Beiträge von Dorothea

    Ich hab neben weißer Bluse, sehr heller Hose und weissen T-Shirts sogar einen dünnen weißen Blazer, den ich mir extra dafür gekauft hatte. Göga wiederum hat sein normales weißes Hemd und extra eine weiße Sommerhose fuer solche Gelegenheiten. Ich hab meinen Blazer, er seine Hose, glaub ich, noch nie getragen, war nie das richtige Wetter ;) Bei der letzten KF ins Herbstliche haben wir sie nicht mehr eingepackt.

    Wichtig ist man muss sich trauen zu sprechen, dem Gegenüber ist fast immer bewusst, dass man mehr kann als er: seine Sprache ! wenn auch nicht korrekt

    Das ist wahr. Genau an solchem Mangel krankte die sprachliche Schulausbildung in der DDR undzwar sowohl die in Russisch als auch die in Englisch. Dagegen waren die naturwissenschaftlichen Fächer oft erstklassig. Von den Sprachen aber blieb wenig hängen, weil es kaum eine Praxis dafür gab. So lernte man zwar Vokabeln und Grammatik, doch keine echte Kommunikaion.

    Ich selber hatte Englisch-Unterricht bis Klasse 12, besuchte im Studium weitere Kurse und musste zum Abschluss sogar eine Sprachkundigenpruefung absolvieren, die ich nur mit Ach und Krach bestand (ich sollte in der englischen Konversation darlegen, wie man Kartoffelsalat macht, das wusste ich damals nicht mal auf Deutsch ;))

    Später im Beruf war ich nach der Wende mehrmals zu Konferenzen, wo deutsch und englisch Konferenzsprachen waren. Ich verstand zumindest die Thesen, die der jeweilige Referent aufstellen, aber keine Feinheiten. Ähnlich erging es mir mit Fachliteratur in englischer Sprache. Es war insgesamt auch zu selten, dass derlei nötig war.

    Heute kann ich mich oberflächlich verständigen, sagen, was, wo, wie ich möchte, doch für ein gutes Gespräch reicht es nicht.

    Noch schlimmer bei meinem Mann, der hat nur sein bisschen Schulenglisch von Klasse 7 bis 10 und das liegt über 50 Jahre zurück. Das merkt er besonders, wenn er mit Freunden auf den griechischen Inseln zum Segeln fährt - dort ist überall Enlisch die Umgangssprache.

    Um erstmal wieder ins Sprechen zu kommen, besuchen wir beide seit2 Jahren bei der VHS einen Konversationskurs für Touristen.

    Fuer englischsprachige Kreuzfahrten genügt das aber noch nicht, wir wollen nicht mühsam radebrechend an der Bar sitzen und Gespräche versanden lassen.

    Dann macht das so, liebe Oliii , Ihr werdet alle drei Spaß haben. Zu Hause wäre auch kein besseres Wetter, so ein Schiff bietet innen wie außen allerlei Möglichkeiten und einem 14Monate alten Kleinkind ist am wichtigsten, dass Ihr zusammen seid und Zeit für einander habt.

    Eines muss ich mal loben bei TC, das ist das Fischangebot. Selbst im Anckelmanns gibt es meist zwei verschiedene Sorten frisch gebraten, neben Zander , Forelle, Schwertfisch, Rotbarsch auch manche mir bis dato gänzlich unbekannte. Auch im Atlantik nehme ich Fisch gern als Hauptgericht und das Angebot im Gosch schätze ich ebenfalls.

    Als Fischliebhaberin bin ich womöglich im Vorteil?

    Liebe Kerstin18 , da war ich noch nicht.

    Übrigens habe ich mich eben vertan. Wir sind nicht von Southhampton, sondern von Dover nach London gefahren.

    Vor ein paar Jahren hatten wir mal kurzfristig eine KF um Großbritannien gebucht und da waren wir auch in Southampton. Ich weiß noch, dass damals Richtung London alles ausgebucht gewesen ist und deshalb sind wir nach Stonehenge und Salisbury gefahren - war ein sehr schöner Ausflug.

    Was die Staus betrifft, so ist dagegen kein Kraut gewachsen, man kann nur mehr oder weniger Glück haben. Von Dover geht auch ein Zug nach London, der wurde uns allerdings als recht unzuverlässig geschildert, ungefähr wie die Deutsche Bahn. Nun weiß ich nur nicht, ob das wirklich so ist oder ob unsere Führerin, eine Deitsche, nur einfach von Berufswegen interessiert daran war, ihr eigenes Metier hochzuhalten. Könnte ich ihr nicht übel nehmen, denn es sind keine Angestellten, sondern alles Honorarkräfte, die nur den konkreten Einsatz bezahlt bekommen. Btw: es war beschämend, wie viele Mitreisende sich nach Ende der Tour schnellstens verkrümelten und weder für Busfahrer noch für Guide nach einer langen, langen Tagestour ein Trinkgeld übrig hatten.

    Wir sind jüngst mit TC von Southhamton nach London gefahren, es galt als Panoramafahrt, glaube ich und es war insgesamt etwas viel Bus.

    Zu sehen bekommen (von außen) haben wir aber Einiges und uns so einen ersten Eindruck verschaffen können. Als angenehm empfand ich die Einkehr im Pub zu Fish and Chips (und Erbsen) sowie einen leckeren Kuchen. Allerdings hatten ein durch die Verkehrssituation Verspätung und im Pub verzögerte es sich auch ein wenig, so blieb von der eigentlich vorgesehene n Zeit für einen Spaziergang zur Themse kaum Zeit.

    Die lange An- und Abfahrt war aber nicht so öde wie anderswo , wir kamen zum Beispiel durch Greenage und andere Stadtteile etwas abseits vom extra für Touristen ausgeputzten Zentrum und derlei sehe ich immer gern. Beim nächsten Mal würd ich einen Ausflug "London auf eigene Faust" buchen und TC nur für den Transport sorgen lassen.

    Selbst bei den "Lieblingen für jeden Tag" gibt es beim Hauptgang Wechsel, nämlich einmal zwischen Fisch oder Fleisch und zum zweiten von Tag zu Tag z.B. zwischen Lachs oder Heilbutt, ähnlich dann auch beim Fleisch. Die andern Gänge sind, glaube ich, immer gleich.

    Was finden, wird man allemal, zumal man notfalls auch noch das Nudelangebot mit den diversen Saucen hat. Trotzdem: wir kennen nach über 20 Reisen so gut wie alles und wenn mich auf der Speisekarte keine der drei Suppen anspricht und das Hauptgericht auch nur wenig, gehen wir nicht ins Atlantik. Ich sehne mich nach alten Zeiten vor Corona. Auf der alten <3 gab es die sogenannten Lafer-Menues, da hatte Johannes Lafer für Mittag und Abendessen wohl 19 verschiedene Kombinationen entworfen - die waren eigentlich alle toll.

    TC könnte neben Optimierung von Wareneinsatz, Preisen und Synergien zwischen den Restaurants auch msl etwas Abwechslung schaffen.

    Ab 20.30 geht es sogar fix mit dem Durchfluss der 5 Gänge, schließlich wollen sie im Atlantik um 21.30 schließen bzw. fürs Frühstück eindecken.

    Um 19.00 sieht es oft nach besonderem Ansturm aus, weil es eine beliebte Abendessen-Zeit ist, während diie Leute, die schon 18 Uhr gegangen sind, noch nicht fertig sind. Dadurch bilden sich manchmal Schlangen am Eingang. Die Wartezeit ist aber in der Regel nicht lang.

    Den Zusammenhang "unhöfliche Menschen und Mein Schiff Relax" sehe ich irgendwie nicht :/.

    Da sieht man mal, welche Vorurteilstruktur sich hier ausbildet. Bei Bruno_der_Erste vielleicht " großes Schiff = viele Menschen = besonders viel Unhöflichkeit = Relax ist schlecht"; bei Miti womöglich " Kurzreise = entsprechendes Publikum = Relax ist schlecht". In solchem Fall suche ich dann gezielt nach anderen Aussagen und werde fündig.

    Auffällig immerhin, dass positive oder differenzierte Bewertungen* viel weniger im Gedächtnis bleiben und auch hier im Forum weniger zur Kenntnis genommen werden.

    *Mein RB über 14 Tage im Januar auf selbem Schiff, jeweils eine Woche BK, eine JS, müsste noch irgendwo auffindbar sein. Wobei mein Kopfschütteln damals nicht Größe, Aufbau, Andersartigkeit oder gar dem Publikum galt, sondern z.B. der Verarbeitungsqualität - Silikonnähte etwa sahen oft aus, als wären es die ersten Versuche des Lehrlings gewesen.

    Ich hab mich gerade gefragt was dann der Titel deines Threads hier bedeutet 🤔

    Ist ein raffinierter Versuch, andere dahin zu leiten, damit man selbst die nicht so vollen Nummernschiffe genießen kann. ;)

    Wir selbst würden sowohl die Relax (wieder) als auch die Flow (neu) fahren, wenn es sich so ergibt, aber sie nicht bevorzugen. Erstfahrer sind oft total begeistert von beiden.