RB - Japan auf eigene Faust Teil1 und mit MSC-Belissima vom 09.11 bis 28.11.2023

  • RB - Japan auf eigene Faust Teil1 und mit MSC-Belissima vom 09.11 bis 28.11.2023

    Vorwort:

    Aus übermütiger Reiselust hatten wir unsere Japan-Reise schon im Frühjahr als reine Flugreise mit Hotelaufenthalten geplant und auch so gebucht.

    Unser Übermut entstand und wurde beflügelt durch mehrere Gespräche, mit zwei verschiedenen Paaren auf unserer HongKong- Kreuzfahrt (Kf ) mit TUI-MS5 vom 12.04 bis 26.04.2023.

    Auf jener Kf besuchten wir u.A. Nagasaki und Kagoshima. Dort hatten wir auch unsere ersten sehr positiven Japan-Erlebnisse, über die ich schon in meinem dazugehörigen RB berichtet habe.

    In jenen, voneinander unabhängigen Gesprächen, wurde uns berichtet, wie einfach es ist, auch ohne japanisch zu können, dort zu reisen und klarzukommen.

    Zudem, wenn es doch mal notwendig werden sollte, bekommt man von den sehr freundlichen und hilfsbereiten Japanern immer irgendwie Hilfe.

    Unser Entschluss zu einer Japanreise war gefallen:

    Zurück von jener Kreuzfahrt (Kf), ging es daran, die Japan-Reise zu planen.

    Als Reisezeit wählten wir die Zeit aus, in der die Bäume in ihren herbstlichen Farben leuchten. Passend dazu haben wir dann auch die Hotels, sowie die entsprechenden „Multistopp-Flüge“ gebucht.

    Von vorn herein war klar, wir wollten erst Tokio besuchen und danach dann weiter nach Kyoto, um zum Schluss von Osaka aus nach Hause zu fliegen.

    Zwischen dem Zeitpunkt der euphorischen Buchung und der Reise lag ja noch ein halbes Jahr.

    In dieser Zwischenzeit kamen uns erste Bedenken:

    Wie werden wir mit den dortigen, doch andersartigen Mahlzeiten klarkommen?

    Erstmal beruhigten wir uns damit: Es gibt ja auch dort „Mc Donalds“.

    Trotzdem blieben Zweifel im Hinterkopf.

    Zufällig hielten wir Ausschau, bei verschiedenen Kf-Anbietern im Internet, nach einer weiteren Kf.

    Dabei fiel uns die MSC-Belissima-Kf auf, die zufällig zu unseren schon gebuchten Flügen paßte.

    Wir überlegten nicht lange und buchten diese 11-tägige MSC-Kf vom 13.11. bis 24.11.2023.

    So blieben uns noch ein paar Tage Kf-Vorprogramm in Tokio und am Ende der Kf ein paar Tage

    Nachprogramm in Kyoto, bevor es dann am 27.11. von Osaka aus nach Hause geht.

    Durch diese Änderung der Reiseplanung war auch das Problem der „andersartigen“ Mahlzeiten für die meisten Tage gelöst. An den übrigen Tagen muss notfalls „Mc Donald“ herhalten.

    So war unsere Überlegung.

    Anreisestart:

    Ein 6-stündiger Flug mit Emirates brachte uns von Hamburg nach Dubai.

    Nach einem 2-stündigen Zwischenstopp ging es mit einem 8-stündigen Flug weiter nach Tokio.

    Am Haneda-Airport landeten wir pünktlich um 22:30 Uhr. Die Einreisekontrolle war nach ca. einer knappen Stunde „Warteschlangen-stehen und Fingerabdruck-nehmen“, sowie

    dank des bereits zu Hause erhaltenen und ausgedruckten Online-Einreise-QR-Codes schnell erledigt.

    Die Gepäckausgabe verlief danach recht zügig.

    Es folgte aber noch die Zollkontrolle:

    Leider hatten wir zu Hause, beim Lesen der Erklärung zur Zollkontrolle, etwas falsch verstanden.

    Wir hatten die Erklärung so interpretiert, dass man nur eine Zollerklärung abgeben muß, wenn man

    anmeldepflichtige Waren einführt.

    Diese Annahme ist falsch. Man muß immer eine Zollerklärung abgeben.

    Hätten wir das richtig verstanden, so hätten wir schon von zu Hause aus

    eine gemeinsame „Online-Zollerklärung“ abgeben können.

    Dafür bekommt man nämlich als Bestätigung einen weiteren QR-Code, den man dann, später vor Ort, an einem „Zoll-Qnline-Ausgang“ vorzeigen kann. Damit ist dann auch die Zollformalität schnell erledigt.

    So mußten wir aber ein gemeinsames Zollformular, das dort vor Ort ausliegt suchen, ausfüllen und uns wieder in die lange Warteschlange zur Abgabe der Erklärung und zum vorzeigen des Passes einreihen.

    Erst danach war die Einreise endlich erledigt.

    Von der langen Anreise total geschafft wollten wir nur noch schnell in unser Flughafen-Hotel.

    Da wir, trotz später Stunde, nicht die einzigen anreisenden Hotelgäste waren, mußten wir uns auch hier wieder in die Schlange vor dem CheckIn-Automaten einreihen. Der eigentliche CheckIn war aber dank mehrere Automaten und der Hilfe einer freunlichen Dame schnell erledigt.

    Endlich, um 00:30 im Zimmer wo das Bett wartet.

    Nun konnte nach einem kurzen Schlaf unser 3-tägiges Tokio-Vorprogramm beginnen.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Vorprogramm Tag 1:

    Noch nicht ausgeschlafen aber voller Entdecker-Erwartung, nicht nur wegen des oft beschriebenen Komfort WC-Beckens mit Popo-Spülung, ging es erst mal zum Frühstück.

    Ja, hier zeigten sich schon die ersten Unterschiede zu europäischen Hotels. Obwohl das Hotel zur gehobenen Klasse gehört, fällt das Continental-Frühstück doch etwas anders, als bekannt aus.

    Es gab weit überwiegend japanische Speisen. Selbst das allseits bekannte Rührei ist etwas anders zubereitet, schmeckte aber. Wir blieben weitestgehend bei unser gewohnten Abfolge der Speisen mit Kaffee, Toastbrot und Rührei und verzichteten, auch aus zeitlichen Gründen, auf eine kulinarische Erweiterung unseres Frühstücks.

    Schließlich warteten Tokios Sehenswürdigkeiten auf uns.

    Damit man für seine Fahrten nicht ständig Tickets lösen muß und dann auch fast alle Bahnen und Busse benutzen kann, empfiehlt es sich eine „Suica“-Bezahlkarte“ an einem dafür besonderen Ticket-Automaten zu kaufen und sie dabei gleichzeitig aufzuladen.

    Man kann nur mit Bargeld (Münzen / Scheine) die Karte kaufen und aufladen.

    Beim Kauf dieser Karte kann man einen der am Automaten angezeigten Beträge:

    zwischen 1000 und 10000 Yen wählen

    Mit dieser Karte kann man auch in vielen Läden bezahlen, nicht nur in Tokio, z.B. auch in Kobe oder Kyoto. Die Karte hat eine Gültigkeit von 28 Tagen. Also nicht zuviel aufladen, lieber später nachladen. Wir kauften jeder unsere Suica-Karte im Terminal 3 / Ankunft in der 2ten Etage in der Nähe bei den Bus-Ticket-Schaltern.

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    Zur Benutzung einer der vielen Bahnlinien hält man die Karte an der Zugangssperre kurz auf das beleuchtete Fenster. Dabei wird der dann, auf der Karte, noch verfügbare Betrag angezeigt. Bei Beendigung der Fahrt hält man an der Ausgangssperre wieder die Karte auf das beleuchtete Feld und es wird dann wieder der dann jetzt noch verfügbare Betrag angezeigt.

    Unser erstes Ziel für diesen Tag, in unserem zeitlich ehrgeizigen Besuchsprogramm war

    der „Meiji-Schrein“, der zu den 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tokios zählt.

    Ausgehend vom Hotel im Terminal 3 fuhren wir mit Keikyu Linie vom Bahnsteig 2 in 18 Min. zur Station „Shinagava“. Dort stiegen wir in die „JR Yamanote-Linie auf Bahnsteig 3“ um und fuhren weiter zum Zielbahnhof „Harajuku“. Vom „Ausgang Omotesando“ sind es ca. 10 Min. Fußweg bis zum „Meiji-Schrein“.

    Auf dem Weg zum Schrein durchschritten wir 3 Tori und kamen noch an verschiedenen Blumen und Bonsai Präsentationen vorbei,

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    bevor wir zum Tor am Haupteingang zum Meiji-Schrein kamen.

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    Hinweis !!

    Herr und Frau Baum-Ehepaar

    Wenn man die gemeinsam umrundet soll man eine glückliche Ehe haben

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    Während unseres Rundganges in der Anlage am Schrein hatten wir Glück und konnten Teile zweier Hochzeits-Zeremonien beobachten.

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    Nach vielen Eindrücken und Fotos wurde es Zeit sich unserem zweiten Tagesziel zuzuwenden, um:

    „Vom Shinjuku Rathaus kostenlos über Tokio blicken“

    Den Meiji-Schrein verließen wir über einen Seitenweg, mit einem kleinen Parkplatz zu einer Allee, die uns nach ein paar hundert Metern grobe Richtung Yoyogi-Station führt.

    An der Yoyogi-Station stiegen wir in die „Toei Oedo-Linie am Bahnsteig 2“ und fuhren in 4 Min.

    und 2 Stationen bis zum „Bahnhof Tocho-mae“.

    Angekommen, ging es am Ausgang A2 oder A4 nach links, ca. 150 m zum Gebäude mit den zwei Türmen.

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    Hier muß man sich entscheiden: Nord- oder Südturm. Wir wählten den Süd-Tum ohne Restaurant, dafür mit 360 Grad Rundblick.

    Wir benutzten den Eingang, rechts vorbei, an den vielen, dort in Reih und Glied, am Boden sitzenden Personen (Obdachlose, Bettler ?) Richtung Fahrstuhl.

    Der Zugang zu den Fahrstühlen liegt in der Kelleretage 1BF.

    Vor den Fahrstühlen wird eine kurze Taschenkontrolle durchgeführt.

    An den beiden Fahrstühlen wurde die zulässige Fahrstuhl-Personenzahl abgezählt, die jeweils ohne Zwischenstopp auf die Aussichtsetage im 51.ten Stock befördert wurde.

    Hier konnten wir, ohne zeitliches Limit, Tokio von oben betrachten.

    Leider konnten wir, wegen Wolken in der Ferne, den „Mount Fuji“ nicht.sehen.

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    Im Hintergrund, hinter den Wolken soll sich der Fuji befinden?

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    Nach einem langen Rundgang dort oben fuhren wir mit dem Fahrstuhl wieder runter zum Ausgang des Süd-Turmes.

    Vom Süd-Turm ging es zu Fuß zurück, wieder vorbei am Bahnhof Tocho-mae-Ausgang, knapp 1 Km zur „Shinjuku-Station“ und zu unserem dritten Tagesziel.

    Die bekannte „Shibuya-Kreuzung“

    Vom riesigen „Shinjuku-Bahnhof“ mit den vielen Bahnlinien, fuhren wir mit der

    „JR Shonan-Shinjuku-Linie vom Bahnsteig 1“ eine Station (5 Min) zur Shibuya-Station.

    Die „Shibuya-Kreuzung“ befindet sich direkt vor dem „JR-Hachiko-Ausgang 8“.

    Wir besuchten verschiedene Stellen, um das Geschehen auf der Kreuzung zu beobachten.

    Wie in verschiedenen Berichten gelesen, bieten sich an:

    Starbucks am Shibuya-Ausgang 6-3,

    Magnet-Kaufhaus am Shibuya-Ausgang7-1, Fahrstuhl in 8te Etage, dann ein paar Stufen zur Aussichtsplattform. Eintritt 550 Yen dafür gibt’s dann einen Softdrink.

    Wir begnügten uns mit verschiedenen frei zugänglichen Standpunkten.

    So sieht die Kreuzung ohne Fußgänger aus

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    Und so sieht es aus wenn die Kreuzung von Fußgängern geflutet ist:

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    und das nachmittags um 15:00 Uhr. Wir haben nicht auf die Feierabend-Stunden gewartet um uns dann erst das „Menschen-Gewimmel“ anzusehen.

    Nach einer Weile mit vielen (Serien-) Fotos von dem „Menschengewusel“ wollten wir weiter zu unserem vierten Tagesziel.

    Roppongi Hills mit dem Tokyo-Tower

    Von der „Shibuya-Station“ ging es mit der „Tokyo Metro Ginza-Linie“ Richtung „Asakusa“ bis

    zur „Aoyama-itchome-Station“. Dort stiegen wir in die „Toei Oedo-Linie auf Bahnsteig 1“ um, fuhren zur Roppongi-Station. Fahrzeit 14 Min.

    Roppongi-Hills, als Teil des berühmten Vergnüguns-Viertels Roppongi, liegt es neben der Roppongi-Station.

    In ein paar Gehminuten und ein paar Treppen erreicht man diesen Bereich. Hier befindet sich u.A. der 238m hohe Mori-Tower, eines der höchsten Gebäude in Tokio mit einer Aussichts-Plattform und dem Mori-Art Museum. Es kostet Eintritt und ist nur mit dem Museum kombinierbar.

    Wir machten uns aber zielstrebig Richtung „Tokyo-Tower“ auf den Weg, um ihn noch unbeleuchtet und später dann beleuchtet zu fotografieren.

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    Nachdem wir ihn unbeleuchtet fotografiert hatten, nutzten wir die Wartezeit bis zum Dunkel werden

    und sahen uns dort noch einige Tanzdarbietungen verschiedener Tanzgruppen an.

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    Nach ca. 20 Min. warten wurde Beleuchtung am Tower eingeschaltet. In der Zwischenzeit hatte sich schon am besten Aussichtspunkt auf den Tower eine Menschentraube gebildet. Nun galt es einen günstigen Augenblick für ein passendes Foto zwischen all den hochgehaltenen Handys zu erhaschen.

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    Irgendwie gelang es mir, von weiter hinten, hoch gekrabbelt auf einen Mauerabsatz und festgeklammert am stabilen Zaun ein paar Schnappschüsse zu machen.

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    Das sollten aber für diesen Tag die Letzten sein, denn:

    Nachdem wir, nach unserem Frühstück, so um knapp 10:00 Uhr, unser Hotel im Airport verlassen hatten, es jetzt 16:47 Uhr ist, in der Zwischenzeit nichts gegessen, nur etwas Wasser getrunken hatten, knurrte der Magen heftig. Zufällig sahen wir auf dem Weg zur Roppongi-Station ein

    McDonald-Schild.

    Egal, obwohl wir jetzt schon auf dem Rückweg zum Hotel waren, haben wir uns jeder erst mal ein

    Big Mac Menü gegönnt.

    Nach der „opulenten“ Mahlzeit ging es dann direkt zur Roppongi-Station.

    Von dort mit der „Toei Oedo Linie“ 3-Stationen bis zur Daimon-Station.

    Dort stiegen wir um in die „Toei Asakusa-Linie Bahnsteig 1“ und fuhren zum Haneda-Airport in.unser Hotel.

    Angekommen im Hotel, waren wir total geschafft. Obwohl es in den Bahnhöfen, zwischen den einzelnen Linien auch viele Rolltreppen gibt, bleiben mehr als genug normale Treppen übrig.

    Uns schmerzten die Füße für gefühlte 1000 Treppen. Diese Treppen zu den verschiedenen Linien, führen mal „wer weiß wie weit“ hinunter unter die Erde und dann mal wieder ganz hinauf.

    Jedenfalls wollten wir so schnell wie möglich ins Bett, versäumten Schlaf nachholen, damit wir für den nächsten Tag einigermaßen fit sind.

  • Vorprogramm Tag 2:

    Schon nach dem Aufstehen sahen wir beim Blick aus dem Fenster, dass es in Strömen regnete.

    So ließen wir uns Zeit zum und beim Frühstück, was uns nach dem gestrigen, anstrengenden Tag auch ganz gut paßte. So zum späten Vormittag wurde der Regen weniger und hörte später ganz auf.

    Da waren wir aber schon unterwegs zu unserem ersten Tagesziel:

    Dem „Asakusa-Schrein“

    Vom Terminal 3, Ankunftshalle 2te Etage erreicht man die Asakusa-Station und den gleichnamigen Schrein am einfachsten mit der „Keikyu Linie“ die Richtung „Narita-Flughafen“ fährt und dann an der Asakusa-Station aussteigt.

    Vom Ausgang der Asakus-Station kann man ganz einfach zu Fuß in Richtung Schrein gehen und dabei Asakusa erkunden.

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    Der Schrein, mit seinem „Sensoji-Tempel“ liegt im Zentrum von Asakusa.

    Durch das „Kaminarimon-Tor“,

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    dem Eingangstor zum Tempel kommt man auf die ca. 200m lange farbenfrohe Einkaufsstraße „Nakamise“ mit ihren vielen Souvenirs und Süßigkeitsbuden.

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    ehe man zum:

    „Sensoji-Tempel“

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    kommt.

    Dann im weiteren Umfeld einige Gebäude,

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    wie z.B. die 5-stöckige Pagode:

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    dann sahen wir uns noch ein wenig nach anderen Motiven um:

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    und begaben uns danach in Richtung Ausgang,

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    der uns zugleich zu unserem nächsten Foto-Ziel führte,

    dem Fernsehturm mit dem daneben symbolisiertem Reklame-Bierkrug, dem Asahi-Biertower an der Asuma-Bridge.

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    Da uns noch immer die Anstrengung vom Vortag in den Muskeln und Knochen steckte, beschlossen wir wieder mit der „Keikyu Linie“ zurück zum Terminal 3 in unser Hotel zu fahren und noch ein wenig die Beine hochzulegen und eine Mütze voll Schlaf zu nehmen

    Am nächsten Tag stand die Weiterreise an.

    Abreise von Tokio, Anreise nach Yokohama zur MSC-Bellissima-Kf

    Gleich nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück gingen wir zum Busticket-Verkauf und reservierten uns 2 Plätze für den stündlich fahrenden Limousinen-Bus nach Yokohama.

    Dann gings zurück zum frühstücken ins Hotel und später zum CheckOut.

    Nach dem CheckOut konnten wir unser Gepäck, gesichert mit einem Netz und einer Aufbewahrungsnummer in der Hotellobby lagern. So konnten wir uns noch im Terminal überall im frei zugänglichen Bereich umschauen. Wir nutzten u.A. das Observationsdeck, mit Blick auf das Vor- und Flugfeld und den Bereich mit den verschiedenen Gaststätten.

    Dabei versuchten wir auch unsere erste typische „Beef-Bowl“, die uns nicht so ganz zusagte.

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    Danach ging es zurück zu unserem Gepäck in der Hotellobby. Auf dem Weg dorthin hatten wir noch die Gelegenheit einen Blick in Richtung Fujiyama zu werfen.

    Wir konnten es fast nicht glauben, da war er in der Ferne zusehen.

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    Schnell ein paar Fotos gemacht, dann ging es mit unserem Gepäck weiter zum Bus-Bahnsteig 8.

    Nach ca. 10 Min. Wartezeit kam unser „Limousinenbus“. Das Gepäck wurde eingeladen, wir stiegen in den Bus, bezahlten beim Fahrer jeder 800 Yen mit der „Suica-Karte“ .

    Die Fahrt nach Yokohama, zur Haltestelle Yamashita-Park, dauert ca. 40 Min.

    Bis hierher der erste „Auf eigene Faust-Teil “ der Reise

    Falls ich mich aufraffen kann, schreibe ich in einem oder gar zwei weiteren Teilen von den Erlebnissen auf der Belissima-Kf

    und den zweiten "Auf eigene Faust Teil" in Kobe und Kyoto" :?:

    Gruß in die KF-Runde

    merlin

  • Total interessant Merlin , danke schon mal für die ersten Eindrücke!

    Du hast dir ja mit dem Unkenntlich-Machen der Gesichter besonders viel Mühe gegeben.

    Also ich würde sehr gerne weiter mit dir auf diese Reise gehen ….

    LG Marina

  • Bis hierher der erste „Auf eigene Faust-Teil “ der Reise

    Sehr beeindruckend bereits der erste, sehr mutige Teil, Eurer Reise. Ob wir das japanische Essen zusagen würde? Ich glaube eher nicht.

    alls ich mich aufraffen kann, schreibe ich in einem oder gar zwei weiteren Teilen von den Erlebnissen auf der Belissima-Kf

    und den zweiten "Auf eigene Faust Teil" in Kobe und Kyoto"

    Ich bin bestimmt nicht die einzige, die wissen möchte, wie es weitergeht.

    Also bitte gerne "aufraffen" Merlin und danke für den Start Deines Reiseberichtes.

    LG
    Siegrid

  • Merlin Ich bin auch sehr an einer Fortsetzung interessiert :)

    Liebe Grüße

    Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Merlin

    Danke für die Bilder aus Tokyo - da kommen Erinnerungen hoch ;)

    LG,

    Takis

  • Also ich erwarte mit Spannung die Fortsetzung Merlin

    LG Kaline

  • Sehr sportliches Programm, Hut ab. Bin gespannt wie es weitergeht.

  • Sehr schön. Japan steht auch noch auf meiner Reiseliste, deswegen würde ich mich sehr über die Fortsetzung freuen.

  • Weiter geht es aber zunächst mit dem „Kreuzfahrt-Abschnitt“ auf der MSC-Bellissima, bevor es zum zweiten, aber für uns schönsten „Auf eigene Faust-Teil“ der Reise geht.


    Zitat aus einer MSC-Email: „Für den Shuttleservice vom Yamashita-Park zum Terminal fallen keine Kosten an. Der Shuttle fährt 30 Min. bevor der CheckIn öffnet und verkehrt bis 2 Std. vor der geplanten Schiffsabfahrt. Feste Abfahrtzeiten gibt es nicht“

    Zitat ende:

    Die Belissima lag wegen ihrer Größe und Höhe nicht am üblichen Liegeplatz für Kf-Schiffe. Eine Brücke mit zu geringer Durchfahrtshöhe versperrt ihr dorthin die Durchfahrt.

    Nach unserer Ankunft mit dem Limousinenbus an der Yamashita-Park Haltestelle an der Hauptstraße waren keinerlei MSC-Schilder oder sonstige Anzeichen zu sehen.

    Wo mag die Shuttlebus-Haltestelle sein?

    Wir warteten eine Weile dort mit unserem Gepäck. Schließlich nahmen wir uns ein Taxi für 2800 Yen zum: MSC-Liegeplatz

    DAIKOKU-FUTO 13, Daikoku Pier, Tsurumi Ward.

    Dort konnten wir in der Gepäckhalle unsere Koffer einchecken. Unser CheckIn war dann später nach einer Wartezeit mit einem Wartenummern-Aufkleber bei MSC in der Cruise-Wartehalle.

    Ansonsten verlief der CheckIn zügig und wir waren dann endlich in unsere gewählten Kabine.

    Die Koffer kamen auch recht bald in die Kabine, sodass wir uns einrichten konnten.

    Ja, wir hatten eine „Individual-Anreise“. Trotzdem fühlten wir uns erstmal von der

    MSC-Informationspolitik schlecht informiert und allein gelassen.

    Das sollte sich später, während der Kf, bei anderen „Gelegenheiten“ (Umroutung) wiederholen.

    Nachtrag *1:

    Später, bei unserem Kf-Routen-Aufenthalt in Yokohama und einem Ausflug zum Yamashita-Park, stellten wir fest, daß wir zuvor, bei der Anreise zu der Yamashita-Park Haltestelle, uns nicht gründlich genug umgeschaut hatten.

    Bäume und Sträucher der Parkanlage versperrten uns den Blick zum Bus-Bahnhof. Von dort fährt auch der kostenlose Shuttlebus zum MSC-Liegeplatz vor der Brücke.

    Nachtrag Ende.


    Mittlerweile war es 16:30 Uhr und das Abendlicht dämmerte. Bei einem Blick vom Balkon konnten wir den Fuji, etwas versteckt, neben Wolken und Hochhäusern, im Abendlicht entdecken.

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    Nach dieser Fotoserie wurde es Zeit für unser Abendessen im Restaurant „Le Cerisier“:

    Dort hatten wir unseren Zweiertisch zugewiesen bekommen.

    Auf der Bellissima gibt es zwei Essenszeiten. Die Erste ab 17:30 Uhr, die Zweite ab 20:00 Uhr.

    Wir hatten uns für die Erste entschieden.

    Die Kellner und die Speisenabfolgen sind sehr flott, sodass wir die „obligatorische Seenotübung“, die noch zu absolvieren war, schon um 18:30 erledigt hatten.

    Die vorgegebene Seenotübung bestand darin:

    Ab 18:15 Uhr sich den Sicherheitsfilm (der wohl immer läuft ???) im Kabinen-TV anzusehen und sich anschließend zur „Assemblystation“ zu begeben um dort die Bordkarte scannen zu lassen.

    Das war dann alles !

    Nix mit Rettungsweste anlegen und nochmal erklären lassen.

    Um 19:00 Uhr legte das Schiff zu unserer Kreuzfahrt „rund um Japan“ ab.

    Unser nächster Hafen war:

  • Kobe

    mit einer Port-Liner-Station.

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    In Kobe legten wir um 14:30 Uhr an und wurden mit Musik einer Blaskapelle begrüßt.

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    Um 15:00 Uhr wurde das Schiff für den Landgang freigegeben. Von da an wälzte sich eine Menschenschlange, in Reih und Glied, durchs Schiff, durchs Cruise-Terminal, zum Ausgang.

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    Von dort wurde ein kostenloser Pendel-Shuttlebus zur Innenstadt angeboten.

    Als wir endlich den Ausgang erreichten und die lange, lange, lange Warteschlange für den Shuttle sahen, war uns klar, das kann bestimmt Stunden dauern bis wir an der Reihe sind?

    Zumal es für uns so aussah, als ob es nur einen oder wenige Shuttles gibt, da während wir in der Schlange warteten nur ein Bus abgefahren war. Nach ca. 10 Min. warten, ohne einen weiteren Shuttle zu sehen, entschlossen wir uns unsere selbst geplante Besichtigungstour in umgekehrter Reihenfolge zu machen.

    Ursprünglich wollten wir mit dem Shuttle nach China-Town, dann von dort die weiteren Ziele der Reihe nach aufsuchen und zum Schluß vom „Ikuta-Jinja-Schrein“ zu Fuß zum Bahnhof „Sannomiya“ dann von dort dem „Port-Liner“ zurück zum Schiff zur Station „Port Terminal“.

    Da direkt am Cruise-Terminal auch die Station „Port Terminal“ liegt, konnten wir, dank unserer „Suica-Karte“, ohne ein Ticket zu lösen, gleich mit dem nächsten „Port-Liner“ zwei Stationen zum Bahnhof „Sannomiya“ fahren.

    Von dort waren es mit „Google Map“ ca. 10 Min, zu Fuß zum:

    „Ikuta-Jinja-Schrein“.

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    Unser zweites Ziel auf unserer umgekehrten Route war der „ Sorakuen Garden“.

    Vom Ikuta-Jinja-Schrein ging es durch ein paar verwinkelte Straßen, wieder mit „Google Map“, in

    gut 15 Min. zu Fuß zum:

    „Sorakuen Garden“

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    Dieser Garten ist ein schöner„traditioneller, japanischer Landschaftsgarten“, mit ein paar Bambusrohr-Wasserspielen, der seinen Eintrittspreis von 300 Yen pro Person wert ist.

    Für uns wurde die Zeit etwas knapp, da der Garten um 18:00 Uhr schließt. Gerne wären wir noch etwas länger geblieben.

    Während unseres Rundganges im Park konnten wir ein paar sehr schöne Fotos von einem jungen Paar in traditioneller, japanischer Kleidung erhaschen, das sich erst professionell und anschließend, uns zuwinkend, fotografieren ließ. Danke dem Paar.

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    Nun machten wir uns auf den Weg zum letzten Ziel unserer Besichtigungsrunde.

    Nach ca. 20 Min. „Google Map-Fußweg“ kamen wir zum Haupteingang von:

    „Nankinmachi Chinatown und der Einkaufsstraße Motomachi“

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    Das große Tor ist der Haupteingang des Viertels. Genau gegenüber sollte der Ein- und Ausstieg des Shuttlebusses sein. Wir sahen uns dort um, konnten aber keinen Shuttle entdecken.

    Da wir sowieso erst später, dann aber mit dem „Port-Liner“ zum Schiff zurück wollten, war es uns egal wo der Schuttlebus bleibt. Es hatte ja schon auf dem Hinweg nicht geklappt.

    Wir gingen also durch das Tor ins Zentrum und drehten dort ein paar Runden hin und her.

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    Vom „Motomatchi-Ausgang“

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    ging es dann in knappen 10 Min. Fußweg, auch über ein paar Treppen, wieder zum

    „Bahnhof Sannomiya“.

    Von dort, zwei Stationen mit dem „Port-Liner“, zurück zur Station „Port Terminal“ am Schiffsanleger.

    Im Nachhinein war es ein Glück, dass es zu Beginn mit dem Shuttlebus nicht geklappt hat.

    Wir hätten auf der ursprünglichen Route es nicht mehr geschafft

    den wirklich schönen „Sorakuen Garden“ bei Tageslicht zu besuchen.

    Zurück auf dem Schiff nutzten wir die Gelegenheit einen letzten Blick von Deck 16 auf die beleuchtete Kobe-Skyline in Richtung „Kobe Port Tower und Riesenrad“ zu werfen.

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    Der nächste Tag unserer Reise war ein „Seetag“ bevor wir nach Kagoshima kamen.

  • „Kagoshima“

    Da wir schon im April in Kagoshima waren, möchte ich zu Kagoshima auf meinen damaligen Reisebericht verweisen:

    „Erlebnisse und Tipps auf TUI-MS5 HongKong-Japan-Korea-Taiwan vom 12.04. bis 26.04.2023“

    Über neue Erkenntnisse, Ergänzungen oder Erlebnisse werde ich hier oder auch im weiteren Verlauf der Reise berichten.

    Zum besseren Verständnis möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass laut Rezeption 3800 Passagiere an Bord waren, davon 3000 Japaner. Diese hohe Anzahl an Passagieren brachte bezüglich Landgang, Shuttlebus- / Ausflugstransport so manche Herausforderung mit sich.

    Einen Vorteil hatte die hohe Anzahl japanischer Passagiere. Die Japaner sind es gewohnt sich diszipliniert in „Reih und Glied“ auch in einer langen, langen Warteschlange einzureihen.

    Soweit meine Einlassung.

    Zum Kagoshima-Landgang: Shuttle-Preis 18 $ / im April 15 €

    Natürlich hatten wir eigentlich auch dieses Mal die Absicht mit dem Shuttle ins Stadtzentrum zu fahren. Vom Balkon konnten wir beobachten wie die Warteschlange am Shuttlebus länger und länger wurde und nicht abnahm. Die Shuttlebus-Frequenz war

    ca. alle 15 Min. ein Bus. Für uns sah es so aus, dass der überwiegende Teil der Passagiere mit dem Shuttle ins Stadtzentrum fahren wollte. So konnten wir uns ausrechnen wie lange es wohl dauern würde bis wir mit dem Shuttle an der Reihe wären.

    Wir verzichteten auf den Shuttle, da wir schon im April in Kagoshima waren und gingen nur ins Cruise-Terminal zum Schauen und „Free WiFi“. mit Wi2_OneTap

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    Unsere Befürchtung war: Wie schafft man es, bei so vielen Shuttle-Passagieren und langer Warteschlange, ins Stadtzentrum, eine Besichtigung („Sengan-en Garden“ oder / und Fähre nach Sakurajima) während der kurzen Liegezeit bis 17:00 Uhr zu machen und pünktlich zurück am Schiff zu sein? Wir trauten uns das nicht zu!

    Bei unserem Besuch im April waren wir um 08:30 einer der ersten Shuttle-Passagiere und hätten bis 17:30 Uhr, dem letzten Shuttle zurück zum Schiff Zeit gehabt. Dazu gab es bedeutend weniger Shuttle-Passagiere. Die meisten Passagiere waren damals mit einem Ausflug von TUI unterwegs.

    Auf Grund dessen haben wir einen ruhigen Tag an Bord verbracht, ohne lange, nervige Platzsuche zum Frühstück und Mittag und kein Gedränge in den Gängen an den Essensausgaben.

    Welch eine Wohltat!

    Über Nacht schipperten wir dann nach:

  • „Busan / Süd-Korea“

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    Pünktlich um 12:00 Uhr legten wir im Hafen, weit außerhalb vom Stadtzentrum, an.

    Der Grund für diesen, verkehrsmäßig nicht so gut angebundenen Liegeplatz, liegt wohl in der Höhe der MSC-Bellissima. Mit ihrer Höhe kommt sie wohl nicht, im Gegensatz zur „TUI-MS5“ unter der Brücke durch, hinter der der Liegeplatz, mit der gut fußläufig erreichbaren U-Bahn-Station, liegt.

    Dieses Mal war es uns aber egal, da wir unser Busan-Ausflugprogramm, wegen der knappen Hafen-Liegezeit, nicht auf eigene Faust machen wollten. Aus diesem Grund hatten wir einen Ausflug über MSC gebucht.

    Dieser 5-stündige Ausflug führte uns als erstes zu dem doch weiter entfernten:

    Hedong-Vonggungsa-Tempel

    Eine Fahrt auf eigene Faust dorthin ist zwar möglich, aber nur mit mehrmaligem Umsteigen. Wir hatten es zwar geplant, dann aber doch wegen des jetzt weiter außerhalb liegenden Liegeplatzes, dazu dieses Mal ohne Metro-Station in der Nähe, verworfen.

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    Das nächst Besuchsziel war das:

    „Gamcheon Culture Village“

    Früher war dieses Viertel eine den Armen vorbehaltene Gegend.

    Mit der Zeit und dem steigenden Wohlstand in Süd-Korea haben aufstrebende junge Menschen diesen Stadtteil populär gemacht, sodass viele gerne hierher ziehen wollen. Von einem Armen-Viertel kann nicht mehr die Rede sein.

    Die bunten Häuser sind das, was die Gegend ausmacht.

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    Es erinnerte uns an die Favela's in Rio oder die von einem dortigen Künstler geschaffene Fliesen-Treppe.


    Der nächste Anlege-Hafen sollte eigentlich:

  • „Fukuoka“

    sein.

    Dort wäre wohl der zentrale Pier (Chuo Futo) in Okihamamachi unser Anleger gewesen.

    Geplant hatten wir eine ca. 20 minütige Fahrt mit dem Bus vom Fährport ins Stadtzentrum.

    Von dort wollten wir verschiedene Tempelanlagen besuchen z.B.:

    An der „Jotenji-dori Avenue“ mit ihren historischen Gebäuden oder am „Hakata Sennen-no-Mon Gate“ , u.A. den buddhistischen „Tocho-ji“ Tempel.

    Leider wurde daraus nichts!

    Schon beim Ablegen in Busan kam die Durchsage, dass der Hafen in Fukuoka wegen starken Windes und schlechtem Wetter geschlossen ist und wir statt dessen gleich zum nächsten Hafen unserer Route fahren:

    Das wars vom Kapitän für diesen Hafen!

    „Kanazawa“

    Die Überfahrt war dann auch recht schauckelig.

    Angekommen in der Nähe des Hafens, kam die nächste schlechte Durchsage vom Kapitän:

    Auch der Hafen Kanazawa ist wetterbedingt geschlossen aber wir wollen noch etwas abwarten, eventuell kommt noch ein kleines Zeitfenster zum Einlaufen in den Hafen. Gut 2 Stunden lagen wir auf Reede, bis die endgültige Absage zum Einlaufen nach Kanazawa kam.

    Für Kanazawa hatten wir geplant uns ein Tagesticket (800 Yen) für den „Loop Bus“ zu kaufen.

    Auf der „Loop Bus-Route“ wollten wir u.A. den „Kenrokuen-Garten“ (ab 60 Jahre Eintritt frei), einen der „3 gepflegtesten und schönsten Gärten Japans“ besuchen.

    Ein weiteres Ziel wäre das „Higashi Chaya-Viertel“ am „Loop Bus-Stopp Hachibacho“

    (Koban-mae) gewesen. Hier soll „das größte und beliebteste der 3 Geisha-Viertel“ mit jeder Menge traditioneller Teehäuser“ sein.

    Es hat nicht sollen sein! Die Westküste Japans ist wohl recht stürmisch?

    Also ging es weiter nach

    „Hakodate“

    Mit einem Shuttlebus kommt man vom Hafen in die Innenstadt. Von dort kann man

    mit der 10 Km langen Straßenbahnlinie 2 oder 5 die „Hakodate Berg-Seilbahn“ oder die „historische Festung Goryokaku“ besuchen. In der Festung kann man zur Kirschblütenzeit

    ca. 1600 blühende Kirschbäume erleben.

    Leider waren wir dafür, je nach dem wie man es sieht, ein paar Monate zu spät oder zu früh hier.

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    Weitere, für uns interessante Ausflugsmöglichkeiten gab es nicht.

    Deshalb reichte uns der Ausblick vom Promenadendeck auf den Industriehafen.

    Selbst bei den japanischen Passagieren blieben die sonst langen Warteschlangen an den Bussen aus.

    Nach der kurzen Liegezeit von 08:00 bis 16:00 Uhr ging es weiter nach:


    „Ishinomak“

    Auch dieser Hafen ist weitestgehend ein Industriehafen.

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    Beim Einlaufen im Hafen wurden wir von einer Gruppe „Fahnenschwenker“ begrüßt.

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    Beim Auslaufen wurden wir von einer Trommlergruppe verabschiedet.

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    Als für uns einziges Ausflugziel wäre der ca. 4Km entfernte, im Zentrum der Stadt, auf einem Hügel gelegene „Hiyoriyama Park“ in Frage gekommen.

    Dieser Hügel mit seinem Park war ein Zufluchtsort für die Betroffenen des Tsunamis in 2011.

    Wir verzichteten auf einen Park-Besuch und blieben an Bord.

    Am nächsten Morgen steuerten wir auf unseren Anleger zu, wieder vor der Brücke in

  • „Yokohama“

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    Da unsere Kreuzfahrt aber erst im nächsten Hafen „Kobe“ endet, blieb uns für Yokohama ein Tag Ausflugszeit.

    Die wollten wir für einen Besuch des „Yamashita-Parks“ nutzen.

    Wie ich schon weiter oben, bei der Anreise nach Yokohama, schrieb, gibt es einen kostenlosen Shuttle vom Schiff .

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    zum Busbahnhof-Yamashita-Park (*1)

    Dass wir den Busbahnhof bei unserer Anreise übersehen hatten, konnten wir nicht verstehen.

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    Dort stiegen wir aus und spazierten in der Parkanlage

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    vorbei am eigentlichen Cruise-Terminal (für nicht so hohe Schiffe)

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    bis zum Parkende und noch etwas weiter. Irgendwann kehrten wir um und machten uns auf den Rückweg Richtung Shuttlebus-Parkplatz.

    Ehe es dann direkt zum Shuttle ging, mußten noch „zu guter Letzt“ ein paar letzte Park-Fotos gemacht werden.

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    Zurück an Bord hieß es dann sich auf das nahende Kreuzfahrtende vorzubereiten.

    Wir packten die Koffer, um sie später, bis 22:00 Uhr, zum Abtransport durch die Crew, vor die Kabinentür zu stellen.

    Im Laufe des Abends nahmen wir im, ich nenne es mal „Treppenhaus-Atrium“ noch ein paar Drinks zu uns.

    Hier spielte sich über zwei Decks ein Großteil des abendlichen „Bar-Unterhaltungs-Leben“ ab, mit Piano-Musik (japanisch / International im wechsel), den typischen MSC-svarowski-glitzer Treppen und den Fotografen.

    Ansonsten unterscheidet sich das Bordleben doch um einiges gegenüber unserem gewohnten TUI-AIDA-Bordleben. Es sind nicht nur die Speisen, die Aufteilung des Schiffes und der Decks, die Unterhaltung und ja, auch die Passagiere, die uns das Bordleben anders erleben ließen.

    All das genauer zu beschreiben, würde an dieser Stelle zu weit führen und den Rahmen sprengen.

    Dazu wäre mindestens, ein dafür eigener, gesonderter Bericht nötig.

    Dabei sollte man bedenken, dass die Belissima anscheinend für den japanisch / chinesischen Markt konzipiert ist.

    Am nächsten Tag legten wir um 14:00 Uhr in Kobe an. Bis um 16:00 Uhr mußten wir die Kabine verlassen und an einem bestimmten der verschiedenen Sammelplätze auf unsere Freigabe zum Verlassen des Schiffes warten.

    Organisiert war das Verlassen des Schiffes nach Gruppen mit vorgegebenen Uhrzeit-Intervallen

    Erst zu den vorgegeben Uhrzeit-Intervallen wurden die Koffer, der jeweiligen Uhrzeit-Gruppe, in die Halle gefahren und standen auch dann erst zum Abholen bereit. Vorher warteten die Koffer auf sortierte Gepäckwagen auf dem Pier.

    Nachdem unsere Gruppe in die Kofferhalle durfte, fanden wir auch schnell unsere Koffer.

    Damit war die Kreuzfahrt und somit auch der Kreuzfahrt-Abschnitt zu ende.

  • Merlin

    So ganz hat Euch die Kreuzfahrt wohl nicht mitgenommen oder täuscht das?

    Ihr hattet Euch im Vorfeld für die Kreuzfahrt auch wegen der Verpflegung entschieden, aber bei so vielen japanischen Gäste war die Verpflegung doch sicherlich auch auf diese ausgerichtet. Gab es denn zusätzlich auch europäische Küche? Und wenn ja, ausreichend Auswahl?

    LG
    Siegrid

  • Merlin dieses Foto mit dem Fastfood hat nichts mit japanischem Essen zu tun! Da braucht man einen kompetenten Japaner, der einen Restaurantplan mit einem macht und dann auch die Reservierungen in den richtigen japanischen Restaurants. Wir haben das so für 1 Woche in Kyoto gemacht und es war traumhaft!