Reisebericht: Spanien & Italien mit der AIDAaura im Juli 2017

  • Reisebericht: Spanien & Italien mit der AIDAaura im Juli 2017

    Nachdem uns unsere letzten drei Seereisen in nördlichere Gegenden mit eher kühlem und regnerischem Wetter geführt hatten, wollten wir endlich
    mal wieder Sonne satt. Also wurde kurzfristig eine weitere Reise gebucht, es sollte für meinen Mann und mich mit der AIDAaura für eine Woche übers Mittelmeer gehen. Dieses Mal konnte uns aber unsere Tochter leider nicht begleiten.

    Start war in Mallorca und trotz der kurzen Zeit haben wir bei Easy Jet wieder einen sehr preisgünstigen Flug gefunden. Wie immer, Anreise schon
    einen Tag früher und für die Vorübernachtung haben wir uns das Hotel Tryp Bellver direkt an der Bucht von Palma ausgesucht. Dort sind wir gegen
    Mittag angekommen und bekamen zunächst ein Zimmer mit Meerblick im 9. Stock zugeteilt. Allerdings mussten wir dann, als wir mit unserer
    Zimmerkarte die Tür öffnen wollten, feststellen, in diesem Zimmer wohnt schon jemand. Friedlich schlafend lag da ein Pärchen im Bett.
    Oh Gott wie peinlich. Ich war glaube ich noch nie so schnell wieder zurück an der Rezeption. Dem jungen Mann dort war ein Fehler unterlaufen,
    es sollte für uns zwar dasselbe Zimmer sein, allerdings zwei Stockwerke höher. Naja, im zweiten Anlauf hat es dann auch geklappt.

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    Blick von unserem Hotelbalkon

    Es war sehr, sehr heiß in Palma, deshalb verbrachten wir den Nachmittag nur am Hotelpool. Am Abend suchten wir uns dann an der Promenade
    ein nettes Lokal zum Abendessen und bummelten noch etwas in Richtung Kathedrale.

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    Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, nach dem Frühstück am nächsten Morgen zu Fuß Richtung Altstadt zu laufen. Aber dazu war es uns einfach zu heiß. Später haben wir gehört, es hatte an diesem Tag knapp 40 Grad in Palma. Zwei Minuten vom Hotel entfernt gab es eine Haltestelle vom Ho-Ho-Bus, also haben wir uns kurzerhand für eine solche Rundfahrt entschieden.

    Die Sightseeing-Tour führte uns zur Kathedrale, durch die engen Gassen und entlang der alten Gebäude im Zentrum von Palma, hoch zum Castillo de Bellver und abschließend noch zum Kreuzfahrthafen, wo wir einen ersten Blick auf die Aura werfen konnten.

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    Danach sind wir zurück zum Hotel, haben unser Gepäck geholt und sind mit dem Taxi zum Cruise Terminal gefahren. Das Einchecken ging ratzfatz und wir konnten auch direkt auf die Kabine gehen.
    Super, trotz Vario-Buchung eine Kabine auf Deck 7, mittschiffs auf der Steuerbordseite und direkt bei den Aufzügen erwischt. Von diesen hat man im übrigen überhaupt nichts gehört. Später dann Koffer auspacken, Abendessen im Markt Restaurant und um 21.15 war SNRÜ. Pünktlich um 22 Uhr startete dann unsere Reise mit dem Auslaufen, vorbei an der hell erleuchteten Kathedrale von Palma, immer wieder ein wunderschönes Erlebnis.

    1. Seetag – Richtung Insel Elba

    Vor uns liegen 485 Seemeilen. Das Meer ist teilweise spiegelglatt, die Sonne scheint und es hat so um die 25 Grad. Obwohl wir wissen, dass wir die kommenden Ausflüge alle in eigener Regie durchführen werden, schauen wir am Vormittag doch bei der Ausflugspräsentation vorbei. Vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen Tipp für uns. Den Rest des Tages verbringen wir zunächst auf dem Pooldeck und danach auf unserem Kabinenbalkon. Von dort aus sehen wir sogar einen Walfisch, der gerade seine Schwanzflosse in die Höhe streckt.

    Nach dem Abendessen sind wir im Theater bei der Kapitäns- und Crewvorstellung sowie bei der anschließenden Show „Aida Stars“ dabei.
    Später noch auf einen Absacker in die Aida-Bar und schon ist der erste Tag rum.

    Portoferraio – Insel Elba

    Heute wird getendert denn die Aura liegt in der Bucht von Portoferraio auf Reede. Am gestrigen Abend wurden dazu ab 16.00 Uhr Tendertickets ausgegeben. Doch bereits nach einer halben Stunde danach hieß es, alle Tickets schon vergeben, man könne aber ab 10.30 Uhr ohne Tickets von Bord.

    Auch gut, brauchen wir uns mit dem Frühstück nicht beeilen.

    Die Durchsage, es können nun alle Gäste von Bord, kam aber schon eine Stunde früher als vorgesehen und nun stürmte alles zum Ausgang. Was für ein Chaos, das Treppenhaus total überfüllt und es dauerte über eine Stunde bis man endlich im Tenderboot saß. Hier muss sich AIDA dringend ein anderes Ablaufszenario einfallen lassen oder mehr Tenderboote einsetzen. Sowas geht gar nicht.

    Dafür wurden wir während der Überfahrt entschädigt mit einem herrlichen Blick auf die Stadt mit ihren mächtigen Stadtmauern und Befestigungsanlagen.

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    Direkt beim Hafenausgang startet eine kleine Bimmelbahn, mit ihr kann man eine Rundfahrt durch die Altstadt bis hinauf zur Villa Mulini, der ehemaligen Winterresidenz von Napoleon machen.

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    Naja, diese Fahrt hätte man sich eigentlich sparen können, sie gibt nicht viel her. Eine nette Abwechslung mehr aber nicht, zumal die Bimmelbahn nirgendwo anhält.
    Anschließend sind wir zu Fuß die Hafenpromenade entlang geschlendert und dabei wurde natürlich auch in die eine oder andere der zahlreichen Boutiquen rein geschaut. Gekauft haben wir aber nix, die Angebote waren entweder zu kitschig oder zu teuer.

    Am späten Nachmittag sind wir dann zurück auf’s Schiff und nach dem Abendessen haben wir den Tag gemütlich auf unserem Kabinenbalkon ausklingen lassen.

    Im Nachhinein waren mein Mann und ich uns aber einig, hier auf dieser Insel hätten wir besser einen der angebotenen Ausflüge über die Insel mitgemacht. Portoferraio war doch nicht so interessant wie zuvor angenommen.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Liebe @Augusta gern begleite ich dich auf der Cruise im Mittelmeer.
    Sehr schöner Anfang bisher.
    LG Kaline

  • La Spezia

    Auf diesen Hafen an der Riviera di Levante haben wir uns ganz besonders gefreut. Von hier aus ist es nämlich nur ein Katzensprung
    bis zum Nationalpark Cinque Terre. Man kommt auch gut nach Florenz oder Pisa, beide Orte haben wir aber schon mehrmals besucht.

    Die Cinque Terre oder zu deutsch "Fünf Ortschaften" sind ein beliebtes Ausflugsziel und so hat auch AIDA dementsprechende Ausflüge
    im Angebot. Erfahrungsgemäß sind dann aber die kleinen Dörfer total überlaufen mit tausenden von Touristen, die sich hier gleichzeitig
    einfinden. Das wollen wir uns nicht antun, wir fahren lieber nach Portovenere. Dieses Städtchen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe
    und befindet sich etwas 12 km südlich von La Spezia an der Spitze einer Landzunge. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören die
    über dem Ort thronende Festung sowie die Kirchen San Pietro (1256–1277 errichtet) und San Lorenzo (1116–1494 errichtet).

    Gleich nach dem Frühstück lassen wir uns mit dem kostenlosen Shuttlebus zum Hafenausgangbringen, zu Fuß darf man nämlich das
    Hafengelände nicht verlassen. Beim modernen Cruise-Terminal wird man rausgelassen und man kann hier u.a. Autos mieten oder
    Ausflüge buchen. Auch unsere Tickets für die Linien-Boote, die zwischen La Spezia und Portovenere bzw. Cinque Terre verkehren,
    können wir dort erwerben. Preis pro Person für Hin- und Rückfahrt 12 Euro.

    Bis zum Abfahrtsort der Boote sind es ca. 500 Meter zu laufen. Es ist ein sehr schöner schattiger Weg, entlang einer Promenade die
    bepflanzt ist mit Palmen, Oleander und blühenden Blumen.

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    Die Fahrt durch den Golf der Poeten dauert etwa eine halbe Stunde und man hat einen wunderschönen Blick auf die steilen Klippen
    und Berghänge mit ihren bunten Häuschen.

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    Bald kommt Portovenere in Sicht. Wir sind schwer beeindruckt von dem Anblick, den uns das Städtchen mit seiner Festung
    und dem Stadtturm bietet
    .

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    Nachdem wir angelegt haben und ausgestiegen sind laufen wir Richtung Städtchen. Am Ortseingang findet heute ein Markt statt.
    Hier gibt es hübsche Sachen zu kaufen und ich erstehe für mich ein luftiges Top. Man kann es leider nicht anprobieren und wie sich
    später herausstellt, passt es nicht, ist viel zu klein. Naja, freut sich zuhause Ebay, wenn ich dort mal wieder was zum Verkauf anbiete.

    Unser Weg führt uns weiter hoch bis zur Kirche San Pietro. Die ersten Stufen von der Straße her schaffen wir noch, bis zum Kircheneingang
    reicht es dann nicht mehr mit unserer Puste. Zudem brennt die Sonne erbarmungslos und so flüchten wir bald wieder zurück in den Schatten.
    Aber auch auf halber Höhe hat man einen wunderschönen Blick über die Bucht bis zur Insel Palmaria.

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    In einem der Straßencafés gönnen wir uns ein leckeres Eis, bevor es am späten Nachmittag mit dem Boot zurück nach La Spezia
    geht. Wir laufen wieder zum Cruise-Terminal und dort angekommen haben wir Glück und erwischen gleich einen Shuttlebus
    der uns wieder zur Aura bringt.

    Unser Schiff bleibt heute über Nacht im Hafen liegen und so wollten wir eigentlich nach dem Abendessen noch etwas in La Spezia
    bummeln gehen. Wir sind aber zu kaputt und lassen daher den Abend lieber gemütlich bei einem kühlen Bier in der Aida-Bar ausklingen.

    Morgen früh um halb sechs geht die Reise weiter, davon bekommen wir aber nichts mit, wir schlafen tief und fest als das Schiff ablegt
    und Italien verlässt.

  • @Augusta

    Bin gerne auch noch mit dabei. Sehr nett geschriebn Dein Bericht und schöne Bilder hast Du gemacht. Und der Start in Palma - wie köstlich. Da wäre ich aber auch gerannt zur Rezeption.
    LG
    Angela

  • Ich reise auch noch mit- toller Ausflug nach Portovenere- wir haben diesen mit Tui für September gebucht, jetzt überlege ich, ob wir es nicht doch in eigenregie machen sollen, scheint ja ganz einfach zu sein :)

    "I haven´t been everywhere, but it´s on my list".
    Reisen ist ein guter Weg Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden :)

    Am 15.09. 2017 geht´s auf die MS5; Route Mittelmeer mit Ibiza <3

  • Hallo Lena

    Kann ich nur empfehlen, den Ausflug nach Portovenere selber zu organisieren.
    Bei unserer Reise mit der AIDA wurden auch Ausflüge da hin angeboten. Aber sehr teuer und ich weiß nicht was uns in den vielen Stunden die angegeben
    waren, alles hätte gezeigt werden sollen. So groß ist der Ort gar nicht. Man kann alles prima zu Fuß erlaufen und braucht auch keine Führung.

    Für die Linienboote gelten vom 15. April bis 1. Oktober gelten folgende Abfahrtszeiten:

    ab La Spezia: 9.15 h - 10.00 h - 11.15 h - 12.15 - 14.05 h
    in Portovenere ist man dann ca. 30 Minuten später

    zurück ab Portovenere: 14.45 h - 16.45 h - 17.45 h -18.45 h
    Rückfahrtdauer auch wieder 30 Minuten

    Die Tickets bekommt man wie ich geschrieben habe im Cruise-Terminal oder auch in einem kleinen Verkaufshäuschen neben dem Abfahrtsort der Boote.
    Preis Erwachsene für hin und zurück sind 12 Euro, Kinder von 6-11 zahlen 8 Euro

    LG Augusta

  • Hallo Uschi
    nehme dich gerne mit auf unsere Reise. Es war vorallem in Palma sehr heiß, auf dem Schiff später angenehme Temperaturen. Da weht ja auch immer etwas der Wind. Bei den Ausflügen, gerade wenn man sich zwischen den Häusern einer Stadt bewegt hat war es auch sehr warm. Belastet hat uns das aber nur wenn es viele Treppen zu steigen gab oder der Weg steil bergauf führte. LG Augusta

  • So liebe Mitfahrer, es geht weiter .......

    2. Seetag – nach Palamós / Costa Brava

    Was macht man an solch einem Tag? Ausschlafen – frühstücken- ein Plätzchen suchen auf dem Pooldeck. In dieser Reihenfolge
    haben wir das dann auch gemacht. Wobei das mit dem Plätzchen auf dem Pooldeck gar nicht so einfach war. Schon kurz nach 10 Uhr
    war es hier probenvoll. Wir haben aber doch noch zwei Liegen erwischt und uns in eine freie Lücke quetschen können.

    Zwei Stunden später wurde mit großem Tamtam ein Grill sowie eine Theke mit Salaten aufgebaut. Danach trugen vier starke Männer
    eine Wanne mit einem riesigen Thunfisch herbei. Angeblich war der Fisch, wie die Entertainment Managerin den Gästen mitteilte, vom
    Kapitän persönlich am Heck des Schiffes geangelt worden
    ;) . Egal, ob geangelt oder gekauft, der Chefkoch jedenfalls zerlegte ihn
    fachmännisch und es gab für alle lecker gegrillten Thunfisch.

    Fotos davon habe ich leider keine, die Kamera lag auf der Kabine und ich hatte keine Lust sie zu holen.
    Irgendwann am Nachmittag war uns dann das Gewusel zu viel und wir zogen uns auf unsere Kabine zurück.

    Nach dem Abendessen haben wir uns zunächst im Theater die Show „Dabei ist alles“ angesehen. Danach war Schlagerpoolparty angesagt,
    was in der lauen Sommernacht richtig Spaß gemacht hat. Erst weit nach Mitternacht sind wir dann müde und zufrieden ins Bett gegangen.

    Palamós

    Von dieser Stadt in Katalonien hatten wir vor unserer Reise noch nie etwas gehört und so waren wir sehr gespannt, was uns hier erwartet.

    Der Kreuzfahrthafen liegt zwar etwas außerhalb, es verkehren aber kostenlose Pendelbusse, mit denen man sich in die Stadt bringen lassen
    kann. Leider sind es nur kleinere Busse und so mussten wir uns in eine lange Schlange einreihen, bis wir endlich einsteigen konnten.

    Im Städtchen angekommen hieß es zuerst Treppensteigen und dann einen Weg hoch laufen. Nur so kommt man in das alte Ortszentrum
    mit seinen vielen Gässchen. Hier gibt es zahlreiche kleine Boutiquen und ob man wollte oder nicht, hier musste Frau einfach shoppen.


    In einer Seitengasse, fast etwas versteckt, findet man die Kirche Santa Maria del Mar.

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    Nach einem Cappuccino für mich und einem großen Eisbecher für meinen Mann sind wir dann wieder zurück zum Haltepunkt
    des Shuttlebusses gelaufen und haben uns mit dem nächsten Bus zum Schiff bringen lassen.

    Am späten Abend war dann große Black & White Poolparty mit Offiziershaken angesagt. Begleitet wurde das Ganze von einer
    fantastischen Lasershow und als Zugabe gab's noch einen herrlichen Sonnenuntergang.

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  • Hallo @Augusta

    da fahre ich doch gerne mit.

    Liebe Grüße
    Tanja


    Kommt noch: ^^

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    Islands Naturwunder


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    Mit der Amina auf der Donau


    Leider vorbei: :(

    2014 Kanaren – MS1
    2016 Großbritannien / Irland – MS1
    2017 Karibik / Mittelamerika – NCL Pearl
    Forenausflug nach Papenburg
    Schallwellen - Festival auf See - MS3

    Hurtigruten - die schönste Seereise der Welt! - MS Kong Harald

    2018 Kanaren mit Madeira - AIDA Sol

    2019 Queen Mary - Hamburg - Southampton

    2020 AIDAmar - von Mallorca nach Hamburg

    2021 Artania - Durch die Fjörde Norwegens

    Weihnachtsmärkte am Rhein mit MS Alena

    2022 Amera - Fjördnorwegens feinste Adressen

    Von Hamburg nach Mallorca mit der MS3

    Christmas Shopping in den Niederlande mit MS Asara

    2023 Rund um Irland mit der Norwegian Star

    Norwegen mit Schottland mit der MS3

    2024 Grönland extrem - MS Hamburg

    Kleine Auszeit im Advent mit der MS Artania

    2025 Alaska mit der Queen Elisabeth von Cunard

    2026 Großbritannien und Norwegen mit AIDA Sol

  • Fortsetzung .....

    Mahón – Insel Menorca

    Der letzte Stopp unserer Reise führte uns zur Balearen-Insel Menorca. Ein weiteres Ziel, das wir noch nicht kannten. Bevor das Schiff im größten Naturhafen des Mittelmeers anlegen konnte, musste es eine fjordartige Bucht von 5,5 km Länge durchfahren. Eigentlich wollten wir rechtzeitig aufstehen um uns das anzusehen, waren aber dann doch zu müde und blieben lieber noch etwas im Bett.

    Die Anlegestelle war quasi mitten in der Stadt, und so konnten wir prima alles zu Fuß erkunden. Entlang der Hafenpromenade waren es nur ein paar Schritte bis zu den sehr vielen steilen Treppen, die hinauf zur Altstadt führten. Dabei hat man einen wunderschönen Blick auf Teile der alten Stadtmauer.

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    Oben angekommen haben wir uns als erstes die Kirche des ehemaligen Klosters el Carme angesehen.

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    Das Kloster selber wurde im Jahr 1835 verlassen, heute ist dort der Markt von Mahón untergebracht.

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    Blick von der Kirchentreppe zum Placa del Carme

    Über den Placa el Carme gelangte man zur Fußgängerzone, an dessen Eingang ein prächtiger Olivenbaum steht

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    Wir laufen weiter und kommen zur Kirche Santa Maria

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    und zum Rathaus von Mahón

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    Leider fängt dann mein Kreislauf an zu spinnen, irgendwie vertrage ich heute die Hitze nicht so gut. Also machen wir uns wieder
    auf den Rückweg Richtung Schiff. Die vielen Treppen sind dieses Mal einfacher zu gehen, es geht ja auch abwärts.

    Unten angekommen werden wir auf ein Schild aufmerksam, das für Fahrten mit dem Glasbodenboot wirbt. Angeboten wird eine Fahrt
    durch den ganzen Fjord bis zum offenen Meer mit Unterwassersicht. Kurzentschlossen kaufen wir uns Tickets und können auch sofort
    in einen der gelbe Katamarane einsteigen.

    Es geht vorbei an prächtigen Villen

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    in den Canal de Sant Jordi und wir sehen die Festung von Isabel II.

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    Zur Verteidigung der Festung wurden damals auch zwei Wachtürme errichtet

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    Außerhalb des Fjords hielt das Boot dann für eine Weile an und man konnte durch den Glasboden die vielen Fische im Meer beobachten

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    Danach ging es wieder in den Fjord hinein und das Boot fuhr um die Quarantäne Insel herum. Hier wurden im 13. Jahrhundert alle
    ankommenden Reisenden in einem Lazarett isoliert, damit sich die Stadt von den Pestepidemien Europas schützen konnte.

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    Wir kommen vorbei an Es Castell, einer kleinen Gemeinde am Eingang des Hafens von Mahón. Früher hieß der Ort auch einmal
    Georgetown, zu Ehren des englischen Königs Georg des III.

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    Der Flecken ist der östlichste Punkt Spaniens und hier soll es auch den ersten Sonnenaufgang im ganzen Land geben. Bald sind wir
    wieder im Hafen von Mahón angekommen und vom Boot aus haben wir noch einmal einen wunderschönen Blick auf das ehemalige
    Kloster el Carme.

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    Von der Anlegestelle sind es nur ein paar Schritte bis zu unserem Schiff, zum Glück, denn wir sind ziemlich kaputt. Trotzdem können
    wir diese Bootstour nur empfehlen. Man durchfährt während einer guten Stunde den ganzen Fjord, hat eine gute Sicht auf alle
    Sehenswürdigkeiten und bekommt alles prima erklärt. Die Fahrt kostet 12,50 Euro für Erwachsene, für Kinder von 3-12 Jahren 6 Euro
    und für uns Senioren waren es 11 Euro pro Person.

    Der Hafen in Mahón mit dem Städtchen und dem wunderschönen Fjord war für uns der schönste Halt auf der ganzen Reise. Das, was wir
    gesehen haben, macht Lust auf einen längeren Aufenthalt auf dieser Insel.

    Leider endete der Tag dann doch noch etwas traurig, wir mussten nämlich Koffer packen. Aber vorher gab‘s noch einen Farewell-Sekt auf
    dem Pooldeck und die übliche Verabschiedung durch General und Entertainment Manager.
    Am nächsten Morgen sind wir pünktlich gegen 5 Uhr wieder im Hafen von Palma angekommen. Noch einmal frühstücken, dann mit dem Taxi
    zum Flughafen. Unser Flieger startete ohne Verzögerung und am Nachmittag waren wir wieder zuhause.

    Es war eine wunderschöne Reise mit der AIDAaura und wir haben festgestellt, die kleinen AIDA-Schiffe haben einen ganz besonderen Reiz.
    Mal sehen, vielleicht schaffen wir es ja mal auf die Vita, die fehlt uns nämlich noch in unserem Reisekalender
    :thumbup: .

    Danke an alle, die uns hier im Forum begleitet haben. Ich hoffe, mein Reisebericht hat euch etwas Spaß gemacht und vielleicht zur einen
    oder anderen Reiseentscheidung beitragen können.

    Liebe Grüße Augusta

  • Liebe @Augusta
    herzlichen Dank fürs mitnehmen. Wir immer ein sehr schöner Reisebericht von dir. :)
    Gerne bin ich wieder mit dabei wenn es für dich das nächste mal heißt " Leinen los "
    LG Kaline

  • Liebe @Augusta

    Danke für deinen schönen Bericht und die tollen Bilder. Habe mir damit die Fahrt ins Büro versüßt.

    LG Susanne

  • @Augusta,

    Vielen Dank für diesen schönen RB mit tollen Fotos.

    Liebe Grüße
    Tanja


    Kommt noch: ^^

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    Islands Naturwunder


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    Mit der Amina auf der Donau


    Leider vorbei: :(

    2014 Kanaren – MS1
    2016 Großbritannien / Irland – MS1
    2017 Karibik / Mittelamerika – NCL Pearl
    Forenausflug nach Papenburg
    Schallwellen - Festival auf See - MS3

    Hurtigruten - die schönste Seereise der Welt! - MS Kong Harald

    2018 Kanaren mit Madeira - AIDA Sol

    2019 Queen Mary - Hamburg - Southampton

    2020 AIDAmar - von Mallorca nach Hamburg

    2021 Artania - Durch die Fjörde Norwegens

    Weihnachtsmärkte am Rhein mit MS Alena

    2022 Amera - Fjördnorwegens feinste Adressen

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    Christmas Shopping in den Niederlande mit MS Asara

    2023 Rund um Irland mit der Norwegian Star

    Norwegen mit Schottland mit der MS3

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    2026 Großbritannien und Norwegen mit AIDA Sol

    Einmal editiert, zuletzt von Tanfrei (24. August 2017 um 12:43)

  • Der Hafen in Mahón mit dem Städtchen und dem wunderschönen Fjord war für uns der schönste Halt auf der ganzen Reise. Das, was wir
    gesehen haben, macht Lust auf einen längeren Aufenthalt auf dieser Insel.

    Ich bin Deinem gesamten Reisebericht interessiert gefolgt und habe diesen sehr genossen liebe @Augusta .
    AUf Mahon dürfen wir uns im nächsten Frühjahr auch sehr freuen. Wir besuchen den Hafen im Rahmen unserer Frühjahrskreuzfahrt von Nizza nach Bremerhaven mit der AMADEA.

    LG
    Siegrid

  • Liebe @Augusta

    Vielen Dank für den schönen, kurzweiligen Reisebericht.
    Die Selection-Reisen scheinen gut zu sein... seufz, wenn mein Mann doch reisewilliger wäre...

    LG Conny

  • Es war eine wunderschöne Reise mit der AIDAaura und wir haben festgestellt, die kleinen AIDA-Schiffe haben einen ganz besonderen Reiz.

    Hallo @Augusta,

    vielen Dank, hat Spaß gemacht und war sehr interessant, deinen Reisebericht zu lesen.

    Ja und das mit den kleinen Aida Schiffen sehen wir (mein Mann mag nur die cara nicht) ähnlich. Wir sind nach langer Zeit im letzten und vorletzten Jahr mal wieder mit der Vita und der Aura gefahren und haben festgestellt, dass diese Schiffe noch ein ganz eigenes Kreuzfahrtfeeling versprühen. Unser Lieblingsort ist (fast) immer die Oceanbar hinten am Heck. Auch schön ist, dass man eigentlich immer nah am Wasser ist.

    LG waesserchen

    bisher 381 Nächte auf Mein Schiff - 492 Nächte auf Aida - 10 Nächte mit Cunard - 50 Nächte mit Hurtigruten unterwegs

  • Peter 17. März 2019 um 09:05

    Hat das Thema freigeschaltet.