Seychellen - Inselhopping auf den Islands in the Sun

  • Die Einreise

    war einfach, nachdem man das Formular zwingend online ausfüllen musste, wurde nachdem das Flughafengebäude betreten wurde , das Gesicht in vorbei gehen gescannt, und man wurde dann schon auf einem Bildschirm mit Namen begrüßt. Schnell noch den „Coco de Mer Stempel“ in den Pass drücken lassen, fertig. Für das online Formular, braucht es lückenlos, die Buchungsbestätigung aller (offiziell zertifizierten) Unterkünfte, Pass, ein Selfie und gültige Kreditkarte. Zudem braucht man eine Auslandskrankenversicherung.


    Das Wetter

    ist tropisch heiß-feucht und wechselhaft! Eben noch scheint die Sonne, dann kommt ein tropischer warmer (manchmal gewaltiger) Guss ! Wir hatten in den 16 Tagen vor Ort nur einen kompletten Regentag, auf Praslin, da waren wir im Vallee de Mai, dafür war es perfekt. Bis auf einen Abend gab es auf Praslin jeden Tag Regen, meist am Abend, und zwar so stark, das sich die Krebse auf unsere Terrasse retten mussten. In Victoria zum Beispiel kann es häufig heftig regnen, weil sich da die Wolken an den Bergen stauen, während am nur 4 km entfernten Beau Vallon die Sonne scheint. Also unbedingt Regenschirme einpacken. Das Wetter ist zwar unberechenbar aber tropische Stürme gibt es selten, der letzte traf vor über 150 Jahren die junge britische Colonie. Der Tsunami von 2004 hat nur einige Sachschäden verursacht (keine Todesopfer). Wetterapps funktionieren schlecht (es goss wie aus Eimern aber Wetteronline zeigte nicht mal ein Wölkchen)! Am besten hat die „Windy“ App funktioniert!

    Die Wassertemperatur

    lag in der Anse Soleil 32-33 Grad, in der Source d’Argent noch höher! Zum Schluss in der Beau Vallon haben wir bei 30 Grad im Wasser gefröstelt! Bei den Temperaturen „schrumpeln“ Hände u Füße, wie in der Badewanne!


    Äquatorsonne

    Die Inseln liegen quasi auf dem Äquator, das bedeutet tropisches feuchtheißes Klima mit Monsunregenzeiten (zum Beispiel sehr stark im Januar). Die Sonne steht immer im Zenit und sticht ordentlich, ohne ausreichenden Sonnenschutz hält man es nicht aus. An Stränden ist natürlicher Schatten gefragt.

    Kleidung

    Locker u luftig (Sommerkleidchen, Bermudashorts ) aus natürlichen Matreialien, Jacken nur fürs Flugzeug und lange Hosen für Herren braucht es nicht, vielleicht im 5* Hotel im Restaurant dort. UV Shirts oder luftige Langarmbluse für Schnorcheln u Strandspaziergänge!


    Sonstiges mitnehmen

    Steckerdapter (der Englische)

    Badeschuhe

    Schnorchelmaske u kurze Flossen (zu leihen gibt’s nur diese ellenlangen Dinger)

    Wasserdichte Hülle Handy (hilft auch gegen den feinen Sand)

    Regenschirme (Umhänge sind aufgrund der Luftfeuchtigkeit unerträglich!)

    Mückenspray das man verträgt

    Sonnencreme (für Riffe zugelassen) 50+

    Hut/Caps

    Reiseapotheke

    Leichte Strandtücher Microfaser z. B.

    Ggf. Kopflampe (falls man Abends mit dem Fahrrad fahren will)

    Vegetation u Tiere

    An den steilen Hängen wächst üppiger grüner Tropenwald (ich habe oft gesagt so stelle ich mir Hawai vor), es gibt viele Vögel, auch Flughunde (fressen Früchte) sieht man oft. Sonst gibt es keine größeren wilden Säugetiere. Die größten Tiere sind die Landschildkröten. Es gibt viele kleine Reptilien wie Geckos und auch große Spinnen (meist im Wald) die aber harmlos sind.

    Auch Schlangen oder Scorpione gibt es nicht, nur die 1000füssler (selten) sollte man in Ruhe lassen. Auf den Straßen und am Strand begegnet man immer wieder „wilden“ Hunden. Die sind allerdings untereinander und auch Menschen gegenüber sehr friedlich. Auf La Digue gab es viele streunende Katzen und auch Hühner (sogar auf dem Friedhof)! Das Meer ist voller exotischer Fische. Auf Stachelrochen achten, die in Strandnähe „Sonnenbaden“, nicht drauftreten, das ist wohl sehr schmerzhaft!

    Seegras

    kommt vor, schaut nicht schön aus (und riecht fies wenn es länger liegt, die üblen Sandfliegen nisten darin) , wird aber regelmäßig beseitigt.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Fähren und Transfers

    Haben wir als Packet gebucht (beim deutschen Reisebüro). Vor Ort wurde alles über Creole Services abgewickelt. Alles hat wie am Schnürrchen geklappt, wir mussten uns um nichts kümmern. Creole hatte in jedem Ort und am Hafen Büros und war immer erreichbar bei Fragen, kann ich wärmstens empfehlen.

    Einige haben vor der 1 Stündigen Überfahrt Mahe - Praslin, Angst (Seekrank). Bei der 1. Überfahrt war das Wetter nur so lala, die See etwas ruppig, aber alle Passagiere haben es gut überstanden. Zurück war nur ein leichtes Rollen zu spüren.

    E-SIM

    Wir hatten je 2 GB für 15Tage, Kosten 15 Euro, bei Airalo gebucht, hat alles sehr gut und ohne Probleme geklappt. App installieren vor Ort dann starten, Empfang war eigentlich lückenlos. In den Hotels gab es ebenfalls immer stöhrungsfrei Internet. Wir haben die E-SIM gebraucht für Maps (Autoausflug) oder wann müssen wir aus dem Bus steigen - also die Bus App, Orientierung z.B. in Victoria …)

    Mietwagen

    Gibt’s in fast jedem Hotel. Das Fahren kann eine Herausforderung sein, tiefe Strassenrinnen am Rand, 40 km/h (natürlich nicht für LKW, Busse u Einheimische), enge Pässe mit vielen Haarnadelkurven , Linksverkehr, ganz fehlende Straßen Schilder (nur in Victoria habe ich eins gesehen) . Bei Unfällen ist die Selbstbeteiligung bei 2000 Euro, daher verbeulte Autos sieht man so gut wie nicht.

    Kreuzfahrtschiffe

    kommen vor, dann wird es an den Ausflugszielen merklich voller, hatten wir nur 1x ein kleines mit nur 600 Gästen, ausgerechnet als es ganztägig überall geregnet hat (wirklich Pech für die Armen ) .


    Schnorcheln

    haben wir gerne gemacht,(Stachelrochen, Haie u Quallen haben wir nicht gesehen, leider auch keine Wasserschildkröten), und haben unglaublich viele Tropenfische in unterschiedlichen Größen gesehen! Bester Schnorchelspot war auf La Dique, Anse Severe, links an den Felsen (dort auf dem Riff gab es allerdings auch Seeigel = unbedingt Schuhe oder Flossen tragen) , aber auch vorm Beachcomber Hotel auf Mahe war super und auf Praslin vor St. Pierre!

    Busfahren

    war einfach (genial), die wiederaufladbare Karte, haben wir im Hotel bekommen, 300 Rupien für uns 4 aufgeladen, dann wird die Karte pro Fahrgast je 1x an das Gerät gehalten (alle Fahrten egal wo u wie weit, kosten 10 Rupien), den Fahrplan gibt’s im Internet. Wir hatten viel Spaß auf der Fahrt über die Mitte Praslins (nur Autoscooter ist schöner)!

    Fahrradfahren (La Dique)

    auf La Dique ist Kult, allerdings ist es ein Gerücht, das es nur 3-10 Autos gibt. Es gibt viele kleine LKw, aber auch einige Taxen, Elektro Carts, dazu Polizei, Feuerwehr, Ambulanz… (sogar eine ganz normale Tankstelle existiert). Die Straßen sind schmal und haben teilweise große Schlaglöcher, zudem fahren die Einheimischen auf unglaublich schnellen E-Bikes kreuz u quer, dazwischen 100te Touristen (die teilweise scheinbar selten fahren und ziemlich rumeiern). Und das ganze links und nachts OHNE Beleuchtung! Also zumindest eine kleinere Herausforderung! Wir sind bei Dunkelheit daher lieber zu Fuß gegangen (mit Licht)!

    Taxifahren

    ist auf den Seychellen teuer (es gibt keinen Uber), das Hotel Beau Sejour hatte uns einen Fahrer vermittelt, zu einem guten Preis!

    Bootstouren,

    gibt’s am Strand zu kaufen, die sind geringfügig günstiger als solche über das Hotel gebuchte. Die Leistungen variieren aber, man sollte vergleichen. Man muss immer vom Boot (zum Beispiel ins Schlauchboot) klettern, Leitern raufklettern usw., insgesamt nichts für Leute mit Einschränkungen.


  • Die Menschen

    auf den Seychellen sind Creolen und (einige Rastafaries fallen auf) überaus freundlich und sehr entspannt. Kriminalität gibt es fast nicht. Der Service in allen Unterkünften war hervorragend, sehr freundlich, persönlich, sehr zugewandt aber absolut unaufdringlich (auf 5* Hotel Niveau). Es gibt keine aufdringlichen „Standverkäufer“, am Beau Vallon u Côte d’Or gab es vereinzelte Anbieter von (Boots)Ausflügen.

    Schweiz Afrikas?

    Die Seychellen gehören zwar zu Afrika sind aber so etwas wie die Schweiz Afrikas. Die Straßen sind größtenteils gut und sehr sauber, die Menschen wohnen in anständigen Häusern sind gut gekleidet, haben scheinbar alle Arbeit, Handy und viele gute Privatautos . Alles ist sauber, es liegt sehr wenig Müll rum . Es gibt sogar ein Pfand auf Glasflaschen (2 Rupien) und einen Mindestlohn, auf Umweltschutz wird geachtet. Ich würde sagen die stehen besser da als manche Ecke in Europa, als Beispiel würde ich mal Sizilien anführen, das könnte sich in jeder Hinsicht 1-x Scheiben von den Seychellen abschneiden !


    Kosten

    Die Seychellen sind insgesamt eher teuer. Woran man nicht sparen sollte, ist die Klimatisierung in der Unterkunft (es ist nicht nur heiß sondern auch sehr feucht) . Einen Mietwagen kann man meist auch für nur 1 Tag (oder mehr) an der Unterkunft bekommen, wenn man sich etwas akklimatisiert hat und entscheiden hat selbst fahren möchte.

    Insgesamt muss man sagen, sind die Seychellen ein teures (bis sehr teures) Reiseziel.

    Geld

    tauschen (Euro in Rupien) geht gleich am Flughafen, kleine Scheine geben lassen (25,50,100). In guten Restaurants u Hotels kann man mit Karte zahlen, am Geldautomaten mit Abheben hatten wir mal Probleme, (leer, nicht die richtige Karte, usw.)

    Trinkgeld

    Wird nicht so dringlich erwartet, wie zum Beispiel in Afrika oder der Karibik. Beim bezahlen mit Karte gibt man Trinkgeld im Restaurant bar, auch dem Zimmermädchen u Fahrern haben wir Beträge zwischen 25 u 100 Rupien gegeben. Mit unserem Fahrer in Mahe haben wir in Euro abgerechnet und Trinkgeld in Euro gegeben.

    Selbstversorgung u Preise

    Es gibt einige Self Catering Unterkünfte (die aber auch ihren Preis haben) und sehr viele Inder die kleine Läden betreiben (siehe Bilder aus La Dique), die erstaunlich gut sortiert sind. In Mahe gibt es auf Eden Island (Shopping Center) sogar einen „richtigen“ SPAR Supermarkt.

    In den Unterkünften wird je nach Größe u Sternen seit neustem eine Touri Gebühr (Kurtaxe)kassiert (zwischen 25-100 Rupien) p. Tag u Personen, die vor Ort fällig wird.

    Preise

    Insgesamt sind die Preise hoch, Essen gehen/Getränke in Restaurants, wie bei uns in teuren Großstädten, wie Frankfurt. Bei gehobener Gastronomie keine Grenzen nach oben. Die Qualität war allerdings immer hervorragend. Ich als Fischesser bin hier im Paradies. Im sog. Take Away (so eine Art Imbiss Bude oder Foodtruck) gibt’s gutes Essen ab 5 EUR. Auch die Preise beim Einkaufen sind hoch, Alkohisches sowieso, Wein im Supermarkt doppelt bis dreimal so teuer wie bei uns. Weine aus Südafrika waren etwas günstiger.

    Ausflüge

    Organisierte Ausflüge sind teuer, unserer hat für uns 4, 620 Euro gekostet, plus Getränke wie Wein. Man hätte mit den kleinen Böötchen beim Strand Anbieter 30-40 Eur p.P. Sparen können allerdings dann ohne Anse Georgette. Eintritt in Val de Mai zum Beispiel 30 Eur, p.P. (lohnt sich aber)! Nur öffentlichen Bus fahren u Auto leihen ist günstig. Aber da Autos eine hohe Selbstbeteiligung haben (so um 2000 Eur), sollt man beim Privat Haftpflicht Versicherer nachfragen, ob man eine sog. „Mallorca Police“ hat, die Seychellen einschließt. Die Autos auf den Seys waren in gutem Zustand und Beulen hat man so gut wie nie gesehen (sie lieben ihre Autos)!


    Ärztliche Versorgung

    Es gab in größeren Orten ordentliche Apotheken und Krankenhäuser auf den 3 Hauptinseln, da wir beides nicht gebraucht haben, kann ich nichts zum Standard sagen. Eine private Auslandskrankenversicherung ist erforderlich. Natürlich sollte man eine Reiseapotheke mitnehmen.

    Mitbringsel

    Vanille, Tee, Kokosöl, Gewürze und Curry von der Insel (am besten auf dem Markt in Victoria) und natürlich Perlen (von der Perlenfarm am Flughafen in Praslin), alles andere in Andenken Shops (direkt neben dem Berjaya war eine wahre Fundgrube).


    Kleine Supermärkte

    werden meist von Indern betrieben, sind gut sortiert, (riechen) etwas gewöhnungsbedürftig für Europäer, sind aber insgesamt OK.


    Obst (Minibananen)

    kann man bei Straßenverkäufern erwerben und frischen Fisch auch. Die Markthalle in Victoria ist toll (nur Parkplätze sind rar) und auf Eden Island gibt’s einen großen SPAR Markt.


  • Essen

    (gehen), geht von sehr preiswert (Take Away) bis sehr hochpreisig. Die Qualität war durchweg sehr gut. Magenprobleme gab‘s nur 1x nur bei einem von uns, nach einem Take Away.

    unsere Restaurants

    Beachcomber HP: ausgezeichnetes Essen und Auswahl, wunderbare Terrasse über dem Meer, sehr guter Service

    Café des Arts, außergewöhnliche Location (direkt am Strand) sehr schicke Lichtdeko, hervorragendes Essen (Fine Dining), Romantisch

    Berjaya (solide, seht gutes Preisleistungsverhältnis, schöne Location direkt am Strand)

    Le Repaire, super Italiener auf hohem Niveau, Gartenrestaurant, super Service, gehobene Preise

    Fish Trap unglaublich schöne Sundowner Location mit gehaltvollen Cocktails , gutes und preiswertes Restaurant,

    Natural Bar & Grill, absolut ausgefallenes Grillrestaurant, muss man gewesen sein

    Beau Sejour , HP Creolische Küche vom feinsten, allerdings wird gegessen was auf den Tisch kommt, wenn man keinen Fisch mag solltest das vorher sagen, auch die vegetarische Variante war toll!

    Getränke,

    es gibt alles, Slow Turtle Cider ist typisch (und lecker), das Seabrew Bier wurde (von unseren Herren) gelobt, gute Weine hab es auch, zu entsprechenden Preisen. Die Cocktails waren genial (viel, sehr viel Takamaka Rum, Hicks…)! Leitungswasser kann überall getrunken werden, da es gechlort ist, haben wir immer so „Vitamin C Sprudeltaps“ dabei, die machen ein bisschen Geschmack (Zitrone) und durch das Sprudeln entweicht das Chlor. Alle Unterkünfte stellten täglich stilles Wasser hin. Beim Inder gibt’s Nachschub. Man muss wirklich viel trinken!;)

  • Seychellen mit (kleinen) Kindern,

    besser nicht (es soll zwar nur Dengue Fieber geben, Malaria aber nicht). Es gibt Mosquitos u Sandfliegen die hässliche rote Pusteln produzieren können (allergische Reaktionen) Die Tropensonne brennt erbarmungslos, daher Hut, Sonnenschutz 50+, UV Kleidung, besonders beim Schnorcheln, Schatten unter Bäumen suchen (nicht unter Palmen, gefährlich!, die werfen urplötzlich Kokosnüsse ab, selbst gesehen). Das alles gilt natürlich auch für vernünftige Erwachsene! Für kleine Kinder kann das alles sehr belastend sein, es gibt sicher geeignete Urlaubsziele für junge Eltern. Ältere Kinder genießen aber sicher das warme Meer und haben Freude am Strand und bei den Schildkröten.

    Impfungen (außer den üblichen) braucht es nicht, Mücken u Co existieren, man braucht gutes Insekten Spray!

    Auch mit körperlichen Einschränkungen sind die Seychellen nicht zu bewältigen, Rollstuhlgerecht ist hier so gut wie nichts, vielleicht in großen Hotels, aber wenn müsste man dann da ganz bleiben.


    Höhenmeter

    Man muss nur darauf achten zwischen Supermarkt und Unterkunft oder Strand nur wenige (vor allem Höhen!!!) Meter zu haben. In der 1. Unterkunft wäre es ohne Auto nicht möglich gewesen, sich selbst zu versorgen (unglaubliche Steigung) . Auf La Dique u an der Côte d’Or (Praslin) wäre es gegangen.

    Massentourismus?

    Im Laufe der Reise haben wir immer wieder Leute aus „unserem Flieger“ getroffen und ein Pläuschen gehalten. Massentourismus ist anders! Reisende kamen vor allem aus Deutschland und anderen Europäischen Ländern, einige Russen (die unangenehm aufgefallen sind), einige Indische Reisende, fast keine Amerikaner.

    Victoria

    Ob jemand in Victoria Auto fahren will, muss man selbst entscheiden, unglaublich starker Verkehr in den engen u steilen Gassen, daher auch so gut wie keine Parkplätze , (alles links natürlich), wir wollten nicht. Die Preise so ähnlich wie bei uns, nur Fisch ist sensationell günstig und in der Frische u Qualität bei uns gar nicht zu bekommen. Das Gemüse (und Obst) auf dem Markt war teilweise für uns exotisch aber super frisch und sah sehr lecker aus. Insgesamt sind die Sehenswürdigkeiten in Victoria übersichtlich, aber man sollte es trotzdem mal gesehen haben!

    Vallee de Mai

    UNESCO Naturerbe, diesen „Wald“ muss man gesehen haben obwohl der Eintritt 30 Euro kostet. Es ist allerdings nichts für Leute die schlecht zu Fuß sind, (gut sitzende Schuhe mit Gripp tragen), da es viele Stufen gibt, auch Passagen uber Stock u Stein …

    Alternative wäre Fonds Ferdinand Park, 20 Euro) Eintritt, 800 Stufen, vielleicht eine gute Alternative wenn ein Kreuzfahrtschiff dort liegt und es im Vallee de Mai sehr voll wird.


  • Die Strände

    Es gibt 100derte. Jeder davon wäre irgendwo anders eine Sensation! Feiner weißer Sand mal mit, mal ohne viel Wellen, klares, tiefblaues Wasser, sehr dekorative Granitfelsen aus denen krumme Palmen sprießen und kleine Inselchen/Felsen nahe der Küste im Meer.

    Aber unter diesen Schönheiten stechen für uns einige besonders hervor.

    Auf Mahe „unsere“ Anse Soleil oder

    Port Launay Beach und daneben Port Glaud Beach

    mit dem entzückenden Inselchen L‘Islette und der größeren Il‘de Therese im Hintergrund.

    Auf Praslin unser Hausstrand Côte d’Or

    und die wunderschöne Anse Lazio

    und kaum zu glauben die noch schöne Georgette.


    Auf Curieuse die kleine Anse Papaie

    und auf La Digue reiht sich ein Traumstrand an den anderen, die schönsten unserer Meinung nach Source d‘Argent (weiter hinten an den Strandbars durchgehen, da hatten wir eine traumhafte, kleine Bucht, von Granitfelsen eingerahmt, für uns teilweise ganz alleine),

    Anse Patates


    und Grand Anse.


    Die meisten sind gar nicht, bis wenig bebaut, kaum zu glauben, wenn sich an anderen „Traumstränden“ der Welt ein Hotelbau an dem anderen reiht. Teilweise hat man ganze Buchten für sich alleine und wenn sich mehr als ein Dutzend Leute einfanden, haben wir scherzhaft gesagt, jetzt ist es hier „überfüllt“!

    „Privatstrände“ gibt es übrigens nicht, alle Seychellen Einwohner und Touristen haben Zugang zu allen Stränden und angeblich soll auch eine Amneldung wie früher beim „Four Season Strand“ nicht mehr nötig sein.

    Bleibt nur zu hoffen das nicht noch mehr hässliche große Hotelbunker wie das neue Canopy By Hilton auf Mahe gebaut werden.

    An einigen Stränden herrscht hoher Wellengang und starke Strömungen (Hinweisschilder beachten) . Vorher mal lesen, wie man sich grundsätzlich verhält, wenn man in so eine Strömung hinein kommt!

    Ebbe u Flut

    Sind wichtig und merkbar, an einigen Stränden ist Baden nur bei Flut (Beispiel Anse Severe, La Digue) oder bei Ebbe (Anse Patates, La Digue) möglich. Einige Strände „verschwinden“ fast bei Flut (z.B. Côte d’Or) An der Anse Soleil war es egal ob Ebbe oder Flut war. Gezeitenkalender gibt’s im Internet oder als Aushang im Hotel.

    Einmal editiert, zuletzt von Flavia (10. April 2025 um 17:40)

  • Unsere Unterkünfte

    Anse Soleil Beachcomber (Insel Mahe)


    Im Süden der Insel gelegen, sollte es zum Ankommen und Ausspannen dienen. Ein kleines Haus und das einzige an der Anse Soleil, was an sich schon ein echter Luxus ist. Am Strand gab es ganztags viel natürlichen Schatten (gut für „Winterblasse“). Direkt vor dem Hotel eine sehr schöne Schnorchelmöglichkeit.

    Es gibt 4 verschiedene Arten von Zimmern: Einfache, Superior (hatten wir), Villa mit eigenem Pool u Self Catering Chalet, alle in einem tropischen Garten.
    Unser Zimmer (welches uns sehr gut gefallen hat) mit tollem neuen Bad, , Klima, Kühlschrank, Kaffee/Tee Station und natürlich Terrasse mit bequemen Liegestühlen, war direkt am Meer, nahe am Strand und Restaurant.
    Das unsere Freunde weiter oben (Self Catering) ziemlich steil hoch, wenn sie Glück hatten, wurden sie mit dem Golfcart hochgefahren. Wir hatten aber alle Halbpension, da die nächste Einkaufsmöglichkeit/ Restaurant nur mit dem Auto zu erreichen ist.

    Das 3 Gang Essen im Restaurant (Menuewahl während des Frühstücks, auch vegetarisch) war wunderbar und die Location einmalig (Terrasse über dem Wasser).
    Mittags konnte man dort Kleinigkeiten bekommen. Eine Bar gab es natürlich auch.
    Der Service war sehr freundlich und unkompliziert (zum Beispiel ein Auto bestellen).

    Der Strand ein Traum, allerdings schwemmte ziemlich bald eine große Menge Seegrass an. Erst am Tag der Abreise war es wieder weggeschafft worden (in Nachtschicht sozusagen).


    Berjaya (Insel Praslin)


    Ein größeres u älteres Hotel mit schönem Garten und Pool, aber gut in Schuss!! Es liegt mitten an der Côte d’Or am Strand und Läden, Restaurants, Bank und Bus nur wenige Minuten entfernt. Daher hatten wir hier nur Frühstück (das keine Wünsche offen ließ, besonders lecker frische Waffeln, Omlette/Eier Station).

    Wir hatten dieses Mal 2 Deluxe Zimmer, mit großer schattiger Terrasse nebeneinander mit Kühlschrank, Kaffee/Tee Station, natürlich gute Klimaanlage, nah am kleinen Pool u Frühstücksrestaurant. Das Hauptrestaurant liegt direkt am Strand. Dort waren wir 2x.

    Das beste am Berjaya war aber der Manager Bilal. Ein Mann mit fantastischem Personengedächtnis und Sprachkenntnissen . Er hat uns kostenlos eine wiederaufladbare Buskarte gegeben, und alles perfekt erklärt, danach war Busfahren ein Klacks.
    Am ersten Morgen fragte er uns wie wir geschlafen hätten, wir meinten gut aber unsere Freunde meinten die Matratze wäre vielleicht etwas hart. Hr. Bilal kümmerte sich, und umgehend stecke das Housekeeping einen Topper ins Bett! Jedes 5* Hotel könnte sich glücklich schätzen so jemanden zu haben. Für Alleinreisende wäre das, das perfekte Hotel.
    Ich würde das Hotel sofort wieder buchen. Allerdings erst ab September, denn bis dahin wird an Mai der Pool neu gemacht.

    LeRepaire Boutique Hotel (Insel La Digue)

    Was soll ich sagen, ein für uns perfektes Hotel, klein charmant. Tolle Zimmer, perfekt ausgestattet, super Frühstück, direkt am Meer, 2 kleine Pools. Ein sehr gutes Italienisches Restaurant (die beste Pizza im Indischen Ozean angeblich). Fahrradverleih im Haus. Wir waren begeistert. Allerdings etwas teuer, unsere Freunde waren daher in der Pension Michael, auch sehr schön, besonders der Garten.

    Beau Sejour Mahe Hauptstadt Victoria Stadtteil Bel Air


    Das hatte ich ausdrücklich ausgesucht, da es eine wirklich außergewöhnliche Unterkunft ist. Ein altes, architektonisch interessantes Herrenhaus von 1920, das heute von der Enkelin des Erbauers geführt wird. Sehr persönlicher familiärer Service (die Cheffin kocht sehr leckeres creolisches Essen), Ratsh und seine Frau Lakshmi (aus Pakistan) haben uns rundum umsorgt (etwas dekadent)! Auf der offen oberen Etage saßen wir nachmittags , wie auf der Brücke eines Ozeandampfers, über Victoria, in der leichten Briese und haben die Bestände an französischen Weißwein und Südafrikanischen Rotwein ziemlich dezimiert! Hätte das einen kleinen Pool, wäre es perfekt. Die Anfahrt ist allerdings sehr steil, sowas habe ich noch nie gesehen, (noch steiler als am Beachcomber), vielleicht 25 % oder mehr, unglaublich. Würde ich aber sofort wieder buchen (nur nicht selbst fahren wollen) !!!

    Fazit: Ich würde das alles sofort wieder genau so buchen.<3

    Bei den Hotelpreisen gibt’s so gut wie keine Grenze nach oben, zum Beispiel das unserem Beachcomber benachbarte Four Seasons ruft in der einfachsten Kategorie Preise von 2300 Eur auf (pro Nacht natürlich) aber das sind nur die „billigen“ Zimmer, es gibt auch was für 23.000 die Nacht (immerhin mit Frühstück). Natürlich gibt’s auch noch Privatinseln …

    Wir wollen auf jeden Fall wieder hierher kommen (dann allerdings für mehr als 2 Wochen, 6 Wochen vielleicht, dann auch mit Selbstversorger), es ist wirklich das wahre Paradies, dafür würde ich sogar einiges anderes von der vorhandenen „Bucket List“ streichen .


    Ach ja und noch eines:P:

    Wirklich imposant sind diese gigantischen Granitblöcke die überall im Dschungel und im Meer aufragen:thumbup:, aber mit „imPoSand“ sollte man niemals (nicht) Fahrrad fahrenX/ (wieder was gelernt):!:

  • WOW !!! Was für ein grossartiger Bericht und ein toll zusammengestelltes Fazit euer tollen Reise !
    Würde mich jetzt dadurch schon durchaus locken… ( obwohl ich ungern fliege )

    Wir waren ( mit MS Albatros ) nur einen Tag in Victoria ( Stadt und Botanischer Garten auf eigene Faust ) und einen Nachmittag am Anse Lazio, La Digue fiel leider wegen Starkregen aus …;(

    Ich bedanke mich sehr fürs Mitreisen dürfen…

    LG Marina

  • Flavia

    Ich danke Dir ganz herzlich für das ausführliche und informative Fazit. Jetzt kann ich mir quasi jeden Reiseführer sparen - dafür liebe ich dieses Forum so sehr <3

    Allerdings hast Du mit „einen langen Zahn“ gemacht, die Seychellen rücken grad sehr nach oben auf meiner Bucket List. Die Mädels wären dann 19 und 16 und hätten sicherlich auch eine tolle Zeit in diesem Paradies.

    Hattet Ihr über einen Spezialisten gebucht oder hast Du Dir alles individuell zusammen gesucht (wenn Du darauf antworten willst). Ich bin meist der Individualtyp (darum auch meine Frage nach „self catering“) genieße aber auch ein gutes RB dass mir die Dinge plant und ich nur noch die Feinheiten ausfeilen muss. Deine Hotels haben mir alle ausnehmend gut gefallen , ein richtiger Traum 8)

  • Vielen Dank für den tollen Bericht

    Aidabella Oktober 2015, Aidamar Juli 2016

    Aidastella Weihnachten 2016, Aidablu Juli 2017

    Mein Schiff 1 Oktober 2017, Mein Schiff 5 Silvester 2017/2018

    Mein Schiff 4 Ostern 2018, Aidaprima Pfingsten 2018

    Aidaluna Okober 2018, Aidaluna Mai 2019

    Aidablu August 2019, Mein Schiff 2 August 2020

    Mein Schiff 2 März 2021, Aidacosma April 2022

    Aidabella Oktober 2022, Mein Schiff 1 Dezember 2022 - Karibik & Mittelamerika 1

    Mein Schiff 6 April 2023 - Östliches Mittelmeer mit Rhodos

    Mein Schiff 4 Juni 2023 - Nordland mit Spitzbergen & Island

    Mein Schiff 1 Ostern 2024 - Kanaren mit Kapverden

    Aidabella Oktober 2024 - Herbstliche Nordlichter

    Aidastella Weihnachten 2024 - Bangkok, Malaysia, Singapur, Vietnam

    Mein Schiff 1 Oktober 2025 - Florida und Bahamas

    Aidaprima November 2025 - Südnorwegen ab Kiel

    Mein Schiff Relax Weihnachten 2025 - Kanaren mit Madeira

    Aidaperla Mai 2026 - Norwegen ab Hamburg

    Aidaluna Juli 2026 - Island & Grönland mit Sonnenfinsternis ab Hamburg

  • Flavia

    Auch von mir ein ganz großes Dankeschön für den tollen Bericht, das ausführliche Fazit und die wunderschönen Fotos. Wir kommen ja im Mai für einen Tag mit der Aidastella auf die Seychellen und haben eine Tagestour bei Sandro gebucht - meine Vorfreude hat sich durch dich jedenfalls nochmals gesteigert.

    Liebe Grüße Karin

  • Liebe Flavia

    So ein schönes Ziel, allein deine Hinweise auf die Preise schrecken mich ab. Vielen Dank besonders für das ausführliche Fazit.

    Kennst du übrigens die Steigerung von imPoSand?....

    ImArschGeröll:P

  • Flavia

    Ich danke Dir ganz herzlich für das ausführliche und informative Fazit. Jetzt kann ich mir quasi jeden Reiseführer sparen - dafür liebe ich dieses Forum so sehr <3

    Allerdings hast Du mit „einen langen Zahn“ gemacht, die Seychellen rücken grad sehr nach oben auf meiner Bucket List. Die Mädels wären dann 19 und 16 und hätten sicherlich auch eine tolle Zeit in diesem Paradies.

    Hattet Ihr über einen Spezialisten gebucht oder hast Du Dir alles individuell zusammen gesucht (wenn Du darauf antworten willst). Ich bin meist der Individualtyp (darum auch meine Frage nach „self catering“) genieße aber auch ein gutes RB dass mir die Dinge plant und ich nur noch die Feinheiten ausfeilen muss. Deine Hotels haben mir alle ausnehmend gut gefallen , ein richtiger Traum 8)

    Für die Mädels wär die coole Strandparty, die im Café des Arts regelmäßig stattfindet bestimmte toll. Ich bin faul und habe die Reise zwar individuell zusammen mit dem Reisebüro „erarbeitet“ , die haben dann aber alles gebucht, Flug, Hotels, Transfers, Fähren. Ausflüge haben wir dann vor Ort nach Lust u Laune spontan gemacht (das war problemlos möglich). Natürlich hatten wir uns vorher im Internet schlau gemacht, was man so machen kann!

  • Flavia , vielen Dank für den tollen Bericht, der die allerschönsten Erinnerungen weckte. :love::love::love:

    Ist es wirklich schon VIER Jahre her????


    urlauberin2 , Self Catering hatten wir 2021 auf Praslin.

    Elbflorentina
    22. August 2021 um 19:20

    Das Heliconia Groves (gefunden bei Booking) war ganz in der Nähe von Flavias Hotel und ist absolut empfehlenswert.

    Wir haben übrigens alles (incl. Transfers) selbst organisiert.

  • Flavia, vielen Dank für den tollen Bericht und das ausführliche Fazit!

    Ich muss nochmal zum Thema Ausflüge nachfragen:

    Die von dir erwähnten 4.600,- Euro waren für sämtliche Ausflüge oder (also nicht nur für den Bootsausflug)?

  • Die von dir erwähnten 4.600,- Euro

    Ich glaube das hast du falsch gelesen/interpretiert...

    Organisierte Ausflüge sind teuer, unserer hat für uns 4, 620 Euro gekostet

    Ich verstehe 620 Euro für 4 Personen

    Vergangene Kreuzfahrten von dem Paddelmichi

    "Norwegian Epic" 7 Tage westliches Mittelmeer 2013
    "Celebrity Eclipse" 14 Tage südliche Karibik 2015

    "MS 4" 14 Tage Mittelamerika 2017

    "MS 1" (alt) 14 Tage Asien 2018

    Ausflugstipps:
    SINGAPUR Teil 1

    SINGAPUR Teil 2

    KOH SAMUI - MIT DEM SCHNELLBOOT IN DEN ANGTHONG MARINE PARK

    "MS 1" (neu) 7 Tage Kanaren mit Lanzarote 2018

    "AIDAblu" 14 Tage Mauritius, La Rèunion, Seychellen & Madagaskar 2019

    Bericht dazu:

    Foto-Reisebericht

    "MS 2" 7 Tage Blaue Reise - Panoramafahrt schwedische & finnische Schären 2020

    "MS 6" 7 Tage Blaue Reise - Griechische Inseln 2020

    "MS 1" 5 Tage Kurzreise mit ohne Oslo in BRHV 2022

    "MS 5" 7 Tage Griechenland mit Piräus 2022

    "MS 1" 20 Tage Transtlantik 2023

    "MS 2" 14 Tage Karibische Inseln 2025

    "MS Relax" 10 Tage westliches Mittelmeer 2025

    "MS 2" 20 Tage Transatlantik 2026

    Karibische Inselwelten ab/bis La Romana 17.02.-03.03.27

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    Transatlantik La Romana >>> Palma de Mallorca 07.04.-28.04.28

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