Zur kurzen Reise ein kurzer Bericht!
Beklagen wollen wir uns nicht. Urlaub in 2020 läuft zwar gänzlich anders als geplant, nichts was ursprünglich geplant war findet statt, und doch hätte es schlimmer kommen können. Wir haben die Alpen besucht (Oberstaufen und Interlaken), haben unsere erste Flusskreuzfahrt unternommen und gleich im Anschluss noch eine Premiere bei Hapag-Lloyd erlebt. Eigentlich sind sämtliche Aktivitäten damit abgeschlossen…
in diesem Bericht wird es oft Bemerkungen geben die sich auf erlebtes bei unseren beiden Fahrten zuvor beziehen. Gerne vorher lesen! Sonst kann man sicher wenig anfangen mit vielen Bemerkungen (HIER ZUM FLUSS, HIER ZUM MEER)
Als Herr Schnufkel am 21.10.2020 ein Angebot für eine Kurzreise mit der Mein Schiff 1 ab Kiel entdeckt schreckt er auf. Nach kurzer Rücksprache mit Frau Schnufkel wird das Angebot wie folgt klassifiziert: Das ist günstiger als das Wochenende zuhause zu verbringen!
Die Reise wird gebucht, der Koffer gepackt und 2 Tage später geht es nach Kiel. Der grundsätzlich positive Umgang mit dem Thema Corona auf dem Fluss mit der MS Inspire als auch auf dem Meer mit der HANSEATIC inspiration im Anschluss wecken bei uns Vertrauen. Vertrauen das Reisen in der Form sicher sind, das Gäste die Konzepte ernst nehmen und sich an die Regeln halten.
Eigentlich wollte Herr Schnufkel sich nach der Reise mit der HANSEATIC inspiration etwas Zeit lassen mit weiteren Schiffsreisen - der Grund: über alles hinweg empfand Familie Schnufkel das Produkt inspiration derart hochwertig das es kaum möglich ist das Niveau zu halten geschweige zu toppen.
Trotzdem sind wir am 23.10.2020 um kurz vor 17 Uhr in Kiel am Bahnhof. Angereist zwar mit dem Auto, doch das dem Bahnhof anschließende Parkhaus bietet sehr günstige Tarife und TUI einen kostenlosen Bus Shuttle zum Ostseekai. Außerdem denkt Herr Schnufkel kurz zurück: Nach der Anreise in Kiel zur Reise mit der inspiration, die in diesem Fall mit der Bahn erfolgte, war Herr Schnufkel etwas Ratlos ob des Taxifahrers der mit dem Kreuzfahrtterminal nichts anfangen konnte. TUI Cruises scheint dieser Umstand bekannt zu sein und organisiert deshalb vorsorglich einen Bus Shuttle.
Der große Bus fährt exklusiv Familie Schnufkel und 2 Damen. Herr Schnufkel denkt: Yeah, keiner im Bus, da wird ja nicht viel los sein.
Am Terminal raus geworfen und schnell die Koffer abgegeben. Herr Schnufkel ist ein Fuchs: die TUI Kofferanhänger zum selber ausdrucken sind selbstverständlich am Gepäck, steht ja auch so beschrieben. An gleicher Stelle 3 Wochen zuvor machen wir uns noch zum Klops... müssen unsere Hapag-Lloyd Koffer Anhänger vor versammelter Mannschaft aus dem Koffer wühlen...
Ein paar Meter weiter sehen wir eine lange Menschenreihe vor dem Terminal. Puh, wo wollen die alle hin fragt sich Herr Schnufkel. Und schon werden wir von eine Mitarbeiterin von TUI Cruises angesprochen. Es wird dauern! Gehen sie weg! Trinken sie Kaffee. Kommen sie später wieder!
Herr Schnufkel ist geschockt, yeah, keiner da… ist nicht!
Im direkten Umfeld trinken wir Espresso und Cappuccino und genießen einfach die schöne Luft.
Mit Blick auf die Mein Schiff 1 vergeht die Zeit recht schnell und als wir um 18 Uhr zum Terminal zurück kommen gibt es vor dem Terminal keine Schlange mehr. Na, dann geht es jetzt ja sicher schnell denkt Herr Schnufkel sich.
Und wie das mit dem denken manchmal so ist: man sollte weniger voraus denken. Auch nicht Minuten. Die Schlange befindet sich nun im Terminal. Die dort wartenden Menschen wirken im Vergleich von 3 Wochen zuvor so normal, so Bodenständig. Ohne Rimowa, Neverfull und Submariner. Zum Glück, haben wir diesmal auch zuhause gelassen.
Das folgende im Terminal kurz zusammengefasst:
Warten in der Schlange, Stäbchen in Nase und Rachen, Treppe nach oben, Warten in der Schlange, rauf auf die Mein Schiff 1.
Herr Schnufkel vermisst die Begleitung die einem bei einem netten Gespräch auf die Kabine begleitet.
Um 19 Uhr sind wir in der Kabine. Deck 9. Alles schick. Was fehlt ist der Begrüßungschampagner! Irgendwas ist ja immer denkt sich Her Schnufkel.
Kurze Zeit später besuchen wir unsere Sicherheitsunterweisung am Heck der Mein Schiff 1 im Diamanten. Die Unterweisung ist extrem kurz, mit uns zusammen vor Ort die beiden Damen aus dem Bus. Das ganze dauert keine 5 Minuten und ist extrem angenehm. Herr Schnufkel denkt sich so geht es! Klasse! Also so grundsätzlich. Auch gerne nach der Pandemie. Und es geht scheinbar anders als 50 Minuten in schlecht belüfteten Räumen mit Rettungsweste zu sitzen um das anlegen einer Rettungsweste erklärt zu bekommen.
Nach der Unterweisung bleiben wir direkt vor Ort und trinken im Außenbereich der Diamantbar ein Bier. Schon bei unserer Kurzreise mit der Mein Schiff 1 im Mai 2019 lernten wir die Ruhe im Diamanten zu schätzen. Mit im Gepäck damals Herr und Frau Schnufkel Senior. Beiden gefiel es dort ebenfalls sehr.
Abgesprochen war ein kurzes Treffen mit Jürgen ( tauchtwas). Wir schnacken zusammen im Außenbereich und haben unabhängig von einander im Cucimare reserviert für 20 Uhr! Allerdings setzen wir uns zusammen und sabbeln zu dritt fleißig vor uns hin. Die Bedienung schicken wir immer wieder weg weil wir es vor lauter sabbeln nicht schaffen in die Karte zu schauen.
Später nach dem essen sollte es eigentlich noch daran gehen mit Jürgen eine Flasche Champagner zu leeren. Leider sind Herr und Frau Schnufkel derart müde das es dazu nicht kommt. Der Tag begann um 4:30 Uhr und irgendwann ist der Akku leer. Wir trennen uns und verabreden uns irgendwie lose zum nächsten Tag. Leider folgenschwer... ![]()
Fortsetzung folgt HIER!
