RB: Mit der Amadea rund um Südamerika vom 8.1. - 11.4.24
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Fazit unseres Ausflugs nach Cusco und Machu Picchu
Die Überschrift könnte auch lauten: aus drei mach fünf
Geplanter Ablauf: Am Mittwoch Vormittag Flug nach Cusco. Nachmittags Stadtbesichtigung. Am Donnerstag Fahrt nach Machu Picchu und zurück nach Cusco. Freitag: früher Abflug nach Lima mit Ankunft auf dem Schiff am späten Vormittag.
Daraus wurde:
Mittwoch Flug nach Cusco und Stadtrundfahrt. Erst im Laufe des Nachmittags kam die erlösende Nachricht, dass der Streik in Machu Picchu ausgesetzt wird und wir am nächsten Tag wie geplant hinfahren können. Am Donnerstag Abfahrt um 5:30. 2 Stunden Fahrt mit dem Bus, dann 1 1/2 Stunden Fahrt mit dem Touristenzug, dann nochmals 30 Minuten Busfahrt. Nach einer rel. kurzen Wartezeit dann Einlass nach Machu Picchu und 2 Stunden Besichtigung in 10-er Gruppen. Nach dem Mittagessen in dem Ort Machu Picchu erfolgte die Rückfahrt auf gleichem Wege. Insgesamt waren wir 12 Stunden unterwegs. Allerdings war die Landschaft so spektakulär, dass die Zeit zumindest auf dem Hinweg wie im Fluge verging.
Freitag Morgen war dann die Abfahrt zum Flughafen um 3.40. Im Flughafen angekommen stellte sich dann nach einiger Zeit heraus, dass unser Flug wegen eines Streiks in Lima annulliert war. Wir fuhren zurück ins Hotel, konnten dort unsere alten Zimmer wieder beziehen und erstmal in Ruhe frühstücken. Danach wurden wir gebeten, im Hotel zu bleiben, bis feststeht, wie es weitergeht. Franziska vom Phoenix Team und Franzisco von der örtlichen Agentur hatten danach ein paar anstrengende Stunden, bis feststand: die einzige Möglichkeit, uns wieder auf‘s Schiff zu bringen, ist der Bustransfer nach Iquique, dem nächsten Hafen in Chile. Entfernung 1200 km durch die Anden und später dann die Atacama Wüste. Inklusive Grenzübertritt und Buswechsel an der Grenze und zwei Übernachtungen in Arequipa und Iquique. Was folgte, waren 12 bzw. 15 anstrengende Stunden im Bus durch spektakuläre, überwiegend unbesiedelte Landschaft, Mittagessen in Form von Lunchpaketen im Bus und wenigen Toilettenstopps. Über die hygienischen Bedingungen möchte ich hier nichts schreiben, wohl aber über spontane Begegnungen mit der indigenen Bevölkerung, die in der Erinnerung haften bleiben werden: sei es die Toilettenfrau, die uns fotografierte, nachdem wir sie um ein Foto von sich gebeten hatte, sei es der kleine indigene Junge, der stolz seine gesammelten Plastikautos spazieren fuhr, sei es die Straßenverkäuferin, die köstliche warme mit Käse gefüllte Kartoffeln verkaufte und nach wenigen Minuten ihren ganzen Vorrat an uns verkauft hatte und glücklich davonging. Die Erinnerung an die quälend langsam vergehende Zeit besonders bei Dunkelheit, den Straßenabschnitt, wo sich Schlagloch an Schlagloch reihte, die Klimaanlage, die vorne den Bus in eine Kühlkammer versetzte, um ihn hinten gleichzeitig aufzuheizen, wird bald vergessen sein. Auch das abgewohnten Holiday-Inn-Hotel in Iquique werde ich schneller wieder vergessen als das traumhaft schöne in Arequipa, wo wir unser Frühstück draußen auf der Terrasse mit Blick auf Palmen und die Kathedrale einnehmen konnten. Und die Bronchitis sowie die Bindehautentzündung, die ich der Klimaanlage im Bus verdanke, wird mittels Antibiotika Einnahme bald wieder der Vergangenheit angehören. Was bleibt ist die Erinnerung an fünf abenteuerliche, anstrengende Tage voller spektakulärer Eindrücke. Bei allen Schwierigkeiten, die unterwegs auftauchten und die ich hier nicht erwähnenswert fand (z.B. die zeitaufwändigen Kontrollen, ob wir verbotenerweise Obst oder Gemüse mit uns führen), habe ich nie die Gewissheit verloren, dass wir es irgendwie schaffen, in Iquique wieder auf‘s Schiff zu kommen. Und als wir dann vor unserer weißen Lady standen und noch einen Augenblick warten mussten, weil das Schiff noch nicht freigegeben war, die Menschen sahen, die uns vom Schiff aus zuwinkten, da standen nicht nur mir die Tränen in den Augen. Nie stimmte die Begrüßung „willkommen zu Hause“ mehr als in diesem Augenblick. -
Liebe Verena Bremerin
Ein ganz herzliches Dankeschön für diese offene, persönliche Berichterstattung von diesem so ganz anderen Ausflug zum Machu Picchu. Dir sind wunderschöne Bilder gelungen.
LG Gudrun
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Bremerin Liebe Verena
Werdet ihr morgen trotz der Brände in Valparaiso anlegen?
Keine Frage, die Menschen leben ja auch vom Tourismus dort.
Mich hat heute ein Spendenaufruf einer Bekannten erreicht, deren Tante und Cousinen in Chile leben und alles durch die Brände verloren haben.
LG Gudrun
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Liebe Verena Bremerin
Vielen Dank für Deine sehr persönlichen Schilderungen Eures Ausflugs nach Machu Picchu. Tolle Aufnahmen hast Du gemacht, die unvergessen bleiben werden. Aber dann der Rückweg! Wie war denn wohl die Stimmung in der Gruppe, als bekannt wurde, dass 1.200 km Busfahrt vor Euch liegen?
ich wäre sicherlich auch völlig durch den Wind gewesen. Das Gefühl, es geschafft zu haben und wieder vor der Amadea zu stehen, war sicherlich unbeschreiblich.
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Danke liebe Bremerin für dieses emotionale Fazit eures „Abenteuers im Abenteuer“.
Habe es eben meinem Mann mit Gänsehaut vorgelesen… und ein wenig eurer Aufregung mitfühlen können…
Danke und weiterhin eine großartige Reise wünscht
Marina
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Vielen Dank für diese sehr persönliche Mitnahme auf diesen besonderen Ausflug und die Teilhabe an der dazugehörigen Gefühlslage. Die Erinnerungen werden sicher sehr lange bleiben.
Nun aber erstmal gute Besserung und ein wenig Entspannung nach der langen Busfahrt.
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Bremerin Danke für Dein Fazit zu diesem doch sehr aufregenden Ausflug. Ich habe beim Lesen mitgefühlt und hatte am Schluss ebenfalls Tränen in den Augen. Nun wünsche ich Dir erstmal gute Besserung und etwas Zeit zur Verarbeitung dieses Abenteuers, denn ich denke, die wirst Du brauchen!
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Liebe Verena Bremerin , ich könnte ja jetzt was von Karl Valentin oder Joachim Ringelnatz vorbringen
...................................................................., aber:1. haben mich Deine (Eure) sehr gelungenen und phantastischen Bilder von Machu Picchu so beeindruckt, dass ich nun doch wieder hin will, obwohl ich dieses seit meiner Jugend bestehende Sehnsuchtsziel schon längs abgeschrieben hatte. Ich weiß leider nur nicht, wie ich das noch bewerkstelligen könnte/sollte (beamen geht ja noch nicht).

2. entspricht die Schilderung Deiner "Gefühlswelt" hinsichtlich der Rückfahrt zum Schiff so ganz meiner "Denke". Den Scheis. vergessen und die schönen Erinnerungen behalten. So, und nicht anders.

Viel
noch und viele Erlebnisse auf der Weiterreise. -
Was für eine unglaubliche Abenteuerreise...
Und wie schön , dass letztlich doch alles geklappt hat... irgendwie..
Danke für deine offene Berichterstattung, gute Besserung und erholt euch gut von den Strapazen der Busfahrt.
LG Regina
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Liebe Verena,
wie immer hast Du das Beste aus dieser vertrakten Situation gemacht und Deine Bilder über Euren Rückweg waren genauso spektakulär, wie die von MP. Ganz großes Kino! Diese Rückfahrt hat den MP Ausflug zu etwas ganz besonderes gemacht und ich bin ein kleines bisschen neidisch 😉.
Liebe Grüße von der Celestial und habt weiterhin eine tolle Reise.
Nicole
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Liebe Verena ich kann mich nur anschließen und vielen Dank für die Berichterstattung sagen. Alles unangenehme ist schnell vergessen es bleiben die Erinnerungen an die ungeplanten Begegnungen und Eindrücke. So habt ihr Dinge erlebt die nicht auf dem Programm standen und nicht nur in das „Schaufenster „ eines Landes geschaut. Und das ist es doch was wir auf unseren Reisen zu sehen bekommen. Werde gesund das ist das wichtigste
Ursula
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Liebe Verena, das war ja ein unglaublich beeindruckender Ausflug - sehr anstrengend und körperlich herausfordernd. Aber was bleibt, sind die Eindrücke und Erfahrungen, die Euch den Rest des Lebens im Gedächtnis bleiben!
Wie schön, daß Ihr diese Erlebnisse gemeinsam erfahren durftet!

Gruß von Jutta
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Liebe Verena Bremerin
Das Tagesprogramm erzählt bei einem angebotenen Ausflug, dass aus Respekt vor den Einwohnern und der in den letzten Tagen durchlebten katastrophalen Situation darauf verzichtet wird, Viña del Mar zu besuchen und dafür Valparaiso intensiver besichtigt wird. Die Waldbrände vor Ort seien gelöscht und es fänden umfangreiche Aufräumarbeiten statt.
Euch wünsche ich einen weiteren eindrucksvollen Tag und dir gute Besserung.
LG Gudrun
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Bei den schrecklichen Bildern in den Nachrichten ist das sicherlich angebracht. Die armen Leute dort.
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Danke für diese wundervollen Worte über die Fahrt über die Anden, die ich zu 100 % unterschreiben kann. Bei uns waren es auf der Reise damals über die Anden zwar nur ungefähr 800 km, aber diese Fahrt werde ich auch nie vergessen.
Die Bilder von Maccu Pichu sind so großartig und die Erlebnisse werden wohl immer in Deinem Gedächtnis bleiben. Es weckt bei mir jetzt intensiv den Wunsch, doch nochmal einen Versuch zu wagen, nachdem wir 2010 wegen den Wetterkapriolen den Ausflug nicht unternehmen konnten.
Ganz toll die Organisation von Phoenix, dass sie Euch trotz Streik so gut wieder zum Schiff gebracht haben. Obwohl die Fahrt so anstrengend war, waren es so herzergreifende Momente mit den dort lebenden Menschen, der grandiosen Landschaft, den ganzen Schlaglöchern, die Ihr sicherlich nie vergesst.
Ich wünsche Dir ganz schnell gute Besserung und zunächst ruhige und erholsame Tage an Bord.
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Liebe Verena Bremerin
gerade diese Momente sind es doch, die eine Reise besonders machen. Einfach kann jeder.

Im Nachhinein werden die Strapazen nicht mehr so unerträglich erscheinen und die Krankheit daraus hoffentlich gut überstanden sein. Die wunderbaren und besonderen Momente, die werden für immer in deinen Erinnerungen bleiben.
Gute Besserung und noch eine wunderbare Reise!
Habt ihr Cartagena und Panama für uns hübsch hinterlassen?
Bald dürfen wir uns ja auf den Weg dorthin machen.LG Conny
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Danke für diese wundervollen Worte über die Fahrt über die Anden, die ich zu 100 % unterschreiben kann. Bei uns waren es auf der Reise damals über die Anden zwar nur ungefähr 800 km, aber diese Fahrt werde ich auch nie vergessen.
Die Bilder von Maccu Pichu sind so großartig und die Erlebnisse werden wohl immer in Deinem Gedächtnis bleiben. Es weckt bei mir jetzt intensiv den Wunsch, doch nochmal einen Versuch zu wagen, nachdem wir 2010 wegen den Wetterkapriolen den Ausflug nicht unternehmen konnten.
Ganz toll die Organisation von Phoenix, dass sie Euch trotz Streik so gut wieder zum Schiff gebracht haben. Obwohl die Fahrt so anstrengend war, waren es so herzergreifende Momente mit den dort lebenden Menschen, der grandiosen Landschaft, den ganzen Schlaglöchern, die Ihr sicherlich nie vergesst.
Ich wünsche Dir ganz schnell gute Besserung und zunächst ruhige und erholsame Tage an Bord.
Ja das ist der Grund warum ich bei vielen Ausflügen die mich weiter weg vom Schiff bringen, und/oder irgendwie aufwendiger sind, immer die Variante „Schisserpacket von der Rederei“ wähle! In etwa der Hälfte der Fälle wo wir auf unseren zahlreichen Kreuzfahrten solche Ausflüge gemacht haben „ging etwas schief“, wir kamen zu spät zurück und natürlich hat das Schiff gewartet! Trotzdem ist man froh wenn man wieder an Bord ist! Nach so einer Tour wie hier kann man sicher Erholung gebrauchen (eine heiße Dusche und den Wäschedienst
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hallo zusammen,
danke für den bericht, wir sind im april dabei, mit dem ausflug m p inkl. aden. und la paz. die spannung steigt. hauptsache die amera ist auch tatsächlich pünktlich in lima ! gruss
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Ein mehr als außergewöhnlicher Ausflug, über den ihr sicher noch lange sprechen werdet! Gut, dass ihr wieder wohlbehalten auf dem Schiff angekommen seid! Aber trotz der Strapazen mit tollen Erlebnissen!
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