Deutsch als Bordsprache - Pro und Contra ?

  • Da die Reise im Mittelmeer stattfand, waren auch einige Deutsche an Bord. Die Reedereien achten darauf, Landsleute zusammenzusetzen, so saßen wir auch mit Deutschen abends am Tisch. Die Mischung fand ich eigentlich ganz gut.

    Einerseits verstehe ich das Vorgehen, andererseits würde ich das nicht wollen, da wenn ich schon eine internationale Reederei wählen würde, dann würde ich auch eher mit diesen Gästen kontakt haben wollen.

    2018 war es dann so weit, das erste Mal Tui Cruises ... die Stimmung war komplett anders, aber das Konzept gefiel uns sehr gut. Aida probierten wir 1 Jahr später, das war nicht unser Ding. Auf einer Reise mit TC ist mir dann doch zu sehr unsere deutsche Unart aufgestoßen (Beschweren, weil man sich einfach mal beschweren möchte ... ohne wirklich Grund, Meckern, weil es zum guten Ton gehört ...), da waren die nächsten Reisen mit den Amis für mich eine Wohltat. Letztes Jahr ein weiterer Versuch mit Aida und dieses Jahr mit Tui Cruises, zeigte mir einfach, dass ich diese rein deutsche Atmosphäre im Urlaub nicht brauche. Konzept toll, aber nur Deutsche an Bord ... kann auch anstrengend sein. Es fehlt einfach die Leichtigkeit, die wir dieses Jahr wieder bei Virgin hatten. Trotzdem geht es nun mit meiner Ma und ihrer Freundin über Silvester mit Tui Cruises auf Reisen, weil ich festgestellt habe, wenn wir mit mehreren unterwegs sind, geht Tui Cruises gut ... man bleibt mehr unter sich.

    Da hatten wir bisher immer Glück und bis auf Kleinigkeiten, nichts schlimmes erlebt, aber wir sind auch eher unter uns.

    Das was ich jetzt schreibe hat nichts mit dir zu tun, aber passt ganz gut.

    Ich finde ja, es gibt in jeder Nationalität Leute, die sich nicht benehmen können. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist typisch deutsch, sich über deutsche aufzuregen ;)

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Ähm ja, da kann ich dir sagen, so was funktioniert so lange, bis du mal auf einer Kreuzfahrt ins Krankenhaus oder zum Arzt musst. Selbst beim Arzt auf Santorini wurde 0 Deutsch gesprochen. Danach ein Krankentransport nach Athen, im Anschluss durfte ich zusätzlich auch noch das Krankenhaus in Athen kennenlernen. Bei solchen Aktionen kommst du um Englisch nicht herum. Zum Glück waren wir zu zweit, jeder hat einen Teil verstanden ... aber da wäre ich allein aufgeschmissen gewesen, ich verstehe die Ärzte in Deutschland ja kaum, auf Englisch war es dann ungleich schwerer.

    Ich musste nach einem Unfall auf einem MSC-Schiff das Bordhospital aufsuchen. Da geht ohne englisch gar nichts. Obwohl ich mit meinem Englisch im Alltag ganz gut klar komme, stand ich da so unter Schock, dass ich die einfachsten Worte nicht fand. Zum Glück gab es eine deutschsprachige Gästebetreuerin, die dann geholfen hat.

    Früher war ich im Urlaub immer ganz froh, einmal englisch sprechen zu können, da ich es ja sonst nicht brauchte. Und was man nicht immer wieder nutzt verkümmert. Ich konnte dabei immer wieder auffrischen. So würde ich auch im englisch sprachigen Raum weder verhungern noch verdursten. Mit einer flüssigen Konversation wird es schwierig, speziell wenn dann noch andere Slangs dazu kommen. So ist man natürlich auf einem deutschsprachigem Schiff auf der sicheren Seite.

  • ...zeigte mir einfach, dass ich diese rein deutsche Atmosphäre im Urlaub nicht brauche. Konzept toll, aber nur Deutsche an Bord ... kann auch anstrengend sein. Es fehlt einfach die Leichtigkeit, die wir dieses Jahr wieder bei Virgin hatten.

    Ich weiß genau was Du meinst!

    Bei den US-Reedereien herrscht ganz einfach eine komplett andere Stimmung an Bord und das Publikum ist anders, viel entspannter.

    Kann man schlecht beschreiben, muss man mal erlebt haben.

    (Wir fahren trotzdem gerne mit Mein Schiff und AIDA ;).)

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  • Wir haben unendlich viele Kreuzfahrten gemacht, dabei kam es an Bord zu Arztbesuchen, auch auf den englischsprachigen Schiffen. Da haben wir dann festgestellt, jetzt wo wir älter sind, sollte es doch für den Fall der Fälle ein deutschsprachiges Schiff sein.

    Aber grundsätzlich kennen wir NCL, Royal Carribean und uns war die Route, das Schiff und der Preis wichtig. Die Bordsprache damals nicht.

    Jetzt ist es anders.

    Mit der Crew sprechen wir englisch, ein Wörterbuch (old school;)) ist immer dabei.

  • Ich weiß genau was Du meinst!

    Bei den US-Reedereien herrscht ganz einfach eine komplett andere Stimmung an Bord und das Publikum ist anders, viel entspannter.

    Kann man schlecht beschreiben, muss man mal erlebt haben.

    (Wir fahren trotzdem gerne mit Mein Schiff und AIDA ;).)

    Genauso sehen wir das auch. Wir sind beide zweisprachig ( ich bin gebürtige Britin und lebe seit 50 Jahren in Berlin, mein Mann spricht daher natürlich fließend englisch) und wir genießen die entspannte Atmosphäre der englischsprachigen Reedereien sehr. Wir sind mindestens einmal im Jahr mit nichtdeutschen Schiffen unterwegs. Da wir aber nicht mehr die jüngsten sind (72 und 75), nehmen wir auch gerne die Annehmlichkeiten des Gesamtkonzepts von TC in Anspruch.

  • Ein interessantes Thema.

    Ich bin zur Hälfte Amerikanerin und zur anderen Hälfte deutsch und zweisprachig aufgewachsen. Daher fühle ich mich auf amerikanischen Schiffen sehr wohl. Ich freue mich immer sehr, wenn ich wieder englisch sprechen kann, denn seitdem meine Eltern gestorben sind und ich meine Familie in den USA nicht mehr häufig sehe, habe ich in Deutschland nicht mehr oft die Gelegenheit dazu. Die ersten 6 Jahre habe ich fast nur englisch gesprochen, bis ich dann in eine deutsche Schule kam. Kinder in dem Alter lernen eine Sprache innerhalb weniger Wochen. Auf einem Schiff oder im Ausland falle ich fast automatisch ins Englische zurück. Durch meine Familie kann mein Mann auch gut englisch. Früher, mit meinen Eltern, waren wir nur mit amerikanischen Reedereien unterwegs. Da herrschte bei meinen Vater die gleiche Vorliebe wie hier im Forum - 8o in meiner Muttersprache fühle ich mich am wohlsten.

    Meiner Tochter war es als kleines Kind immer völlig egal, welche Sprache im Kidsclub gesprochen wurde. Sie hat verstanden und wurde verstanden, egal in welcher Sprache.

    Aber es ist auch nicht nur die Sprache.

    Es sind so Kleinigkeiten, die man als Kind geliebt hat. Waffeln mit Erdbeertopping zum Frühstück, frische Bagels, riesige Auswahl an asiatischem Essen, alles viel schärfer gewürzt, so ein wenig wie nach Hause in die Kindheit zu kommen. Wurst brauche ich bis heute nicht.

    Und, seid bitte nicht böse, die Menschen (viele, natürlich nicht alle) sind fröhlicher und höflicher. Auch Liegen werden nicht belegt;). Amerikaner nehmen ihren Kram mit, auch wenn sie nur kurz an eine Bar gehen. Nur wenn Europäer mit an Bord sind, kommt das oft vor.

    Ich finde es auch toll wenn die Passagier international sind. Ich hatte schon so tolle Gespräche mit Leuten aus aller Welt.

    Der Riesennachteil kam dann für meine Mutter, als auf amerikanischen Schiffen nicht mehr auf dem Balkon geraucht werden durfte. Das hätte sie niemals mitgemacht. Da blieben nur noch Costa, AIDA und TUI MS übrig.

    Costa war ok, AIDA gar nicht und bei TUI haben wir uns dann auch sehr wohl gefühlt. Das Konzept der Mein Schiffe gefällt uns sehr und auch hier haben wir schon sehr nette Menschen kennengelernt.

    Landausflüge buche ich oft auf englisch und finde es immer amüsant, wenn viele dabei sind, die nichts verstehen.:/ Da habe ich dann auch schon oft übersetzt.:S

    LG Andrea

    PS

    Meine amerikanische Seite schimpft manchmal über "die Deutschen"

    und meine deutsche Seite lästert über "die Amis".:saint:

    Letztendlich gibts überall Liebe :love:und Böse :evil:

  • Und, seid bitte nicht böse, die Menschen (viele, natürlich nicht alle) sind fröhlicher und höflicher. Auch Liegen werden nicht belegt ;) . Amerikaner nehmen ihren Kram mit, auch wenn sie nur kurz an eine Bar gehen. Nur wenn Europäer mit an Bord sind, kommt das oft vor.

    wobei ich jetzt gelesen habe, dass es auch auf US Schiffen gemacht. Hatten jedenfalls andere Passagiere berichtet.

    Landausflüge buche ich oft auf englisch und finde es immer amüsant, wenn viele dabei sind, die nichts verstehen. :/ Da habe ich dann auch schon oft übersetzt. :S

    das ist ja lieb von dir.

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  • Mein gutes Schulenglisch war schon ziemlich eingerostet als mein Bruder pünktlich zu Tschernobyl das erste Mal mit Frau und Kind aus Australien nach Deutschland zu Besuch kam. Als er fuhr, liess er mir einen englischsprachigen Krimi da und meinen Einwand, dass das zu schwer für mein nur noch rudimentäres Englisch wäre, liess er nicht gelten. Ich habe mich mit Wörterbuch an die Lektüre gemacht und da das Buch mir sehr gut gefiel, habe ich von diesem Autor viele weitere Bücher verschlungen. Und mit jedem Buch ging es leichter. Das habe ich Aufrecht erhalten und durch das Internet ist es ja inzwischen überhaupt kein Problem mehr auch englischsprachiges zu lesen. Manchmal kann ich mich gar nicht mehr erinnern, ob ich ein Buch auf deutsch oder englisch gelesen habe.

    Ich lese alles, was mich interessiert auch auf englisch, aber sprechen kann ich nicht besonders gut. Ich habe niemanden, mit dem ich englisch sprechen könnte/müsste, aber ich habe auch keine Hemmungen radezubrechen. Wenn einem bewusst ist, dass die meisten anderen Menschen auch keine Sprachgenies sind, ist es doch wichtiger überhaupt miteinander zu kommunizieren, als sich von Unvollkommenheiten abschreckern zu lassen.

    Ich habe noch nie überlegt, ein Reise wegen einer fremden Sprache nicht zu machen. Ich verstehe Sprache generell nicht sehr gut. Da ich seit meiner Kindheit schwerhörig bin und kein Hörgerät tragen durfte, bin ich gewöhnt mich in Gesprächen sehr auf das Gesagte zu konzentrieren. Mit dem Alter ist mein Gehör natürlich nicht besser geworden und inzwischen gewöhne ich mich langsam an den Zustand trotz gut eingestelltem Hörgerät nicht in jeder Situation jedes Wort zu verstehen. Das betrifft undeutliche Aussprache, leises Reden und Dialekte auf deutsch genauso wie Fremdsprachen.

    Mein erste lange Seereise war 3 Wochen mit der Starclipper und die wenigen Passagiere waren international. Englisch war die Sprache. Ich kann mich an keine Probleme erinnern. Meine nächste Reise ist mit Phönix, aber mit dieser Route hätte ich auch jedes andere Schiff genommen. Meine Erfahrung ist, dass ich überall interessante und uninteressante Menschen finden kann und bei gegenseitigem Interesse wirds schon.

    Natürlich ist in höherem Alter die Gesundheit ein Thema, aber davon lasse ich mich nicht abhalten. Meine Tochter wurde in einem griechischen Krankenhaus geboren und während der Geburt hätte der Arzt auch Suaheli mit mir sprechen können, ich habe nichts mehr verstanden. Und das Kind hat inzwischen auch langsam graue Haare. Gute und schlechte Ärzte und Krankenhäuser gibt es in der ganzen Welt genau wie in Deutschland.

    Viele Grüße

    Eva

  • Wichtig ist man muss sich trauen zu sprechen, dem Gegenüber ist fast immer bewusst, dass man mehr kann als er: seine Sprache ! wenn auch nicht korrekt

    Das ist wahr. Genau an solchem Mangel krankte die sprachliche Schulausbildung in der DDR undzwar sowohl die in Russisch als auch die in Englisch. Dagegen waren die naturwissenschaftlichen Fächer oft erstklassig. Von den Sprachen aber blieb wenig hängen, weil es kaum eine Praxis dafür gab. So lernte man zwar Vokabeln und Grammatik, doch keine echte Kommunikaion.

    Ich selber hatte Englisch-Unterricht bis Klasse 12, besuchte im Studium weitere Kurse und musste zum Abschluss sogar eine Sprachkundigenpruefung absolvieren, die ich nur mit Ach und Krach bestand (ich sollte in der englischen Konversation darlegen, wie man Kartoffelsalat macht, das wusste ich damals nicht mal auf Deutsch ;))

    Später im Beruf war ich nach der Wende mehrmals zu Konferenzen, wo deutsch und englisch Konferenzsprachen waren. Ich verstand zumindest die Thesen, die der jeweilige Referent aufstellen, aber keine Feinheiten. Ähnlich erging es mir mit Fachliteratur in englischer Sprache. Es war insgesamt auch zu selten, dass derlei nötig war.

    Heute kann ich mich oberflächlich verständigen, sagen, was, wo, wie ich möchte, doch für ein gutes Gespräch reicht es nicht.

    Noch schlimmer bei meinem Mann, der hat nur sein bisschen Schulenglisch von Klasse 7 bis 10 und das liegt über 50 Jahre zurück. Das merkt er besonders, wenn er mit Freunden auf den griechischen Inseln zum Segeln fährt - dort ist überall Enlisch die Umgangssprache.

    Um erstmal wieder ins Sprechen zu kommen, besuchen wir beide seit2 Jahren bei der VHS einen Konversationskurs für Touristen.

    Fuer englischsprachige Kreuzfahrten genügt das aber noch nicht, wir wollen nicht mühsam radebrechend an der Bar sitzen und Gespräche versanden lassen.

  • Einerseits verstehe ich das Vorgehen, andererseits würde ich das nicht wollen, da wenn ich schon eine internationale Reederei wählen würde, dann würde ich auch eher mit diesen Gästen kontakt haben wollen.

    Die meinen es nur gut, man kann sich aber auch umsetzen lassen ... alles kein Problem.

    Da hatten wir bisher immer Glück und bis auf Kleinigkeiten, nichts schlimmes erlebt, aber wir sind auch eher unter uns.

    Wenn man raucht, passiert es automatisch, dass man mit anderen ins Gespräch kommt. Letzte TC Reise habe ich scheinbar die Pflegefälle angezogen. Ich musste mir nur anhören was alles schiefgelaufen ist, was blöd ist etc. ... ich bin einfach zu höflich um aufzustehen und wegzugehen. 🙈😂

    Ich musste nach einem Unfall auf einem MSC-Schiff das Bordhospital aufsuchen. Da geht ohne englisch gar nichts. Obwohl ich mit meinem Englisch im Alltag ganz gut klar komme, stand ich da so unter Schock, dass ich die einfachsten Worte nicht fand. Zum Glück gab es eine deutschsprachige Gästebetreuerin, die dann geholfen hat.

    und

    Wir haben unendlich viele Kreuzfahrten gemacht, dabei kam es an Bord zu Arztbesuchen, auch auf den englischsprachigen Schiffen. Da haben wir dann festgestellt, jetzt wo wir älter sind, sollte es doch für den Fall der Fälle ein deutschsprachiges Schiff sein.

    Das Problem an Land ist, da ist kein deutscher Gästebetreuer dabei. Meine Empfehlung: unbedingt eine Übersetzer App aufs Handy laden. An Land kann ich nicht erwarten, dass z.B. Ärzte deutsch sprechen. Wir sind nur spazieren gegangen und zack wars passiert, ab da war alles auf Englisch. Ich glaube an so einen Fall denken die wenigsten. Selbst wenn ein deutscher Betreuer vom Schiff mit beim Arzt gewesen wäre, wäre dieser vermutlich nicht mit nach Athen geflogen. Die Versicherung hilft einem bei der Organisation, aber die Gespräche, Arztbrief etc. da hilft einem keiner ... außer vielleicht eine App.

    wobei ich jetzt gelesen habe, dass es auch auf US Schiffen gemacht. Hatten jedenfalls andere Passagiere berichtet.

    Das kann ich so nicht bestätigen nach 20 Reisen mit amerikanischen Reedereien, davon die meisten in wärmeren Regionen. Vielleicht gibt es Liegenreservierer bei Kurzreisen, aber bei längeren Touren noch nie erlebt.

  • Wenn man raucht, passiert es automatisch, dass man mit anderen ins Gespräch kommt. Letzte TC Reise habe ich scheinbar die Pflegefälle angezogen. Ich musste mir nur anhören was alles schiefgelaufen ist, was blöd ist etc. ... ich bin einfach zu höflich um aufzustehen und wegzugehen. 🙈😂

    Ich hätte nicht gedacht, dass man als Raucher schneller ins Gespräch kommt.

    Ist es als Raucher nicht unpraktisch bei US Reedereien?

    Das kann ich so nicht bestätigen nach 20 Reisen mit amerikanischen Reedereien, davon die meisten in wärmeren Regionen. Vielleicht gibt es Liegenreservierer bei Kurzreisen, aber bei längeren Touren noch nie erlebt.

    Ixh habe es nur gelesen gehabt.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Wir waren bisher erst auf einem Schiff (Pride of America in Hawaii), wo nur Englisch gesprochen wurde.

    Mir persönlich wäre es egal, da mein Englisch urlaubstechnisch ganz passabel ist.

    Wir buchen auch oft Ausflüge (extern), wo nur Englisch gesprochen wird.

  • Beitrag von Richy56 (12. Oktober 2026 um 18:23)

    Dieser Beitrag wurde von Peter aus folgendem Grund gelöscht: off topic (12. Oktober 2026 um 18:48).
  • Beitrag von Tina28 (12. Oktober 2026 um 18:27)

    Dieser Beitrag wurde von Peter aus folgendem Grund gelöscht: off topic (12. Oktober 2026 um 18:48).
  • Beitrag von User123 (12. Oktober 2026 um 18:32)

    Dieser Beitrag wurde von Peter aus folgendem Grund gelöscht: off topic (12. Oktober 2026 um 18:48).
  • Ich glaube ja immer noch, es ist eine Frage des Älterwerdens, warum wir inzwischen Deutsch als Bordsprache bevorzugen. Ich spreche recht ordentlich englisch, verstehe fast noch alles in englisch, aber wir fühlen uns an Bord unter gleichsprachigen Gästen einfach "aufgehobener", auch weil wir eben dann einschätzen können, wie unser Gegenüber ggfls. denkt.

    Da würde mich zum Beispiel auch interessieren, ob die Ma von Maulwurf allein oder mit Freundin ein passendes Angebot vorausgesetzt auch auf ein amerikanisches Schiff gehen würde. Ich meine gelesen zu haben, dass ihr Lebensalter inzwischen auch 70 plus ist.

    Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, je mehr fällt mir auf, dass wir unflexibler geworden sind. Und das nach über 40 Jahren Dauerreisetätigkeit. Noch im Berufsleben damals haben wir keinen einzigen Urlaubstag verschenkt, sind Freitags am frühen Abend gestartet und Sonntags zur Tagesschau heimgekommen, um Montagfrüh um 5.30h aufzustehen und zur Arbeit zu fahren.

    LG
    Siegrid

  • Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, je mehr fällt mir auf, dass wir unflexibler geworden sind.

    Ich weiß gar nicht, ob man das „unflexibel“ nennen möchte - je älter ich werde, um so genauer weiß ich einfach, was ich möchte. Und noch genauer weiß ich, was ich nicht möchte. Im Grunde ist das doch die Summe der Erfahrungen, die man mit zunehmendem Alter einfach „mehr“ hat als als junger / jüngerer Mensch.

    Was man bereit ist, zu „tolerieren“, muss letztlich jeder für sich persönlich entscheiden - find ich überhaupt nicht schlimm.

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  • Wir sind bisher meist mit Mein Schiff gefahren weil es uns einfach gefällt und die Kinder die Flotte sehr mögen. Nun ohne Kinder strecken wir die Fühler aber auch mal in andere Richtungen aus und die Sprache ist da zweitrangig auch wenn wir Deutsch als Bordsprache sehr angenehm finden.

    Ich glaube ja immer noch, es ist eine Frage des Älterwerdens, warum wir inzwischen Deutsch als Bordsprache bevorzugen. Ich spreche recht ordentlich englisch, verstehe fast noch alles in englisch, aber wir fühlen uns an Bord unter gleichsprachigen Gästen einfach "aufgehobener", auch weil wir eben dann einschätzen können, wie unser Gegenüber ggfls. denkt.

    Ich glaube es liegt nicht nur am Alter. Wir sind noch in den 40ern, aber fühlen uns deutschsprachig auch aufgehobener. Mein Englisch ist recht passabel, ich war mit 20 Jahren als Au Pair in den USA. Mein Mann ist beruflich auf der ganzen Welt unterwegs und kann dadurch sehr gut Englisch. Dennoch mögen wir es lieber wenn die Bordsprache Deutsch ist. Wir kennen jetzt allerdings nur MSC und keine englischsprachigen Reedereien. Mein Problem ist oft dass ich in lauter Umgebung einfach nicht alles richtig verstehe, wenn dann Englisch gesprochen wird kommt die Hälfte schon nicht mehr bei mir an. Das finde ich auf Dauer einfach anstrengend, auch wenn normaler Smalltalk auf Englisch eigentlich kein Problem ist. Dennoch möchte ich auch noch andere Reedereien testen, weil ich es spannend finde und ich mich ja theoretisch gut auf Englisch verständigen kann. Mal schauen ob mein Mann dann vieles weitergeben muss, was ich nicht verstanden habe ^^ Bei Ausflügen ist das leider schon der Fall, wie gesagt es liegt bei mir nicht daran dass ich dann das englische Wort nicht kennen, sondern dass bei mir teilweise schon keine klaren Worte mehr ankommen :S Keine Ahnung woran das liegt.

  • Ja, auch ich bin unflexibler geworden.

    Seit ich nicht mehr gesund bin, ist mir klar, dass ich gesundheitliche Probleme nicht auf Englisch bearbeiten will !

    Alles andere kriege ich mit Touri Englisch geregelt.

    Eine flüssige elegante Konversation am Tisch aber nicht.
    Bei Australiern verstehe ich den Slang schlecht, die Kanadier haben französische Ausdrücke drin und von den Schotten will ich gar nicht erst anfangen. Irgendwas ist immer.

  • Ich habe kein Problem mit Englisch- allerdings habe ich in Irlands Westen kaum etwas verstanden =O!

    Alle unsere Kreuzfahrten bisher waren mit mein Schiff - es ist schon angenehm wenn die Bordsprache deutsch ist.

    Wir planen irgendwann Havila im Winter ( Polarlichter) - ich gehe davon aus das neben norwegisch dort auch englisch gesprochen wird.