RB: Abenteuer Mittelamerika - 19.02.-04.03.2024 mit Mein Schiff 6

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Montag 26.02.2024

    Puerto Limón, Costa Rica

    Wetter: wechselhaft, ca. 28 Grad, Wind 18 km/h aus NO

    Liegezeit: 6.30 - 16.30 Uhr am German Pier 4/3


    Pura Vida Costa Rica!

    Zeitig erreichten wir die Pier in Puerto Limón.

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    Und warum wir schon zum Sonnenaufgang wieder Fotos machen konnten? Weil wir bereits um 7.00 Uhr am Treffpunkt für unseren Ausflug sein sollten. ;(

    Also wurde sehr zeitig der Wecker gestellt und bereits um 6.00 Uhr saßen wir oben im Ankelmanns zum Frühstück.

    Ich muss sagen, dass TC das nun wirklich gut geregelt hatte.

    Die Backstube und der Ankelmannsplatz öffneten bereits um 5.30 Uhr, das Atlantik Klassik um 6.30 Uhr und das Mediterran um 7.30 Uhr. So konnten eigentlich alle Gäste zeitig vernünftig frühstücken.

    Vom Schiff aus mussten wir ein Stück bis zum kleinen Terminal laufen. Hier sollten man ein bisschen Zeit einplanen wenn man einen privaten Ausflug gebucht hat. Der Weg zieht sich ein bisschen.

    Für diesen Tag hatten wir die Tour 2 bei Red Frog Tours gebucht. Dabei fuhren wir in den hinteren Teil (bei Puerto Vargas) des Cahuita Nationalparks und später noch auf die Tortuguero Kanäle.

    An diesem Tag waren wir ein einer super kleinen Gruppe mit 6 Personen nur unterwegs. :love: Für uns total super, für den Anbieter wahrscheinlich eher nicht. :saint:

    Uns begleitete ein sehr netter Fahrer und mit Christine eine gebürtige Deutsche, die schon seit einigen Jahren in Cahuita lebt.

    Es ging ein ganzes Stück die Küste hinab Richtung Süden. Derweil erzählte Christine uns viel über Costa Rica und die Region Limón.

    Kurz vor Cahuita stoppten wir am Straßenrand.

    Und durften das erste Faultier dieser Reise in einem Baum entdecken.

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    Ein Stückchen weiter erreichten wir dann den Eingang zum Cahuita Nationalpark,

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    Auf einem schönen Bohlenweg geht man durch einen sehr sumpfigen Regenwald.

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    Christine erklärte uns unterwegs verschiedene Tiere, die sie oder auch wir entdeckten. Leider ließen sich nicht alle gut fotografieren.

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    Nach gut 2,5 Kilometern erreichten wir den wilden Strand.

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    Die Sonne brannte mittlerweile kräftig und alle suchten für ihre Pause Schatten.

    Aber besser nicht unter diesem Baum.

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    Da hat kein Hund seine Hinterlassenschaften liegen gelassen, sondern das ist eine sehr giftige Schlange. :huh:

  • Wir fanden die Galerie Bar sehr schön!

    wir auf den anderen Schiffen auch. Aber irgendwie war es nach der Umgestaltung dort ungemütlich. Vielleicht auch durch die vielen Leute, die dort immer vorbei liefen. Keine Ahnung. Dieses Mal gefiel es uns dort leider nicht.

  • Fortsetzung Puerto Limón

    Dann lief auf einmal ein Nasenbär recht dicht an uns vorbei. :love:

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    Kurz darauf kletterte er an einer Kokospalme hoch und begann oben eine Kokosnuss zu ernten.

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    Über den gleichen Bohlenweg ging es wieder zurück zum Parkplatz.

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    Herr Pu und ich unterhielten uns auf dem Weg noch, dass wir doch etwas enttäuscht über die Tiersichtungen gewesen waren. Da hatten wir uns mehr von versprochen. Brüllaffen hatten wir ganz weit weg in den Bäumen gesehen - oder besser gesehen, dass die Bäume sich bewegt haben - und gehört. Ansonsten eigentlich nur ein paar Spinnen, Raupen, Vögel, die Schildkröte und ein paar kleinen Echsen. Aber so ist das, wenn man in der freien Natur unterwegs ist und nicht im Zoo.

    Waren wir auf dem Weg zum Strand und am Strand noch fast alleine unterwegs gewesen, kamen uns nun mehrere TUI Gruppen entgegen. Wir schätzten uns sehr glücklich, dass wir nur so eine kleine Gruppe waren. So konnten alle gut den Ausführungen von Christine folgen und auch alle etwas sehen. Bei den uns entgegen kommenden Gruppen hat die Hälfte garantiert nichts von den Erklärungen mitbekommen.

    Kurz vor Erreichen des Parkplatz sahen wir auf einmal ein paar Kapuzineraffen direkt am Weg!

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    Da hatten wir scheinbar doch noch die richtige Tipbox gefunden gehabt. ;)

    Zurück am Parkplatz wurde das WC-Häuschen noch besucht und Christine machte uns noch auf die anderen Bewohner dieses Häuschens aufmerksam.

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    Während unser Fahrer uns mit einer kleinen Stärkung in Form von Saft bewirtete, wackelten auf einmal wieder ein paar Bäume in der Nähe des Parkplatz. Nun kamen auch noch Brüllaffen vorbei.

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    Geht doch... ;)

    Übrigens standen auf dem Parkplatz die Busse der TUI Reisegruppen mit den Schildern "Cahuita Nationalpark im kleinen Kreis". Wir mussten darüber alle herzhaft lachen. Die Gruppen (ca. 25 Personen) waren uns im Vergleich zu uns alle riesig vorgekommen. Wir waren wohl eher im "kleinen Kreis" unterwegs.

    Wir stiegen wieder in den Bus. Christine zeigte uns noch ein bisschen von Cahuita selbst und auf dem Weg zu einem Fruchtstand stoppten wir kurz an einer Bananenplantage.

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    Auch der Fruchtstand an dem wir hielten war interessant. Viele dort heimische Früchte sind für uns ja recht exotisch. Und Bananen reif geerntet schmecken einfach Welten besser als die, die wir in Deutschland bekommen.

    In Moin stiegen wir dann auf ein Boot um und fuhren auf die Tortuguero Kanäle. Hier ist aber zu bedenken, dass man auf den Tortuguero Kanälen unterwegs ist und nicht (!) in Tortuguero. Das ist ziemlich weit von Puerto Limon entfernt.

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    Mit 6 Leuten auf einem Ausflugsboot war natürlich Luxus. Jeder hatte eine Reihe und somit natürlich auch freie Sicht auf seiner Seite für sich.

    Schon zu Beginn sahen wir viele Reiher, Echsen und Leguane.

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  • Nachdem wir gestern die MS6 nach dieser Route, die uns richtig gut gefallen hat, verlassen haben, kann ich hier noch ein bisschen in Erinnerung schwelgen und vor allem schauen, was wir in Belize verpasst haben (wir hatten zwar einen schönen 2. Aufenthalt in Cozumel, aber schade ist es schon :( ).

    Wir haben eigentlich auch alles extern (bis auf Golf und es somit sogar in den Reisefilm geschafft :D ) organisiert und ich finde es immer interessant, wie/was andere Mitreisende unternehmen.

    Schöner Bericht

    Einmal editiert, zuletzt von Nanni1968 (16. März 2024 um 19:32)

  • Fortsetzung Puerto Limón

    Wir tuckerten also langsam weiter über den Kanal. Wahnsinn, wo unser Skipper und auch Christine immer wieder Tiere sahen.

    Andere Boote kamen uns in zügiger Geschwindigkeit entgegen. Wie kann man da irgendwelche Tiere sehen???

    Auf ein paar großen Bäumen war wieder etwas Bewegung.

    Hier waren Klammeraffen unterwegs. Leider sehr hoch oben und dann auch recht schnell unterwegs. So waren leider gute Fotos sehr schwierig.

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    Den schlafenden konnte man dann aber ganz gut fotografieren. :D

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    Und dann stand noch ein Basilisk im Dickicht an der Seite.

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    Aber die Ecke schien eh sehr beliebt bei den Leguanen zu sein. Etliche seiner "normalen" Verwandten sahen wir kurz danach auf allen erdenklichen Liegeplätzen.

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    Gefühlt 100 Reiherbilder hätte ich noch für euch. Aber das lassen wir mal. Nur noch 2 Exemplare.

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    Der gestreifte Reiher sei sehr selten und es wäre echt Glück, wenn man den auf einer Tour zu Gesicht bekäme. Ich meine, dass es ein Tigerreiher war.

    Wir waren bereits wieder umgedreht und auf dem Rückweg zur Pier.

    Da entdeckten wir noch Kormorane, die ihr Gefieder wieder trocknen ließen.

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    Und kurz vor dem Steg entdeckten wir noch ein ca. 4 Wochen alten kleinen Alligator im Dickicht an der Seite.

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    Wow! Was für eine Tierausbeute auf dieser Tour.

    Ganz am Ende saß noch ein Eisvogel an der Seite.

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    Zu Beginn der Tour dachte ich nur, was wir 2 Stunden auf diesem auf den ersten Blick unscheinbaren Kanal herumschippern sollten. Aber die Adleraugen unseres Skippers waren absolut Gold wert. Wahrscheinlich sind wir streckenmäßig viel weniger als andere Gruppen gefahren, aber er hat uns sooo viele Tiere gezeigt. Und dann bei jeder Sichtung erst die eine Seite schauen lassen und dann das Boot gewendet, damit auch die andere Seite schön gucken kann. Das war absolut toller Service!

    Von der Pier ging es wieder zurück zum Kreuzfahrthafen. Hier fuhren wir durch einige nicht so ansehnliche Stadtteile von Puerto Limón. Aber die Stadt ist auch mehr ein Industriehafen denn ein Touristenmagnet.

    Leider sind die Strecken um die deutlichen schöneren Bereiche von Costa Rica wie das Zentraltal, die ganzen Vulkane oder die Pazifikküste für einen Tagesausflug nicht praktikabel.

    Wieder zurück am Hafen sind wir noch in den kleinen Park vor dem Terminal gegangen.

    Hier konnten wir auch wieder ein Faultier sehen.

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    Die Tiere, die wir alle auf diesem Ausflug gesehen haben, waren wunderbar. Und man muss ja auch bedenken, dass wir in keinem Park waren, sondern die Tiere alle in der freien Wildbahn gesehen haben. Da kann man Glück haben oder halt auch ganz viel Pech.

    Die Region um Puerto Limón ist sehr von den karibischen Einwanderern geprägt (überwiegend aus Jamaika).

    Viel von dem, was ich aus dem Rest von Costa Rica kenne, habe ich hier leider nicht sehen können. Die Natur und auch die Menschen sind ganz anders im Zentraltal und im Bereich Richtung Pazifik.

    Aber bei uns sind Schleswig-Holstein und Bayern ja auch völlig unterschiedlich. ;)

    Insgesamt kann ich sagen, dass unser Ausflug sehr schön war. Die 99 USD, die wir jeder für diesen Ausflug bezahlt haben, waren gut investiert.


    LG Conny

  • Mega Conny :love: :love:

    so ein toller Tag. :thumbup:

    Den Anbieter werde ich mir für eine eventuelle Tour auf jeden Fall merken.

    LG Kaline

  • Ganz tolle Tier-Sichtungen :love: Conny Cobupu

    Ich hab sie teilweise auf den Fotos auch nur entdeckt , da du beschrieben hast , wo sie sich befinden…

    Wenn der Tiger-Reiher keinen langen Schnabel hätte , würde ich ihn für einen Bussard gehalten haben … ^^

    Das wär jedenfalls auch genau mein Ausflug gewesen! Tiere in freier Natur und viel Grün ….

    Danke fürs Mitnehmen

    Marina

  • Cobupu , liebe Conny

    Super schön :love: dein Bericht bisher .

    Wir haben die Route für nächstes Jahr gebucht ( habe dafür noch nicht mal das Manifest ausgefüllt, ist mir gerade eingefallen, die Reise ist im Moment noch soweit weg ;()

    Ich werde mir aber bestimmt deinen Bericht nochmal ansehen ;) um zu sehen was man tolles unternehmen könnte.

    Vielen Dank schon mal vorab

    Lg Heike

  • Großartig, dass sich doch noch ein Paar Tiere vor der Linse präsentiert haben. Wie du schon geschrieben hast, ist es eben freie Natur und kein Zoo. So ist mir das auch lieber, als diese armen Kreaturen, die irgendwo angebunden, die Touristen anlocken sollen. Sehr schöner Ausflug. In der Größe würde ich mich auch sehr wohl fühlen und jeden Moment genießen.

  • Nachtrag Puerto Limón

    Eins habe ich noch vergessen bei der Erzählung über unseren Tag in Costa Rica.


    Während wir so schön auf den Sonnuntergang in der AAB warteten, sahen wir am Schraubenwasser, dass dieses auf einmal nicht mehr schön gerade hinter uns her zog. :/

    Ich forschte in meinem geografischen Gedächtnis und war mir eigentlich ziemlich sicher, dass es von Puerto Limon nach Colon quasi mehr oder weniger geradeaus gehen würde. Zumindest wenn man den Hafenbereich verlassen hat. ;)

    Etwas später löste unser Kreuzfahrtdirektor Pascal das Rätsel auf und verkündete bei einer Durchsage, dass wir gedreht hätten und für eine Notausschiffung nach Puerto Limon fahren würden. Wir waren da so ca. 1 Stunde unterwegs gewesen. Ebenso sagte er, dass man erst alles abwarten müsse und nach der Notausschiffung erst sagen könne, in wie weit sich der Tag morgen in Colon verändern würde.

    Anlegt haben wir in Puerto Limon nicht wieder. Der Patient wurde mit einem Lotsenboot vor dem Hafen abgeholt.

    Wir wünschen ihm/ihr, dass alles gut gegangen ist.

    Während des Abendessens kam dann die Durchsage, dass wir statt um 5.15 Uhr erst um 6.45 Uhr in Colon sein sollten. Die Ausflüge würden angepasst. Nur der Ausflug mit der Bootsfahrt auf dem Panamakanal müsse leider ausfallen.

    Da waren einige Gäste bestimmt traurig, da das für diese bestimmt ein Höhepunkt der Reise gewesen sein sollte. Aber gut, da steht das Wohl der Mitmenschen im Vordergrund.

    Mich wunderte etwas, dass wir von den "verlorenen" 2 Stunden nur 1/2 würden aufholen können. Aber ich denke, dass die Offiziere mehr Ahnung haben als unsereins. ;)

    Wir schrieben schnell noch unseren Ausflugsanbieter für den nächsten Tag an und schrieben, dass wir erst um 6.45 anlegen würden. Eigentlich wäre das bereits unsere Uhrzeit für den Treffpunkt gewesen.


    LG Conny

  • wir auf den anderen Schiffen auch. Aber irgendwie war es nach der Umgestaltung dort ungemütlich. Vielleicht auch durch die vielen Leute, die dort immer vorbei liefen. Keine Ahnung. Dieses Mal gefiel es uns dort leider nicht.

    Uns nervt es auch, dass inzwischen dort jeden Abend Bands mit Ihrem für uns schrecklichen "Gesang" auftreten müssen. Ein ruhiges Plätzchen findet man dort dann nicht mehr. =O

  • Dienstag 27.02.2024

    Colón, Panama

    Wetter: wolkig, ca. 28 Grad, Wind 23 km/h aus N

    Liegezeit: (jetzt neu) 6.45 - 16.00 Uhr am Cruise Terminal 2


    In dieser Nacht wurde uns die geschenkte Stunde von vor ein paar Tagen direkt schon wieder geklaut.

    Blöd nur, dass wir auch heute bereits um 6.45 Uhr an unserem Treffpunkt für den Ausflug sein sollten.

    Da ich nicht an die Ankündigung mit der großen Verspätung so recht glauben wollte, war unser Zeitplan eigentlich wie zuvor geblieben.

    Der Wecker klingelte kurz nach 5 Uhr. Natürlich ging es direkt auf den Balkon um zu schauen, ob schon Land in Sicht war und was der Plan für heute so macht. Und siehe da, natürlich waren wir schon im Hafen und kurz vorm Anlegen.

    Die Öffnungszeiten der Restaurants für das Frühstück waren nach der Liegezeitenänderung nicht auch geändert worden. So öffnete der Ankelmann und die Backstube bereits um 04.00 Uhr, das Atlantik Klassik und das Gosch um 06.30 Uhr und das Mediterran um 07.30 Uhr. Natürlich war der Ankelmann dann um kurz vor 6 bereits ganz gut besucht.

    Wir konnten gegen 6.25 / 6.30 Uhr das Schiff pünktlich verlassen und brauchten auch nicht lange bei der Passkontrolle. Mitreisende berichteten, dass kurze Zeit später die Elektronik bei der Passkontrolle ausfiel und so die Immigration erstmal gestoppt wurde. :huh: Gut, dass wir dieses Mal nicht bei Pleiten, Pech und Pannen unterwegs waren. :saint:

    Colon begrüßte uns so:

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    Schnell war unser Guide Georg von Bis Bald Tours gefunden. Unser Bus war mit 19 Teilnehmern gut gefüllt und wir konnten uns pünktlich um 7 auf den Weg nach Panama Stadt machen.

    Interessiert betrachteten wir die Stadt Colón bei der Durchfahrt. Hatte man doch wirklich schon viel Schlimmes über deren Zustand gehört.

    Während der Fahrt erzählte Georg uns viel informatives über Panama und natürlich auch den Kanal.

    Ich genoss die Fahrt sehr. Sah es hier doch so aus, wie ich es aus Costa Rica kannte und eigentlich auch am Tag vorher erwartet hatte.

    In Panama Stadt angekommen ging es zuerst auf den Causeway Amador. Mit dem Aushub vom Bau des Panamakanals ist hier ein Damm zu einigen kleinen Inseln in der Bucht von Panama Stadt gebaut worden. Von dort hat man tolle Ausblicke.

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    Die Brücke Puente de las Americas, die den Eingang zum Panamakanal auf der Pazifikseite markiert, kann man auch von hier sehen.

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    Von dort fuhren wir in die heutige Altstadt von Panama Stadt, das Viertel Casco Viejo.

    Dort folgte eine kurzweilige interessante Stadtführung durch das Casco Viejo.

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    Seit gut 20 Jahren ist der Bereich UNESCO-Weltkulturerbe. Aber trotzdem gibt es noch ganz viele Baustellen oder Möchte-gerne-Baustelle-werden-Baustellen dort.

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  • Fortsetzung Colón

    Manches Mal war das Nebeneinander von Alt und Neu bzw. Alt und Restauriert sehr interessant.

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    Mit vielen Tipps versorgt, wurden wir in unsere gute Stunde Freizeit entlassen.

    Leider waren es so viele, dass wir nicht alle Sachen anschauen konnten. Zumindest nicht bei dem Wetter. Es war zwar erst 10 Uhr, aber die Sonne brannte und ich glaube eher meiner Wetter-App denn dem Tagesprogramm. Die Wetter-App sprach nämlich bereits jetzt von 32 Grad. Puh...

    Somit gingen wir zuerst eine Runde über die Stadtmauer in der Hoffnung etwas Wind vom Meer abzubekommen.

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    Dann ließen wir uns etwas durch die Gassen treiben mit dem groben Ziel "Placa de la Independencia". Von der Dachterasse des Hotels Central sollte man einen herrlichen Ausblick haben.

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    Ja, das sehen wir auch so.

    Dann liefen wir langsam zurück Richtung Treffpunkt. Dort ganz in der Nähe war ein Geschäft für gute Panamahüte inkl. einer kleinen Dokumentation über die Herstellung. Auch sehr empfehlenswert. Aber die Hüte lagen deutlich über dem Souvenirbudget - zumindest von unserem. ;) Anschließend war eine kleine Stärkung fällig. Das Wetter forderte seinen Tribut. Und der Tag war ja noch lange nicht zu Ende.

    Pünktlich war unsere Gruppe wieder versammelt und unter der sachkundigen Führung von Georg ging es nochmal quer durch die Altstadt zum Punkt, wo uns unser Bus wieder abholen sollte.

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    Wieder im Bus, waren wir alle froh über die Klimaanlage, die sehr passend eingestellt war.

    Hier wurden wir mit kleinen lokalen Snacks und kühlen Getränken versorgt. Derweil fuhr uns unser Fahrer wieder auf die Seite am Atlantik. Aber damit war der Ausflug natürlich noch nicht vorbei. In Colon bogen wir ab zu den neuen großen Agua Clara Schleusen.

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    Ein Schiff wurde gerade in den Kammern 2 und 3 bereits geschleust. Aber im riesigen Gatunsee kamen bereits die nächsten Schiffe angefahren.

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    Die dann einfahrende Casco Pride ist ein kleines bisschen kleiner als die neue Panama-Max-Klasse. Aber schon ein bisschen größer als die Schiffe, die bei uns auf dem Dortmund-Ems-Kanal geschleust werden. 8o

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    Bei den neuen Agua Clara Schleusen werden die Schiffe mit Hilfe von Schleppern geschleust. Die Loks (Mulis genannt), die früher typisch für den Panamakanal waren, kommen auf der Atlantikseite nur noch an den alten Gatun Schleusen zum Einsatz.

  • Fortsetzung Colón

    Auf dem Gatunsee fuhr auch die Sirena von Oceania. Diese wurde in den "alten" Gatunschleusen geschleust.

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    Die Einfahrt der Casco Pride dauerte schon recht lange. Das hatte ich so nicht gedacht. Und wie das im Zeitalter der digitalen Fotografie so ist, könnte ich euch eigentlich ein Daumenkino davon präsentieren. :D

    Aber ich beschränke mich mal auf ein paar Aufnahmen. :saint:

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    Leider konnten wir das Schleusen selbst nicht mehr sehen. Die Zeit zum Treffen am Bus nahte. Wollten wir doch alle pünktlich wieder am Schiff sein.

    Nun ging es über die neue große Brücke Puente Atlantico. Auf dem vorletzten Bild war sie im Hintergrund gut zu sehen.

    Wir lagen recht gut in der Zeit und so gab es als kleines Schmankerl noch eine ganz kurze Stippvisite mit dem Bus bei den alten Gatunschleusen. So konnten wir zumindest ganz kurz aus dem Bus noch die Mulis bei ihrer Arbeit mit der Sirena sehen.

    Auf dem Rückweg zur Brücke stoppten wir noch kurz auf der Straße, da unser Fahrer auf dem Hinweg hier 2 Faultiere im Baum entdeckt hat. Für die Kamera aus dem Fahrzeug heraus zu weit entfernt.

    Von der Brücke aus konnte man nochmal die Größe der beiden Schleusenanlagen eindrucksvoll sehen.

    Die Sirena liegt noch in der oberen Schleusenkammer.

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    Die Casco Pride ist bereits in der mittleren Kammer.

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    Die Fotos sind eher bescheiden, da ich sie nur mit dem Handy versucht habe zu machen. :S Sorry dafür...

    Gegen 15 Uhr waren wir mit ganz vielen Eindrücken glücklich wieder an Bord. Der Tag war sehr anstrengend gewesen aber total toll.

    Diese Tour kostet je nach Anzahl der Mitfahrer 95 oder 100 USD plus 10 USD Eintritt zur Agua Clara Schleuse. Für uns absolut gerechtfertigt, auch da wir mit Georg einen wunderbaren Guide hatten. Wer ihn als Guide bei Bis Bald Tours erwischt, kann sich sehr auf diesen Tag freuen.

    Zurück an Bord gab es erstmal einen leckeren Burger im Tag und Nacht.

    Gut, dass wir uns so gestärkt hatten. So konnten wir den Gast von unserer Kabine vertreiben.

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    Das Programm des späten Nachmittags wurde natürlich nicht geändert. In der AAB schauten wir, wie die Sirena hinter uns her Richtung Cartagena fuhr.

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    Nach einem leckeren Abendessen im Gosch ging es an diesem Abend mal ins Theater. Wenn die Crewshow ruft, folgen wir gerne.

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    Dieses war wieder eine wunderbare Crewshow! Die letzte hatte mich ja sehr enttäuscht, aber diese war wieder klasse und auch umfangreich.

    Danach ließen wir uns dann in den Schlaf schaukeln, da der Wind schon stärker blies.

  • Liebe Conny Cobupu ,

    wir waren betroffen vom Ausfall der Bootsfahrt auf dem Panama- Kanal und ein wenig traurig, so um den Höhepunkt der Reise gekommen zu sein. Noch am Abend vorher hatten wir einen Kabinenbrief auf dem Bett, worin stand, dass der Ersatzausflug statt 5.10 Uhr wie geplant nun 7.30 Uhr starten würde. (5.10 Uhr hätten wir unter keinen Umständen geschafft, aber ein Beginn 6.00 Uhr wäre möglich gewesen, na was soll's)

    Um 7.30 ging es dann los nach Panama Stadt auf der Pazifikseite und hier auf das von TC gecharterte große Boot mit deutschsprachiger Reiseleitung. Das fuhr uns dann um PanamaCity herum und Richtung Kanal bis zu dieser Brücke. Schleusen und den Kanal direkt befahren, dafür war es zu spät. Per Bus sind wir später ebenfalls bei den neuen Schleusen gelandet und haben ein wenig von oben zusehen können. War aber trotzdem nicht das, worauf wir erpicht gewesen sind.

  • Vielen lieben Dank für deine Schilderung Dorothea

    Schön, dass noch etwas auf die Beine gestellt wurde. Sehr schade, dass es natürlich bei weitem nicht an den ursprünglichen Ausflug heran kam.

    Wie du auch schriebst, wäre ein viel früherer Start des Ausflugs doch möglich gewesen. Daher kann ich auch die so vorsichtig geplante Ankunftszeit nicht ganz nachvollziehen.

    Sehr, sehr schade. Panama ist ja nun auch nicht um die Ecke und man den Ausflug mal eben wiederholen kann.

    LG Conny

  • Was für eine tolle Perspektive die Schleusen von der Brücke aus. Sehr beeindruckend, weil man von dort ein besseres Verständnis für die Höhenunterschiede bekommt. Alles in allem sehr spannend.