Karibik, und wieder wird ein Traum wahr ein Reisebericht

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Auch ich lese mit Interesse und großer Vorfreude auf unsere zweite Karibik Cruise in 2 Wochen deinen RB. Wir haben uns auch für die gleiche Tour mit Petra angemeldet!

    Danke fürs berichten. Dein Schreibstil ist super!

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • Schöner Bericht :thumbup:wir bringen in 53 Tagen das Schiff zurück nach Europa. Wir habe auch bereits über Petra die gleiche Tour gebucht. Ist dann schon die zweite Tour mit Ihr. Kann die Touren auch uneingeschränkt empfehlen.

    LG Sabine

    Coming soon:

    26.10.2026 - 11.11.2026 Auszeit auf dem Atlantik MS 5

    19.04.2027 - 06.05.2026 Auszeit auf dem Atlantik MS 2

    17.11.2027 - 01.12.2027 Karibische Inselwelten MS 1

  • Du hast mich mitgenommen auf eine Tour, die wir mit Petra schon vor Jahren gemacht haben. Ich hab grad richtig Gänsehaut. Sie ist eine so liebe und herzliche Frau, ich freu mich, dass wir heute immer noch losen Kontakt haben

  • Hallo Sabine saha3 !

    Wir durften bisher die Karibik nur als Kurzvarianten bei unseren beiden Trans-Reisen erleben und wollten auch schon längst einmal die 2-wöchige Komplettreise machen. Aber wie das immer so ist, ewig kommen uns andere schöne Routen dazwischen ;). Auf Dominica waren wir ebenfalls mit Petra unterwegs, allerdings war es bei uns die Tour 1. Auch wir waren ganz begeistert und würden bei einem erneuten Besuch der Insel auf jeden Fall eure Tour bei ihr buchen! Ich freue mich auf deinen weiteren Bericht!

    LG Silke

  • St. Lucia, 28.12.2019

    Liebe karibische Reisegruppe, allen dabeigebliebenen und noch neu zugestiegenen, schön, dass Ihr da seid, heute fahren wir ins Paradies :love:<3

    St. Lucia, eine Insel mit von Palmen gesäumten Stränden, unberührtem Regenwald sowie den erhabenen Piton-Bergen, dieser wahr gewordene Inseltraum der Karibik war unser Ziel. Ich nehme es jetzt einfach mal vorweg, diese Insel gefällt mir von allen Zielen, die wir bisher in der Karibik gesehen haben am besten, ich habe mich in St. Lucia verliebt.

    Die Flagge von St. Lucia hat eine ganz spezielle Bedeutung Der Hintergrund der Flagge ist hellblau. Die Farbe steht für den Himmel und das Meer. Drei Dreiecke in Weiß, Schwarz und Gelb stehen in der Mitte, gleichzeitig erinnern diese an die beiden Pitons. Gelb ist die Sonne der Karibik. Weiß und Schwarz stehen für den europäischen und den afrikanischen Einfluss der Kulturen auf St. Lucia. Diese Geschichte erzählte uns die nette junge Dame, die uns am Nachmittag in den Regenwald begleitete. Ein eigenes Foto der Flagge habe ich nicht, bitte einmal im Netz suchen, damit ich hier nicht gegen Forumsregeln verstoße.

    Unser heutiger Reederei-Ausflug startet bereits um 7.40 Uhr im Theater, so dass der Wecker uns um 6 Uhr unsanft aus dem Bett scheucht. Wir entschieden uns heute wieder einmal für den Tui Ausflug, da dieser für uns unglaublich vielfältig erschien und die Insel von verschiedenen Perspektiven zeigte. Preislich war er doch in der gehobenen Kategorie angesiedelt, soviel vorweg, jeder Euro hat sich für uns absolut gelohnt und wir würden ihn wieder machen.

    Den Kaffee auf dem Balkon lassen wir uns nicht nehmen, der Tag muss schließlich angemessen begrüßt werden. Nun gilt es, schnell die Ausflugstasche zu packen und dann geht es zum Frühstück ins Ankelmann. Wir stellen fest, dass wir keine Uhr dabei haben, haaach Zeit, wer braucht schon Zeit in der Karibik – äh, wir, sonst verpassen wir den Ausflug, Mist. Macht aber nichts, am Nachbartisch ist jedoch eine nette Dame, die uns hier aushilft und uns regelmäßig die Zeit ansagt.

    Im Theater muss zunächst noch eine Haftungsfreistellung unterschrieben werden bevor wir losgehen können, zu dem Thema gab es bereits hier an anderer Stelle Diskussionen, ja, sicherlich ist es nicht in Ordnung, den Veranstalter eine komplette „Green Card“ zu erteilen, die andere Möglichkeit ist einfach, nicht mitfahren. Hier sind wir einfach mal naiv, wird schon gutgehen – und es ging auch gut, passieren kann selbst im total durchgeprüften Deutschland was. Die Busse, mit denen wir überall in der Karibik unterwegs waren, würden jedem deutschen TüV Beamten mehr als einen Herzinfarkt bescheren, so what, „chill mal Deine Basis“, wie die Jugend heutzutage so schön bemerkt.;)

    Runter vom Schiff rechnen wir damit, von einem Bus abgeholt zu werden, um in den Regenwald zu fahren. Der Plan wurde jedoch geändert, der Ausflug findet in umgekehrter Reihenfolge statt.

    Zuerst geht es also auf den Katamaran. Irgendwie schade, mit dem Boot zurück zum Schiff wäre toll gewesen, so zumindest die ersten Gedanken. Diese verschwinden aber rasend schnell als wir mit dem Katamaran hinaus auf die offene See fahren. Zauberhafte Ausblicke auf die wunderschöne Küste von St. Lucia, Sonnenschein, gute Musik und nette Mitfahrer machen die Bootsfahrt zu einem tollen Erlebnis.

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    Zwischendurch angelt die Crew einen riesigen Fisch, Kingfish eine spanische Makrele, so sah er aus, lecker, oder?

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    Hofften wir noch darauf, dass dieser für uns gegrillt wird, aber leider nein, dieser Ausflug war ohne Mahlzeit. Was nicht heißen soll, dass wir schon wieder Hunger hatten, nein, es wäre nur irgendwie cool gewesen, den fangfrischen Fisch zu verzehren.8)

    Wir sind rund 3 Stunden auf dem Wasser, lassen die Füße vom Boot hängen, sitzen auf dem Netz und lassen uns mit den Wellen schaukeln. Die Fahrt geht die ganze Insel hinunter bis zu den Pitons, den beiden typischen Bergen, die aussehen wie Zuckerhüte und auf jedem Bild, das man von St. Lucia findet, zu sehen sind. Sie sind aber auch tatsächlich wunderschön anzuschauen, jeder macht Fotos von den Bergen und ein Crewmitglied fotografiert jeden, der es möchte mit seiner eigenen Kamera. Wir haben zwar die Sonne von der falschen Seite, so dass die Fotos leider nicht klar sind, macht aber nichts, es war dennoch beeindruckend.

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    Die Pitons, die berühmten Zwillingsfelsen bei Soufrière sind Vulkankegel und bestehen aus erkalteter Lava. Irgendwie denkt man an große Haufen aus Gras, sind sie doch komplett bewaldet. Der obere Teil ist trockenes Holz, der untere besteht aus Regenwald. Sogar auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes stehen sie, weltweit gehören sie zu den markantesten Felsformationen. Der Gros Piton ist 783 m hoch, der Petit Piton auch immerhin noch 739 m. Für die Menschen sind sie ein Symbol für die Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen.

    Dann dreht das Schiff und wir fahren zurück, der Wind hat aufgefrischt, die Wellen sind höher und somit haben wir gleich eine schöne Abkühlung, die Füße werden natürlich nass, hängen sie doch vom Boot ins Wasser.

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    Es geht den Weg zurück und dann biegen wir nach steuerbord ab in eine Bucht, die Marigot Bay – man meinte, man wäre im Paradies angekommen. Wahnsinn, türkises Wasser, Jachten über Jachten, ein kleiner Strand, entzückende Häuschen – einfach ein Traum. Das war so der Moment wo ich dachte, warum eigentlich zurückfahren? Einfach hier als Crew auf dem Katamaran anheuern und gut ist es.

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    Leider mussten wir den Katamaran verlassen, wir hatten hier gut 2 Stunden Zeit, um uns im karibischen Meer zu vergnügen. Mit dem Wassertaxi ging es hinüber zum kleinen Strand, wir nahmen uns 2 Liegen für 18 USD unter einer Palme und vergnügten uns am und im Wasser. Es gab eine Hängematte und ein Seil an einer Palme an dem sich Junior einige Male ins Wasser plumpsen ließ. Ein paar wunderbare Stunden, Wasser, Sonne, karibische Leichtigkeit, so lässt sich der Urlaub sehr gut verbringen.

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    Die Zeit verging wie im Flug, viel zu schnell mussten wir wieder mit dem Wassertaxi auf die andere Seite. Dort suchten dort schnell noch die Waschräume auf und gönnten uns an der Bar ein Eis, 4 Kugeln (na, wer hatte 2? Ich nicht ;)) für 10 USD, stolzer Preis, aber es schmeckte sehr gut. Die Dame der Bar war ein wenig überfordert, uns USD zurück zu geben, schaffte es dann aber doch noch. East Caribbean Dollar wären auch o.k. gewesen, die hätten wir in den nächsten Tagen auch noch verbraucht.

    Sogar der Weihnachtsmann war da ^^, stilecht auf dem Kanu

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    Im Anschluss mussten wir dann gute 1,5 Stunden warten, bis wir dann endlich von einem Bus abgeholt wurden, der uns dann in den Regenwald fuhr, irgendwelche Probleme mit dem erwarteten Bus. Eine Mitarbeiterin von Rainforest Adventure blieb bei uns und versuchte, uns bei Laune zu halten. Als kleine Entschädigung für die Wartezeit bekamen wir ein Foto von der Seilbahnfahrt kostenlos.

    Es war o.k., man konnte sich die Zeit gut vertreiben, die Gespräche mit den Mitreisenden waren nett. Einige unverbesserliche Meckerer waren natürlich dennoch dabei, die aber hurra hurra einen früheren Bus nahmen, da wären wir wieder bei "chill mal…". Als endlich der Bus kam, fuhren wir gut eine halbe Stunde über die Insel, bis wir dann im Regenwald angekommen waren. Auch die Fahrt über die Insel war schön, die nette Dame berichtete einiges, aber nicht zu viel Wissen, sie ließ uns die Fahrt "erleben", ohne uns zuzuquatschen. Ihr merkt, ich mag Informationen, aber keine oberlehrermäßigen, stundenlangen Vorträge 8o.

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    Hier die letzten Blicke von oben auf die Marigot Bay <3

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    Sollte einer von Euch überlegen, sein Kind hier studieren zu lassen, es gibt sogar eine Uni – dann müsste man sein Kind ja mehrfach besuchen, oder? Natürlich nur aus Gründen der Besorgnis für die armen Studenten, ob es Ihnen auch gutgeht…

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    Angekommen im Regenwald begann der letzte Teil dieses wunderbaren Tages, hoch hinauf in die Baumwipfel, mit der Arial Tram ging es dann hinein in den Regenwald.

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    Die wunderbare Tour dauerte fast eine Stunde, unser weiblicher Guide erkläre viel zu den Pflanzen, wir sahen u.a. Magnolien, Muskatnüsse, riesengroße Farne und viele andere beeindruckende Pflanzen. Den scheuen St. Lucia Papagei sahen wir leider nicht, aber andere kleinere Vögel ließen sich blicken. Wir staunten und genossen die unglaubliche Reise in der Natur, irre, was die Natur das so hervorgebracht hat. Bitte lasst uns alle dazu beitragen, diese schöne Welt zu erhalten!

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    Auf dem höchsten Punkt, kurz bevor es zurück ging, hieß es dann: Nun schaut ihr ins Paradies – die Insel von oben, und so wirkte es auch, wir guckten, knipsten und waren überwältigt. Die Fotos können das gar nicht so wiedergeben, wie schön es tatsächlich war.

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    Zum Schluss hätten wir noch eine kleine Wanderung machen können, darauf verzichteten wir, wir waren ein wenig erschlagen von den Eindrücken des Tages.

    Wir genossen den kostenlosen Drink, Wasser und Apfelsaft, suchten und ein Foto aus uns schlenderten noch ein wenig durch die Anlage, diese Natur ist wirklich überwältigend schön. Nun hatte ich endgültig Blut geleckt vom Regenwald, eines Tages möchte ich in den Amazonas!

    Mit dem Bus ging es dann zurück in unser schwimmendes Heim, duschen, ein leckeres Abendessen im Atlantik ein kleiner Cocktail in der Tui Bar zum Abschluss und früh fielen wir dann müde und voll mit neuen Eindrücken ins Bett.

    Ein unglaublich schöner Tag geht zu Ende, St. Lucia, Du hast unser Herz gewonnen! Hier möchte ich definitiv noch einmal herkommen und auf diesem zauberhaften Eiland ein wenig Zeit verbringen. Frei nach Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer: "Eine Insel mit 2 Bergen mittendrin im blauen Meer" <3.

    Ich glaube, mir sind wieder die Pferde mit Fotos durchgegangen, sind ein paar mehr geworden :love:.

    Viele Grüße

    Sabine

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)

  • Wow, echt toll saha3. Dein Schreibstil begeistert mich. Ich bin immer ganz traurig, wenn ich am Ende angelangt bin.

    Bei dem Wetter ist es Balsam für die Seele.

    ...und Bilder können es nie zu viele sein!

    LG Dani

    Die Lust am Reisen entspringt der Lust, dort zu sein, wo es auf uns nicht ankommt.
    Dr. Michael Rumpf

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    "14 Nächte - Karibische Inseln - ab/bis La Romana" :love:

  • oh, ihr habt auch die Seilbahntour gemacht, die hat mir vor 2 Jahren auch so gut gefallen.:love:

    Die Guides, die uns nach oben begleitet haben, waren Schüler, die das im Rahmen ihres Unterrichts gemacht haben.:)

    Reisen, an die wir uns gern erinnern
    05/2014 Mittelmeer mit Barcelona MS 2
    03/2015 Nördliche Karibik Transatlantik MS 1
    03/2016 Dubai mit Bahrein und Muscat MS 2
    07/2017 Ostsee-Baltikum mit Danzig MS 6
    02/2018 Karibik MS 3
    09/2019 Amazonas Kreuzfahrt - Phoenix Amazonas Clipper
    09/2021 Griechische Inseln MS 5
    10/2022 New York mit Bahamas MS 1

    11/2023 35 Tage Karibische Inseln ab/bis Bremerhaven - MS 3

    09/2024 Adria mit Zadar MS 6

  • An so einem regnerischen Tag wie heute lade ich Euch ein, uns noch ein bisschen weiter zu begleiten.

    Curacao, 30.12.2019

    Die ABC Inseln waren unser nächstes Ziel, wir zäumten sie von hinten auf und begannen beim „C“ der Insel Curacao. Wilde Natur, holländisches Flair und tolles Wasser, das erwarteten wir von dieser Insel. Die Hauptstadt Willemstad soll eine der schönsten der Karibik sein, das zu beurteilen überlassen wir jedem selbst, uns hat sie sehr gut gefallen.


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    Auf eine Tour zu den berühmten Likörfabriken hatten wir so gar keine Lust, das klebrig blaue Zeug, das früher auf keiner Party fehlen durfte, ach nö, das müssen wir nicht haben. Schnorcheln mit Schildkröten, das hörte sich toll an, sobald „Viecher“ dabei sind, ist es sowieso um mich geschehen , dann kann eigentlich nix mehr schief gehen. Private Ausflüge waren preislich nicht attraktiver als der Tui Ausflug, so machten wir es uns wieder einmal ganz bequem und ließen Tui arbeiten und uns einfach dorthin kutschieren.

    Es ging wieder sehr früh los, so dass wir heute erneut mit dem Wecker aus dem Bett geholt wurden. Nach dem wie immer leckeren Frühstück im Ankelmann trafen wir uns mit den anderen Schnorchlern in der Lumas Bar. Ein Reisebus brachte uns zur Playa Piskado, an der Schildkröten zu sehen sein sollten. Von oben sah die Playa nicht so richtig einladend aus, sehr steinig, aber nun ja, steinig ist zum Schnorcheln halt einfach besser als Puderzuckersand. Schnorchelequipment konnte man sich geben lassen, wir hatten jedoch unsere eigenen Brillen und Schnorchel dabei, die Rettungsweste musste man aber nehmen. Wir waren sehr gespannt, was uns im Wasser erwartet. Aufgrund der Schildkröten und der relativ geringen Wassertiefe durfte man nicht mit Flossen schwimmen. Aufgeregt stiegen wir die Stufen zum Strand hinab und legten die Schnorchelsachen an.

    Nach einigen Schwimmzügen waren sie da! Schildkröten! Juhu, diese bildschönen Tiere schwebten förmlich durch das Wasser, unbeeindruckt von den Menschen, die geradezu verzückt waren. Ein unglaubliches Erlebnis, diesen Tieren so nah sein zu dürfen. Die Tiere sind frei lebend, sie folgen den Fischerbooten, die hier anlegen, fällt doch immer ein Leckerchen für Sie vom Boot.


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    Nicht nur Schildkröten waren zu sehen, auch große Fischschwärme. Interessant zu sehen, wie der Schwarm beim Auftauchen einer Schildkröte urplötzlich auseinanderstob. Pelikane, die diesen Platz auch aufsuchen waren heute leider nicht hier, das macht aber nichts, es war ein herrliches Erlebnis. Eine gute halbe Stunde durfen wir schnorcheln, ich folgte einer sehr großen Schildkröte, die sich dann in aller Ruhe auf dem Meeresgrund neben einem Stein niederließ und in Ruhe unter Wasser graste. Wow, was für ein Anblick!


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    Nach einiger Zeit drehte ich mich um, um zurückzuschwimmen – äh… oh weh, ist das weit und die Strömung ist nicht ohne. Panik kam auf, das schaffe ich nicht. Ruhig bleiben, alles ist gut, im Notfall schreien, mit beiden Armen winken und sich holen lassen, das Drehen auf den Rücken, um den Atem zu beruhigen war eine super blöde Idee, Gesicht und Schnorchel voller Meerwasser, bäh! Zurück in Schwimmhaltung, die Panik wurde größer, chill mal, hängen lassen in die Rettungsweste, Luft holen und in aller Ruhe und langsam den Rückweg antreten. Puh, war das anstrengend, mehr als einmal hätte ich fast gewunken und geplärrt, dass mich jemand holen soll, aber ich schaffte es allein, stolz auf mich selbst aber echt fertig kletterte ich aus dem Wasser.

    Nun blieb ich lieber auf dem Trockenen und guckte meinen Beiden zu, die noch im Wasser umher paddelten. Viele Schildkröten konnte man noch erkennen, es war unglaublich, das Wasser war so klar, gern hätten wir noch länger Zeit gehabt, einige der Fotos sind auch gelungen, wir konnten die Bilder nicht nur im Herzen mitnehmen, sondern auch auf der Speicherkarte.

    Mit dem Bus ging es dann weiter zum Grote Knip, die Fahrt dauerte nur gute 10 Minuten, wir stiegen aus, gingen ein paar Schritte und fielen fast um – was ist dass denn? Eine kitschige Postkarte, die Wirklichkeit geworden war?

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    Der schönste Strand, den wir bisher gesehen hatten, lag uns zu Füßen. Hier durften wir rund 1,5 Stunden verbringen, schauen, baden, staunen und genießen, ein karibischer Traum wurde Wirklichkeit. Kristallklares Wasser in den verschiedenen Blautönen, puderzuckerweicher, weißer Sandstrand, toller geht es kaum noch. Wir schnorchelten auch hier noch, an den Felsen hatte sich quasi ein lebendiges Aquarium gebildet, die buntesten, verschiedenen Fische waren zu sehen. Zudem hatten wir noch Glück, dass die Bordfotografin mit hier war, sie machte einige supertolle Fotos von uns.

    Auf dem Rückweg nach Willemstad fuhren wir an Williwood vorbei. Leider haben wir es versäumt, ein Foto durch die Busscheibe zu machen, Ihr findet es aber problemlos im Netz. Riesige weiße Buchstaben mitten in der Natur, nein hier handelt es sich nicht um Hollywood, sondern um Williwood! Der markante Schriftzug prangt seit 2011 inmitten der karibischen Landschaft der Region St. Willibrordus im Westen Curaçaos. Hier, inmitten der karibischen Landschaft, ist das Williwood eine humorvolle karibische Hommage an den berühmten Verwandten in den USA.

    Unser Busfahrer fuhr ganz langsam an dem großen See kurz hinter dem Zeichen vorbei, auf dem viele Flamingos zu sehen waren. Die Brackwasserseen sind ein Paradies für Krebse und somit auch für Flamingos, da diese die Leibspeise dieser Vögel sind.

    So konnten wir einige Fotos schießen und die Bandansage auf Deutsch erklärte ein wenig über die imposanten Tiere, die gemächlich durchs Wasser staksten. Gern wären wir ausgestiegen und hier ein bisschen umhergewandert, leider war dafür keine Zeit. Da die Bilder durch die Scheibe sind, hat die Qualität leider gelitten, aber egal, es war trotzdem toll.


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    Zurück auf dem Schiff hängten wir unsere nassen Sachen zum Trocknen auf, duschten das Salzwasser kurz ab und gingen im Fischmarkt lecker essen. Unsere heutige Liegezeit bis 22 Uhr war perfekt geeignet, um sich am Nachmittag in aller Ruhe das schöne Städtchen Willemstad anzuschauen.

    Wir gehen erneut von Bord und wenden uns nach rechts, um in die Stadt zu kommen, willkommen heißt hier Bon Bini.

    An der Promenade entlang schlendern wir in Richtung Innenstadt und zur Queen Emma Pontoon Bridge. Direkt an der Promenade sitzen im Gras Leguane, sogar eine blauschwänzige Echse huscht ins Gebüsch, diese war leider zu schnell für unsere Kamera. Willemstad ist aufgeteilt in die Stadtteile Otrobanda und Punda. Dies werden durch die Königin Emma- Brücke getrennt.


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    Durch das Fort Amsterdam, das älteste Gebäude der Stadt hindurch führt uns unser Weg weiter durch die Stadt. Einige schöne Fotos machen wir von oben

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    Als wir das Fort verlassen sehen wir die Brücke quasi schon direkt vor uns. Die schwimmende Brücke ist eine einzigartige Konstruktion und treibt auf der Sint Annabaai. Sie verbindet die Stadtteile Punda und Otrabanda und hat keine feste Verbindung zum Ufer, sondern kann von Otrabanda aus an das Ufer gedreht werden. Wenn die Glocken läuten, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder zurück laufen oder so lange auf der schwimmenden Brücke bleiben und “mitfahren”, bis sie die beiden Stadtteile wieder verbindet. Wir hatten Glück, die Brücke blieb die ganze Zeit offen. Allerdings gibt es problemlos die Möglichkeit, bei geöffneter Brücke wieder auf die andere Seite zu kommen, kleine Fährschiffe setzten kostenlos über, so wurde es uns zumindest erzählt, gesehen haben wir die Boote nicht.

    Auf der anderen Seite in Otrabanda angekommen, begrüßt uns eine große Uhr und ein toller Weihnachtsbaum. Otrabanda steht für „auf der anderen Seite von Punda“. Dort wurde erst gebaut, als in Punda der Platz zu knapp wurde und man neues Bauland benötigte.


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    Direkt neben der Brücke liegt ein Schiff der Holland America Linie, die Volendam, wir haben einen tollen Blick auf das Schiff und die imposante Königin Juliana Brücke dahinter. Alle Brücken haben hier Namen von niederländischen Königinnen erhalten.


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    Der schwimmende Markt hat nur vormittags geöffnet, so dass wir es uns sparen, dorthin zu laufen, wir schlendern einfach ziellos durch das entzückende Städtchen. Überall ist der holländische Einfluß zu spüren, die Giebel der Häuser lassen den Eindruck entstehen, dass man in einer schönen flandrischen Stadt gelandet ist, einzig die bunten Farben, der strahlende Sonnenschein und die Fröhlichkeit und Leichtigkeit der Menschen zeigen, dass man sich fernab von Europa in der Karibik befindet.

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    Der ein oder andere Shop lädt zum Stöbern ein, allerdings ist es so unglaublich kalt in den Läden, dass wir nach ganz kurzer Zeit wieder hinausgehen. Brrr, wie halten die Verkäufer das nur aus, ohne ständig erkältet zu sein.


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    Wir hätten hier noch stundenlang herumgucken können, waren aber nach der Schnorcheltour und der Hitze doch ein wenig kaputt und machten uns auf den Rückweg zum Schiff.

    Also wenn die anderen beiden Buchstaben dieser Inselgruppe genauso schön sind, könnte man es glatt überlegen, hier einen Sommerurlaub mit Inselhopping zu verbringen, liegen sie doch ausserhalb des typischen Hurrikangürtels und werden nur selten getroffen, zudem sind Flüge mit KLM selbst in den Sommerferien relativ günstig.

    Ein wunderschöner Tag geht zu Ende, schön war es in der holländischen Karibik! An anderer Stelle hier im Forum habe ich es schon einmal geschrieben, beim nächsten Mal würde ich einen Mietwagen nehmen und die Bustour mit dem Auto im eigenen Tempo abfahren.

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)

  • Was für ein rundum gelungener Tag :love:

    Liebe Grüße

    Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Superschöne Bilder!

  • Hallo Sabine saha3

    Gerne springe ich auch noch mit auf.

    Bin ich doch heute erst von dieser schönen Route zurückgekehrt.

    Manches habe ich von unserer Reise wiedererkannt ;-)

    LG Conny

  • saha3

    Dein schöner Bericht ist noch nicht zu Ende?

    Hast Du nicht Lust, ihn zu Ende zu schreiben und in der jetzigen Zeit für weitere Unterhaltung zu sorgen?

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • Klar schreibe ich weiter, letztes Wochenende war allerdings aufräumen angesagt... u.a. Fotos und Urlaubsgedöns der letzten Jahre (Flyer, Eintrittskarten...), ähhhhh... wieso ist das so viel und wo kommt das auf einmal her?:P

    Bin leider nicht fertig geworden, aber hier geht es bestimmt bald weiter, versprochen :thumbup:

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)