schloss sich
das dritte Gala-Dinner an.
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Die
Show „Elements“ - die Elemente Wasser, Luft und Erde, dargestellt
in Tanz, Gesang und Artistik war sehr gut gemacht. Danach saßen wir
noch mit unseren Amadea-Leidensgenossen in Harry`s Bar zusammen.
Katakolon,
Griechenland (30.05.2022), Liegezeit: 10.00-19.00 Uhr, sonnig, 15-26
Grad
Katakolon
liegt im Norden des Peleponnes am Ionischen Meer und wird als „Tor
zu Olympia“ bezeichnet, dem Austragungsort der olympischen
Wettkämpfe des Altertums. Die olympische Ära begann im Jahr 776 vor
Christus und endete mit dem Verbot der Spiele durch den römischen
Kaiser Theodosius I. im Jahr 393 nach Christus.
Wir
waren 2016 mit der damaligen Mein Schiff 2 schon einmal hier und
hatten damals natürlich auch die archäologische Stätte besucht.
Andere Ausflüge wurden nicht angeboten, so dass wir erst um 13.30
Uhr das Schiff verließen. Wir bummelten einmal durch den kleinen
Ort, der eigentlich nur aus drei Straßen besteht und ließen uns
dann in einer Taverne direkt am Wasser nieder. Bei Gyros, Tsatziki
und griechischem Salat konnte man es aushalten; ein einheimischer
Gerstensaft durfte natürlich auch nicht fehlen.
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In
den Restaurants erwartete die Gäste heute Abend ein philippinisches
& indonesisches Abendessen; unserer Meinung nach immer ein
Highlight auf den Phoenix-Schiffen. Als sich um 19.45 Uhr die Köche
im Restaurant Artania vorstellten, bekamen sie wohlverdienten
Applaus.
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Den
gab es später auch für die Akteure der Crew-Show. Was die
Crew-Mitglieder in ihrer knappen Freizeit da auf die Beine stellen,
verdient höchsten Respekt. Natürlich durfte der Sister Act Auftritt
der Phoenix Mitarbeiter nicht fehlen; Kreuzfahrtdirektor Jörn Hofer
machte dabei eine ähnlich gute Figur wie Christoph Schädel auf der
Amera im September letzten Jahres.
Souda Bay, Kreta,
Griechenland (29.05.2022), Liegezeit 08.00-18.00 Uhr, sonnig 13-27
Grad
Für
die Passagiere der Mein Schiff 5 endete heute die Kreuzfahrt auf
Kreta; das hatten wir gestern in einem Gespräch während der
Seilbahnfahrt vernommen. Auch die Artania steuerte Kreta an, wir
hatten aber danach noch drei weitere Ziele vor uns. Außerdem machten
wir nicht in Heraklion sondern in Souda Bay fest.
Souda
Bay ist einer der tiefsten natürlichen Häfen des Mittelmeeres und
bildet einen wichtigen Fährhafen und Marinestützpunkt. Etwa 6 km
vom Hafen entfernt liegt Chania, mit rd. 55.000 Einwohnern die
zweitgrößte Stadt der Insel Kreta.
Wir
hatten in früheren Jahren zweimal Strandurlaub auf Kreta gemacht und
kannten einige Sehenswürdigkeiten, wie Heraklion, die Omalos
Hochebene, Knossos oder die Samaria Schlucht bereits. In Chania waren
wir dagegen nur kurz, um den Markt zu besuchen.
Deshalb
hatten wir uns für den Ausflug „Agia Triada und Chania“
entschieden, der um 08.35 Uhr startete.
Zunächst
fuhren wir zu dem auf der Akrotiri-Halbinsel gelegenen
griechisch-orthodoxen Kloster Agia Triada aus dem 16. Jahrhundert,
das auch Olivenöl und Wein produziert. Das Kloster besichtigten wir
nur von außen, drinnen fand gerade eine Messe statt. Die
eindrucksvollen Gesänge waren auch draußen gut zu hören.
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In
einem Park, in dem sich das Grabmal des Politikers Eleftherios
Venizelos befindet, machten wir den zweiten Halt. Eine
Freiheitsstatue steht dort ebenfalls; außerdem hat man einen schönen
Blick auf das unterhalb gelegene Chania.
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Dorthin
fuhren wir im Anschluss. Es folgte ein geführter Rundgang durch die
Altstadt, dem sich eine Stunde Freizeit für eigene Erkundungen
anschloss. Der alte Venezianische Hafen hatte es uns besonders
angetan.
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Zurück
auf der Artania gab es etwas auf die Gabel. Wir blieben dann auf dem
Schiff; der Ort Souda Bay bietet keine großen Highlights, so auch
die Landgangsinformationen, die man immer zusammen mit dem
Tagesprogramm erhält.
Am
Abend besuchten wir die Musical Gala in der Atlantik Show Lounge. Das
Artania Showensemble präsentierte berühmte Kompositionen aus der
Feder von Sir Andrew Lloyd Webber. An dem Late-Night-Snack unter dem
Motto „Alles Tatar“ konnten wir danach nicht vorbeigehen.