23. November 2018 - Langkawi
Für Langkawi hatte ich einen Ausflug über USD Holidays gebucht. Erster Stopp der Tour war der Eagle Square, dort konnten wir ein paar Fotos machen.
Weiter ging es zum Dorf der Mashuri. Das Mausoleum und Grab der Mahsuri ist Teil der Kota Mahsuri. Mahsuri war eine junge Frau und lebte vor etwa 200 Jahren auf Langkawi. Sie war die Ehefrau von Wan Daru und wurde aufgrund einer Verschwörung des Ehebruchs bezichtigt. Obgleich sie immer wieder ihre Unschuld beteuert haben soll, ließ sie ihr Schwiegervater Dato Karma Jaya, damals Herrscher in Langkawis alter Hauptstadt Kampong Raja, hinrichten. Der Legende nach soll weißes Blut aus Mahsuris Brust geflossen sein, als der Dolch ihr Herz durchbohrte. Dies deuteten die Inselbewohner später als Zeichen ihrer Unschuld. Im Moment des Sterbens soll Mahsuri einen Fluch über Langkawi ausgesprochen haben. Dieser besagte, dass die Insel über sieben Generationen hinweg unfruchtbar bleiben werde. In der Tat erlitt Langkawi in den folgenden Jahren und Jahrzehnten mehrfach Missernten und büßte seine ursprüngliche Blüte ein. Die Legende um den Fluch der Mahsuri gilt als die wichtigste in der Inselgeschichte. Nicht zuletzt deshalb und aus Ehrfurcht setzte man der Mahsuri ein Denkmal in Form einer kleinen Stadt, der Kota Mahsuri.
Als nächstes kam das Highlight des Ausflugs - die Fahrt mit der Seilbahn. Wir sind bis zur zweiten Station hoch gefahren. Von da aus geht es über eine etwas abenteuerliche Treppe wieder abwärts zur Skybridge. Abenteuerlich deshalb, da die Stufen doch sehr unterschiedlich in der Qualität und Höhe waren. Schon beim Abstieg war mir klar, dass ich den Weg zurück zu Fuß nicht schaffen werde. Der Ausblick da oben ist natürlich gigantisch!
Zum Glück gibt es die Möglichkeit, mit einer kleinen Bahn den Weg zurück zur Seilbahnstation zu fahren. Die kostet zwar extra, aber das waren umgerechnet nur 3 Euro glaube ich und das war es mir wert. Man muss nur einplanen, dass man an der Bahn ggf. etwas warten muss.
Als letztes ging es zum Cenang-Beach. Wir hatten dort ca. eine Stunde Zeit. Mir machte das Klima ganz schön zu schaffen, also suchte ich mir ein nettes Plätzchen im Restaurant Red Tomato, das einer Deutschen gehört. Dort habe ich in Ruhe etwas getrunken, habe dann noch das ein oder andere Souvenir gekauft und bin dann zumindest noch kurz zum Strand - ich wollte ihn ja zumindest mal gesehen haben
Und ich finde, er sieht wirklich schön aus.
