Tag 8 - 16. Oktober 2021, Aqaba (Teil 2 / Unterwegs in Petra)
Eine Innenbesichtigung des Schatzhauses ist nicht möglich – wäre meiner Überzeugung nach aber auch lebensgefährlich. Wer den Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ gesehen hat weiß, dass im Schatzhaus der Heilige Gral verwahrt wird – und ein Erreichen nur unter größten Risiken und Gefahren möglich ist.
Wir haben es also gar nicht erst versucht, sondern sind stattdessen weiter durch Petra gewandert,
vorbei am Theater
in Richtung der Tempelanlage
und sind zu einem ausgewogenen Mittagessen (eiskalte Cola und eine Packung Pringles) eingekehrt, mit recht manierlicher Aussicht.
Im angeschlossenen Ladenlokal gab es dann noch etwas Feilscherei zwecks des Erwerbs einiger Mitbringsel, es wurde dann ein nachgeburtstäglicher Ring für die Tochter und ein Fläschchen hübsch und bunt gemischter Sand.
Auch wenn es nicht politisch korrekt erscheint, ein Eindruck nach zwei Tagen Ägypten im Vergleich zu Jordanien: Sowohl Händler als auch Reittieranbieter sind in beiden Ländern natürlich stark an Geschäftsabschlüssen interessiert. Viel weniger penetrant sind allerdings die Menschen in Petra aufgetreten.
Während wir an den Pyramiden etwa mitunter quasi auf der Flucht waren, war das hier in Petra viel entspannter. Schick fand ich übrigens den starken Einsatz von Kajal bei den Männern, mehr als einmal fühlte ich mich an Käptn Jack Sparrow erinnert…
…zurück zu den Steinen.
Etwas höher gelegen hier das von unserem Führer sogenannte „Kloster“,
wir sind noch rauf zum Korinthischen und zum Palastgrab – ich hoffe, diese Bauwerke auf der Karte richtig verortet zu haben.
Diese Gebäude sind nicht ganz so gut erhalten wie das Schatzhaus und befinden sich nicht in derart spektakulärer Lage vis-á-vis zum Siq, stehen aber in ihrer Architektur nicht zurück.
In diese Gebäude kam man auch etwas hinein – schon, um hinauszuschauen.
Es war heiß und für kurze Beine lang. Den Weg zurück? Laufen? Echt? Na gut, bis zum Schatzhaus zumindest könnten wir das erleichtern. Mein erster Vorschlag ist durchgefallen.
Also gut, dann eben alle drei aufs Kamel und zurück zum Start!
Die Kamele waren offenbar recht dankbar, nur leicht beladen zu werden, ich bilde mir ein, dass sie uns freundlich nachgelächelt haben – soweit ein Kamel eben freundlich lächeln kann.
Danach ging es dann zurück – zum Spalt, durch den es in Richtung Bus und damit in Richtung Schiff geht.
Melde mich dazu noch einmal kurz separat!
