Reisebericht: Ostsee Baltikum mit Danzig auf der Mein Schiff 6 (08.07.-18.07.2017)

  • Liebe Forenmitglieder,

    hier mein erster Reisebericht.
    Es geht um unsere erste Mein Schiff Kreuzfahrt auf der neuen "6".
    Unsere Route nannte sich Ostsee Baltikum mit Danzig

    Die Reise begann mit der Vorbereitung.
    Es wurde Ausschau nach Tipps für diese Route gehalten und Pooldeck24 entdeckt. Ein Riesenglück kann ich heute voller Überzeugung sagen. Wir konnten so viele Tipps zu den Häfen und bzgl. der Ausflugsziele sammeln, die uns auf der Reise sehr zugute kamen.
    Dann musste ich mir für ein privates Treffen in Sankt Petersburg einen Visumsantrag für die Russische Föderation stellen. Dies war auch nicht ohne. Dazu mehr im Visum-Thema ( St. Petersburg - Touristenvisum ) .

    Leider gab es direkt vor der Reise einige Faktoren, die einen normalen Reiseantritt deutlich beeinträchtigten und so direkten Einfluss auf unsere Reise hatten.
    (langes Warten auf das Visum bis einen Tag vor Abfahrt, Bauamt hat eine Woche vor Abreise sehr komplizierte Anmerkungen zur Fertigstellung eines "kleinen" Umbaus -> 3 Besuche parallel zur Arbeit, dann noch eine Schramme an unserem parkenden Auto einen Tag vor Abreise, die auch noch "abgewickelt" werden wollte)

    Somit war es ein recht ungeordnetes Kofferpacken und die Anfahrt begann.

    Anreise nach Kiel einen Tag vor der Kreuzfahrt.
    Im Vorfeld war schon für den G20 Gipfel einiges kommuniziert. So hatte die Bahn einige Verbindungen geändert und andere Verbindungen angeboten.
    Wir hatten ab Frankfurt eine Direktverbindung nach Kiel gebucht, die bis zu diesem Freitag auch Bestand hatte und ohne Einschränkungen stattfinden sollte.
    Insofern ruhig aufgestanden und alles ins Auto gepackt. Auf dem Weg zur Zubringer-S-Bahn kam dann der Verspätungsalarm. Die Zug in Frankfurt habe +25 Minuten Verspätung. Nach kurzer Überlegung nahmen wir dann doch die geplante S-Bahn und nicht die 15 Minuten später.
    In Frankfurt am Südbahnhof dann auch auf dem Gleis die Anzeige +25 Minuten. Was also machen? Viele sind dann runter zum Bäcker. Ich bin mit Sohn ein paar Schritte gegangen und wollte noch 1-2 Getränkeflaschen für die lange Fahrt kaufen. Kaum im Supermarkt um die Ecke angekommen ein Anruf meiner Frau: Die Bahn fährt gerade ein! Die Leute würden ziemlich aufgeregt alle an den Gleis laufen.
    Wohl gemerkt, das war 2 Minuten nach der planmäßigen Zeit, auf der Tafel stand immer noch +25 Minuten. Wir also die Beine in die Hand genommen und die 500-700 Meter in Rekordzeit zurückgelegt. Auf der Rolltreppe stand immer noch die Verspätung, aber der Zug war auch nicht an dem angezeigten Gleis, sondern gegenüber. Meine Frau mit den ganzen Koffern stand da und wartete, die Türen gingen gerade alle zu und wir liefen zur Schaffnerin noch zwei Wagons nach vorne um einzusteigen. Total durchnässt mit Adrenalin bis unter den Haarschopf mussten wir dann im Zug noch 5 Wagen durchqueren bis zu unseren Plätzen. Es wurden dann noch ca. 5 Minuten weitere Gäste vorne bei der Schaffnerin eingelassen...

    Nun also 4,5 Stunden zurücklehnen und runterkommen? Nun ja, ein kurzes Gespräch mit dem Bauamt war noch ok. Dann kam auf Höhe Göttingen allerdings die Durchsage aufgrund von "technischen Problemen" ende der Zug diesmal außerplanmäßig in Hamburg Harburg. Nun gut, diesen Bahnhof lernten wohl noch weitere Gäste kennen. Also via Harburg (S-Bahn) und Altona (Regionalbahn) weiter. Dumm leider, waren hier die Rolltreppen und Fahrstühle defekt. Murphy macht keinen Halt, wenn er zuschlägt.
    Die Fahrt durchs G20-Hamburg war gespenstisch.

    Nun gut. Letztlich waren wir relativ gut weiter gekommen und in Kiel nur mit einer Stunde Verspätung zur geplanten Ankunft. Allerdings deutlich ausgelaugter als geplant.

    Unser Hotel in Kiel war ok. Ein großes Zimmer, ordentliches Frühstück direkt in Bahnhofnähe. Hier half uns der Rezeptionist immerhin beim Tragen in den zweiten Stock (einen Fahrstuhl hatte das Hotel nicht).

    Kurzer Eindruck zum Zimmer:

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    Nach Abstellen der Koffer haben wir uns dann in Kiel ein wenig die Beine vertreten, jedoch auf eine größere Tour verzichtet.
    Ein wenig Hafen mit betrachten einiger sehr großer Fähren von Stena sowie ColorLine und Spaziergang durch das Stadtzentrum plus Abendessen, dann ging es wieder ins Hotel.

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    Am nächsten Morgen zeigte sich, dass die wechselnden Verhältnisse im ICE (mal kalt, mal warm) unserem Sohn ordentlich zugesetzt hatten und er unter Halsschmerzen litt. Somit kehrten wir auf dem Weg vom Hotel zum Schiff noch in einer Apotheke ein. Wir liefen dann direkt zum Ostsee Kai und verzichteten auf den Shuttle-Bus. Die Strecke lässt sich auch gut erlaufen und wir hatten mehr als genug Zeit nach Verlassen des Hotels.
    So konnten wir auch feststellen, dass an diesem Tag CSD in Kiel geplant war

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    Vorbei an der MSC Fantasia erreichten wir dann den Ostsee Kai.
    Am Hafen konnten wir dann auch schon kurz nach 11 Uhr unsere Koffer abgeben. Und ich hatte noch Zeit den Hotelschlüssel noch vor dem Einchecken wieder dem Hotel zurück zu bringen. Auf die Reise wollte ich ihn dann doch nicht mitnehmen.

    Die Abwicklung beim Einchecken war in Ordnung. Es war schon um 11 Uhr ordentlich voll, auch wenn der Check-In erst um 12 Uhr begann. Wir wunderten uns allerdings, wie wenig Kinder und Jugendliche in (unserer) Ferienzeit in der Schlange befanden.
    Direkt hinter dem Check-In wurde unser Sohn gleich von den Kinderbetreuern begrüßt und ihm kurz erklärt, wie der Kidsclub im Schiff funktioniert. Dazu erhielt er gleich das Band für die uns zugeordnete Musterstation (damit er im Notfall direkt dorthin gebracht werden kann und wir ihn dort wiederfinden).

    So ging es dann über Deck 4 an Bord:

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    Und wir konnten das Schiff erkunden, bevor wir dann ab 15:00 auf die Kabine konnten.
    Dies habe ich hier genauer beschrieben Mein Schiff 6 Balkon-Kabine 8155
    Unsere Koffer warteten schon vor der Kabine.
    Beim Auspacken zeigte sich letztlich noch, dass ich die Ladegeräte für unsere kleinen Kameras vergessen hatte (also die vom Junior und unsere Canon G16). Dort blieben also für die Reise nur 2 volle Akkus. Da wir schon an Bord waren und uns in Kiel nicht auskannten ließ sich das nicht ändern. Für die große Kamera war immerhin das Ladegerät mit dabei.

    Kurze erste Eindrücke von Bord vor Bezug der Kabine

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    So das war es erst einmal.
    Wie man sieht ist noch viel Platz an Bord.

    Auch wenn es bisher nur die Anreise war. Das Chaos sollte damit im Wesentlichen auch durch sein ;-) .

    Es geht bald weiter mit dem ersten Tag an Board und dem 1. Seetag

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Guten Morgen @eagle

    eigentlich stellt man sich die Anreise wohl etwas entspannter vor. :/
    Ich freue mich über deinen Bericht von der Cruise und sage schon jetzt einmal,
    vielen Dank.
    LG Kaline

  • @eagle

    Guten Morgen!

    Danke schön, dass Du uns diesen Bericht schenkst. Die Anreise war ja nun alles andere als entspannend. Da hoffe ich aber sehr, dass es dafür der Rest der Reise war. Bin gerne dabei.
    LG
    Angela

  • @eagle
    Hurra, er beginnt, Dein angekündigter Reisebericht.
    Die Anreise war ja schon einmal stürmisch und nicht so wirklich entspannend. Gut dass Ihr noch eine Vorübernachtung in Kiel hattet.

    Vergessene Ladegeräte = schiet. Ich empfehle für zukünftige Reisen eine abzuhakende Packliste. Sehr nützlich.

    Jetzt freue ich mich aber Euch auf die Kreuzfahrt zu begleiten.
    War das eigentlich Eure allererste überhaupt oder die erste mit TC ?

    LG
    Siegrid

  • Da reise ich auch sehr gerne mit - die Ostseetour haben wir von 2013 in sehr positiver Erinnerung. Danke für Deine Mühe !

    Gruß Joni

    Leider schon vorbei:

    MSC Armonia Östliches Mittelmeer 06/2011
    Costa Pacifica Metropolen der Ostsee 08/2013
    Mein Schiff 1 alt Hamburg trifft Mallorca 09/2015
    Mein Schiff 3 Südnorwegen mit Kopenhagen 08/2017

    Mein Schiff 1 Hamburg nach New York 08-09/2022

    Mein Schiff 7 Kanaren mit Madeira 12/2024 - 01/2025

    MSC Preciosa Norwegen mit Nordkap 06/2025

    Traumreise ohne Schiff:

    Mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas 08/2018


  • Vergessene Ladegeräte = schiet. Ich empfehle für zukünftige Reisen eine abzuhakende Packliste.
    ...
    War das eigentlich Eure allererste überhaupt oder die erste mit TC ?

    Ja, das passt schon alles. Die Liste haben wir bisher nie gebraucht und wird sich es auch nicht.
    Ich fange eigentlich immer eine Woche vorher an den ganzen Technikkram in einen Korb zu werfen, dessen Inhalt unbedingt mit muß.

    Diesmal ging das halt verloren in Besuchen beim Amt und Gesprächen mit dem Architekten, den Unfallpartnern, deren Versicherung und der Werkstatt. Ach ja und der Sky Vertrag lief aus und die haben mir 4 mal meine alten Konditionen zur Verlängerung zugesagt und es jedesmal nicht geschafft die besprochenen Inhalte ins System einzugeben, so das ich alle Geräte von denen zurückgeschickt habe nach ca. 10 Telefonaten. Dazu noch die schlechte Übergabe auf der Arbeit bis mitten in der Nacht im Homeoffice. Ich denke eine Liste hätte hier auch nur bedingt Berücksichtigung gefunden, da es einfach wirklich chaotisch war.
    Ich bin mir aber sehr sicher, das es in dieser Form nie wieder so passieren wird. Es war ja durchaus noch mehr nicht dabei.

    Aber ich habe versucht diese Themen ein wenig raus zu halten, denn über jeden einzelnen Punkt könnte ich einige Seiten schreiben ;) .


    Zur ersten KF.
    Ja es war die erste TC Fahrt von uns.
    Wir waren bisher dreimal in warmen Gewässern mit AIDA unterwegs und da eigentlich ganz zufrieden.
    Bei der Buchung der Reise im Herbst 2016 haben wir dann im Reisebüro gesessen und geschaut, was in der Ostsee gerade verfügbar war. Dort waren dann die möglichen Kabinen bei TC und AIDA preislich gleich und wir offen und interessiert bzgl. Mein Schiff. Insofern war die Entscheidung schnell gefallen.

  • @eagle
    Auch ich verfolge deinen Bericht mit Spannung. Vor allem Reise mit jüngerem Kind in die Ostsee. Wäre toll, wenn Du ein bisschen berichten könntest, wie dei Junior die Reise empfunden hat - habe auch zwei Kinder und da ist das sehr interessant für mich. Ich musste bei deinem Bild von eurer Kabine lachen - genauso gebannt wie dein Sohn würde meiner auf den Bildschirm gucken :-)

    Viele Grüße Tina

  • Hallo Tina @Sola76 ,

    gerne, ich werde ihn immer mal fragen, nach einzelnen Punkten.

    Wir haben ihn bisher immer einbezogen in unsere Ausflüge und diese entsprechend interessant gemacht. Dennoch war natürlich die Konkurrenz Kids-Club immer groß. Dies hatten wir letztes Jahr bei unserer Südostasien KF durch seine eigene Kamera gut in den Griff bekommen. Er hat da mit vollem Elan viele (auch schöne) Fotos geschossen und viel Spaß gehabt.
    Deshalb war die Sorge diesmal durchaus vorhanden, dass das fehlende Ladegerät hier ein Faktor werden könnte. Wurde es letztlich zum Glück nicht.


    Vielleicht hier etwas entkoppelt vom eigentlichen Bericht zu den Kinder-Angeboten.
    Wir haben uns mit den Betreuern unterhalten. Sie sagten, dass die Ostsee-Route auch in den Ferien schon deutlich geringer von Kindern gebucht ist, als die wärmeren Routen.
    So waren wohl rund 300 Kinder/Jugendliche an Bord, wobei 600-700 normal in den Ferien wären.
    Bei den Mittelmeer-Touren sind es wohl deutlich über 1500 Kinder zu dieser Jahreszeit.

    Im Kinderclub waren es im Grundschulalter laut deren Aussage gegen Ende der Reise rund 30-40 Kinder mehr oder weniger regelmäßig im Club.
    Es wurden regelmäßig Schnitzeljagden und ähnliche Bewegungsspiele quer über das Schiff gemacht. Dennoch haben sich die Kinder dabei meist unauffällig verhalten bzw. waren in kleinen 4er Gruppen unterwegs, so dass es nicht zu laut wurde.
    Dazu kamen noch Bezahlangebote wie z.B. 3-4 teiliger Detektiv-Workshop oder ein Indianertanz-Workshop. Man konnte so auch reichlich zusätzliches Geld (zwischen 29-49 Euro pro Workshop) ausgeben.


    Wir haben auf unsere Anfrage nach einem Besuch auf der Brücke auch verzichtet, da wir den Eindruck hatten, viel zu viel Programm zu haben und hier nicht noch Diskussionen gegen andere Aktivitäten zu haben.

    So enddeckte er für sich auch das Atelier und malte dort regelmäßig an einem Bild.
    Dort gibt es auch Workshops, die allerdings im Prinzip nicht nach WS bezahlt werden, sondern nach "Leinwand". Man kann also so oft man will an seinem Bild weitermalen bis man es für fertig erachtet.

    Nicht zuletzt waren natürlich auch die Pools sehr attraktiv, da das Wasser auch gut gewärmt war. Aufgrund seiner Halsschmerzen hat er dies allerdings nur einmal gemacht. Danach war es gleich wieder deutlich schlimmer :( .


    Jetzt habe ich fast das größte Spielzeug vergessen zu erwähnen.


    Die Hinweistafeln mit Touchbedienung waren rege benutzt. Er ist fast an keiner vorbeigegangen, ohne irgendetwas nachzuschlagen oder die aktuellen Brückeninformationen zu prüfen.

  • Danke für die vielen Infos zum Kids Club @eagle ! Die Touch Screens werden meinen Junior auch magisch anziehen ;-)

    Wir fahren ja nächstes Jahr in den Sommerferien eine Nordland Route, ich denke da werden auch nicht so massig viele Kinder mit an Botd sein. Aber langweilig wirds ihm bestimmt nicht so wie ich deinen Schilderungen entnehme :-) Und eigenes Programm hat man ja auch noch....

    Viele Grüße Tina

  • Hallo @eagle,

    sehr schön - mache die Fahrt gern noch einmal mit :thumbsup:

    LG Carsten

    November 2014 : MS 3 : Mittelmeer trifft Atlantik
    Oktober 2015 : MS 1 : Mittelmeer mit Israel
    September 2016 : MS 1 : Hamburg trifft Mallorca
    Juli 2017: MS 6 : Baltikum mit Danzig
    Februar 2018: MS 5 : Dubai mit Indien

    November 2019: mal ohne MS - Garden Route RSA

    September 2020: MS 5 : Adria mit Sizilien und Griechenland umgebucht dank Corona :(

    August 2021: MS1: Norwegen mit Geirangerfjord und Stavanger

    November 2021: aidamar : Kanaren & Madeira

    Juni 2022: MS <3 : Malaga bis Mallorca & Mallorca bis Malta

    September 2023 : MS 5 : Mittelmeer mit Sizilien & Östl. Mittelmeer mit Kreta

    November 2023 : aidastella : feelgood cruise Kanaren

    August 2024 : MS 3: Großbritannien mit Newcastle

    September 2025 : MS 1 : Neuengland und Kanada

    Oktober 2026 : MS 7 : Europas Westküste - ab Hamburg bis Palma

  • Nun gut, die Anreise war ein Abenteuer, aber schriftlich kann man den Stress recht einfach hinter sich lassen. In der Realität ist das leider nicht ganz so einfach.

    Weiter geht es also mit der Ankunft auf dem Schiff und der Abfahrt.

    Die Ankunft war also angenehm und entspannt.
    Auf der Kabine haben wir dann erst einmal die Koffer ausgepackt. Es ist alles gut unter gekommen und war noch Platz für mehr.

    Weiter ging es zum Kinderclub die Räume anschauen und den Junior damit vertraut machen.
    Es sind sehr schöne Räumlichkeiten für die ganz kleinen (leider kein Foto) und die Grundschüler (irgendwie auch nicht wirklich aufgenommen).

    Die Kletterwand hat auf alle Fälle großen Gefallen gefunden und wurde sofort ausprobiert.

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    Dann gleich die Anmeldung im Club gemacht und dem Junior seine Selbstständigkeit (kommen-gehen) bestätigt.

    Zunächst vorbei an der Arena ging es dann an die Außenalster Bar & Grill.
    Sehr angenehm dort. Leckere Häppchen mit tollem Ausblick. Hier haben wir uns regelmäßig und gerne aufgehalten.
    Allerdings war es schon ein wenig eintönig, dass die Snacks über die Reise hinweg die gleichen blieben.

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    Gestärkt wurde die Arena ausprobiert (Bilder späterer Tage).
    Dort konnte man angenehm Fußball oder Basketball spielen. Der Platz war immer rege genutzt.
    Wir haben dort recht selten gemeinsam spielen können, da einfach zu wenig Zeit war. Unser Junior war wohl häufiger auch in der Club-Zeit dort.


    Dann folgte auch schon die Seenotrettungsübung.
    Da wir vorab von der "lockeren" Atmosphäre gehört hatten begaben wir uns schon zeitig in die Diamantbar unserer Musterstation. Mit Sohn konnten wir uns direkt in der Bar setzen und warten. Weitere Gäste wurden dann aufs Schmanckerl und Surf&Turf verteilt. Sitzen konnte allerdings nicht jeder.
    Die Übung an sich bestand nur an der Erfassung der Vollzähligkeit gefolgt von dem Informationsvideo. Die Crew hatte dann noch einige Rettungswesten, die auf Anfrage von den Reisenden angelegt werden konnten.
    Im Kinderclub wurde das am Folgetag noch einmal wiederholt und die Kinder haben mit Spaß die Westen anprobiert.

    Grundsätzlich war dieses Vorgehen deutlich angenehmer als bei AIDA, wo man bis zu einer Stunde herumsteht und mit angelegter Weste auf die letzten Nachzügler warten muss. Da geht vielen der Kreislauf weg in wärmeren Regionen.
    Positiv bei AIDA fand ich da die Öffnung der Nottreppen. Da konnte man seinen Fluchtweg gehen und auch mal einen kleinen Einblick hinter die Personaltüren werfen.
    Ok, wir waren früh in der Bar, somit können wir nicht beurteilen, ob diese Rettungswege zur Übung geöffnet waren. Zumindest den Zugang haben wir natürlich zu Beginn der Reise angesehen.

    Die Übung verging schnell und wir schlenderten mit aller Ruhe einige Abfahrtsfotos machen und über die Kabine zum Anckelmannsplatz.
    Es waren übrigens trotz G20 Gipfel alle Passagiere laut Captain Todd rechtzeitig an Bord, so dass wir pünktlich um 19:00 ablegen konnten.

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    Ok, wieder etwas gelernt, denn selbstverständlich waren alle direkt nach der Übung in die Restaurants gestürmt und somit alle Plätze belegt. Dies ohne Rücksicht auf Verluste. Zumindest an diesem Abend hatte das Personal viel zu tun, die deutlich erkennbaren Plätze für eingeschränkte Gäste und Familien mit Kindern vor den suchenden "normalen" Passagieren zu schützen.
    Dabei scheuten diese sich auch nicht sich auf die sehr tiefen Kleinkinderbänke zu setzen und sich über diese komische Sitzposition zu wundern.

    Lange blieb für das Abendessen sowieso nicht, da das Team der Kinderbetreuung für 20:00 zur Informationsveranstaltung eingeladen hatte samt Fotomöglichkeit mit Captain Sharky. Hier konnte man sich auch im Club anmelden.

    Wie schon in anderen Themen angespielt sind wir nicht die Nachtschwärmer und waren so gemeinsam mit unserem Sohn recht zeitig auf der Kabine, damit der erste Tag an Bord nicht verschlafen wird.

    Dazu dann der nächste Beitrag in Kürze.

  • Ich hoffe nicht alle von Bord zu treiben, aber da für uns Mein Schiff neu war ist die Erkundung entsprechend etwas ausführlicher und auch dieser Teil für die alten Hasen eher unspektakulär.

    Jetzt ging es also los.

    Der erste Seetag

    Früh aufgewacht und gleich einmal einen frühen Spaziergang gemacht, während die Familie noch schlief.
    Bei schönem frischen Morgenwetter waren schon die ersten Liege Kombinationen (die bettenähnlichen) mit Kleidungsstücken als belegt markiert. Die lagen auch noch um 11 Uhr unverändert dort…

    Angekündigt war ein sonniger Tag mit bis zu 18 Grad.
    Der Tag hielt sein Versprechen.
    Nach ausgiebigem Frühstück verabschiedete sich der Junior in den Kinderclub und ich nutzte die Gelegenheit den Pool auszuprobieren.
    Das Wasser war sehr angenehm bei 26 Grad. Man konnte hier sehr gut schwimmen. Womit ich allerdings wieder bei der Anreise wäre. Ohne Schwimmbrille ist es halt nicht gut kraulen. Und diese war leider nicht im Koffer gelandet. Die Brille meines Sohnes konnte ich auch mit viel gutem Willen nicht nutzen. Dies hat mich am meisten gereut, denn hier hätte ich sehr gut morgens (oder abends) mal 15-30 Minuten Bahnen ziehen können und den Kopf ein wenig freischaufeln.
    Platz war im langen Becken eigentlich immer zum Schwimmen.

    Danach ging es dann ein wenig durch die verschiedenen Bereiche.

    So die Bäckerei.
    In der Auslage waren immer wechselnde Sachen, die man sich geben lassen konnte. Dazu eine Reihe von Zutaten, mit denen man sich einen Panini individuell gestalten konnte. Diese Zutaten wechselten täglich.

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    Das (hier leere) Kinderbuffet.
    Hier gab es immer leckere Sachen und als einziges auch einmal Pommes im Buffetrestaurant. Dafür musste man sonst zum Tag+Nacht oder Bosporus gehen.
    Die Kinderbetreuung hat hier strikt beim Essen gehen darauf geachtet, dass zunächst drei gesunde Sachen gegessen wurden, bevor es an das Hauptgericht und den Nachtisch ging.


    Auf Deck 5 dann die Lumas Lounge als zentraler Platz zwischen den verschiedenen Angeboten (Lumas Bar, Atelier, Jugend-Zone/Sturmfrei, Video-Konsolenraum) vorne.


    Bei Tag+Nacht konnte man sich 24 Stunden verpflegen. Hier gab es durchweg z.B. Rouladen oder Hamburger.

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    Weiter nach hinten kam dann die Schaubar.
    Hier gab es neben Livemusik am Abend auch die Möglichkeit zu tanzen.
    Dies war am ersten Abend wohl nicht wirklich genutzt, zumindest als ich kurz dort vorbei ging. Hier lauschten "nur" alle der Band, ich war aber auch sehr früh und kurz dort.
    Am Abend nach dem Ablegen in Klaipeda war dann deutlich mehr los auf der Tanzfläche. Und es wurde auch von mehreren Gästen auf der überschaubaren Tanzfläche getanzt. Richtig eng wurde es dabei nicht. Nur räumlich bewegte Tänze (Walzer, Foxtrott…) waren schwierig.
    Letztlich sind wir aber auch nicht mehr in die Versuchung gekommen es weiter zu betrachten, da die Seetage ausgingen und wir vor den neuen Reisezielen ausgeschlafen sein wollten. Ein unleidliches müdes Kind macht da keine Freude.

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    Weiter ging es zur Diamantbar

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    Über das Surf&Turf

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    Einen Blick ins Hanami aus der Diamantbar

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    Zum Schmanckerl

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    Die Karten dürften denen der MS5 recht genau übereinstimmen. Insofern keine weiteren Worte dazu, zumal wir diese Angebote nicht in Anspruch genommen haben.

    Dann noch ein Blick ins Atlantik-Klassik

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    Der Rest des Nachmittags wurde auf einer Sonnenliege meist spielend verbracht. Aufgrund der frischen Temperatur stellten wir erst später fest, wie sinnvoll besserer Sonnenschutz hier gewesen wäre. Aber es hielt sich in Grenzen.

    Am Abend wurden wir dann auf dem Zimmer mit netter Dekoration begrüßt

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    So ging der erste volle Tag an Bord zu Ende.
    Und wir mit der Vorfreude auf Gdingen und Danzig zu Bett.

    Aber das ist das Thema des nächsten Teiles.

  • Hallo eagle, ich freue mich, dass du dir die Mühe machst, einen Reisebericht zu schreiben. :thumbsup:
    Die ersten Bilder haben mich schon fast wehmütig werden lassen, da die Reise auch für uns nun leider vorbei ist und wir auch sehr begeistert waren, sowohl vom neuen Schiff als auch von der Reise selbst.

    Reisen, an die wir uns gern erinnern
    05/2014 Mittelmeer mit Barcelona MS 2
    03/2015 Nördliche Karibik Transatlantik MS 1
    03/2016 Dubai mit Bahrein und Muscat MS 2
    07/2017 Ostsee-Baltikum mit Danzig MS 6
    02/2018 Karibik MS 3
    09/2019 Amazonas Kreuzfahrt - Phoenix Amazonas Clipper
    09/2021 Griechische Inseln MS 5
    10/2022 New York mit Bahamas MS 1

    11/2023 35 Tage Karibische Inseln ab/bis Bremerhaven - MS 3

    09/2024 Adria mit Zadar MS 6