@uschisiggi ich nehme auch sehr gerne eine lange Fassung. Du hast immer soviel zu erzählen und ich mag Deinen Stil.
Der ausführliche Bericht: Unterwegs im Osten Kanadas und der USA - 32 Tage „Verrückt nach Meer“
-
-
Am Abend geht es nämlich ins Theater.
Da wünsche ich euch viel Spaß und einen schönen Abend
Bina -
Natürlich abonniert liebe Siegrid @uschisiggi
-
Liebe Siegrid,
ich freue mich schon auf die ausführliche Version, aber bitte ohne Stress.
Viele Grüße
Gaby -
Liebe @uschisiggi ...natürlich freu ich mich wie alle anderen auf einen ausführlichen Bericht eurer Reise

Insbesondere wie die Artania so gestaltet ist, wie das Essen /die Getränke an Bord sind und was für Programm geboten wird, würde mich sehr interessieren...wenn unser Sohn in ein paar Jahren nicht mehr mitfährt, kann man die Flotte ja mal in Betracht ziehen (für Teens wird sicher nicht so viel geboten wie auf MS).Aber bitte lass dir unbedingt die Zeit, die es braucht...wir warten gerne

LG, Astrid -
06.10.2017 Toronto / Kanada
Haben wir geschlafen? Wahrscheinlich ja, aber nicht ausgeschlafen.
Ab sechs Uhr gibt es Frühstück mit Voucher.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Eigentlich alles da, aber alles auch nur sehr durchschnittlich – von wegen Deluxe! Fotos habe ich keine gemacht.
Um 9h ist dann Treffpunkt vor dem Hotel zur Stadtrundfahrt. Im Bus 2 treffen wir auf unsere Bertraut als kanadische Reiseleiterin und Max vom Phönix Team. Die Chemie zwischen den beiden stimmt leider überhaupt nicht, was sich auch die nächsten Tage bemerkbar macht. Berti sinkt immer mehr in sich zusammen und entschuldigt sich andauernd für falsche, von Max korrigierte Aussagen.
Aber bevor es überhaupt losgeht, verteilt sie Zettel Ihres Arbeitgebers. Der wichtigste Inhalt darauf: Ein kanadischer Busfahrer sollte 3 Can $ Trinkgeld, ein Reiseleiter 5 Can $ pro Reisegast und Tag erhalten. Daneben allgemeine Infos, die uns Gästen natürlich allesamt bekannt sind,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.haben wir doch einen speziellen, auf die Route zugeschnittenen Reiseführer mit detaillierten Infos von Phönix-Reisen vorab erhalten.
Los geht’s. Bertraut informiert kurz über das anstehende Programm.
Der Bus wird auf der Stadtrundfahrt drei Fotostopps einlegen. Danach besuchen wir das Wahrzeichen Torontos, den CN Tower, in dessen Drehrestaurant wir unser inkludiertes Mittagessen gemeinsam einnehmen werden. Danach geht es zurück ins Hotel und die restliche Zeit steht für individuelle Erkundigungen zur Verfügung.TORONTO, die Hauptstadt der Provinz Ontario und mit 2,6 Mio Einwohnern größte Stadt Kanadas liegt am Nordufer des Ontariosees. Es folgen Informationen zu Land, Leuten und Wirtschaft, die man hört, aber nicht abspeichert und dann auch sofort wieder vergisst. Mir geht es jedenfalls so und ein Blick auf die Mitfahrer vermittelt den gleichen Eindruck. Was soll’s. Wer jetzt mehr erfahren möchte, dem empfehle ich das Internet und Wikipedia.
Es gibt nicht nur Skyscraper in Toronto
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.sondern auch überraschenderweise Straßen mit Einzelhausbebauung, die man hier gar nicht vermuten würde
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und schicke Flitzer fährt man auch in Kanada
Wir stoppen schließlich ganz zentral am Nathan Phillips Square
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.mit der City Hall, dem erst 1965 eröffneten neuen Rathaus der Stadt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir haben hier 25 Minuten Aufenthalt und nutzen die Zeit für den obligatorischen Besuch der „Herzhäuschen“ und natürlich für Fotos.
Gleich nebenan befindet sich die Old City Hall, das im neuromanischen Stil im Jahr 1899 eröffnete alte Rathaus, bis 1966 Sitz der Stadtregierung, damals höchstes Gebäude der Stadt und zugleich größtes Verwaltungsgebäude Nordamerikas.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nach Umzug der Stadtverwaltung in das neue Rathaus sollte das Gebäude abgerissen werden - nur der 104 m hohe Uhrturm erschien erhaltenswert - was die Bürger Torontos jedoch verhindern konnten. Gegenwärtig wird das historische Gebäude als Gerichtshof genutzt.
Bekannt und sehenswert ist dann nur wenige Minuten entfernt der St. Lawrence Market
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.bis 1899 Sitz des Rathauses der Stadt Toronto. Heute befinden sich hier viel Einzelhandelsgeschäfte und offene Marktstände sowie jede Menge Restauration.
Wir nutzen die uns zur Verfügung gestellte knappe Zeit für einen kurzen Überblickund laufen dann lieber die Hauptstraße zurück zu Torontos „Bügeleisenhaus“, dem Flatiron Building in der Wellington Street
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das nach der Gooderham-Unternehmerfamilie benannte Backsteingebäude wurde um 1800 im damals neu gegründeten Toronto als eines der ersten Hochhäuser in einer markanten Dreiecksform erbaut. Auffällig auch hier - wie in der gesamten Stadt - die außen angebrachten Feuertreppen.
Und überall in der Stadt entdeckt man diese putzigen Gesellen. Wie wir hören, haben sie sich inzwischen fast zur Plage entwickelt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Im Gegensatz zu den uns bekennten braunen Gesellen sind sie hier in Kanada meistens schwarz.
Bevor es weiter zum Wahrzeichen der Stadt, dem CN Tower, geht, stoppen wir ein letztes Mal am Brookfield Place, einem 1990 errichteten futuristischem Gebäudekomplex.
Besonders sehenswert ist hier die Allen Lambert Galleria , eine organische sechs Stockwerke überspannende Bogenkonstruktion im Inneren des Komplexes.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir sind beeindruckt.
geht gleich noch weiter
-
Und nun wartet er auf uns, der sich etwas außerhalb des Stadtkerns befindliche CN Tower. Mit seinen 553 Metern Höhe ist der Fernsehturm wirklich das Wahrzeichen der Stadt.
Einige Rekorde hat er schon zu bieten: So war er bis 2009 der weltweit höchste TV-Turm und bis 2007 sogar das höchste freistehende, nicht abgespannte Bauwerk der Erde.Bis zu 2 Millionen Besucher werden jährlich verzeichnet.
Auf verschiedenen Ebenen befinden sich Aussichtsplattformen und eben das Drehrestaurant, in dem jetzt Plätze für uns zum Lunch reserviert sind. 72 Can $ kostet dies pro Person, ist aber in unserem Reisepreis inkludiert.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Essen schmeckt sogar. Die Aussicht von hier oben ist trotz leichtem Dunst gut.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Man schaut aus 351 m Höhe auf Wasser und Hochhäuser.
Nach gut 1 ½ Stunden nehmen wir den Fahrstuhl wieder nach unten.Während Bus 1 und 3 übrigens Fensterplätze ergattert hatten (wie haben die das wohl geschafft?) sitzt Bus 3 leicht erhöht, aber eben auch entfernt vor der Fensterfront. Da ist jetzt nicht tragisch, aber verhält sich dann immer so auf unserer Minirundreise. Ach Berti!!! Belesen und mit Fakten vollgespickt, aber leider so gar kein Händchen für das Führen und Lenken einer Gruppe.
An dieser Stelle vielleicht ein erster Hinweis auf VnM oder neudeutsch Verrückt nach Meer.
In unserem ungeliebten Bus 2 sitzt ganz in unserer Nähe doch ein durchaus sehr viel jüngeres Paar, das meine Aufmerksamkeit erweckt hat. Beim gemeinsamen Lunch auf dem CN Tower sitzen die beiden jungen Leute zufällig neben uns, und ich frage neugierig, was denn gerade sie beide dazu verführt hätte, diese Reise zu buchen. Sie fallen so deutlich aus dem Raster der anderen Reiseteilnehmer.
Stocken, stottern, Ausreden, dann der schwache Hinweis auf einen Gewinn.
Und wo kann man so eine Reise gewinnen? bohre ich nach.
Die Antwort nach einigem Zögern: Na ja, nicht direkt Gewinn, aber die Zusage als Protagonist für die Serie VnM ausgewählt worden zu sein.Der erste Kontakt ist also hergestellt und im Laufe der nächsten Wochen erfahren wir so einiges über die durchaus anstrengenden Dreharbeiten für die beiden.
Die Zeit bis zum Eintreffen des Busses nutzen wir noch für einen Kurzbesuch des gegenüber dem CN Towers befindlichen John Street Roundhouse, einem 1897 erbauten und 1995 rekonstruierten Ringlokschuppen, der historische Lokomotiven und eine Brauerei beherbergt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Schade, hier hätten wir gerne mehr Zeit zur Verfügung gehabt und vielleicht ein Bier im Lokschuppen getestet.
Mit dem Bus geht es dann aber erst einmal zurück ins Hotel. Wir machen eine kurze Siesta und sind bereits eine ¾ Stunde später wieder on tour. Dieses Mal individuell zu Fuß, um die Umgebung des Hotels in der Young Street zu erkunden.
Hier entdecke ich auch gleich in einem der vielen Shops meinen zukünftigen Reisebegleiter,Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.den kanadischen Cousin von Knut.
Wir entdecken auf der Young Street auch noch ein nettes Brauerei-Restaurant und es gelingt uns, dort für um 19h einen Tisch für vier Personen zu reservieren. Da aber noch über ein Stündchen Zeit bis dahin ist, laufen wir lieber ein weiteres Mal zurück zum Hotel und beschließen, um 18.50h erneut aufzubrechen.
Leider wird es dann nur ein Abend zu zweit, aber das ist eine längere Geschichte, auf die Ihr in der Fortsetzung warten müsst.
-
Ich stelle gerade fest Siegrid @uschisiggi, das der Brookfield Place in New York dem in Toronto doch sehr
ähnelt. Genauso eine futuristische Architektur. Da werde ich Tante Goo... mal nach den Architekten befragen.
LG Kaline....viel Spaß im Theater -
Ich freue mich riesig über deine ausführlichen Reisebericht
liebe @uschisiggi und ziehe meinen Hut davor, das er auch
noch so schnell kommt.
Liebe Grüße
Nordlichter64 -
Hallo Siegrid @uschisiggi,
sehr schön, Dein ausführlicher Reisebericht. Diese Reise war meine
Traumreise, letztlich war sie für uns zu lang, aber die Sehnsucht ist
geblieben. Durch Deinen Bericht wird sie jetzt besänftigt.
Die MS Artania kenne ich von VnM, mich interessieren besonders die
Unterschiede zu MS.
Du hattest nach unserem Interesse an dem Bericht gefragt,
meine Antwort ist ein lautes und deutliches Jaa!
GrüßeJ.-Christian @bergexperte
-
Liebe Siegrid,
kaum zu Hause und schon startet dein Reisebericht... wow.
Ich bin natürlich auch für die ausführliche Version und hoffe auch auf Infos zum Schiff und dem Bordleben.
Aber lass dir ruhig Zeit dabei, nicht dass du gleich schon wieder urlaubsreif bist :joke:
LG Regina -
@uschisiggi
Ich würde mich auch sehr freuen, wenn du so weiterschreibst, wie bisher. Ich bin auf alle Fälle sehr gerne mit auf dieser Reise dabei!LG
Sandy -
Freu schon wenns weitegeht ...
-
Die MS Artania kenne ich von VnM, mich interessieren besonders die
Unterschiede zu MS.Das würde mich auch sehr interessieren und natürlich, was es mit dem jungen Pärchen genau auf sich hat.
Bilder und Bericht sind wieder mal einsame Spitze
LG Susanne
-
ich komm natürlich auch mit... diesmal sogar rechtzeitig.
*auf die Couch leg* *Laptop an Bord* *Schoki* - ich bin bereit...
Freu mich auf die Reise (aber bitte nicht stressen)
-
Ganz toll, Dein ausführlicher Reisebericht, liebe Siegried @uschisiggi - bittebitte weiter so!
LG,
Emma -
Noch 06.10.2017 Toronto, der Abend
Wie verabredet stehen wir gegen 18.45h in der Lobby des Hotels und warten, warten, warten. Nichts zu sehen von unseren Freunden. Roland versucht, das Zimmer anzurufen, was sich als etwas kompliziert herausstellt, denn man muss sich zunächst mit einem Operator verbinden lassen, der seinerseits dann wiederum den gewünschten Zimmerkontakt herstellt. Und schon der Operator ist nicht erreichbar, sprich dauerbesetzt.Eine Entscheidung muss her und die lautet, wir gehen jetzt einfach schon mal los, sonst ist die Reservierung futsch. Und dann sehen wir mal. Schließlich hatten wir gemeinsam das Restaurant entdeckt und reserviert.
10 Minuten später sind wir gerade noch pünktlich vor Ort im „3 Brewers Yonge“
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Erst jetzt entdecken wir, wie groß das Restaurant doch ist. Es zieht sich über 3 Etagen und unser reservierter Tisch befindet sich leider ganz oben. Hoffentlich werden wir hier noch gefunden?
Auf der Speisekarte finden sich typische (zu Bier passende) Gerichte – auch Steaks.
Wir entscheiden uns für die hauseigenen Burger mit Beilagen und bestellen dazu zwei große Bier.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dass dann zwei Maß Bier serviert werden, war uns irgendwie nicht klar, stehen da doch andere, eben kanadische Größen auf der Karte. Auch Pitcher, also Bierglaskannen, hätte man bestellen können.
Ich tue mich mächtig schwer mit der Größe des Glases, dass ich mit zwei Händen anpacken muss.Wir warten noch eine ganze Weile auf die Freunde – aber vergeblich.
Alles Mögliche geistert uns durch den Kopf, aber ok, sie werden schon nicht verloren gegangen sein.Unsere Rechnung beläuft sich dann übrigens auf 70 Can $ inklusive Steuern und Tip, was in etwa 50 € sind. Nicht gerade günstig, aber das war uns eigentlich im Vorfeld bekannt. Auch in Kanada sind ca. 15 – 20 % Trinkgeld üblich.
Wir schlendern anschließend gemütlich zurück Richtung Hotel. Ganz schön viel los auf der Hauptstraße. Auch Geschäfte sind noch geöffnet. Und überall Neon-Leuchtreklame, fast wie am Times Square in NYC aber nur fast natürlich.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ganz überrascht entdecken wir ein Verkehrsmittel, das wir hier gar nicht vermutet hätten
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich lese nach und stelle fest, dass die Geschichte der Straßenbahn hier in Toronto bis in das Jahr 1861 zurück reicht und heutzutage tatsächlich eines der wenigen verbliebenen klassischen Systeme darstellt. Das Streckennetz ist mit seinen beachtlichen 75 Kilometern das größte Netz Nordamerikas.
Roland ist noch nicht müde und möchte gerne eine weitere Bar besuchen. Unweit des Hotels in der Elephant Castle Bar testen wir zwei andere Biersorten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Inzwischen ist es 23h geworden, zu spät, um unsere Verschollenen im Hotel auszuspüren. Das vertagen wir auf morgen.
Und weil es thematisch dazu passt, hier dann im Dialog die Auflösung, die wir in der Tat erst am nächsten Morgen erfahren haben.
Wo seid Ihr gestern gewesen?
Nicht in der Brauerei!
Ja, das haben wir gemerkt! Ist was dazwischen gekommen?
Der Fahrstuhl! Wir haben an die zwei Stunden im Fahrstuhl zwischen zwei Etagen festgesteckt!
Oh Schreck!
Es war GsD nur noch eine weitere junge Dame mit uns im Fahrstuhl. Diese hat dann den Notfallknopf gedrückt und mit der Rezeption Kontakt aufgenommen.
Und dann?
Dann hieß es warten. Techniker wurden wohl zu Hilfe gerufen, aber das Problem ließ sich nicht lösen. Wir wurde alle paar Minuten vertröstet.
Wie schrecklich!
Ja und irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, wurde der Fahrstuhl manuell nach unten gekurbelt und wir waren befreit. Da war es fast 21h. Es standen Mitarbeiter mit einer Karaffe Wasser bereit, fragten nach unserem Wohlbefinden. Wir hatten Durst, ja, aber vor allem Hunger. „Großzügigerweise“ durften wir dann im Hotelrestaurant zu Abend essen, wurden aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur je ein Gericht und ein Getränk zu Lasten des Hotels beglichen würden.
Und, hat es dann wenigstens geschmeckt?
Ja, wir haben ein Filetsteak und ein großes Bier gewählt.Ende gut, alles gut. Kein negatives Nachspiel. Obwohl ich es knickrig empfinde, dass die beiden nicht ohne wenn und aber auf Hotelkosten speisen durften.
Fortsetzung folgt
-
Oh weh, damit rechnet man ja nun doch nicht....
Zum Glück ist alles gut ausgegangen.
Bina -
07.10.2017 Toronto / Kanada – Tagesausflug zu den Niagarafällen
Dass unser Hotel schon einige Jahre auf dem Buckel hat, merkt man u.a. an den Fahrstühlen, die nicht in genügender Anzahl zur Verfügung stehen bzw. häufig „out of order“ sind. Es kommt jedoch zu längeren Wartezeiten davor und es ist eben nicht jedermanns Sache, 20 und mehr Etagen zu Fuß zu gehen. Ein leichtes Chaos ist vorprogrammiert und viele Gäste überlegen heute schon laut, wie es wohl morgen früh, dann noch mit Gepäck, klappen soll.Da immer noch Gäste auch aus unserem Bus fehlen, vertreiben wir uns die Zeit mit „Leute gucken“. Plötzlich viel Tohuwabohu am Hoteleingang: Polizei, Krankenwagen. Dann wird auch noch eine männliche Person - auf einer Krankentrage gefesselt - aus dem Hotel transportiert, begleitet von Krankenpflegern und Polizisten. Gäste berichten, der Delinquent wäre aus dem 19. Stockwerk abtransportiert worden. Es wäre jetzt spannend, zu erfahren was passiert ist. Das erfahren wir aber leider nicht, da macht sich jeder Gast so seine eigenen Gedanken.
Schlussendlich - oh Wunder - starten die drei Busse dann doch noch relativ pünktlich um 9h. Unsere Berti berichtet, wir könnten uns auf einen schönen Tag freuen, der Wetterbericht hat sogar Sonne nach Auflösung der Wolkendecke angekündigt. Leider ist die Stimmung „vorn bei der Reiseleitung“ etwas angespannt. Unsere Berti hat sich heute Morgen nämlich verspätet (und hat dafür eine fadenscheinige Erklärung parat), was unseren Phönix-Reisebegleiter aufregt.
Zwei Autostunden trennen uns von den Fällen. So eine luftige Hausverbindung sieht man selten oder?
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir nutzen eine Art Schnellstraße oder Autobahn, fotografieren aus den durchaus sauberen Fenstern kann man aufgrund der Geschwindigkeit aber leider nicht.
Nach Ankunft erfahren wir den Programmablauf:
Wir werden zunächst mit dem Katamaran an die amerikanischen Fälle fahren und dann mit dem Bus weiter zum Hilton-Hotel, wo uns ein gemeinsames Mittagessen erwartet. Danach steht uns etwas Freizeit zur Verfügung für Fotos an den Wasserfällen. Anschließend Rückfahrt durch die Obst- und Weinregion Ontarios über das nette Örtchen Niagara-on-the-Lake nach Toronto.Unser Bus hält in Niagara Falls ganz in der Nähe der Bootshaltestelle „Hornblower Niagara Cruises“, das ist die kanadische Gesellschaft, die mit zwei großen Katamaranen, der Niagara Wonder und der Niagara Thunder die Bootstouren durchführt.
Von der amerikanischen Seite startet übrigens „Maid of the Mist“.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und hier die Brücke mit der Grenze in der Mitte.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Berti spurtet schon mal los, um die vorbestellten Gruppentickets abzuholen. Ein Einzelticket kostet 26 Can$ und beinhaltet eine zwanzigminütige Fahrt entlang der Niagarafälle aus nächster Nähe.
Etwas übertrieben wirbt der Bootstourenanbieter:
Diese legendäre Bootstour zu den Niagarafällen ist Kanadas beliebtestes Touristenerlebnis. In über 150 Jahren haben sich Millionen von Besuchern aus aller Welt hier begeistern lassen. Fassen Sie sich ein Herz und halten Sie die Augen offen - Sie erwartet das Abenteuer Ihres Lebens. Sie erleben die weltberühmte Bootstour mit maximaler Gischt im Great Gorge des Niagara, wobei Sie die American Falls und die Bridal Veil Falls aus der Nähe erleben und dann für den ultimativen Thrill in die ungeheure Macht, das donnernde Tosen und die erstaunliche Gischt der mächtigen kanadischen HorseHorseshoeshoe Falls einfahren!Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Es ist gar nicht so einfach, Berti dann im Gewusel wiederzufinden und noch schwieriger für sie, ihren 40 Schäfchen die Tickets auszuhändigen, denn nicht nur wir wollen eine Bootstour machen, sondern einige andere Touristen auch. Und mit einige meine ich einige Hundert wenn nicht Tausend. Jeder der beiden Katamarane transportiert 700 (!!) Passagiere, entsprechender Andrang herrscht hier schon am Kartenschalter.
Irgendwie klappt es dann doch, dass wir den Weg zum Boot gemeinsam finden. Gut ausgeschildert ist er zumindest. Zunächst geht es per Fahrstuhl vom Straßenniveau ca. 50m nach unten. Automatisch gelangt man dann an die Ausgabestelle der roten Hornblower Regencapes. Jetzt heißt es für alle, die one size Capes überzustreifen und damit so gut es geht alles Empfindliche, was nicht nass werden soll, abzudecken. Die Capes sind übrigens reißfester als gedacht.
Und dann erklimmen wir den Katamaran, der über zwei Decks und viel freie Fläche verfügt. Schnell füllt er sich, gefühlt bis auf den letzten freien Plätz und ist wird schwer, den Partner im Auge zu behalten, denn man ist umzingelt von hunderten von „Rotkäppchen“.
Roland und ich haben uns spontan für das Oberdeck entschieden - wenn schon, denn schon – und hoffen auf ein paar schöne Aufnahmen. Leider wollen das alle anderen Gäste auch, und so wird es schon etwas schwierig, eine einigermaßen gute Stehposition zu ergattern. -
Kurz einige Fakten zu den Fällen. Es gibt wie gesagt eigentlich einen Komplex aus drei Wasserfällen:
den wenig spektakulären amerikanischen Part,
den schmalen Brautschleier
und den kanadischen tosenden Horseshoe Wasserfall.Vier der fünf großen Seen, nämlich der Erie, Huron, Michigan und Oberer See, speisen den Zufluss der Fälle. Das Wasser fließt anschließend den Niagara River hinunter zum Ontariosee und weiter in den Sankt-Lorenz-Strom, bis es schließlich im Atlantik mündet.
Von ursprünglich 21 Milliarden Liter Wasser pro Stunde, die über die Niagarafälle flossen, sind heute durch Abzweigung zur Energiegewinnung nur noch 50 % übrig.
Die Wassertiefe unterhalb der Niagarafälle beträgt etwa 52 Meter – das entspricht der Höhe der Steilwände der Niagara-Schlucht.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und so schnell die Fahrt beginnt, so schnell endet sie auch schon wieder.
Es gibt zwar einige Durchsagen an Bord, aber man versteht sie nicht durch das Getöse des Wassers aber auch durch das Sprachenwirrwarr um einen selbst herum.
Einige nette Aufnahmen sind uns dann doch gelungen und unsere Kameras haben alles unbeschadet überstanden.
Leicht durchnässt verlassen wir wieder den Katamaran und sehen schon die neuen erwartungsfrohen Rotkäppchen in der Warteschlange. Nach Entsorgung die Regencapes geht es zurück zur Haltestelle des Busses,Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.der uns anschließend zum Hilton Hotel bringt. Im 33 Stock erwarten uns nicht nur ein Lunchbüfett, sondern auch ein wirklich grandioser Ausblick. Und ratet mal, welcher Bus wieder die bevorzugten Plätze ergattert hat? Jedenfalls nicht Nummer 2.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich habe noch gar nichts zum Wetter geschrieben. Nach Nebel am frühen Morgen in Toronto hat es sich der Wettergott wirklich überlegt und die Sonne scheinen lassen. Dazu hat die Temperatur die 20 Grad Marke deutlich überstiegen. Tshirt-Wetter. Wir beide sind viel zu warm angezogen.
Das Bufett ist wenig ansprechend und zum Zeitpunkt unseres Erscheinens auch schon arg ausgedünnt. Die besten Speisen haben längst andere (Bus)gäste vertilgt. Aber hungrig sind wir eigentlich auch gar nicht. Ich nutze die Zeit lieber für Fotos
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und das free wifi, trinke etwas und genehmige mir einen Käsekuchen vom Dessertangebot.
Es gibt rund um die Niagarafälle ein riesiges Touristenangebot mit Hotelanlagen, Casinos, Nachttouren zu den dann kitschig geleuchteten Fällen und vieles mehr. Zudem kann man auch einen Spaziergang hinter den (amerikanischen?) Fällen machen, aber dazu reicht natürlich unsere Zeit nicht aus. Es kann nur eine Stippvisite sein.
Wir haben jetzt schon einige Wasserfälle weltweit gesehen, begehen aber nicht den Fehler, diese untereinander zu vergleichen. Jeder für sich hat sicherlich seine Berechtigung, wobei wir persönlich mehr Natur rundherum, wir zum Beispiel an den Victoria Falls in Simbabwe, bevorzugen, aber die Amerikaner und Kanadier vermarkten ihre Naturwunder eben anders.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nach dem Lunch mit phänomenaler Aussicht müssen wir langsam an die Rückfahrt denken. Aber Berti hat doch jetzt tatsächlich noch eine Stunde individuelle Freizeit für uns eingeplant. Der Bus bringt uns zu einem Parkplatz am Rand der kanadischen Fälle, so dass wir die Möglichkeit haben, den gut ausgebauten Weg entlang zu spazieren und weitere Fotos zu machen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
