Beiträge von CosmoST

    Ich gucke mal vorsichtig nach den aufgerufenen Preisen . . . .

    Traumreisen zu Traumpreisen

    Falle gerade in Ohnmacht . . .

    OK, günstig ist der Spaß natürlich nicht.

    ABER: Das war die ursprüngliche Reise Island & Spitzbergen ja auch nicht. Und dort hatten wir ja auch noch ein strammes Vorprogramm in Island geplant (und Island ist ja nun auch nicht gerade billig - man muss dort ja auch was essen/trinken).

    Daher ist die Differenz zur alten Reise nicht mehr sooo groß - trotzdem natürlich vorhanden.

    Zu einer normalen Kreuzfahrt natürlich schon (es sei denn man fährt bei TUI in der H&M-Suite). Aber dafür ist es ja auch eine Traumreise, die man nicht alle Tage unternimmt und schon was besonderes.


    Wir haben übrigens NICHT die Grand Suite gebucht :D


    VG Sven

    Die evtl. Mitnahme der 10 % Ermäßigung bei Umbuchung nach Absage, die höchstwahrscheinlich durch HL erfolgen muss, konnte Euch nicht zum weiteren Warten bewegen?

    Ja, das war natürlich auch ein Thema.

    Problem dabei war halt: Wann erfolgt die Absage? Nach Restzahlungsfälligkeit oder davor? Und wenn danach, wann genau? 5 Tage vor Reisebeginn? Das war ja alles ungewiss und man sitzt wie auf heißen Kohlen. Daher sind wir halt den Weg gegangen, lieber jetzt Nägel mit Köpfen machen als einen evtl. Umbuchungsbonus mitzunehmen. (OK, der wäre hier natürlich größer ausgefallen).


    Mit etwas "Pech" hätte die Reise dann sogar stattgefunden, mit zahlreichen Einschränkungen ...

    Weiß man ja alles nicht.


    VG Sven

    d. h. Ihr habt kostenpflichtig storniert?

    Nein, wir haben kostenfrei umgebucht.

    Zu warten, ob die Tour denn stattfindet (und das Woche für Woche, bis es dann soweit ist). Oder mit irgendwelchen Einschränkungen - welcher Hafen bzw. Insel wird denn angefahren, falls es soweit ist, Maskenpflicht im Restaurant oder bei allen Exkursionen oder im Zodiac (wenn es denn käme), darauf wollten wir nicht warten. Diese Reise ist ja schon was besonderes. Außerdem hätte wäre ja auch im nächsten Monat der nicht ganz unbeträchtliche Restbetrag fällig geworden, sofern die Reise bis dahin nicht abgesagt ist - obwohl danach dann vielleicht doch die Absage gekommen wäre. Daher die sicherere Variante - also zumindest für den aktuellen Zeitpunkt gesehen.


    Daher haben wir also umgebucht.

    Aus 11 Tage Island mit Spitzbergen (plus 6 Tage Reykjavik Vorprogramm) sind es nun 18 Tage Kangerlussuaq - Kangerlussuaq im August/September 2022 geworden ;)

    Konkret natürlich nicht nur einfach eine Hafenrundfahrt, sondern "Expedition im Herzen der Nordwestpassage" (Reise NAT2217). Wir hatten etwas länger überlegt und uns dann für eine leicht andere Route entschieden (ist aber trotzdem Arktis geblieben, wenn es auch von der östlichen in die westliche geht).

    Schiff (Hanseatic Nature) ist dasselbe und sogar fast die Kabine.


    Hotel in Reykjavik können wir auch kostenfrei umbuchen - auf irgendwas anderes bei TUI (muss also nicht Island sein) und werden wir auch tun, müssen also auch da nicht auf Absage hoffen (Hotel war ja ein separater Reisebaustein, An-/Abreise war über HL Cruises mitgebucht).


    VG Sven


    P.S.: Nun kommt der Threadtitel "... Mal eine ganz lange Vorfreude" noch eine höhere Bedeutung: ca. 5 Jahre im Voraus gebucht, das hat schon was ... (laut Ticker 854 Tage 8| ). Aber wer 2,5 Jahre warten kann, kann auch 5 ...


    P.P.S.: Hoffen wir dann mal, dass es 2022 auch noch besser wird und es die Reise dann noch gibt ...

    Hallo Britta britta1012 ,


    bisher haben wir noch nichts gehört. HL hat schon vor ein paar Wochen bis Mitte/Ende Mai abgesagt, daher gibts dort dann nicht jede Woche neue Wasserstandsmeldungen.


    Ich gehe aber davon aus, dass die Reise nicht stattfindet und dann demnächst storniert wird. Mal sehen, was wir dann machen - umbuchen auf 2022 oder Gutschein (wenn das dann gilt oder Geld zurück, ...). Und wenn man umbucht, auf was (wieder Arktis, Antarktis, ...) und ist überhaupt noch was da. Die Reisen 21/22 waren ja auch schon gut gebucht ...


    Unser Island-Vorprogramm muss dann ja auch irgendwie storniert werden (Hotel ging ja auch über TUI, Ausflüge sind kein Problem, hoffe ich mal).


    Tja, da hat man vor 2,5 Jahren gebucht. Freut sich auf so eine nicht ganz alltägliche Reise. Und dann das ...

    Aber gut, kann man nix machen. Und muss schauen ...


    VG Sven

    Unsere Reise war extrem jung für HL Verhältnisse und das Maximalalter lag geschätzt bei Mitte 70 - man muss ja fit sein und das durch ein Gesundheitszeugnis auch belegen.

    OK, das Gesundheitszeugnis war mir bisher noch gar nicht bekannt. Zumindest musste ich bei Buchung nichts unterschreiben/attestieren lassen.

    Kommt das dann noch mit den Reiseunterlagen und muss noch eingereicht werden? Oder nur ab einem bestimmten Alter?

    Oder gilt das nur für bestimmte Reisegebiete, wie die Antarktis (wir reisen ja in die Arktis)?


    Und noch eine Frage:

    Das Spezialitätenrestaurant (bei uns ja das Hamptons): Kann man da öfter hin oder ist das begrenzt auf x Besuche pro Reise? Man müsste ja theoretisch jedem Gast die Chance geben - sind ja nicht so viele Plätze dort vorhanden?


    VG Sven

    Wer's nicht mag, bucht was anderes ...

    Ich hatte das eigentlich nicht negativ gemeint.

    Hätte halt eher gedacht, dass man die reinen Seereisen eher in Verbindung mit einer "normalen" Expedition vorher/nachher macht.

    Aber ok, geht ja auch stand-alone ;)


    Und ist preislich natürlich schon verlockend. Wenn ich z.B. schaue, dass die Grand Suite auf dieser Reise Belem nach Ponta Delgada nur ungefähr die Hälfte kostet wie auf unserer Spitzbergen-Tour (11 Tage) unsere French Balcony, ist das schon attraktiv. Klar, sind dann nur Seetage. Und damit dann eher eine Erholungsreise auf sehr hohem Niveau statt eine "richtige" Expedition.

    Richtig preislich attraktiv wäre es ja als Kombi mit einer Expedition - wenn man die nötigen Tage Urlaub hat, kann man ja für relativ schmales (;) ) Geld sich dann noch erholen ...


    Übrigens: Ihr habt doch nur 9 Seetage! Zumindest geht die Reise ohne Flug (mit Vorübernachtung) ja nur 9 Tage lt. HL!


    VG Sven

    urlauberin2


    Ja, den Katalog hatten wir auch vor kurzem im Briefkasten. Und ja, da gibt es jede Menge Ziele und Routen, wo man sofort sagt "Mensch, das ist doch was. Lass uns buchen ...". Aber leider kostet der Spaß auch was ;)

    Daher kann man so was nicht jedes Jahr machen. Ich sage jetzt explizit nicht einmalig, weil irgendwann werden wir die Antarktis auch machen müssen ^^


    Wir freuen uns jedenfalls schon gewaltig auf die andere Kreuzfahrt, die mit unseren bisherigen so nicht vergleichbar sein wird. Außer das sie auch mit einem Schiff stattfindet ...


    VG Sven

    Moin,


    nachdem es ja nun nicht mehr so lange hin ist - wir sind ja jetzt immerhin schon im selben Jahr, wie die Fahrt stattfindet - ein kleines Update.


    Flüge:

    Zurück gibt es ja den Sonderflug von Longbyearbyen. Da konnte man sich nicht gegen wehren (ist quasi im Reisepreis enthalten).

    Nach Reykjavik fliegen wir nun ein paar Tage vorher. Und da Steffie dann auch mal ohne gebrochenem Fuß Business-Class fliegen wollte, mal nicht in der Holzklasse ;) Saga-Class heißt das bei Icelandair. Die Preisdifferenz spielt dann bei DER Reise auch nicht mehr die Rolle 8o


    Hotel:

    Bevor die Fahrt mit der Hanseatic Nature startet (am 29.06.) haben wir noch ein paar Tage in Island mit einem Vorpogramm. Am 22.06. geht es nach Reykjavik. Wir haben uns dort für ein Hotel entschieden (Fosshotel Reykjavik).


    Ausflüge:

    Wir haben uns gegen eine Rundreise auf Island entschieden. Sondern machen eher eine Standort-(Rund)Reise. Bei lokalem Anbietern haben wir auch bereits diverse Ausflüge (mal länger, mal weniger lang) gebucht. Auf den Azoren hatten wir ja Super-Ausflüge mit den lokalen Anbietern in Kleingruppen - warum nicht auch auf Island. Und das ist gebucht:

    - Golden Circle (ist ja unvermeidlich, wenn man noch nie da war) - allerdings ohne Blaue (oder sonst wie farbene) Bade-Lagune

    - Jökulsarlon Gletscherlagune, Diamont-Beach & Umgebung

    - Snaefellsnes National Park

    - Reykjanes Geopark

    - Puffin-Tour von Reykjavik aus (wir fahren zwar auf der Kreuzfahrt auch einen Vogelfelsen an, aber vielleicht lässt die Witterung ja eine Anlandung nicht zu oder die Piepmätze sind nicht vor Ort) - daher der Reykjavik-Puffin in der Hand ist besser als keiner auf dem Dach (oder so)



    Also eigentlich schon alles organisiert - könnte also bald losgehen ^^


    VG Sven

    @Alle


    Bei der Gelegenheit wollte ich mich nochmals bei allen bedanken, die diesen Reisebericht verfolgt und auch viele darüber nette Worte verfasst haben! Leider hat es ein paar Tage gedauert, den Bericht zu schreiben. Aber letztendlich ist er ja doch fertig geworden. Vielen Dank an Alle! (Ohne jetzt nochmal namentlich durch die Liste zu gehen).


    Alle, die die Azoren gebucht haben, können sich freuen. Hoffen wir mal, dass die auch angefahren werden. Eine Reise zu den Azoren zu einer anderen Jahreszeit wäre in der Tat was Tolles. Aber leider kombinieren die Reedereien die ja mit den Kanaren und die werden ja auch nur im Winter angefahren. (zumindest im Massenmarkt). Alle anderen, die eine Reise mit Mein Schiff gebucht haben, dürfen sich auch freuen - die Kritikpunkte werden zum einen nicht auf jeder Reise zutreffen (hoffe ich mal) und sind andererseits nicht so gravierend, dass man nicht trotzdem einen schönen Urlaub verbringen kann.


    Das Kapitel hier - also diesen RB - schließe ich dann mal ab. Dieses Jahr gibt es ja noch eine kurze Reise auf der Mein Schiff 4 mit Fury & Friends. Und vielleicht auch wieder Songs zu raten. Ich habe dieses Mal natürlich auch ein paar Lieder "versteckt" - aber halt nix für euch zum Raten, dafür war es zu offensichtlich.

    Danach - also nächstes Jahr - wird es wohl erstmal eine kleine Pause mit Kreuzfahrten geben, das Jahr ist mit 2 größeren Urlauben (Azoren und Usedom sind geplant) ja schon fast voll ;)


    Und nun können wir uns mal langsam mit den weiteren Planungen für unsere große Expedition befassen ... und das Geld für die Überweisung an Hapag-Lloyd ansparen ^^

    (Kleiner Scherz, das ist natürlich schon da ...)


    VG Sven

    Wupperschiff


    Eine Zahlung habe ich nicht erwartet. Ich weiß ja nicht, wie du das siehst, insgesamt 7 Stunden im Flugzeug sitzen mit nur einem Snack ist schon ein bisschen unschön...

    Bei 2 Stunden gäbe es zumindest dahin gehend was - in der Theorie ...

    Aber auch dieses Thema wollen wir mal nicht allzu hoch hängen und in juristische Spitzfindigkeiten abdriften.

    Das Ganze ist in erster Linie ein Reisebericht. Und soll vielleicht unterhalten - zumindest war das mein Plan.


    Ich bin übrigens durchaus nicht darauf aus, aus allem Geld herauszuschlagen o.ä. Also bitte nicht diesen Bericht hier missverstehen. Und nur negatives suchen ...


    Zugutehalten muss ich dir übrigens, dass die den Bericht sehr genau liest. Immerhin.

    Und dann sehr selektiv kommentierst. Der eine oder andere like wäre halt auch nicht schlecht gewesen. So ein Bericht macht schon ein gewisses Maß an Arbeit. Da will man vielleicht nicht nur negatives hören.


    VG Sven

    Fazit:

    Keine Reise ohne Fazit, so auch dieses Mal …


    Route:

    Die Azoren lohnen sich definitiv! Wir waren mehr als begeistert von den beiden angefahrenen Inseln. Für 2021 ist auf jeden Fall ein 14-tägiger Urlaub auf den Azoren Ende Frühjahr/Anfang Sommer geplant. Zu dieser Zeit soll es wegen der Blüte ja besonders schön dort sein.


    Madeira ist auch sehr schön – aber das kannten wir ja schon. Die 2 halben und der ganze Tag wären schön gewesen. Auch ein Grund neben den Azoren für uns, gerade diese Reise zu machen. Wie wir alle wissen, kam es nicht dazu. Nach einem halben Tag war Schluss mit Madeira und es gab eine Extra-Portion Gran Canaria …


    Funchal ist nur bedingt als Wechselhafen geeignet. Das hatte TUI ja scheinbar schon vorher erkannt und die Routen für 2020/21 anders gestaltet.

    Die Kanaren-Inseln La Gomera (neu für uns) und La Palma sind sehr schön und grün. Hier kann man auf einer Inselrundfahrt viel sehen. Lanzarote finden wir persönlich auch sehr schön, dort kann man sowohl Badeurlaub als auch Sightseeing haben. Fuerteventura (wegen Umroutung angefahren) taugt für uns eher zum Baden – aber das wussten wir schon vorher.


    Teneriffa hatten wir nur als Start- und Ende. Dort haben wir dieses Mal nichts unternommen. Gran Canaria, nun ja – lest meinen Reisebericht …

    Zum Wetter: Auf den Kanaren war es etwas dünn bzw. wir hätten mehr erwartet, auf jeden Fall für Gran Canaria, Teneriffa und auch Fuerteventura – diese Inseln sind ja auch bekannt für Badeurlaub und allgemein etwas besseres Wetter, was wir dieses Mal hatten. Der Rest passte!



    Schiff & Kabine:

    Die Junior-Suiten wurden ja beim letzten Aufenthalt aufgehübscht. Die Kabine sowie die Veranda wussten zu gefallen. Wir hatten allerdings ein kleines Problem mit der Toilette. Gleich zu Beginn der Reise am ersten Seetag gab es eine unverschuldete Überschwemmung – zum Glück mit klarem Wasser möchte ich mal sagen ;) Nach 2-maligem Reparaturversuch war das Problem dann zum Glück behoben. Ab den Azoren lief es dann aber wieder …


    Das Schiff an sich ist natürlich etwas älter. Aber man ist auf einem Schiff! Auf den Neubauten merkt man ja nicht mehr viel davon. Hier schaukelt und knarzt es halt ein wenig mehr – finden wir jetzt nicht so schlimm. Dafür fährt man ja Schiff …


    Für andere Gäste ist das aber nichts, wie sich bei Gesprächen herausstellte. Das Knarzen in den Wänden sowie der Seegang (welcher Seegang eigentlich ???) waren denen schon etwas viel. Für uns aber kein Problem …



    Essen und Co:

    Wir fanden es gut, dass mit den neuen Lafer-Menüs etwas mehr Abwechslung hineinkommt. Außerdem gab es pro Tag noch ein Gericht, was an die Region, wo wir gerade waren, angelehnt war. Das hat auch alles geschmeckt. Merkwürdig war – zumindest fanden wir das – dass die Hauptgerichte aus dem Lafer-Menü sowie das regionale Gericht viel kleiner waren als das aus dem Klassik-Menü, und zwar durch die Bank. Da hat man sich einige Male schon gedacht: Hmmm, irgendwie sieht das ein bisschen wenig aus. Aber satt ist man trotzdem geworden.


    La Spezia (erstmals besucht, früher gab es ja noch das Richards), Surf & Turf und die Sushi-Bar waren wie immer sehr gut und sind einen Besuch wert. Wir hatten das Gourmet-Paket (noch zum alten Preis) und nutzen das für alle 3 Restaurants.



    Sonstiges:

    Nicht schön fanden wir, dass die Entschuldigungen bzgl. Umroutung durch den Kapitäns und den KF-Direktors die ganze Reise über nur in Richtung der an- und abreisenden Passagiere gingen. Die Durchreisenden über beide Wochen wurden dabei komplett ignoriert. Auch das hatte ich ja ausführlich bereits beschrieben.


    Und natürlich die Preisgestaltung. Beide Wochen wurden einzeln als Super-Schnäppchen angeboten. Natürlich schön, für diejenigen, die ein solches Schnäppchen ergattern. Wir hatten halt den teuren Preis bezahlt und aufgrund der Junior-Suite, die wir ja haben wollten, nicht umgebucht. In Zukunft muss man sich aber halt sehr gut überlegen, ob man teuer eine Suite bucht oder halt auf ein Mega-Schnäppchen wartet, die Differenz war schon viel größer als normal.


    Einher mit den Schnäppchen gehen aber leider auch Einsparungen. So müssen wir z.B. sagen, dass das Angebot in der X-Lounge im Vergleich zur Silvester-Reise 2017 (auf demselben Schiff) schon signifikant verringert wurde (in Vielfalt und auch Qualität). Ist hoffentlich nicht die Regel, sondern eine Ausnahme! Auch im Buffetrestaurant war früher irgendwie mehr Lametta …


    Man muss sich fragen, wo TUI hinwill. Will man sich preislich AIDA annähern? Und das macht man mit den vielen Schnäppchen meiner Meinung nach und verringert dann halt die Leistungen. Oder besinnt man sich auf früher und versucht über Leistungsabgrenzung einen höheren Preis zu rechtfertigen, der von den Kunden auch bezahlt wird? Die Zukunft wird es zeigen. Problematisch ist hier aber, dass man bereits die Büchse der Pandora geöffnet hat. Einige Gespräche beim Abendessen zeigten das schon klar. „Wenn das teurer wird als 850 EUR, fahre ich nicht mehr mit“. Und das war kein Einzelfall (Anmerkung: 850,00 p.P. war der Schnäppchenpreis für Balkonkabine inkl. Flug).



    Diese beiden Themen haben wir auch im Fragebogen und von zu Hause aus per Mail an TUI kommuniziert. Auf die Mail gab es inzwischen auch eine entsprechende Antwort – die nicht nur aus Textbausteinen bestand. Immerhin schaut man sich das ja an …




    Alles in allem war es trotzdem eine sehr schöne Reise. Wir haben uns wohlgefühlt und haben sehr viel gesehen :):thumbup:


    Bleibt nur zu sagen: Danke für das Interesse an diesem Reisebericht. Bis zum nächsten Mal …




    Zwei Reisen sind ja bereits gebucht. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Bericht, insbesondere von unserer Expedition nach Island & Spitzbergen. Ist ja nach 2 ½ Jahren Vorfreude bald soweit …


    VG Sven

    12.12.19 – Letzter Tag auf Teneriffa & Abreise:

    Da wir eine sehr späte Abreise hatten (Fahrt zum Flughafen war ca. 14:30 Uhr) konnten wir noch ordentlich Zeit auf dem Schiff verbringen. Ein bisschen auf dem Sonnendeck liegen, die Sonne genießen, das wäre doch schön.





    Aber nein, auch am heutigen Tag war das Wetter eher bescheiden, viel Wolken, windig, ab und an sogar etwas Regen.

    Daher gingen wir nach dem Ausschlafen und Frühstücken in die X-Lounge, bei Tee & Kaffee etwas lesen, den Fragebogen ausfüllen. Dazu ein paar Häppchen. Später noch ein Mittagessen am Buffet, so bekamen wir die Zeit auch herum. In der Sonne liegen wäre aber schöner gewesen …


    Mit dem Transfer-Bus zum Flughafen (dauert auf Teneriffa ja ca. 1 Stunde), dann einchecken und aufs Boarding warten. Wie immer startet dieses später als auf der Bordkarte angekündigt. Nur dieses Mal wurde es mittendrin abgebrochen. Es kam eine entsprechende Durchsage, der Ausblick war ungewiss. Dann ging es doch weiter. Alle saßen im Flugzeug. Die Flugbegleiter und der Kapitän persönlich informierten über die Lage. Alles halb so schlimm, im Triebwerk muss Öl nachgefüllt werden. OK, man denkt sich dann ja innerlich so das eine oder andere zum Thema Sicherheit, aber die werden schon wissen, was sie tun …


    Öl wurde nachgefüllt – dauerte eine Weile. Triebwerke mussten warmlaufen – dauerte wieder eine Weile. Wir fuhren zur Startbahn. Triebwerke mussten einen Probelauf mit hoher Leistung durchführen – dauerte wieder.




    Aber das ok vom Bodenpersonal wurde schließlich gegeben. Gut, dass dauerte natürlich wieder eine Weile. Alles in allem mit etwas mehr als 2 Stunden Verspätung ging es dann los. Zum Glück gibt es in Hannover ja kein Nachtlandverbot, so dass wir auch später als 23:30 (normale Ankunftszeit) landen könnten. Während des Fluges wurde auch etwas Zeit aufgeholt, so dass wir die 2 Stunden-Marke knapp verfehlten – und damit auch keine Ansprüche auf weitere Entschädigung stellen konnten … Nicht-alkoholische Getränke gab es während des Fluges übrigens ohne Mengeneinschränkung.


    Mit dem Flughafen-Shuttle, dass wir vorab gebucht hatten, ging es dann zurück nach Braunschweig. Gegen 03:00 Uhr waren wir dann endlich im Bett …



    VG Sven

    11.12.19 – Fuerteventura – Deine Spuren im Sand …:

    Abweichend hatte uns dieser vorletzte Tag nach Fuerteventura geführt. Eigentlich war ja Gran Canaria geplant, aber das wurde ja bekanntermaßen vorgezogen – sprich hat Madeira ersetzt. Auf Fuerteventura kann man schön Strandurlaub machen – haben wir auch schon einige Male gemacht. Aber Sightseeing? Dafür gibt die Insel nicht so viel her. Wanderungen haben wir aber auch schon hier unternommen, die Halbinsel Jandia nebst der Villa Winter erkundet. Auf der Insel Los Lobos hatten wir schon einmal einen Tag verbracht. Rüber nach Lanzarote fahren – äh, da kommen wir gerade her. Blieb also nicht so viel, wir entschieden uns letztendlich für den Ausflug „Strandvergnügen oder Shopping in Corralejo“. Der startete jedoch erst am Nachmittag.


    Somit hatten wir am Vormittag noch Zeit. Zum einen für eine erneute Massage – es gab erneut die „Heiße Rolle“ für den Rücken. Zum anderen betrachteten wir das Treiben im Hafen. Schulklassen waren mit kleinen Booten unterwegs und veranstalteten allerhand Trubel.





    Das Wetter war allerdings auch nicht so das Gelbe vom Ei. So richtig nach Strandvergnügen sah das heute noch nicht aus …


    Mittagessen im Anckelmannsplatz gab es noch, bevor unser Ausflug dann startete. Mit dem Bus ging es in den Norden der Insel nach Corralejo. Hier gab es 2 Optionen, zum einen konnte man gleich an den Dünen aussteigen (Strandvergnügen). Oder halt in den Ort Corralejo fahren und dort aussteigen (Shopping). Von hier konnte man sich überlegen, ob man wieder im Ort einsteigt oder die paar Kilometer zu den Dünen wandert. Es wurden beide Abfahrtszeiten genannt, dann konnte es los gehen.


    Wir entschieden uns, im Ort auszusteigen. Je nach Wetter und Befindlichkeit wollten wir dann zu den Dünen wandern oder halt nicht. Mal sehen, wie weit wir kommen. Der Ort selbst gibt jetzt auch nicht so viel her, es ist halt ein Touristenort mit vielen Geschäften & Restaurants. Wer auf Shopping steht, kommt hier natürlich auf seine Kosten. Wir gingen jedenfalls Richtung Strand und wollten mal schauen, ob wir den Marsch zu den Dünen unternehmen wollten. Das Wetter war allerdings noch immer nicht so toll, bewölkt und windig …




    Zwischen Meer und den Hotels bzw. Appartments verlief der schmale Weg am Strand entlang. Mit Blick auf den Hafen von Corralejo und die kleine Insel Los Lobos.




    Unterwegs suchten wir ein windgeschützt liegendes Restaurant auf. Neben der nötigen Toilettenpause gabs auch eine Kleinigkeit zu essen sowie den unvermeidlichen Tinto de Verano. Vorteil der Pause war außerdem, dass das Wetter plötzlich viel besser wurde, die Sonne kam raus. Windig war es allerdings trotzdem noch. Somit fiel die Entscheidung leicht, zu den großen Sanddünen weiterzuwandern …


    Weiter vorbei an Appartments und Hotelanlagen, immer mit Blick aufs Meer.





    Auf unserem Marsch stießen wir aber auch auf die eine oder andere Bauruine. Hotelanlagen, die geplant und begonnen worden sind, die aber aufgrund der Finanzkrise nicht fertiggestellt wurden. Bis heute nicht. Von diesen gibt es in dieser Gegend um Corralejo gar nicht mal so wenige.




    Schließlich erreichten wir den Nationalpark mit den bekannten Sanddünen.





    Von hier ging es Barfuß durch die Dünen, am Strand entlang, mit den Füßen im Meer. Bei schönem Sonnenschein. Herrlich 8)








    Immer in Richtung der beiden RIU-Hotels, die man bereits vom weitem sehen konnte. Dort in der Nähe war ja auch die Bushaltestelle für die Rückreise. Wir verbrachten einen schönen Nachmittag in den Dünen und gingen dann zum Treffpunkt. Unterwegs fiel noch eine etwas abenteuerliche Stromleitung auf. Lieber mal nicht so dicht ran gehen …




    Kurzer Stopp im Supermarkt für eine Erfrischung, dann zur Bushaltestelle. Wir warteten – mit anderen Gästen des Ausflugs – ein Weilchen. Aber der Bus kam und kam nicht. Mit ca. 20 Minuten Verspätung dann doch. Der Grund war, dass der Bus auf 2 Gäste in Corralejo warten musste. Diese kamen dann nicht und schließlich fuhr man ohne die Gäste. Deppen!!!


    Moment mal, die Gäste waren natürlich wir. Nur wussten wir leider nicht, dass wir uns in Corralejo hätten abmelden mussten, um dann möglicherweise zu den Dünen zu gehen und halt nicht wieder in Corralejo einzusteigen, wo wir ausgestiegen waren. OK, da wurde die ganze Zeit im Bus geredet, wo man ein- und aussteigen kann, es wurden Zeiten genannt, wann und wo der Bus ist. Es wurde NIE gesagt, dass man Bescheid sagen muss, wenn man woanders einsteigt als man ausgestiegen ist. Ich meine, es bringt ja auch nichts, wenn man vielleicht zu den Dünen gehen will, es sich dann anders überlegt, doch wieder in Corralejo einsteigen will, aber dann dort zu spät ist … Die Kommunikation auf diesem Ausflug war verbesserungswürdig, würde ich mal sagen …


    Aber ok, nun saßen wir im Bus und fuhren zurück. Mit ein klein wenig Verspätung. Zum Glück ja auf einem TUI-Ausflug, sonst wäre das Schiff schon weg gewesen. Als letzte gingen wir jedenfalls an Bord, die andern warteten schon auf das Auslaufen, welches gleich im Anschluss stattfand.




    Anschließend packten wir die Koffer und gingen zum letzten Abendessen. Danach trafen wir uns noch mit Petra & Uwe ( uwepetra und Ewupetra ) an der AAB auf einen Abschiedstrunk – es war eine schöne Reise mit Euch :):thumbup:

    Die gemeinsamen Ausflüge haben Spaß gemacht. Vielleicht sieht man sich ja mal auf Palma de Mallorca oder einem Schiff wieder!


    Die letzte Nacht dieser Reise stand an …



    VG Sven

    10.12.19 – Kurzer Besuch in Arrecife (Teil 3):

    Kurz frisch machen und umziehen – endlich war es ja mal richtig warm. Und dann nochmal kurz in die Stadt. Eigentlich nur für einen kurzen Spaziergang und Besuch einer Tapas-Bar, mehr hatten wir nicht vor.


    Zunächst entlang der Marina.




    Alsbald hat man den Charco De San Gines erreicht.




    Auf diesem See befinden sich zahlreiche kleine Boote. Manche im Wasser, manche auf dem Trockenen, manche leck geschlagen, manche fahrtüchtig.




    An der Uferpromenade am nördlichen Ufer trifft man etliche kleine Restaurants und Bars an. Außerdem hat man einen schönen Blick über den See auf die andere Seite, wo sich u.a. die Kirche von Arrecife (Parroquia de San Gines) befindet.




    Unser Ziel war das Restaurant „Tasca La Raspa“. Hier waren wir vor ein paar Jahren schon mal gewesen und es hat gut geschmeckt. Warum also nicht nochmal hier hin? Gesagt getan …


    Vorab einen Tinto de Verano – keine Angst, es gab später noch einen.




    Dann einen kleinen Snack aus Boquerones en vinagre und Croquetas de Pollo.


    (Vielleicht hätte man das Essen fotografieren sollen, als die Teller noch voll waren :D)



    Lecker :)

    Und das bei bestem Wetter, am Meer (bzw. See). So stellt man sich Urlaub vor 8):thumbup:


    Nach diesem kleinen Mahl ging es auch schon wieder zurück zum Schiff. Aber mehr wollten wir draußen eigentlich auch nicht sehen.





    Noch ein bisschen Schwimmen gehen bzw. in der Hängematte faulenzen. Dann stand alsbald das Auslaufen aus Arrecife an. Es ging auf die kurze Überfahrt hinüber nach Fuerteventura.








    Abendessen, ein kühler Drink an der Bar. Dann konnten wir schon das Anlegen in Puerto del Rosario verfolgen. Fuerteventura war erreicht …



    VG Sven