Wild & Free, am schönsten Ende der Welt - Südafrika, Namibia, Botswana und Zimbabwe 2021

  • Fazit:

    Das war die spannendste und abwechslungsreichste Reise (in jeder Hinsicht) wir bisher unternommen haben. Vor allen Dingen die landschaftlichen Highlights und Gegensätze, die uns tagtäglich erwarteten, waren wirklich atemberaubend (inklusive der unglaublichen Tiersichtungen).

    Die Gruppe untereinander und mit den tollen Guides hat wunderbar harmonisiert! Es gab keine Pannen jeglicher Art und alle blieben weitestgehend gesund. Auch C hat uns kaum eingeschränkt, eigentlich im Gegenteil, denn zu dieser Zeit solch eine Reise zu unternehmen, hat uns allen ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer gegeben, der besondere Kick sozusagen.

    Der „Red Elephant“ hat uns überall Pannenfrei hinkutschiert. Die Unterkünfte (von Luxus bis einfach), haben viel Afrikafeeling verbreitet und das Essen war allzeit sehr lecker.

    Wir haben jede Minute aus vollsten Zügen genossen!

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    Jetzt noch ein paar wichtige Ks!

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Jetzt noch ein paar wichtige Ks

    Kamera (Mann)

    Mein Mann hat die große Kamera (Panasonic DMC) vor allen Dingen bei Tieraufnahmen übernommen, dafür war ich sehr dankbar, da ich den Luxus genießen konnte „einfach nur zu schauen“. Ich habe fast ausschließlich mit dem Handy fotografiert und auch gefilmt. Wir haben uns perfekt ergänzt. Ich bearbeite meine Bilder nur wenig (da könnte ich mehr machen) irgendwie bin ich da altmodisch.

    Kleidung

    (ich weiss das interessiert die Mädels sehr)

    12 kg Gepäck (weiche Reisetasche) für 4 Wochen, wie soll das gehen? Vor allen Dingen brauche ich Sachen für heiß, kalt, Regen, Supersonne für 10 Grad und über 40, für Stadt und Busch für Restaurant und Lagerfeuer. Die Hälfte der 12 kg ist gefühlt für Schuhe und Dinge wie Taschenlampen, Ladegeräte, Accus, Steckeradapter, Medikamente, usw. (diese Dinge am besten in durchsichtigen Zippbeuteln) reserviert.

    Bei Schuhen ist es wichtig Outdoorschuhe (am besten Knöchelhohe) zu haben, was bequemes für Bus, Pool und Zimmer (Namibiafans schwören da zu Recht auf diese Gummi Crocs) und ein paar bequeme Sandalen, die vielleicht auch zum „Stadt-Kleid“ passen.

    Daher wenige, strapazierfähige, pflegeleichte, 100 % kombinierbare Sachen für den ultra Zwiebellock in gedeckten Farben (Zwiebelfarbe quasi) einpacken, und für die Stadt einige wenige gute Teile (für mich halt auch ein Kleid). Alles verpackt in praktischen sehr leichten Packtaschen, der Ordnung wegen und weil man fast täglich ein/ und auspackt (was sonst schnell nervt). Wichtig auch eine warme Jacke mit grossem Tuch, Kopfbedeckung(en)!, Badezeug (Hamamtuch auch mal zum abtrocknen am Pool (meist gabs aber Poolhandtücher) oder als leichte Decke zu gebrauchen. Meiner Meinung nach gehören Walking Sticks unbedingt ins Gepäck!

    Jeder von uns hatte noch ein größeres Handgepäck (Rucksack Göga, Tasche ich) für Kamera und die weiteren Dinge, die du tags im Bus brauchst. Ich hatte noch eine kleine Umhängetasche (übrigens die vom Schiff), die ich eigentlich nur zum schlafen abgekommen habe, für Handy, Portemonnaie, Sonnenbrille, manchmal auch den Pass. Mein Mann hatte einen weiteren kleinen, sehr leichten Rucksack dabei, um zum Beispiel mehr Wasser zu tragen, bei den kurzen Wanderung (davon würde ich nächstes mal einen 2. für mich mitnehmen).

    Wir haben wirklich alles gebraucht, was wir dabei hatten (wen wundert das?!).


    Kriminalität (im Südlichen Afrika)

    Darüber wird bei bei uns ja viel gesprochen. Wir hatten vor Ort allerdings nie ein unsicheres Gefühl. Dabei haben wir auch viel zu Fuss gemacht, auch Abends.

    Ich habe einen amerikanischen Reiseführer für Europa. Da stehen für unsere Städte wie Frankfurt die gleichen Warnungen drin, wie in unseren Führern für Kapstadt.

    Denn natürlich treiben wir uns nicht, mit Wertgegenständen behangen, in dunklen Ecken rum. Nehmen besser 1x zuviel einen UBER, oder „widersprechen“ dem Navvi wenn es die Abkürzung durchs Township nehmen will!

    Auch den klimatischen Gefahren durch Hitze oder durch die wilden Tiere sollte man gebührende Aufmerksamkeit schenken. In den 4 Wochen, wo wir jetzt da waren, gab es in dieser Hinsicht „tödliche Vorfälle“ aber nichts ähnlich Aufsehen erregendes in Sachen Kriminalität. Als Gruppe mit Guide ist man sowieso noch „sicherer“, als als Individuell Reisender.

    Individuell muss man sich vielleicht auch noch mal intensiver mit den Gefahren des Straßenverkehrs im südlichen Afrika beschäftigen!

    Für unsere Barschaft/Pässe hatten wir eine kleine abschließbare Geldtasche dabei, die wir tief in der ebenfalls immer mit einem Zahlenschloss gesicherten Reisetasche hatten. Den Tresor im Zimmer haben wir nie genutzt, man vergisst leicht etwas darin, wenn man so häufig (mit Vorprogramm 17x)die Unterkunft wechselt, denn wir hatten auch ausreichend Euro und USD in bar dabei.

    Klima

    Auf unserer Reise gab es mal perfektes Sommerwetter, dann war es kalt und regnerisch und 1 Tag später unglaublich heiß und oft sehr sonnig! Manchmal gab es mehr 20 Grad Unterschied zwischen morgens und mittags. Daher muss man eigentlich immer Zwiebellook tragen. Jetzt war Frühling (Ende Trockenzeit) also mäßig warm/kalt/nass.

    Im Winter (Juni-August) kann es nachts wirklich kalt (sogar in Victoria Falls) sein. Sogar unter 0 Grad in der Wüste oder den Bergen. Alle Lodges haben deswegen dicke Wolldecken parat, manche Heizdecken in den Betten. In Kapstadt ist es dann eher wie in Hamburg im (Vor) Frühling. Auch dies ist Afrika!

    In der kalten Jahreszeit vielleicht auch eine Wärmflasche und warmes Nachtzeug (oder Skiunterwäsche) mit einpacken. Auch eine Daunenjacke, ein warmes großes Tuch, Mütze und Handschuhe können dann Sinn machen ( kein Scherz!).

    Im Dezember/Januar kann auch schon mal an die 50 Grad heiß sein (Namib, Etoscha, Kalahari)! Teilweise gab es Klimaanlagen in den Unterkünften. Regen kann Landregen sein, der auch mal 2 Tage anhält oder heftigste tropische Güsse. Aber Regen ist in dieser Gegend immer willkommen!

    Wichtig ist immer bester Sonnenschutz in Form von Cremes mit 50+, Hüten, Caps, Regenschirm und (lange) Kleidung. Lange Kleidung kann auch gegen Mücken sehr hilfreich sein.

    Insgesamt war diese Reisezeit sehr gut! Vor allem war es nie luftfeucht. Wir hatten ursprünglich ja mal Mai geplant (also nach der Regenzeit)! Ob das jetzt besser oder schlechter ist, schwer zu sagen!? Mehr Grün, aber vielleicht Mücken, teilweise schon recht kühl?!?).

    Wir waren im Grunde sehr dankbar nicht im Dezember/Januar gefahren zu sein, wenn das Thermometer auch schon mal weit über 40 Grad steigt.

    Krankheiten

    Hört einer Afrika, denkt er gleich Malaria, AIDS und TBC. Wir hatten wg. Malaria das Notfallmedikament, den in Swakopmund gekauften Schnelltest und Spray (Anti Brumm, Peaceful Sleep aus Namibia) parat, allerdings hatten wir gar keine Mücken. Lodges in der „Gefahrenzone“ hatten mit guten Moskitonetzen vorgesorgt.

    Andere Jahreszeiten/persönliche Voraussetzungen können andere Lösungen fordern, also am besten immer rechtzeitig mit einem Facharzt besprechen. Wir sind noch schnell zur Grippeimpfung gegangen (machen wir auch immer vor Kreuzfahrten), sowieso haben wir unseren Impfpass immer 100 % Ordnung (auch zum Beispiel Gelbfieber, TBC und Tollwut, selbstredend auch gegen C), besser ist das!

    Viele Leute haben Magenverstimmungen (ich auch schon mal). Da ist es wichtig sich das beste Mittel (Kohletabletten sind definitiv zu wenig) vom Arzt für die Reiseapotheke verschreiben lassen, am für beide, und dann auch ohne Zögern anzuwenden. Sonst kann einem sowas gehörig die Reise vermiesen!

    Dann die üblichen Mittel die einer persönlich braucht, und die üblichen Mittel der Reiseapotheke (Pflaster und Desinfektionsmittel nicht vergessen). Vor Ort gibt’s allerdings auch bestens ausgestattete Apotheken!

    Und Corona ?

    Dat Virus hat uns im Grunde genommen überhaupt nicht eingeschränkt! Im Gegenteil! Für uns war es wunderbar diese Reise (so spontan) zu machen, endlich richtig rauszukommen. Dazu kam, das wir viele Orte fast ganz für uns allein hatten. Natürlich hatten wir deswegen ein bisschen schlechtes Gewissen, weil man im Südlichen Afrika auf uns Touristen angewiesen ist.

    Maske (alles erlaubt was gefällt) haben wir eigentlich nur kurz im Supermarkt getragen (da innen).

    Kinkerlitzchen

    Bei solchen Gepäckbeschränkungen muss man sich das Andenken kaufen meist verkneifen. In Swakopmund gab es allerdings tolle Geschäfte, es war (sehr) schwer zu verzichten!

    Ich habe dann am Flughafen vor Abflug geschoppt (Out of Africa Laden, sehr zu empfehlen) und mein Mann hatte ja schon die Schuhe …! Den „Indiana Jones“ Hut hatte er übrigens schon bei der letzten ZA Reise gekauft! Es gab zwischendurch auch schon mal Händler die (wirklich hübsche) Sachen verkaufen wollten, manchmal hat es mir regelrecht leid getan nicht zuschlagen zu können. Leid getan, für mich und die Händler, die fast nie aufdringlich waren!

    Kommunikation

    Wir hatten ja absichtlich zuerst die Englische Gruppe gebucht und an Australier, Amerikaner usw. gedacht! Beim 3x Umbuchen wg. C war das auf der Stecke geblieben und zum Schluss sind wir dann doch wieder in einer englischen Gruppe gelandet, die überwiegend aus Deutschen bestanden hat. Das war kurios.

    Die anderen 4 (2 Schweden, 1 GB, 1 NL) waren natürlich perfekt in Englisch. Unsere Guides selbstverständlich auch, Deutsch sprachen sie aber nicht! Alle anderen, wie Hotelmitarbeiter, lokale Guides sprechen im südlichen Afrika in der Regel gut englisch (teilweise aber mit starkem Akzent, ich sag nur Klicklaute), nur in Namibia manchmal auch Deutsch. Das Englisch unserer 4 älteren Deutschen war nicht besonders gut, wären sie zu zweit allein in einer komplett Englischen Gruppe gewesen, wäre es vielleicht schwierig geworden. Eine deutsche Gruppe wird in der Regel auch von einer deutschen Reiseleitung begleitet, das ist sicherlich bequemer für alle! Wir haben fleißig übersetzt, nach der einen Seite Englisch nach der anderen Deutsch gesprochen, das hat uns Spaß gemacht und uns nicht geschadet!


    Kosten

    Das südliche Afrika ist insgesamt für uns Europäer günstig! Nebenkosten wie Essen gehen und Getränke fallen nicht sehr ins Gewicht. Das Essen ist lecker und frisch, nicht besonders „exotisch“ aber „fleischlastik“, Grillen (Braai) ist Volkssport . Einheimischer Wein und Bier sind gut und günstig.

    Zusätzliches, wie die Katamaran Tour oder der Rundflug waren ihr Geld mehr als wert. Der Südafrikanische Rand (am GAA die es fast überall gibt gezogen) sind auch in Namibia voll gültig und werden überall genommen (Wechselkurs 1zu1). Bargeld haben wir meist für Kleinigkeiten und Trinkgelder genutzt. Größere Zahlungen sind fast immer mit Kreditkarte möglich (besser 2 unterschiedliche mitnehmen). In Botswana und Simbabwe haben wir nur mit Karte und in bar mit USD (auch Trinkgeld) bezahlt, das Trinkgeld für unsere Guides in EUR.

    Die je 4 Tests für die Grenzen haben ca. 500 Euro für uns 2 zusammen gekostet (inklusive dem in Frankfurt und wurden mit Kreditkarte bezahlt)!

  • Liebe Flavia

    vielen Dank für dieses so ausführliche Fazit eurer Traumreise. Ich habe euch so gerne begeistert und bin schon ein wenig traurig, dass die Reise jetzt zu ist.

    Du hast den RB wunderbar beschrieben und fantastischen Aufnahmen bebildert. Die Reise würde mir auch super gefallen und ich haben den RB schon an unsere Freunde geschickt mit denen wir uns solch eine Reise auch vorstellen könnten.

    Herzlichen Dank

    liebe Grüße

    Sabine

  • Hallo Flavia

    eure Reise hat mir gut gefallen und mit tollen Bildern wusstest Du es genau uns sie schmackhaft zu machen.

    Die Gegend - besonders Namibia - hat es mir auch sehr angetan. Momentan hält uns die Zeit bzw. die fehlende Möglichkeit mal länger am Stück weg zu sein noch davon ab. Aber ich habe mich schon intensiv mit dem Thema beschäftigt. ;)

    Eine Gruppenreise wie eure wäre aber so gar nichts für uns. Busfahren und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr und so könnte ich die Reise überhaupt nicht genießen.

    Und ein weiterer Aspekt wäre auch das vorgefertigte Programm. Namibia und auch große Teile Südafrikas kann man toll als Selbstfahrer erkunden. Und dort wo man anhalten möchte, einen kleinen Stop einlegen und die Atmosphäre aufsaugen. Das würde mir bei so einem vorgegeben Programm doch sehr fehlen. Eine wunderbare Namibia-Reise hat uns Siegrid hier auch schon mal vorgestellt. Aber ich glaube, dass dieser auch so schöne Bericht noch irgendwo im verschlossenen Bereich hier herumdümpelt. Schade, schade...

    Dir Flavia vielen Dank, dass Du uns von eurer Reise mit den tollen Landschaften und vielen wunderbaren Tiersichtungen hier erzählt hat.

    Viele Grüße

    Conny

  • Flavia

    Schade, jetzt ist dein traumhafter Bericht wirklich ganz vorbei :( Er hat mir so gut gefallen und meine Sehnsucht nach einer Afrikareise wieder verstärkt. Für 23 haben wir Afrika aber in Planung…. :)

    Ganz vielen Dank für deine Mühe, die detaillierten Beschreibungen und die wunderschönen Bilder.

    Liebe Grüße

    Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Liebe Flavia

    du hast mich mächtig gewaltig beeindruckt mit diesem Bericht. Da saß ich so manches Mal vor den Bildern und hatte Pipi in den Augen, so schön war das. Vielen Dank, dass du mich mitgenommen hast.

    Die Packliste finde ich total spannend, da ich mir echt nicht vorstellen kann, wie man diese ganzen Sache in einer Tasche und mit so wenig Gewicht packen kann. Das wird für mich bestimmt die größte Herausforderung, sollte diese Reise für uns realisierbar werden.

    LG Susanne

  • Liebe Flavia,

    meine Gefühle beim Lesen deines Berichts habe ich ja weiter oben schon zum Ausdruck gebracht, daher jetzt nur noch einmal ein Danke, dass du dir diese immense Mühe gemacht hast, uns Afrika nahe zu bringen.

    Deine Tipps für eine derartige Reise habe ich abgespeichert, es könnte gut sein, dass ich sie 2023 tatsächlich brauchen werde, es spricht vieles dafür. ^^ Ähnlich wie Susanne Susi66 überlege ich auch, wie wir es schaffen können, mit nur 12 kg Gepäck auszukommen. Aber noch habe ich genügend Zeit, mir darüber Gedanken zu machen.

    Liebe Grüße

    Resina

  • Kreuzfahrt

    Auch wenn ihr im Rahmen einer Kreuzfahrt ins Südliche Afrika kommt, hab ich einige Tipps für Euch.

    In Kapstadt könnt ihr super gut den Hopon/Off Bus nutzen. Es gibt alle Arten von Touren: Stadtrundfahrt und Walkingtour, Strand wie Camps Bay und Hout Bay, Botanischer Garten und Constantina Weingüter, Ganztags-Weintour in Franschhoek (mit Whinetram), Ganztagstour zum Cap mit Pinguinen, Tour im Township und Bootstouren und natürlich Tafelberg ab 13 EUR/Tag (die Spezialtouren kosten teilweise über 30 EUR). Ich kenne keine Tour Hopon/Off weltweit, die mehr Preis/Leistung bringt! Kaufen kann man die Tickets direkt am Bus (die speziellen Touren vielleicht besser vorher online?).

    Da die Kreuzfahrtschiffe in der Regel direkt in der attraktiven Waterfront, mit all den Restaurants, Markthalle, Geschäften, Aquarium, Riesenrad, Zeitz Mocca Museum (Sundowner Location im gleichen Gebäude im Silo Hotel) anlegen, ist das sicher mit einer der besten Kreuzfahrthäfen weltweit, im Bezug auf Lage, was geboten wird und auch preislich! Ein Traum!

    Wenn es mal später geworden ist und kein Hopon mehr kommt, kann man sich für kleines Geld einen UBER rufen (App vorher installieren), ggf. muss man in ZA vor Ort noch einmal die Kreditkarte eingeben, so war’s bei mir, sonst ist alles ganz einfach, neben der Bezahlung geht auch das Trinkgeld über die Karte, und sicher ist es auch. Man bekommt das Kennzeichen vorher!

    Wer mehrere Tage (zum Beispiel in Port Elisabeth) liegt, sollte unbedingt eine Safari im Addo Park (Elefanten!) machen und dazu in einem privaten Park wie Schotia oder Sibuya . Das beste Safari Erlebnis hat man natürlich wenn man über Nacht in einem komfortablen privaten Camp bleibt, mit Sunset Drive mit Sundondowner, Dinner am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel , Übernachten im komfortablen Safari“zelt“ und early morning Pirschfahrt!

    In Namibia (Walvis Bay) sollte man auf jeden Fall eine Tour in die Wüste machen und vielleicht eine Delfin/ Robbentour (eines davon vielleicht in Kombination mit Swakopmund das ca. 30 Min. Fahrt von Walvis Bay entfernt ist) !

    Wer eine kleine Vor- oder Nachtour (oder beides) ab Kapstadt machen möchte für den wäre eine ausgiebigere Weintour in Franschhoek und Stellenbosch oder eine Gardenroute Tour (auch hier gibt’s die Gelegenheit tolle private Wildreservate zu besuchen).


    Eine einzige Sache hat gefehlt auf dieser wunderbaren Reise. Wir hatten keine Leoparden Sichtung (außer in Joes Beerhouse, ein typischer Fall von „ungenau gewünscht“!) . Ein Grund bald wieder zu kommen!

    Wir haben schon Pläne, sowohl für Südafrika, als auch für Namibia! Schaut mal bei „deiner Tube“ unter „Lucas Jahn Namibia und Botswana“. So soll das dann aussehen. Allerdings spricht mein Mann auch etwas von einem „Dachzelt …“?!? Mit dem Hillux durch den Busch brechen OK, Lagerfeuer… OK, aber Dachzelte dafür bin ich nicht (mehr) zu haben … niemals, darüber muss noch diskutiert werden! Ich bin sicher eine Lösung wird sich finden! Denn nach der Reise, ist vor der Reise.

  • Liebe Flavia

    du hast mich mächtig gewaltig beeindruckt mit diesem Bericht. Da saß ich so manches Mal vor den Bildern und hatte Pipi in den Augen, so schön war das. Vielen Dank, dass du mich mitgenommen hast.

    Die Packliste finde ich total spannend, da ich mir echt nicht vorstellen kann, wie man diese ganzen Sache in einer Tasche und mit so wenig Gewicht packen kann. Das wird für mich bestimmt die größte Herausforderung, sollte diese Reise für uns realisierbar werden.

    LG Susanne

    Ich habe noch eine detaillierte Packliste (3 Polos, 3 Tshirts, 2 kurz Hosen… :D ) , wenn’s soweit ist, kann ich euch die zur Verfügung stellen ;)

  • Ich habe noch eine detaillierte Packliste (3 Polos, 3 Tshirts, 2 kurz Hosen… :D ) , wenn’s soweit ist, kann ich euch die zur Verfügung stellen ;)

    Das würde bestimmt nicht schaden ^^

  • Gerne :* ! Und ich gebe dir völlig Recht, grade Südafrika (das haben wir ja auch schon individuell gemacht) und Namibia kann man gut selbst durchführen. Allerdings sollte man sich gut vorbereiten!

    Zum Beispiel Mittags im Hochsommer, in praller Sonne schnell mal einen Reifen wechseln, während der Nachbar eine CD mit Löwengebrüll abspielt, oder heimlich in der Senne „Sandfahren“ üben (kleiner Scherz). :D

    Wir planen individuell Namibia mit Kaprivi und Krügerpark. Diese Reise hätten wir allerdings in dieser Fülle nicht in den 3 Wochen selbst realisieren können (schon gar nicht mit C und dem zusätzlichen Grenztheater). Eigentlich hat uns der Umweg über die Kreuzfahrt (und die tollen Fori-Ausflüge in kleinen Gruppen in Vietnam) und das mein Mann dieses Mal nicht selbst fahren wollte, dazu gebracht, dies so zu buchen. Alles hat so seine Vor- und Nachteile! LG

  • Es war eine grandiose Reise, auf die Du uns da mitgenommen hast liebe Flavia , die man natürlich noch intensiver verfolgt in allen Details, wenn man selbst dort unterwegs gewesen ist.

    Vielen Dank!

    Wir sind dreimal individuell durchs südliche Afrika (Südafrika und Namibia) mehrwöchig mit angemietetem Fahrzeug gefahren und auch dreimal organisiert ( dann auch mit Botswana und Zimbabwe). Hier kann ich die Kleingruppenreisen (ich glaube max 6 Personen) von dem renommierten Veranstalter Chamäleonreisen Berlin empfehlen.

    Abschließend noch ein Tipp was Souvenirs als zusätzliches Gepäck angeht: Wir haben uns am Ende jeder Reise zum Teil von auf der Reise getragener Kleidung getrennt und diese vor Ort verschenkt, auch ungewaschen und haben damit große Freude bereitet. Dafür durfte dann gewichtsmäßig das eine oder andere Souvenir mit ins Gepäck.

    LG
    Siegrid

  • Flavia

    Eine traumhafte Reise mit traumhafte Bilder /Bericht :love::love::love:

  • Abschließend noch ein Tipp was Souvenirs als zusätzliches Gepäck angeht: Wir haben uns am Ende jeder Reise zum Teil von auf der Reise getragener Kleidung getrennt und diese vor Ort verschenkt, auch ungewaschen und haben damit große Freude bereitet. Dafür durfte dann gewichtsmäßig das eine oder andere Souvenir mit ins Gepäck.

    Genau, das haben wir auch gemacht :thumbup:, wir sind quasi mit halbem Gepäck zurückgekommen! Da ich ja im Flughafen geshoppt habe, musste das im Handgepäck Platz finden!

  • Wir waren ja nun seit 1996 ca. 10x in ZA. Nur bei der ersten Reise in 1996 auch in Zimbabwe an den Viktoriafällen.

    Namibia und Botswana sind bislang weiße Flecken auf "unserer" Landkarte.

    Alle Tiere (und Pflanzen), die Du uns so beeindruckend präsentiert hast, liebe Flavia , haben wir auch in ZA erlebt, teils in der Wildnis, teils in Nationalparks und in "private game reserves", deren es inzwischen in ZA unzählige gibt. Dazu haben wir aber einige Reisen und demzufolge viel Zeit gebraucht.

    Da wir keine Freunde von Gruppenreisen sind und lieber jeden Tag, je nach Wetter und Laune, selbst entscheiden wollen, was wir unternehmen, käme eine solche Tour, wie Du sie gemacht hast, für uns nie in Frage. In ZA sind Selbstfahrertouren überhaupt kein Problem, und ich meine auch nicht in Namibia. Wie es in Botswana und in Zimbabwe ausschaut weiß ich nicht.

    Die beeindruckendsten Tierbeobachtungen haben wir im Addo-NP erlebt, vor allen Dingen Elefanten, Elefanten und noch mehr Elefanten.

    (Wer Interesse an mehr Elefanten und anderen dortigen Tieren hat, möge einfach auf eines der obigen Bilder klicken)

    Uns zieht es einfach immer wieder nach ZA, da die Bevölkerung, egal welcher Coleur, größtenteils sehr zuvorkommend, freundlich, nett und überaus gelassen ist. Zudem sind Speis und Trank in ZA selten schlecht (meist das gerade Gegenteil) und überaus günstig. Unterkünfte gibt es inzwischen für jeden Geldbeutel.

    Dank Dir nochmal vielmals für das Zeigen der beeindruckenden Aufnahmen, liebe Flavia . Der Dank gebürt auch Deinem Gatten, der nach Deiner Info die meisten Tieraufnahmen gemacht hat.

  • Flavia

    Es war mir ein großes Vergnügen und eine riesengroße Freude, diese wunderbare Reise mit Euch virtuell zu unternehmen.

    Vielen herzlichen Dank, dass Du uns teilnehmen ließest an Eurer grenzenlosen Freude bei dieser wunderbaren Traumreise.

    Danke für die fantastischen Beschreibungen, die grandiosen Bilder und das ausführliche und so wichtige Fazit. Deine Tipps sind auf jeden Fall sehr hilfreich.

    Ich reise (meistens) auch schon seit längerem mit wenig Gepäck, Zwiebellock ist mir bestens bekannt. Auch ich verschenke oft einen Teil der Kleidung, damit ich auch Souvenirs, aber auch mal besondere Kleidung vom Land kaufen kann. Aber 12 Kilo Gepäck :huh: Hut ab, das ist sportlich! :!::thumbup::thumbup: DAS bekam ich noch nie hin!

    Auch mein Mann und sind große Afrika Fans. Wir durften auch schon das eine oder andere unvergessene Abenteuer in Afrika in unterschiedlichen Ländern - geführt und individuell - erleben.

    Eine weitere Reise nach Südafrika dieses Mal mit Namibia, Victoria Wasserfällen, Sambia und mehr haben wir jetzt auf meinen Ruhestand ganz ohne Zeitdruck verschoben, da die Reise 2021 nicht möglich war und wir auch für Febr./März 2022 zu unsicher waren, was die Reiseplanungen angeht.

    Ich hoffe, dass es spätestens 2023 klappt.

  • Herzlichen Dank Flavia für diesen fantastischen Reisebericht mit traumhaften Fotos :love: ! Ich träume auch schon länger von einer Südafrika- oder Namibia- Rundreise, aber bisher sind uns dann doch immer Kreuzfahrten dazwischen gekommen ;). Wenn doch nur die Urlaubstage nicht immer so knapp wären ;(. Die Internetseite eures Reiseveranstalters habe ich mir auf jeden Fall schon einmal als Lesezeichen hinterlegt. Für uns wäre so eine Gruppenreise nämlich genau richtig!

    LG Silke

  • Für uns wäre so eine Gruppenreise nämlich genau richtig!

    Forenreise Oktober 2023? ;)