Einfach nur WoW
wunderschön.
LG Kaline
Reisebericht: Iranrundreise vom 21.10. bis 4.11.2017
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Also bei Deinem Reisebericht Verena, da komme ich mir vor, als ob ich gleich den kleinen Muck oder Ali Baba (ohne die 40 Räuber) und Scheherazade sehe.
Einfach märchenhaft
@Bremerin -
Hallo Verena,
es war wieder wunderschön,Deinen Bericht weiter zu lesen.
Die Gebäude mit ihren Mosaiken sind traumhaft schön und Deine Beschreibungen, wie ein Märchen.
Hoffentlich machen nicht irgentwelche "Gernegroß" dieses schöne Land kaputt.
Grüße
Gaby -
Hallo Verena @Bremerin
Sehr sehr schöner RB.
Da hat man richtig Lust auch los zu fahren.Ihr musstet die ganze Zeit verschleiert laufen oder gelten für Touristen andere Regeln?
Wie war es von der Hitze ?
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@Bremerin
liebe Verena,
es ist ein Traum wie Du uns den Iran und diese Reise beschreibst. Deine Bilder sind fantastisch. Ich werde sehr intensiv genau über diese Reise (die ich mir schon zwei/drei Jahre ansehe) nachdenken. Mein Mann ist jetzt auch nicht soooo begeistert, aber mich fasziniert- gerade auch wieder durch Deinen Bericht - dieses Land sehr. -
Das ist natürlich ein schöner Bericht und sehr eindrucksvolle Fotos.
Trotzden bekämen mich keine 10 Pferde in dieses Land, in dem Menschenrechte noch immer extrem mit Füßen getreten
werden. Ich habe bestimmt Achtung vor fremden Kulturen, aber solange Vergewaltigungen rechtens sind und Menschen
zum Tode verurteilt werden weil sie anders sind als andere, wo religiöse Willkür herrscht und Männer das Recht haben ihre
Frauen zu züchtigen habe ich in diesem und ähnlich gelagerten Ländern nichts verloren.Sorry, meine Meinung!
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Ich bin sehr beeindruckt von deinem tollen Reisebericht über ein sehr faszinierendes Land.
Vielen Dank dass du uns an dieser Reise teilhaben lässt.Gruß Steffi
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@Isuledda99
@uschisiggi
@Susi66
@nordwind
@Kaline
@Tina28
@MeinSchiff1-6
@Tanfrei
@Gabi46
@Gisi
@Huni
Vielen Dank für Eure aufmuntende Rückmeldung. Das ist ein Ansporn für mich bald weiter zu schreiben. Im nächsten Teil werde ich auf die Rolle der Frau im Iran eingehen.
LG Verena -
29.10. Yazd - Chak Chak - Yazd
Erneut begrüßte uns strahlender Sonnenschein, als wir um 8.30 in den Bus stiegen, um nach Chak Chak zu fahren. Die Ca. 100 km entfernt liegende zoroastrische Pilgerstätte liegt mitten in der Wüste an einem Berghang.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Tanja @Tanfrei zu Deiner Frage: der Iran schreibt für alle Frauen das Tragen eines Kopftuches vor, auch für Touristinnen. Ich schreibe dazu gleich noch mehr. Die Temperaturen lagen tagsüber zwischen 22 und 30 Grad, waren aber wegen der großen Trockenheit sehr gut auszuhalten. Nachts lagen sie so zwischen 18 und 12 Grad.
Die Fahrt dorthin haben wir genutzt, um Fragen zu stellen und miteinander zu diskutieren. Ich will im nächsten mal einige Informationen zur Rolle der Frau geben, die so nicht nur für den Iran gelten sondern - mehr oder weniger ausgeprägt - für all die muslimischen Länder, in denen die Scharia gilt.
Frauen im Iran
Darüber zu schreiben, und dann noch mit wenigen Sätzen, fällt mir schwer. Vielleicht, weil es eines der Themen ist, das mich vor und während der Reise am meisten beschäftigt hat. Unbestritten stellt eine Reise in ein muslimisches Land, in dem die Scharia, also das islamische Gesetz gilt, eine besondere Herausforderung dar. Hinzu kommt bezogen auf den Iran die Verpflichtung als Frau ein Kopftuch zu tragen. Letzteres konnte ich akzeptieren, nachdem ich mir bewusst gemacht hatte, dass viele Menschen im Iran sehr religiös sind und für die das Tragen des Kopftuches selbstverständlich ist und ich aus Respekt vor diesen Menschen und als Besucherin diese Auflage erfülle. Adnan Tabatabai beschreibt sehr interessant die historische Dimension des Kopftuch-Streits: vom Vater des letzten Schah wurde 1936 das Koptuchtragen per Dekret verboten, da es nicht in sein Bild von einem modernen Iran passte. Große Teile der – religiösen - Bevölkerung empfanden das als „Kulturraub und tiefen Eingriff des Staates in das Privatleben“. Hinzu kommt, dass gerade in ländlichen Regionen der Tschador, also der schwarze Ganzkörperschleier, vielen armen Frauen die Möglichkeit bot ihre Armut zu verstecken. Für all diese Frauen bedeutete das Tragen des Kopftuches nach der Machtergreifung der Mullahs den Ausdruck des Protestes gegen das verhasste Schah-Regime.
Heutzutage werden die Bekleidungsvorschriften, besonders auch bei Touristinnen, eher locker ausgelegt. Im Bus oder auch im Innenhof unserer Hotels konnten wir das Kopftuch dann auch meistens ablegen. Und auch im Land selbst habe ich dann festgestellt, dass insbesondere in den Großstädten viele junge Frauen viel Haar gezeigt haben und auffallend geschminkt waren. Und jede 2. Frau lässt sich vom Schönheitschirurgen ihre Nase verkleinern (anfangs habe ich mich über die vielen Pflastern auf Nasen gewundert). Schleier, die das Gesicht bedecken, gibt es im Iran so gut wie nicht (außer bei afghan. Flüchtlingsfrauen).
Auch kommt es mehrmals im Jahr zum Auftreten der sog. Sittenwächter, die die islam. Bekleidungsvorschriften kontrollieren. Und ähnlich wie bei uns per Radio vor 'Blitzern' gewarnt wird, warnt frau sich dort über spezielle Apps.
Zumindest auf den Iran bezogen denke ich mal, dass das Kopftuch-Tragenmüssen nicht das eigentliche Problem für die Frauen darstellt. Vielmehr sind es andere – durch den Koran vorgegebene - Einschränkungen bezogen auf ihre Rechte, die sie gegenüber den Männern deutlich benachteiligen und die sie verändern möchten: zwar sind 60 % der Studenten weiblichen Geschlechts, aber wenn es nach Abschluss des Studiums darum geht eine Anstellung zu finden, werden Männer bevorzugt. Positiv ist, dass wenn eine Frau dann eine Arbeit findet, gehört der gesamte Lohn lt. Scharia ihr alleine, d.h. sie muss damit nicht zum Familieneinkommen beitragen. Auch bei Scheidungen sind Frauen benachteiligt, indem z.B. das Sorgerecht automatisch bei den Vätern bleibt und Scheidungsverfahren wesentlich länger dauern, wenn die Frau die Scheidung beantragt. In Erbschaftsangelegenheiten erben sie nur die Hälfte, und wenn sie ins Ausland reisen wollen, müssen sie eine Genehmigung des Ehemanns vorlegen. All diese Vorschriften können Frauen zu ihren Gunsten beim Aushandeln des Ehevertrags beeinflussen.
Auch für Sportlerinnen ist es schwierig, da sie bei öffentlichen Wettbewerben die islam. Bekleidungsvorschriften beachten müssen, was häufig nicht vereinbar mit der Sportart ist. Besonders diskriminierend erleben Frauen die geringere Bedeutung ihrer Aussage vor Gericht: ihre Aussage zählt nur die Hälfte. Und Frauen können keine Richterinnen werden. Für beides gilt die veraltete Begründung, dass sie zu emotional seien. Gegen all diese Benachteiligungen kämpfen die Frauen, und z.T. können sie individuell Verbesserungen erreichen. Aber der Wunsch nach Rechtssichererheit durch Veränderung der Gesetze ist groß.Der iranische Alltag hat sich mir so dargestellt, dass Frauen im Privatleben vieles von dem leben, was offiziell verboten ist und dass sie – zumindest in den Großstädten – die Grenzen des Machbaren immer wieder ausloten. Seien es immer kleiner werdende Kopftücher oder händchenhaltende Liebespaare in den Parks. Alle jungen Menschen wissen, wie sie via Facebook oder Telegram miteinander und mit dem Rest der Welt kommunizieren können, und sie nutzen dies auch: das Smartphone gehört im Iran genauso selbstverständlich zum Alltag wie hier.
Inzwischen sind wir in Chak Chak angekommen, und wir beginnen den recht anstrengenden Aufstieg über viele hohe Stufen bis zu dem Gebetsraum.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Es ist eine kleine Felshöhle, in deren Wand sich ein Spalt befindet, durch den Wasser in die Höhle tropft, mit einem ‚chak chak‘-Geräusch. Der Legende nach fand eine Tochter des letzten sassanidischen Königs dort Zuflucht vor den arabischen Eroberern, indem sich die Wand teilte und sie dort verschwinden konnte. Das Wasser, das herunter tropft, gilt als heilig und wird in Schüsseln aufgefangen. Einmal im Jahr findet hier ein großes Fest der Zoroastrier statt.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zurück in Yazd haben wir in einem netten Lokal, in dem auch Einheimische zum Essen gehen, lecker zu Mittag gegessen. Leider habe ich dort nicht fotografiert. Danach war Siesta angesagt, ehe wir uns zu dritt auf den Weg in die Altstadt gemacht haben.
Ich hatte in einem vorangegangenen Teil beschrieben, dass viele Hotels in den letzten Jahren und auch laufend renoviert werden. Manchmal mussten besonders beim Einbau der Bäder kreative Lösungen gefunden werden. Eine solche zeige ich Euch mal mit dem nächsten Foto. Im Vordergrund ist die neu installierte Dusche, deren Abwasser in das (ehemalige) Abtritt-WC läuft. Hinter dem Vorhang - und hier nicht zu erkennen - wurde dann ein Sitz-WC eingebaut.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und hier noch zwei nette Fotos von unserem Hotel in Yazd:
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@Gisi
Auch in meinem Freundeskreis gibt es Menschen, die aus den von Dir genannten Gründen nicht in ein muslimisches Land fahren. Ich habe mich bewusst anders entschieden: ich wollte mir vor Ort einen Eindruck verschaffen, und dadurch hat sich die Meinung, die ich vorher hatte, deutlich differenziert. Und ich habe - mit allem Respekt vor den Menschen und meinem Besucherstatus dort - nie einen Hehl aus meiner Meinung gemacht.
VG Verena -
Weiter geht's.
Kurz vor Sonnenuntergang, der hier so gegen 17.00 war, sind wir in die Altstadt gegangen, um vom Dach eines netten Lokals den Sonnenuntergang zu bewundern und einen Granatapfelsaft zu genießen. Auch hier wieder Multinationalität: neben uns saß eine brasilianische Besuchergruppe, dazwischen etliche junge IranerInnen.Durch den vielen Staub in der Luft (Wüste und lange Trockenheit) wirkt der Sonnenuntergang ganz besonders. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen:
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und hier nochmal eine Tür mit unterschiedlichen Klopfern für Männer und Frauen
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Morgen heißt es Abschied nehmen von Yazd und weiterfahren nach Isfahan.
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Zweierlei Türklopfer? Echt?
Wer benutzt welchen?Lg ücki
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Zweierlei Türklopfer? Echt?
Wer benutzt welchen?Frauen den rechten und Männer den linken. Sie haben unterschiedliche Töne, so dass die BewohnerInnen drinnen gleich wissen, ob ein Mann oder eine Frau vor der Tür steht. Falls Mann, legen dann viele Frauen ein Kopftuch um.
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30.10. Fahrt über Nain nach Isfahan
Weiter geht die Fahrt durch die trockene Geröllwüste nach Norden. Bis zum heutigen Ziel sind es 300 km. Niedriges, vertrocknetes Gestrüpp ist die einzige Vegetation. Hinter Yazd sehen wir vereinzelt Kamele.
Wie immer bei längeren Busfahrten erzählt uns unser Führer etwas über sein Land und beantwortet unsere Fragen.
Zeitrechnung: 1 Jahr im Sonnensystem hat 365 Tage. Das ist die Zeit, in der die Erde einmal um die Sonne wandert. In den arabischen Ländern wird meist der Mondkalender angewendet, der 28 Tage umfasst. Das Jahr hat dann 355 Tage. Der Kalender beginnt im Jahr 622, als Mohammed von Mekka nach Medina pilgerte. Um den Unterschied zum Sonnenjahr auszugleichen, wird alle 35 Jahre ein Jahr dazu gezählt.
Wie lernen Mann und Frau sich kennen? Es gibt viele großen Interessengruppen in den sozialen Netzwerken oder am Arbeitsplatz bzw. Universität. Darüber verabredet man sich und hat die Möglichkeit sich kennenzulernen. Das gilt überwiegend für die Städte. Auf dem Lande sucht die Familie
des Bräutigams die Braut aus, macht einen ersten Besuchstermin aus. Man unterhält sich über banale Themen, und die potenzielle Braut bedient alle. Wenn beide sich sympathisch finden und das vorstellen
können, wird nach ein paar Tagen ein weiterer Termin ausgemacht. Wenn der Mann keine Interesse an der Frau hat, meldet sich die Familie nicht mehr, und wenn die Frau kein Interesse hat, erfindet ihre Familie eine Ausrede. Nach einiger Zeit wird eine Verlobungszeit vereinbart, in der das Paar sich kennenlernen kann. In sehr konservativen Familien auf dem Land kennt man sich untereinander, und
dann kann die Hochzeit schnell stattfinden.
Kurz vor der Hochzeit setzen sich die Familien zusammen und handeln das Brautgeld in Goldmünzen aus, sprechen die Hochzeitsfeier ab und die Mitgift. All das und weitere Absprachen werden von einem Notar festgehalten, und der Mullah, der die Trauung vollzieht, trägt diesen Text dreimal vor, und die Braut muss dreimal ja sagen, während der Bräutigam beim ersten Mal ja sagt. Bei sehr konservativen Familien feiert man anschließend nach Geschlechtern getrennt. Moderne Familien mieten einen Garten
außerhalb der Stadt mit Essen, Tanz und Alkohol.
Ungefähr jede 4. Ehe wird geschieden, so dass die alte Forderung der Männer, dass eine Frau, die sie heiraten, Jungfrau sein muss, in fortschrittlicheren Kreisen nicht mehr so wichtig ist. Andere Frauen
hingegen lassen sich operieren und verschweigen ihre Vergangenheit.Nach drei Stunden Fahrt erreichen wir die kleine Wüstenstadt Nain. Sie ist sehr bekannt für ihre Teppichproduktion; sehr viele Familien verdienen sich seit Generationen ein Zubrot, indem sie Teppiche
knüpfen. Je nach Material und Dicke brauchen sie ein Jahr und mehr für einen Teppich.
Außerdem gibt es hier die Jame-Moschee, die um 960 erbaut wurde. Damit ist sie eines der ältesten erhaltenen islamischen Bauwerke im Iran.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Sie ist wie in der früh-muslimischen Zeit üblich sehr schlicht. Farbliche Mosaiken gibt es nicht; statt dessen werden mit den gebrannten Lehmziegeln Muster gelegt. Im Untergeschoss liegt der Wintergebetsraum, der durch Alabasterfenster in der Decke sein Licht erhält.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wie immer wenn wir länger unterwegs sind, gab es mittags ein Picknick; die Kosten dafür wurden unter den Tl. umgelegt
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nebenan verkaufte ein junger Mann iranische Flaggen
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nach dem Mittagessen machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch den Ort, vorbei an einem Haus mit schönen Windtürmen
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und den Resten einer Lehmziegel-Burganlage
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.zurück zur Freitagsmoschee
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Danach ging es weiter nach Isfahan.
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Auch in meinem Freundeskreis gibt es Menschen, die aus den von Dir genannten Gründen nicht in ein muslimisches Land fahren. Ich habe mich bewusst anders entschieden: ich wollte mir vor Ort einen Eindruck verschaffen, und dadurch hat sich die Meinung, die ich vorher hatte, deutlich differenziert. Und ich habe - mit allem Respekt vor den Menschen und meinem Besucherstatus dort - nie einen Hehl aus meiner Meinung gemacht.Das ist in meinen Augen genau die richtige Einstellung - Respekt dafür!
Deine Fotos sind wunderschön und ich finde es toll, dass ich ein wenig mehr aus einem mir doch recht fremden Land sehen kann.LG
Sandy -
Kurz nach 15.00 sind wir in Isfahan angekommen. Nach der Dürre der letzten Tage wirkten die baumbestandenen Straßen und die Blumenrabatten ganz besonders prächtig.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir sind zunächst durch die Stadt an den Fluss Zayandehrud gefahren. Er wird von einigen z.T. sehr bekannten und in der Bevölkerung sehr beliebten Brücken überspannt. Unser erstes Ziel ist die Khaju-Brücke, die mit großen Bögen unten und kleineren oben zweigeschossig gebaut ist. Man kann zwischen den Bögen oder auch davor entlang schlendern. Hier halten sich immer viele Einheimische auf, und mit Glück kann man jemandem lauschen, der dort singt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Brücke ist sehr schön, der Ausblick von ihr hat mich eher enttäuscht: durch den gestiegenen Wasserbedarf für Trinkwasser und besonders auch im landwirtschaftlichen Bereich ist das Wasser oberhalb von Isfahan aufgestaut worden, und dadurch ist das Flussbett die meiste Zeit des Jahres über ausgetrocknet. Erst im November soll das Wasser wieder für eine kurze Periode fließen. Früher ist das Wasser etwas südlich von Isfahan versickert, und aus diesem Grunde ist es sinnvoll, den Fluss aufzustauen. Aber einem Fluss ohne Wasser "fehlt die Seele".
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Für die nächsten drei Nächte sind wir im Avin Hotel, das mitten in der Altstadt liegt und von dem aus wir zu Fuß alle wichtigen Sehenswürdigkeiten erreichen können, untergebracht. Von außen eher unscheinbar war es innen komplett renoviert mit großzügigen Zimmern.
Um 19.00 sind wir dann zum Abendessen gefahren, und anschließend sind wir zum nahe gelegenen Fluss gegangen zu der anderen sehr schönen und beliebten Brücke, der Si-o-se Pol oder auch 33-Bogen-Brücke genannt. Gemächlich sind wir hinüber flaniert und haben die vielen Menschen wahrgenommen, sind gegrüßt worden und haben zurück gegrüßt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unser Führer erzählte, dass vor ca. 30 Jahren hier noch Autos fuhren, und die Straße nach Norden setzt sich nach der Brücke schnurgerade fort. Nachdem wir die Brücke überquert hatten, ist dann die Hälfte der Teilnehmer mit dem Bus nach Hause gefahren, während ich mit den übrigen zu Fuß zurück gelaufen bin. Unterwegs wie immer viele Geschäfte mit bunten und verlockenden Auslagen
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und dann lag er plötzlich vor uns, der zweitgrößte und schönste Platz der Welt: der Imam-Platz. Besonders in der Dunkelheit strahlt er eine Anziehung und Pracht aus, der sich wohl niemand entziehen kann. Lange sind wir umher gelaufen und haben seine Eleganz bewundert und fotografiert.
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leckeren Tee und einen (alkoholfreien) Mojito kunstvoll angerichtet servierten, sondern auch ihre Lieblingsmusik von Ramstein und Queen vorgespielt haben.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
@Bremerin
Verena, wenn man meint, die Bilder können nicht mehr schöner werden, so legst Du nochmals einen drauf - die Spiegelbilder .................... mir fehlen einfach die Worte
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Hallo Verena
Ein wahnsinnig fazinierender Bericht mit super Fotos als wäre man selbst dabei gewesen . Ein wirklich guter Reiseanbieter aber mein Mann ist nicht zu überzeugen mal diese Reise zu machen . Kommt vielleicht noch wenn etwas mehr Ruhe in dieses Land einkehrt .
Freue mich schon auf die Fortsetzung
liebe Grüße
Katja -
Danke liebe Martina @Tina28 für Deine Rückmeldung. Ich bin selbst immer wieder geflasht, wenn ich die Fotos sehe und es fühlt sich so an, als ob ich wieder oder immer noch an diesem traumhaften Ort bin.
Hallo Katja @Wuchtbrumme So langsam habe ich den Eindruck, als ob sich hier im Forum genug Frauen finden, um gemeinsam diese Reise zu machen :joke:
Im Augenblick würde ich auch mal abwarten, aber die Lage scheint sich ja zum Glück wieder zu beruhigen.
LG Verena -
Wahnsinnig schöne Aufnahmen, die einen sprachlos machen.
Danke Verena,sagt Siegrid mit Blick auf ihren Nain-Teppich
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