@Junge, das würde ich so halten wie zu Hause.
Der Unternehmer selbst bekommt nix, der Angestellte schon.
@Junge, das würde ich so halten wie zu Hause.
Der Unternehmer selbst bekommt nix, der Angestellte schon.
Wir holen für die Kabinenstewarts auch immer zusätzlich zum Trinkgeld Merci Schokolade. In den exclusiven Restaurants und in der Diamant Bar schreiben wir den Tip immer auf die Rechnung. Auf den Ausflügen geben wir auch immer dem Busfahrer und Guide Trinkgeld. Es gab allerdings schon Situationen wo nur der Busfahrer Trinkgeld bekommen hat.
In den anderen Bars, Atlantik oder X Lounge geben wir je nach Service Trinkgeld.
Im Spa gebe ich sehr gerne Trinkgeld die Frauen und Männer haben es dort auch nicht leicht. Ich habe es schon mitbekommen das sehr stark riechende und ungepflegte Gäste zur Massage gekommen sind.
Ich glaube es hat sich noch nie jemand vom House Keeping bei uns bedankt und ehrlich gesagt wäre es mir auch unangenehm. Schließlich sage ich mit meinem Trinkgeld doch denen Danke für ihre Leistung.
Wenn ich es ihnen natürlich direkt in die Hand drücke würde ich seltsam gucken wenn keine Reaktion kommt.
Oft lege ich noch was süßes mit aufs Bett oder schreibe ein Zettelchen dazu oder baue die gebastelten Handtuchtiere (falls es welche gibt) oder mein Stofftier (ja ich hab noch eins
) irgendwie mit in die „Szene“ ein und bekomme dann irgendeine „Szene“ zurück.
Das finde ich dann immer total nett, weil sich das irgendwie zu einer stillen Kommunikation entwickelt
Die Arbeit wird eigentlich durch den Lohn honoriert...
ist das so? Schau dir mal die Löhne bei den Dienstleistungsberufen an, da ist Trinkgeld Vorraussetzung um ein erträglichen Lohn zu erhalten. Friseur, Gastro, Housekeeping etc. und da ist es egal ob du an Land oder auf dem Schiff bist.
@Junge ja, auch da geben wir Trinkgeld, auch dem Busfahrer.
ist das so? Schau dir mal die Löhne bei den Dienstleistungsberufen an, da ist Trinkgeld Vorraussetzung um ein erträglichen Lohn zu erhalten. Friseur, Gastro, Housekeeping etc. und da ist es egal ob du an Land oder auf dem Schiff bist.
@Junge ja, auch da geben wir Trinkgeld, auch dem Busfahrer.
Der Vergleich hinkt für mich.
Bei MS ist das Trinkgeld bereits im Reisepreis enthalten.
Bei anderen Reedereien wird das Trinkgeld täglich extra berechnet. Da werden dann feste Sätze (je nach Kabinenwahl) fällig. Hier kann direkt eingesehen werden, wer wieviel davon bekommt.
Bei TC funktioniert das sicherlich genauso, nur hat man keinen Einblick wer wieviel davon bekommt.
Der Punkt ist, keiner weiß wieviel Trinkgeld pro Tag eingerechnet ist, da ist das amerikanische System deutlich transparenter.
Ich glaube es hat sich noch nie jemand vom House Keeping bei uns bedankt und ehrlich gesagt wäre es mir auch unangenehm. Schließlich sage ich mit meinem Trinkgeld doch denen Danke für ihre Leistung.
Wenn ich es ihnen natürlich direkt in die Hand drücke würde ich seltsam gucken wenn keine Reaktion kommt.
Oft lege ich noch was süßes mit aufs Bett oder schreibe ein Zettelchen dazu oder baue die gebastelten Handtuchtiere (falls es welche gibt) oder mein Stofftier (ja ich hab noch eins
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) irgendwie mit in die „Szene“ ein und bekomme dann irgendeine „Szene“ zurück.
Das finde ich dann immer total nett, weil sich das irgendwie zu einer stillen Kommunikation entwickelt
Und aus diesem Grund (etwas unangenehm) hinterlassen wir einfach bei Abreise/Auszug das Trinkgeld auf der Kabine. Aber eben nur dann, wenn wir uns nicht täglich ärgern mussten.
Für Handtuchtierchen gibt's nichts.
Ich finde es gar nicht schön, wenn die Handtücher "verknuddelt" werden und mehr als nötig durch die Hände gehen.
Aber wenn zwischendurch kein Trinkgeld fliesst, hört das mit den Tierchen automatisch auf.
Mit ein Grund dass wir lieber am Ende was hinterlassen.
Der Punkt ist, keiner weiß wieviel Trinkgeld pro Tag eingerechnet ist, da ist das amerikanische System deutlich transparenter.
Ich geh einfach davon aus, dass es passt.
Sonst würde sich ja niemand mehr finden, der bei TC, Aida o.ä., arbeiten möchte (?)
Und wenn z.B. bei RCCL täglich pro Kopf ca. 16 Dollar draufgebucht werden, geb ich auch nur noch etwas extra bei besonders gutem Service.
Das leidige Thema "Trinkgeld". Das Thema gab es ja schon öfter. Aber ich gebe dazu auch gerne
noch einmal unsere Meinung ab:
Trinkgeld gehört in unserem und vielen anderen Ländern zum guten Ton, und doch gibt es Abweichungen.
Während es in den USA Pflicht ist, stellt es in Japan z.B. eine Beleidigung dar. In arabischen Ländern
wird es nicht nur gerne genommen sondern gefordert. Wir haben da schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass der Dienstleistende für seine Arbeit bezahlt wird, auch von dem Geld, das
ich für die Leistung bezahle. Somit ist der Vertragsbestandteil "Leistung / Gegenleistung" erst einmal erfüllt.
Da es nun einmal in unseren Landen üblich ist, dem Dienstleistenden wie Steward, Kellner, Frisör usw. ein
Trinkgeld zu geben, ist der Rest nur noch eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
Zurück zum Schiff: Das gesamte Personal auf den Schiffen ist (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nicht
bei TC angestellt. Arbeitgeber ist hier Sea-Chef, eine internationale Personalagentur, mit Hauptsitz in der Schweiz,
die sich auf Personalvermittlung für Schiffe spezialisiert hat. Diese unterliegt gesetzlichen Bestimmungen,
wie dem internationalen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz.
Sicher sind die Gehälter der internationalen Crew nicht mit unseren Gehaltsvorstellungen zu vergleichen, aber
im Verhältnis zu den Gegebenheiten in ihren Heimatländern, viel besser. Umsonst arbeiten diese Menschen nicht
auf den Schiffen. Viele sind sogar glücklich, diese Jobs machen zu dürfen. Für uns ist das gut, denn mit
deutschen Personal nach hiesigen Arbeitsgesetzen wäre solch eine Reise wahrscheinlich nicht mehr bezahlbar.
Also soll dieser freundliche Mensch, der jeden Tag meine Betten macht und das Klo putzt auch eine zusätzliche
Belohnung erhalten. Nun muss man sich aber einmal überlegen, wenn ein Kabinensteward 10 Kabinen zu
versorgen hat, und bei einer einwöchigen Reise von jeder Kabine 20 Euro Trinkgeld bekommt, so sind das
in einer Woche 200 Euro zusätzlich. Weitere Hochrechnungen erspare ich mir.
Noch ein Wort zu den Briefumschlägen: Nur das Trinkgeld, dass man einer Person direkt in die Hand gibt, kommt
auch bei diesem an. Alles was in die allgemeine Kasse geht, ob jetzt per Briefumschlag oder in die Trinkgeldtruhe,
wird für die Allgemeinheit verwendet. Davon werden teilweise z. B. Crewfeste u. Ä. finanziert. Auch ist nur das persönlich
übergebene Trinkgeld steuerfrei, alles was über die Gehaltsabrechnung läuft muss versteuert werden.
Wir haben es mit den Menschen, die in der Dienstleistung Tourismus arbeiten, weder mit dummen noch mit
armen Personen zu tun. Die meisten wissen sehr genau, wie sie den Touris das Geld aus der Tasche ziehen.
Z. B. die schon so oft erwähnte Rose. Die wurde nicht einfach in die Vase gestellt, nein, der Kabinensteward
brachte die persönlich vorbei. Warum wohl? Ein Schelm, der böses dabei denkt. Ein bisschen Mitleid erregen,
auf die emotionale Tränendrüse drücken und schon klappt das. Viele Touris gefallen sich dann auch gerne in
der Rolle des Generösen. Eine enger Verwandter von uns, der auch in der Touristikbranche arbeitet, hat einmal
gesagt: "Du musst die Gäste nun genügend umschmeicheln, dann läuft auch das Trinkgeld". Er hat, gerade um
die Weihnachtszeit im Servicebereich schon mal ein zweites Gehalt gehabt.
Was man aber immer tun sollte, und das ist wichtiger, als jedes Trinkgeld, dem Menschen. die für mich arbeiten,
mit Respekt und Achtung zu begegnen. Dieses generöse Gehabe mancher Gäste, was bin ich und was bist du,
ist einfach nur schrecklich und zeugt nicht gerade von einer guten Kinderstube.
Alles anzeigenDas leidige Thema "Trinkgeld". Das Thema gab es ja schon öfter. Aber ich gebe dazu auch gerne
noch einmal unsere Meinung ab:
Trinkgeld gehört in unserem und vielen anderen Ländern zum guten Ton, und doch gibt es Abweichungen.
Während es in den USA Pflicht ist, stellt es in Japan z.B. eine Beleidigung dar. In arabischen Ländern
wird es nicht nur gerne genommen sondern gefordert. Wir haben da schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass der Dienstleistende für seine Arbeit bezahlt wird, auch von dem Geld, das
ich für die Leistung bezahle. Somit ist der Vertragsbestandteil "Leistung / Gegenleistung" erst einmal erfüllt.
Da es nun einmal in unseren Landen üblich ist, dem Dienstleistenden wie Steward, Kellner, Frisör usw. ein
Trinkgeld zu geben, ist der Rest nur noch eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
Zurück zum Schiff: Das gesamte Personal auf den Schiffen ist (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nicht
bei TC angestellt. Arbeitgeber ist hier Sea-Chef, eine internationale Personalagentur, mit Hauptsitz in der Schweiz,
die sich auf Personalvermittlung für Schiffe spezialisiert hat. Diese unterliegt gesetzlichen Bestimmungen,
wie dem internationalen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz.
Sicher sind die Gehälter der internationalen Crew nicht mit unseren Gehaltsvorstellungen zu vergleichen, aber
im Verhältnis zu den Gegebenheiten in ihren Heimatländern, viel besser. Umsonst arbeiten diese Menschen nicht
auf den Schiffen. Viele sind sogar glücklich, diese Jobs machen zu dürfen. Für uns ist das gut, denn mit
deutschen Personal nach hiesigen Arbeitsgesetzen wäre solch eine Reise wahrscheinlich nicht mehr bezahlbar.
Also soll dieser freundliche Mensch, der jeden Tag meine Betten macht und das Klo putzt auch eine zusätzliche
Belohnung erhalten. Nun muss man sich aber einmal überlegen, wenn ein Kabinensteward 10 Kabinen zu
versorgen hat, und bei einer einwöchigen Reise von jeder Kabine 20 Euro Trinkgeld bekommt, so sind das
in einer Woche 200 Euro zusätzlich. Weitere Hochrechnungen erspare ich mir.
Noch ein Wort zu den Briefumschlägen: Nur das Trinkgeld, dass man einer Person direkt in die Hand gibt, kommt
auch bei diesem an. Alles was in die allgemeine Kasse geht, ob jetzt per Briefumschlag oder in die Trinkgeldtruhe,
wird für die Allgemeinheit verwendet. Davon werden teilweise z. B. Crewfeste u. Ä. finanziert. Auch ist nur das persönlich
übergebene Trinkgeld steuerfrei, alles was über die Gehaltsabrechnung läuft muss versteuert werden.
Wir haben es mit den Menschen, die in der Dienstleistung Tourismus arbeiten, weder mit dummen noch mit
armen Personen zu tun. Die meisten wissen sehr genau, wie sie den Touris das Geld aus der Tasche ziehen.
Z. B. die schon so oft erwähnte Rose. Die wurde nicht einfach in die Vase gestellt, nein, der Kabinensteward
brachte die persönlich vorbei. Warum wohl? Ein Schelm, der böses dabei denkt. Ein bisschen Mitleid erregen,
auf die emotionale Tränendrüse drücken und schon klappt das. Viele Touris gefallen sich dann auch gerne in
der Rolle des Generösen. Eine enger Verwandter von uns, der auch in der Touristikbranche arbeitet, hat einmal
gesagt: "Du musst die Gäste nun genügend umschmeicheln, dann läuft auch das Trinkgeld". Er hat, gerade um
die Weihnachtszeit im Servicebereich schon mal ein zweites Gehalt gehabt.
Was man aber immer tun sollte, und das ist wichtiger, als jedes Trinkgeld, dem Menschen. die für mich arbeiten,
mit Respekt und Achtung zu begegnen. Dieses generöse Gehabe mancher Gäste, was bin ich und was bist du,
ist einfach nur schrecklich und zeugt nicht gerade von einer guten Kinderstube.
Besser hätte man es nicht formulieren/darlegen können!
Meine Friseurin, die selbst seit 20 Jahren auf Kreuzfahrt geht ist folgender Meinung was Trinkgeld betrifft: „ Ich gebe immer erst am Ende der Reise etwas, nicht am Anfang oder zwischendurch! Ich bekomme auch erst nach dem Haare schneiden Trinkgeld und nicht vorher, dass ich es ordentlich mache!“
alles fein, jeder kann und keiner muss Trinkgeld geben. Und jeder entscheidet für sich wie viel in dem Moment "gerecht" ist.
Persönlich hab ich einen Heidenrespekt vor der Arbeit die da geleistet wird und das ist, neben einem höflichen u freundlichen Umgang (den ich oft der Crew gegenüber vermisse), meine Art mich zu bedanken.
Da das "Gebeverhalten" sicherlich sehr unterschiedlich ist macht es m E auch keinen Sinn die Summen hochzurechnen - auch wenn ich mich immer wieder dabei ertappe.
Für mich gehört Trinkgeld bei gutem Service einfach dazu, das kommt vielleicht aus meinem familiären Hintergrund. In meinem Job gibt es kein Trinkgeld und trotzdem freuen wir uns wenn z.B. an Weihnachten ein Kunde mal 10 EUR für die Kaffeekasse da lässt und sich damit für unsere Arbeit bedankt.
Bei TUI ist das Tip ja inklusive, insofern gibt es kein richtig oder falsch. Jeder kann es so handhaben wie er möchte und hat damit Recht. Am wichtigsten ist sicherlich die Wertschätzung an meinem Gegenüber, das kostet keinen Cent.
Auch ein Thema bei dem es weder richtig noch falsch gibt.
Was ich nicht leiden kann ist das System des Zwangstrinkgeldes, verfälscht den Reisepreis daß dieser günstig scheint und es am Ende doch nicht ist. Ich zahle meinen Reisepreis und damit ist rechtlich alles erledigt, was man an Trinkgeld gibt das tut man freiwillig und in der Höhe die man geben möchte.
Wir waren ja gerade mit der Perla in der Karibik, auf dem Bett lag jeden Morgen der Dollar mit einem Merci beschwert oder mal mehr wenn mehr zu machen war, und sah uns der Junge Mann hat er sich sehr wohl bedankt. Handtuchtiere gabs keine - brauchen wir auch nicht. In der Bar oder Restaurant hat man regelmäßig was auf die Rechnung geschrieben, je nachdem wie es eben war. Es gab Stammkellner die supernett waren, da gabs eben mehr als bei anderen, für mich honoriert Trinkgeld auch Leistung.
Auf den privaten Ausflügen gabs nur für Angestellte, denn mit den Anbietern hat man ja den Preis fix verhandelt. Wir machen ja nur Private, hatten selten Angestellte dabei die das ausführten. Rückwirkend betrachtet ist es auch ungerecht für die gewesen.
Was ich gerade auch überdenke fürs nächste mal, nicht jeden Tag was aufs Bett zu legen, wobei die Summe an sich ja die Selbe ist.
Mir ist das zu stressig, am letzten Tag alle mit Trinkgeld zu bedenken. Da sehe ich womöglich den netten Kellner oder Omelett-Koch gar nicht mehr.
Ich versuche deshalb einfach, zwischendurch passende Gelegenheiten zu finden.
Gerüchteweise habe ich auch schon gehört, dass an den Wechseltagen Zusatzpersonal auf den Kabinen eingesetzt wird, aber ich möchte schon, dass derjenige mein Dankeschön bekommt, der sich während der gesamten Reise um meine Kabine gekümmert hat.
Ja, das hatte ich auch gehört, drum gabs am letzten Tag auch nichtsmehr auf dem Bett
Ist ja auch wie in den Hotels in den Ländern in die man reist, da macht man es ja ebenso.
Ich kann auch die Diskussion nicht leiden dass man mit solchen Urlauben die armen Mitarbeiter ausbeutet weil sie im Vergleich zu uns kaum was verdienen, das stimmt vom Gehalt her nur dort ist der Verdienst schon viel. Trinkgeld über das Gehalt hinaus ist eigenartig, wobei sich Leute oft bemühen in die Hotels zu kommen in denen die Gäste absteigen die eben viel Tipp geben weil sie das gewöhnt sind. Manche Völker sind als sehr geizig bekannt, da will dann kaum einer einen Job haben. In die Boxen werfe ich auch eher nichts, gebe es den Leuten so in die Hand.
die Meinungen sind hier so unterschiedlich , wie sie nur sein können. Auf "Amerikanischen Schiffen" - Stand von vor etwas mehr als zehn Jahren - gab es in sog. "Trinkgeld relevanten" Jobs außer Unterkunft und Essen monatlich 50 US$, that´s all; da war das Trinkgeld eher ein Service-Entgelt. Wenn ich heute lese "Trinkgeld ist inbegriffen", so hei0t das für mich, daß das "Service-Entgelt, d h der Lohn enthalten ist. Heute auf "Deutschen" Schiffen wird eine sicher angemessene Entlohnung gewährt, so dass der Service als solcher bezahlt ist. Wenn ich die teils bis an die Grenze oder darüber hinaus gehende Arbeitszeitbelastung sehe, wenn ich mir die Leistungs- bzw. Servicebereitschaft vieler Menschen an Bord anschaue und deren gezeigte Freundlichkeit, dann bin ich gerne bereit, ein zusätzliches "Trinkgeld" zu geben. Der Roomservice bekommt von uns pro Nase in den ersten zwei, drei Tagen je einen Zehner (egal, ob Euro oder US-Dollar), am Ende einer zehn- bis vierzehntägigen Reise weitere zehn dazu., das sind in Summe 40 €. Ein für uns häufig tätiger Restaurant-Servicemitarbeiter erhält am Ende der Reise zehn bis 20 €, ein Barservice-Mitarbeiter ab und zu einen Fünfer, die "guten Geister hinter den Kulissen" erhalten zusammen per "Kuvert in die Box" meist fünfzig. Addiert ergibt das für zwölf bis vierzehn Tage ungefähr 150 Euro / US-Dollar oder etwas mehr. Wenn ein Service nachhaltig nicht stimmt, gibt´s außer einem freundlichen Hinweis weniger Trinkgeld.
Vergleiche ich das mit der "Trinkgeldempfehlung" von Phoenix (Stand ca 2017/2018) von ca 5 € pro Person und Tag insgesamt, was bei zwei Wochen 140 € ergibt, so liege ich nach meinem Empfinden richtig.
Ich bin nicht der große Umrechner, aber da Andere dies auch tun: ein MA im Roomservice hat bei "nur" 1 € Pro Tag und Person mit 15 Kabinen (weniger versorgt er m W nicht) 30 € täglich dazu, das sind im Monat 900 €, bei 1,50 € sind das 1.350 €, zusätzlich zum offizellen Lohn (von dem auf den Philippinen 30% der Staat kassiert), und das acht Monate im Jahr. Welche Kaufkraft hat das in seiner Heimat?
An Land / bei Ausflügen sehe ich das sehr "regional". In Nordländern wird gut bezahlt das ist ein kleines Trinkgeld (immer von der Ausflugsdauer abhängig) OK, im Orient, in Afrika, Südamerika, aber auch USA sind die Löhne eher niedrig, da das Trinkgeld erwartet und quasi "eingerechnet" wird; der Kofferträger erhält 1 US je Gepäckstück, der Kellner 15 bis 20% der Rechnung, Busfahrer und örtlicher Reiseleiter zusammen für einen Halbtagesausflug sechs bis acht €.
Ich finde es gar nicht schön, wenn die Handtücher "verknuddelt" werden und mehr als nötig durch die Hände gehen.
Finde ich genau so, sage aber am ersten Tag das („keine Tiere“ und einige weitere Wünsche
) dem Kabinensteward gleich direkt (und gebe auch einen Schein
).
Am Tag der Abreise?
Da sind dann evtl. andere am werkeln weil es das reguläre Team nicht schafft. Also immer zwei Tage vor Abreise
Wir geben es denen Persönlich.
Auch bei den Ausflügen.
Wie man schon schrieb.
Nen 5€ Schein,ab u an,an dem Kabinenpersonal.
Also wir geben auf jeden Fall am Ende der Reise immer ein Trinkgeld ans Housekeeping. Manchmal auch in der Mitte der Reise. Tip auf bezahlten Leistungen wie Diamanten für Essen oder Getränke ist auch immer dabei.
Auf unserer letzten Reise in den Orient haben wir uns aber über das housekeeping ein wenig geärgert. Sie vergaßen oft neue Tassen oder Gläser hinzustellen.
Trotzdem hatten wir unsere vorbereitete Überraschung für die Abreise parat. Zwei Tage vor Abreise tauchte ein zweiter Umschlag mit den Namen der Angestellten auf und wurde sehr sichtbar vor dem Spiegel plaziert. Ein Tag später stellten sie dann auch noch die Karte mit ihren Namen davor.
Da fühlten wir uns doch sehr genötigt und fanden es etwas unverschämt, sein Trinkgeld einzufordern. So etwas haben wir bisher noch nie erlebt.