Beiträge von Gisi

    Liebe Kathrin73 ,

    solche Geschichten, wie die Deine, lassen wohl niemanden kalt. Solche Geschichten sind es, warum ich schon seit vielen Jahren einen Organspenderausweis bei mir trage. Wenn man mir nicht mehr helfen kann, dann vielleicht einem anderen.


    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft, ich weiß nicht, ob ich sie hätte.

    Wird auch alles auch eine Frage des Alters sein.

    Nicht unbedingt. Ich war als Teenager in einer kirchlichen Jugendgruppe. Da sind wir oft verreist, so über freie Tage. Wenn es in eine Jugendherberge ging, bin ich mitgefahren, ging es zelten bin ich zu Hause geblieben. Wohnmobil? Könnte ich mir vorstellen, käme aber auf die Größe des Mobils an. Mit so einer kleinen Huddel, Schlafplätze über den Fahrersitzen, wo ich an die Decke stoße wenn ich mich auf die Seite legen will - nein danke! Aber es ist müßig, darüber nachzudenken, da das für uns kein Thema ist, da mein Mann denn so gerne doch nicht Auto fährt und ich selbst keinen Führerschein habe.


    Nichts ist so relativ wie Urlaub, und so soll jeder die schönste Zeit im Jahr so verbringen, wie es gefällt. In diesem Sinne wünsche ich allen eine tolle Ferienzeit in diesem Jahr, wie und wo auch immer. Wir hoffen, dass unsere geplante Flussreise im September ganz normal stattfinden kann.

    Das Problem ist eher, dass die Entfernung zum Boden von Jahr zu Jahr weiter wird. Wie schön wäre es, wenn man den ganzen Garten als Hochbeet anlegen könnte.

    Da ist was dran, aber Gartenarbeit war noch nie mein Ding. Ich habe auch keinen grünen Daumen. Ich freue mich, wenn meine Blümchen in dem Balkonkästen blühen und das reicht mir. Ich freue mich aber daran, wenn ich an schönen, gepflegten Gärten vorbei gehe.

    Hallo Zusammen,


    wir haben uns auch wieder "getraut" zu buchen :) und probieren mal einen (für uns) neuen Flussreiseveranstalter aus.

    1AVista hatte ein passendes Angebot, Weihnachten auf dem Rhein, von Köln über Straßburg zurück nach Köln. Nun können wir nur noch

    hoffen. Köln ist von Hannover aus mit der Bahn gut erreichbar und in Köln kennen wir uns recht gut aus. Vielleicht buchen wir noch eine Vorübernachtung, schauen wir mal, wie sich das weiter entwickelt.

    Niemand wird zum gendern gezwungen, es ist nicht verpflichtend und trotzdem regen sich alle möglichen Leute darüber auf.

    Auch wenn ich verstehen kann, dass dieses Thema hier wohl ein wenig ausufert, kann ich diesen Satz nicht einfach so stehen lassen. Niemand wird gezwungen? Ich als Privatmensch nicht, aber In der Zwischenzeit sind sämtliche Behörden angewiesen, sich einer geschlechterneutralen Sprache zu bedienen.

    Aber der Mensch (*innen?) ist im Grunde geduldig und hält viel aus.

    Heute im Fernsehgarten begrüßte die von mir so "beliebte" Moderatorin wieder Gäste. Ich bin da nur beim durchzappen kurz hängengeblieben. A.K gegrüßte doch tatsächlich "Menschinnen und Menschen" :/ . Blöder geht es ja schon gar nicht mehr. In einem Streitgespräch vor schon längerer Zeit ging es um "Mitglieder*innen". Das der Begriff "Mitglied" sächlich ist, interessierte den Verfechter der Vielfaltskultur nicht wirklich. Vielleicht sollten wir doch wieder in die Zeit zurückwandern, in der die Ansprache in 3. Person üblich war, das hört sich noch immer besser an, als "Leut*innen". Man könnte diesen Schwachsinn fortführen, wenn man bedenkt, das Eltern in der Anrede jetzt "Eltern* innen sind.

    Mir ist auch nicht wohl dabei

    Ich finde es zwar sehr schön, dass man unterwegs mal wieder einen Kaffee trinken kann oder bei einem Eis Fußpause einlegen, aber meine Euphorie hält sich noch arg in Grenzen. Wenn ich die Fotos von den überfüllten Innenstädten sehe wird mir ganz anders. Mich in lange Schlangen einzureihen war noch nie mein Ding. Ich frage mich, was kann so wichtig sein, dass ich mich dafür über längere Zeit irgendwo anstelle.

    Für die Einen muss es mehr Spaß an Bord sein, da ist Phoenix nicht das Richtige, den Anspruch haben sie auch gar nicht. Für die Anderen ist vielleicht eine ganz tolle Luxuskabine mit Butlerservice wichtig, auch da ist Phoenix nicht das Richtige. Wer bitte mag da über DIE Anderen urteilen und sie als betagtes Publikum mit wenig Anspruch aburteilen?

    Die Zeiten ändern sich, gerade die Jetztzeit ist sehr schnelllebig. Was heute gültig ist, kann morgen völlig unwichtig sein. Das hat noch nicht einmal unbedingt etwas mit dem Alter zu tun. Jeder Mensch hat seinen Platz und seine Bestimmung im Leben. Wenn alle gemeinsam sich achten und respektieren, ist das eine tolle Sache, nur funktioniert das meist selten. Besser ist es oft doch, wenn jede Generationen unter sich bleiben. Also sollen die reifer gewordenen Teenager sich bei Phoenix amüsieren und die jungen Hüpfer bei AIDA & Co Halli-Galli machen und alles ist gut. Wenn wir uns dann irgendwann alle einmal auf dem großen Schiff im Nirwana wieder treffen, können wir gegenseitige Erfahrungen austauschen.

    individuelle Landgänge sind auch bei MSC aktuell nicht möglich

    Sorry, da habe ich jetzt nicht drüber nachgedacht, ich meine natürlich zu normalen Zeiten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir z. Z. unter den gegebenen Corona-Bedingen keine Reise machen würden.

    Ich denke, man muss bei MSC sehr differenziert urteilen. Wir sind bisher zweimal mit der italienischen Reederei gefahren gefahren und haben zwei unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Einmal war der allgemeine Service gut und das andere Mal ließ er sehr zu wünschen übrig. Was uns gestört hat? Es gab null Informationen für individuelle Landgänge. (Bei TC, AIDA und auch bei Phoenix gibt es ja zumindest Hafeninformationen). Die Nebenkosten sind recht heftig, mit einem Getränkepaket ist man gut bedient. Welches man da bevorzugt liegt an dem individuellen Trinkverhalten. Man sollte wissen, dass zu den ohnehin schon recht ordentlichen Barpreisen noch eine Servicegebühr (ich glaube das waren 15% - ohne Gewähr) aufgeschlagen wird. Wir hatten beide Male Fantastica Balkonkabinen, haben beide Male höherwertige Kabinen als gebucht bekommen. Wie die Betten stehen? Sorry, darüber haben wir noch nie Gedanken gemacht. Sonst sind die Schiffe eben typisch italienisch, etwas bunter, etwas lauter und internationaler. Noch ein negativer Aspekt: Die Bordfotografen waren sehr aufdringlich.


    Im Großen und Ganzen haben wir uns aber wohl gefühlt und wenn man sich die Preise anschaut liegen die doch ein Stück unter den anderen Reedereien. Wer also ohnehin seine Landausflüge selbst organisiert und nicht die teuren Schiffsausflüge mitmacht, wer bereit ist ein paar Serviceabstriche zu machen ist dort gut bedient.

    Kurze Frage - was genau ist Deine Expertise in Psychologie?

    Dazu brauche ich kein Studium, da reicht ein Stück gesunder Menschenverstand und ein wenig Lebenserfahrung. Das ganze theoretische Gelaber einiger Psychologen ist teilweise weit von der Praxis entfernt. (Eigene Erfahrung).

    Stöhnen und klagen ist auf keinen Fall erlaubt

    Erlaubt ist es schon, nur es bringt keinen weiter!"

    Wahrscheinlich hast du in deinem Alter keine Zukunftsängste mehr.

    Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine Zukunftsängste gehabt. Nein - ich bin nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren. Wenn es mal nicht so ging wurde angepackt. Das einzige, was mir Angst macht ist Krankheit und Siechtum, aber auch das liegt nicht im meiner Hand.


    Abschließend noch ein Satz: Das wenigste im Leben ist für die Ewigkeit und ein Menschenleben ist nur ein Hauch in selbiger. Wer das nicht begreifen kann oder will, wird immer am Klagen sein, wenn sich Dinge ändern, speziell dann, wenn so manch einer von seinem hohen Ross heruntergeholt wird.


    Damit ist das Thema für mich durch.

    Ich werde hin und wieder das Gefühl nicht los, dass viele Menschen sich schwer tun, sich mit Gegebenheiten abzufinden. Ich will damit nicht sagen, dass man das nun immer tun muss, alles

    einfach so hinzunehmen, aber es gibt Situationen, wo es nicht anders geht. Erstens, weil es nicht

    in der Macht eines Einzelnen liegt, etwas zu ändern und zweitens, es nervenschonender ist, als

    ständig gegen Windmühlen zu kämpfen.


    Das Virus ist z. B. solch ein Ding. Ich kann das Gejammer in den Medien schon nicht mehr hören,

    Depressionen, eingesperrt sein, Angehörige nicht mehr sehen zu können, nicht shoppen gehen zu können und schon gar nicht feiern und reisen. Die einzigen Menschen, für die ich noch irgendwo

    Verständnis aufbringe sind die Kinder, die in kleinen Wohnungen leben müssen und nicht zur Schule gehen können.


    Wir sollten uns doch alle darüber im Klaren sein, dass es die alte Normalität nicht mehr geben wird.

    Einiges wir weg sein, neues wird kommen und vieles wird anders sein. Während der Pandemie

    wurden Schwachstellen aufgedeckt, siehe z. B. die Werksverträge in den Schlachtbetrieben oder der

    Umgang mit den Leiharbeitern zu Erntezwecken. Viele Betriebe, die aufgeben mussten, standen auch

    schon vor der Pandemie nicht mehr gut da, z. B. das Steakhaus Maredo. Somit hat die Pandemie

    einiges nur beschleunigt. Die traditionellen Warenhäuser waren auch schon vorher nicht mehr das,

    was sie vielleicht vor 20 Jahren noch waren. Das sterben des Einzelhandels durch das Onlinegeschäft ist auch nicht erst durch Corona entstanden, sondern nur beschleunigt worden. Viele Betriebe haben jetzt technisch aufgerüstet und werden dabei bleiben, so dass sich sicher viele Betriebsreisen erledigen, weil man erkannt hat, dass das auch online geht und preiswerter ist.


    Sicher werden wir irgendwann auch wieder feiern und reisen können. Aber ob in der Gänze, wie das

    vorher war, wage ich zu bezweifeln. Denn auch andere Länder werden einiges ändern.


    Viele Menschen haben sich vielleicht in der langen Zeit umorientiert. Mir fällt da die Zeit nach der Wende in Berlin ein. Für die ehemaligen DDR - Bürger war plötzlich nichts mehr so, wie vorher, und im westlichen Teil der Stadt änderte sich auch vieles. Da brach z. B. fast die gesamte Industrie weg. Menschen mit den klassischen Fabrikberufen wie Werkzeugmacher, Dreher oder Lagerarbeiter brachen weg, weil die Firmen in die neuen Bundesländer verlagerten um die Subventionen für den Aufbau zu erhalten. Auch da mussten sich die Menschen neu orientieren. Viele haben es geschafft, einige blieben auf der Strecke. Die Berlinzulage wurde abgeschafft, verständlich, denn der Sonderstatus von Berlin, der die Begründung für die Zulage war, hatte sich mit der Wende erledigt. Aber für viele Bürger waren die steuerfreien 7% vom Brutto ein fester Einkommensbestandteil.

    Auch damit musste gelebt werden.


    Warum ich das erzähle? Weil ich verdeutlichen will, dass es irgendwo in der Weltgeschichte schon

    immer Veränderungen gab, die die Menschen zum umdenken zwangen.


    Uns geht es trotz der Pandemie noch immer gut, auch wenn nicht alles immer gemütlich ist. Solange

    wir gesund sind, geht es immer wieder weiter, wenn auch nicht so wie bisher, dann eben anders.


    Wenn eine Tür zu geht, geht eine andere auf. Wer das nicht sieht oder nutzen will, ist selbst

    schuld. Jeder ist schließlich allein seines Glückes Schmied.