Von solchen Bildern (Pinguine und Wale und Landschaft) gibt es nie zu viele![]()
LG Susanne
Von solchen Bildern (Pinguine und Wale und Landschaft) gibt es nie zu viele![]()
LG Susanne
Liebe Monika rundumdiewelt
Danke für die grandiosen Pinguinbilder vom Volonteerpoint auf Falkland. Genau da haben wir 2014 auch gestanden mit Tränen in den Augen. Es war sooooo unglaublich beeindruckend.
Und ja es stimmt, häufig klappt das Tendern wetterbedingt nicht. Wir hatten aber mit der Marina damals auch sehr viel Glück.
Schöner RB - und die tollen Piguin Bilder!!!!![]()
Was für eine beeindruckende Reise !
Was für eine beeindruckende Reise !
Genau. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
VG Verena
traumhaft schöne Bilder... vielen Dank
Am Tag nach Kap Hoorn kam Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Ushuaia empfing uns mit Regen. ![]()
Aber da wir ja nur bis 14:00 Uhr dort anlagen, mussten wir uns entscheiden runter vom Schiff oder drauf bleiben. Wir wollten ja im Feuerlandnationalpark wandern gehen. Wann ist man schon mal dort?
Ein Taxifahrer wurde schnell gefunden und der Preis war auch OK. Er fuhr mit uns an die verschiedensten Orte und wir konnten immer wieder aussteigen und uns die Beine vertreten. Das war auch ganz gut so, denn die Taxis sind dort keine Limousinen, eher Kleinwagen oder Kleinstwagen.
Er sagte uns auch, wenn es in der Stadt regnet, muss es im Nationalpark nicht das gleiche Wetter sein. So war es dann auch. Wir hatten lediglich mal ganz leichten Nieselregen.
Die kurze Fahrt mit dem Zug am Ende der Welt (ca. 3 km) haben wir uns gespart. Das empfanden wir als Nepp.
Schnell noch eine Postkarte an das Enkelkind geschrieben und ab ging die Post vom Ende der Welt.
An manchen Orten hat er uns rausgelassen und gesagt, wir sollen diesen oder jenen Weg gehen und am Ende wartet er auf uns. Das hat wirklich prima geklappt.
Anschließend hat er uns im Zentrum wieder abgesetzt und wir konnten noch ein wenig durch die Stadt bummeln, was aber bei der Witterung nicht so viel Spaß machte.
Nun folgten nach dem Ablegen die Gletscher des Beagle Kanal. Es war zum Teil schon recht spät, weshalb die Lichtverhältnisse nicht so berauschend waren.
Am nächsten Tag war wieder Tendern angesagt. Ich hatte ja im Forum schon viel gelesen, dass Punta Arenas auch so ein schwieriger Tenderhafen sei. Wir hatten allerdings Glück.
Für Punta Arenas hatten wir uns nichts vorgenommen. Das war unser Joker-Hafen, falls es mit den Falklandinseln nicht klappt. Wir wollten ja Pinguine sehen. Dort gibt es zwar nur die Magellanpinguine, aber immerhin Pinguine.
Also ging es dann irgendwann mit Tenderboot 17 oder so rüber in die Stadt.
Als erstes hatten wir den Aussichtspunkt auf dem Plan, damit man sich einen Überblick verschaffen kann.
Danach sollte es zum Magellandenkmal und später zum Friedhof gehen.
Kurze Kaffeepause. Dort versammelten sich gefühlt die kompletten Passagiere der NCL Star. (Es gab W-Lan zum Kaffee
)
Nun folgten zwei Tage auf See bzw. in der Magellanstraße und durch die Chilenischen Fjorde, Kanäle Patagoniens und den Moraleda-Kanal.
Die begleiteten uns eigentlich fast täglich.
Das war der Amaliengletscher. Den hatte der Kaptitän als HIghlight eingebaut. Wir hatten ja vermutet, dass dort ein Tenderboot Gletschereis für die Drinks einholt. Aber auf die Idee sind die Amis wohl noch nicht gekommen. Bei der Menge Eis, die die Amerikaner in die Gläser füllen, hätten Sie den kompletten Gletscher mitnehmen müssen. ![]()
In Puerto Chacabuco hatten wir einen Ausflug durch die Anden und das Simpson Valley nach Coyhaique. Da wir bei der Buchung Bordguthaben bekamen und AI hatten, buchten wir den Ausflug in deutscher Sprache über NCL. Wir lagen auch nur bis kurz nach Mittag dort und wir wollten auf Nummer Sicher gehen, dass das Schiff nicht ohne uns ablegt.
Was soll ich sagen - die Ausflüge, die wir bisher über die Reedereien gebucht haben, waren eigentlich immer enttäuschend. Wir fuhren nach Coyhaique um dort auf die Toilette zu gehen und chilenisches Geld am Automaten zu ziehen. Für viel mehr war nicht die Zeit. Anschließend ging es noch was essen (Empanadas und kleine Spießchen). Man konnte dort den berühmten Pisco Sour trinken und chilenischen Wein. Der Pisco Sour war total süß und hatte, meiner Meinung nach , nichts mit dem Original zu tun.
Simpson Valley
Das ist der südlichste Straßentunnel der Welt.
Marktplatz in Coyhaique
Puerto Montt empfängt uns bei Sonnenschein, der aber kurz nachdem wir auf dem Weg nach Puerto Varas waren in Regen wechselte. Wir hatten uns dort in einem Hostel mit unserem Guide verabredet und fuhren gemeinsam Richtung Vulkan und Petrohué Wasserfälle.
Wir entschieden uns, da vom Vulkan nichts zu sehen war, als erstes die Wasserfälle in Angriff zu nehmen. Dort regnete es nicht nur, es schüttete was das Zeug hielt.
Anschließend unternahmen wir eine Bootsfahrt auf dem See, von dem man auch den Vulkan bei schönem Wetter sehr gut hätte sehen können.
Die Wolken verzogen sich allmählich und die Sonne kam zum Vorschein. Wir fuhren die Serpentinen hoch zur Skistation des Vulkan Osorno. Dort oben wehte ein sehr stürmischer Wind. Wind? Es war fast Orkan. Man hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten.
Im Hintergrund der Vulkan Calbuco.
Nach einer kurzen Stärkung oben wollten wir wieder zurück aufs Schiff.
Bei schönem Wetter hätte es eine tolle Tour sein können, so war es einfach nur schön.
Die Robben schwammen auch mit uns.
Uns blieb damals der Blick auf den berühmten Osorno auch verwährt, da müssen wir wohl noch einmal dorthin. Und apropos Amis und Gletschereis. Das gibt es auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen schon auch - selbst erlebt auf unserer Alaska Kreuzfahrt mit der Regatta.
Es folgte der letzte Seetag, bevor wir unsere letzten beiden Tage in Valparaiso und Santiago de Chile verbrachten.
Wir hatten für die beiden Tage die Deutschen Piraten gebucht und wurden von Bruno vom Schiff in San Antonio abgeholt und zu unserem Hotel in Valparaiso gebracht. Danach ging unsere Walkingtour los.
Endlich mit einem der berühmten Aufzüge fahren. Davon haben wir mal eine Sendung im Fernsehen gesehen.
In der alten Bar La Playa (von 1908) gab es dann endlich einen echten Pisco Sour und Empanadas. Die Walkingtour macht hungrig.
Ich muss sagen, Valparaiso hat uns allen so gut gefallen. Es ist eine ganz, ganz tolle Stadt und wir sind froh, nicht zwei Tage in Santiago verbracht zu haben.
Bei der Tour trafen wir übrigens auf Deutsche, die an dem Tag auf die NCL Star wollten. Sie hatten einen Tag zuvor erfahren, dass sie das nicht mehr können und wollten nach Argentinien weiterreisen, da sie schon mal da waren. Allerdings hatte Argentinien die Grenzen schon dicht gemacht. So blieb ihnen nichts übrig als auf einen Heimflug zu hoffen.
Das finde ich bitter. Nach so einem langen Flug für nichts und wieder nichts wieder nach Hause fliegen müssen. Von den Kosten und den kostbaren Urlaubstagen ganz zu schweigen.
Wir hatten mächtiges Glück unsere Reise noch zu ende zu bringen.
Pisco Sour und Empanadas
und vielen Dank für Deinen Bericht ![]()
![]()
Am Sonntag holte uns Christian von den Deutschen Piraten pünktlich nach dem Frühstück im Hotel in Valparaiso ab. Los ging es über das Casablanca Tal nach Santiago in unser sehr zentrales Hotel in der Altstadt.
Salvador Allende leider nur von der Seite erwischen. Es war alles abgesperrt.
Mercado Central. Hier haben wir zu Mittag gegessen. Ich habe meine erste Ceviche probiert.
Künstlerviertel von Santiago de Chile
Zum Abschluss gab es ein leckeres Eis.
und abends nochmal ein Steak als Abschiedsessen … ![]()
Am nächsten Mittag war der Transfer zum Flughafen bestellt, wo wir gegen 16:30 Uhr Richtung Europa abhoben.
Das war mein kleiner Reisebericht von der Fahrt um Südamerika. Diesen Traum hatten wir schon lange und endlich konnten wir ihn verwirklichen.
Hallo Monika rundumdiewelt ,
Danke, dass Du uns an dieser tollen Reise, von der ich schon länger träume, hast teilhaben lassen. Die schönen Fotos haben den Wunsch einmal dorthin zu fahren noch größer werden lassen.
Ich würde mich freuen, wenn Du noch ein kurzes Fazit zu Deinen Eindrücken von NCL und diesem Schiff insbesondere abgeben würdest.
Sonnige Grüße aus Bremen
Verena
Vielen Dank rundumdiewelt , in diese Gegend würde es mich auch mal ziehen..
LG Kathrin
Liebe Monika rundumdiewelt
was für ein toller Bericht eurer Reise, mit vielen wunderschönen Natur und Tieraufnahmen ![]()
Danke das du Dir die Zeit genommen hast, uns mit deinem schönen Bericht eine Freude zu machen!!
Viele liebe Grüße
Sonja