Aufgrund des starken Windes konnte in der besagten Nacht eine Gefahr für mehrere Kabinen und Insassen nicht ausgeschlossen werden. Die Gäste wurden aufgefordert für den Zeitraum des Hubschrauber-Einsatzes die Kabinen zu verlassen, haben sich aber geweigert. So wurde es vom Personal erzählt.
RB Die erste Kreuzfahrt ins Baltikum 09/10 2022
-
AndreBI -
28. Oktober 2022 um 15:10
-
-
Unglaublich - die hätte man im nächsten Hafen rauswerfen sollen!
-
Unglaublich - die hätte man im nächsten Hafen rauswerfen sollen!
Das ging mir auch durch den Kopf.
-
Unglaublich - die hätte man im nächsten Hafen rauswerfen sollen!
Es gab wohl mehrere unschöne Vorfälle auf dieser Reise. Der Kapitän hat 2 Gäste rausgeworfen. Ob dies in direktem Zusammenhang mit dem nächtlichen Rettungseinsatz stand kann ich nicht sagen…
-
Es gab wohl mehrere unschöne Vorfälle auf dieser Reise. Der Kapitän hat 2 Gäste rausgeworfen. Ob dies in direktem Zusammenhang mit dem nächtlichen Rettungseinsatz stand kann ich nicht sagen…
Soweit ich weiß, war das mit den 2 Gästen, die von Bord gehen mussten, die Reise vor uns. Dort war dann in Schweden deren KF beendet.
-
-
Der Heli visiert mit einem technischen System den gelben Punkt auf dem Bug als Fixpunkt an. Das System hält den Heli dann konstant an dieser Stelle.
Allerdings lese ich jetzt auch zum ersten Mal die Sache mit der Räumung von Kabinen. Ist mir völlig neu.
In diesem Fall war es das Heck, nicht der Bug.
Der Heli schwebte ca. 1,5 hinter dem Schornstein, ziemlich tief.
Wird hatten den Kurs geändert, um in den Wind zu kommen. War am Tracking zu erkennen.
Wir hatten sehr weit vorn eine Kabine, sind dennoch vom Krach wach geworden. Gesichert und geräumt wurden die Kabinen unterhalb des Winsch-Punktes, achtern. Scheinbar konnten nicht alle Gäste etwas mit dem Wort „Notfall“ anfangen.
-
@AndreBI
Super Bericht!!
Macht Spaß mit euch mitzufahren und die Reise aus eurem Blickwinkel als „Erstfahrer“ zu begleiten.
Viele Grüße Katy
-
@AndreBI Och, da fehlt ja noch noch was vom RB. Möchte doch wissen, wie es weitergeht.

-
Wohl wahr, bald geht es weiter versprochen. Gestern hatten wir einen Geburtstag zu feiern und heut Vormittag schreite mein Büro mal nach einer Aufräumaktion. Ich denke aber morgen folgt der nächste Tag, versprochen.

-
Soweit ich weiß, war das mit den 2 Gästen, die von Bord gehen mussten, die Reise vor uns. Dort war dann in Schweden deren KF beendet.
Was sie wohl verbrochen hatten?

-
Was sie wohl verbrochen hatten?

Ganz einfach, sie haben die Crew angeschrien, sich Anweisungen widersetzt etc. ... war auf unserer Tour (zumindest einer von beiden hat die Nacht auch im Bordgefängnis gesessen). Ab dem Zeitpunkt war mir der Kapitän sehr sympathisch, wer so hinter seiner Crew steht. Kunde ist vielleicht König, aber sowas geht eindeutig zu weit.
-
Maulwurf Das derart unmögliche Verhalten einiger weniger Gäste sollte meiner Meinung nach häufiger solche Konsequenzen haben. Es gibt tatsächlich Mitreisende, die sich aufführen, als hätten sie den Kahn samt Crew gekauft

-
(zumindest einer von beiden hat die Nacht auch im Bordgefängnis gesessen)
Soso, im Bordgefängnis also…so entstehen urban legends.
Schlimmer fände ich aber Überschaubar, da hängen habituell die meisten Angetrunkenen ab.
-
@Flipper ? Dann nenn es eben Arrestraum, Arrestkabine oder wie auch immer. Ich kann nur das wiedergeben, was der Kapitän gesagt hat. Auf alle Fälle durfte er im nächsten Hafen absteigen und braucht auch keine Reise mehr bei TC buchen.
-
Der Kapitän hat in der Fragestunde erklärt, dass 2 Personen die Nacht vor der Ausschiffung in einer Innenkabine verbracht haben. Und das jene auch ein lebenslanges Hausverbot bei TuiCruises haben.
-
Etwas verspätet geht es heute nun weiter. GöGa schaut Fußball und ich hab jetzt wieder Zeit, ein bisschen in den tollen Erlebnissen der Reise zu schweigen.
03.Oktober 2022 - Riga
Nach einer recht schaukeligen Nacht in unserer Innenkabine sind wir recht früh wach geworden. So waren wir bereits um 8:30Uhr zum Frühstücken im Atlantik, wir wollten den Tag heute ausgiebig nutzen und freuten uns auf Riga. Das Wetter war sehr windig aber trocken, Gott was will man mehr im Oktober.

Um 9:13 Uhr waren wir dann auch schon von Bord und direkt am Schiff ließen wir dann schöne Fotos von uns machen, welche uns an die tolle Reise lange erinnern sollte.
Danach ging es dann gemütlich in Richtung Altstadt. Zwischenzeitlich begegneten wir auch einigen Ausflugsbuchern mit entsprechenden Reiseführern. Dies erleichterte es uns, in welche Richtung wir uns treiben lassen.
Am Rathausplatz angekommen hat mich Riga dann wirklich überzeugt und wir genossen es, heute mal Glück zu haben mit dem Wetter. So zog es uns in den ein oder anderen Souvenirshop, in denen wir uns dann auch einige Kleinigkeiten mitnahmen. Magnete waren hier natürlich Pflicht, zudem nahmen wir uns Schokolade und den bekannten Balsam mit, welcher wirklich sehr lecker ist. Also definitiv mitnehmen, ebenso die Schoki ist ein Leckerbissen.
Mein Highlight war, dass wir uns eine Matrjoschka mitnahmen, meine Uhroma hatte auch eine und als Kind spielte ich damit immer.

So zog es uns dann gegen 11Uhr an die Markthallen. Hier haben wir auch in die ein oder andere Halle mal reimgeschnuppert und ich holte uns in einem kleinen Supermarkt erstmal eine Art Sprite. Zwischenzeitlich hielt ich immer Ausschau nach schönen Ostblockfahrzeugen und wurde nicht enttäuscht. Ein Lada für mich und eine alte Straßenbahn für Udo wurde fotografisch festgehalten.
ThemaWarum wurde mein Foto gelöscht?
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…Peter6. Juni 2019 um 11:56 Nach einer kurzen Pause wollte ich dann unbedingt zur Lettischen Akademie der Wissenschaften. Ein tolles Gebäude aus alter sozialistischer Zeit. Wir hatten uns vorher bereits darüber erkundigt und wollten mit dem Aufzug auf deren Aussichtsplattform fahren.
Gesagt getan, 6€ pro Nase und schon ging es flott nach oben. 13. Etage, danach folgten leider noch 2 Etagen im Treppenhaus. Was tut man nicht alles für die Neugier einer Stadt. Oben angekommen hatten wir einen so grandiosen Ausblick in jede Himmelsrichtung Rigas. Sehr zügig hier oben aber die 6€ lohen sich wirklich, man bekommt einen total tollen Überblick über die Größe der Stadt und wie toll sich die Düna integriert. Unser Schiff war natürlich auch in Sichtweite.

Wieder unten angekommen entschieden wir uns in der ansässigen Kantine einen Tee zu trinken. Für 0,80€ muss man da auch nicht lange überlegen. Hungrig waren wir zudem Zeitpunkt noch nicht.
-
Nach dem kurzen Aufwärmen sind wir dann gegen 13Uhr durch einen Park, vorbei an der Oper, in Richtung Unabhängigkeitsstatue gelaufen.
Hier hatte man wirklich das Gefühl, dass sich mitten in Riga ein kleines Venedig befand, es war einfach nur schön. Herbstlich angehaucht, war ich hin und weg und verliebte mich immer mehr in diese tolle Stadt. Ich war mir sicher, dass wir Beide hier definitiv nochmal herkommen wollen, die Stadt bietet einfach viele tolle Eindrücke.
An der Unabhängigkeitsstatue angekommen knipsten wir noch ein paar Fotos.
Von hier aus zog es uns dann in das moderne Zentrum mit vielen modernen Läden aber auch kleinen schnuckeligen Souvenirshops.
Uns zog es dann in ein kleines Lokal abseits der Fußgängerzone, in welchem wir uns dann mit einer Portion Zwiebelringe stärkten, wollten wir doch dann an Bord nochmal richtig was futtern.

Danach brachen wir dann gegen 14:30Uhr auf, um wieder zum Schiff zu kommen, der Wind wurde zwischenzeitlich immer wilder, was das Laufen etwas anstrengender machte.
An der Düna liefen wir dann wieder gemütlich zum Schiff und ich beschloß, bevor wir ich an Bord gehe, die MS4 nochmal von vorn fotografisch festzuhalten. Hier merkte ich schnell, dass der Wind so stark war, dass ich mit meinen knapp 60kg schon hart zu kämpfen hatte.

Wohlgemerkt hab ich mir bezüglich des Windes zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken gemacht. Das sollte sich schnell ändern.
-
Gegen 15:30Uhr begrüßte uns dann auf unserer Kabine ein kleiner Hund ganz freundlich. Wir machten uns erstmal ein bisschen frisch und ruhten uns etwas aus, sind wir doch gute 7km gelaufen.
Es dauerte nicht lange und der besagte rote Faden meldete sich wieder. Die Ansage vom Kapitän beinhaltete, dass wir aufgrund des extremen Windes nicht ablegen können und die Lotsenboote ein Auslaufen ablehnen würden. Also beschloss der Kapitän, ein Auslaufen am nächsten morgen um 5:00Uhr zu planen. Für uns hieß das, dass wir einen ungeplanten Overnight in Riga bekamen. Wir nahmen es locker, wagten uns gegen 18Uhr wieder auf Deck 14, die Sonne ließ sich am Horizont kurz blicken und wir gingen danach gemütlich ins Atlantik zum Abendessen. Draußen wurde es zunehmender ungemütlich und der Regen schaute auch mal wieder vorbei.

Den Abend ließen wir dann gemütlich an der ein oder anderen Bar ausklingen und waren gespannt, wie unser Reiseverlauf sich so entwickelt.
-
04.10.2022 -
Nach einer erholsamen Nacht, schliefen wir diesmal auch etwas länger, bis ich irgendwann mal den Fernseher an machte, um eventuelle Durchsagen nicht zu verpassen. Zu meiner Überraschung lagen wir immer noch in Riga und eine Abfahrt um 5:00Uhr war somit erneut nicht möglich. Kurz nach 8Uhr bekamen wir dann die Info, dass das Auslaufen gescheitert ist, da der Wind so stark ist, dass wir den Übergang von der Düna aufs offene Meer nicht schaffen würden und auf Grund laufen würden, was der Kapitän natürlich nicht verantworten wollte.
Der nächste Versuch, Riga zu verlassen, sollte um 19Uhr starten, da ab dann der Wind nachlassen soll. Man bot uns Passagieren daraufhin an, bis 13Uhr an Land gehen zu dürfen. Wir entschieden uns dagegen und wollten den Tag einfach ganz normal an Bord genießen, da es ja geplant eh ein Seetag gewesen wäre. Die Poolparty am Vorabend musste dann in eine ruhige 80er Jahre Lounge im Inneren des Poolbereiches auf Deck 12 stattfinden. Hier nahmen wir natürlich auch an dem so bekannten Schokofrüchte-Buffeet teil.

Der Vormittag verlief ruhig, wir waren in der Fotogalerie und bestellten uns einige Fotos, die wir von uns machen ließen und waren uns dann einig, heute bei Gosch zu Mittag zu essen Das war so gegen 13:30Uhr. Zuvor mussten die Passagiere Deckweise noch zur Rezeption, denn unsere Bordkarten mussten verlängert werden, damit wir auch am nächsten Morgen noch nach 9Uhr auf unsere Kabinen kamen.
Gegen 14Uhr, wir immer noch gemütlich am Essen, stöberte ich dank Landnetz bei Facebook und bekam schnell mit, dass man hinter unserer MS4 Lotsenboote sichtete. Und es dauerte wirklich nicht lange, da kam die Aussage, dass bereits alle Passagiere wieder an Bord sind un wir um 14Uhr ablegen würden. Ziel Warnemünde mit Vollgas durch die Ostsee.
Als wir gegen 14:30Uhr dann wieder auf Deck 12 draußen waren, schien die Sonne und wir nutzen die Zeit, ein paar Warme Strahlen zu erhaschen.
Ich versuchte anschließend noch zum Bug des Schiffes zu kommen, ich hatte ja bereits mitbekommen, dass dies auf der MS4 möglich ist. Es war aber so stürmisch, dass dies ein kurzes Vergnügen war. Für Bilder reichte es aber.

Gegen 17Uhr entschied ich mich dann, den Poolbereich auf Deck 12 im Inneren mal zu testen, also ab auf die Kabine schnell umgezogen und dann schwups in den Whirlpool. Ich genoss es, den Sonnenuntergang dabei zu genießen. Udo machte es sich unweit von mir mit seinem neuen Buch gemütlich.
Wir genossen unseren letzten Abend an Bord bei einem erneut sehr leckeren Abendessen, einer Runde Zocken im Casino und leckeren Drinks an den Bars. Es wurde im Theater auch angeboten, einen Film mit Popcorn und Getränken zu schauen, danach war uns aber irgendwie nicht.
Fortsetzung folgt...
-
