Reisebericht MS Artania nach Südostasien und Down Under mit Vorprogramm Hongkong und Südseeträume bis Acapulco 1.2. bis 22.3.2018

  • Was ist denn bei dieser Toilette so besonders und was darf man sich darunter vorstellen

    Nun ja... sowohl auf der Damen- als auch auf der Herrentoilette sind einige Einrichtungsgegenstände (Waschbecken, Griff am Spülkasten...) gewissen Körperteilen nachempfunden... 8)^^

    LG
    Elisabeth

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Nun ja... sowohl auf der Damen- als auch auf der Herrentoilette sind einige Einrichtungsgegenstände (Waschbecken, Griff am Spülkasten...) gewissen Körperteilen nachempfunden... 8)^^

    LG
    Elisabeth

    Nun bin ich aber komplett neugierig

  • @Soukousa
    Danke, jetzt kann ich mir zumindest irgendwas vorstellen.

  • Nun ja... sowohl auf der Damen- als auch auf der Herrentoilette sind einige Einrichtungsgegenstände (Waschbecken, Griff am Spülkasten...) gewissen Körperteilen nachempfunden...

    OOOh, Kopfkino 8o Griff am Spülkasten wohl eher auf der Herrentoilette und das Waschbecken auf dem Damenklo?? :D

    Dein /Euer Bericht ist einsame Spitze!!!

    LG,
    Jutta

  • Reisetagebuch Huahine / Franz.Polynesien 09.03.2018:

    Pünktlich um 7 Uhr ankern wir in der Bucht von Huahine. Die Insel ist sehr malerisch, grün, zerklüftet und mit Wald bedeckt, der an Regenwald erinnert. Das Wetter ist gut, schwülwarm mit ein paar Wolken aber trocken.

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    Mit dem Tenderboot geht es an Land im südlichen Teil der Insel. Phoenix bietet einen Shuttleservice in den Hauptort Fare an (10€), aber wir wollen uns nach einem Tour Anbieter umsehen. Unser Hauptanliegen ist die Platzierung eines Caches am Belvedere Lookout. Dort führen alle Touren hin, der Rest ist uns ziemlich egal. (Der Geocache, der dort liegen müsste, ist nämlich verschwunden, und wir haben mit dem Owner vereinbart, dass wir eine neue Dose legen, wenn wir schon mal vor Ort sind.)

    Musikalischer Empfang an Land:

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    Ein kurzer Rundgang an der Pier zeigt schnell, dass praktisch alle Anbieter die gleiche Tour machen mit einem Einheitspreis („50 Dollar each“).
    Cle zieht es zunächst zu einer Südseeschönheit, die 8 Mitfahrer sucht, aber wir landen dann doch bei einem kräftig gebauten Polynesier, der in seinem kleinen Peugeot nur 3 Passagiere unterbringen kann und schon einen hat. :)
    Das stellt sich als gute Entscheidung heraus. Mit einem stillen allein reisenden Herren machen wir uns auf dem Weg. Unser Fahrer heißt Rimo und ist eine echte Frohnatur. Nachdem man sich erst einmal darauf eingelassen hat, kann man sogar sein Englisch einigermaßen verstehen. Er erzählt einiges über Land und Leute, Schulwesen, Kirchen, Essen etc und zeigt im Vorbeifahren stolz sein Haus. Dabei lacht er viel und macht Scherze. Er scheint jeden hier zu kennen und wird überall freudig begrüßt.

    Zunächst halten wir an einer kleinen Likör Destillerie. Ich befürchte schon, dass es so eine Tour wird, auf der einem ständig etwas verkauft werden soll. Aber nein! Alles ist freundlich, zwanglos und ohne Druck. Wir bekommen jeder eine kleine Kostprobe (lecker!), ein paar Erklärungen zu den verwendeten Fruchtsorten, und keiner ist böse, als wir ohne zu kaufen weiter fahren.

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    Unterwegs besorgt Rimo eine Tüte mit Schmalzgebäck und dazu einen Karamelldip als hiesige Spezialität. Auch dies ausgesprochen lecker.
    Nächster Halt ist der Hauptort Fare im Norden der Insel. Hier gibt es ein paar Geschäfte und Kolonialgebäude.

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    Alles wirkt leicht verschlafen, aber gepflegt und hübsch. Am Ufer stoßen wir auf ein Zelt mit einer Versammlung von Frauen. Dies ist keinesfalls eine Veranstaltung für uns Touristen, sondern es ist eine Art Hula-Wettbewerb anlässlich des gestrigen Frauentages. Die meisten Frauen tragen einen Blütenkranz und sind sehr stämmig. Die wenigen schlanken Frauen sind häufig keine Frauen sondern Transgender, sogenannte Mahu, was übersetzt bedeutet „Leben wie eine Frau“. In Polynesiens Gesellschaft gehören Transgender zur Kultur.

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    Eine Frau erklärt mir einige Naturkosmetika, die sie nutzt, z.B. Kaffeesatz für das Gesicht, Öl und Kokosraspel für den Körper. Daher sei ihre Haut so weich...

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    An einem Küstensee entlang geht es weiter zu einem kleinen archäologischen Museum und einem Marae, einer antiken Kult- und Versammlungsstätte der polynesischen Häuptlinge.

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    Und ein kurzer Halt ist bei einem Geschäft, das aus Vanille alles Mögliche herstellt: Likör, Rum mit Vanille, auch getrocknete Schoten. Auch hier dürfen wir wieder probieren. :)

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    Unser netter Führer Rimo:

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    Nächstes Ziel ist Faie an der Nordostküste. Dort gibt es die heiligen blauäugigen Aale, die Rimo mit einer eigens mitgebrachten Fischfutterdose anlockt. Die Aale seien „tapu“, also tabu und damit unantastbar. Die Viecher sind riesig und etwas eklig. Ich bin froh, dass ich sie nicht anfassen muss... <X

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    „Deine blauen Augen machen mich so sentimental…“

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    Dann geht es den Berg rauf durch den sattgrünen Regenwald, und wir kommen zum Aussichtspunkt Belvedere. Dort verstecken wir die mitgebrachte Cachedose an einem Schild.

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    Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Bucht mit der Artania. Aber es gibt auch viele Mücken... Ich bin gespannt, wie viele Stiche ich morgen habe, denn ich merke das ja immer erst einen Tag später.

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    Nach ca 2 Stunden ist die Fahrt zu Ende, und Rimo bringt uns wieder an die Pier. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen, was nicht zuletzt an der Freundlichkeit und Persönlichkeit unseres Fahrers lag. :thumbsup:

    Wir trinken noch etwas in dem kleinen Restaurant, und fahren dann mit dem Tenderboot wieder zurück zum Schiff. Wegen der angegriffenen Gesundheit wollen wir es heute nicht übertreiben.
    Es liegen ja noch ein paar Landausflüge vor uns, und da ist es ganz gut, wenn wir uns heute noch etwas ausruhen.

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    Um 18 Uhr legen wir ab. Morgen geht es nach Moorea! ^^

  • Reisetagebuch Moorea/ Franz. Polynesien 10.03.2018:

    Wir wachen auf, als die Artania schon vor der malerischen Kulisse von Moorea liegt und das typische Geräusch von herabgelassenen Tenderbooten ertönt.

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    Wir sind beide noch ziemlich angeschlagen und lassen uns Zeit beim Frühstück und Fertigmachen, aber kurz nach 9 Uhr sitzen wir im Tenderboot und fahren zur Pier.

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    Dort sehen wir uns nach einem geeigneten Tour Anbieter um. Wir haben uns dagegen entschieden, hier einen Cache zu machen (zu umständlich...) und sind deshalb frei in unserer Entscheidung. Wir möchten nur möglichst viel von der Insel sehen.
    Beim 2. Anbieter (Insel außen rum und innen rum, 3 Stunden, 8 Personen im Renault Van, „50 Dollar each“) greifen wir zu, obwohl Cle mit der Klimaanlage hadert... :/^^

    Unser Fahrer heißt Mata. Er ist ein lustiger Mensch, der gut englisch spricht und stolz auf seine Heimat ist. Eine gute Voraussetzung, um Touristen zu führen! Nach einigen Fotostopps am Ufer geht es ins Innenland zum Belvedere Lookout, wo man einen guten Blick auf die zwei Buchten hat, dann zu einem Marae und zu einem Ananasfeld.

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    In einer Saftfabrik bekommen wir verschiedene Kostproben (Mata: „Happy Hour...! :) “) und kaufen ein Tetrapack Saftlikör für abendliche Stunden auf unserem Balkon. Außerdem kaufen wir Vanillestangen für unsere Nachbarin, die unsere Blumen versorgt.

    Das Ananasfeld ist weitgehend abgeerntet:

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    Die muss noch etwas wachsen:

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    Unterhalb des Belvedere ist eine Landwirtschaftsschule, wo heute eine Feier ist. Entsprechend voll ist es dort, aber wir halten trotzdem, um verschiedene Marmeladensorten zu probieren von Früchten, die dort angebaut werden.

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    Nach „innen rum“ folgt nun die Tour „außen rum“ auf der Ringstraße. Hier sehen wir auch erstmals in voller Pracht ein Luxushotel mit Über-Wasser-Bungalows, sehr malerisch und reizvoll, aber man sieht kaum Leute im Wasser, und ich könnte mir vorstellen, dass es da unten auch ziemlich stickig sein kann. (Später hören wir von einigen Mitreisenden, die den Overnight Ausflug in so ein Luxushotel gebucht hatten, dass es sich durchaus gelohnt habe! Aber für eine Nacht 659 €? Hmm…)

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    Am Ufer sind einige Ortschaften, wo die normalen Mooreaner wohnen. Mata zeigt uns sein Dorf und seine Schule. Moorea wird übrigens Mo-orea gesprochen, also jedes „o“ wird ausgesprochen. Es gibt einen regen Fährverkehr nach Tahiti, das in Sichtweite liegt, ca 17 km entfernt. Viele pendeln nach Papeete zur Arbeit, und am Fährhafen ist sogar eine Art Park und Ride Parkplatz eingerichtet.

    Zu denken gibt mir die Kriminalstatistik (Mata rät ab, allein im Dunkeln in Papeete unterwegs zu sein...) mit der Reihenfolge 1. Diebstahl, 2. Selbstmord bei Jugendlichen (!), 3. Gewalt gegen Frauen, 4. Drogen und 5. Pädophilie.
    Es sieht hier alles so paradiesisch aus, aber im Hintergrund gibt es doch viele Probleme, Arbeitslosigkeit und Armut. Vor allem die Schließung vom Club Med hat etlichen Menschen die Grundlage entzogen...

    Nach sehr informativen 3 Stunden werden wir wieder zur Pier gebracht. :thumbsup:

    Inzwischen haben wir Hunger bekommen. Ich möchte gerne einmal die hiesige Spezialität Poisson Cru probieren (roh marinierter Thunfisch mit Kokosmilch). Leider hat das kleine Bistro, das uns genannt wurde, keinen Fisch vorrätig, auch Salat gibt es nicht. Dafür landen wir bei einem Cheeseburger mit fettigen Pommes, die mir noch Stunden später schwer im Magen liegen. Ärgerlich! <X
    Vor allem, als später andere Artanianer kommen und am Nebentisch köstliche Shrimps mit Knoblauch und Kokosmilch verzehren und davon schwärmen... *grummel* Da dieses Gericht unter „Chinese Dishes“ stand, haben wir es überlesen. Der leckere frisch gepresste Ananassaft tröstet nur wenig. ;(
    Um 14.30 sind wir wieder an Bord für eine kleine Siesta und die obligatorische Kaffeepause
    Um 18 Uhr legen wir bei einem Sundowner ab, um die kurze Strecke nach Papeete/Tahiti zu meistern.

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    Dort legen wir bereits gegen 20 Uhr an, während wir noch beim Abendessen mit unseren üblichen Tischgenossen sitzen. Das Essen ist übrigens nicht besonders gut. Heute haben wir irgendwie Pech mit der Kulinarik! Das Ossobucco ist zadderig und fett. <X Wir kommen zunehmend zu der Erkenntnis, dass uns das Essen auf der Etappe vorher mit dem Küchenchef Jörg Schwab wesentlich besser geschmeckt hat.
    Trotzdem werden wir einigermaßen satt. Aber eben nicht auf leckere Art...

    Heute Abend hat sich eine Folkloregruppe aus Tahiti angesagt. Entsprechend voll wird es hinten in der Phoenixbar.

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    Die Leute stehen über alle Etagen verteilt und sehen sich das Spektakel an. Eine Musikgruppe spielt und spärlich bekleidete Männer und Frauen tanzen dazu „original pazifische Tänze“, die bei den Frauen hauptsächlich aus gekonntem Po wackeln zu bestehen scheinen. Mein Geschmack ist das nicht so, aber Cle hat durchaus Spaß daran... ;)

    An Land gehen wir heute nicht mehr.

  • @Soukousa, habt ihr in der Südsee ohne Probleme vor Ort Touranbieter gefunden, oder hattet ihr auch Touren im Voraus gebucht. Wie teuer sind die Touren ca. Pro Person?

    Reisebericht: Dubai mit Muscat mit 4 Vorübernachtungen, Mein Schiff 2, Januar 2016

    https://forum.pooldeck24.de/forum/thread/9018-reisebericht-dubai-mit-muscat-mit-4-vorübernachtungen-in-dubai-14-25-1-2016/


    Dubai - Atemberaubend schön, Costa Classica, März 2013
    Südliche Karibik, Mein Schiff 2, April 2014
    Nördliche Karibik, Mein Schiff 1, März 2015
    Dubai mit Muscat, Mein Schiff 2, Januar 2016

    Kanaren mit Marokko und Madeira, Mein Schiff 4, November 2017

    Östliches Mittelmeer mit Athen, Mein Schiff 4, Oktober 2018

    Dubai mit Oman & Katar, Mein Schiff 4, Januar 2019

    Norwegen mit Spitzbergen & Geirangerfjord, Mein Schiff 4, Juli 2023

  • Hallo Holly @Holly

    praktisch in jedem Hafen waren diverse Touranbieter. Es ist also kein Problem, auf eigene Faust unterwegs zu sein.
    Im Voraus hatten wir nur zwei Phoenix Ausflüge gebucht. Die örtlichen Touranbieter sind meistens günstiger, und die Gruppe ist kleiner. Pro Person so um die 50$.

    LG
    Elisabeth

  • malerischen Kulisse von Moorea

    ich bin überwältigt von den tollen Bildern Elisabeth, wie schön muss erst vor Ort sein...
    Und dann in so einem kleinen Wasserbungalow zu wohnen, ein nein MEIN Traum :love:
    LG
    Bina

  • ich bin überwältigt von den tollen Bildern Elisabeth, wie schön muss erst vor Ort sein...
    Und dann in so einem kleinen Wasserbungalow zu wohnen, ein nein MEIN Traum


    Ja, dem stimme ich auch vollstens zu.
    Nur wohnen auf so einem Eiland, vielleicht ist das dann ein bisschen wie die Malediven, ein bisschen langweilig? Gibt es ausserhalb dieser Luxushotels eine Ortschaft mit diversen Lokalen? Aber wegen der Kriminalität?
    Schön ist es aber trotzdem, den Bericht zu lesen und die Bilder anzuschauen, liebe @Soukousa
    man fühlt sich direkt auf das Schiff und der Reise versetzt.

  • Reisetagebuch Papeete / Tahiti / Franz.Polynesien 11.03.2018:

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    Um 6.40 werden wir durch den Weckservice des Telefons wach. Unser Ausflug startet schon um 8.15, deshalb stehen wir so früh auf. Bis man seine morgendlichen Verrichtungen alle geschafft hat braucht es halt Zeit... ^^

    Wir sitzen im Bus 2 des Ausflugs „Tahitis Natur“. Die Busse starten etwas gestaffelt, was an den Haltestellen ganz angenehm ist. Unsere Reiseleiterin ist eine Deutsche und von Beruf ganz offenbar Lehrerin, und zwar vermutlich eine Grundschullehrerin. :rolleyes: Sie bringt zwar etliche Informationen, dies aber auf eine Art, die uns bald auf den Wecker geht. Der arme Reiseleiterlehrling an ihrer Seite tut uns etwas leid, weil er ständig verbessert wird, wenn er auch mal etwas sagen darf.
    Wir haben fast Sorge, dass es nach dem Ausflug heißt „Hefte raus, Klassenarbeit!“ <X Aber so weit geht es zum Glück nicht, und uns gefällt der Ausflug trotzdem. :D

    Es geht zunächst zum Point Venus an der Nordostküste, wo die ersten Europäer gelandet sind. Dort ist ein Leuchtturm aus Korallenstein, dahinter ist ein öffentlicher Strand. Der Strand ist sehr feinsandig, aber mit schwarzem Sand bedeckt. Da Sonntag ist, sind viele Tahitianer Familien unterwegs und baden.

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    Es geht weiter über die Küstenstraße am östlichen Ufer entlang mit zum Teil wunderbaren Ausblicken auf das Wasser, die Buchten und die Berge.

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    Dabei erzählt Frau Lehrerin viel über Land und Leute. Nach einer Erfrischungspause besuchen wir einen schönen botanischen Garten.

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    Auf dem Rückweg halten wir an einem Blowhole. Dort wäre ich gern länger geblieben. Zu spektakulär ist der Blick auf die Brandung und auf die Surfer.

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    Aber huschhusch weiter, denn bei den Vormittagsausflügen gibt es wohl die Regel, die Gäste noch pünktlich zum Mittagessen zum Schiff zu bringen. Das klappt auch einigermaßen, und auch wir können noch einen Salat essen.

    Nach einem Pläuschchen mit Katharina gehen wir noch einmal in die Stadt. Wegen der geschlossenen Geschäfte am Sonntag ist aber überall völlig tote Hose. Auch Caches finden wir nicht mehr.

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    Nur die von Katharina empfohlene Kirche gefällt mir sehr gut mit ihren polynesischen Glasfenstern.

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    Dann noch einen Bummel an der Marina entlang, und dann zurück zum Schiff. Wir kommen zufällig zeitgleich mit der Rückkehr eines Tagesausflugs an und erschleichen uns ein Glas Begrüßungssekt *hihi* :D (Nur die Passagiere, die einen Tagesausflug über Phoenix gebucht haben, bekommen bei der Rückkehr ein Glas Sekt kredenzt, alle andere gucken in die Röhre… =O )

    Um 18 Uhr werden wir ablegen, und dann schauen wir mal, was Fritze heute wieder gekocht hat...

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    Es schmeckt dann doch besser als am letzten Abend, wobei das Fleisch etwas wärmer hätte sein können, aber das ist meckern auf hohem Niveau. 8)
    Auch heute gibt es keine Show für uns. Inzwischen ist Cles Erkältung aufgeblüht und meine klingt allmählich ab. Morgen ist noch einmal Landtag, da schonen wir uns heute Abend.
    Gute Nacht!

  • Hallo Soukousa
    Zufällig bin ich auf deinen Reisebericht gestossen
    Den ersten Teil der Reise haben wir auch mitgemacht
    Dann hatten wir das Nachprogramm Singapur
    Dein Bericht ist schön geschrieben und es war ja auch eine
    Traumreise.
    Lg Doris

  • Reisetagebuch Rangiroa / Tuamotu Atoll / Franz.Polynesien 12.03.2018:

    Wir haben uns wieder den Wecker gestellt, um die Einfahrt in die Lagune nicht zu verpassen, also ist um 6 Uhr die Nacht vorbei. Als wir aufwachen fährt die Artania an der langen Inselkette entlang. Es ist kaum zu erkennen, wo die Lücke ist, durch die wir durchmüssen, aber dann sehen wir sie. Sie wirkt ganz schön schmal, links und rechts sind mächtige Brecher, das Wasser ist aufgewühlt und wild. Als wir durch die Passage sind, wird es plötzlich ganz ruhig. Die Lagune ist riesig, die andere Seite ist nicht auszumachen.

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    Gegen 9.00 Uhr tendern wir allmählich an Land, wo zwei Südseeschönheiten uns tanzend empfangen, und auch die üblichen Souvenirhändler und Tour Anbieter ihre Stände aufgebaut haben.

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    Nach 200 Metern kommen wir zu einem kleinen Supermarkt, vor dem zwei pinkfarbene, etwas rostige Räder stehen. Ob die zu mieten seien? Jawohl, 15 Dollar pro Tag.
    Wir greifen zu. Eine Gangschaltung benötigen wir bei der flachen Insel nicht. Auch der Wind ist nicht so stark, also bestes Radelwetter. ^^

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    Aber warm ist es! Die einzige Straße bietet überhaupt keinen Schatten. Sie führt zum Teil am Ufer entlang mit tollen Ausblicken auf das Meer, zum Teil durch Buschland, zum Teil durch bewohntes Gebiet, wobei alles sehr verschlafen und ruhig wirkt. Viele Touristeneinrichtungen stehen leer. Es ist keine Saison. Auch der Flughafen ist völlig ruhig und leer - zumindest auf dem Hinweg.

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    Rangiroa International Airport 8) :

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    Hier ereilt uns ein kräftiger Schauer, den wir unter einem Vordach trocken abwarten können. Ein wenig später kommen wir in die Gegend, wo der einzige Cache der Insel versteckt ist bzw sein sollte an einem Stück Treibholz vor einem Hotel. Wir kommen dort mit einem jungen Mann ins Gespräch, der schon einmal etwas über Geocaching gehört hat. Er ist der Gärtner des Hotels und weist vage in eine Richtung. Dort würden die Leute immer suchen... Nun, wir finden nichts und platzieren eine neue Dose. Vorher stärken wir uns aber in der Strandbar des schönen Hotels mit einer Cola. Auch das Internet können wir hier nutzen. Sehr schön! :D

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    Wir bummeln allmählich weiter und kommen in den Hauptort der Insel, Avatoru. Auch hier ist alles verschlafen und ruhig. Die Kirche sieht von außen sehr hübsch aus. Leider ist sie geschlossen wie auch die wenigen Läden, die wir sehen. Aber inzwischen ist ja auch Mittagszeit geworden.

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    Am Ufer kommen wir zu einem kleinen offenen Restaurant, vor dem ein Twizy steht. Die Fahrer - ein älteres Ehepaar von der Artania - sitzen unter einem schattigen Baum und laden uns freundlich an ihren Tisch ein. Hier bestellen wir endlich einmal Poisson Cru, das hiesige Nationalgericht, bestehend aus rohem Thunfisch mit Kokosmilch, Limone und Salat. Dazu gibt es Reis. Es schmeckt lecker, aber wir haben die Größe der Portion unterschätzt und müssen leider die Hälfte stehen lassen.

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    Vor der Rückfahrt habe ich leichte Bedenken wegen des Gegenwindes, aber es wird halb so schlimm. Auch einen weiteren Schauer können wir geschützt unter dem Vordach eines Ladens abwarten, so dass die Radtour richtig Spaß macht, obwohl der Schweiß in Strömen fließt.

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    Um 14.30 geben wir die Räder wieder ab. Jetzt steht noch ein letztes Bad in der Lagune auf dem Programm. Das Wasser ist wieder herrlich türkisfarben und sehr warm. Es ist einfach nur schön! Cle versucht sich noch einmal am Schnorcheln, gibt aber bald entnervt auf wegen beschlagener Scheibe und Wasser in der Nase. Ich habe meine Schnorchel Ausrüstung gar nicht erst mitgebracht. Irgendetwas Grundsätzliches machen wir immer noch falsch... :/ Aber die Badeschuhe leisten gute Dienste. :)

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    Gegen 16 Uhr kehren wir hochzufrieden und sonnendurchglüht zurück aufs Schiff. Cle legt sich erst einmal ein wenig hin, und ich suche Katharina in der Phoenix-Bar, um mir von ihrem aufregenden Tag berichten zu lassen.

    Auch die Ausfahrt aus der Lagune ist wieder spektakulär!

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    Passend zu unserem Reisegebiet gibt es ein spezielles Abendessen (heute wieder ausgesprochen lecker!).

    Der Tag endet dann mit einer Reihe von Hiobsbotschaften. Die Kreuzfahrtdirektorin hält eine Standpauke und mahnt zu einem friedlichen Miteinander. Offenbar ist es in den letzten Tagen zu einer Reihe unangemessener Ereignisse gekommen bis hin zu Prügeleien zwischen Passagieren. =O
    Nicht zu fassen! :thumbdown:

    Dann werden wir über eine Routenänderung informiert. Die Wetterbedingungen und vor allem der Wind lassen ein Tendern auf Hiva Oa mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu. Man wolle uns vor den vielen Seetagen bis Acapulco aber noch einen Landgang ermöglichen und habe sich nach Rücksprache mit den Lotsen und mit der Phoenix-Zentrale in Bonn entschieden, nach Nuku Hiva umzurouten. Na prima! Also war die Planung umsonst. Kein Jaques Brel, kein Gauguin, keine Caches! Wir tragen es mit Fassung und beschließen, im Internet nachzusehen, ob es auf Nuku Hiva vielleicht doch noch einen Cache gibt.

    Beim Abendessen erfahren wir, dass eine unserer Tischgenossinnen bei ihrem Landausflug kollabiert ist, vermutlich wegen ihres Infekts und einer Exsikkose. Sie musste notfallmäßig zurück zum Schiff, wo die Ärzte aber mit einem weiteren Notfall beschäftigt waren. Wir sind sehr betroffen, als wir erfahren, dass eine andere Frau einen Herzinfarkt hatte und gestorben ist. Der arme Mann! Wie schrecklich muss es für ihn sein so allein auf seiner Kabine mit seiner Trauer...
    Uns zeigt es jedoch mal wieder, dass wir uns über jeden einzelnen Tag freuen sollten und ihn nicht für selbstverständlich halten sollten.

  • Da habt Ihr einen wunderschönen Tag gehabt und dafür gibt es den Daumen hoch.
    Bei den Bericht über den Todesfall, fängt man richtig an nachzudenken. :(

  • Das ist wirklich sehr tragisch was da passiert ist. Es wird dann ja wahrscheinlich nach der schnellsten Möglichkeit gesucht, den Ehemann von Bord zu bringen und die verstorbene Frau auch :|
    .
    .
    .
    Das mit den Rädern war ja eine tolle Sache Elisabeth

  • Reisetagebuch Nuku Hiva/ Marquesas Inseln / Franz.Polynesien 14.03.2018:

    Um 7.00 Uhr kommen wir bei Nuku Hiva an, unserer letzten Südsee-Insel. Nuku Hiva gehört zur Nordgruppe der Marquesas-Inseln, die janz weit draußen liegen. Mit ihren felsigen Küsten, den schroffen Hügeln und wenig Wald wirkt die Insel auf uns nicht mehr so südseemäßig wie unsere letzten Ziele.

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    Als wir in die Bucht von Taiohae einbiegen staunen wir nicht schlecht. In der pole position liegt bereits ein anderes Kreuzfahrtschiff, die Oceania Marina.

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    Deshalb können wir nicht ankern, sondern wir driften hin und her. Auch die Pier müssen wir uns mit der Marina teilen. Im Wechsel darf mal das eine und mal das andere Tenderboot anlegen.
    An der Pier werden wir wie üblich musikalisch empfangen von zwei wild aussehenden Kriegern mit Trommel und Muschelhorn.

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    Ansonsten bin ich etwas enttäuscht. Zu viele Touristen, zu viele Autos, zu viel Zivilisation! So einsam liegende Inseln hatte ich mir irgendwie exotischer und wilder vorgestellt...
    Aber es ist zum letzten Mal Land unter unseren Füßen, und das nutzen wir für einen Spaziergang durch den Ort.

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    Gestern schon hatten wir uns den einzigen Geocache hier herausgesucht. Leider liegt der auf einem Privatgrundstück, das von Hunden bewacht wird. :/ Wir trauen uns nicht drauf und machen ein paar Fotos als Nachweis, dass wir wirklich hier waren.
    Später hören wir, dass das Haus von Kevin und Annabella bewohnt wird, die eine Boutique an der Pier betreiben. Wir treffen Annabella sogar, und sie weiß von dem Cache. Im Prinzip dürften wir ihr Grundstück betreten, aber die Hunde....! So belassen wir es bei den Fotos.

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    Auf dem Weg durch den Ort sehen wir uns noch die Kathedrale Notre Dame an, recht modern von 1975 mit schön geschnitzten Skulpturen und erbaut aus verschiedenfarbigen Steinen von 6 Marquesas-Inseln.

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    Dann kommen wir zum Pae Pae Vehine, einer Art traditioneller Fest-Plattform mit Skulpturen lokaler Künstler.

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    Es ist recht warm, und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Zwischendurch fallen immer mal einige Tropfen Regen. Mir ist flau. Da tut eine Colapause in einer kleinen Pizzeria gut, und schnelles WLan gibt es auch für einen Gruß nach Hause.

    Pünktlich für das Mittagssalätchen kehren wir auf die Artania zurück. Vom Balkon aus sehen wir noch einen großen Rochen, der zunächst wie ein weißes Laken im Wasser aussieht und dann aber mit ganz langsamen Bewegungen weiterzieht.

    Um 14 Uhr gehen wir auf Deck 4 und gönnen uns einen Abschiedscocktail zum letzten Mal Ablegen mit letzten Mal Typhon und letzten Mal Auslaufmusik.

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    Jetzt kommen 6 Seetage, und dann geht es nach Hause. Uns beschleicht leise Wehmut… :/
    Zur Kaffeepause ist im Foyer des 4 Jahreszeiten eine stimmungsvolle Eisskulptur aufgebaut: Goodbye Südsee!

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  • Reisetagebuch auf See 15.03.2018 bis 20.03.2018:

    6 Seetage...! Wie laaangweilig...! =O

    Langweilig? Keineswegs! Im Gegenteil – wir lieben Seetage! :D
    Gerade nach den vielen Eindrücken der letzten Wochen brauchen wir jetzt Zeit und Muße, das Erlebte sacken zu lassen, unser Reisetagebuch zu aktualisieren, aufs Meer zu schauen und möglichst viel Seeluft zu tanken, von der wir zu Hause dann zehren können.

    Wir haben im Laufe der Zeit unsere eigene Seetags-Routine entwickelt:
    Meistens werden wir mit Sonnenaufgang wach. Dann wird erst einmal auf dem Balkon nach dem Wetter gesehen bei einem Nespresso (für mich) und einem Imbiss aus dem Obstkorb (für Cle).
    Ich hatte mir von zu Hause ausreichend Kapseln meines Lieblings-Nespressos mitgebracht… ^^
    Dann geht es nach der Dusche irgendwann zum Frühstück ins Restaurant Artania. Anschließend wird es Zeit „mal draußen nach dem Rechten zu sehen“.

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    Bei unserem Rundgang über die verschiedenen Decks treffen wir meistens den einen oder anderen unserer Bekannten und lassen uns erzählen, was wir wieder durch unser früh in die Koje gehen alles versäumt haben. ;)

    Im Laufe des Vormittags gibt es dann oft irgendeine Veranstaltung, die uns interessiert oder wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen an Deck und lesen.

    Auch eine weitere Äquatortaufe gibt es.

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    Und schon ist wieder Zeit für die nächste Nahrungsaufnahme… Der Mittagssalat wird gewöhnlich oben im Selbstbedienungsrestaurant Lido eingenommen.
    Es folgt eine Siesta, aber nicht zu lange, denn es gibt um 15 Uhr wieder einen Tanzkurs! Diesmal lernen wir Salsa. Am letzten Seetag laden unsere Tanzlehrer zu einer Art „Abschlussball“. Bei einem Glas Sekt werden alle Tänze dieser Reise (Tango, Bachata, Salsa) wiederholt, und wir bekommen eine nette Abschiedskarte von den beiden.

    Am zweiten Seetag haben wir nach dem Mittagessen die Möglichkeit, an einer Küchenführung teilzunehmen. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen! Wir werden vom 2. Küchenchef vom Treffpunkt abgeholt und mit einem Glas Sekt begrüßt. Es ist eng und laut dort in der Küche. Im Moment ist gerade nicht viel los, das Mittagessen ist erledigt, für die Kaffeestunde werden ein paar Wagen mit Kuchen herumgeschoben, und fürs Dinner ist noch nicht viel zu sehen. So etwa 10 Köche und Abwäscher kann man hier und dort sehen.

    Auch das Filmteam von Verrückt nach Meer ist gerade tätig und filmt die beiden lustigen Küchenpraktikantinnen, die wir in der nächsten Staffel erleben werden:

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    Wir sehen die kalte Küche, die Suppenküche, die heiße Küche und die Backstube. Es ist sehr interessant!

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    Danach müssen wir uns etwas sputen, damit wir vor dem Bingo noch etwas von der täglichen Kaffeestunde abbekommen… Was für ein Stress! =O^^

    Beim Bingo gewinnen wir fast nie etwas, aber es macht trotzdem Spaß! Es ist auch lustig zu beobachten, mit welchem Ernst, ja sogar Fanatismus, manche an diesem Glücksspiel teilnehmen und auf ihre Stammplätze beharren.

    Ab 17.30 ist in den Bars Happy Hour, d.h. es gibt alle Cocktails und Longdrinks zum halben Preis. Die Phoenixbar am Heck eignet sich bestens für einen Sundowner.

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    Danach machen wir uns fertig für das Abendessen im Restaurant Artania. Anschließend folgt ein Spaziergang auf Deck 4, ein Absacker in der Phoenix Bar oder wir besuchen eine Show in der Atlantik Showlounge.

    Hier können wir allen künftigen Artaniafahrern zwei Shows ganz besonders empfehlen:
    1. „We love to dance“, eine Tanzshow mit Gästebeteiligung, sehr professionell und nicht zum Fremdschämen wie man vermuten könnte und
    2. „Nacht der Vampire“, zu der wir zunächst so gar keine Lust hatten. Das ist dann aber eine ausgesprochen positive Überraschung! Die Showlounge ist herrlich geschmückt mit Spinnweben, Gerippen, Spinnen etc., auch die Kellner sind entsprechend hergerichtet. Die Show selbst ist angelehnt an das Musical mit schöner Musik, toller Kulisse, Kostümen und vielen Teilnehmern aus allen Bereichen der Crew. Selbst der Kapitän steht in einer Nebenrolle auf der Bühne. Wir sind sehr begeistert!

    Am letzten Seetag ist vor dem letzten Gala Abend die obligatorische Verabschiedung der Gäste in der Atlantik Showlounge. Kreuzfahrtdirektorin und Kapitän halten Abschiedsreden und erheben dann das Glas auf unser aller Wohl und eine gesunde Rückreise.

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    Und spätestens bei der Eisbombenparade zum Radetzkymarsch habe ich einen Kloß im Hals… Nein, ich will noch nicht nach Hause! :/

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    Und so sind 6 Seetage ruckzuck vergangen, und der letzte Hafen unserer Reise naht…