Deutsch als Bordsprache - Pro und Contra ?

  • Mein Schulenglisch ist länger als 50 Jahre alt und nie gebraucht worden. Mein Mann kann es überhaupt nicht. Ich kann nach der Straße fragen und mir etwas zu trinken bestellen. Das war es dann auch schon. Wir sind zwischen 70 und 80 Jahre alt und da kann es auf Kreuzfahrten unter Umständen auch mal zu gesundheitlichen Problemen kommen. Und das möchte ich dann nicht in einer Sprache regeln müssen die ich nicht beherrsche

    3x Aura, 6x Bella, 3x Blu, 5x Cara, 4x Diva, 1x Luna, 9x Mar, 2x Sol, 3x Stella, 2x Vita, 3x Prima,1x Perla, 7x Nova, 2x Mein Schiff 2, 1x Mein Schiff 3, 1x Mein Schiff 4, 2x Mein Schiff 5, 2x Mein Schiff 6, 1x nMS 1, 1x MS Albatros, 2x Arosa, 1x Fluss mit ?, 1x MS Michail Scholochow, 2x MS Vista Star,1x Fluss Swiss Gloria, 1x MS Asara, 1x MS Antonia, 1x Viva Tiara, 1 x MS Amera, 1 x MS Adora, 2x MS Artania, 1x MS Annika, 1x MS Belvedere, 1x MS Dutch Grace, 1x MS Anna Katharina

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Mit der Crew spreche ich gerne auch mal englisch. Ein englisch sprachiges Schiff kommt für uns nicht in Frage da mein GöGa ein überschaubares englisch spricht und ich nicht übersetzen will

    Mir geht es genauso.

    Und wie mein Mann dann immer sagt:

    I'm not verstand 8o

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  • Ich finde deutsch als Bordsprache einfach entspannt und war bisher nur mit TC unterwegs. Allerdings nervt es mich selbst, dass ich nicht richtig gut englisch sprechen kann und lerne seit ca. einem Jahr mit einer APP und gehe in die VHS. Es ist auch wirklich besser geworden. In der Schule habe ich Englisch gehasst. Irgendwie ist es schön, sich in anderen Ländern verständigen zu können. Es ist an Land einfacher, wenn frau Englisch kann und ich hatte schon einige Ausflüge auf Englisch. Übrigens wurde ich auf dem Schiff auch schon auf Englisch angesprochen und der Kontakt hält jetzt schon 2 Jahre. Sprachen öffnen Türen und jede/r kann etwas dafür tun. Aber am Wichtigsten ist doch, dass wir einen tollen Urlaub haben. Enjoy your cruise:)

  • Ich bin auch imTeam deutsch.

    Auf meiner diesjährigen Fahrt mit der eigentlich deutschspachigen Vasco da Gama habe ich wieder einmal festgestellt, wie mühsam und teilweise aussichtslos es ist, mit Crewmitgliedern, die eben leider doch kein oder nur sehr wenig deutsch sprechen, Probleme lösen zu wollen, da auch ich nur über mein ewig lange zurückliegendes Schulenglisch verfüge und mir ganz einfach die meisten Vokabeln fehlen ...

    Nächste Cruise: Artania "Frühjahrserwachen auf den Britischen Inseln" 24.5.-7.6.2027

    Leider schon vorbei:
    Mai/Juni 2024: MS 4 "Norwegen mit Nordkapp und Flam"
    Oktober 2025: Vasco da Gama "Norwegens Westen im Detail"
    Juli 2026: Vasco da Gama "Ostseeflair"

  • Interessantes Thema. Ich bin absolut kein Sprachen Talent.In der Hauptschule wurde nur Vokabeln auswendig lernen aufgegeben. Da wir nix mit sprechen und verstehen lernen. Erst im zweiten schulischen Bildungsweg hat es angefangen, dass ich ein wenig Englisch gelernt habe und richtig hat es dann in meinem jetzigen Beruf begonnen. Da habe ich einiges mit Indien und China zu tun. Die sprechen bekanntlich auch kein perfektes Englisch, also bim ich da auch nicht allein.

    Vor den Kreuzfahrten waren wir ja ein paar mal in den usa unterwegs. Das klappte ganz gut. Wir würden daher auch mal eine Reederei mit Englisch als Bord Sprache buchen, nur sind wir bei mein Schiff gelandet und es gefällt uns.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Wir sind ebenfalls im Team Deutsch. Gerade weil wir beide auch beruflich gut im Englischen und auch ein bisschen im Spanischen unterwegs sind, genießen wir den deutschsprachigen Service.
    Natürlich unterhalten wir uns insbesondere mit dem Housekeeping gerne mit unseren Gastgebern auch in englischer Sprache. Wir haben es aber auch schon erlebt, dass das Housekeeping gerne Deutsch sprechen wollte um es besser zu lernen. Das würde ihre Aufstiegschancen erhöhen.

  • Mir geht es wie Emmalotta : ich habe seit meiner Schulzeit, in der ich englisch, französisch und spanisch gelernt habe (Latein habe ich gern und schnell nach dem Kleinen Latinum geschmissen und kann heute nur noch ein paar Sätze zitieren a la Gallium est divida in partes tres...:D) …

    Lustig, ich rezitiere auch in unregelmäßigen Abständen aus erinnerlich Caesars Gallischem Krieg „Gallia est omnia divisa in partes tres“… oder so ähnlich … zum Beweis des kleinen Latinums.

    Team Deutsch. Wir brauchen beruflich kein englisch und haben uns in der Schule auch nicht mit Ruhm bekleckert. Für normale Urlaubsgespräche im Restaurant oder Mietwagenverleih reicht es, aber als Bordsprache eher nein. Zumal Göga mich dann noch mehr immer vorschicken würde, weil ich spontaner drauf los spreche.

    Ich würde aber evtl. doch gern mal nach Kanada. In Verbindung mit Schiff geht es dann wohl nur englischsprachig.

  • Mein Schulenglisch war bisher auch weniger präsent gewesen, dann hatte ich 10 Jahre später mein Abitur am Abendgymnasium gemacht und da kam vieles wieder hoch und ich war erstaunt, was ich alles noch so wusste. Das ist mittlerweile auch schon wieder 10 Jahre her und ich merke, dass da zwar was hängen geblieben ist und ich mich wohl auch auf Englisch verständigen kann, ich mich da aber schwer mit tue und beim Gespräch erst warm werden muss. Dann klappt es aber umso besser. Mein Freund dagegen ist knapp 10 Jahre jünger und will mit Englisch eigentlich nicht konfrontiert werden und hofft dann auf mich und meinen Einsatz. ^^

    Auf Kreuzfahrtschiffen bevorzuge ich aber auch eindeutig die Bordsprache Deutsch. In anderen Ländern bin ich mit meinem Englisch immer gut zurecht gekommen und es kann ja von mal zu mal nur besser werden. 8)

    Liebe Grüße von André & Andreas


    01.11.2026 - 08.11.206 - Schönheiten der Ostsee MeinSchiff Flow <3


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  • Ich kann mir auch nicht vorstellen, mit einem nur "englischsprachigen" Schiff auf Reisen zu gehen. Wir würden zwar bestimmt nicht verhungern oder verdursten, aber für lange Unterhaltungen reicht das Englisch nicht. Denn mir fallen öfters mal die benötigen Worte erst im Nachhinein ein... :rolleyes: Im Berufsleben hatte man einfach mehr Übung.

    Außerdem sind wir ja auch schon etwas älter und genau wie hirschi es geschrieben hat, wird es bei gesundheitlichen Problemen dann schon schwierig (selbst erlebt im letzten Jahr auf den Azoren) .

  • Fühle mich zwar im Team deutschsprechend eher wohl, denn in der Schulzeit gehörte ich auch nicht zu denen, die sich in Englisch leicht tat; war so ein richtiges "Sprachgenie", obwohl ich in einer Versuchsvolkschule war und schon dort in den letzten beiden Jahren ein wenig Sprachunterricht hatte, aber in den 7 Jahren danach leider auch nicht die richtigen Lehrer; bis auf den ersten und dann gab es jedes Jahr einen anderen und keiner war so richtig in diesem Job :|Beruflich brauchte ich es leider auch nicht. Ich habe mir dann vor ca. 20 Jahren einen 3 monatigen Intensivkurs gegönnt. Es hat leider oder GsD zumindest so viel gebracht, dass ich mich sprechen traue, auch wenn ich oft die Vokabeln suchen muss, aber ein richtiges Gespräch lässt sich halt so auch nicht führen.

    D.h. für die bisherigen Reedereien war es ausreichend, aber amerikanische waren halt bislang nicht dabei.


    Peter Duolingo finde ich super; wir sind einige aus der Forum, die sich dort in einer Gruppe tummeln ;) . Kann ich anderen auch nur empfehlen, vor allem jenen, die nicht mehr beruflich unterwegs sind, so trainiert man doch etwas das Hirn. Ich sitze täglich beim Lernen, wenn auch eine andere Sprache.

  • Wir sind erst seit wenigen Tagen wieder zurück von unserer Kreuzfahrt mit MSC. Nervig, aber wohl nicht anders möglich, waren die Durchsagen in 5 Sprachen. Wir hatten uns für dieses Schiff entschieden, da wir mit 4 Briten unterwegs waren. Da kann man natürlich kein deutschsprachiges Schiff nehmen bzw. das hätten unsere Freunde auch abgelehnt.

    Wir haben unser Schulenglisch erst mit 60 Jahren wieder benötigt wegen der zahlreichen britischen Nachbarschaft in Spanien, wo seitdem unser alleiniger Wohnsitz ist. Insgesamt klappt es sehr gut, wenn wir uns mit den Briten zu Viert treffen. Stundenlang können wir dann miteinander plaudern. Wir waren sehr überrascht, wieviel von unserem Schulenglisch im Langzeit-Gedächtnis haften geblieben ist. Man unterhält sich auch gerne mit uns und man lobt ebenfalls unser Englisch.

    Sitzen wir jedoch mit einer Gruppe von Briten zusammen, dann wird es schwierig. Sie haben ja auch unterschiedliche Dialekte. Auf dieser letzten Mittelmeer-Kreuzfahrt waren wir nun zu 6: also 4 Briten mit unterschiedlichen Dialekten (aus London und Schottland). Hinzu kam noch, daß es auf den MSC-Schiffen nicht gerade leise zugeht, d.h Nebengeräusche ohne Ende. Da war es für doch manchmal ziemlich schwierig, den Gesprächen zu folgen. Es wird ja unterschiedlich leise/laut gesprochen, teilweise etwas genuschelt, Redewendungen benutzt, die man nicht kennt etc....

    Die Schotten verstehen wir am besten; sie sprechen sehr deutlich, aber in normalem Tempo mit uns. Der Londoner Dialekt ist schon eine Herausforderung für uns - zumindest bei diesem Paar. Ein älteres norwegisches Paar saß auch noch mit am Dinner-Tisch. Deren Englisch verstanden wir wiederum sehr gut (ist halt das Schul-Englisch, welches wir auch gelernt haben).

    Wir bevorzugen, wenn wir allein auf Kreuzfahrt unterwegs sind, (was überwiegend der Fall ist) weiterhin die deutschsprachigen Schiffe von AIDA und Mein Schiff. :)

    Saludos, Ulla

  • Ich kann das sehr gut verstehen, dass man sich im Urlaub gern den zusätzlichen ‚Stress‘ Sprachbarriere ersparen will. Es ist einfach entspannter und auch die Möglichkeit sich z.B. im Krankheitsfall gut verständigen zu können ist sicherlich nicht zu unterschätzen.

    Wir buchen hauptsächlich TUI Cruises, aber nicht wegen der Sprache sondern uns gefällt einfach das Konzept. Auf Platzierung an großen Gemeinschaftstischen und Smalltalk egal in welcher Sprache haben wir keine Lust.

    Im Beruf spreche ich fast nur Englisch, ich lese und schaue Filme/Serien eigentlich auch nur im englischen Original. Das hält einfach das Vokabular aktuell und das ist mMn das Hauptproblem der meisten und dadurch unterschätzen sie sich. Also wer gern will und sich nicht traut, dem würde ich diese Methode empfehlen.

  • Elbflorentina

    Es geht einfach nur um das russische Wort für „Sehenswürdigkeit“ - das wußte bislang noch jeder, der früher russisch in der Schule lernen musste. Frag mich nicht, warum.

    Genau dieses Wort musste ich googeln.

    Dafür kann ich die Buchstaben noch und auch den Anfang meiner Biografie.

  • Wir sind auch Team deutschsprachig. Unsere erste Kreuzfahrt war mit MSC und die Durchsagen in 5 Sprachen waren nicht unseres, vor allem, weil wir kaum etwas von der deutschen Durchsage verstanden haben. Nachdem die italienische, französische etc. Ansagen durch waren, haben die Leute ihre Gespräche wieder in der gewohnten Lautstärke aufgenommen, Pech für uns. Die letzte große Reise haben wir mit Phoenix gemacht und werden im Dezember auch wieder dort an Bord gehen. Da kam es öfter mal vor, dass bei Ausflügen nicht genügend deutschsprachige Reiseleiter vor Ort waren, dann wurde immer gefragt, wer auch einen englischsprachigen Ausflug mitmachen würde. Wir haben uns immer sehr schnell dafür gemeldet, da die Gruppen meist viel kleiner waren. Und wir gemerkt haben, englisch verstehen klappt gut, selbst sprechen, da hapert es öfter, weil einem oft das eine oder andere Wort fehlt. Aber wir haben gemerkt, Übung macht den Meister, je länger die Reise dauerte, je mehr haben wir nicht nur verstanden, auch das Sprechen klappte besser und wir haben uns mehr getraut.:) Also wäre mittlerweile, nachdem wir unser Schulenglisch aus den Tiefen unserer Gehirnwindungen, oder Schubladen?:/ hervor gegramt haben, auch eine Reise aus einem englischsprachigen Schiff möglich. Allerdings wir fliegen nicht und wenn wir von Deutschland aus starten, dann können wir auch gleich bei den deutschsprachigen Schiffen bleiben. ^^

  • Sitzen wir jedoch mit einer Gruppe von Briten zusammen, dann wird es schwierig. Sie haben ja auch unterschiedliche Dialekte. Auf dieser letzten Mittelmeer-Kreuzfahrt waren wir nun zu 6: also 4 Briten mit unterschiedlichen Dialekten (aus London und Schottland). Hinzu kam noch, daß es auf den MSC-Schiffen nicht gerade leise zugeht, d.h Nebengeräusche ohne Ende.

    Ja, das ist wirklich manchmal schwierig, so ähnlich wie wenn bei uns Schwabe und Ostfriese aufeinander treffen. Gemein ist im Englischen, dass nicht nur die Dialekte aus den unterschiedlichen Landesteilen, sondern auch nach Sozialschicht aufeinandertreffen. Einfach ist das geschliffene , klare Upper Class Englisch von Absolventen der Oberschicht und der Privatschulen, mit manchen ländlichen Dialekten oder aus manchen Orten in Südlondon tue ich mich auch verflixt schwer.... Da sind Amerikaner und Kanadier einfacher....

  • ich mache, natürlich zusammen mit meine lieben Frau, den ultimativen Test: ab 23.12.2026 mit Mein Schiff 6 Festtage ab Singapur. Meine Frau ist Leherin und deshalb sind wir auf die Ferien in Ba-Wü angewiesen. Dies wird unsere erste "richtige Kreuzfahrt" sein. Vor ein paar Wochen hat mich der Teufel geritten und ich wollte die Tour, weil bekennender Singapur Fan, dieselbe Reise nochmals machen. Doch Pech gehabt, liegt außerhalb der Weihnachtsferien Ba-Wü 2027 bei mein Schiff. Alternativen gesucht und gefunden Diamond Princess Weihnachten 2027. Option gebucht, Anzahlung geleistet, muss im August 2027 storniert werden, dann wird auch die Anzahlung rückerstattet. Was hat das mit hier zu tun? Ich bin des Englischen mächtig, habe in den 80ern 1 Jahr in Manchester studiert. Danach das Englisch aber eigentlich nur im Urlaub gebraucht. Wichtig ist man muss sich trauen zu sprechen, dem Gegenüber ist fast immer bewusst, dass man mehr kann als er: seine Sprache ! wenn auch nicht korrekt aber man kann es- er kann meine nicht! Das Gehör kann man schulen, hören, hören hören und irgendwann versteht man das und später kann auch englisch denken.

    Saedis ich habe geschmunzelt über deine Bemerkung: als ich damals an der Manchester Polytechnic einlief war da eine Sekretärin. Ich habe die nie und nimmer verstanden und zweifelte massiv an meinem Überleben in Manchester ! Tage später erfuhr ich: die kam aus Wales !

    In meiner Schulzeit "musste " ich das Gymnasium von allgemeinbildend auf Technisches Gymnasium wechseln, da meine Fremdsprachen katastrophal waren. Also besteht immer Hoffnung

    Ich werde von meinen Erfahrungen berichten

    Peter

  • Interessantes Thema.

    Ich war eigentlich hauptsächlich mit amerikanischen Reedereien unterwegs (fast 30 mal), meine erste TUI KF war tatsächlich erst vor knapp 4 Jahren, aber einfach, weil ich neugierig darauf war. Mein Englisch ist zum Glück ganz gut, deshalb hatte ich da bisher auch wenig Probleme. Aber ich verstehe gut, dass es einfach deutlich angenehmer ist, in seiner Muttersprache zu kommunizieren, insbesondere wenn es um "Probleme" oder mal gröbere Angelegenheiten geht.

    Was mir aber aufgefallen ist, dass ich bei Mein Schiff dann oft ins englische wechsle, wenn ich das Gefühl habe, dass mich ein Crew Mitglied nicht wirklich versteht. Die waren da bisher auch immer ganz froh darüber, wenn ich es noch mal auf Englisch erklärt/gefragt habe ^^

    Und umgekehrt, wenn ich auf einem amerikanischen Schiff unterwegs bin, ist es schon öfter passiert, dass Crew Mitglieder ihre Deutschkenntnisse hervor gekramt haben, wenn sie mitbekommen haben, dass wir Deutsch sprechen und sich gefreut haben wieder ein paar Wörter zu üben. :)

    Was ich definitiv an Mein Schiff viel lieber mag sind die Durchsagen des Kapitäns, die im Normalfall durchgehend gut zu verstehen sind. Aber Lautsprecherdurchsagen auf Englisch von einem Nicht-Englisch-Native Speaker klingen für mich teilweise eher wie Suaheli oder so 8o

    Was das Meer behält ⚓️

  • Was mir aber aufgefallen ist, dass ich bei Mein Schiff dann oft ins englische wechsle, wenn ich das Gefühl habe, dass mich ein Crew Mitglied nicht wirklich versteht. Die waren da bisher auch immer ganz froh darüber, wenn ich es noch mal auf Englisch erklärt/gefragt habe ^^

    Ich bewundere immer Crew Mitglieder, die gut deutsch können(was ich nicht erwarte), denn deutsch ist echt eine schwere Sprache.

    Wir hatten mal einen Expat aus Kanada, dem die Firma einen teuren Sprachkurs bezahlt hat. Er hat dann irgendwann aufgegeben, aber er hatte auch kein wirkliches Interesse es zu lernen. Das macht dann auch einen Unterschied.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Wir sind Team gemischt.

    Wir wollten 2010 mal Kreuzfahrt ausprobieren, Aida und Tui Cruises waren viel zu teuer ... also wurde es Royal Caribbean. Uns hat das Konzept sehr gut gefallen, die Leichtigkeit und das internationale Publikum. Da die Reise im Mittelmeer stattfand, waren auch einige Deutsche an Bord. Die Reedereien achten darauf, Landsleute zusammenzusetzen, so saßen wir auch mit Deutschen abends am Tisch. Die Mischung fand ich eigentlich ganz gut. Wir waren auch oft mit Freunden unterwegs und saßen dann nur mit ihnen an einem Tisch. Wir merkten mit der Zeit, nicht auf jeder Reise sind einige Deutsche mit an Bord, und es funktioniert trotzdem. Im Gegenteil, eigentlich war es noch interessanter, mal die Sicht aus einem anderen Land mitzubekommen, wie läuft es dort, was beschäftigt die Menschen am anderen Ende der Welt etc. Man saß ja die ganze Reise zusammen an einem Tisch, und das ging dann oft über den üblichen Small Talk hinaus. Eigentlich wollten wir nie auf ein deutsches Schiff.

    2018 war es dann so weit, das erste Mal Tui Cruises ... die Stimmung war komplett anders, aber das Konzept gefiel uns sehr gut. Aida probierten wir 1 Jahr später, das war nicht unser Ding. Auf einer Reise mit TC ist mir dann doch zu sehr unsere deutsche Unart aufgestoßen (Beschweren, weil man sich einfach mal beschweren möchte ... ohne wirklich Grund, Meckern, weil es zum guten Ton gehört ...), da waren die nächsten Reisen mit den Amis für mich eine Wohltat. Letztes Jahr ein weiterer Versuch mit Aida und dieses Jahr mit Tui Cruises, zeigte mir einfach, dass ich diese rein deutsche Atmosphäre im Urlaub nicht brauche. Konzept toll, aber nur Deutsche an Bord ... kann auch anstrengend sein. Es fehlt einfach die Leichtigkeit, die wir dieses Jahr wieder bei Virgin hatten. Trotzdem geht es nun mit meiner Ma und ihrer Freundin über Silvester mit Tui Cruises auf Reisen, weil ich festgestellt habe, wenn wir mit mehreren unterwegs sind, geht Tui Cruises gut ... man bleibt mehr unter sich.
    Das hat übrigens alles nichts mit den Foris hier zu tun, da haben wir nur gute Erfahrungen gemacht und hatten tolle Begegnungen und immer eine gute Zeit.

    uschisiggi, ich glaube, internationale Gäste haben die deutschen Reedereien überhaupt nicht auf dem Schirm. Wir wurden mal nach Tui Cruises gefragt, das Konzept, welches wir dann erklärt haben, kam auch gut an. Als wir dann allerdings sagten, da wäre aber alles auf Deutsch und sehr auf ein deutsches Publikum ausgelegt, war das Interesse auch vorbei. Englischsprachige Länder haben einfach eine Riesenauswahl an Reedereien, die meist auch sehr gut sind, vielleicht sogar ein Ticken besser als unsere Reedereien (Service, Essen, Livemusik, Shows etc.).

    Wir sind zwischen 70 und 80 Jahre alt und da kann es auf Kreuzfahrten unter Umständen auch mal zu gesundheitlichen Problemen kommen. Und das möchte ich dann nicht in einer Sprache regeln müssen die ich nicht beherrsche

    Ähm ja, da kann ich dir sagen, so was funktioniert so lange, bis du mal auf einer Kreuzfahrt ins Krankenhaus oder zum Arzt musst. Selbst beim Arzt auf Santorini wurde 0 Deutsch gesprochen. Danach ein Krankentransport nach Athen, im Anschluss durfte ich zusätzlich auch noch das Krankenhaus in Athen kennenlernen. Bei solchen Aktionen kommst du um Englisch nicht herum. Zum Glück waren wir zu zweit, jeder hat einen Teil verstanden ... aber da wäre ich allein aufgeschmissen gewesen, ich verstehe die Ärzte in Deutschland ja kaum, auf Englisch war es dann ungleich schwerer.

  • Beim Buchen einer Schiffsreise war die Sprache bislang für mich noch kein Auswahlkriterium. Das liegt aber wohl eher daran, dass ich ziemlich frei einfach drauf los quatsche, auch wenn mein Englisch alles andere als gut ist. Ich war noch nie ein Sprachgenie und trotzdem bin ich bisher überall durchgekommen. Blieb mir ja auch nichts anderes übrig, denn obwohl mein Mann, derjenige ist, der besser englisch spricht, hält er sich im privaten, vornehm zurück.
    Egal ob ich in China einen Teppich kaufen wollte, auf den Malediven die Tauchtouren organisiert hab oder in der Türkei mit Schotten ins Gespräch gekommen bin, irgendwie hat es immer geklappt. Obwohl, bei Letzteren erforderte es doch viel Rücksichtnahme bei den Gesprächspartnern, vorallem dass die das Tempo raus nehmen und nicht so nuscheln. 😉🤣 Ich hab aber auch kein Problem Wörter einfach zu umschreiben. Und wenn mir halt „ the snail“ grad nicht einfällt, dann wir daraus „ the little animal with the House on its back“. So what. 🤪

    Ich merke aber, mit zunehmen Alter, muss ich auch mehr üben. Probiere es auch grad mit Duolingo, aber ich bin bei weitem nicht so konsequent wie andere hier. Naja, aber jetzt kommt ja dann die „stade Zeit“, mal sehen, ob ich dann besser dran bleiben.
    Liebe Grüsse, Marion