Kanaren mit La Gomera & Azoren (und ein bisschen Madeira) – 28.11.-12.12.2019 – Mein Schiff Herz

  • Übrigens: Wenn ich mir den Reisebericht von @Isuledda99 so anschaue war bei uns das Wetter genau andersherum. Wir hatten auf Terceira eher Wolken und ein bisschen Regen, während auf Sao Miguel bei uns auch mal die Sonne schien.

    Beides hat aber durchaus seinen Reiz ...

    VG Sven

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Lieber Sven CosmoST , wenn ich Eure Bilder anschaue, wird mir sofort klar, warum ich mich in die Azoren so verliebt habe. Auch ich hab schon abends auf dem Schiff angefangen, über einen Landurlaub auf Sao Miguel nachzudenken... es ist in Realität einfach noch viel schöner als auf Fotos!

    LG

    Jutta

  • Wunderschön:love:

    Hoffentlich, hoffentlich können wir die Inseln anlaufen.

    LG Susanne

  • Susi66

    Hallo Susanne - wird schon klappen - wir drücken alle die :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:!

    Lg,

    Takis

  • CosmoST

    Da hattet ihr wirklich zwei klasse Tage auf den Azoren. Wunderschöne Bilder von dir :)

    Liebe Grüße

    Anette


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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4 MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund MS1, April 22
    Kurzreise Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu MS5, Juli 22
    Metropolen Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira AidaCosma, März 26
    Adria u. Italien MS4, Okt.26

  • Hallo Sven CosmoST


    Klasse, dass die beiden Inseln euch genau so gut gefallen haben, wie uns. Auch wir haben fest einen Landurlaub dorthin geplant; in Verbindung mit Lissabon. Klasse dein Bericht.

  • Sven CosmoST

    gerade auf euren wunderbaren Bericht gestoßen :) auch wir sind nach unserem Besuch der Azoren in 2016 total fasziniert :love: eure tollen Bilder rufen schöne Erinnerungen in uns hervor!

    Selbstverständlich Reise ich ab sofort weiter mit!

    Liebe Grüße

    Sonja

    Bleibt gesund <3

  • Hallo CosmoST

    Vielen Dank für deinen tollen Bericht... wenn wir denn zu den Azoren im Dezember gekommen wären, dann wäre das genau unser Ausflug gewesen. Da hattet ihr ja wirklich Glück mit dem Wetter. Wie schön.

    Wir hatten bei unserem 1. Besuch auf Sao Miguel das Furnasgebiet als Ausflug gewählt und ich hatte hier darüber berichtet. Alles geht halt nicht an einem Tag, aber so bleiben noch Ziele.

    LG Regina

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    Ostsee Highlights: Natur & Kultur pur vom 14.09. bis 26.09.2026 mit der Vasco da Gama

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    Zeitlose Kanaren ab/bis Hamburg 03.01.-22.01.2027

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    Rund um die britischen Inseln vom 15.05. bis 01.06.2027 mit der Vasco da Gama

  • 03.12.19 – Ein erneut sehr schöner Seetag:

    Nach den doch insgesamt recht langen Ausflügen auf den Azoren kam jetzt ein Seetag gerade recht. Und damit natürlich auch verbunden, das bisher Erlebte zu reflektieren.

    Auf dieser Fahrt gestalteten wir die Seetage am Vormittag übrigens etwas anders als üblich. Sonst immer gemütlich im Atlantik frühstückend, probierten wir dieses Mal andere Varianten aus. Entweder verzichteten wir ganz auf das Frühstück und starteten den Tag mit einem Mittagessen im Atlantik – auch dort gibt es ja die Lafer-Menüs. Oder es stand Frühstück in der X-Lounge auf dem Zettel. Auf der alten Mein Schiff Herz gibt es dort natürlich nicht das volle Programm, aber Wurst, Käse, Brötchen, Marmelade (und Kaviar) usw. liegt aus und warme Eier-Speisen bestellt man sich.

    Ansonsten hatten wir wieder Top-Wetter.

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    Später lag in der Hängematte natürlich jemand drin :D


    So genossen wir den Tag mit relativem Nichtstun auf unsere Veranda oder dem Pooldeck.

    Außerdem hatten wir 2 Termine an diesem Tag. Zum ersten das Ahoi & Hallo mit den Offizieren, welches in der Himmel & Meer-Lounge am späten Vormittag stattfand – da gab es neben der Unterhaltung auch noch ein paar Häppchen. Schließlich ist das letzte Essen ja schon etwas her.

    Zum anderen waren wir am Nachmittag zur Brückenführung eingeladen – und zwar aufgrund unserer 12. Kreuzfahrt. Am 2. Seetag durften wir ja bereits den Maschinenkontrollraum besichtigen. Heute dann die Brücke. Die Führung wurde vom Ersten Offizier durchgeführt, unser Kapitän Panagiotis Varotsos war allerdings auch anwesend.

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    Der Kompass ist eigentlich nur noch zu Backup-Zwecken vorhanden …

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    Kein Vergleich mit den großen Steuerrädern, die man von Piratenschiffen kennt, aber trotzdem noch größer als der Joystick auf den neueren Schiffen …


    Die vermittelten Informationen waren recht ausführlich und interessant. Im Vergleich zur Brücke auf den neuen Schiffen (wir waren vor Jahren auch schon mal auf der Mein Schiff 4 bei einer Führung dabei gewesen) sind die Instrumente natürlich etwas altbackener und grobschlächtiger ;) Aber das Schiff fährt so ja schon viele Jahre, warum also was ändern …

    Den späten Nachmittag nutzte ich für einen Sprung in die kühlen Fluten.

    Nein, ich bin natürlich nicht über Bord gegangen. Sondern in den größeren der beiden Pools. Da dieser für die meisten (inkl. Steffie) recht kalt war, hielten sich am heutigen Tag und auch an den folgenden nicht so viele Menschen drin auf. Somit konnte ich – auch wenn es halt nicht der 25m Pool der größeren Schiffe ist – einige Bahnen schwimmen. Auch mit teilweise erschwerten Bedingungen, sprich Seegang/Wellen im Pool ^^. Es macht so aber auch mehr Spaß!

    Am frühen Abend gab es wieder mal einen schönen Sonnenuntergang zu bestaunen.

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    Danach zum Aperitif in die X-Lounge und etwas später ins La Spezia. Heute war der 2. Teil unseres Gourmet-Paketes dran. Wir persönlich waren vorher natürlich schon traurig, dass es das Richards nicht mehr gibt – wir mochten das Fine Dining Konzept sehr. Aber ok, es ist nun mal weg und letztendlich war es im La Spezia auch sehr gut. Im Rahmen des Paketes kommt man in den Genuss eines 5-Gänge-Menüs. Die Gerichte kann man sich frei aus der Karte wählen, die Portionen sind im Menü dann aber – zum Glück möchte ich sagen – kleiner, als wenn man normal a la carte speist!

    Es gab: Focaccia und Kartoffel-Brot vorab und dann unser Menü aus Pizza-, Antipasta-, Pasta-, Hauptgericht- (Fleisch) und Nachtisch-Gang (inkl. Espresso & Sambuca). Pappen-satt, aber zufrieden verließen wir das Restaurant. Ein Absacker, dann war auch dieser Tag Geschichte.

    Morgen folgt dann noch ein halber Seetag, bevor wir gegen Mittag auf Madeira ankommen sollten. Ein weiteres Highlight nach den Azoren auf dieser Reise …


    VG Sven

  • CosmoST

    Hallo Sven - Wahnsinns Wetter!

    Freue mich schon auf den Rest 8o

    LG,

    Takis

  • Griaß Di Sven,

    bin ab jetzt auch dabei.

    die Portionen sind im Menü dann aber – zum Glück möchte ich sagen – kleiner, als wenn man normal a la carte speist!

    Bei uns vor einem guten Jahr auf der Transsuez waren die Portionen auch beim Menü noch überirdisch reichlich, sprich: zu groß.

    P.S. Danke übrigens für Deine (wie immer) tollen Aufnahmen.

    Servus und liebe Grüße aus dem Süden


    Helmut

    So a Urlaub auf See is fei scho schee !

    *MeinSchiff*

  • Oh wie schön, der Bericht weckt große Vorfreude auf unsere Azoren/ Kapverden Tour im November:love:.

    Die Ausflüge lesen sich großartig, da sollte ich mich wohl mal schleunigst mit beschäftigen:/.

    Danke für die schönen Fotos, ich freue mich auf den Rest der Reise.

    LG, Daniela

  • 04.12.19 – Auf dem Weg nach Madeira (Teil 1):

    Seetag am Vormittag. Also mal schön ausschlafen. Frühstück gab es heute wieder in der X-Lounge. So langsam kam auch die Insel Madeira bereits in Sichtweite. Doch was war das? Regentropfen auf den Scheiben? Was erlauben Struuuunz? Und das nach dem schönen Wetter der letzten Tage.

    Naja, es kann ja nicht immer die Sonne scheinen. Und bis Funchal war es auch noch ein bisschen hin. Vielleicht wird es ja doch etwas besser …

    Wir saßen derweil in der X-Lounge, bewaffnet mit unserem Madeira-Reiseführer und versuchten Pläne für die nächsten Tage zu vervollkommnen. Morgen, das war klar, würde es einen Ganztagesausflug mit Lido Tours in den Norden der Insel geben – bei unseren bisherigen Besuchen auf der wunderschönen Insel (immer im Rahmen einer Kreuzfahrt) hatten wir Touren im Westen & Osten unternommen. Für den heutigen Tag wollten wir ein wenig durch die Stadt bummeln und dann den Weihnachtsmarkt besuchen und für den letzten Tag sollte es dann nochmal ein kleiner Spaziergang werden. Den für heute gebuchten Ausflug „Poncha-Bar-Hopping“ konnten wir leider nicht wahrnehmen. Mangels erreichter Teilnehmerzahl wurde der von TUI storniert – alles keine Trinker an Bord oder wie? Ach so, klar: Die Getränke hätte man ja bezahlen müssen, während an Bord alles all-in ist ;)

    So waren jedenfalls unsere Pläne …

    Außerdem versuchten wir, die vorbeiziehende Insel mit der Karte in Übereinstimmung zu bringen. Sprich, wir versuchten herauszufinden, wo wir uns denn gerade so befanden.

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    So langsam kam Funchal in Sicht. Es wurde Zeit, sich aus der X-Lounge nach draußen aufs Sonnendeck zu begeben, um das Einlaufen zu beobachten. Und tatsächlich, der Regen war verschwunden und machte der Sonne Platz! 8)

    Wo Regen war und jetzt Sonne ist, ist auch ein Regenbogen nicht so weit. Auf dieser Tour gab es ja schon den einen oder anderen zu bestaunen.

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    Im Hafen von Funchal befand sich aktuell noch die Mein Schiff 3. Die konnten wir auch von größerer Entfernung bereits ausmachen.

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    Bereits zuvor wurde vom Kapitän und dem Kreuzfahrtdirektor mitgeteilt, dass diese gegen 13:00 Uhr den Hafen verlassen würde. Bei der Ausfahrt würde unser Schiff ihre Nachfolgerin – die Mein Schiff 3 war ja der erste Neubau, der auf die gute alte Mein Schiff 2 (jetzt halt Herz) folgte – begrüßen. Die Passagiere beider Schiffe wurden dazu angehalten sich auf den Pool- und Sonnendecks zu versammeln und ordentlich Lärm zu machen und mit Handtüchern o.ä. zu winken. Außerdem kann so ein Typhon natürlich auch recht laut sein.

    Wir näherten uns langsam der äußeren Kaimauer und gingen dort in Warteposition.

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    Und recht pünktlich ging es dann auch los. Die Mein Schiff 3 verließ ihren Liegeplatz.

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    Fuhr knapp an unserem Bug entlang.

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    Und vorbei.

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    Begleitet wurde die ganze Fahrt von lauten Typhonen und dem Lärm der Passagiere. Immer wieder schön, so ein Flottentreffen. In dieser Form von uns persönlich das erste Mal so erlebt.

    Während wir mit der Mein Schiff Herz in den Hafen einliefen und den alten Liegeplatz der Mein Schiff 3 einnahmen, verschwand diese am Horizont und setzte ihre Kanaren-Tour fort.

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    Tschüss! Winke, winke …


    Mit uns im Hafen war noch die MS Berlin. Ist unser Schiff im Vergleich schon viel kleiner als die Neubauten, so ist dieses Schiff ein richtiger Zwerg. Es ist auch erstaunlich, wenn man die Mein Schiff Herz mit der Mein Schiff 3 vergleicht. Auf beiden Schiffen waren die Passagiere auf Deck 12. Auf dem einen ist dieses aber viel höher. Müssen also auch die Decks an sich höher sein …

    Irgendwie verzögerte sich unser Anlegemanöver. Bzw. die Freigabe durch die Behörden. Daher gingen wir – bevor wir uns dann nach Funchal aufmachen wollten – noch kurz was zu Mittag essen. Nach dem Essen im Anckelmannsplatz war die Freigabe dann auch endlich erteilt worden und wir konnten mit kleiner Verspätung die Stadt Funchal zu Fuß entern …


    VG Sven

  • 04.12.19 – Nachmittäglicher Spaziergang durch Funchal (Teil 2):

    Zunächst durch das Hafengelände. Dann versuchten wir eine Abkürzung, die sich – natürlich!!!! – als Umweg herausstellte und am Ende auch noch recht steil bergauf führte. Unser Weg führte in den Parque de Santa Catarina. Der bessere Weg führt unten an der Hauptstraße und dann die Stufen hinauf, wir kamen von der anderen Seite über unsere „Abkürzung“.

    Aber immerhin, wir erreichten auch so den Park. In der Mitte befindet sich ein kleiner Teich. Außerdem hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt und die dahinterliegenden Berge sowie auf den Hafenbereich. Außerdem gibt es jede Menge Pflanzen & Blumen.

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    Entdeckt hatten wir den schönen Park bereits auf unserer Silvesterfahrt – hier im Reisebericht nachzulesen. Daher fungierte dieses Mal der Park nur als Durchgangs- bzw. Startstation unseres Spazierganges. Im Park befindet sich auch eine kleine Kapelle, die Capela de Santa Catarina.

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    Wir verließen den Park über den oberen Eingang am Kreisverkehr und gingen die Av. Arriaga entlang. Schon nach einem recht kurzen Weg trifft man einen weiteren, kleinen Park, den Jardim Municipal do Funchal. Zur Weihnachtszeit ist dieser Park immer sehr schön geschmückt.

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    Man findet dort Zuckerstangen, an denen man sich aber die Zähne ausbeißt. Kleine Wichtel, kleine und große Nussknacker, kleine Häuser, Rentierschlitten, usw. Vor allem für Kinder schön, aber nicht nur für die …

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    Daneben natürlich auch viele Blumen, die allerdings zu dieser Zeit und mit dem Weihnachtsschmuck nicht so sehr zur Geltung kommen. Wieder zurück auf die Hauptstraße ist bald der Weihnachtsmarkt erreicht. Wie man an diesem Gesellen hier erkennen kann:

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    Wir lieben Madeira!


    Wir schauten uns kurz um. Wobei einen Poncha probierten wir schon mal ;) Anstatt der Glühwein-Buden auf den hiesigen Märkten gibt es hier in Funchal einige Poncha-Hütten mit verschiedenen Sorten. Auf jeden Fall süffig – wenn auch stark. Am Abend wollten wir auf jeden Fall nochmal wiederkommen.

    Kurz danach trifft man auf die Kathedrale von Funchal.

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    Auch diese mit entsprechender Weihnachtsdeko.

    Durch die Straßen der Altstadt führte uns der Weg zur Markthalle. Und hier für einen kleinen Rundgang hinein. Am Tor befinden sich schöne Mosaike, u.a. dieses hier:

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    Und innen drin viele Markstände. Es gibt welche mit Blumen, mit Obst, mit Gemüse, mit Gewürzen, mit Kleidung, mit Souvenirs, eigentlich alles. Die Fischhalle hatte leider bereits geschlossen, es war ja bereits der späte Nachmittag.

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    Bunte Blumen …

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    Buntes Obst, schön angerichtet …

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    Scharfes Gemüse …


    Wir verließen die Halle und bogen in die kleine Gasse Rua de Santa Maria ein, unweit der Markthalle. Bekannt ist diese Gasse für die Malereien an den Haustüren sowie den kleinen Restaurants. Außerdem gelangt man hier zur Monte-Seilbahnstation.

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    Wir haben natürlich jede Menge Fotos geschossen – wie eigentlich überall in Funchal. Im Bericht ist davon aber nur ein ganz kleiner Auszug zu sehen, das würde sonst den Rahmen sprengen.

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    Bananen-Blüte und -Früchte


    Wir verzichteten auch darauf, in eines der netten Restaurants oder in eine der Bars zu gehen. Abendessen sollte es später auf dem Schiff geben und wir hatten ja noch etwas vor uns.

    In der Nähe des Wassers ließen wir uns dann für eine kleine Pause nieder. Der späte Nachmittag war recht schön vom Wetter.

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    Reflektierten den bisherigen Tag und den bisherigen Urlaub. Und warteten in der Sonne sitzend darauf, dass es dunkel und die Weihnachtsbeleuchtung in Funchal eingeschaltet wird. Und wir in die vorweihnachtliche Atmosphäre eintauchen würden können …


    VG Sven

  • 04.12.19 – Abendlicher Spaziergang durch das beleuchtete Funchal und das dicke Ende eines bis dahin sehr schönen Tages (Teil 3):

    Pünktlich um 18:00 war es dann soweit: die Lichter gingen an. Da es dann auch recht schnell dunkel wurde, konnten wir den zweiten Teil unseres Spazierganges in Angriff nehmen.

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    Mehr oder weniger auf gleichem Wege ging es durch die Altstadt zurück. Auffällig ist, dass wirklich jede Straße und Gasse erleuchtet ist. Und nicht etwa alle gleich, es gibt eine Vielfalt von Farben und Lichter-Formen. An der Hauptstraße ist wirklich jede Palme mit Lichterketten umwickelt. Die Fotos können das nur begrenzt wiedergeben, das muss man schon live gesehen haben. Da wir auch ohne Stativ fotografiert haben, sind dem Ganzen natürlich Grenzen gesetzt. Hier mal ein paar Beispiele …

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    Es ging zurück zur Kathedrale. Auch hier leuchteten inzwischen die Engel mit ihren Instrumenten.

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    Wirklich jede Straße war schön erleuchtet, ohne dass es too much wirkte.

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    Im Hafenbereich befindet sich ein großer Weihnachtsbaum. Natürlich kein echter, sondern ein Kunstobjekt. So große Nadelbäume dürfte man hier auch nicht finden.

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    Diesen Baum kann man auch begehen.

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    Danach zog es uns wieder auf den Weihnachtsmarkt. Nun schön erleuchtet und damit weihnachtlicher als noch am frühen Nachmittag.

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    Der Poncha schmeckte aber genauso gut wie am Nachmittag. Dieses Mal hatten wir Orange (am Nachmittag war es Maracuja). Lecker :):thumbup:

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    Prost!!!


    Die beiden fehlenden Sorten (Mandarine und Limette) – zumindest an diesem Poncha-Stand – wollten wir dann morgen nach unser Inseltour probieren. Da es von der Zeit her schon recht fortgeschritten war und man auch was anderes als Poncha im Magen haben sollte, gingen wir langsam zurück zum Schiff, das Abendessen winkte.

    OK, der Weihnachtsmarkt an sich, ist schon recht klein. Aber die ganze Beleuchtung ist der Hammer. Zur Weihnachtszeit und an Silvester ist Funchal schon eine Reise wert!

    Aber kurz danach meldete Steffies Armbanduhr mit einer Nachricht (das zugehehörige Handy lag im Rucksack): „Kommen Sie sofort zurück zum Schiff! Der Flughafen Funchal ist morgen gesperrt! Wir verlassen noch heute den Hafen Richtung Gran Canaria. …“ (o.ä.)

    Das kann doch nicht wahr sein, oder? :cursing:

    Die Stimmung war sofort auf Null. Oder noch niedriger – sprich im negativen Bereich. Und was heißt sofort! Jetzt gleich, also in 5 Minuten? Oder in einer Stunde? Ich meine, man kann ja durchaus auf Ausflug sein und weiter vom Hafen entfernt. Oder man hat sein Handy nicht dabei oder schaut andauernd drauf. Bleibt man dann hier? OK, wir waren ja eh auf dem Weg zurück zum Schiff. Eigentlich hätte man noch mal zurück zum Weihnachtsmerkt gehen müssen und sich noch einen Poncha reinziehen müssen. Aber dann ist man vielleicht später als sofort?

    Daher ging es durch den Park Santa Catarina – wir standen ja quasi schon davor – zurück. Ein letzter Blick auf die Lichter der Stadt. Morgen würden wir ja nun leider nicht mehr hier sein!

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    Im Park hörten wir dann schon die lauten Durchsagen vom Schiff. Wie, geht’s jetzt schon los? Nein, das waren nur die Durchsagen analog zu unserer SMS. Wir kamen noch pünktlich an.

    Mehr als frustriert ging es dann zum Abendessen. Wenn man schon einen Hals hat, kommen dann auch andere Sachen hinzu. Anstatt uns zu bedienen, waren die Kellner eher damit beschäftigt sich von allerlei anderen Leuten zu verabschieden bzw. diese zu bemitleiden, weil die ja nun über Gran Canaria nach Hause fahren müssen. Hallo, ich würde auch gerne mein Essen haben! Und zwar warm! Aber ich hatte vorher auch keine Scheine rüberwachsen lassen …

    In den Durchsagen durch den Kapitän und den Kreuzfahrtdirektor wurden dann auch die Änderungen für den weiteren Ablauf bekannt gegeben. Es wurde sich bei den abreisenden Gästen für die Unannehmlichkeiten diverse Male entschuldigt. Für uns Durchreisende – kein Wort! Hallo!!! Ich wäre auch lieber in Funchal geblieben und muss dafür Gran Canaria in Kauf nehmen. Tolle Alternative! Ja, die Umroutung musste sein, keine Frage. Funchal ist ja Wechselhafen. wie immer TUI darauf gekommen ist, weil dieser Flughafen doch schon sehr windanfällig ist. Unsere Tour ist vermutlich nicht die letzte, die dem zum Opfer fällt. Aber wenigstens ein paar Worte des Bedauerns auch in unsere Richtung wären schön gewesen. Zu allem Überfluss wurde auch noch ordentlich Seegang in Aussicht gestellt. Und das bei Vollgas …

    Daher blieb dann erstmal nur eines: Frust-Saufen!!! Da alle von uns bevorzugten Bars gefüllt waren, ging es dieses Mal in die Schaubar. Irgendwie waren wir hier noch nie, aber ein Plätzchen war noch frei. Zusammen mit anderen Betroffenen ging dann der eine oder andere Drink über die Theke. Das Auslaufen schauten wir uns jedenfalls nicht an, lieber noch ein Getränk. Frust pur <X


    VG Sven

    P.S.: Zum Glück war unser Ausflug storniert worden. Sonst hätten wir gar nichts vom abendlichen Funchal gehabt, um 19:30 wären wir jedenfalls nicht mehr gestartet …

  • Sven, das ist der Hammer CosmoST


    ich liege gerade kurz im Nest mit Blick auf den Monte (waren gerade im La Vela, im Anschluss an die AAB) und lese von eurem ersten Tag in Funchal. So klein ist die Welt.

  • 05.12.19 – Ein weiterer herrlicher Tag in Funchal … STOP: Wir sind ja leider auf Gran Canaria …

    Tja, anstatt uns den Norden von Funchal anzuschauen pflügte das Schiff mit Vollgas durch die Wellen. Der in Aussicht gestellte harte Seegang blieb allerdings auch irgendwie aus, so doll war es dann doch nicht.

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    Immerhin einen Regenbogen gab es heute auch wieder.


    Wir konnten also wieder etwas länger ausschlafen, ein spätes Frühstück. Dann schauten wir uns mal wieder ein Einlaufen in den Hafen an. Dieses Mal ins malerische Las Palmas!

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    Naja, also so richtig schön ist anders. Es war schon gut – von dieser Perspektive aus gesehen – Gran Canaria nur als Start-/Endhafen zu haben. Würden wir hier wirklich 3 Tage sein? Die beiden Tage jetzt als Ersatz von Funchal und am vorletzten Tag noch mal regulär?

    Zu allem Überfluss war auch noch das Wetter äußerst bescheiden. Viel Wind – fast schon als Sturm zu bezeichnen. Zwischendrin immer wieder Regen und auch recht kalt. Da konnte man sich nicht mal auf der Liege auf der Veranda oder dem Pool-/Sonnendeck aufhalten.

    Mit uns im Hafen war die Mein Schiff 4 – diese aber regulär im Rahmen ihrer Mittelmeer & Kanaren-Tour.

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    Kaum festgemacht, wurden auch bereits die Passagiere ausgeschifft. Personal von der Mein Schiff 4 half dabei. Das Ganze ging auch recht zügig von statten. Wir hätten da mit mehr Chaos gerechnet. Zwischendurch kamen auch bereits die ersten neuen Gäste an.

    Über den ganzen Tag kamen natürlich auch weiterhin viele Durchsagen, man entschuldigte sich bei den ab- und anreisenden Gästen. Für die Durchreisenden – wie uns – kein einziges Wort des Bedauerns. Ok, scheinbar sind wir nicht im Fokus. Ja, die Umroutung mit allem, was dazu gehört war eine logistische Meisterleistung seitens TUI und der Crew. Nur die anderen Passagiere sind nun mal auch betroffen – statt 3 Tage Madeira gibt’s nun 2 Tage Gran Canaria. Also auch da ist man bedauernswert, wie ich finde. Aber ok, Chance vertan. Und wir eigentlich immer noch ein bisschen sauer …

    Das Wetter wurde aber auch gar nicht besser. Am Nachmittag entschieden wir uns dann, trotz des Windes und immer wieder auftretenden Regens, kurz vom Schiff zu gehen. Durch den Hafen ging es direkt zum Stadtstrand.

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    So richtig prickelnd war es hier auch nicht. Der starke Wind, die Kälte, gemütlich ist anders. Ein paar Meter gingen wir aber doch am Strand entlang. Ab und an kam sogar etwas wie Sonne durch.

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    Aber nur ganz, ganz kurz – so ca. 2 Sekunden. Bevor wir gänzlich erfroren ging es alsbald zurück. In die Restaurants/Bars wollten wir auch nicht – wenn man hier ist, will man sich auch draußen hinsetzen. Drinsitzen geht auch bei uns in Deutschland.

    Unterwegs fing es dann auch wieder mal heftiger an zu regnen, zum Glück hatten wir so was wie einen Unterstand. Kurz durch das Einkaufszentrum am Hafen, dann zurück zum Schiff. Aufwärmen in der X-Lounge.

    Immerhin, es gab ein paar Nachrichten: Morgen ist das Wetter in Las Palmas ähnlich toll wie heute. Toll! Der Ausflug, den wir für den vorletzten regulären Tag in Gran Canaria gebucht hatten, findet bereits morgen statt. Am vorletzten Tag sind wir nicht nochmal auf Gran Canaria, sondern auf Fuerteventura. Ok, schauen wir mal …

    Worte des Bedauerns übrigens weiterhin Fehlanzeige – wir rechneten auch nicht mehr damit!

    In der AAB gab es am frühen Abend noch ein kleines, nettes Forumstreffen. Zusammen mit Petra, Uwe und Knut ( uwepetra und Ewupetra ), die wie wir die auch die 2. Woche mitfuhren, trafen wir noch Jutta & Takis ( tigerdisco ) , die heute zugestiegen waren und nur die Kanaren-Woche mitfahren würden. Ein paar Drinks und viele nette Gespräche. Dann war es Zeit fürs Abendessen.

    Dazu wurde der letzte Teil des Gourmet-Paketes eingelöst. Es ging in die Sushi-Bar. Und wir lieben ja Sushi. Leider ist auf dem alten Schiff die Auswahl etwas eingeschränkt – kein Vergleich mit dem Hanami. Aber es gibt Sushi und nur das zählt :)

    Im Anschluss noch ein bisschen Programm an der Bar.

    Morgen dann der letzte Tag auf Madeira … ach nein, wir sind ja leider auf Gran Canaria …


    VG Sven