Hallo Emmalotta , schön dass du noch einen Reisebericht schreibst. Ich freue mich.
Die letzten 7 Bilder aus Beitrag #8 sind jetzt bei mir zu sehen.sehen. Aber die ersten drei aus selbigem Beitrag immer noch nicht.
Hallo Emmalotta , schön dass du noch einen Reisebericht schreibst. Ich freue mich.
Die letzten 7 Bilder aus Beitrag #8 sind jetzt bei mir zu sehen.sehen. Aber die ersten drei aus selbigem Beitrag immer noch nicht.
Kann selbst in Kanada jetzt die Bilder sehen liebe Jutta Emmalotta
Der Anfang liest sich schon mal wunderbar. Soviel FREUDE von dir kommt da schon rüber.
Wahrscheinlich benötigte ich davor über den Ozean sämtliche Kapazitäten zum Bilder hochladen ![]()
2. Schiffstag - Seetag. Einfach nur chillen und genießen…
Wenn man früh zum Essen geht, hat man es sehr beschaulich… (wir sind nur 830 Paxe an Bord)
Frühstück auf der Terrasse vom Lido Buffetrestaurant - und die Möwen-Mafia wartet schon auf ihre Chance…
Schade, dass ich den Gesichtsausdruck der zweiten Dame von links nicht zeigen darf - der ist köstlich ![]()
Ich kann auch nur die neu hochgeladenen Bilder sehen Jutta Emmalotta , aber die sind schön. Gerne bin ich dabei. Offensichtlich macht sich die Anwesenheit der oberen Köche an Bord bemerkbar.
Schön, dass es dir besser geht.
Bin auch gerne dabei Jutta Emmalotta und nach dem nochmal hochladen, sehe ich die Bilder ![]()
LG Gudrun
3.Schiffstag - großes Kino in Stockholm
Um 4 Uhr morgens kommt er Lotse an Bord, dann beginnt die Fahrt durch die Schären. Da wir am frühen Abend auf gleichem Weg wieder raus fahren, spare ich mir das Frühe Aufstehen, stelle den Wecker aber so, dass ich die letzte Stunde vor dem Anlegen noch miterlebe:
Einmal war ich schon hier, hab damals Djurgarden ausführlich kennengelernt, und möchte mich nun ganz auf die Altstadt konzentrieren.
Schon zuhause hab ich mir ein Ticket für den HoHo -Bus gekauft, nachdem klar war, dass wir im entlegenen Freihafen festmachen und der Bus auch von dort startet. Es ist hochsommerlich warm, aber nach dem ersten Sonnenbrand am Seetag bin ich nun im Besitz einer großen Flasche sündhaft teurer Sonnenmilch aus dem Bordshop (warum gibt‘s an Bord keinen Rossmann oder DM?) und frisch einbalsamiert. Entgegen meiner Langschläfermentalität (und dank der Vibrationen des Schiffs beim Anlegen) starte ich früh in die Stadt.
Allein auf dem offenen Oberdeck gibt‘s erste Eindrücke dieser tollen Stadt:
An der Haltestelle Slussen steige ich aus und fühle mich nur wenige Schritte weiter plötzlich wie in einer alten Kleinstadt im schwedischen Irgendwo
Fortsetzung folgt
Ach wie schön, Emmalotta schreibt einen Reisebericht.
Wie könnte ich den nicht abonnieren. ![]()
Schön, dass es dir anscheinend wieder besser geht.
LG Petra
Kopfsteinpflaster auf schmalen Gassen, alte Häuserzeilen, Stille und viel Grün …
Ein alter Barbershop - wäre ich ein Mann, würde ich mich gerne hier rasieren lassen…
Fortsetzung folgt
Stockholm, meine Lieblingsstadt ![]()
Gerne bin ich mit dabei, Emmalotta und freu mich auf mehr.
Irgendwie, irgendwann lande ich am Schloss und da war doch was … ach ja, Wachwechsel um Viertel nach 12! Sowas hab ich schon mal in Kopenhagen erlebt. Da marschierte plötzlich ein halbes Dutzend Soldaten in blauen Paradeuniformen im Stechschritt mitten durchs Fußgängergewühl. Traf vor dem Schloss ein anderes halbes Dutzend, grüßte knapp und zackig, tauschte die Plätze und die Abgelösten marschierten davon. War echt cool und dauerte kaum eine halbe Stunde.
Wer also meint, Königs mögen es in Skandinavien gern klein und bescheiden und pflegten das Understatement, wird hier in Stockholm eines Besseren belehrt: Schon lange vor dem anberaumten Wachwechsel hatten sich Heerscharen von Schaulustigen im Schlosshof versammelt - in Schach gehalten von sehr ernsthaft dreinschauenden Jungsoldaten in prächtiger Festtagsuniform, mit schussbereitem MG im Anschlag. Die sorgten dafür, dass auch keiner unordentlich im Weg stand.
Dann erklang in der Ferne - alle spitzten die Ohren: kommt es von da links oder von dort rechts?? - ein rhythmisches Getrommel. Alsbald setzte dazu noch ein festliches Tschinderassabumm ein und dann marschierten sie auf:
Nach dem Abschluss der militärischen Zeremonie hat das Musikkorps dann noch eine Vorstellung extra für‘s Publikum gegeben - so eine Art Tattoo mit echt gekonnten Marschformationen und schmissiger Musik. Echt empfehlenswert! Aber ich hab mich angesichts der Menschenmassen doch lieber hinter meiner Maske verschanzt… auch wenn‘s letztendlich nix genützt hat.
Fortsetzung folgt
Vielen Dank für diesen fröhlichen Bericht! Ich reise gerne mit. Gruß Ilka
Ich komme auch mit. Seid ihr das gewesen, von denen ich eine Gruppe in Helsinki am 18. gesehen habe oder habt ihr die Fahrt davor gemacht?
Seid ihr das gewesen, von denen ich eine Gruppe in Helsinki am 18. gesehen habe oder habt ihr die Fahrt davor gemacht?
Ja, wir waren am 18. in Helsinki - aber mich habt Ihr eher nicht gesehen, denn ich bin allein mit der Straßenbahn auf Sightseeingtour gewesen….
ein rhythmisches Getrommel. Alsbald setzte dazu noch ein festliches Tschinderassabumm ein und dann marschierten sie auf:
Großer Bahnhof extra für dich, Jutta ![]()
LG Susanne
Danach strömte alles auseinander, ich ließ mir noch ein teures Bier in der Altstadt schmecken , und dann ging es mit dem HoHo-Bus und letzten Eindrücken zurück zum Schiff
Stockholm steht jetzt ganz, ganz oben auf meiner Liste der Städtetouren, die ich unbedingt noch machen will. Eine Woche müsste es aber schon sein…
Liebe Jutta Emmalotta ,
gerne begleite ich Dirch auf Deinen Reiseerlebnissen über die Ostsee. Der Anfang war schon mal klasse.
VG Verena
4. und 5. Schiffstag - 24 Stunden in und um Riga herum
Der Blick aus dem Kabinenfenster und erst recht vom Deck aus verheißt nichts Gutes:
Die Wolken hängen tief über Riga
und es wird wohl ein recht unfreundlicher Tag werden, auch wenn es kurz vor dem Anlegen wieder heller wird
Gegen 14 Uhr legen wir an, um zehn nach zwei sollen wir uns in der Show Lounge zum Ausflug einfinden. Ich habe den Besuch eines Freilichtmuseums geplant - die liebe ich! - und einen anschließenden Rundgang durch die Altstadt. Pünktlich treffe ich ein - und stehe in einer Riesenschlange
Plötzlich wird von vorn nach hinten die Parole ausgegeben „Ausflugsnummer 312 soll direkt durchgehen!a und es wird hektisch. Ich schiebe mich durch die Massen, vorbei an diversen Reiseleitern, deren Funkgeräte glühen und erreiche mit hängender Zunge die Gangway. Unten angekommen, erfahre ich „Tut uns leid, der Bus ist schon weg“. Ich sei leider zu spät gekommen.
Wer mich kennt, weiß, dass meine Unpünktlichkeit darin besteht, fast immer etwas zu früh da zu sein. Das kann ich jetzt also nicht akzeptieren, auch, dass es heißt „ Alle anderen waren doch da!“ waren sie eben nicht, und man sollte die Paxe möglichst durchzählen, bevor der Bus losfährt
…
Ein Ehepaar trifft ein, auch sie sind betroffen - jetzt sind wir schon drei.
Als es heißt, im Bus nach Jurmala mit anschließendem Altstadtrundgang sei vielleicht noch ein Platz frei, greife ich zu - und das sollte sich als Glücksfall erweisen!
Fortsetzung folgt
Jurmala ist ein alter Badeort an der Ostsee, etwa eine halbe Autostunde von Riga entfernt und bekannt für seine vielen Holzhäuser im Jugendstil. Sie stehen allesamt unter Denkmalschutz, sind also relativ preiswert zu haben, aber sehr teuer zu renovieren, unter Beachtung vieler rigider Vorschriften. Unsere sehr nette Guide weiß sehr lebendig und humorvoll davon zu erzählen, es macht großen Spaß, ihr zu lauschen und dabei den malerischen Ort schon aus dem Bus zu bestaunen:
Schon von außen, so unsere Guide, könne man erkennen, wem die Häuser gehören: wurden die Fensterrahmen mit Schnitzereien verziert, sind die Besitzer Russen, haben die Häuser Türmchen, gehören sie Deutschen, und sind sie schlicht und eher wenig restauriert, dann wohnen Letten darin…
Wir haben dann eine Dreiviertel Stunde Zeit, gemütlich zum kilometerlangen Strand zu spazieren und den Rigaischen Meerbusen zu bewundern.
Geht gleich weiter
Insgeheim mache ich drei Kreuze, dass es mit dem eigentlich gebuchten Ausflug nicht geklappt hat
und freue mich nun auf die Altstadt. Auf der Fahrt erfahren wir noch Interessantes über Land und Leute: das Einkommen der Letten ist eher gering, Urlaub nur alle zwei bis drei Jahre möglich. Und dann zieht es die Letten in die Berge, als Kontrastprogramm.
Letten haben es gern entspannt und können so gar nicht verstehen, dass Leute anderswo schon um 8 Uhr im Büro am Schreibtisch sitzen. Man fange lieber später mit der Arbeit an, komme dann aber auch abends erst später nach Hause.
Ein Drittel der Bevölkerung ist russisch, auch viele Ukrainer leben in Lettland… das Thema, an das nun alle im Bus denken, spart unsere Guide taktvoll aus. Aber überall in Riga sieht man ukrainische Flaggen…
Jurmala haben wir bei Sonnenschein besuchen können, in Riga öffnet nun der Himmel seine Schleusen. Und wie! Bald steht das Wasser in den Straßen - trotzdem ist die Stimmung gut, denn die Stadt ist bezaubernd!
Es regnet allerdings derart stark, dass ich nicht viel fotografiere - ist ja auch schwierig mit dem Schirm in einer Hand
Aber ich hab ja morgen noch einen halben Tag in Riga.
Zurück auf dem Schiff bringt mir mein Kabinensteward Masduki übrigens eine Flasche Senkt mit einem Entschuldigungsbrief - wegen dem verpatzten Ausflug… Das ist Phoenix!
Neuer Tag - neues Wetterglück in Riga?
Die Sonne scheint, als ich morgens ziemlich früh und optimistisch gestimmt in die Stadt aufbreche. Die Altstadt ist nur 10 Fußminuten entfernt. Man verlässt das Hafengelände rechter Hand, läuft die Promenade an der Düna entlang, unter der großen Tragseilbrücke durch und dann 50 m weiter über den Fußgängerüberweg. Schon ist man da. Und schon macht der Himmel die Schleusen auf. Nur kurz, dann wieder zu. Etwas Sonne, dann wieder Schleusen auf. So wird es den ganzen Vormittag bleiben… Egal, Riga ist bei jedem Wetter soooo schön!
Geht gleich weiter