Samstag 5.1.19 ,
Tatsächlich waren wir schon um 12 Uhr auf dem Schiff, obwohl einchecken frühestens 12 Uhr von NCL in den Unterlagen stand. Wir waren ca 11:10 Uhr am Terminal. Die Ankunftshalle war unglaublich voll, sodass wir schon ziemliches Grauen hatten, wie lange wir warten müssen. Es fuhren an dem Tag aber zwei Schiffe los und zuerst war es nicht ersichtlich, wer wohin musste. NCL hat das einchecken aber wirklich gut gelöst und wir wurden gut durch die Menge geleitet. Eigentlich später am Schalter alles wie MS. Es waren sehr viele Schalter offen und man musste wenig warten. Auch durch die Passkontrolle ging es zügig.
Deutsche hörte man überall und da fingen schon die Verständigungsprobleme an. Denn wer meinte ohne ein klein wenig englisch könnte man diese Reise locker fahren, der kam sicherlich oft an seine Grenzen und die Meckerei darüber manchmal nervend. Es sollten ca. 10% Deutsche auf dem ausgebuchten Schiff sein und ich schätze 40% Amerikaner, 40 % Südamerikaner und 10% alles andere. Wirklich international, wobei ich oft das Gefühl hatte die Deutschen sind stärker vertreten.
Unsere Kabine auf Deck 10 eine mittige Balkonkabine Steuerbord. Gut überlegt, denn die Route führte rechts herum und mittig für mich wichtig, denn ich werde ja seekrank schon ziemlich schnell. Allerdings hatte ich ja meine tollen Tabletten aus der Schweiz dabei und mit denen regelmäßig eingenommen, kann ich auch Kreuzfahrten machen
sonst sehr schnell
. Gut, dass ich einen See festen Mann habe![]()
Schon um 14:15 Uhr erfolgte die Kabinenfreigabe. Die Kabinengröße war wie bei MS. Wirklich angenehme Größe mit genügendem Stauraum, mittlerweile nach der letzten Renovierung 2018 auch Fachbildschirme, Kaffeemaschine und jeden Tag bekamen wir 2 Flaschen 1Liter Wasser. Die Einrichtung ist natürlich nicht so modern wie bei MS, etwas rustikaler, wie so das Schiff selbst. Aber dazu später mehr. Die Betten waren bequem. Der Balkon auch ähnlich groß, wie MS allerdings fand ich es sehr schade, dass die beiden Stühle nicht in der Rückenlehne verstellbar waren. Die Balkontür konnte gut in mehreren Stellungen geöffnet bleiben und selbst bei starkem Wind klappte sie nicht zu nachts oder ruckelte.
Da es keine Decken im Schrank gab, wo man sich vielleicht mal auf dem Balkon einwickeln konnte, habe ich welche geordert und erst hat unser Zimmerboy etwas gestaunt und es nicht verstanden, aber ruck zuck lagen sie im Zimmer.
Das Bad war auch ausreichend an Größe und Ablagefläche. Die Dusche hatte einen (sauberen) Vorgang, der auch lang genug war, dass das Bad nach dem duschen nicht unter Wasser stand. Es wirkte alles etwas in die Jahre gekommen und ich meine ein Spiegel muss am Rand nicht zwei schon braun sein. Aber darüber haben wir natürlich drüber hinweg geschaut. Der Fön war alt und nicht stark. Da hatte ich aber schon drüber gelesen, dass man da besser seinen eigenen mit bringen sollte. Vorbereitung ist alles, dank des Forums! Duie Beleuchtung hätte besser sein können und ich vermisse ja immer einen Vergrößerungsspiegel.
Die Reinigung war gut und alles , auch abends wie gewohnt. Das Tagesprogramm des nächsten Tage lag sogar abends in deutsch auf dem Bett! Aber kein Leckerchen ![]()
Leider hatten wir mit Deck 10 nicht die richtige Entscheidung gemacht, denn über uns war das Pooldeck und die Mitarbeiter meinten doch ab 3 oder 4 Uhr die Liegen dort nicht zu heben beim sauber machen
Wir wurden immer in den Morgenstunden deshalb wach. Ich habe mich irgendwann bei echt heftigem Lärm beschwert und sie haben echt dann jeden Tag nachgefragt, ob es besser wurde. Etwas ja, denn sie fingen später an (5 Uhr) und bemühten sich oft keinen Krach zu machen
Also deshalb auf dem Schiff nicht das Deck wählen. Schade, denn man meint, wenn man die teuerste Balkonkategorie wählt, macht man alles richtig![]()
Abschied 19 Uhr von Buenos Aires und los geht die Fahrt!
Leider haben wir immer beim auslaufen die Auslaufmusik und das hupen sehr vermisst. Das ist immer so schön emotional. Also haben wir mit unserem Sekt da so gestanden
das erste Mal. Aber die nächsten Male hat eine liebe Mitreisende immer den Auslaufsong der MS auf ihrem Handy ganz laut angemacht und alle MS Kenner haben geschmunzelt und sich gefreut.
So war eigentlich jedes Auslaufen sehr unspektakulär und es hat nur wenige Mitreisende an die Reling gelockt. Da konnten wir uns nur oft wundern, dass essen, Sportsbar und Casinom so viel wichtiger waren. Es ist uns bei der Landschaft um Kap Horn und Beagelkanal noch viel mehr aufgefallen
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Bis bald
Heike
