Genozid an den indigenen Ureinwohnern.
Feuerland und Patagonien war bis ins 19. Jahrhundert von indigenen Ureinwohnern besiedelt, die von der Jagd, dem Fischfang und essbaren Beeren und Pilzen in den Wäldern lebten. Gegen die Kälte hatten sie in Feuerland fast immer ein Feuer brennen. Dann ‚entdeckten‘ europäische Farmer, dass sich das Land in Patagonien gut als Weideland und zur Viehzucht eignet; die dort nomadisierenden Ureinwohner standen diesem Vorhaben allerdings im Weg. Legitimiert durch die Aussage von Charles Darwin, der hier Forschungsreisen unternahm, dass diese Wilden noch unterhalb domestizierter Haustiere anzusiedeln seien, begann die systematische Ermordung durch bezahlte Söldner, die erst endete, als alle ausgerottet waren. Heute erinnern Tafeln und Nachbauten ihrer Hütten an ihre Existenz, nicht jedoch an die Massaker.
