Reisebericht: Unsere Traumreise mit der Amadea oder wie ein Virus uns eine weitere Woche an Bord und 17 Seetage am Stück bescherte

  • Hallo Foris,

    heute will ich endlich mit meinem Reisebericht beginnen und von der außergewöhnlichsten Kreuzfahrt berichten, die wir bis jetzt unternommen haben. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

    Frohe Ostern an alle und bleibt gesund.


    San Francisco und insbesondere die Golden Gate Bridge war schon lange das Ziel unserer Träume. Bereits in jungen Jahren verkündete meine bessere Hälfte: „Bis ich 50 bin, habe ich auf der Golden Gate Bridge gestanden“. Nun, das hat nicht ganz geklappt. Das Dorf gleichen Namens, das ich ihr in den 80igern auf Formentera zeigte, konnte nicht als Ersatz her halten; ebenso wenig wie die Brücke des 25. April in Lissabon, die wir während einer Kreuzfahrt mit der alten Mein Schiff 1 im Jahr 2014 bewundern durften.

    Weil wir den Aufenthalt in San Francisco mit einer Kreuzfahrt verbinden wollten, dauerte es dann doch noch einige Zeit, bis wir unseren Traum verwirklichen konnten. Die Anbieter, mit denen wir in den ersten Jahren unserer Kreuzfahrt-Karriere unterwegs waren (AIDA und TUI Cruises) haben San Francisco nämlich nicht im Programm und auf ein amerikanisches Schiff wollten wir nicht. Erst als wir 2017 zum ersten Mal mit einem Phoenix Schiff, der Artania, unterwegs waren und die entsprechenden Prospekte studierten, sahen wir, dass die Phoenix Schiffe im Rahmen der jährlichen Weltreisen zum Teil auch die Stadt unserer Träume anlaufen.

    Der Prospekt für 2019/2020 enthielt dann eine Etappe der Weltreise mit der Amadea, die perfekt zu uns passte. Die Reise startete in San Francisco, wobei ein Vorprogramm mit zwei Übernachtungen zubuchbar war und endete nach knapp vier Wochen in Miami. Mexiko, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Panama (mit Passage des Panama-Kanals), Kolumbien, Jamaika und die Cayman Islands waren weitere Stationen.

    Wir brauchten nicht lange zu überlegen und buchten eine Balkonkabine auf dem Lido-Deck (829). Das Vorprogramm war ebenfalls Bestandteil der Buchung. Einige Wochen später erhielten wir von Phoenix eine Mail, dass während unserer Reise Dreharbeiten für das Traumschiff stattfänden. Wir haben ernsthaft überlegt, ob wir die Reise stornieren, weil wir befürchteten, dass dies zu nicht unerheblichen Einschränkungen für die Passagiere führen könnte. Erst als diese Befürchtungen u.a. auch hier im Forum zerstreut werden konnten, nahmen wir von einer Stornierung Abstand.

    Als die Ausflüge gebucht werden konnten, machten wir davon rege Gebrauch. In San Francisco wollten wir uns allerdings nach den guten Erfahrungen in New York 2018 einem privaten Guide anvertrauen, den wir mit Hilfe unserer New Yorker Stadtführerin auch fanden.

    Wenig später standen die Flugzeiten fest; der Hinflug sollte um 10.05 Uhr ab Frankfurt starten (LH 454), der Rückflug um 17.40 Uhr ab Miami (LH 463). Weil es von unserem Heimatort bis nach Frankfurt über 200 km sind, entschlossen wir uns, einen Tag früher mit der Bahn anzureisen und direkt am Flughafen zu übernachten. Dafür wählten das Hilton Garden Inn, direkt oberhalb des Frankfurter Flughafenbahnhofes gelegen. Wegen der langen Flugzeit von 12 Stunden buchten wir über Phoenix zwei Plätze in der Premium Economy Class. Unsere zwei großen Koffer vertrauten wir dem Tefra-Gepäckservice an. Sie wurden am 25.02. abgeholt; am Frankfurter Flughafen sollten sie uns wieder übergeben werden.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Anreise nach Frankfurt (27.02.)

    Mit leichtem Gepäck brachte uns ein Taxi in die Nachbarstadt, von wo aus eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof Essen besteht. Der ICE startete pünktlich bei leichtem Regen. Hinter Köln-Deutz verwandelte sich der Niederschlag in Schneeregen. Auch in Frankfurt schneite es mehr als es regnete, als wir dort gegen 16.30 Uhr ankamen.

    Nach dem Einchecken im Hotel Hilton Garden Inn machten wir einen Erkundungsgang, um den Treffpunkt für die Kofferübergabe am nächsten Morgen ausfindig zu machen. Vom Hotel bis dorthin waren es etwa 10 Minuten.

    Auf den Anzeigetafeln der Bahn konnten wir später sehen, dass die Züge aus dem Süden extreme Verspätung hatten oder sogar ganz ausgefallen waren. Dort hatten Schnee und Sturm wohl für chaotische Verhältnisse gesorgt.

    In einem Paulaner Restaurant in der Nähe unseres Hotels aßen wir zu Abend; dann gab es noch einen Absacker in einem Bistro, bevor wir uns gegen 22.00 Uhr zur Ruhe legten. Der morgige Tag würde anstrengend genug werden.


    Flug nach San Francisco und Transfer zum Hotel (28.02.)

    Ab 06.00 Uhr gab es Frühstück im Hotel und wir waren eine der ersten, die den Frühstücksraum betraten, schließlich sollten wir uns schon um 07.00 Uhr mit dem Tefra-Mitarbeiter zur Kofferübergabe treffen. Daher checkten wir nach dem Frühstück aus und machten uns mit dem Handgepäck auf den Weg zum Terminal. Dort sahen wir den Mitarbeiter von Tefra schon von weitem und nahmen unser Gepäck in Empfang. Zwei weitere Passagiere der Amadea hatten diesen Service ebenfalls in Anspruch genommen.

    Danach versuchten wir uns an den Check-In-Automaten; scheiterten dort aber bei mehreren Versuchen. Vielleicht lag das daran, dass wir in die USA wollten und die Esta-Daten abgefragt wurden. Unsere Esta-Genehmigung vom Juni 2018 war zwar noch gültig, die Eingabe der Daten wollte aber nicht klappen.So zogen wir es vor, zu den schon geöffneten Schaltern zu gehen und menschliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Die Sicherheitskontrolle passierten wir dieses Mal wesentlich schneller als 2018, als wir fast unseren Flug nach New York verpasst hätten, weil die Schlangen vor den Kontrollen endlos lang waren. Das war jetzt wesentlich entspannter. So hatten wir bis zum Boarding noch ausreichend Zeit.

    Das Boarding begann mit leichter Verspätung; wenig später hatten wir unsere Plätze in der Premium Economy eingenommen. Weil die Tragflächen des Airbus A340-600 noch enteist werden mussten und es dabei eine weitere Verzögerung gab, starteten wir schließlich um kurz nach 11.00 Uhr (vorgesehen war 10.05 Uhr).

    Der rd. 12 stündige Flug war sehr ruhig und verging, ja nicht gerade wie im Flug aber deutlich angenehmer als wir befürchtet hatten. In der Premium Economy hat man doch deutlich mehr Beinfreiheit, was ich mit meinen 1,87 m sehr begrüßte. Es gab zwei Mal etwas zu essen, beim Hauptgang mittags konnten wir unter zwei Speisen wählen. Die Getränke während des ganzen Fluges waren frei. Zum Abendessen wurde als Nachtisch Eis gereicht. Gaby und ich schauten uns jeweils zwei Spielfilme an; außerdem spielte ich einige Runden Solitär.

    Als wir um 13.30 Uhr Ortszeit die Reiseflughöhe verließen, steigerte sich unsere Vorfreude, zumal wir beim Landeanflug kurz die Golden Gate Bridge sehen konnten.

    Kurz nach 14.00 Uhr setzte der Airbus auf kalifornischem Boden auf. San Francisco, here we are! Die hier ebenfalls vorhandenen Automaten waren unserer Meinung nach einfacher zu bedienen als die in Frankfurt. Nach Einlesen des Passes und Abgabe der Fingerabdrücke spukte er ein Ticket aus, das bei Gaby allerdings mit einem Kreuz durchgestrichen war. Was das bedeutete, erfuhren wir später.

    Bis wir dann vor dem Beamten der Border Control standen, verging noch einige Zeit. Es waren drei, später nur noch zwei Schalter geöffnet. Bei dem einen ging es schneller, bei dem anderen dauerte es eine gefühlte Ewigkeit. Wir hatten das Glück, dass wir zu dem schnelleren Schalter kamen. Dort erfuhren wir auch, was Gabys durchgestrichenes Ticket bedeutete: Die Abgabe der Fingerabdrücke hatte wohl nicht funktioniert; sie musste das hier noch einmal machen. Ansonsten fragte der Beamte nur, wie lange wir in den USA bleiben und von wo wir wieder ausreisen. Danach waren wir durch.

    Unsere Koffer drehten schon ihre Runden auf dem Kofferband. Wir nahmen sie in Empfang und wurden im Terminal bereits von einer Phoenix Mitarbeiterin erwartet, die uns, nachdem alle Passagiere, die das Vorprogramm gebucht hatten, eingetroffen waren, zu den Bussen begleitete, die uns zum Hotel bringen würden. Es waren immerhin rd. 60 Gäste, die vom Angebot des Vorprogramms Gebrauch gemacht hatten.

    Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir das Hotel „The Park Central“. Es liegt im Einkaufs-, Hotel- und Theaterviertel Union Square im Zentrum von San Francisco. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, machten wir noch einen kurzen Erkundungsgang und spazierten die Market Street rauf und runter.

    Bei Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder im Hotel, gönnten uns noch einen Drink an der Hotelbar und fielen bald darauf ins Bett; schließlich würden wir daheim bald schon wieder aufstehen.

  • Ich freue mich auch auf deinen Bericht. Das Wort "Kreuzfahrt-Karriere"" finde ich super! Mal etwas anderes wie immer dieser Virus;)

    Ein schönes Osterfest wünsche ich Dir noch.

    Grüsse Sonnenscheins

    ------Meine schönste Reise führte mich immer wieder nachhause :P -----


    Einmal editiert, zuletzt von sonnenscheins (11. April 2020 um 18:03)

  • San Francisco (29.02), sonnig, 16 Grad

    Wir wurden beide zwar um 02.00 Uhr gleichzeitig wach, schliefen aber sofort wieder ein, so dass wir die Zeitumstellung doch gut verkraftet hatten. Vorsichtshalber hatte ich den Wecker meines Handys aktiviert; schließlich waren wir heute mit unserem Guide Frank verabredet, mit dem wir eine 6 stündige Tour vereinbart hatten. Frank hatte sich gestern schon per WhatsApp gemeldet und einen Treffpunkt mitgeteilt; gleichzeitig hatte er den Zeitpunkt unseres Treffens um eine halbe Stunde nach hinten verschoben; wir wollten uns jetzt um 09.30 Uhr treffen und zwar an der Divisadero Street.

    Weil uns diese Straße naturgemäß überhaupt nichts sagte, hatte ich gestern an der Rezeption bereits gefragt, wie wir zu Fuß am besten dorthin kommen. Die Dame an der Rezeption schaute mich etwas konsterniert an und fragte, ob das mein Ernst sei. Trotzdem druckte sie mir gleich drei Möglichkeiten eines Fußweges aus, betonte aber, dass man bei der Entfernung bestimmt über eine Stunde unterwegs sei. Zusätzlich druckte sie mir noch eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus.

    Nach einem Blick aus dem Hotelfenster

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    und dem folgenden morgendlichem Kampf mit den Tücken amerikanischer Technik (es dauerte etwas, bis wir heraus bekamen, wie wir der Dusche warmes Wasser entlocken konnten; den Fön bekamen wir gar nicht zum Laufen), gingen wir zum Frühstück. Es wurde im Restaurant MaSo, dass sich im Erdgeschoss des Hotels befindet, angeboten; wir hatten gestern beim Einchecken entsprechende Gutscheine erhalten. Das Frühstücksbuffet hat uns angenehm überrascht; das hatten wir so nicht erwartet. Es gab Brot, Wurst, Käse, Eierspeisen, Würstchen, Obst und vieles mehr, so wie man es in guten deutschen Hotels gewohnt ist.

    Als wir uns gestärkt hatten, zeigte die Uhr schon 09.00. Für einen Fußmarsch war es definitiv zu spät. Also fragten wir an der Rezeption, ob man uns ein Taxi rufen könne. Die Dame gab diese Bitte an einen vor der Tür stehenden Angestellten weiter, der führte eine Trillerpfeife an die Lippen und schon kam ein Taxi angerauscht.

    Während der Fahrt wollte der Fahrer natürlich wissen, wo wir herkommen. Es stellte sich heraus, dass er vor etlichen Jahren in Deutschland stationiert gewesen war. Wir wissen ja nicht, ob der Fahrer den direkten Weg zu besagter Straße genommen hat; per Pedes wäre es definitiv zu weit gewesen. Pünktlich um 09.30 Uhr setzte uns der Fahrer am Ziel ab; für die Fahrt haben wir mit Trinkgeld 18 $ bezahlt.

    Kaum ausgestiegen kam auch schon Frank auf uns zu, den wir bis jetzt nur von Bildern seiner Homepage kannten. Wir begrüßten uns herzlich und dann startete unser Rundgang durch San Franciscos Neighborhoods (Nachbarschaften).

    Einen ersten Fotostopp legten wir im Alamo Square Park ein, einer kleineren Parkanlage, von der wir schon einen schönen Blick auf Teile der Stadt hatten. Am Rande des Parks in Richtung Downtown fallen die „Painted Ladies“ ins Auge. Diese viktorianischen Holzhäuser gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt. An einem der Häuser machte sich der Vorwahlkampf der Demokraten bemerkbar. Frank erzählte uns, dass dieser Bewerber auch an den übrigen Häusern seine Schilder aufstellen wollte und den Hauseigentümern eine hohe Summe dafür geboten habe; es hätten sich aber alle geweigert. Ein weiteres wunderschön restauriertes Gebäude sahen wir nur wenige Meter um die nächste Ecke.

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    Unser Weg führte uns dann in den Bezirk „Haight-Ashbury“. Hier hat die Hippie-Bewegung ihren Anfang genommen, die schließlich im Summer of Love 1967 ihren Höhepunkt hatte. Frank zeigte uns u.a. das Haus, in dem damals Janis Joplin gewohnt hat. Gleichzeitig erklang aus seinem Smartphone der Song „Mercedes Benz“. Ihr Liebhaber und ihre Liebhaberin wohnten gleich nebenan bzw. gegenüber. Angeblich wussten die beiden lange nichts voneinander. Auch das Grateful Dead House sahen wir uns an.

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    Nachdem wir eine Pause im Innenhof eines netten Cafes eingelegt hatten (von der Straße aus war dieses nette Fleckchen nicht zu sehen, alleine wären wir hier vorbei gegangen), machten wir uns an den Aufstieg zum Tank Hill Park. Dieser Park liegt etwas nördlich der Twin Peaks, soll lt. Frank aber nicht so überlaufen sein (was wir bestätigen können) und bietet ebenfalls einen herrlichen Blick auf die Innenstadt und die Golden Gate Bridge. Es wehte allerdings ein ordentlicher Wind hier oben auf 198 m Höhe.

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    Abwärts führte uns unser Weg nun in den Bezirk Castro, der Hochburg der Homosexuellen-Gemeinde San Franciscos. An der U-Bahn Station Castro Street erzählte uns Frank anhand der dort angebrachten Info-Tafeln (mit Fotos) einiges aus dem Leben von Harvey Milk, dem ersten schwulen Stadtrat San Franciscos, der 1978 im Rathaus erschossen wurde. Das Wohnhaus Milks, von dessen Fenstern er häufig zu seinen Anhängern sprach, zeigte er uns ebenfalls. Mir fiel dazu der Spielfilm über Harvey Milk ein, den Sean Penn eindrucksvoll verkörpert hat. Ein weiteres Highlight in Castro ist das gleichnamige Theater, ein beliebter Filmpalast der Stadt.

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    Unser nächstes Ziel war der Mission Dolores Park, oft auch kurz Dolores Park genannt. Bei dem herrlichen Wetter waren die Rasenflächen des Parks gut besucht.

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    Auf dem Weg zu den Wandmalereien im Mission Distrikt (diese Tradition haben Einwanderer aus Mexiko mitgebracht) kamen wir am Women´s Building vorbei, einem von Frauen geführten gemeinnützigem Gemeindezentrum für Kunst und Bildung, das sich für Selbstbestimmung, Gleichstellung der Geschlechter und soziale Gerechtigkeit einsetzt.

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    Bald darauf konnten wir dann die beeindruckenden Wandmalereien der mexikanischen Einwanderer bewundern.

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    Zum Abschluss unserer Tour führte Frank uns noch zur Mission San Francisco de Asis, auch als Mission Dolores bekannt. Sie ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt und die sechste Mission der spanischen Missionen in Kalifornien.

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    Dass wir jetzt schon sechs Stunden unterwegs waren, war uns gar nicht bewusst; ein Blick auf die Uhr und unsere qualmenden Füße belehrte uns aber eines Besseren. Frank brachte uns dann per U-Bahn noch zurück zum Hotel (er konnte uns auf seinem Tour-Guide Ticket mitnehmen). Wir verabschiedeten uns herzlich, natürlich nicht, ohne ihm sein Honorar zu übergeben. Wir hatten heute Ecken San Franciscos zu sehen bekommen, die andere Touristen vielleicht nicht zu Gesicht kriegen.

    Alternativ hätten wir heute auch einen Busausflug über Phoenix buchen können. Dieser hätte, so weit ich weis, vier Stunden gedauert; wir waren uns im Vorfeld aber einig, dass wir aufgrund der guten Erfahrungen in New York, lieber in kleiner Gruppe und möglichst zu Fuß losziehen wollten. Bereut haben wir diese Entscheidung nicht.

    Im Hotel legten wir erst Mal die Füße hoch und gönnten ihnen eine wohlverdiente Pause. Nach etwa einer Stunde zogen wir aber noch einmal los. Unser Weg führte uns über die Market Street Richtung Embarcadero (spanisch: Landungsbrücke). Es handelt sich dabei um eine auf einem Damm verlaufende Straße entlang der San Francisco Bay. Eigentlich wollten wir bis zum Pier 27 laufen, an dem die Amadea heute morgen ja bereits fest gemacht hatte, aber unsere Füße streikten dann doch, bevor wir unser Ziel erreicht hatten. Also kehrten wir wieder um (der Rückweg stand uns ja auch noch bevor) und suchten eine Pizzeria gegenüber unseres Hotels auf, um uns zum Abendessen eine Pizza zu gönnen. Vielleicht sind wir von daheim zu verwöhnt, geschmeckt hat es uns nicht wirklich. Auch das parfümierte Bier, das wir dort serviert bekamen, mussten wir anschließend mit einem weiteren, deutlich besser mundendem Gerstensaft an der Hotelbar neutralisieren. Alsbald ging es dann auch in die Falle.

    Fortsetzung folgt

  • Das ist ja schonmal ein wunderbarer Start eurer Reise. Ich begleite euch sehr gerne, denn ob wir im September 2020 nach San Francisco kommen steht wohl in den Sternen.

    Schöne Ostertage

    Sabine

  • Blu51

    ich bin natürlich auch mit von der Partie, wegen der Route, wegen des Schiffs und wegen San Francisco, das wir schon mehrfach besucht haben, allerdings immer im Rahmen einer individuellen Wohnmobiltour durch den Westen der USA.

    Wie waren denn die Temperaturen zum Zeitpunkt Eures Besuches? Ich erinnere mich immer noch daran, dass es merklich kühler als gedacht war.

    LG
    Siegrid

  • Gern begleite auch ich euch. Mein Besuch in San Francisco ist zwar schon über 25…Jahre her doch ich erinnere mich immer noch gern an diese außergewöhnliche Stadt.

    Und der Panamakanal steht auf meiner Wunschliste auch ganz weit oben.

    LG

    Kerstin

  • Ich komme auch mit und bin auch sehr

    gespannt über deinen RB.

    Wünsche ein schönes Osterfest.

    VG SABINE

    http://www.pooldeck24.de


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    Mittelmeer mit Valencia2016

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    Östliches Mittelmeer mit Rhodos

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    Dubai mit Oman

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    Kanaren mit Madeira Silversterreise

  • Wie waren denn die Temperaturen zum Zeitpunkt Eures Besuches? Ich erinnere mich immer noch daran, dass es merklich kühler als gedacht war.

    Hallo Siegrid,

    es war meist sonnig und so um die 16 Grad; am letzten Tag (02.03.) können es auch 18-19 Grad gewesen sein.

    LG

    Peter

  • Danke Blu51 für die tollen SFO Bilder zum Einstieg. Freue mich auf mee(h)r :)

    Frohe Ostern!

    LG Tina

  • Da lese ich auch gerne mit, sehr interessant...:thumbup:

    Nächstes Jahr soll es für uns auch nach SFO gehen, als Zwischenstop zur Südsee...

    Hoffentlich klappts....^^

    Wo findet man den deutschsprachigen Tourguide...??? ;)

    LG Andrea 8)8)

    Am 14.8.25 gehts los in die Südsee!!! 8)8)

    Leider schon vorbei:

    02/2025 Südostasien mit Singapur MS 6

    11/2024 Griechenland mit Kreta MS 6

    12/2023 Madeira mit Kanaren MS 1 - Silvesterkreuzfahrt

    12/2022 Orient Kreuzfahrt mit MS 5

    08/2022 Norwegen mit Nordkap MS 1

    12/2021 Mittelamerika mit Karibik MS1 - leider abgesagt ;(;(

    10/2021 Dubai mit Abu Dhabi MS 6 - leider für mich abgesagt ;(;(

    12/2020 Silvesterreise Mallorca bis Teneriffa - leider abgesagt... ;(;(

    08/2020 Norwegen mit Nordkap - leider abgesagt... ;(;(

    09/2019 Sylt - Amrum - Helgoland mit "World Explorer"

    12/2018 Karibik I ab Dom. Republik mit Mein Schiff 5

    12/2016 Orient mit Bahrain Mein Schiff 3
    01/2015 Karibik ab Dom. Rep. Mein Schiff 1
    01/2008 Karibik ab Aruba mit AIDA Vita

  • @ Blu51

    Da bin ich auch dabei,

    klasse geschrieben, :thumbup:

    weiter so,

    gefällt mir sehr gut.

    LG Michael :)

    Bisherige Cruises:

    MS Suntimes - Sep 2007 - Nil:thumbup:Pride of York + Pride of Rotterdam -Apr 2010 - Brügge + York + Amsterdam:thumbup:

    MS1alt - Dez 2012 - Nördliche & südliche Karibik:thumbup:MS2alt - Sep 2014 - Hamburg trifft Mallorca:thumbup:

    AIDAblu - Dez 2014 - Kanaren:thumbup:MS2alt - Sep 2015 - Mittelmeer mit Ibiza:thumbup:

    MS1alt - Dez 2015 - Malaysia & Thailand:thumbup:MS1alt - Jun 2016 - Norwegen & Spitzbergen:thumbup:

    MS4 - Nov 2016 - Mittelamerika:thumbup:MS6 - Jun 2017 - Ostsee Baltikum + Danzig:thumbup:

    MS5 - Dez 2017 - Dubai mit Katar & Oman:thumbup:MS1 - Sep 2018 - Kanaren, Maderia + Marokko:thumbup:

    MS3 - Mrz 2019 - Vietnam mit Hongkong:thumbup:MS2 - Jan 2020 - Karibische Inseln 2:thumbup:

    MS 6 - Nov 2022 - Dubai mit Oman + Sir Bani Yas:thumbup:MS1 - Nov 2023 - Kanaren mit Madeira:thumbup:

    MS5 - Sep 2024 Östliches Mittelmeer mit Piräus&Rhodos:thumbup:MS6 - Mrz 2025 - Blütezeit im fernen Osten:thumbup:


    Kommende Cruises:

    MS1 - Dez 2026 Best of Mittelamerika 8) MS1 - Jun 2027 Ostsee intensiv 8)

    MS? - ASAP - Es gibt noch viel zu sehen! ;)

  • Auch ich begleite dich sehr gerne Peter Blu51

    Ein toller, sehr detaillierter Bericht bisher. Ich freue mich auf mehr.

    LG Kaline :)

  • Blu51

    Ein toller Start. Schön, dass ihr San Francisco noch so erleben konntet.

    LG Susanne

  • Komme auch noch mit Blu51 ...bin ganz gespannt wie es bei euch so weiterging. San Francisco scheint ja noch ganz entspannt gewesen zu sein :thumbup:

    Nächte an Bord...108 auf AIDA; 365 auf Mein Schiff…und noch immer nicht genug…