Gut gestärkt erreichen wir dann die Talstation des knapp 1.000 m hohen Mont Tremblant.
Zunächst müssen wir einen ersten, kostenlosen Teilabschnitt in offenen Gondeln überwinden.
Oberhalb des Ortes angekommen, entschwindet unsere kanadische Reiseleitung, um die vorbestellten Gondeltickets abzuholen.
Während wir warten, findet ein Interview statt.
Ich hatte noch gar nicht berichtet, dass uns heute Morgen ein zweites junges Paar aufgefallen ist. Und dieses junge Paar samt einem vierköpfigen Filmteam von VnM hat just unseren Bus für ihren gemeinsamen Ausflug ausgewählt. Wir wurden kurz gefragt, ob jemand Einwände hätte, was nicht der Fall war.
Nach Verteilung der Gondeltickets bekommen wir zwei Stunden Freizeit, um den Berg zu erkunden. 21 Can $ kostet die Gondelauf- und Abfahrt, für uns allerdings bereits im Ausflugspreis enthalten.
In einer geschlossenen Gondel mit Platz für etwa 6 Personen geht es jetzt auf 900 Höhenmeter bergauf.
Und was wir aus der Gondel heraus sehen (man kann die Fenster öffnen für bessere Fotoaufnahmen) verschlägt uns schier den Atem. Aber seht selbst:
Oben auf dem Berg zeigt die Wetterstation 14 Grad. Die Sonne scheint zwar, aber es ist auch ganz schön windig.
Wir können uns gar nicht sattsehen an der Farbenbracht und nur ein Blick auf die Uhr zwingt uns dann, so langsam die Rückfahrt nach unten anzutreten.
Wenn das kein genialer Indian Summer ist, was dann?
Die Rückfahrt nach Montreal dauert knapp 2 Stunden. Alle Gäste im Bus schwelgen in schönen Erinnerungen. Toll war es.
Zurück auf dem Schiff findet dann auch zeitnah die SNRÜ statt. Dazu muss man die in der Kabine befindliche Rettungsweste mitnehmen, aber noch nicht anlegen. Das entsprechende Procedere wird erst in der jeweiligen Musterstation erklärt und dann wird man aufgefordert, die Weste anzulegen.
Danach wird man Gruppen weise auf Deck 4 zu dem jeweiligen Rettungsboot geführt.
Vom Auslaufen haben wir leider irgendwie nicht so viel mitbekommen. Ich habe auch nur wenige Fotos gemacht.
Spektakulär war es nicht. Es gibt allerdings gratis Sekt an Deck und eine – uns unbekannte – Abschiedsmelodie (Trompetensolo) wird gespielt.
Fortsetzung folgt
