Ruhrpottkind was hat Dir nicht gefallen wenn ich fragen darf
RB Großbritannien mit Orkneyinseln 01.-11.05.22 MS 3
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Natürlich darfst Du fragen Elfenblaukatze.
Zuerst einmal hat uns der Eincheckprozess überhaupt nicht gefallen. Wir hatten Checkin-Zeit 13 Uhr gebucht und als wir gegen 12.30 Uhr vor dem Terminal ankamen (eher sollten wir auf keinen Fall dort sein, wie uns am Bahnhof von der TUI-Mitarbeiterin gesagt wurde), standen vor uns in der Schlange gefühlt ca. 400 Menschen. Im Laufe der nächsten Stunde wurde die Schlange immer länger - alle hatten angeblich dieselbe Checkin-Zeit. Kontrolliert wurde das nicht.
Als wir endlich ins Terminal vorgedrungen waren, wurden laufend Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen, sonstigen Gehhilfen vorgelassen, was an sich für uns selbstverständlich kein Problem darstellt. Nur stellte sich im Laufe des Eincheckprozesses heraus, dass die meisten dieser Menschen überhaupt keine Gehhilfen benötigten, sondern diese nur zum Einchecken und vor den Restaurants benutzten, um schneller einen Platz zu bekommen. Denn sie konnten ansonsten sie ohne jegliche Hilfe durchs Schiff und über die Treppen laufen! Gut, das ist nicht die Schuld von TC, sondern es sind einfach rücksichtslose Menschen. Solche sind uns auf dem Schiff viele begegnet.
Es galt eine Maskenpflicht auf den Gängen, in den Fahrstühlen und generell im Theater. Leider hielten sich hieran relativ viele Mitreisende gar nicht! Ganz provokativ liefen einige ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Abstandshaltung durch's Schiff und z. B. auch im Buffetrestaurant herum. Andere trugen die Maske dauerhaft unter der Nase. Auch die Nutzung der Desinfektionsspender ist rapide zurückgegangen. Die wenigen Mitarbeiter, die sich trauten, die Personen auf die Maskenpflicht und die Nutzung der Desinfektionsspender hinzuweisen, bekamen teilweise beleidigende Antworten. Manche korrigierten ihren Maskensitz, bis die Mitarbeiter ausser Sicht waren und setzten sie dann ab oder zogen sie wieder herunter.
Auch Abstandshaltung war gar kein Thema mehr. In den Atlantik-Restaurants mussten wir mehrfach darauf hinweisen, dass wir nicht mit 6 fremden Personen an einem Tisch essen möchten, sondern coronakonformen Abstand wünschten. Dann wurden wir verständnislos angesehen und von Mitreisenden angeblafft, dass wir besser zuhause geblieben wären. Das ist nicht nur uns so ergangen, sondern auch vielen anderen Mitreisenden, die ebenfalls auf Abstand wert legten und sich auch mehrfach an der Rezeption darüber beschwert haben, das dies nicht ernst genommen würde (wie uns berichtet wurde). Auch wir fragen natürlich direkt nach dem ersten Erlebnis dieser Art an der Rezeption nach, ob sämtliche Schutzmaßnahmen aufgehoben wären. Dies wurde vehement verneint. Man sei verpflichtet, Abstände einzuhalten und ebenso einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Man vertraue auf die Gäste, dass sie sich daran hielten. Naja, hat nicht so ganz funktioniert.
Dann funktionierte die Toilettenspülung in unserer Kabine nur sporadisch. Man musste teilweise bis zu 10 Mal den Spülknopf betätigen, bevor sich etwas tat. Das Housekeeping-Team auf unserem Deck zuckte nur mit den Schultern, verwies auf die Rezeption. Also wieder hin und entsprechend vorgetragen. Die freundliche Antwort: "Tja, das Schiff ist eben alt. Wir haben das Problem in unseren Kabinen auch. Dann drücken sie halt öfter, sie haben ja Zeit. Wir können nichts daran ändern." Wir haben etwas dumm aus der Wäsche geschaut.
Weiter hat uns die Programmgestaltung nicht so ganz zugesagt. Z. B. waren an Seetagen Vorträge des Lektors, Herrn Kummerer, vorgesehen, die wir auch auf gar keinen Fall versäumen wollten. Diese fanden (bis auf einen) alle um 18.30 Uhr(!) statt und dauerten ca. 1 Stunde (Um 18 Uhr öffneten die Atlantik-Restaurants zum Abendessen). Um 20 Uhr begann das Programm im Klanghaus mit interessanten Künstlern. Es war unmöglich, beides zu besuchen und zwischendurch noch ein gepflegtes Abendessen zu sich zu nehmen. Also haben wir auf dieser Reise auf das Klanghaus verzichtet.
Je nach dem, in welcher "Abteilung" der beiden Atlantik's man einen Platz bekam, dauerte das Essen länger als 2 Stunden! Dies lag wohl daran, dass die Teams noch nicht eingespielt waren. Dabei waren aber alle Mitarbeiter sehr freundlich und bemüht! Die Kellner entschuldigten sich bei jedem Gang, dass es so lange dauerte.
Am 1. Seetag fand das "Einschiffungsshooting" ebenfalls um 18 Uhr statt. Sehr viele Familien mit Kleinkindern wollten natürlich ein solches Foto haben. Und auch viele Mitreisende, für die es die 1. Kreuzfahrt war (davon gab es einige!). Die Uhrzeit wurde von den meisten bemängelt. Dies hätte man ja auch im Laufe des Vor- oder Nachmittages durchführen können!
Dann hatten wir mehrfach Probleme bei der Abrechnung verschiedener gebuchter Leistungen. Teilweise wurden sie doppelt, einmal sogar dreifach (!) berechnet. Natürlich wurde das durch einen Besuch bei der Rezeption unverzüglich korrigiert. Dann bekamen wir einen Brief der Rezeption - offen - auf unsere Kabine, der eine ganz andere mitreisende Person betraf. Also wieder an die Rezi - wortreiche Entschuldigung des Mitarbeiters (Zahlendreher der Kabinen-Nr.) und Korrektur unseres Bordkontos. Am letzten Abend hatten wir plötzlich eine horrende Summe für Fotos, die wir nie bestellt haben, auf dem Bordkonto! Fehler des Foto-Teams, was natürlich ebenfalls korrigiert wurde. So oft, wie bei dieser Reise, waren wir noch nie an der Rezeption!

Ich weiß, dass manchen Mitlesern die Nackenhaare hochstehen, aber das sind alles Dinge, die uns persönlich nicht so sehr gefallen haben. Deshalb haben wir uns die Reise aber nicht vermiesen lassen. Im Gegenteil, wir haben sie sehr genossen, denn die Route ist einfach toll gewesen. Außerdem war die Crew toll und supernett wie immer. Sie mussten ja auch mit vielen Schwierigkeiten kämpfen (zu wenig Personal, zu viele Gäste).
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Einige Dinge, die Ruhrpottkind angesprochen hat, decken sich mit meinen Erfahrungen dieser Reise (lange Essenszeit, 6er-Belegung am Tisch, ungünstig gelegene Programmpunkte), andere habe ich ganz anders erlebt (Maskentragen, Check In, Desinfektionsspendernutzung)... so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen, was solche Berichte erst interessant macht
. Danke Ruhrpottkind , dass du deine Eindrücke hier geschildert hast 
Ich hatte mir fest vorgenommen, heute weiterzumachen, bis ich festgestellt habe, dass meine ganzen als Favoriten gespeicherten Fotos nicht mehr als solche gekennzeichnet sind
. Ich hatte in Vorbereitung auf den Bericht jeden Abend der Reise die Fotos des jeweiligen Tages in meiner Galerie mit einem Herzen versehen, damit ich dann einfachen Zugriff auf die von mir ausgesuchten Fotos habe. Eben kam ich auf die glorreiche Idee, alle Fotos der Reise aus dem Album "Kamera" in einen neuen Ordner zu ziehen. Ich hatte natürlich gedacht, dass dann auch die Herzen mitgenommen werden...tja, meine Logik ist leider nicht die von Samsung, also muss ich jetzt erstmal wieder über 1.600 Fotos (ja, ich weiß, ich übertreibe beim fotografieren maßlos
) sichten und neu kennzeichnen.Das Wetter ist aber auch so herrlich und unser Ebike wartet ungeduldig in der Garage, genauso wie der Garten... Lange Rede, kurzer Sinn: Es könnte eventuell noch ein wenig dauern, bis es hier weitergeht
.Schönen Sonntag, Daniela
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"Tja, das Schiff ist eben alt
Oha. Diese Aussage ist aber heftig. Die 3 ist gerade Mal 8 Jahre alt. Ob der/die Mitarbeiter/in da an der Rezi am richtigem Platz ist? Vielleicht liegt es auch an der hohen Fluktuation und mangelnder Anleitung. Das wäre Aufgabe des HotMan.
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Genau mein Gedanke, in einem Monat (12.06.) wird sie 8.
In Fällen der Masken und Abstände wünsche ich mir von der Schiffsleitung (egal welche Reederei) den Mut, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und zur Not die Passagiere im nächsten Hafen von Bord zu schicken.
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Auch Abstandshaltung war gar kein Thema mehr. In den Atlantik-Restaurants mussten wir mehrfach darauf hinweisen, dass wir nicht mit 6 fremden Personen an einem Tisch essen möchten, sondern coronakonformen Abstand wünschten. Dann wurden wir verständnislos angesehen und von Mitreisenden angeblafft, dass wir besser zuhause geblieben wären. Das ist nicht nur uns so ergangen, sondern auch vielen anderen Mitreisenden, die ebenfalls auf Abstand wert legten und sich auch mehrfach an der Rezeption darüber beschwert haben, das dies nicht ernst genommen würde (wie uns berichtet wurde). Auch wir fragen natürlich direkt nach dem ersten Erlebnis dieser Art an der Rezeption nach, ob sämtliche Schutzmaßnahmen aufgehoben wären. Dies wurde vehement verneint. Man sei verpflichtet, Abstände einzuhalten und ebenso einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Man vertraue auf die Gäste, dass sie sich daran hielten. Naja, hat nicht so ganz funktioniert.
Also uns wurde auf der 5 im März gesagt, dass sie seitdem keine Abstände mehr einhalten müssen in den Restaurants und deshalb auch die Tische wieder alle belegen. Und die Masken werden ja im Juni auch fallen, dass ist aktuell ziemlich häufig nur noch eine Auslaufsituation auf den Schiffen. Einigen tragen sie jetzt bereits nicht mehr oder nicht mehr richtig aber einige schon noch.
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Seid mir nicht böse, aber ich möchte euch bitten, Maskendiskussionen und andere grundsätzliche Themen in den eigens dafür offenen Threads zu führen, damit mein Reisebericht nicht aus allen Nähten platzt (das wird er zwar wahrscheinlich doch, aber hoffentlich eher mit meinen Fotos und Berichten
).Danke

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Hallo, auch ich war auf dieser Reise. Und ja Probleme gab es, das Einchecken war absolutes Chaos , welches wir umgehen konnten, weil wir mit dem Auto direkt vorm Terminal standen. Da haben wir noch in aller Ruhe einen Kaffee getrunken und sind dann, als vermutlich Letzte,auf das Schiff. Für uns war die Reise pure Erholung. Die Route, das Essen und die Atmosphäre auf dem Schiff waren toll. Ich fand man merkte auch noch, dass wir noch lange nicht bei der Vollauslastung angekommen sind.
Wir, sind die Ruhesuchenden in Aussenbereichen, dem Balkon oder oft in der Himmel und Meer Lounge (mit super aufmerksamen Personal), also eigentlich findet man uns immer am Abend dort
. Gegessen haben wir, bis auf dreimal, immer im Ankelmannsplatz, hier war auch soweit alles gut und keiner ist verhungert, aber die "Highlights" die ich von früheren Reisen kannte fehlten leider
. Bei einem Ausflug ins Antlantik hat Daniela am Nachbartisch gesessen
, liebe Grüsse an dich Daniela
. Das Veranstaltungsprogramm ist von jeher nicht so unseres, wir haben genug Theater zuhause
. Die verschiedenen Erfahrungen sind interessant. Wir hatten Glück, wir haben rücksichtsvolle, tatsächlich viele richtig Maske tragende Mitfahrer erlebt, die auch peinlich berührt waren, als sie zum Maske tragen aufgefordert wurden.Ruhrpottkind, mir stehen nicht die Haare zu Berge, ich bin eher traurig über deine Erfahrungen und finde es toll, dass ihr dennoch eine schöne Reise gehabt habt.
Ich freue mich diese Reise mit tollen Landschaften gemacht zu haben und mit Spannung erwarte ich den Reisebericht von Daniela.
Dagl67 du schreibst toll und so reise ich mit deinem Bericht nochmal mit
.Tun wir bestimmt auch auf dem Schiff bald wieder....

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Liebe Dagl67
Hatte leider auch die Abfahrt verpasst und bin jetzt noch nach gereist.
Toll, was du uns bis jetzt gezeigt und erzählt hast. Freue mich sehr auf den ausführlichen Bericht...irgendwann...hetzt dich nicht.
Liebe Grüße Anja
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ls wir endlich ins Terminal vorgedrungen waren, wurden laufend Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen, sonstigen Gehhilfen vorgelassen, was an sich für uns selbstverständlich kein Problem darstellt. Nur stellte sich im Laufe des Eincheckprozesses heraus, dass die meisten dieser Menschen überhaupt keine Gehhilfen benötigten, sondern diese nur zum Einchecken und vor den Restaurants benutzten, um schneller einen Platz zu bekommen. Denn sie konnten ansonsten sie ohne jegliche Hilfe durchs Schiff und über die Treppen laufen! Gut, das ist nicht die Schuld von TC, sondern es sind einfach rücksichtslose Menschen. Solche sind uns auf dem Schiff viele begegnet.
Hallo Ruhrpottkind : Danke für Deinen erhellenden Bericht - jetzt bin ich umso mehr froh, gerade erst mit Celebrity unterwegs gewesen zu sein, gerade auch was den Service bei Personal und Rezeption angeht: Da liegen ja Welten dazwischen!
Aber, sorry, ich muss doch entschieden gegen Deine Einschätzung über uns gehbehinderte Menschen protestieren, die mir doch sehr sehr pauschal und ungerechtfertigt vorkommt. Ich weiß es aus eigener Erfahrung, z.B. bei längeren Wartezeiten und Stehzeiten (deshalb auch leider keine Stadtführungen mehr) sowie auf längeren Gehstrecken eine Gehhilfe, Rollator oder Ähnliches unbedingt zu benötigen. Ich bin schon erstaunt, dass ohnehin TUI jetzt wohl ihre Regel ( so mir kommuniziert) geändert hat, dass man die lange Warteschlange beim Einchecken verlassen darf.
Auf kurzen Strecken z.B. im Buffetrestaurant oder vom Restauranteingang zum Tisch geht es auch so, ohne so ein häßliches Ding zu schieben. Dafür habe ich z.B. auch einen faltbaren Gehstock eben für kürzere Strecken.
So einfach ist das ! Also vielleicht wirklich vor dem Meckern auch mal überlegen - denn es macht überhaupt keinen Spaß, auf Hilfe und Unterstützung angewiesen zu sein. *Ärgermodus wieder ausgeschaltet*

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Saedis Ich möchte natürlich niemandem zu nahe treten mit meiner Aussage! Mein GöGa ist selbst auch (leicht) gehbehindert, benötigt ebenfalls bei längeren Strecken einen Gehstock. Ich bin eigentlich ein Mensch, der anderen gerne behilflich ist, z. B. gehbehinderten Menschen/Familien mit Kinderwagen etc. grundsätzlich den Vortritt lässt, Fahrstühltüren/Toilettentüren aufhält usw. Mir sind nur ein paar "Gesellen" aufgefallen, die diese Hilfsmittel wirklich nur zum Check-in und um schneller an einen Platz im Restaurant (bei den Atlantik's staute es sich jeden Abend) zu bekommen nutzten. Ansonsten konnten sie regelrecht durch's Treppenhaus "flitzen", um schneller von A nach B zu kommen. Und auch bei den Landgängen konnten sie ohne das jeweilige Hilfsmittel durch die jeweilige Landschaft/Stadt flanieren. Solche Herrschaften finde ich einfach rücksichtslos gegenüber den wirklich
eingeschränkten Mitmenschen!
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Genauso stellt sich das für meine liebe Ex-Verlobte auch dar. Für längeres Schlange stehen braucht sie den Rolli. Für die Wege an Bord reicht meist der Stock.
Es gibt auch Menschen (wie mich), die können zwar gut und zügig laufen, bekommen aber vom langen Stehen Schmerzen. Nun habe ich das Glück Gabies Rolli mit nutzen zu können. Deine Beobachtungen sind sicherlich richtig, aber weißt du, was dahinter steckt? Als Mitbetroffener finde ich dein Urteil auch etwas ... Nunja ... vorschnell.
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kufi_42 und Saedis sowas wie Ruhrpottkind beschrieben hat, ist mir leider auch schon aufgefallen. Da wo es von Nutzen ist, wird die Gehhilfe ausgepackt und ansonsten wird durch die Gegend gesprungen oder gestanden wie der junge Frühling. So ein Verhalten ist gegenüber den Menschen, die wirklich Gehbehindert sind zum
. Es sind natürlich nur ein paar Mitreisende, aber es gibt sie. -
Solche Beobachtungen kann man leider auch am Flughafen machen, Personen werden im Rollstuhl oder Golfcar zum Flieger gebracht und im Flieger oder später am Gepäckband sind sie geheilt!

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Leute, das ist der Reisebericht von Dagl67 !!!
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Oh, sorry

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So, weiter geht's mit meinem Reisebericht

03.05.22
Kirkwall - Orkney-Inseln
08.00h - 21.00h
max. 8 Grad
Wie immer wurde ich früh wach, weil sich die Geschwindigkeit des Schiffes und die Geräusche verändert haben und tatsächlich, ein vorsichtiger Blick unter die Schlafmaske ließ mich schnell in den Bademantel schlüpfen, nichts wie raus. Ich liebe es, frühmorgens das langsame Annähern an den Zielhafen zu beobachten, oft übrigens alleine auf weiter Flur
.Der Lotse kommt angerauscht
Wie unerwartet es nach einem Seetag ist, plötzlich Land sehen

Der erste Fernblick auf Kirkwall
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Das Meer ist hier ruhig und die Sonne scheint... ein toller Tagesbeginn

Laut Kabinenbrief dürfte ich als Individualausflügler erst ab 9.30h zum Facecheck... wie schön, dass man das erst jetzt erfuhr... mein Mietwagen war aber für früher reserviert, schließlich wollte ich viel sehen und das Auto musste bereits um 17h zurück gegeben werden. Hier bestand man nämlich drauf, dass die Rückgabe des Autos innerhalb der Öffnungszeit erfolgt, mit Schlüssel einwerfen wie zum Beispiel bei cicar ging nicht. Selbst ein Telefonat von Key Thomson mit den Office, so von Schotte zu Schotte, brachte nichts.
Also habe ich ein Fastfood-Frühstück im Ankelmanns zu mir genommen, um um 7.45h als eine der Ersten auf Deck 2 auf den Facecheck zu warten, ich wollte keine Minute der wertvollen Mietwagenzeit verlieren.Hier musste ich mal wieder über das Verhalten mancher Leute den Kopf schütteln: Alle hatten sich ordentlich hinter den ersten Passagieren auf der Treppe platziert, manche aber kamen gegenüber mit dem Fahrstuhl an. Kein Problem, dann warteten sie eben drüben, ganz vorne ein älterer Herr mit 2 (Wander-)Stöcken, die er im anfahren Gang (es gab eine Absperrung, damit sich die Leute nach dem Facecheck nicht mit den Wartenden ins Gehege kamen). Nun wollten Crewmitglieder mit kleinen Wagen (in denen die Kellen für die Ausflüge lagen) vorbei. Nun glaubt mal nicht, dass der nette Herr seine Stöcke ein wenig zu sich gezogen hätte, nee, keine Spur. Aber als dann der Facecheck geöffnet wurde, rannte er wie blöde los, obwohl auf der Treppe gefühlt 20 Leute vor ihm dran waren, was er auch gesehen hatte. Na, nicht mit mir und einer anderen Dame neben mir
wortlos verständigten wir uns und bauten uns so vor ihm auf, dass die hinter uns stehenden Leute erstmal durchkamen... ätsch, da kommt das gerechte Kind in mir zum Vorschein
.Letztendlich war ich im 8.10h draußen...nur um dort festzustellen, dass der von der Insel gestellte Shuttlebus erst ab 9h fahren sollte. Eine reizende Schottin von Hafen bekam mein Entsetzen darüber mit (der Fußweg sollte ca. 35 Minuten dauern meinte sie, also keine wirkliche Verbesserung meiner Zeitplanung) und rief das Office von Orkney car hire an, um Bescheid zu sagen, dass ich später käme... Wirklich ganz toll und auch die Herren, die an der Wartestelle des Busses standen, waren extrem freundlich und humorvoll, ich konnte sie sogar recht gut verstehen trotz des ausgeprägten schottischen Akzents.
Zu meiner Überraschung kam dann der erste Bus doch schon um kurz nach halb neun und um 9.30h saß ich das erste Mal im Leben hinterm Lenkrad auf der rechten Seite, aufregend. Die Autovermietung ist übrigens zu empfehlen, das Auto war gut in Schuss und der Preis mit Zusatzversicherung lag bei 77 Pfund (dennoch verblieb für EU Bürger ein vierstelliger Selbstbehalt , das muss man in Kauf nehmen). Von der Bushaltestelle waren es keine 200m zur Autovermietung.
Die Abwicklung war schnell, es wurde glücklicherweise auch meine Debitcard akzeptiert. Das war übrigens auch noch so eine dumme Geschichte: Durch meine Erfahrung in Olbia wusste ich nun, dass meine Kreditkarte, mit der ich immer auch die Mietwagen bezahle und die Kaution hinterlege, ein kleiner Hochstapler ist und in Wirklichkeit eine simple Debitkarte ist. Genau eine Woche vor der jetzigen Reise fiel mir das wieder ein, also rief ich bei der Bank an, von der ich eine echte Kreditkarte habe und bat um Zusendung einer PIN. Hm, es könnte bis zu 7 Tagen dauern, würde also eng, aber wenn der Brief halt erst Montag käme, könnte ja mein Mann mir die Nummer geben... jetzt aber war bereits Dienstag und keine PIN da. Deshalb war es super, dass die hier kein Problem war... aber nun ging es auch los. Ab ins kleine Auto, raus aus Kirkwall und los Richtung Freiheit

Diese unübersehbaren Posteinwurfkästen standen malerisch mitten in der Wallachei
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Tja, und dann ging die wilde Fahrt los, ohne Navi, nur mit einer Touristenkarte, auf der aber die Hauptstraßen eingezeichnet waren. Ich hatte eine recht genaue Vorstellung darüber, was ich sehen wollte und habe es auch fast umgesetzt. Nur die Klippen von Yesnaby hatte ich nicht mehr geschafft, weil es dann nachmittags dafür zu nass, zu stürmisch und zu kalt war. Ein guter Grund, nochmal herkommen

Als Erstes bin ich auf Mainland (der Hauptinsel der Orkney-Inseln) in den Osten zu Mull Head gefahren, um The Gloup
anzusehen und an den wunderschönen Klippen zu laufen...wohin es augenscheinlich auch Wanderausflüge über Tuicruises gab, eine Gruppe stand nämlich direkt am ersten Haltepunkt der Wanderrunde als ich kam. Glücklicherweise konnte ich mich schnell von ihnen absetzen, so dass ich immer freien Blick nach vorne hatte.
Die Sonne schien, es war zwar windig (da hätte ich meine rosa Mütze gebraucht, die aber lag ja im Bett
) und kalt (7 Grad), aber es war einfach nur traumhaft schön. Diese Natur, das Meer, die Klippen mit den nistenden Vögeln, dieser weiche Grasboden.. Ach, es war nur schön, ich weiß, ich wiederhole mich
Aber es war eben sooo schönWegen meines Knies wollte ich eigentlich nur kurz laufen, aber der Ausblick wurde dann immer wieder anders, so dass ich erst nach dem Punkt 11 umgekehrt bin. Ich vermute, es waren dann insgesamt um die 4 Kilometer, über teilweise unebenen Gelände, so dass es für abendliche Schmerzen durchaus reichte

Der Weg vom Parkplatz zu The Gloup
The Gloup
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