Beiträge von Blu51

    Hallo zusammen,


    das war mein Bericht über unsere erste Kreuzfahrt, von der ich anfangs wegen Gabys Problemen mit dem Seegang dachte, dass dies auch gleichzeitig die letzte sei. Aber es hatte uns beiden so gut gefallen, dass wir im gleichen Jahr noch eine weitere Kreuzfahrt, wieder mit der AIDAblu gemacht haben. Bis heute sind es insgesamt 20 geworden.

    Eigentlich wären wir in einer Woche auf dem Weg zum Nordkap; aber ein gewisses Virus hatte etwas dagegen.

    Hoffentlich können wir, wenn schon nicht mehr in diesem Jahr dann aber im kommenden wieder in See stechen. Nach dem gestrigen Fernsehbericht bin ich da aber skeptischer geworden. Eines ist für uns aber klar: Kreuzfahrten ohne Landgänge sind definitiv nichts für uns.

    Vielen Dank für die Likes und die netten Kommentare.


    LG und bleibt alle gesund.


    Peter


    PS. Nach heutiger Rückfrage bei Nicko bin ich hinsichtlich unserer Rhone-Kreuzfahrt im August einigermaßen optimistisch. Falls sie stattfindet, werde ich natürlich davon berichten.

    Arrecife, Lanzarote (28.01.2011), leicht bewölkt, 22 Grad

    Beim Aufwachen lagen wir bereits im Hafen von Arrecife; Ankunft war um Mitternacht gewesen.


    Wir hatten heute einen Nachmittagsausflug gebucht. Deshalb sind wir mit Andrea und Volker nach dem Frühstück erst einmal nach Arrecife gefahren. Da der Liegeplatz der Blu etwas außerhalb des Zentrums lag, hatte AIDA Shuttlebusse zum Preis von 9 € p.P. bereitgestellt. Diese pendelten zwischen 09.00 Uhr und 17.00 Uhr regelmäßig ca. alle 20 Minuten zwischen Liegeplatz und Innenstadt hin und her. Wir bummelten zunächst durch die Stadt und besuchten danach das Castillo de San Gabriel. Es befindet sich auf einer winzigen Insel und kann über zwei Dammwege erreicht werden. Die Festung, ursprünglich aus Holz gebaut, wurde im 16. Jahrhundert durch eine Festung aus Stein ersetzt. 1972 wurde sie zu einem nationalen historischen Denkmal ernannt und beherbergt heute ein kleines Museum. Die Aussicht von der Festung über die Stadt und den Atlantik ist wunderschön.




    Gegen Mittag fuhren wir mit dem Shuttlebus zurück zum Schiff, aßen eine Kleinigkeit und fanden uns dann um 13.15 Uhr im Theatrium, dem Treffpunkt zu unserem Ausflug LAN03 -Auf den Spuren eines Genies- ein. Mit diesem Genie ist natürlich Cesar Manrique gemeint, der bekannte Architekt und Künstler, der auf Lanzarote geboren und auch gestorben ist und das Bild dieser Vulkaninsel entscheidend geprägt hat. Unser erstes Ziel war der von Manrique angelegte Kakteengarten, in dem sich über 1.500 verschiedene Kakteen und andere Pflanzen befinden. Auf dem Weg dorthin kam ein mächtiger Schauer herunter, der unseren einheimischen Reiseleiter zu der Bemerkung veranlasste, wenn wir ihm garantieren könnten, dass dieser Regen unser ständiger Begleiter ist, dürften wir immer wieder kommen; Niederschlag könne man gut gebrauchen, da es schon lange nicht mehr richtig geregnet habe. Glücklicherweise hörte der Regen beim Eintreffen am Garten auf, so dass wir die beeindruckende Anlage trockenen Fußes besichtigen konnten.









    Weiter ging es zum Museo Agricola El Patio, einem Freilichtmuseum, das einen Einblick in landwirtschaftlichen Traditionen Lanzarotes bietet. Dort konnten wir auch den in der Region hergestellten Wein und Ziegenkäse probieren.





    Zum Abschluss dieses interessanten Ausflugs fuhren wir zu einem ehemaligen Wohnhaus von Manrique, in dem die Fundacion Cesar Manrique, eine Stiftung untergebracht ist. Der gesamte Gebäudekomplex wurde von Manrique selbst umgebaut, um ihn an seine neue Funktion eines Museums anzupassen. Das Haus steht auf einem Grundstück, das sich über einem Lavastrom erstreckt, der auf die Vulkanausbrüche von 1730 bis 1736 zurückgeht. Das Gebäude besteht aus zwei Stockwerken, wobei das Untergeschoss und die einzigartigen Wohnräume hauptsächlich in Höhlen der Vulkanblasen integriert sind. Nach der Besichtigung dieses beeindruckenden Komplexes fuhren wir zum Schiff zurück.






    Bald ging es dann auch ans Kofferpacken; unsere Kreuzfahrt neigte sich dem Ende zu. Ein letztes gemeinsames Abendessen mit Andrea und Volker im Markt Restaurant, der Abschiedssekt auf dem Pooldeck und dann verabschiedeten wir uns von den beiden, denn die Nacht war kurz.





    Teneriffa, Abreise (29.01.2011)

    Unser Bus zum Flughafen startete bereits um 07.00 Uhr, also hieß es zeitig frühstücken. Auf der Fahrt zum Flughafen schüttete es wie aus Eimern; der Regen hörte aber auf, als wir unser Ziel erreichten. Der Rückflug war pünktlich und unspektakulär. In Deutschland war es natürlich deutlich kälter als wir es in der vergangenen Woche gewohnt waren. Wir holten unser Auto ab und fuhren nach Hause.


    Diese 1. Kreuzfahrt hat Lust auf Mehr gemacht; das Kreuzfahrtfieber hat auch uns erwischt. Das AIDA Konzept hat uns überzeugt; wir kommen bestimmt wieder und sagen daher Auf AIDAsehen.


    Zwei Monate nach unserer Rückkehr hat Volker den Kampf gegen seine schwere Krankheit verloren.

    Las Palmas, Gran Canaria (26.01.2011), sonnig, 19 Grad

    Gegen 08.00 Uhr liefen wir in den Hafen von Las Palmas ein. Hier hatten wir keinen Ausflug gebucht, deshalb gingen wir erst einmal gemütlich frühstücken. Danach machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wir hatten gerade das Einkaufszentrum nahe des Anlegers erreicht, als ich bemerkte, dass ich meinen Fotoapparat vergessen hatte. Also, Beine in die Hand nehmen und zurück aufs Schiff. Die anderen warteten solange im Einkaufszentrum. Danach ging es weiter Richtung Stadt und Strand. Unterwegs suchten die Damen ein Geschäft auf, um sich mit zollfreiem Parfüm einzudecken. Gegen Mittag gingen Andrea und Volker zurück zum Schiff, während wir noch etwas weiter schlenderten.












    Am Nachmittag köpften wir eine weitere Flasche Sekt, die ich von Andrea und Volker bekommen hatte, auf deren Balkon bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Abendessen gab es heute mal im Brauhaus und den Absacker in der AIDA Bar. Um 20.00 Uhr ging es weiter Richtung Fuerteventura.



    Puerto del Rosario, Fuerteventura (27.01.2011), bewölkt, 23 Grad

    Ankunft im Hafen Puerto del Rosario war um 08.00 Uhr. Auch hier wollten wir auf eigene Faust los. Volker hatte für diesen Vormittag eine AIDA Insidertour mit Brückenführung gebucht, so dass wir uns nach dem Frühstück zu dritt auf den Weg in den Ort machten. Großartige Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht, so dass wir mehr oder weniger planlos durch die Gassen schlenderten. Zeitweise fielen einige Regentropfen; zu einem richtigen Schauer reichte es glücklicherweise nicht.







    Andrea ging dann zurück an Bord, da Volkers Tour inzwischen beendet sein musste. Gaby und ich gingen noch zum anderen Ortsende und gönnten uns noch ein Bierchen in einer Bodega mit Blick auf die AIDA Blu.


    Nach dem Abendessen, heute wieder im Markt Restaurant, suchten wir uns Plätze im Theatrium und sahen uns die Show „Dancing Queen“ mit Songs von ABBA an. Um dem Alpenglühen in der AIDA Bar aus dem Wege zu gehen, blieben wir danach der Nähe des Theatriums, in der Blu Bar und nahmen dort den Absacker ein. Fuerteventura hatten wir um 19.00 Uhr Richtung Lanzarote verlassen.



    Fortsetzung folgt.

    Santa Cruz, La Palma (25.01.2011), bewölkt, 21 Grad

    La Palma erreichten wir gegen 09.00 Uhr. Wir hatten hier den Ausflug LAP03 -Zu den Vulkanen- gebucht. Treffpunkt war um 09.00 Uhr im Brauhaus; also ging es zeitig zum Frühstück.



    Vom Treffpunkt aus ging es zu den Bussen, die uns zunächst zum Vulkan San Antonio brachten. Dort unternahm ein Teil der Gruppe mit dem einheimischen Reiseleiter eine Wanderung am Kraterrand entlang. Wegen leichter Höhenangst verzichteten wir allerdings darauf, uns dieser Gruppe anzuschließen. Wir bewunderten vielmehr die Aussicht. Es war sehr windig hier oben; plötzlich zog Nebel auf und die Wandergruppe war nicht mehr zu sehen. Einige Minuten später war der Nebel wieder verschwunden.










    Nach Rückkehr der Wanderer ging es noch in die Ausstellungsräume, in denen geologische Details zum Thema Vulkanismus aufbereitet sind. Der Vulkan San Antonio brach zum Jahreswechsel 1677/78 zum letzten Mal aus und begrub fruchtbare Weideflächen und die heilige Quelle von Fuencaliente unter Schutt und Asche. Um das Jahr 1690 herum beschlossen die Bauern dieser Gegend Wein anzubauen. Dazu mussten sie Gräben ausheben, um an das fruchtbare Erdreich unter der porösen „Kohleschicht“ zu gelangen. Wein wird auch heute noch angebaut und so führte uns unser Weg als nächstes in die nahe gelegene Bodega Carballo zur Weinverkostung. Drei verschiedene Sorten bekamen wir zur Probe; natürlich konnten auch Flaschenweine erworben werden.


    Auf dem Rückweg nach Santa Cruz machten wir noch Halt in einer Töpferwerkstatt. Als wir um 13.00 Uhr wieder an Bord gingen, wollten Andrea und Volker das Schiff gerade verlassen. Sie machten kurzerhand kehrt; wir gönnten uns eine Kleinigkeit im Bella Donna Restaurant und gingen dann zu viert in die bezaubernde Innenstadt von Santa Cruz, die fußläufig in 15 – 20 Minuten zu erreichen ist. Dort schlenderten wir durch die Gassen, bewunderten die blumengeschmückten Balkone und setzten uns in ein Strassencafe, um eine Erfrischung zu trinken. Dann ging es langsam zurück zum Schiff.







    Zum Abendessen suchten wir wieder das Markt Restaurant auf.


    Nachdem wir La Palma um 20.00 Uhr verlassen hatten, nahm der Seegang wieder zu, so dass Gaby sich lieber gleich ins Bett begab. Da es auch Volker aufgrund seiner Krankheit nicht so gut ging, saß ich nach dem Essen alleine im Brauhaus bei einem oder zweien an Bord gebrauten Hövels. Übrigens hatte uns unser Reiseleiter morgens erzählt, dass in der Vorwoche ein Kreuzfahrtschiff wegen starker Winde La Palma gar nicht anlaufen konnte. Da hatten wir ja noch mal Glück gehabt.

    Funchal, Madeira (24.01.2011), bewölkt, 15 Grad

    An meinem Geburtstag trafen die ersten Glückwünsche schon am Morgen ein, als wir uns noch in der Kabine befanden. Das ganze setzte sich während des Frühstücks im Bella Donna Restaurant fort. Draußen regnete es leicht, aber der Wetterbericht versprach Besserung. Heute hatten wir keinen Ausflug gebucht, sondern wollten zu viert in den Botanischen Garten.


    Nach dem Frühstück gingen wir daher von Bord und suchten uns ein Taxi. Es hatte inzwischen aufgehört zu regnen und die Sonne kam heraus. Das Taxi brachte uns bis zum Eingang des Botanischen Gartens. Der Eintritt kostete 3 € pro Person. Wir verbrachten ungefähr drei Stunden in der Parkanlage. Vom Garten aus führt eine Seilbahn nach Monte, einem oberhalb von Funchal gelegenen Ort in einer Höhe von 600 bis 800 m. Von dort kann man mit den bekannten Korbschlitten zurück an den Ortsrand von Funchal. Diesen Abstecher schenkten wir uns aber aus Zeitgründen; vielmehr fuhren wir mit einem Taxi zurück nach Funchal. Dort bummelten wir noch durch die Innenstadt und gönnten uns im Beerhouse in der Nähe des Hafens noch ein einheimisches Bier.




    Dann ging es zurück aufs Schiff. In unserer Kabine fanden wir eine Flasche Sekt als Geburtstagsgruß unseres Reisebüros und ein Geschenk von AIDA vor. Den Sekt genossen wir während des Ablegens um 17.00 Uhr auf unserem Balkon.



    Zum Abendessen trafen wir uns mit Andrea und Volker im Markt Restaurant. In der AIDA Bar ließen wir dann meinen Geburtstag ausklingen. Dort erreichten mich dann noch zwei Anrufe von Gratulanten. Da wir uns zu diesem Zeitpunkt schon auf hoher See befanden, waren diese Glückwünsche doch recht teuer für mich.



    Fortsetzung folgt

    Seetag/Funchal, Madeira (23.01.2011), bewölkt, zeitweise Regen, 17 Grad

    Als wir wach wurden, befanden wir uns auf dem offenen Atlantik bei immer noch recht hohem Wellengang. Gaby hatte das ganze schlafend gut überstanden, aber als sie aufstand, kam die Seekrankheit sofort zurück. Also begab ich mich alleine ins Bella Donna Restaurant zum Frühstück. Dort traf ich auf Andrea und Volker, denen das ganze, wie mir auch, nichts ausmachte. Ich brachte Gaby dann zwei Scheiben trockenes Brot mit, damit der Magen etwas zu tun hat. Das soll man unbedingt bei aufkommender Seekrankheit machen. Außerdem musste sie auf jeden Fall aufstehen, denn um 10.20 Uhr war die Seenotrettungsübung angesetzt, an der jeder Passagier teilnehmen muss. Da das Meer sich jetzt auch etwas beruhigt hatte, klappte das Aufstehen auch und wir konnten an der Übung ohne Probleme teilnehmen. Im Anschluss genehmigten wir uns im Cafe Mare einen Kaffee, während Andrea und Volker ins Brauhaus zum bayrischen Frühschoppen gingen. Gleichzeitig fand auf dem Pooldeck die Kapitäns- und Offiziersvorstellung statt, die wir via Bildschirm verfolgten. Der Kapitän, Dr. Hoppert, erklärte die ungewöhnlichen Wellenbewegungen und meinte, es wären wohl über 400 Passagiere seekrank gewesen.


    Langsam kam dann Madeira in Sicht und wir verfolgten von unserem Balkon aus das Anlegemanöver.




    Für den heutigen Nachmittag hatten wir den Ausflug MAD03 – Malerische Aussichten- gebucht. Treffpunkt war um 13.00 Uhr im Theatrium. Von dort ging es dann Richtung Ausgang zu den bereitstehenden Bussen. Wir fuhren zunächst durch Funchal Richtung Hinterland. Über eine kurvige Straße ging es bergauf bis zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen schönen Blick auf das in einem Tal gelegene Dorf Curral das Freiras (Nonnental) hat. Bei Ankunft am Aussichtspunkt einsetzender Regen hörte nach wenigen Minuten auf und machte der Sonne Platz, so dass wir einige schöne Fotos schießen konnten. Hier oben befand sich auch ein Laden mit Souvenirs.




    Anschließend ging es wieder abwärts in den Ort Camara de Lobos, der als der Fischerort schlechthin auf Madeira gilt und Berühmtheit erlangt hat, weil ihn Winston Churchill auf einem Gemälde verewigt hat. Nach einer kurzen Besichtigung gab es in einer Bar eine Poncha zu probieren, das Nationalgetränk Madeiras. Er besteht meist aus Honig, Zitronensaft und Zuckerrohrschnaps. Ehrlich gesagt, ein etwas gewöhnungsbedürftiger Geschmack. Da wir danach noch etwas Freizeit hatten, genehmigten wir uns in einer anderen Bar ein Bier zum Herunterspülen.




    Weiter ging die Fahrt zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Camara de Lobos mit Fotostopp und letztlich zum Cabo Girao, der zweithöchsten Steilklippe der Welt (580 m hoch). Da es hier jedoch wie aus Kübeln goss, wollte keiner den Bus verlassen und so fuhren wir zurück Richtung Funchal, wo der Regen natürlich wieder aufhörte. Schade, aber auch ohne das Cabo Girao, war der Ausflug sein Geld wert.


    Das Abendessen nahmen wir, jetzt wieder zu viert, im Markt Restaurant ein. Nach einem Absacker in der AIDA Bar sahen Gaby und ich uns noch „Loriots heile Welt“ im Theatrium an. Die zwei Schauspieler des Show-Ensembles zeigten einige Sketche von Loriot. Sehr witzig und gut gemacht. Danach ging es in die Koje.

    Anreise nach Teneriffa (22.01.2011), leicht bewölkt, 21 Grad

    Wir hatten bei Airparks einen Parkplatz am Flughafen Düsseldorf gebucht. Früh in der Nacht ging es los; um 05.00 Uhr trafen wir am Flughafen ein und stellten unser Auto auf dem Parkplatz ab.


    Der Check-In verlief problemlos und unser Flieger hob pünktlich ab. Wegen des Zeitunterschiedes landeten wir gegen 10.30 Uhr Ortszeit auf Teneriffa. Angenehme Frühlingstemperaturen empfingen uns. Unsere Koffer kamen relativ schnell auf dem Rollband an und dann ging es, von freundlichen AIDA Mitarbeitern geleitet, zu den Transferbussen. Die Fahrt zum Hafen dauerte etwa 40 Minuten. Auch hier ging es beim Check-In zügig vonstatten; noch ein Foto vor dem Schiff durch die Bordfotografen und dann betraten wir zum ersten Mal ein Kreuzfahrtschiff. Zuerst suchten wir den Ausflugscounter auf und buchten alle Ausflüge, die wir uns vorab bereits ausgesucht hatten.


    Um 14.30 Uhr nahmen wir an einem Schiffsrundgang teil; dort lernten wir viele öffentliche Bereiche des Schiffes kennen. Kurz vor Beendigung des Rundganges meldeten sich Andrea und Volker; sie waren mittlerweile auch an Bord. Wir genehmigten uns daher erst einmal einen Willkommensdrink auf dem Pooldeck. Danach ging es auf die Kabine zum Koffer auspacken.



    Zum Abendessen gingen wir ins Bella Donna Restaurant. Um 20.00 Uhr verließ die Blu den Hafen und machte sich auf den Weg nach Madeira. Volker war infolge des Reisestresses müde und ging nach dem Essen auf die Kabine; Gaby, Andrea und ich wollten uns auf dem Pooldeck den Welcome Sekt schmecken lassen. Das Schiff hatte inzwischen das offene Meer erreicht und war deutlichen Wellenbewegungen ausgesetzt.


    Gaby bekam dadurch gleich mal einen Vorgeschmack, was man unter seekrank zu verstehen hat und begab sich schnell in die Kabine. So standen Andrea und ich plötzlich allein da. Wir tranken unsere Gläser aus und gingen dann ebenfalls in unsere Kabinen, um unsere Partner nicht so lange allein zu lassen. Gaby ging es im Liegen deutlich besser und so schliefen wir auch bald ein. Die Nacht zuvor war ja auch extrem kurz gewesen.

    Hallo Foris,


    Berichte über aktuelle Kreuzfahrten sind aus bekannten Gründen ja im Moment rar, so dass einige von euch bereits in ihren Erinnerungen gekramt und uns an ihren früheren Fahrten haben teilnehmen lassen. Ich finde das sehr interessant. Dem will ich mich anschließen und von unserer ersten Kreuzfahrt berichten. Als wir damals im Starthafen ablegten und meiner Frau sofort schlecht wurde sobald wir das offene Meer erreichten, dachte ich, das war es dann wohl. Aber trotz immer noch vorhandenem Hang zur Seekrankheit hatte es auch uns erwischt; das bekannte Virus (und ich meine nicht Corona)! Inzwischen haben wie 20 Hochsee-Kreuzfahrten (und 12 Fluss-Kreuzfahrten) hinter uns und hoffen, dass noch ein paar dazu kommen werden.

    Ich habe den folgenden Bericht erst Jahre später geschrieben, weil ich 2011 noch keine Aufzeichnungen gemacht habe. Viel Spaß beim Lesen.


    Eine Kreuzfahrt war schon einige Male Thema bei uns. Viele Ziele in kurzer Zeit erleben und dabei das schwimmende Hotel immer dabei, das konnten wir uns gut vorstellen. Inspiriert wurden wir dabei natürlich auch von der Serie „Traumschiff“, die wir fast immer geschaut haben, allerdings nicht der seichten Handlung sondern der exotischen Ziele wegen. Genau diese Serie hat uns aber auch lange daran gehindert, es mal auf einem Kreuzfahrtschiff zu versuchen. Die teils förmliche Kleidung (Galadinner, Kapitänsempfang) war für uns regelmäßig ein Ausschlussgrund; so stellten wir uns einen entspannten Urlaub eben nicht vor.


    Eine Bekannte machte uns dann die Schiffe der AIDA Flotte schmackhaft, auf denen es diese Etikette eben nicht gäbe. So beschlossen wir, anlässlich meines 60. Geburtstages ein solches Schiff einmal zu testen. Da ich im Januar geboren bin, fiel unsere Wahl auf die Route „Kanaren mit Madeira“ mit der AIDA Blu. Ganz kurz wurde auch eine gemeinsame Tour mit unserer Bekannten und deren Mann erörtert,da diese kurz nach mir ihren 50. Geburtstag beging. Die beiden wollten aber nach Südamerika und zwar für 14 Tage. Das war uns wegen der bei uns im Haus wohnenden Eltern meiner Frau aber zu weit und auch zeitlich zu lang.


    Wir suchten also ein Reisebüro auf und wollten eine Meerblickkabine auf der Blu buchen. Die Mitarbeiterin zeigte uns dann, dass die günstigste Balkonkabine nur unwesentlich teurer war, so dass wir uns für diese entschieden. Das An- und Abreisepaket über AIDA buchten wir gleich mit. Ca. einen Monat vor Abreise erhielten wir einen Anruf des Reisebüros, dass AIDA gegen einen geringen Aufpreis eine Spa-Balkonkabine anbiete (allerdings ohne das Spa-Paket). Wir nahmen dieses Angebot an und bekamen die Kabine 12208.


    Leider war der Mann unserer Bekannten inzwischen schwer erkrankt, so dass die beiden die Südamerikatour stornieren mussten. Von den Ärzten bekam er aber grünes Licht für unsere Tour, so dass die beiden kurzfristig die AIDA Blu buchten.


    Für Hin- und Rückflug hatten wir verschiedene Flüge bekommen; wir flogen morgens um 07.00 Uhr ab Düsseldorf mit TUIfly, Andrea und Volker starteten gegen 10.00 Uhr ebenfalls ab Düsseldorf mit AirBerlin.

    Hallo uschisiggi


    ich kann mich meinen "Vorrednern" nur anschließen; eine tolle Reise habt ihr euch da ausgesucht. Südafrika steht auf unserer Wunschliste auch ganz oben. Wir freuen uns jetzt schon auf Deinen bestimmt wieder reich bebilderten Bericht.

    Bevor ihr aber an Bord geht, müsst ihr die Amadea erst einmal uns überlassen. Wir haben ja direkt nach unserer Traumreise das Angebot von Phoenix angenommen und unter Anrechnung der angebotenen "Entschädigung" für die corona-bedingten Unbillen die Schwarzmeerkreuzfahrt im Juli 2021 gebucht. Willkommen an Bord in 378 Tagen heißt es auf der Phoenix-Seite.

    Nächsten Monat wollten wir mit der AIDAbella zum Nordkap, abgesagt. Da lassen wir uns die Vorauszahlung erstatten. Eine Flusskreuzfahrt mit Freunden im Mai nach Holland und Belgien, abgesagt. Da haben wir auf 2021 umgebucht. Für die gebuchte Flusskreuzfahrt auf der Rhone im August sind wir vorsichtig optimistisch. Flusskreuzfahrten starten ja gerade wieder und Nicko (mit denen wir fahren wollen) hat auch schon ein Sicherheits- und Hygienekonzept vorgestellt.

    Da müsste doch eigentlich auch die von Dir erwähnte Flusstour im Dezember stattfinden, oder habt ihr die storniert? Wie ist es Dir überhaupt gelungen, Deinen Mann zu einer Flusskreuzfahrt zu überreden? Ich meine mich erinnern zu können, dass das für ihn noch nicht in Frage kam.


    Viele Grüße und schönes Wochenende

    Peter

    TUI Cruises hat bis 15. Juli 2020 alle Kreuzfahrten abgesagt.

    AIDA bis Ende Juli! Waren selbst davon betroffen; unsere Tour zum Nordkap mit Start 12.07. ab Kiel und auch die nachfolgende sind abgesagt.

    Auf den Flüssen geht es allerdings bald wieder los. In einem Newsletter von A-Rosa wurden

    konkret die Hygienemaßnahmen vorgestellt. So gibt es z.B. kein Buffet mehr; das Abendessen wird beispielsweise am Tisch serviert und es wird in zwei Schichten gegessen.

    Für unsere Fahrt auf der Rhone mit Nicko im August haben wir daher noch Hoffnung.



    Gruß

    Peter

    Bislang haben wir nie daran gedacht, mal auf einem dieser Schiffe eine Kreuzfahrt zu unternehmen - meine Frau und ich sind Vegetarier - und ich war mir bis zu Deinem Hinweis im „Fazit“ nicht sicher, ob es dort auch so tolle Angebot für uns „Randgrupp“ auf diesen Schiffen geben könnte.

    Hallo in die Schweiz,


    also als Randgruppe würde ich Vegetarier in der heutigen Zeit wirklich nicht mehr bezeichnen. ^^ Ich habe mal zwei Menus (Gala-Dinner und philippinisches Abendessen) beigefügt als Vorgeschmack für künftige Reisen mit Phoenix:?:




    Es waren übrigens viele Schweizer bei dieser Reise an Bord!


    Viele Grüße

    Peter