Beiträge von Saedis

    aber leider kommen amerikanische oder britische Schiffe nicht für mich in Frage das es stehts Riesenpötte sind.

    wieso? Wie klein müssten die Schiffe sein? Wenn man Sonderangebote nutzt, sind Reedereien wie Azamara, Oceania, Explora mit max. 600 Passagieren auf einigen ihrer Schiffe schon recht klein und trotzdem bezahlbar. Die Queens Elizabeth und Victoria haben bei rund 1900 Passagieren ein tolles Ambiente und sind auch nicht größer als MeinSchiff1-6 oder so, und auch Holland America hat einige kleinere Schiffe. Manche sind auch begeistert von Viking, die wir allerdings noch nicht selbst probiert haben.

    Für uns ist ein Knackpunkt pro und contra Englisch auch der, ob man viel Wert darauf legt, sich überall auf dem Schiff in allen Bars und bei allen Gelegenheiten munter zu unterhalten und unterhalten zu können oder ob man sich gern MAL unterhält, egal ob mit Barkeeper oder anderen Paxen oder ob man auch gern mal einfach für sich ist und sich still und leise dann mit seinem lieben Mitfahrer in der Muttersprache unterhält. Zeit für ein Gespräch mit Partner und Familie fand ich in unserer nicht gerade stressarmen (Berufs-)Welt immer wichtig. Dann ist es auch weniger wichtig, auf einem internationalen Schiff zu sein.

    Was wurde versprochen und nicht eingehalten? Gerne auch als PN.

    Vielleicht sind wir auch zu anspruchsvoll?? Der Ausflug war in LeHavre - geboten werden sollte eine Landschaftsfahrt durch die Normandie entlang der Apfelgärten und Dörfer, am Ende mit dem Besuch eines Apfelhofes und einem Glas Apfelsaft. Eine Zeitlang, nach längerer Fahrt auf der Autobahn fuhren,wir tatsächlich einige Landstraßen entlang an vielen Streuobstwiesen und rinderweiden vorbei und durch einige hübsche Dörfer, wobei wir allerdings das nervtötende, sich wiederholende und zum Teil sehr persönliche Geschwätz der deutschen Führerin versuchten auszublenden. Dann kam der "Apfelhof" , eine Calvadosfabrik, in der zwar pausenlos riesige Transporte mit Äpfeln zusammen mit etlichen anderen Reisebussen ankamen und wir minutengetaktet durch die Fabrik geschleust wurden, um am Ende je einen winzigen Schluck Likör und Calvados angeboten zu bekommen. Das "Glas" Apfelsaft gab es als Alternative erst nach energischer Nachfrage und entpuppte sich als winziges Schlückchen in ebenfalls einem Probierglas.. Zurück erzählte die Führerin ungefähr das Gleiche wie auf der Hinfahrt und es ging auch wieder über die Autobahn zurück.

    War halt einer "dieser" Ausflüge, wie wir sie alle kennen. Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass der ebenfalls über TC gebuchte Ausflug nach Sissinghurst von Dover und vom Vortag aus ausgezeichnet war.

    Bei uns hat das mit der Warteliste auch gut funktioniert und wir rutschten schon 2 Wochen vor Reisebeginn in die Buchung des gewünschten Ausflugs hinein. Ich konnte das bei"Meine Reise" im Internet sehen.

    Dass der Ausflug nicht viel taugte und Versprochenes und Tatsächliches auseinanderklafften, steht auf einem anderen Blatt...

    Sitzen wir jedoch mit einer Gruppe von Briten zusammen, dann wird es schwierig. Sie haben ja auch unterschiedliche Dialekte. Auf dieser letzten Mittelmeer-Kreuzfahrt waren wir nun zu 6: also 4 Briten mit unterschiedlichen Dialekten (aus London und Schottland). Hinzu kam noch, daß es auf den MSC-Schiffen nicht gerade leise zugeht, d.h Nebengeräusche ohne Ende.

    Ja, das ist wirklich manchmal schwierig, so ähnlich wie wenn bei uns Schwabe und Ostfriese aufeinander treffen. Gemein ist im Englischen, dass nicht nur die Dialekte aus den unterschiedlichen Landesteilen, sondern auch nach Sozialschicht aufeinandertreffen. Einfach ist das geschliffene , klare Upper Class Englisch von Absolventen der Oberschicht und der Privatschulen, mit manchen ländlichen Dialekten oder aus manchen Orten in Südlondon tue ich mich auch verflixt schwer.... Da sind Amerikaner und Kanadier einfacher....

    Mir geht es wie Emmalotta : ich habe seit meiner Schulzeit, in der ich englisch, französisch und spanisch gelernt habe (Latein habe ich gern und schnell nach dem Kleinen Latinum geschmissen und kann heute nur noch ein paar Sätze zitieren a la Gallium est divida in partes tres...:D) und habe mich dann im Leben darum bemüht, nicht alles zu vergessen. Aber, da zu wenig geübt, sind die spanische Sprache und zum Teil die französische mir fremd geworden und Wortschatz und Verständnis begrenzt . Nur noch Englisch kann ich fließend und fahre deshalb bevorzugt auch mit internationalen Gesellschaften, weil ich das einfach interessanter finde, mich mit Menschen aus vielen Ländern auszutauschen. Ich finde es schon schade, dass wir in Deutschland wohl doch sehr oft dazu zu neigen scheinen, nicht so viel Interesse an den Fremdsprachen zu behalten, egal, wie alt oder jung wir sind ( ich ducke mich schon mal) .Deswegen finde ich besonders interessant, dass z.B. in den skandinavischen Ländern so mühelos Englisch über das Fernsehprogramm gelernt wird und auch das Interesse an den Fremdsprachen viel größer ist; Ähnliches wohl z.T. auch in Osteuropa wie Estland, Lettland usw.

    Zweisprachig aufzuwachsen, egal ob Türkisch/Deutsch oder Englisch/Französisch wie in Ostkanada ist schon spannend und eröffnet die Welt: und so komme ich zum Thema zurück;):* : nur Mut, auch mit begrenzten Sprachkenntnissen auf einem internationalen Schiff zu fahren und in den Wintermonaten davor das Smartphone täglich zur Nutzung eines Lernprogramms zücken!

    Noch einmal zusätzlich für ein "Futterpaket" zu zahlen bei einem nach eigener Werbung "All Inclusive"_Anbieter, ist für uns persönlich keine Option, würden wir auch nie ausnutzen. Aber danke schön für den Tipp. Aber ich fürchte sowieso, dass wir lieber bei den kleinen Schiffen bleiben werden, unsere erste MeinSchiffreise als Versuch hat uns nur zum Teil überzeugt, wir bleiben, glaube ich, bei unseren langbewährten Alternativen: Klein und/oder englischsprachig.

    Aber trotzdem freue ich mich immer über Reiseberichte und lese weiterhin gern mit.

    Na ja, lange Zeiten, um den nächsten Gang serviert zu bekommen, kann man so oder so sehen, aber mehr als zwei Stunden zu warten um dann beim Hauptgang 4 winzige Häppchen Hühnerbrust (Chicken Tikka Masala) und ein Esslöffelchen Reis zu bekommen, fand ich dann ob des vollmundigen Titels (landestypisches Gericht) schon etwas grenzwertig, obwohl allerdings zumindest meinem Wunsch "extra spicy" im Ansatz Rechnung getragen wurde. Dann noch mal 45 Minuten des Wartens für das Dessert - auf Kaffee hatten wir schon verzichtet.... Ärgerlicher war dagegen, dass ich auf mein bestelltes zweites Getränk ebenfalls geschlagene 90 Minuten gewartet habe, trotz zweimaliger Bitte beim Kellner...

    Da hat es schon Vorteile, wenn man einen festen Tisch und ein festes Kellnerteam hat, wie z.B. auch mal auf der guten alten "Deutschland"...

    Na ja, die Wartezeit VOR dem Eingang geht ja zur Not noch, aber die Wartezeit WÄHREND des Essens finden wir grenzwertig, z.B. zwei und mehr Stunden für ein Menü im Mediterran. Da zogen wir schließlich das Buffetrestaurant vor...

    Richtig, was Lemar schreibt: Normalerweise wartet jemand am Ausstieg oder am Gate mit Rollstuhl, wenn WCHR = Rollstuhlunterstützung für jemand, der noch Treppen steigen kann, angefordert wurde. Aber auf jeden Fall beim Einstieg in den Zubringer-Flieger den Purser aufmerksam machen, dass man einen knappen Anschlussflug hat und Hilfe benötigt.

    Wir haben bis auf ganz wenige Ausnahmen sehr gute Erfahrungen mit dem Mobilitätsservice im In- und Ausland gemacht. Einmal in Lissabon war niemand da, ich sprach jemand anderen in Uniform an und die Dame sauste persönlich los, um einen Rollstuhl zu organisieren!

    Na ja, bei Celebrity Cruises kostet das Getränkepaket zwischen 9ß und 130 US-$ pro Tag , beim höheren Preis sind dann z.B. auch höherwertige Cocktails enthalten. Beide Personen bei 2er-Belegung müssen das Getränkepaket buchen. Nichtalkoholische Pakete sind deutlich billiger, und es gibt aucvh im Buffetrestaurant kostenfreie Getränke. Auch gibt es manchmal Sonderpreise. Aber grundsätzlich günstig ist es nicht....

    Wer oft mit Celebrity oder Royal Caribbean gefahren ist und dadurch einen hohen Treuestatus hat, bekommt auch einiges an Freigetränken. Die reichen uns z.B. aus, gerade wenn auch kostenfreie Kaffeespezialitäten ( ohne Alkohol) dazukommen.

    Ähnlich teuer ist es bei Cunard. Aber auch da bestellen wir uns eben mal ein Bier oder einen Wein so, ohne Getränkepaket.

    Wir sind ja nun auch in dieser Senioren-Altersgruppe und gesundheitlich eingeschränkt. Aus diesem Grund haben wir nun die wunderschönen und hochinteressanten Fernziele wie Australien, Neuseeland, Südamerika, Antarktis und Südafrika oder Südostasien gestrichen, teilweise wegen der gesundheitlichen Versorgung, teilweise wegen der immens langen Flüge usw.

    Zum Glück gibt es ja , um dem noch andauernden Kreuzfahrtfieber entgegenzuwirken, bescheidenere aber dennoch reizvolle Ziele wie Norwegen, Westeuropa, das Baltikum..., gekoppelt dann eben mit dem kleinen Luxus wie Balkonkabine, ein schönes Hotel davor oder danach, Business Class wenn bezahlbar, kleine Schiffe. Oft gibt es günstige Angebote, die dann unsere Ziele mitbestimmen. Ich hoffe, dass wir damit noch ein Weilchen weiterreisen können und freuen uns dann über Forumsberichte, die uns ein wenig auf den anderen Reisen " mitfahren" lassen.

    Da wir nie im Leben ein normal teures Getränkepaket egal ob 70 oder 100 Euro pro Tag und Person ausnutzen würden, gefällt mir die Variante von Oceania ( nichtalkoholische inkludiert oder inkludiert "mit" zu den Mahlzeiten) besser. Auch das Konzept von MeinSchiff ist angenehm, auch wenn es natürlich auch im Reisepreis verschwindet und wir es kaum nutzen.

    Auf jeden Fall sind doch viele am "Silver-Ager" Konzept von Ambassador interessiert, wie man an diesem thread sieht!

    Dann wären da noch die sog. erhobenen Trinkgelder, da bei den Briten oder den Amerikanern meist automatisch auf die Bordrechnung gepackt werden.

    Trinkgelder müssen lt. Gesetz bei in Deutschland gebuchten Reisen inkludiert sein im Reisepreis. Bei unseren Fahrten z.B. mit Celebrity oder Cunard wurden dann auch wirklich keine der sonst üblichen Crew-Trinkgelder zusätzlich auf die Bordrechnung gebucht.

    Erwachsen erst ab 50 ? Na, das wär's ja. Aber das Durchschnittsalter bei manchen Kreuzfahrten ist ja ohnehin hoch...

    Habe das mit der Sirena auch mit Interesse gelesen und bin auf das Konzept der neuen Besitzer gespannt, auch ob einige der jetzigen Crew übernommen werden. Bis 2028 fährt sie ja noch bei Oceania, aber viele Fahrten werden jetzt schon relativ günstig angeboten. Wir entern sie im November - ich werde berichten. Wir kennen die Schiffsklasse ja schon durch Azamara und mögen sie bis auf die winzigen Duschen sehr. (wenn man keine Suite hat, aber die brauchen wir nicht).

    Interessant fand ich noch, dass die neue "Ambella" ( Sirena gefiel mir besser) wie die gute alte "Deutschland" im Winter ab 2028 für "Semester at Sea" fährt.

    bina.63 : Havila ist zwar eine eigene Gesellschaft, gehört aber in dem Sinn zu "Hurtigruten", weil sie ebenfalls am Staatsvertrag mit Norwegen bezüglich der Küstenfrachtlinie beteiligt sind, d.h. der norwegische Staat hat einen Vertrag mit Havila Voyages und Hurtigruten über die tägliche Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes und zurück. Die beiden Gesellschaften teilen sich den Fahrplan.

    Nochmal zum Hjörundfjord: Das Tendern vom Schiff aus wäre sicher nicht unbedingt das Problem, aber eventuell dann die Anlandung. Und ein bisschen Spazierengehen müsste dann schon möglich sein, so viel gibt es da ja sonst nicht. Aber der Hjorundfjord ist auch zum Nur-Gucken wunderschön und lohnenswert.Hach, ich will mit - habe gerade ein Angebot von Havila mit Bordguthaben und Preisreduktion aus dem Briefkasten geangelt, aber noch nicht gewagt, genauer hinzusehen.... Mein mir angetrauter Mitfahrer ist derzeit ein wenig schiffsmüde....

    Oh, wie schön! Glückwunsch zur Buchung und zum Zeitraum. Wir sind schon 3x mit Havila gefahren, davon 1x im Oktober, das war besonders schön - noch viel Tageslicht, wunderbare Herbstfärbung, aber auch schon Schnee im Norden, Nordlichtwahrscheinlichkeit ist hoch. Die Kabinen bei Havila sind sogar bei den einfachen Außenkabinen recht großzügig, und überall auf dem Schiff gibt es gemütliche Ecken mit bequemen Sesseln und viel Platz auf den Außendecks. Leckeres Essen, wobei die Auswahlmöglichkeiten beim Mittagessen etwas eingeschränkt wurden. Da gefallen uns die Buffets bei Hurtigruten besser, aber deren winzige Kabinen bei noch winzigeren Bädern werden uns auch weiterhin bei Havila bleiben lassen (die ja auch kabinenmäßig geräumigeren Suiten bei Hurtigruten sind schön, setzen aber eine Erbschaft, einen Lottogewinn oder ein sonstig üppig gefülltes Konto voraus.)

    Der Hjorundfjord gefällt uns übrigens fast besser als der Geirangerfjord. Wollt Ihr dann in Urke den Ausflug ins Örtchen nachen?