Ein prima Start. Ich wollte immer schon mal auf ein Frachtschiff, Männe aber leider nicht und neulich meine ich gelesen zu haben, dass diese Art des Reisens für Gäste eingeschränkt werden sollen.
Reisebericht: Mal völlig anders ... nix mit AI und Wohlfühlprogramm, dafür Seefahrtsfeeling pur!
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Ich bin wahnsinnig gespannt was du zu berichten hast . Könnte mich ja auch reizen . Einfach mal anders
Liebe Grüße
Katja
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super spannend, danke, das du uns ermöglichst, wie es auf so einem Containerschiff auf und zu geht.
LG Barbara
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Hallo Emmalotta
ich schliesse mich an, das ist mal ein komplett andere Reise auf einen Containerschiff. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.
Aber die Kabine, ähm Kammer sieht doch gar nicht so schlecht aus.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
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Auch ich bin gerne dabei, habe ich doch immer schon mal mit einer Reise auf einem Frachtschiff geliebäugelt. Und der Anfang war ja schon mal sehr vielversprechend.
VG Verena
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Hallo Emmalotta
Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin schon sehr gespannt. Die ersten Fotos sind erfrischend anders als von anderen Fahrten.
Ein großes Kompliment, dass du dich auf dieses Abenteuer eingelassen hast.
Viele Grüße aus dem heißen Ländle
Daniela
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Super, dass Du jetzt in einer relativ großzügigen Kabine an Bord bist liebe Emmalotta
Auch ich freue mich auf diese mal so ganz andere und spannende Seereise sehr.
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ich schleiche mich noch schnell an Bord

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Da bin ich auch sehr gern mit an Bord, liebe Emmalotta , ich bin sehr neugierig, was du so alles auf dieser besonderen Reise erlebt hast.
Hattest du mir einer so großen Kammer und der Ausstattung gerechnet? Mich haben deine Bilder positiv überrascht, hätte nicht mit der Größe gerechnet (hatte eher eine Kabine wie auf einer Fähre im Hinterkopf).
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Ja, kreuzfahren kann jeder.
Unsere Jutta Emmalotta zeigt uns was Schiffsabenteuer ist.


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Cool...ich bin gespannt wie es weiter geht. Du bist echt mutig...so ganz allein auf einen Frachter „Urlaub“ zu machen. Bin gespannt wie es so war mit dem Krach an Bord beim Container verladen...
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Hattest du mir einer so großen Kammer und der Ausstattung gerechnet? Mich haben deine Bilder positiv überrascht, hätte nicht mit der Größe gerechnet (hatte eher eine Kabine wie auf einer Fähre im Hinterkopf).
Ja, Kerstin, ich hatte die Eigner-Kammer gebucht, weil ich gern ein großes Bett haben wollte. Aber die anderen Einzelkabinen sind nicht wesentlich kleiner, sie haben nur kein extra Schlafzimmer.
Aber nun weiter im Text:
Ich hatte mich weiter oben mit den Daten vertan, Montag war der 2., Dienstag der 3. Juli. Also kommt jetzt
Mittwoch, 4.Juli – durch den Nord-Ostsee-Kanal
Meine Befürchtungen vom Vorabend erwiesen sich als unbegründet – ich schlief wie ein Stein, obwohl die ganze Nacht durch geladen und entladen wurde (das machen die gleichzeitig!!) und die Matratze hart wie Stein war. Ein Gefühl, als läge man ohne Polsterung direkt auf einem Betonboden… Aber Not macht erfinderisch: im Schrank war noch eine zweite Bettdecke, und die funktionierte ich zum Topper um. Wenigsten ein bisschen komfortabler machte das meine Bettstatt schon. Dann ging‘ s ab unter die Dusche. Die sah zwar aus wie in einem 1-Sterne-Hotel in der Mongolei, tat aber ihren Dienst zuverlässig und mit ordentlichem Wasserdruck.
Danach runter zum Frühstück (70 Stufen!): ein Omelett mit Wunschzutaten, frisch zubereitet und serviert vom Koch, der auf allen Frachtschiffen nur „Cookie“ genannt wird.
An dieser Stelle wird es Zeit, das Schiff mal genauer vorzustellen: die Lantau Arrow ist ein sogenanntes Feeder-Schiff, das in kleineren Häfen Container aufsammelt und dorthin bringt, wo sie von großen Frachtern geladen werden können, Hamburg z.B. Die kleineren füttern also quasi die Großen (englisch = to feed), daher der Name. Wobei „klein“ relativ ist – unser vessel (ship sagt man nicht zu Frachtern, und alles ist immer in Englisch, weil das die offizielle Bordsprache ist) maß immerhin gut 250 m in der Länge und rund 26 m in der Breite. Das Schiff ist im Besitz einer deutschen Reederei, fährt aber unter exotischer Flagge und als Charter für Uni-Feeder, das größte nordeuropäische Zubringerunternehmen für Container mit Hauptsitz in Aarhus/Dänemark.
Unser Kapitän (Master) war Ukrainer, alle Offiziere waren Russen (1., 2. und 3.nautischer Offizier, 1.Ingenieur (Chief), 2. und 3.Ingenieur. Dazu noch zehn Crew-Mitglieder vom Bootsmann über die Matrosen bis hin zum Praktikanten und dem Koch, alles Filipinos bis auf einen, der von den Kapverden kam.
Mit den Crewmitgliedern kam ich ständig ins Gespräch über alles mögliche, mit der Schiffsführung so gut wie gar nicht. Die Offiziere waren freundlich, aber nicht besonders kontaktfreudig. Allerdings haben sie auch unter sich kaum mit einander geredet. Ist wohl mentalitätsbedingt. Fragen konnte man sie aber jederzeit alles und bekam auch eine Antwort.
Die Essenszeiten waren gewöhnungsbedürftig… Frühstück von 7.30 bis 8.30 Uhr(also mit Wecker aufstehen), Lunch von 11.30 bis 12.30Uhr, Dinner von 17 bis 18 Uhr. Zwischendurch konnte man sich in der Messe von der Anrichte und aus dem Kühlschrank bedienen – wobei das Angebot überschaubar war: Ein Teller mit aufgeschnittener Salami, einer mit Schnittkäse. Das war immer gleich und musste reichen. Dazu Marmelade, Butter, Toast, Schwarzbrot, Cornflakes, Milch, Kaffee (Instant).
Immer gleich waren auch die zum Luch und Dinner gereichten Beilagen: täglich Karottenwürfel, zweimal in der Woche Broccoli. Dazu entweder Nudeln oder Reis, einmal Kartoffeln. Aber immer Fleisch – Hühnchenkeulen oft, Schwein auch mal, leider fast immer totgebraten.
Mittags stets die gleiche
Gemüsesuppe vorweg und ein Salat aus dreifarbigen Paprikastreifen, ohne
Dressing. Essig und Öl stand ja auf dem Tisch.Der Koch schien mir nicht allzu ambitioniert (für die asiatische Crew kochte er extra, das sah lecker aus und das hätte ich gern mal probiert, traute mich aber nicht, zu fragen. ) Aber was will der arme Cookie machen, wenn der Reeder an der Verpflegung spart … Also Ihr seht schon, eine Gourmetreise war das nicht. Aber als solche war sie ja auch nicht geplant. Es ist eben ein Arbeitsschiff, da gilt "Hauptsache satt". Wenn man Glück hat, ist der Cookie begnadet, wenn man Pech hat, eben nicht. Aber das Schicksal teilt man mit der gesamten Crew.
Wir Passagiere aßen in der Offiziersmesse, die Crew hatte ihre eigene, und da ging es sehr gesellig zu.
Uff viel Text ohne Bilder – wenn man keine mehr mit Menschen zeigen darf …
Geht noch weiter, dann mit Fotos
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Macht Spaß, "mitzufahren"...

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Immer noch Mittwoch, 3.Juli
Kurz vor dem Frühstück hatten wir abgelegt. Den Vormittag verbrachte ich also auf dem Deck vor meiner Kabine und auf „Monkey Island“ ganz oben, um die Revierfahrt auf der Elbe mitzuerleben. Auch dabei wollte uns der Kapitän nicht auf der Brücke haben, weil der Elblotse dabei war
. Naja, was der
Master sagt, wird ohne Mullen und Knullen hingenommen.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Mittags erreichten wir dann die Schleuse Brunsbüttel – für mich die erste Schleuse überhaupt und eine echt spannende Geschichte.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir hatten Glück, nicht warten zu müssen und fuhren gegen 13 Uhr in den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ein, international auch Kiel Canal genannt. In der Schleuse waren zwei Kanallotsen und ein Steuerer an Bord gekommen. Die sind Pflicht auf dieser Strecke. Da musste ich an unseren netten Remko Fehr denken . Mann, wär das schön gewesen, wenn der an Bord geklettert wäre!
Aber dieser Kanallotse war auch nett und gesprächig - und wir durften diesmal auf die Brücke, denn unser Leo, der 3.Offizier (eigentlich Leonid) hatte Wache und holte uns rein.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Den Rest des Nachmittags genoss ich bei bestem Sommerwetter an Deck den Ausblick auf die Landschaft rechts und links des Kanals.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Preisfrage: Was hat der hier geladen???Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Um 20 Uhr hatten wir die Schleuse Kiel-Holtenau erreicht.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Eine knappe Stunde Später waren wir dann in der Kieler Bucht und gegen 22 Uhr auf offener See.
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Jetzt gab wer-auch-immer auf der Brücke richtig Gas, es vibrierte und schepperte in meiner Kabine. Und wir hatten spürbare Schiffsbewegungen – obwohl es praktisch keinen Seegang gab. Herrlich!!! Am nächsten Tag um 10 Uhr sollten wir in dann Malmö sein, unserem 1.Hafen.
Fortsetzung folgtLG,
Emma
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Da lese ich doch auch gespannt mit.
Für mich selbst könnte ich mir sowas momentan zwar nicht vorstellen, aber meine Mutter liebäugelt durchaus mal mit nem Frachter. Da ist es doch immer gut, wenn mal Infos aus erster Hand bekommt.
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Mal eine andere interessante Sicht auf Schiffsreisen,
da reise ich gern mit.
😊

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Vielen Dank, liebe Jutta Emmalotta
für diesen tollen Bericht!
Elbe bei Sonne befahren und dann noch NOK - Klasse!!
Freue mich auf die Fortsetzungen.
VG, Gesa
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"Preisfrage: Was hat der hier geladen???"
Was gibt's zu gewinnen?
Antwort : Rotorblätter für Windkraftanlagen!
Ich verfolge auch sehr gespannt deinen Bericht einer speziellen Reise.
LG Michi
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