Mit der AIDAdiva in den Indian Summer (vom 24.09. bis 04.10.2018)

  • Hallo zusammen,

    jetzt bin ich erst seit Februar hier im Forum angemeldet und habe schon meinen dritten Reisebericht begonnen. So sind halt die Ruheständler, dauernd unterwegs. Nach unserer Reise mit der Mein Schiff 3 rund um Großbritannien und der Flusskreuzfahrt auf der Donau mit der Aurelia hatte es uns über den großen Teich gezogen, um dort den Indian Summer zu suchen. Ob wir ihn gefunden haben, könnt ihr meinem Bericht entnehmen. Viel Spaß beim Lesen!


    Auf unserer Liste der Kreuzfahrtziele stand Nordamerika, möglichst zur Zeit des Indian Summer, weit oben. Die Route, die AIDA anbot, erschien uns dabei interessanter als die von TUI Cruises, weil sie eben nicht zurück nach New York führte sondern in Montreal endete. Anfang Februar weckte ein Angebot im AIDA Newsletter unsere Aufmerksamkeit; die Preise dort einschließlich An- und Abreisepaket lagen um einiges unter den Katalogpreisen. Außerdem war ein Bordguthaben von 50 € pro Kabine enthalten. Abweichend von der Beschreibung im Katalog waren zwei volle Tage in New York vorgesehen; statt Boston und Bar Harbour sollte Portland angefahren werden. Weil meine Frau nicht so gerne fliegt, kam für uns nur ein Direktflug in Frage. Ein solcher war bei diesem Angebot nur mit Start- und Zielflughafen Frankfurt erhältlich. Das bedeutete zwar eine längere Anreise; ab Düsseldorf gab es aber nur Flüge mit Zwischenlandung in Paris. Zwei Bekannte, Andrea und Birgit, wollten uns bei dieser Tour begleiten. Wir fackelten dann auch nicht lange und nahmen telefonisch Kontakt mit AIDA in Rostock auf. Unser Reiseberater bestätigte, dass es sich um Direktflüge handelte und in dem Flugzeug nur noch sieben freie Plätze zur Verfügung stünden. Also wurden zwei Balkonkabinen gebucht; zum Bordguthaben legte der Reiseberater noch einen Gutschein für einen Cocktail des Tages hinzu.

    Nun konnten wir mit den weiteren Planungen für die Reise beginnen. Als erstes widmeten wir uns dem Esta Antrag für die Einreise in die USA. Das Ausfüllen per Internet nahm geraume Zeit in Anspruch; als wir den letzten der vier Anträge fertiggestellt hatten, war die Genehmigung für den ersten schon da. Danach war das Bordmanifest dran; dazu war zwingend die Genehmigung des Esta Antrags notwendig. Ausflugsbuchungen waren wegen des Vario Tarifes erst ab 90 Tage vor Reisebeginn möglich. Ich hatte mich inzwischen in einem Forum für AIDA Reisende angemeldet; dort tauschten sich für unsere Reise schon einige Mitfahrer aus.

    Etwa 4 Monate vor Reisebeginn sahen wir über MyAIDA unsere Flugzeiten: Hinflug 14.25 Uhr ab Frankfurt, Rückflug 19.25 Uhr ab Montreal, beide Flüge mit Condor. Unseren bewährten Flughafenzubringer, die Fa. Post aus Gevelsberg, konnten wir jetzt verbindlich buchen. Mittlerweile waren auch die Ausflüge auf MyAIDA zu sehen, wobei die für New York uns nicht so recht überzeugen konnten. Wir wollten so viel als möglich von dieser Stadt sehen; das gaben die AIDA Ausflüge aber nicht her, weil sie sich auf einige wenige Sehenswürdigkeiten pro Ausflug beschränkten. Im Forum wurde diese Ansicht ebenfalls geteilt; einige Mitglieder wiesen auf private Touren in New York hin. Dabei wurde auch ein in New York lebender Würzburger namens Oli genannt, dessen Touren wärmstens empfohlen wurden. Wir hatten inzwischen mit zwei Mitreisenden, Petra und Christian, aus der näheren Umgebung Kontakt über das Forum aufgenommen, die in New York ebenfalls lieber privat los ziehen wollten. Christian fragte dann bei Oli nach, der aber am 25.09., dem Tag nach unserer Ankunft schon gebucht war. Er verwies aber auf eine Kollegin, mit der er zusammenarbeitete und an die Christian sich doch mal wenden könne. Gesagt, getan. Geraldine war an dem Termin noch frei und so buchte Christian nach Rückfrage bei uns eine 8 Stunden Tour für uns 6. Danach eröffnete er eine WhatsApp Gruppe, in der wir uns regelmäßig austauschten und Geraldine unsere Favoriten für die Tour übermittelten. Später kam dann eine WhatsApp Sprachnachricht aus New York, in der uns Geraldine die Tour, die sie nach unseren Vorschlägen ausgearbeitet hatte, detailliert vorstellte. Für die weiteren Häfen buchten wir AIDA Ausflüge; außerdem erwarben wir ein Getränkepaket.

    Petra und Christian hatten übrigens später als wir gebucht bzw. umgebucht und Direktflüge ab Düsseldorf bekommen. Das hätten wir wissen sollen. Ganz so einfach verlief ihr Hinflug dann aber nicht. Doch dazu später mehr.

    Unsere Kabinen-Nr. kannten wir jetzt auch, wir hatten die 7232, Andrea und Birgit die 7154. Der Tag der Abreise rückte näher.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Anreise und Einschiffung (24.09.2018)

    Mit der Fa. Post war vereinbart, dass wir um 09.00 Uhr bei Andrea in Gevelsberg starten wollten. Also machten wir uns um 08.00 Uhr auf den Weg um Birgit noch abzuholen und dann nach Gevelsberg zu fahren, wo unser Auto stehen bleiben sollte. Gerade als wir einsteigen wollten, kam eine WhatsApp von Christian: Wir stehen hier am Schalter von Eurowings. Unser Flug wurde gerade gestrichen! Das fing ja gut an. Wir waren ziemlich geschockt und warteten fassungslos auf weitere Informationen. Für uns ging es pünktlich um 09.00 Uhr los; ohne größere Staus erreichten wir den Frankfurter Flughafen um kurz vor 12.00 Uhr. Dort checkten wir ein, wobei uns die Mitarbeiterin bereits darauf hinwies, dass es bei der Sicherheitskontrolle länger dauern könne, wir sollten uns also unverzüglich dorthin begeben. Das taten wir auch und die Schlange dort war recht beachtlich. Als dann unser Flug schon aufgerufen wurde und wir immer noch nicht durch waren, kam leichte Unruhe auf. Schließlich ging aber alles gut und wir kamen mit dem letzten Zubringerbus am Flieger an. Inzwischen hatte uns Christian mitgeteilt, dass sie auf eigene Faust einen Flug mit Eurowings nach Zürich und von dort mit Swiss nach New York gebucht hätten. Sie würden dann wohl um 23.00 Uhr oder später auf dem Schiff sein. Unser geplantes Treffen um 21.00 Uhr in der AIDA Bar mussten wir abblasen. Wir würden uns dann morgen früh vor dem Terminal sehen. Später erfuhren wir, dass der Großteil der AIDA Passagiere an Bord des abgesagten Fluges erst am 25.09., einige sogar erst am 26.09. in New York angekommen sein sollen. Was für ein Albtraum!

    Unser Flieger startete mit rund 40 Minuten Verspätung, weil eine Startbahn wegen starken Windes gesperrt worden war. Der Flug selbst verlief unspektakulär; es gab eine warme Mahlzeit und kurz vor der Landung noch einen kleinen Snack. Dass ein Langstreckenflug in der Economy Class für größere Menschen wie mich (1,87 m) kein reines Vergnügen ist, wird wohl jeder wissen, der ähnliches schon einmal mit gemacht hat. Zufällig las ich im Condor Bordmagazin, dass 25 % der Amerikaner ihre Rückenlehnen nicht zurück klappen, weil sie das für unhöflich halten. Nun, unsere Vorderleute gehörten leider nicht zu dieser Gruppe. Aber auch das war nach 8 ½ Stunden überstanden und wir landeten mit 40 Minuten Verspätung um kurz vor 18.00 Uhr auf dem JFK Flughafen. Als nach der Landung Frank Sinatras „New York New York“ aus den Bordlautsprechern erklang, wussten wir, wir sind tatsächlich im Big Apple angekommen. Doch noch stand uns die Einreisekontrolle bevor. Davon hatte man ja schon Horrorgeschichten gehört: stundenlanges Warten, eingehende Befragungen usw. Würde unser Schulenglisch ausreichen, um alle Fragen zufriedenstellend zu beantworten? Um es kurz zu machen: Es ging schneller als erwartet und völlig reibungslos über die Bühne. Wir warteten in einer überschaubaren Schlange und standen nach etwa einer halben Stunde schon vor der Beamtin der Border Control. Und die wollte weder die im Flieger ausgefüllte Zollerklärung noch die Bescheinigung meines Arztes über die einzunehmenden Medikamente sehen bzw. fragte nicht danach. Sonstige Fragen stellte sie auch nicht; sie scannte den Reisepass, wir mussten unsere Fingerabdrücke abgeben, dann einen Stempel in den Pass und wir waren durch. Draußen wiesen uns AIDA Mitarbeiter den Weg zu den Transferbussen. Wir waren etwa 10 Passagiere und der Bus wollte schon abfahren, setzte dann aber zurück und wartete auf weitere Mitreisende. Diese hatten nämlich plötzlich vor nicht mehr besetzten Schaltern gestanden, weil offensichtlich für viele Mitarbeiter der Border Control Feierabend war. So dauerte es entsprechend länger, bis sie abgefertigt waren. Nach einer Stunde Warten machte sich der Bus dann endlich auf den Weg zur Diva. Die Fahrt durch das abendliche New York mit einigen Staus zog sich hin. Ich glaube, es war etwa 22.00 Uhr, als wir endlich, nach erfreulich kurzem Check-In an Bord der Diva waren. In der AIDA Bar gönnten wir uns noch einen Drink, dann suchten wir unverzüglich unsere Kabinen auf. Dort packten wir schnell noch die Koffer aus und fielen dann ins Bett, zu einer Zeit, als es in Deutschland schon wieder hell wurde. Mal sehen, was der morgige Tag bringt; die Wetteraussichten sind jedenfalls nicht so erfreulich; es soll den ganzen Tag regnen.

    Morgen geht es weiter, dann auch mit Fotos.

  • @Blue51 da komme ich doch wieder mit mit Euch. Eine kleine Bitte habe ich noch. Es ist wirklich interessant, dass Du alles relativ genau beschreibst, Du beschreibst das auch so bildlich, dass man glaubt man sei dabei. :thumbup:Aber, kannst Du vielleicht den ein oder anderen Absatz machen? Das würde das Lesen ungemein erleichtern. Vielen Dank :)<3

  • Blu51

    Indian Summer ist genial und die Abfahrt direkt aus Manhattan auch - da bin ich gerne wieder dabei.

  • Da hüpfe ich doch schnell mit an Bord.

    Du schreibst sehr anschaulich.

    Ich finde die Route von Aida auch viel besser.

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  • New York, USA (25.09.2018), regnerisch, 23 Grad

    Nachdem wir die Nacht trotz Jetlag relativ gut geschlafen hatten, galt der erste Blick am Morgen natürlich dem Wetter. Ein Gang auf den Balkon bestätigte die Wettervorhersagen, es regnete mehr oder minder heftig. Aber alles Klagen half ja nichts, um 09.00 Uhr war Treffpunkt mit Petra und Christian sowie unserer Reiseleiterin Geraldine vor dem Terminal. Also gingen wir erst einmal ins Markt Restaurant zum Frühstück und machten uns dann wetterfest. Wasserdichte Wanderschuhe, Regenjacke und Schirm gehörten zur Ausrüstung. Kalt war es wenigstens nicht; die Temperaturen waren schon jetzt angenehm.

    Um 09.00 Uhr verließen wir die Diva und schauten uns vor dem Terminal um. Obwohl wir Petra, Christian und Geraldine bisher nur von Handy-Fotos kannten, gab es keine Zweifel; da standen die drei schon. Wir begrüßten uns herzlich und bereits bei dieser kurzen Gelegenheit festigte sich bei mir der Eindruck: Da ist die richtige Truppe zusammen. Nachdem Geraldine kurz den Ablauf des Tages erläutert hatte, ging es dann auch los. Vom Pier 92, wo die Diva festgemacht hatte, liefen wir die 52th Straße hinauf und bogen an der 8th Avenue nach links ab. Das erste Ziel war der Hearst Tower. Dieses 46stöckige Hochhaus am Columbus Circle, das aussieht wie eine stählerne Waffel, ist das Zentrum des Hearst Medienimperiums und mit Regenwassernutzung und modernsten Lichtsensor-Systemen besonders umweltfreundlich. Wir besuchten die Lobby des Gebäudes und Geraldine besorgte uns Infomaterial. Nächster Stopp war das Time Warner Center ebenfalls am Columbus Circle gelegen. In der Eingangshalle befinden sich zwei große Statuen eines kolumbianischen Künstlers, die Adam und Eva (nackt) darstellen sollen. Wir nutzten die Rolltreppe neben der Adam-Figur und konnten feststellen, dass diese an bestimmten Stellen wohl oft angefasst wird. In den ersten vier Etagen sind Geschäfte, Boutiquen und Restaurants ansässig. Geraldine führte uns zu einem Aufzug, der uns in das im gleichen Gebäude befindliche Hotel Mandarin Oriental brachte. In der 35. Etage stiegen wir aus und Geraldine fragte an der Rezeption, ob wir kurz einen Blick aus der nebenan befindlichen Bar auf den Central Park, der an den Columbus Circle grenzt, werfen dürfen. Wir durften! Der Ausblick war trotz des Wetters phantastisch. Nachdem wir etliche Fotos geschossen hatten, brachte der Aufzug uns wieder hinunter.

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    Als nächstes stand der Central Park auf dem Programm. Wir schlenderten durch den südlichen Teil und ließen die Hektik der Großstadt für einige Minuten hinter uns. Eichhörnchen, die keineswegs kamerascheu waren, kreuzten unseren Weg. Geraldine machte uns auf das Plaza Hotel aufmerksam, dessen zum Central Park ausgerichtete Zimmer aber gar keine Hotelzimmer sondern Wohnungen sind. Wer hier also ein Zimmer bucht, genießt nicht die Aussicht auf den Central Park sondern schaut direkt auf andere Hochhäuser. Hier verließen wir den Park wieder und machten uns auf den Weg Richtung Trump Tower.

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    Da sich der Erbauer und jetzige Präsident der Vereinigten Staaten heute wegen der UN-Vollversammlung persönlich in der Stadt befand, waren schon im weiteren Umkreis Straßensperren eingerichtet worden. Neben zahlreichen schweren, am Straßenrand geparkten LKW, die wahrscheinlich auch noch für Absperrungen genutzt werden sollten, war ein großes Polizeiaufgebot vor Ort. Es gelang uns, erfolgreich alle Hindernisse zu umschiffen. Etwas Erholung fanden wir in der St. Thomas Church, der wir einen Besuch abstatteten. Sie ist eine bischöfliche Pfarrkirche der Episcopal Diözese von New York. Die St. Patrick Cathedral war unser nächster Anlaufpunkt. Sie ist die größte Kathedrale der USA und gleichzeitig Sitz des Erzbischofs von New York. Inmitten des modernen Manhatten steht sie direkt gegenüber vom Rockefeller Center. Dorthin gingen wir anschließend. Das Rockefeller Center ist ein Komplex aus 19 Gebäuden und renommierteste Büroadresse New Yorks. Wir besichtigten den Innenhof und Geraldine zeigte uns den Platz, an dem alljährlich der bekannte Weihnachtsbaum aufgestellt wird. Außerdem wies sie auf die beiden Eingänge zu „Top of the Rocks“, der verglasten Aussichtsplattform auf den Etagen 67 bis 70 hin.

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    Unser weiterer Weg führte uns über den Broadway zum Times Square, der auch am Tage ein spektakuläres Bild an Leuchtreklamen bot, zumal es durch das Regenwetter schon recht düster war.

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    Im Hard Rock Cafe legten wir eine wohlverdiente Mittagspause ein und gönnten uns einen Snack sowie ein lokales Bier. Frisch gestärkt führte unser Weg dann am Bryant Park vorbei zur Public Library. Sie ist eine der drei öffentlichen Büchereien in New York City und mit über 51 Millionen Medien eine der größten Bibliotheken der Welt. Nicht weit davon entfernt befindet sich das Grand Central Terminal, New Yorks schönster Bahnhof.

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    Auch das Chrysler Building kann man von dort aus sehen. Wir betraten die beeindruckende Eingangshalle des Bahnhofs und ließen das gesamte Ambiente auf uns einwirken.

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    Von der Halle aus sieht man keinen einzigen Zug; dazu muss man in den Untergrund absteigen. Und genau das taten wir auch. Geraldine weihte uns in die Geheimnisse der New Yorker Subway ein und half uns beim Ticketkauf. Mit der Subway fuhren wir Richtung Süden und stiegen in der Nähe der Wall Street aus. An der Börse und der Federal Hall, einem Museum mit einer Statue von George Washington am Eingang, vorbei wanderten wir zum East River und genossen einen schönen Ausblick auf die Brooklyn Bridge.

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    Dann machten wir kehrt und gingen wieder Richtung Hudson River zum One World Trade Center und dem 9/11 Memorial. Das One World Trade Center hüllte sich in Wolken, so dass man die Spitze des Gebäudes teilweise nur erahnen konnte. Dort wo früher die Zwillingstürme des WTC standen, entstanden die Memorial Pools, zwei gigantische Becken mit zehn Meter hohen Wasserfällen, um die herum auf Granitplatten die Namen der Opfer eingemeißelt wurden. Dieser Besuch war für uns alle sehr bedrückend.

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    Geraldine zeigte uns dann noch eine Feuerwache, die seinerzeit auch viele Opfer zu beklagen hatte, weil man den Feuerwehrleuten versichert hatte, dass die Türme nicht einstürzen könnten.

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    Im Zuge der Gestaltung des gesamten Geländes ist auch eine neue Subway Station entstanden. Dort bestiegen wir wieder einen Zug und fuhren zurück zum Ausgangspunkt unserer heutigen Tour.

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    Ein kurzer Fußmarsch und dann hatten wir die Diva wieder erreicht. Die ganze Tour hatte statt 8 sogar fast 9 Stunden gedauert. Wir waren uns alle einig, dass wir die Zeit optimal ausgenutzt und so viel wie eben möglich gesehen hatten. Die Entscheidung zu dieser Tour in einer Mini-Gruppe war definitiv richtig gewesen. Wir verabschiedeten uns herzlich von Geraldine und bedankten uns für den tollen Tag. Zum Abendessen gingen wir ins Weite Welt Restaurant mit dem Thema „Indien“. Nach einem Absacker in der AIDA Bar fielen wir todmüde ins Bett. Die für heute geplante Begrüßung durch den General Manager war wegen des Wetters auf morgen verschoben worden.

  • Hallo Blu51 !

    Auch ich springe noch vor dem Ablegen mit an Bord! Da hattet ihr ja eine entspannte Einreise. Das war bei uns vor vier Jahren ein wenig stressiger. New York ist eine tolle Stadt. Irgendwann möchte ich dort auch mal eine Kreuzfahrt starten. Ich bin schon ganz gespannt auf deinen Bericht!

    LG Silke

  • New York, USA (26.09.2018), wechselhaft, 31 Grad

    Für unseren zweiten Tag in New York hatten wir vier uns das Rockefeller Center und einen Besuch der Aussichtsplattform Top of the Rocks vorgenommen. Petra und Christian wollten dem Empire State Building ihre Aufwartung machen. Wir hatten uns für Top of the Rocks entschieden, weil in diversen Reiseführern zu lesen war, dass dort der Andrang wesentlich geringer sei als am Empire State Building; es gäbe quasi keine Wartezeiten. Außerdem habe man das Empire State Building ja direkt im Blickfeld. Unsere ursprüngliche Absicht, schon von daheim Tickets für eine bestimmte Uhrzeit zu kaufen, hatten wir wegen der unsicheren Wetterprognosen verworfen. Wenn man wegen Regens oder Nebel kaum etwas sieht, nutzt ein im Vorfeld erworbenes Ticket recht wenig.

    Heute morgen war es auf alle Fälle trocken; allerdings lagen die meisten Wolkenkratzer noch in den Wolken; es zeigten sich aber schon vereinzelt blaue Flecken am Himmel.

    So machten wir uns nach dem Frühstück im Weite Welt Restaurant auf den Weg. Obwohl wir gestern ja schon am Rockefeller Center gewesen und auch mit einem Stadtplan bewaffnet waren, konnten wir unser Ziel auf Anhieb nicht finden. Wir waren zwar sicher, in der Nähe zu sein, wussten aber nicht genau, wohin wir uns exakt wenden sollten. Also beschlossen wir, einen Einheimischen zu fragen. Der erste, ein Verkäufer an einem Straßenstand, kam aus Ägypten und wies uns freundlich den Weg, der sich allerdings als nicht ganz richtig erwies. Ein weiterer farbiger Straßenhändler war dann schon viel genauer und kurz darauf standen wir endlich im Innenhof des Rockefeller Center. Jetzt mussten wir nur noch das richtige Gebäude finden; dabei war uns ein NYPD Beamter behilflich. Vor dem Eingang stand eine beachtliche Schlange an Menschen; wir wollten uns dort anstellen, bekamen aber freundlich bedeutet, dass diese Mitbürger gar nicht für Top of the Rocks anstanden sondern auf einen Bus warteten. So betraten wir das Gebäude und in der Tat, die Menge der Wartenden hielt sich in überschaubaren Grenzen. Das Lösen der Tickets verursachte noch einmal etwas Aufregung, weil wir die Gesamtsumme für uns vier auf den Dollar genau abgezählt hatten; die Dame am Schalter aber eine höhere Summe haben wollte. Des Rätsels Lösung: Wir hatten die Steuer (Tax) vergessen, die hinzugerechnet werden musste. Nachdem auch dieses Problem behoben war, konnten wir schon bald einen Aufzug besteigen, der uns ein paar Stockwerke höher brachte. Dort gibt es Informationen zum Bau des Centers; von da geht es per Express Aufzug hoch in den 67. Stock. Die Fahrt dauert gefühlt keine Minute und dann waren wir endlich am Ziel. Von der verglasten Plattform hat man einen phantastischen Rundblick über Manhatten. Jetzt riss die Wolkendecke immer mehr auf und wir konnten etliche tolle Fotos schießen. Die Speicherkarten glühten; natürlich wurde auch das Empire State Building auf Platte gebannt. In der Ferne konnten wir die Südspitze Manhattens mit der Freiheitsstatue und Ellis Island sehen. Dieser Besuch hatte sich auf jeden Fall gelohnt!

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    Als wir das Rockefeller Center verließen, zeigte die Uhr schon 13.30 Uhr. Viel Zeit blieb uns nicht mehr, weil „Alle Mann an Bord“ wegen der Seenotrettungsübung um 16.00 Uhr war. Wir beschlossen daher, langsam zum Schiff zurückzukehren. Die eigentlich noch beabsichtigte Fahrt mit der Staten Island Fähre ließ sich bei diesem Zeitfenster nicht mehr verwirklichen.

    Um 16.30 Uhr fand die Seenotrettungsübung statt. Sie verlief ohne Probleme und war bald beendet. So langsam rückte der Abschied von der Stadt, die niemals schläft, näher. Wir wollten das Auslaufen von Andreas und Birgits Balkon aus verfolgen; ihre Kabine auf der Steuerbordseite bot auf jeden Fall die Gewähr, der Freiheitsstatue nahe zu kommen. Um 18.00 Uhr war es dann soweit. Unter den Klängen der Auslaufmusik löste sich die Diva von der Pier und schwenkte auf den Hudson River ein. Ein weiteres Kreuzfahrtschiff, die Crystal Symphonie, lag noch am Kai. Wir glitten an Hoboken und Jersey City vorbei und näherten uns Ellis Island und der Freiheitsstatue. Bald darauf hatten wir Miss Liberty auch hinter uns gelassen und waren auf dem Weg zum Atlantik.

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    Jetzt war es Zeit zum Abendessen, doch das wollten nach dem endgültigen Verlassen New Yorks wohl gefühlt alle Gäste der Diva. Mit Mühe erwischten wir nach vergeblichen Runden im Weite Welt Restaurant noch vier Plätze im Bella Vista zum Themenabend „Algarven-Küste“. Die dargebotenen Speisen haben uns nicht so recht überzeugt. Auch die hohen Tische und Stühle im vorderen Bereich sind gewöhnungsbedürftig. Den Begrüßungssekt ließen wir sausen. In der AIDA Bar stießen später Petra und Christian zu uns, die u.a. berichteten, dass sie am Empire State Building auch keine größere Wartezeit hatten.

  • Danke Peter Blu51 wir sind 2014 mit der Breakaway raus gefahren von Pier 88 - das werde ich immer in meinem Herzen tragen. Du hast mich daran erinnert - tausend Dank dafür:

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  • Danke Peter Blu51 für deinen ausführlichen Reisebericht.

    Bin gerne mit euch durch NY gelaufen und freue mich auf die Fahrt mit der Diva.

    Liebe Grüße

    Bettina

  • Griaß Di Peter Blu51 ,

    dank Dir für Deine Bildchen herab vom Rockefeller-Center "Top of the Rocks". Hab gesehen, dass NY-City wieder auf einen Besuch von uns wartet, da sich mächtig viel geändert hat.

    Servus und liebe Grüße aus dem Süden


    Helmut

    So a Urlaub auf See is fei scho schee !

    *MeinSchiff*

  • ich springe auch noch schnell auf, phuuu..gerade noch geschafft.;)

    Asien mit Singapur

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    Leider vorbei:(

    Mein Schiff 5 - Karibik - 2017

    Mein Schiff 6 - New York/Kanada - 2018

    Mein Schiff 6 - Mittelamerika - 2019