Oberste Priorität hatte mein Kühlschrank @Julia* der ist immerhin wieder gut gefüllt
An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, es war ganz toll dich kennen gelernt zu haben, das erste Forentreffen dauerte immerhin fast 3 Stunden
ebenso wie @Beama , @Sunnycat und @Cindy .... dazu erfolgt bestimmt von dir auch ein kleiner Beitrag.
So, jetzt ist es Zeit fürs Bett, möchte dem Jetlag keine Chance geben.
LG Kaline
Reisebericht New York mit Kanada, 05. bis 15.09.2017
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Welcome back @Julia
wirklich unglaublich, gerade angekommen und schon können wir die ersten (sehr guten) Bilder bestaunen und die Erlebnisse nachlesen. N.Y. ist immer besonders und aufregend. In der Kürze der Zeit hast Du ja doch einiges gesehen. -
@Julia*
Wow, du brichst ja alle Rekorde! Wahnsinn, wie schnell du bist - aber wahrscheinlich ist das echt das beste gegen den Jetlag!
Ich freue mich schon auf deinen weiteren Bericht und werde alles in mich aufsaugen, in der Erwartung, dass wir kurzfristig auch das okay für diese Reise bekommen werden ....LG
Sandy -
Danke @Julia für die schnellen und tollen Infos. Wir dürfen ab dem 26.9. die Route genießen. Ich hoffe natürlich, dass bei der Ausfahrt auch wieder ein "Schlenker" gemacht wird. Schade finde ich, dass die Ausflüge über TUI nicht in deutsch sind bzw. ins Deutsche übersetzt werden. Ich fahre mit meinen Eltern, die kein Englisch sprechen, und ich habe bewusst für sie die Ausflüge über TUI gebucht, schade

Hätte noch eine Frage zur Zollerklärung, falls zeitl. Daten ausgefüllt werden müssen, zählt dann unsere Schreibweise (Tag-Monat-Jahr) oder die amerikanische (Monat-Tag-Jahr)?
Freue mich auf die Fortsetzung deines Berichtes und natürlich auch auf den Bericht von @KalineLG Beate
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Hallo @Julia ,
danke für den schnellen Bericht, wir fahren die nächte Tour und sind natürlich ganz gespannt.
Wann wart Ihr denn auf dem Schiff zurück als Ihr den Manhattantrip mit den 3 Stops gemacht habt?
Ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung.
Grüße
Gaby -
Toller Beginn @Julia*
Da bleibe ich gerne weiter dabei.
Du hast absolut die richtige Priorität gesetzt!
LG Conny
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@Gabi46 : Stimmt, in der kurzen Zeit habe ich wirklich viel gesehen. Ich konnte an fast alle Sachen, die ich mir vorgenommen hatte, einen Haken machen. Natürlich ist zum Teil wirklich nur sehr wenig Zeit gewesen.
@Risserle : Vielleicht habt ihr ja Glück und ihr habt einen deutschen Reiseleiter. Bei mir war es ja so am Anreisetag und auch am Abreisetag. In New York ist die Wahrscheinlichkeit vermutlich größer als in den kleinen Häfen wie Bar Harbor. Und in Kanada darf Tui auch wieder übersetzen. Ich habe auch an Bord und in einer Facebook-Gruppe mitbekommen, wie sich Leute darbüber beschwert haben. Aber eigentlich musste man damit rechnen, da schon in der Ausfugsbroschüre steht, dass kaum deutsche Reiseleiter zur Verfügung stehen. Ich rücke euch auf jeden Fall die Daumen!
Die Schreibweise des Datums in der Zollerklärung ist die amerikanische Weise. Es steht aber auch immer dabei, wie das Datum angegeben werden soll.@MeinSchiff1-6: Wir waren gegen 16 Uhr zurück auf dem Schiff. Um 17 Uhr war dann die Seenotrettungsübung und um 18 Uhr haben wie abgelegt.
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Hallo Julia,
vielen lieben Dank schonmal für die ersten Infos und tollen Fotos.
Da steigt die Vorfreude doch gleich nochmal
Jaa, das sich da schon Leute beschwert haben, hatte ich auch schon gelesen.
Dabei steht es ja wirklich dabei (das scheint aber häufig so zu sein; das erleben wir eigentlich auf jeder Tour...)Freue mich schon auf den weiteren Bericht

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Donnerstag, 07.09.2017
Heute ist Seetag - zum Glück
New York war super, ich habe wirklich viel gesehen, aber es war auch anstrengend. Also ist heute Erholung angesagt. Es ist windig und komischer Weise macht mir der geringe Seegang etwas zu schaffen. Lt. Kapitän Todd haben wir 1,5 bis 2 m hohe Wellen. Das hatte ich schon schlimmer und das Wasser sieht auch reativ ruhig aus. Mir geht es nicht k...übel, aber ein Bisschen ist der Wurm drin. Vielleicht liegt es auch noch etwas an der Zeitumstellung.Der Tag vergeht, wie alle meine Seetage, recht ereignisslos - zumindest bis 14 Uhr
Denn da ist unser Forumstreffen in der AAB. Also schnappe ich mir das türkise Tui-Mäppchen und mache mich auf den Weg. Ich gehe nur ein paar Meter, schaue um mich ob ich auf einem der Tische das Mäppchen sehe, als ich tatsächlich jemanden entdecke und sie mich auch - es ist @Kaline. Wir hatten vor der Reise schon regen Kontakt hier über das Forum und so habe ich mich riesig gefreut, dass wir uns getroffen haben. Es gibt auch ein Foto von uns beiden, das wird @Kaline sicher in ihrem Bericht veröffentlichen.Kurz danach stoßen noch @Sunnycat und @Beama dazu. Als dann auch noch ein Tisch frei wird, setzen wir uns dort erstmal fest. Fast drei Stunden sitzen wir zusammen. Es war wirklich super - schönen Gruß nochmal an euch alle!! Wir verabreden uns locker für den nächsten Seetag nach dem Motto "wer da ist, ist da"...zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Treffen am zweiten Seetag vergessen habe

Am Abend gehe ich ins Theater. Nachdem Kapitän Todd die leitenden Offiziere vorgestellt habt, folgt die Show "Ich mach´ mein Ding - Die Deutschrock-Show". Die war ganz gut - die Sänger sind wirklich super.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
@Julia* willkommen zurück und tausend Dank, dass du schon mit deinem Reisebericht anfängst bzw. überhaupt einen verfasst. Ist ja nicht selbstverständlich
wir machen die Tour ebenfalls ab 17.10. und ich hoffe stark auf Indian Summer...
viele Grüße

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Hallo @Julia*,
herzlichen Dank für deinen RB. Das klingt ja alles ganz toll, was du erlebt hast. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Wie hat dir denn das Schiff gefallen? -
@Julia* toller Bericht! Da bleib ich gleich dran. Wie hat dir das Schiff denn so gefallen?
LG, Marion -
Das Schiff hat mir super gefallen! Ich kenne ja wie gesagt nur kleine Schiffe (MS 2 und AIDAaura), aber ich fand die 6 wirklich klasse. Kann mir sehr gut vorstellen, mit dem Schiff noch die ein oder andere Reise zu unternehmen
Das Pooldeck ist toll angelegt, auch mit der Zweiteilung zur Lagune. Auch die neuen Liegemöglichkeiten - ich weiß nicht genau, wie sowas heißt, ich meine diese Sofa-ähnlichen Liegen - finde ich schön. Die Lage der Thalia-Lounge finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, da war ich einmal kurz. Die Kombination mit dem Café finde ich gut. Beim Lesen hat man es ja gern ruhig, das ist es da natürlich nicht: An der Rezeption ist natürich immer Trubel. Dann noch die Geräuchkulisse von oben aus Richtung TUI Bar und Tag & Nacht-Bistro auf Deck 5...Aber wie gesagt, insgesamt würde ich eine glatte 1 für das Schiff geben.
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Freitag, 08.09.2017
Um 8 Uhr machen wir in Boston fest. Das Wetter sieht vielversprechend aus! Der Liegeplatz liegt ca. 4 km außerhalb des Stadtzentrums. Ganz in der Nähe, direkt am Wasser, liegt der Logan International Airport. Die startenden Maschinen fliegen recht tief über das Schiff hinweg.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Tui bietet einen Shutte-Bus für 9 Euro an, der ungefähr im 20 Minuten-Takt direkt bis zum Quincy Market fährt. Für den Vormittag habe ich aber den Ausflug „Boston, Cambridge und Freizeit in Harvard“ gebucht.
Treffpunkt ist die Tui Bar um 8.15 Uhr.Unser Guide ist Joe, ein sehr netter älterer Herr und lt. Seinem Cap eine Army-Veteran.
Merke gerade, dass man ihn auf dem Bild wegen des Schattens nicht so gut erkennt...

Er spricht natürlich kein Deutsch. Es ist eine Fotografin vom Schiff mit dabei, die zunächst noch übersetzt, dies aber schnell aufgibt. Ich denke, es war so auch nicht vorgesehen, denn sie ist recht schnell überfordert.
Unser erster Stopp ist die Old North Church. Wir sind die ersten Besucher, sie öffnet um 9 Uhr und kurz vor 9 stehen wir bereits vor dem Gebäude. Die Kirche ist das älteste noch benutzte Kirchengebäude in Boston.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir haben hier 30 Minuten Zeit, um uns die Kirche anzuschauen und für einen Besuch der beiden Souvenir-Läden. Hier gibt es auch Pullover usw. der Harvard Universität. Laut Joe sind die Sachen hier viel günstiger und in Harvard werden wir nicht wirklich Zeit für einen Shopbesuch haben. Ob das so stimmt oder ob er auf Provisionsbasis arbeitet sei mal dahin gestellt
Dass es die Sachen am Nachmittag auch noch zu Hauf in der Innenstadt geben wird, habe ich in dem Moment nicht bedacht :wacko: Ich habe daher wirklich schon dort zugeschlagen.Ein engagierter Mitarbeiter der Kirche berichtet zunächst kurz über die historische Bedeutung der Kirche:
Am 18. April 1775 diente der 58 m hohe Kirchturm einem militärischen Zweck. Paul Revere wies zu diesem Zeitpunkt drei Bostoner Patrioten an, zwei Laternen in den Turm zu hängen. Die Laternen dienten als Warnung für weitere Patrioten in Charlestown auf der anderen Seite des Charles River über die Aktivitäten der britischen Armee. Revere und William Dawes brachten später die gleiche Nachricht persönlich nach Lexington und Concord, aber mit den Laternen konnten die Reiter in Charlestown wesentlich schneller über die Bewegungen der Briten informiert werden. Diese Reiter standen bereit, die Warnung nach Lexington und Concord zu tragen, sollten Revere und Dawes auf ihrem Weg in Gefangenschaft geraten. Die Laternen hingen nur weniger als eine Minute im Kirchturm, um die Aufmerksamkeit der britischen Truppen nicht zu erregen, die Boston besetzt hatten. Die Zeitspanne reichte aber aus, damit die Nachricht in Charlestown empfangen werden konnte. Die am anderen Ufer wartenden Milizen waren angewiesen worden, auf dieses Signal zu warten, und konnten sofort nach Sichtung der Laternen reagieren. Der Ausdruck One if by land, and two if by sea hat seinen Ursprung im Gedicht Paul Revere’s Ride von Henry Wadsworth Longfellow. Eine einzelne Laterne informierte Charlestown darüber, dass die britische Armee über den Boston Neck und die Great Bridge marschiert, zwei Laternen bedeuteten, dass die Truppen mit Booten über den Charles River kommen. Nachdem sie das Signal erhalten hatten, schickten die Patrioten in Charlestown einen Reiter nach Lexington, der jedoch sein Ziel nie erreichte. Die Warnung aber wurde meilenweit zu dutzenden Städten weitergetragen, zunächst von Revere und Dawes auf Pferden, später durch andere Reiter, läutende Kirchturmglocken, Trommeln und Warnschüsse.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der Kirchenmitarbeiter macht das wirklich toll und erzählt die Geschichte sehr lebhaft. Die Kirche hat im inneren keine Kirchenbänke in Reihen, sondern besteht aus Boxen, in denen die Kirchenbesucher Platz nehmen. Wenn ich es richtig verstanden habe, saßen die wohlhabenderen Leute in den vorderen Boxen.
Nach einer halben Stunde machen wir uns also wieder auf dem Weg zum Bus. An den geparkten Autos sieht man hinten an der Stoßstange die „Bumper Bullys“. Das sind Schutzvorrichtungen, da es wohl in Boston, ähnlich wie in Paris, üblich ist, sich beim Ein- und Ausparken etwas Platz zu schaffen.
Weiter geht es zur Harvard Universität. Joe lässt uns wählen: Entweder wir ziehen auf eigene Faust los oder wir folgen ihm für einen Rundgang auf dem Uni-Gelände. Erstaunlicher Weise entscheiden sich alle für den Rundgang mit Joe, obwohl einige ihn gar nicht verstehen. Also gehen wir ein kleines Stück und gelangen zum Uni-Gelände.
Der Harvard-Yard, eine von Bäumen übersäte Grünfläche, ist umrahmt von roten Backsteingebäuden. Dabei handelt es sich um die Schlafhäuser der Studenten. Die Studienanfänger sind ein Jahr lang in den Gebäuden auf oder in der Nähe des Harvard-Yards untergebracht und werden im Anschluss auf zwölf weitere Gebäude verteilt. Dies dient dem Zweck, den sogenannten „Freshmen“ im ersten Studienjahr die Atmosphäre eines kleinen Colleges innerhalb der großen Universität zu bieten. Außerdem werden die Wohngruppen bewusst gemischt: verschiedene Nationalitäten treffen auf verschiedene Religionen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Häuser haben verschiedene Namen, wie beispielsweise „Wigglesworth Hall“, wo Bill Gates seinerzeit schlief. Andere berühmte Absolventen sind unter anderem Natalie Portman, Tommy Lee Jones, John F. Kennedy, Michelle und Barack Obama sowie Al Gore.
Den Harvard-Yard kann man durch ein großes Tor betreten. Die Studenten nutzen dieses nur zwei Mal: Beim Studienbeginn und beim Abschluss. Während des Studiums nehmen sie ein kleines Nebentor.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Es gibt außerdem einen riesigen Speisesaal. Wir konnten diesen nicht von Innen besichtigen, Joe hat uns ein Foto davon gezeigt. Dort sieht es aus, wie bei Harry Potter

Den Namen hat die Universität übrigens von John Harvard, einem englischen puritanischer Theologen. Harvard, der in England aufwuchs, machte 1632 seinen Theologie-Abschluss am Emmanuel College der Universität Cambridge. Er emigrierte 1637 mit seiner Frau nach Neuengland und ließ sich in Charlestown in der Nähe von Boston nieder, wo er als ordinierter Lehrer tätig war. Er starb im folgenden Jahr an Tuberkulose. Da er kinderlos blieb, vermachte er die Hälfte seines Vermögens und seine Bibliothek, die 320 Bände umfasste, dem im Nachbarort Cambridge gelegenen College, das 1636 von englischen Kolonisten gegründet worden war. Ihm zu Ehren erhielt die Schule seinen Namen.
Außerdem steht auf dem Harvard-Gelände die Harry Elkins Widener Memorial Library. Harry Widener wurde 1885 in Philadelphia geboren. 1907 machte er seinen Abschluss in Harvard. Er machte sich vor allem als Sammler von Büchern, Manuskripten und Zeichnungen einen Namen. Zu seiner Sammlung gehörten unter anderem ein Schreiben von William Shakespeare und eine Originalausgabe der Gutenberg-Bibel. Außerdem besaß er u.a. Werke von Charles Dickens. Im Frühjahr 1912 reiste Widener nach England, um dort Bücher zu kaufen. Am 10. April 1912 ging er in Southampton zusammen mit seinen Eltern George und Eleanor als Passagier an Bord der Titanic, um in die USA zurückzukehren. Nach der Kollision mit dem Eisberg brachten Widener und sein Vater George die Mutter zum Rettungsboot. Harry Widener und sein Vater kamen bei dem Untergang ums Leben. Ihre Leichen wurden nie gefunden. Nach seinem Tod spendete seine Mutter 3,5 Mio $ für ein Gebäude auf dem Gelände der Harvard University, das die Büchersammlung ihres Sohns beherbergen sollte. Daraus entwickelte sich die Harry Elkins Widener Memorial Library, die am 24. Juni 1915 eröffnet wurde. Die von Widener noch persönlich zusammengetragene Sammlung beläuft sich auf etwa 3300 Exemplare, die im Harry Elkins Widener Memorial Room der Widener Bibliothek aufbewahrt werden. Der Schenkungsvertrag der Familie Widener enthält drei Bedinungen, die die Universität erfüllen muss:
Das Äußere des Gebäudes darf nicht veränder werden, ansonsten würde das Gebäude an die Stadt Cambridge zurückfallen. Der Legende nach war eine weitere Vereinbarung in dem Vertrag, dass jeder Harvard-Student einen Schwimmtest absolvieren müsse. So habe die Mutter des Ertrunkenen erreichen wollen, dass niemand das Schicksal ihres Sohnes teilen müsse. Die dritte Vereinbarung im Vertrag ist, dass in der Bibliothekt immer frische Blumen stehen sollen.Heute beherbergt die Bibliothek rund 100 km an Bücherregalen mit 3 Mio Büchern.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Gegenüber der Widener Bibliothek steht die Memorial Church, die zu Ehren der seit dem Ersten Weltkrieg gefallenen Harvard-Absolventen errichtet wurde.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auf der Fläche zwischen der Kirche und der Bibliothek findet jedes Jahr die Entlassungsfeier statt. Der Rasen muss danach regelmäßig erneuert werden, da Tausende von Menschen an den Feierlichkeiten teilnehmen - auch bei Regen.
Auf dem Gelände gibt es außerdem eine Statue, lt. Aufschrift soll es sich um John Harvard handeln, der die Uni 1638 gegründet hat. Das Problem: Es ist alles falsch. Zum einen weiß niemand, wie John Harvard ausgesehen hat, da es kein Foto von ihm zu Lebzeiten gibt. Außerdem war er ja nicht der Gründer, die Uni wurde lediglich nach ihm benannt. Und zu guter Letzt, gegründet wurde Harvard nicht 1638, sondern 1636. Die Figur trägt daher den Spitznamen „statue of three lies“. Trotzdem reiben jeden Tag die Studenten, die daran vorbei gehen, an dem Schuh in der Hoffnung auf gute Ergebnisse bei der nächsten Prüfung.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Jedes Jahr gibt es in Harvard rund 30.000 Bewerber, genommen werden nur rund 2.000. Für die Aufnahme sind aber nicht nur exzellente Noten relevant. Harvard prüft auch die Persönlichkeit, man will keine Studenten, die nur gute Noten wollen, weil sie daraus einen Nutzen für ihr Berufsleben ziehen können, sondern solche, die sich intellektuell engagieren und sich wirklich für die Themen interessieren. Die Uni sucht darum nach Leuten, die sich leidenschaftlich für etwas begeistern können. Das kann alles sein: Vom Basketballspielen bis hin zur Kunst, vom Schreiben bis hin zum Synchronschwimmen. Nachweisen müssen angehende Studenten diese Begeisterung in einem Essay und später, wenn sie das Interesse der Auswahlkommission geweckt haben, in einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Das Gute ist, wenn man erstmal drin ist, kann man quasi nicht mehr rausfliegen. Wer nicht so gute Leistungen bringt, wird entsprechend gefördert. Die Durchschnittsnote der Uni liegt laut Joe bei A-.
2016 waren rund 21.000 in Harvard eingeschrieben. Die Studiengebühr beträgt 60.000 $ pro Jahr. Aber es gibt Stipendien: Bei einem Jahreseinkommen bis 60.000 $ entfällt die Studiengebühr komplett. Bei einem Einkommen von 60.000 bis 180.000 $ pro Jahr beträgt die Studiengebühr nur 10 %.Der Rundgang hat glaube ich 45 bis 60 Minuten gedauert und war wirklich sehr interessant. Das Gelände ist wirklich sehr hübsch angelegt. Sorry für den langen Harvard-Teil

Ich fand das alles unheimlich interessant.Auf dem Rückweg machten wir noch einen 10 Minuten-Stopp am Copley Square. Es war gerade Bauernmarkt, der von Mitte Mai bis zum Dienstag vor Thanksgiving jeden Dienstag und Freitag dort stattfindet. Landwirte und andere örtliche Lebensmittelproduzenten verkaufen ihre Waren von 11 Uhr morgens bis 18 Uhr abends. Angeboten werden vor allem Früchte, Gemüse, Gewürze, Honig, Backwaren, Käse, Fleisch von Produzenten aus der Umgebung sowie Gartenpflanzen und Schnittblumen. Schade, dass wir hier nicht etwas mehr Zeit hatten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Direkt am Copley Square steht auch der John Hancock Tower, der mit 241 Metern und 60 Stockwerken das höchste Gebäude in Boston ist. Spektakulär waren die Fassadenprobleme nach Fertigstellung: Aufgrund des Luftzwischenraumes der Doppelscheiben lösten sich bei Wind immer wieder Scheiben mit einer Größe von 1,20 × 3,40 m und einem Gewicht von 227 kg von der Fassade ab und fielen auf die Straße. Die Polizei musste bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 72 km/h die Umgebung des Turms absperren. Die Löcher in der Fassade wurden vorübergehend mit Sperrholz-Platten verschlossen, was dem Bau den spöttischen Namen „Plywood-Palace“ („Sperrholz-Palast“) einbrachte. Dem Boston Globe zufolge wurde das Problem erst nach Windkanal-Versuchen in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) gelöst und ab 1973 die gesamte Fassade gegen Einscheiben-Sicherheitsglas ausgetauscht.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auf dem Rückweg zum Schiff hielt der Bus kurz am Quincy Market – wer wollte, konnte hier schon aussteigen. Ich entschied mich aber zunächst, kurz zum Schiff zurück zufahren und dann mit dem Shuttle Bus wieder in die Stadt zu fahren.
Die Gegend rund um den Quincy Market ist wirklich schön. Es ist wie eine Fußgängerzone mit netten Geschäften, Verkaufsständen, Cafes und Restaurants. Das lädt wirklich zum Bummeln ein.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Schlendert man die Straße entlang, kommt man automatisch zur Feneuil Hall. Es ist eines der ältesten Gebäude von Boston. Das Gebäude wurde 1740 bis 1742 auf Initiative des Kaufmanns Peter Faneuil und mit dessen Finanzierung erbaut. Die ursprüngliche Faneuil Hall brannte im Jahr 1761 ab, wurde aber wiedererbaut.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Geht man noch ein Stück weiter und biegt dann nach links ab, kommt zum Old State House. Das Gebäude verliert sich fast etwas zwischen den neumodischen großen Gebäuden runterherum. Es wurde im Jahr 1713 erbaut und ist das älteste noch stehende öffentliche Gebäude in Boston. Der hölzerne Vorgängerbau aus dem Jahr 1657 wurde durch ein Feuer im Jahr 1711 vollständig zerstört. Besonders bemerkenswert waren die beiden 2 m hohen Holzfiguren auf dem Dach des Gebäudes, die einen Löwen und ein Einhorn darstellten. Beides sind Symbole für die Britische Monarchie.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Am 18. Juli 1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten vom östlichen Balkon aus vor einer jubelnden Menge proklamiert. Für die meisten Anwesenden war es ein festlicher Anlass, da etwa zwei Drittel der Bostoner Einwohner die Revolution unterstützten. Der Löwe und das Einhorn als Symbole der britischen Monarchie wurden vom Dach des Gebäudes geholt und in einem Freudenfeuer verbrannt. 1882 wurden Nachbildungen der Löwen- und der Einhorn-Statue wieder auf dem Dach der Ostseite angebracht.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.An der Westseite wurde die Statue eines Adlers angebracht, um damit an die Verbindung des Gebäudes zur US-amerikanischen Geschichte zu erinnern… den habe ich anscheinend übersehen, zumindest habe ich kein Foto davon

Ich überlege dann noch, ob ich noch zum Boston Common gehe, entscheide mich dann aber dagegen. Irgendwie bin ich platt…
Ich werfe noch einen Blick auf die Old City Hall, die von 1865 bis 1969 als Rathaus genutzt wurde. Die Außenwände bestehen nahezu vollständig aus weißem Granit.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dann mache ich mich auf den Weg zurück zur Haltestelle des Shuttle Busses. Es ist viertel vor drei, es wäre also noch Zeit, aber ich niemand, der die Zeit immer voll ausreizt und wohlmöglich den allerletzten Bus nimmt. Anscheinend haben heute mehrere Leute diesen Gedanken. An der Haltestelle angekommen, wartet eine sehr lange Schlagen auf den Bus :wacko: Natürlich gibt es schon die erst genervten und ungeduldigen Wartenden – ok, ich weiß nicht, wie lange die dort schon stehen. Erste Grüppchen bilden sich, die überlegen, ein Taxi zu nehmen, aber wo bekommt man hier denn ein Taxi? Und wenn wir jetzt aus der Schlagen gehen und kein Taxi finden, müssen wir uns wieder ganz hinten anstellen… usw. usw.. Es sind übrigens insgesamt vier Busse unterwegs. Dummerweise stehen alle zzt. irgendwo im Stau. Ewig lange muss ich nicht warten, da kommen die ersten zwei Busse gleichzeitig an. Leider stehen so viele Leute vor mir, dass die Busse voll sind, bevor ich dran bin. Auch viele Besatzungsmitglieder haben die Chance für einen Landgang genutzt und nutzen den Shuttle. Weitere vielleicht 10 Minuten später kommen die anderen beiden Busse dann auch an. Insgesamt stand ich dort vielleicht max. 30 Minuten. Im Bus gab es übrigens WLAN, wenn man Glück hatte, bekam man auch eine Verbindung

Am Abend liegt ein Brief inkl. einer Zollerklärung für Kanada in der Kabine. Auf der Rückseite des Briefes ist eine Übersetzung der Zollerklärung abgedruckt. Die Zollerklärung muss bis Samstagabend 19 Uhr in eine Box an der Rezeption eingeworfen werden. Um 19 Uhr gehe ich zum Vortrag „Von Boston über Bar Harbor nach Sydney“ vom Lektor Marcus Kummerer. Der ist wirklich klasse und seine Vorträge sind kurzweilig und informativ. Am Vortrag gab es schon einen Vortrag „Von New York nach Boston“, den hatte ich auch schon besucht. Hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Da war mein Seetag ja doch gar nicht so ereignislos

Beim Ablegen gibt es noch einen tollen Sonnenuntergang über Boston.
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Hallo Julia @Julia*
Welcome Back.
Der turboschnelle Start Deines Reiseberichtes ließt sich gut. Bin gerne weiterhin dabei.
Bin gespannt wie es weitergeht... -
Danke Dir für den Harvard-Teil @Julia*
ich war zwar schon dreimal in Boston, aber noch nie in Harvard - in der Tat sehr interessant die Führung.
Bin gerne weiter dabei.
LG
Angela -
@Julia*
Mir hat Dein Tag in Boston auch gefallen. Eine gute Mischung. -
Liebe Julia,
das war sehr schön beschrieben - wir hatten auch überlegt ob wir diesen Ausflug machen
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@Julia
Auch ich bin begeistert von Eurem Ausflug. Wunderschöne Bilder von Boston und dazu eine erstklassige Beschreibung. Ein toller Mix und ein sehr gelungener Tag -
@Julia
Vielen Dank für den blitzschnellen Start deines Reiseberichtes, den ich nur zu gerne verschlinge!
Schade das ihr etwas Pech mit dem Wetter in NY hattet, aber dafür lacht die Sonne über Boston
Freue mich schon auf die Weiterreise :freude: -
