Beiträge von sachse1007

    Hallo nordwind , nach dem ich am Wochenede in Thüringen war, habe ich jetzt den Rest Deines wunderbaren RB aus meiner Heimat gelesen.

    Herzlichen Dank , dass Du Dir soviel Mühe gemacht hast Dresden und einen Teil der Umgebung hier im Forum, besonders auch durch Deine fantastischen Fotos allen Foris näher zu bringen. Ich hoffe, dass möglichst viele dadurch angeregt werden dort einmal Urlaub zu machen!

    Auch ich werde dieses Jahr noch dreimal nach Dresden fahren. Leider diesmal nur für verlängerte Wochenden.

    Nicht weit vom Luisenhof habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht.

    OT(?) Wer den Roman " Der Turm" von Tellkamp gelesen oder den gleichnahmigen Film mit Jan Josef Liefers gesehen hat, kann sich auf dem Weißen Hirsch und in Loschwitz auf Spurensuche begeben:)

    Die "Turmstraße" aus dem Roman ist die Plattleite von der am Ende die Bergbahnstraße abzweigt, die zum Luisenhof und zur Bergabahn führt.

    nordwind, wir hier im Forum sind wohl alle begeisterte Kreuzfahrer, aber Dein traumhafter RB zeigt einmal mehr, wie wunderschön unsere deutsche Heimat ist:thumbup:

    Danke Norbi

    Hallo keseburg , ich habe gerade Deinen RB komplett gelesen und ich kann mich nur den anderen Foris anschliesen:thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Werde natürlich auch weiter mitlesen.

    Als ich in China war hatten wir eine Holländische Reiseleiterin auf dem Schiff. Freunde von mir haben gerade auch diese Tour gemacht, eventuell mit Euch:?:Die haben mir erzählt, dass die Holänderin auf dem Mekong Ihr Guide war. Die beiden wohnen in Eisenach.

    Also ich glaube ich muß diese Reise unbedingt noch machen:!:

    Warte auf Deienen weiteren Bericht.

    LG Norbi

    Hallo nordwind ein schöne Reise macht Ihr da in meiner näheren Heimat.

    Wie Du richtig am Anfang Deines RB schreibst, liegt das Gute oft vor der Haustür:). Ich bin ja Dresdner und kenne mich "etwas" aus in der Gegend.

    Ihr habt Euch wirkliche eine wunderschöne Strecke ausgesucht. Mit meinen Freunden aus Thüringen fahre ich nun schon seid vielen Jahren 3 mal im Jahr über ein verlängertes Wochenende auf Tour. Wie oft wir schon in Dresden und Umgebung gewesen sind kann ich garnicht sagen;), aber von Arnstadt kommend haben wir vor 4 oder 5 Jahren genau die Strecke gewähl, die Ihr gerade bereist: Schloß Augustusburg - Freiberg - Schloß Weesenstein - Pirna - Pilnitz - Dreden.

    Ich wünsche Euch noch viel Freude. Deine Bilder sind wunderschön!

    Übrigens der "Meißner Granit" wird nicht nur an Brücken genutzt. Viele Altäre und Taufbecken wurden besonders aus dem dunkelroten Typ hergestellt. Aber auch das Denkmal von Maximillina II. in München und ein Brunnen in St. Gallen in der Schweiz sowie weiter Bauten wurden aus dem Meißner Granit gebaut.

    Euch noch viel Freude und eine Tipp: geht doch in Dresden, wenn Ihr etwas Zeit habt, ins "Panometer" (Gasometer). Dort zeigt man zur Zeit das Panoramabild von Asisi "DRESDEN 1945". Es zeigt Dresden nach der Bombadierung vom 13. Februar 1945. Ich werde es mir im April unbedingt anschauen, wenn ich wieder in meiner Heimatstadt bin.

    Euch noch eine schöne Reise.

    LG Norbi und sorry für den langen Beitrag

    Hallo Buerste , hallo Thorben,

    heute hab ich Deinen RB gefunden und komplett gelesen.

    Auch ich kann mich nur allen Foris anschließen, die Dich zu diesem wunderbaren Bericht und den suoer Fotos beglückwünscht haben.

    Eventuell lesen Ihn noch mehr, da ich Deinen RB hier wieder "hoch" hole:)

    Auch ich möchte sehr gern mit meiner Tochter und ihren zwei Kndern, meinen Enkeln, in den Norden. Wir haben dafür eigentlich 2021 angedacht, da ich in dem Jahr meinen 70 Geburtag feiern werde. Bisher dachten wir an die 8 Tage Reise. Nach Deinem Bericht überlege ich nun doch eine 14-tägige Tour zu planen.

    Mal sehen was meine "hohe Kante" so hergibt;), da ich ja der "Hauptsponsor" sein werde.

    Karibik mit meinem Freund und seinem Sohn ist ja auch noch in der Planung 2022(?):cursing:und ich werde ja nicht jünger;(

    Nochmals herzlichen Dank und Euch noch viele schöne Reisen.

    Danke von Norbi

    Hallo seenixe , Heidi,

    herzlichen Dank für Deinen Bericht von der AIDA Nova und der Kanarenreise, die ich ähnlich ja vor 14 Tagen mit der MS1 gemacht habe.

    Deine Bilder vom Schiff sind wirklich super und Du bist wohl immer sehr zeitig auf Fototour gegangen;).

    Da ich im August 2020 mit der Nova die Mittelmeerreise machen werde, auch zum ersten Mal AIDA, konnte ich schon einige Informationen "speichern". Hoffe auch noch auf andere Foris, die über dieses Schiff schreiben werden!

    Ich habe die Nova hauptsäclich gebucht, da sie ja diese Einbettkabinen hat. Deine "Besenkammer" war doch OK. Ich selbst habe die Einbettinnenkabine gebucht. Mir ist der Aufpreis von 500 Euro bei meiner Reise es nicht wert, einen Balkon zu haben.:cursing:.

    Da Du ja schon öfter mit der AIDA gefahren bist möchte ich Dir eine Frage zum sogenannten "Getränkepaket" stellen.

    Ich habe gelesen, dass man für 19,90 Euro/Tag dieses bekommt, aber dort keine Coocktails mit Alkohol dabei sind. So habe ich es gelesen und auch bei AIDA als Antwort auf eine telofonische Anfrage gesagt bekommen.

    Ein Freund von mir behauptet aber, sein Arbeitskollege hat genau dieses Paket gekauft und es war alles inkludiert:(.

    Kannst Du mir bitte die Frage beantworten? Ich würde sonst lieber so einen Gutschein, glaube 100 oder 200 Euro, buchen.

    Nochmals Danke für Deinen RB und die Fotos!

    LG Norbi

    Dagl67 hallo, habe gerade wärend dem Pokalspiel Deinen Bericht gefunden und gelesen.

    Du machst das wirklich super. Wir haben uns ja beim Forumstreffen kennengelernt!

    Meine Freunde und ich sind auf allen vier Inseln mit einem Mietwagen unterwegs gewesen. Es war für mich sehr schön, wenn wir leider auch etwas viel Zeit dafür verloren haben, damit mein einer Freund uns die Hotels zeigen konnte, wo er schon war:cursing:.

    War aber OK und wir haben trotzdem viel gesehen.

    Wünsche Dir und Deinem Mann noch schöne Tage und am Sonntag einen guten Rckflug.

    Wir treffen uns am Freitag mit noch zwei Freunden und wollen über die Reise mit Mein Schiff Herz zu den Kapverden Januar 2020 reden!

    LG Norbi

    Coldfire , schöner RB . Ich habe diese Reise im Oktober 2017 mit Tochter und Enkel gemacht.

    Agadir sind wir wegen Streik der Busfahrer nicht angefahren, dafür ein Tag Madeira. Wie waren nicht böse:)

    Deine Bilder sind wirklich sehr schön und mit den Pixeln ist es sehr gut. Leider werde ich das wohl nicht hinkriegen:cursing:

    Wir haben Loro-Park mit den Enkeln gemacht. Es war sehr schön, wenn ich auch schon in anderen Parks ähnlich Shows gesehen habe.

    Für mich interresant die Papageishow!

    Werde Deinen Bericht weiter verfolgen.

    LG Norbi

    Am nächsten Tag hatten wir wieder wunder schönen Sonnenschein und so konnten wir diese Stadt am Goldenne Horn besichtigen. Sie ist Russlands wichtigste Hafenstadt am Pazifik. Sie ist Endpunkt bzw. Anfang der Transsibirischen Eisenbahn - 9288 km bis Moskau.

    Leider habe ich sleten so eine chaotische Stadt gesehen. Hier wird nach meiner Auffassung gebaut ohne Konzept. Leider kann ich dies nicht so mit Fotos zeigen, aber dies Stadt war auf unserer Reise für mich eine negative Erfahrung.

    Hier einige Bilder, unter anderem auch von der im Jahr unseres Besuches eröffneter Brücke über das Goldene Horn, die zusammen mit der Brücke zur Insel Russki im Juli 2012 eröffnet wurde. Bauzeit war 49 Monate und die Eröffnung fand anlässlich des asiatisch-pazifischen Wirtschaftgipfels statt.

    An unserem letzten Abend gönnten wir uns noch etwas besonderes und nahmen unser Abendessen im super modernen Jachtclub von Wladiwostock ein. Es war ein wunderschöner Abschluß unserer Reise durch Sibirien bis in den fernen Osten Russlands.

    So, nun bin ich am Ende meines RB. Ich hoffe, trotzdem es sehr lange gedauert hat bis ich ihn abgeschlossen habe, konnte ich Euch eien Region zeigen, die wohl die wenigsten von Euch kenne.

    Leider bin ich schon in einer "Altersklasse", wo ich nicht mehr alles bereisen kann, was ich gerne möchte!

    Darum finde ich es auch so interresant hier und in andern Foren oder Bloggs RB zu lesen.

    Sehr gern bin ich bereit Fragen zu beantworten und Infos und Tipps besonders zu Russland zu geben.

    Da ich fünf Jahre dort gelebt habe und danch sehr oft in dieses Land gereist bin, glaube ich mich recht gut dort auszukennen.

    Zur Zeit bereite ich gerade ein Reise für Freunde vor, wo wir unter anderem nach Astrachan ins berühmte Wolgadelta mit seinen Lotusblüten fahren werden und Wolgograd (ehemaliges Stalingrad), sowie Moskau besichtigen werden. Wir werden eine Truppe von 11 Personen sein und es ist sehr aufwendig so eien Reise zum grösten Teil individuel zu organisieren. Aber mir macht es Spaß solche Programme zu gestalten.

    Wenn ein Administrator mich für PN freischaltet und mir sagt wir das geht, können Foris mich sehr gerne anschreiben!

    Ich wünsche Allen einen guten Start in die neue Woche und freue mich schon auf mein erstes Forumstreffen am 28.01. 14:30 Uhr in der Lumasbar auf der MS 1!

    Norbi

    Auch wir kamen pünktlich am nächsten Morgen in Wladiwostock, der letzten Station unserer Reise, an.

    Leider regnete es an diesem Tag so stark, dass wir nur einen kurzen Spaziergang zum Museumshafe machten und dort das "Gedenk-U-Boot C-59" besichtigten. Solche U-Bote nahmen im Pazifik, Nordmeer und auch Atlantik am Kampf gegen die Faschisten und Japaner teil.

    Da der Regen so stark war gingen wir aber recht schnell und blieben an diesem Tag in unserem Hotel.

    Dabei fällt mir ein, wer von Euch einmal auf die Insel Usedom fährt, sollte dort unbedingt in Penemüde in das dortige sowjetische U-Boot U-461 klettern. Es

    ist das letzte noch existierede Boot seiner Klasse und gehört zu den größten jemals gebauten konventionellen Unterwasser-Raketenkreuzern.

    Es wurde 1991 außer Dienst gestellt und liegt seid 1998 in Penemünde als Museum! Wenn man bedenkt, dass bis zu 82 Mann an Bord waren und es nur 3 Toiletten und eine Dusche gab, kann man sich vorstellen, wie dort die Lebensbedingunge waren.

    Sorry, dass ich etwas von meinem Thema abgewichen bin.

    Hallo, bevor es nächsten Sonntag auf die Mein Schiff 1 geht, wo ich auch zum Erstenmal an einem Forumstreffenteilnehmen werde, möchte ich versuchen noch meinen RB über Sibirien zu beenden.

    Nach einem schönen letzten Abend in Charbarows schlenderten wir am letzten Tag noch etwas durch die Stadt mit ihren vielen Parks, einem letzten Blick auf den Amur.

    Dann standen wir vor unsrem Zug nach Wladiwostock "Ozean" und bezogen unser Abteile.

    Auf dem Bahnsteig sahen wir sehr viele Frauen in Kostümen und Männer in Anzügen die nur mit einer kleinen Reisetasche den Zug bestiegen.

    Als ich die Schlafwagenschaffnerin fragte, wieso dies so ist, erklärte sie uns, dass dieser Zug eine Art "Dienstreisezug" sei. Viele Geschäftsleute und Staatsbeamte nutzten ihn. Er fährt ja täglich gegen 21:00 Uhr ab Charbarowsk bzw. ab Wlaiwostok und ist am nächsten Tag gegen 08:00 Uhr jeweils in der "Partnerstadt", wo sie dann am Tag ihre Dienstgeschäfte erledigten und am Abend wieder zurück fahren.

    Hey, ja nun sind es nur noch wenige Tage bis wir auf der Mein Schiff 1 sind. Meine Freunde und ich freuen uns schon sehr.

    Eure Idee mit einem Treffen ist ja nicht schlecht. Leider kenne ich persönlich keinen von Euch und meine Freunde haben keine Ahnung davon, dass ich hier im Forum aktiv bin. Würde Euch trotzdem gerne kennenlernen.

    Wenn es für Euch OK ist, dann teilt mir bitte mit wann und wo.

    Wir werden nun doch auf jeder Insel mit einem Mietwagen unterwegs sein. Da wir am Sonntag gegen 11:00 Uhr in Gran Canaria landen, geht es dann gleich für ca. 5 Stunden über die Insel. Einer meiner Freund und ich waren dort noch nicht. Ich habe von Gran Canaria ja nur den Hafen gesehen.

    Norbi

    Diese Insel Teilt den Amur und hinter Ihr beginnt China.

    Bausünden aus der Zeit der Sowjetunion, aber wer damals dort eine Wohnung bekommen hat war sehr zufrieden. Darunter sieht man einen Teil des Hafens von Charbarwosk.

    Wer heute hier baut, vorallem auf dem Hügel vor der Amurbrücke, der gehört wohl zu den "besserverdienenden" in der Stadt.

    Mit diesem Blick verabschiedeten wir uns vom Amur und fuhren noch einmal in die Stadt. In der Nähe des modernen Zentrums fanden wir dann noch etwas besonderes:)

    Ein "Bierhaus" - übersetzt "Restaurant mit deutscher Küche", wo wir über 10 tausend Eisenbahnkilometer von Berlin entfernt unseren letzten Abend mit deutschem und tschechischem Bier, so wir "Frankfurter" Würstchen und Rindergulasch mit Klösen beendeten!

    Bis bald!

    So noch einige Fotos aus Chabarowsk, wo wir zwei sehr schöne Tage verbracht haben. Leider durfte man wegen Verschmutzung:cursing:nicht im Amr baden. Wir fahren über den Amur auf der neuen Brücke und dann sehen wir den "Rest" der alten

    Charbarowsk ist wirklich eine schöne, großzügig angelegt Stadt. Sie wurde erste 1858 als Militärposten gegründet und erhielt 1895 seinen heutigen Namen.

    Mit diesem kleinen Ausflugboot machten wir bei strahlendem Sonnenschein auf dem Amur einen Ausflug in Richtung der neuen Brücke.

    Mit den mächsten Bildern werde für heute meinen RB beenden. In den nächsten Tagen folgt dann noch der letzte Teil mit Wladiwostock:)

    Also wir bekamen im Zug einmal am Tag zum Frühstück im Abteil ein paar Kleinigkeiten wie Brot, gekochte Eier, Käse und Wurst. Auch ein paar Kekse und natürlich Tee, den es ja in jedem russischen Schlafwagen gibt. Leider muß man diesen heute selbst bezahlen. Zu Sowjetzeiten gabs den umsonst.

    Wir hatten aber auch ein warmes Essen im Speisewagen gebucht. Natürlich kann man das nicht mit dem Menü im Atlantik auf der Mein Schiff vergleichen^^, aber besonders die Suppen waren immer sehr lecker. Wer mehr möchte muß mit dem "Zarengold" reisen. Dort gibt es sogar eine Kaviarverkostung;)

    Der Speisewagen wird aber von den russischen Reisenden kaum genutzt, da es für die meisten einfach zu teuer ist dort zu essen.

    Traditionell nimmt man selbst Essen und Getränke mit. Heute auch oft Suppen zum Aufbrühen.

    Auch an den Bahnhöfen, wo der Zug manchmal länger hält, gibt es oft sehr Leckeres zu kaufen. Dort stehen Frauen aus den Dörfern der Umgebung und bieten super selbstgekochte und gebackene Gerichte, frisches Obst und Gemüse für relativ kleines Geld an. Sie bessern so ihr Haushaltsgeld auf. Leider habe ich von solchen "Verkaufsständen" keine Fotos:cursing:wegen Datenschutz

    Für meine Freunde und mich war es einfach im Speisewagen die Karte zu "studieren" und zu bestellen. Dies geht aber nur, wenn man russiche kann. (Soll im "Sapsan", dem Hochgeschwindigkeitszug zwischen Moskau und Sankt Peterburg anders sein)

    Wir trafen ein kleine Gruppe junger Männer aus Österreich, der Schweiz und Italien mit ihrem Vater, eigentlich alles Deutsche:), die große Probleme hatten ihr Essen zu bestellen. Natürlich haben wir gerne geholfen, wofür sie sehr dankbar waren.

    So kamen wir bei ein paar Büchsen Bier und Wodka in ein nettes Gespäch.

    Ohne Russich geht es also kaum, da nur die wenigsten der Schlafwagenschaffner oder Kellner in den Regelzügen Englisch oder Deutsch sprechen.

    Ich glaube, dass sich dies erst mit der nächsten Generation ändern wird. Ob aber besser gebildete junge Russen bei der russischen Bahn arbeiten wollen:?:

    So noch ein paar Fotos aus dem Zugfenster und dann sind wir auch schon in Chabarowsk.

    Charbarowsk ist mit Wladiwostock die wichtigste Stadt im fernen Osten Russlands und gemeinsammes Verwaltungszentrum.

    Die Brücke über den 3000 km langen Amur bei Charbarowsk war bis 1975, als man die Brücke in Komsomolsk am Amur eröffnete, die einzige über diesen Fluß! Die alte Brücke wurde zwischen 1913 und 1916 im Zusammenhang mit dem Bau der Transsibierischen Eisenbahn gebaut.

    1992 begann man die Brücke zu rekonsruieren und zum großen Teil neu zu bauen. Da sie aber den modernen Bedarf nicht decken konnte wurde 1996 begonen eine neue Brücke zu bauen. Diese ist zweigeschossig. Oben verläuft die Fernstraße M 58 und darunter befinden sich die Gleise der Transsib.

    Die Fahrt von Ulan Ude bis Charbarowsk dauert fast 55 Stunden und durch die Zeitverschiebung, Ulan Ude Moskauer Zeit plus 5 Stunden bzw. Chabarowsk Moskauer Zeit plus 7 Stunden, verbachten wir drei Nächte in diesem Zug. Aus diesem Grund gönnten wir uns auch zwei Zweibettabteile. Übrigens stammte unser Wagen aus Görlitz, wie sehr viele Langstrecken Wagen in Russland.

    Was macht man bei einer so langen Zugfahrt:sleeping::sleeping:, viel aus dem Fenster schauen, lesen und natürlich esse und trinken.

    So folgen jetzt einige Imprssionen von diesen 55 Stunden. Bitte um Entschuldigung für die Bildqualität, aber die fenster werden nich an jeder Station geputzt:D:D

    Bevor es aber zum Bahnhof ging, besichtigten wir noch das Zentrum von Ulan Ude. OK, es ist weitestgehend eine typische "sowjetische" Großstadt und so steht dort auch immer noch die größte Porträtbüste der Welt von Lenin. Die Gesichthöhe ist 7,70 Meter und die Büste soll ca. 42 Tonnen wiegen.

    Recht schön ist dagegen die Fußgängerzone der Stadt


    Dann war es soweit und am Bahnhof mußten wir uns verabschieden, was sehr emotional war, und keiner von uns konnte und wollte seine Tränen verbegen, als unser Zug nach Wladiwostock, wir nutzten ihn aber nur bis Chabarowsk, in den Bahnhof einfuhr.

    Wir besuchten das budistische Kloster "Ivolginsk Datsan" welches sich ca. 40 km von Ulan Ude entfernft befindet. Es ist da Zentrum der Budisten in Russland. In der Stalinzeit wurde es zerstört und später wieder aufgebaut. ZUm Kloster gehört auch eine Universität in der auch Philosophie, Theologie, budistische Medizin und Malerei unterrichtet wird.

    Von dort führte uns unser Weg dann zu dem recht neuen Kloster am Stadtrand von Ulan Ude "Chambyn Chur", welches mit chinesischer Hilfe gebaut wurde. Heute ist es der zweite Sitz des "russische/burjyatischen" Lamas. Hier hat man auch einen sehr schönen Blick auf die Stadt.

    Am zweiten Abend waren wir nocheinmal eingeladen. Leider nur ein Ausschnitt vom Tisch;(Es wurde ein wunderschöner Abend.

    Unser Gastgeber sang dann noch in seinem Kostüm burjatische Lieder - er ist Mitglied des Nationalchores Burjatiens.

    Als wir am nächsten Nachmittag mit dem Zug Ulan Ude verlassen haben, haben wir Freunde verlassen. Leider wird man sich wohl nie wieder sehen, aber die Hoffnung stirbt zu letzt!

    Das letzte Foto, wenn es im Forum zu sehen ist, zeigt ein traditionelles Madalassandbild, welches wir im Museum von Ulan Ude gesehen haben.