Dies war unser "Tauchbecken"
das wäre was; mein kältestes Tauchbecken hatte grad mal 2° ![]()
Schön, dass es mit dem Bericht weitergeht. Danke dafür schon jetzt.
Dies war unser "Tauchbecken"
das wäre was; mein kältestes Tauchbecken hatte grad mal 2° ![]()
Schön, dass es mit dem Bericht weitergeht. Danke dafür schon jetzt.
Der letzte Sonnenuntergang am Ufer des Baikals, bevor es am nächsten Morgen mit einem "Touristenzug" weiter nach Portbaikal ging.
Diese Züge fahren sehr früh am Morgen von Irkutsk bis nach Sludjanka auf der Strecke der Transsib und dann weiter am westlichen Baikalufer, auf der "alten" Strecke bis Portbaikal. Dort überqueren die Touristen dann die Angara am Abfluß aus dem Baikal und werden mit Bussen zurück nach Irkutsk gefahren. Am nächsten Tag kommen dann neuen Touristen und fahren die Strecke in der umgekehrten Richtung. Zweimal in der Woche pendelt dieser Zug in der Sommerzeit.
Wir fuhren auch mit diesem Zug, blieben dann aber an unserem zweiten Ziel am Baikal- Listwjanka- für weiter drei Nächte.
Abschied von unserem "Märchenwald"
Zum Zug ging es noch über eine der vielen Brücken, vorbei an eine der alten Lokomitiven, die an der Strecke heute als "Museum" stehen.
Die Alte bzw. Baikalrundbahn führt seid 1951, dem Bau des Irkutskerstaudammes nur noch auf 89 km von Sljudjanka bis nach Baikal(Port Baikal).
Allein 39 kleiner und größere Tunnel wurden von 1902-1904 ind den Fels gehauen. Ab den 30. September 1904 wurde damit der Fährbetrieb, der die Züge der Transsib vom östlichen zum westliche Ufer des Baikal überflüssig.
Der Zug fährt maximal 20 km/h und hält öfter für für Fotos und Brücken- und Tunnelbesichtigungen an. Daher brauchte er auch für die rund 40 km von Polowinnaja bis Baikal ca 4 Stunden
. Aber es ist ein Traum diese Strecke zu fahren![]()
Hallo Norbert sachse1007 , so bin jetzt auch auf deinem. Bericht von einer Gegend die man nicht do schnell kommt aufgesprungen, warum gab es da so eine Völkerwanderung neben dem Zug?
Liebe Grüsse, Marion
Hallo Lemar ,hallo Marion,
dies ist ja ein sogenannter Touristenzug und er hält öfter an kleinen Bahnhöfen oder auf freier Strecke, damit die Tagestouristen aussteigen können Viadukte, Brücken, Tunnel und die wunderbare Natur und den Baikal fotografieren können![]()
LG Norbi
Nach ca. 4 Stunden erreichen wir die Endstation und fahren dann mit einem Boot, vorbei an ausgedienten Schiffen und einem letzten Blick auf
"unseren" Zug über die Angara ans andere Ufer nach Listwjanka. Darüber berichte ich beim nächsten Mal.
Das ist noch eine entspannte Art zu Reisen.
Ich freue mich auf die Weiterreise
Hallo, heute finde ich endlich wieder etwas mehr Zeit und möchte meinen RB weiter schreiben. Hatte in den letzten 10 Tagen nur kurz mal ins Forum geschaut![]()
Also der Baikal ist ja mit bis zu 1642 m der tiefste und mit über 25 Millionen Jahren der älteste Süßwassersee der Erde. Seine Länge 636 km, breiteste Stelle 80 km, schmalste Stelle 23 km. Er hat 365 Zuflüsse (Bäche/Flüsse) aber nur einen Abfluß - die Angara.Im See gibt es 25 Inseln, die Größte Olchon besuchen wir noch in meinem Bericht.
Nach unserre Ankunft am Ende der "Baikalrundbahn" in Port Baikal und unserer Überfahrt zum Ort Listwjanka fuhren wir in unsere Unterkunft. für die nächsten drei Tage.
Dieser Ort ist ein Siedlung und teilweise ein typisches russisches Dorf, aber auch mit einigen größeren Hotels und Steinäusern, die sich vorallem in den letzten Jahren reiche Russen aus Irkutsk, aber auch aus Moskau oder Sankt Petersburg gebaut haben. Die dortige Verwaltung hoft, dass sich der Ort immer mehr zur größeren Touristenbasis entwickelt. Vorallem nachdem die Baiklaregion 1996 zum UNESCO Weltnaturerbe erhoben wurde und
seit 2003 der "Great Baikal Trail", hauptsächlich ehrenamtlich von bisher mehr als 5000 Freiwilligen aus 25 Ländern ausgenaut wird , zieht es vorallem viele Wandere, Kanuden, aber auch im Winter Eisläufer an den See. Der Baikal ist trotz seiner Größe und Tiefe jedes Jahr im Januar komplett zugefroren. In dieser Zeit fallen die Temperaturen auf -19 bis -50 Grad!.
Bilder sagen mehr:
Hier verlässt die Angara den Baikal und macht sich auf den Weg zum Jenissei. Mit ihm "vereinigt" endet ihr lange Weg im Nordpolarmeer.
Hier gibt es eine schöne Geschichte: Der alte Vater Baikal liebte seine Tochter Angara übe alles. Als Angara zu ihrem Gelibeten Jennissei flüchtete,
warf der Vater aus Zorn einen großen Stein nachh ihr. Dieser auch als "Schamanenstein" genannte Fels ragt bei Listwjanka aus dem Wasser und markiert die Grenze zwischen Baikal und Angara. Später zeige ich ihn Euch auf einem Foto![]()
Auf der Fahrt zu unserem "Hotel":
Unser Hotel(sorry 2xhochgeladen) und meine Bett fürweiter drei wunderbare Nächte am Baikal.
Auf unserem Spaziergang zum Ort kamen wir an diesem "Automuseum" vorbei
So, geht gleich weiter - nur 10 Bilder möglich?
Hallo Norbert sachse1007
Bin gerade auf deinen Bericht gestoßen und freue mich, über solch ein interessantes Reiseziel lesen zu können. Deine Fotos sind prima, gerne mehr davon.
Danke, dass du uns an dieser außergewöhnlichen Reise teilhaben lässt.
Daniela
Unser Weg fühte uns auf den örtlichen Markt(leider keine Bilder) wo wir uns leckeren Omul/Baikal-Omul kauften, um diesen dann direkt am See in einer sogenannten "Bessedka", also "Gesprächs-Hütte", zu geniesen. Diese kann man für wenig Geld mieten (100 Rubel also ca. 1,50 Euro für eine Stunde). Omul ist ein Lachsfisch und kommt nur im Baikal und einigen Nebenflüssen vor. Geräuchert schmekt er super lecker![]()
Der nächste Tag führte uns auf den "Hausberg" von Listwjanka, den "Tscherski-Felsen. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Baikal mit dem Abfluß der Angara. Man kann da rauf wandern, wir nahmen den Lift![]()
Hier seht Ihr auch die ersten "Glücksbänder" der Burjaten. Sie sind eine mongolische Ethnie in Sibirien und leben im Gebiet zwischen Tschita und Irkutsk. Auf unserer Reise trafen wir solche Bänder noch sehr oft. Besonders auch auf der Insel Olchon, wohin es am nächsten Tag ging.
Dort schreibe ich dann auch noch etwas mehr dazu.
Aud dem letzten Bild in diesem Abschnitt nocheinmal ein Blid in Richtung Port Baikal. Wenn man genau schaut, sieht man ungfähr in der Mitte des Flusses, mehr am rechten Rand, den "Felsen", den Vater Baikal seiner Tochter Angara hinterher geworfen hat![]()
Hey und einen schönen 2. Advent an alle.
Da es bei uns wieder in Strömen regnet ist es, denke ich, gut meinen RB weiter zu schreiben und Bilder aus dem Sommer 2012 hier zu zeigen.
Am 04. August 2012 mußten wir schon um fünf Uhr am Morgen aufstehen, denn unser Fahre kam eine Stunde später, um uns ersteinmal die 70 km bis nach Irkutsk zu bringen. Dort trafen wir auch unsere sehr nette "Guide" Olga wieder, die sich einen Abend bei Ihrer Familie von uns erholt hat
.
Sie war nun schon7 Tage mit uns am Baikal unterwegs gewesen. Wir Vier hatten uns zu dieser individuellen Betreung entschlossen, damit sie uns in vielen und langen Gespräche, manchmal bis nach Mitternach über das Leben, die Natur, die Geschichte und die Kultur der Baikalregion erzält.
Eigentlich wollten wir ja mit einem Tragflügebott der "Wostock" - Klasse zur Insel Olchon, unserem Tagesziel fahren. Das hat aber leider nicht geklappt, da diese Schiffe nicht täglich fahren.
.
Also mußten wir die über 370 km von Liswjanka über Irkutsk bis zu Insel mit Auto bzw. ab Irkutsk mit einer "Marschrutka", einem typisch russischen Sammeltaxi, fahren. Abfahrt in Listwjanka 06:00 Uhr - Ankunft in Olchon 16:00 Uhr![]()
Nach dem wir in Irkutsk auf dieses Fahrzeug umgestiegen waren, ging es die ersten drei Stunden noch auf guten Straßen und wir machten
an einer "Raststätte" eine kurze Pause. Dort trafen wir auch zwei Studentinnen aus Dresden die eine 3 monatige Tour durch den Osten als
Rucksacktouristen unternahmen. Außer den Flügen von Berlin und ihrem Rückflug von Hong Kong hatten sie nicht vorgebucht.
Es war lustig sich mit ihnen zu unterhalten,was sie so alles schon erlebt hatten. Transsib ab Moskau mit 4 Zwischenstationen bis Irkutsk.
eine paar Tage "Erholung" auf der Insel Olchon. Danach wollten sie durch die Mongolei und China bis Hong Kong. In den Zügen Liegewagen mit über 52
Mitreisenden. Diese Liegewagen haben keine Abteile und manche fahren nur ein paar Stationen auch mal mit ihrem Geflügel.
Dafür bin ich dann wohl doch zu alte![]()
Nach dieser Paus ging es dann auf Schotterpisten weiter - und da passierte es:
Also alle aussteigen und der Fahrer und zwei Mitreisende tauschten den Reifen - gefühlte Dauer mehr als eine Stunde.
Endlich kamen wir am Fähranleger an und dort sahen wir dies:
Wie Ihr sehen könnt gibt es zwei Reihen. Die privaten PKW standen bestimmt noch länger wie wir, 1,5 Stunden![]()
Dann endlich sind wir auf der Insel Olchon. Diese ist die einzige bewohnet, von den 25 im Baikal. Sie ist ca. 70 km lang und
maximal 13 km breit.
Nach einem kurzen Fußmarsch von der Taxihaltestelle standen wir vor dem Eingang unser Unterkunft für die nächsten Tage. Ein typische "Ferienanlge", wo wir Touristen aus 10 Ländern trafen.
Da ich und die Tochter meiner Freunde ein Einzelzimmer hatten, wohnten wir nicht in den hübschen kleinen Holzhäusern, sondern in einem mit zwei Etagen und wir hatten diesen schönen Blick von "Gemeinschaftsbalkon"
Zum Abendessen gab es sehr lecker russische Küche und danach gingen wir in die Banja( hatte ja schon geschrieben das dies die russische Sauna ist). Da wir dort aber nicht unter uns waren, mußten wir leider mit Bikini und Badehose saunieren.
Geht für mich eigentlich garnicht![]()
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Danach schliefen wir super und wurden am nächsten Morgen von vielen singenden Vögeln geweckt
So, schicke erstmal dies ab - geht gleich weiter![]()
Am nächsten Tag besichtigten wir ausführlich den Hauptort der Insel - Chuschir, der in den letzten Jahren immer mehr touristisch erschlossen wird.
Dies ist auch für die Bevölkerung sehr wichtig, da es dort eigentlich keine Industrie und Landwirtschaft gibt. Früher wurden dort kleinere Schiffe gebaut und repariert, aber das ist auch vorbei.
Hier einige Bilder von unserer Unterkunft, dem Ort, dem Schamannenfelsen und dem Strand wo wir zum dritten mal im Baikal gebadet haben. Leider hat es wieder nicht geholfen - ich bin keine 25 Jahre jünger geworden![]()
Hier "mein" Balkon im Obergeschoß![]()
Nach wunderbaren 3 Stunden am Strand, OK, ist nicht so schon wie auf Usedom
ging es zurück in den Ort zum verspäteten Mittagessen.
Zum Abendbrot gabe es "Buus/Budsa/Bussa" eine seht leckere gedämpte mit verschiedenen Fleisch gefüllte Teigtasche. Sind ähnlich wie die in Asien bekannten "Manti". Wenn man sie aufschneidet laüft die Butter/Fleischsoße raus. Einfach lecker.
Nach dem Essen unternahmen wir noch einen Abendspaziergang - Zerfall und Neuanfang
Zum Schluß noch etwas für die Freunde des Internet![]()
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So, dies soll es für heute gewesen sein. Beim nächsten mal geht es in den Norden der Insel mit Natur, aber auch mit Geschichte!
LG Norbi
Hallo Norbert sachse1007 ,
mit viel Interesse lese ich Deinen Reisebericht über den Baikalsee. ich kann gut nachvollziehen, dass es ein Traum sein kann, einmal dorthin zu reisen. Schon öfters habe ich überlegt, mal mit der Transsib zu fahren. Und ich würde die Reise auch gerne selbst organisieren. Aber ich spreche kein Wort russisch, und das hat mich bislang immer davon abgehalten, diese Idee auch in die Tat umzusetzen. Wie ist es Euch ergangen? Hast Du noch russisch zu sprechen in der Schule gelernt? Hat Euer Guide deutsch gesprochen? Wie habt Ihr die Reise organisiert? Es wäre schön, wenn Du ein paar Sätze - gerne nach Abschluss Deines Reiseberichtes zu diesen Fragen schreiben könntest. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
VG Verena
Hallo Bremerin Verena,
herzlichen Dank für Deine netten Zeilen.
Ich kann Dir im Moment nur kurz antworten(viel Arbeit). Ich kenne mich in den Regeln nicht so gut aus, glaube aber, dass man hier keine Links einstellen darf und um Dich genauer zu informieren und mit Dir zu schreiben, müßte man eine Mai-Adresse austauschen, kann man dies nur für eine Person machen und wenn ja - wie![]()
Hier nur ein paar allgemeine Informationen:
- es gibt natürlich mehrer Möglichkeiten so eine Reise zu machen. Die einfachste ist mit dem Luxuszug "Zarengold" über ein
Reisebüro zu buchen. , Man fährt sehr bequem, hält an mehrern Orten an hat immer einen Reiseleiter dabei usw. Ist natürlich
nicht ganz preiswert, aber wir "Kreuzfahrer" wissen ja was eine Reise kosten kann![]()
- Es gibt auch noch andere Anbieter auf dem Markt die Reisen mit der "Transsib" anbieten.
- im Internet gibt es einige Blogger(heißt das so?), die über ihre Erfahrungen berichten.
-heute kann man so eine Reise natürlich auch selbst organiesieren, was vor vielen Jahren fast unmöglich war.
Ohne Russisch ist dies natürlich etwas schwierig, da es zwar viele, vorallem junge Menschen in Russland gibt, die Englisch
sprechen, seltener deutsch, aber z.B. auf den Bahnhöfen und im Zug gibt es oft niemanden vom Personal mit ausreichenden
Fremdsprachenkenntnissen![]()
- als erstes mußt Du Dir überlegen welche Strecke Du fahren möchtest - die klassische "Moskau - Wladiwostok" oder von Moskau
durch die Mongolei bis nach China?
- zweite, eventuell noch wichtigere Frage ist, wie viel Zeit hast Du? Nur die reine Zugfahrt von Moskau bis Wladiwostok dauert über
6 Tage (Transib ist die längste Eisenbahnstrecke der Welt 9288 km), ohne eventuelle Besichtigungen von Städten oder einem
Stop am Baikalsee, den Du unbedingt machen solltest.
- für Russland benötigst Du ein Visum (ich glaub auch für die Mongolei und China als Individualtourist) und eine "Einladung".
Dies kann man aber bei spazialisierten Visabüros zusammen beantragen. Dies erspart auch die zweimalige Fahrt zu einem russischen Konsulat!
OK, also man kann fast alles alleine buchen und organisieren. Ich habe damal sehr viel selbst organisiert(spreche russisch), aber einiges über ein Reisebüro.
Wenn Du mir mitteilst, ohne die Regeln des Forums zu brechen, wie wir Mailkontakt aufnehmen können, könnte ich Dir noch viele Tips geben.
Bin gerade dabei ein Russlandreise mit Freunden (11 Personen) für August 2019 zu planen und zu organisieren.![]()
LG Norbi
Hey, bevor es zur 2. Weihnachtsfeier des Jahres geht möchte ich meinen RB etwas weite schreiben.
Also wir sind immer noch auf der Insel Olchon.
Am morgen des 06. August 2012 hatten wir eine Inselrundfahrt gebucht. Diese wurde in einem geländegängeen "Kleinbus" durchgeführt.
Leider regnete es am Anfang der Fahrt etwas, wurde danach aber beser. Es ging wirklich über "Stock und Stein", besser gesagt durch stark ausgefahrene, meist sandige Wald- und Wiesenwege. Erstes Ziel (leider keine Fotos) waren die Übereste eines Straflager "Gulag", wo auch deutsche Soldaten inhaftiert waren. Man erzählte uns, das es fast keine Bewachung gab, da es keinem gelungen wäre von der Insel zu fliehen.
Weiter ging es dann zum nördlichsten Punkt der Insel dem "Kap Chopoi" vorbei an teileise spektakulären Steilküstenabschnitten. Dort gab es dann auch eine länger Pause mit leckerer Fischsuppe "Ucha", die von den Fahrern der "Touristenbusse" bereitet wurde. Fischer hatten nur wenige Stunden davor die Fische am Kap gefangen.
Hier einige Bilder von dieser Ganztagestour:
Aus dieser Karte kann man unten links sehen wo die Fähre zum Festland "geht". Die "befestigte" Straße führt zu dem größten Ort, wo wir gewohnte haben. Am 06,08.12 sind bis ganz nach dem Norden gefahren
Am nächsten Tag ging es dann zurück nach Irkutsk, wo wir noch eine Nacht verbrachten.
Nach einer letzten Nacht in Irkutsk ging es am frühen Morgen mit dem Zug weiter in Richtung Osten. Unser nächstes Ziel war Ulan Ude, die Hauptstadt der russischen Teilrepublick Burjatien. Die Stadt ist nicht nur ein wichtiges kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum im südöstlichen Sibirien, sondern vorallem auch als wichtiger Verkehrsknotenpunkt bekannt. Hier zweigt auch die Eisenbahnstrecke nach Süden in die Mongolei und nach China ab.
Wenn jemand von Euch schon einmal mit der russischen Bahn gefahren ist, dann erinnert er sich bestimmt daran, dass die Fahrpläne immer nach Moskauer Zeit geschrieben sind.
Also unser Zug ist um 01:30 Uhr MZ ab Irkutsk gefahren - Irkutsk ist in der Zeitzone Moskau +5 Stunden
also standen wir 06:00 Uhr vor dem Bahnhof, da wir 06:30 Uhr Ortszeit abfahren würden. Hier noch ein paar Bilder:
Unsere Fahrt dauert ca. 7 Stunden für 450 km. Wir hatten bewußt den Tagzug genommen, um nocheinmal auf den Baikal schauen zu können.
Der weiße "Berg" ist wieder der Marmorfelsen, den ich schon ziemlich am Anfang meines RB erwähnt hatte. Ungefähr 4 Stunden sind wir am Baikla entlang gefahren, bevor es dann in Richtung Süden durch das schöne Tal der Selenga, einem der größten Zuflüsse des baikal, bis nach Ulan Ude ging.
Nach der Ankunft dort, ging es ersteinmal ins Hotel
um uns etwas zu erholen und frisch zu machen. Am Abend waren wir dann eingeladen, aber davon im nächsten teil meines RB.
Wünsche allen einen schönen 3. Advent
Norbi
Toller Reisebericht, habe ihn jetzt erst entdeckt.
Vielen Dank
Eine richtige Abenteuerreise.... toller Bericht.
Vielen Dank dafür.
LG und dir ein frohes Weinachtsfest
Regina
Hallo sachse1007 ,
ich finde deinen Reisebericht echt super und
freue mich schon auf deine Fortsetzung.....
Danke!
LG Sandra