Reisebericht einer etwas anderen Transreise: Mit dem Rad von Hamburg nach Rügen im Mai 2016

  • Moin Conny @Cobupu
    Alles bestens :thumbup: schöne Fotos, netter Schreibstil und genügend Infos!
    Wie ich immer wieder denke - unsere Heimat ist auch sehr schön und das alles quasi vor der Haustür. Vielen Dank, dass Du uns Norddeutschland zeigst.

    LG Waltraut

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Hallo liebe Conny,
    ein ganz toller Bericht, weiter so.
    Wir haben auch seit ca. 2 Jahren Pedelecs und sind seitdem ganz fleißige Fahrradfahrer. Es macht einfach so viel Spaß mit den Rädern. So eine mehrtägige Tour haben wir noch nicht gemacht, würde ich aber gern mal machen. Hab nur ein Problem mit dem wenigen Gepäck, was man mitnehmen kann.

    LG Viola

    Großbritannien ab Bremerhaven II

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         ... mit der Vasco da Gama (TransOcean) durch die Norwegischen Fjorde

    Juli 2004. Aida Blue. Nordkap
    September 2008. Aida Bella. Kanaren
    September 2013. Mein Schiff 2. Adria mit Kroatien
    September 2013. Mein Schiff 2. Mittelmeer
    März 2016. Mein Schiff 1. Asien mit Vietnam
    März/April 2016. Mein Schiff 1. Singapur trifft Dubai
    Juni 2017 Mein Schiff 6 Ostsee Baltikum mit Danzig

  • @Cobupu

    Alles gut so, wie du schreibst, weiter so. :thumbup:
    LG Kaline

  • Tag 4: Mittwoch, 25.05.2016, 18 – 20 °, bedeckt später heiter, geplante Strecke: 84 km

    Auch der heutige Tag startete mit einem guten Frühstück. Danach wurde wieder das Gepäck an den Rädern festgezurrt und wir fuhren los. Heute Morgen fuhr es sich aber ganz anders als an den letzten Tagen. Die Wiesen und Felder waren einem größeren Waldgebiet gewichen und das stetige Auf und Ab der eiszeitlichen Endmoränenlandschaft war schon manchmal nicht ganz so gemütlich. Wir haben uns damit getröstet, dass es überall auch wieder bergab geht, wo wir vorher hoch mussten. ;) Gut, dass wir noch frische Beine hatten. Am späten Nachmittag wäre dieser Streckenabschnitt nicht mehr so lustig gewesen…

    Kurz hinter Klein Görnow trafen wir auf dieses 4000 Jahre alte Hügelgrab.

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    Nach Groß Görnow wurde es nochmal richtig wellig und wir erreichten die Ausläufer des Warnow-Durchbruchtals. Hier gab es einen Aussichtsturm, von dem man bei besserem Wetter bestimmt einen noch gigantischeren Blick auf die hügelige Umgebung gehabt hätte. Aber auch so war es schon sehr eindrucksvoll. Leider können die Bilder das so nicht wiedergeben.

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    Weiter ging es über Groß Raden, Klein Raden und Eickhof in die grobe Richtung von Bützow.

    Übrigens hat die Bahn uns auch hier mal wieder aufgehalten. ;)

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    Hinter Eickhof zeigte der Richtungspfeil dann auf einen immer kleiner werdenden Weg. Die Karte markierte hier auch einen nicht asphaltierten Weg. Nach einiger Zeit war es nur noch ein Sandpfad. ;( Als sich dieser auch noch im nirgendwo teilte und hier kein Schild stand, sind wir doch ins Grübeln gekommen, ob wir hier wohl noch richtig sind. :thumbdown: Aber bevor wir uns wieder durch den Sand mit Sack und Pack zurück gequält haben, haben wir noch Tante Gurgel um Rat gefragt. Und Gott sei Dank hatten wir Internetempfang und sie zeigte uns an, dass wir auf dem richtigen Weg waren.

    Ein paar Meter weiter trafen wir dann auf diesen Herrn mit seinen Damen. Uns trennte nur ein ganz dünnes Drähtchen und so wirklich gesprächig sah er nicht aus. Wir sind mal lieber schnell weitergeradelt. :saint: Zumindest so schnell wie es auf dem sandigen Boden ging.

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    Neben den stattlichen Kuhherden hatte Laase noch diese schöne alte Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert zu bieten.

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    Langsam aber sicher näherten wir uns der Stadt Bützow.
    Unterwegs hielten wir noch zu einem kurzen Fotostop beim Kloster Rühn.

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    Nach einem kleinen Mittagssnack in Bützow fuhren wir frisch gestärkt noch an der Stiftskirche St. Elisabeth und am Rathaus vorbei.

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    Von Bützow aus sollte es weiter nach Güstrow gehen. Der Hauptteil des Weges ging entlang des idyllischen Güstrow-Bützow-Kanals.
    Der Bützow-Güstrow-Kanal war im 19. Jahrhundert als Teil einer Wasserverbindung zwischen Berlin und Rostock gebaut worden. Die komplette Verbindung ist aber nie fertig gestellt worden.

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    Kurz vor Güstrow führt noch diese schöne Zugbrücke über den Kanal.

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    Heute war keine ganz so lange Etappe und wir lagen auch gut in der Zeit. Daher haben wir in Güstrow noch einen kleinen Schlenker durch die Innenstadt gemacht und uns ein Eis gegönnt. Frisch gestärkt ging es dann an ein paar Sehenswürdigkeiten vorbei zum Schloss.


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    Am Ende von bzw. hinter Güstrow war der Weg leider gar nicht mehr schön zu befahren. Es ging entlang mehrerer viel befahrener Hauptstraßen durch Gewerbegebiete. :wacko: Nach der Hälfte der Strecke hörte der Radweg auch noch auf und wir mussten uns durch Feierabendverkehr noch gute 3 km auf der Hauptstraße zwischen den LKWs, Bussen und Autos durchkämpfen. :thumbdown::thumbdown:
    Ich war sehr froh, als wir nach Glasewitz endlich die Straße verlassen konnten, aber viel weniger war hier auch nicht los, da dies die Straße zu einem Schotterwerk oder so war und es scheinbar heute dort besondere Angebote für die LKWs gab. Hinter Spoitgendorf verließen wir dann den Weg und radelten weiter zu unserem Hotel, das ca. 7 km entfernt in Kuhs lag. Nach einem guten Abendessen und ein paar kalten Getränken lagen wir zeitig in den Betten.

    Tatsächlich gefahren:

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    LG Conny

  • Hallo @Cobupu

    Das ist ja mal ein außergewöhnlicher Reisebericht :thumbsup:
    Gefällt mir sehr gut und sehr gut geschrieben,ab und zu
    mal ein paar Fotos dazwischen echt klasse.
    Macht Spass dir zu folgen :thumbup:

    Liebe Grüße Nordlichter64

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann (unbekannter Autor)


    Vom 22.01.27 - 27.02.27 mit der Mein Schiff Flow von Hamburg in die Karibik und zurück<3

    *MeinSchiff*

  • @Cobupu
    Ich kann mich nur anschließen,toller Bericht, nette Art zu schreiben und uns mitradeln zu lassen finde ich auch klasse :thumbsup:
    Wann muss auch nicht immer um die "Halbe Welt" reisen um schöne Dinge zu machen und zu sehen.
    LG
    Bina

    ...ihr legt ja ganz schön viele Km zurück :!:

  • Tag 5: Donnerstag, 26.05.2016, 18 – 20 °, bedeckt später heiter, geplante Strecke: 87 km


    Auch heute haben wir wieder gut in unserem Landhotel geschlafen und gefrühstückt. Nur der Blick nach draußen verhieß nicht ganz viel Gutes. Neben dicken dunklen Wolken konnten wir auch einige Hügel in der Richtung unseres weiteren Weges ausmachen. Toll, und das schon vor dem Frühstück! Unser Radwegbuch sagte uns, dass wir schon direkt zu Beginn des Tages den höchsten Punkt der Strecke erreichen sollten. =O


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    Aber los ging es erstmal wieder die 7 km zurück nach Spoitgendorf um dort wieder auf „unseren“ Hamburg-Rügen-Weg zu treffen. Komisch, irgendwie kam uns der Weg deutlich kürzer und weniger wellig vor als am Nachmittag zuvor.

    Über Plaaz ging ins den hinauf in die Mecklenburgische Schweiz. Ein Stück hinter dem Ort passierten wir noch das schöne Gestüt Kempke-Hof. Von da aus ging es noch weiter hinauf bis zum höchsten Punkt der Strecke.

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    Trotz der vielen Anstiege ließ es sich heute sehr gut fahren, da wir fast überall entweder gute Spurplattenwege oder Straßen hatten.

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    Über einige kleinere Dörfer und zahlreiche Wellen erreichten wir Teterow. Das schönste war, wie wir es erreichten! Es ging einige Kilometer bergab auf einer kaum befahrenen und sehr neu asphaltierten Straße. Das war eine Wohltat!

    Wir machten einen kleinen Schlenker in die Stadt um uns das restaurierte Mühlenviertel zu begucken. Hier kann man den Mühlenteich, eine alte Stadtmühle und ein Feuerwehrspritzenhaus sehen.

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    Da es erst 11.30 Uhr war und wir noch keinen großen Hunger verspürten, sind wir weiter gefahren. Laut des Radwegbuches sollte es in den nächsten Ortschaften Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten geben. Ansonsten wären es bis zum nächsten größeren Ort (Malchin) noch gut 20 km.

    Aus Teterow heraus ging es auf einer Bundesstraße (zum Schluß wieder ohne Radweg) knackig bergauf. Gut, dass ich vorher auf die Karte geschaut hatte. Es war nämlich (mal wieder) kein Pfeil an der Abzweigung angebracht. :thumbdown:

    Danach ging es wieder sehr schön über Wiesen und Feldern bis Bristow am Malchiner See.
    Auch hier gab es Gutshofanlage und eine alte Kirche. Alles in sehr unterschiedlichen Stadien der Erhaltung.

    Das Gutshaus – nach einem Brand 1919 wieder neu errichtet

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    Der Speicher (1868)

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    Der Geflügelturm (1891)

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    Die Pferdeschwemme und ein weiteres Stallgebäude

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    Die Kirche (1597)

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    Weiter ging es nun entlang des Malchiner Sees Richtung Malchin. Bis Malchin haben wir leider keine der angekündigten Einkehrmöglichkeiten oder Geschäfte gefunden. Daher waren wir froh endlich in diesem größeren Ort angekommen zu sein. Aber auch hier war es gar nicht so einfach einen Imbiss, Bäcker oder ein Restaurant zu finden. ;(

    Seht ihr, nicht nur auf einer Kreuzfahrt sind die Hauptgedanken aufs Essen ausgerichtet. Auch wir mussten uns Gedanken machen, wo und wann wir gerade mittags etwas essen sollten. Bei uns war nur das Angebot eher zu übersichtlich bis gar nicht vorhanden…

    Bei unserer Nahrungssuche sind wir auch noch auf diese 2 Stadttore gestoßen.

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    Nach der dann endlich erfolgten Stärkung ging unser Weg landschaftlich schön in mehr oder weniger sanften Wellen entlang des Kummerower Sees.

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    Zwischendurch kamen wir noch durch Sommersdorf mit seinem schön renovierten Gutshaus. Das Hauptgebäude ist Sitz der Verwaltung und in die Nebengebäuden ist die freiwillige Feuerwehr eingezogen.

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    Über Meesiger und Schönfeld ging es dann weiter nach Demmin.

    Da dieses viele Auf und Ab uns und auch unseren Akkus ganz schön zu schaffen gemacht hatte, sind wir erst zum Hotel gefahen und haben uns ein wenig ausgeruht.

    Daher: tatsächlich gefahren:

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    Gegen Abend sind wir dann noch wieder am Hafen vorbei...

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    ... über die Zugbrücke...

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    ... nach Demmin hinein gefahren.

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    Was soll ich euch sagen, auch hier gestaltete sich die Nahrungssuche nicht ganz so einfach. Aber am Ende haben wir doch noch ein nettes griechisches Restaurant gefunden und sind später pappsatt und müde ins Bett gefallen. :sleeping:

    LG Conny

  • @Cobupu Toller, mal etwas anderer, Bericht.
    Ich habe letztes Jahr eine Tour um ca. halb Schleswig-Holstein gemacht, allerdings mit einem komplett muskelbetriebenem Bike und ich hatte meine Behausung und Verpflegung immer dabei,
    insgesamt ca. 30-35 kg. Das sah dann so aus:

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    Die Tour führte mich von der Nordsee quer rüber zur Ostsee, an der Ostseeküste entlang bis Lübeck. Dann am Elbe-Lübeck-Kanal bis Lauenburg, südlich der Elbe zur Fähre Hoopte-Zollenspieker. Auf der Nordseite weiter über Hamburg und Brunsbüttel, die Westküste hoch zurück nach Husum.

    Das Gesamtresultat nach zehn Tagen:

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    Nun will ich deinen Bericht auch nicht länger stören :saint:
    LG Michi

    Vergangene Kreuzfahrten von dem Paddelmichi

    "Norwegian Epic" 7 Tage westliches Mittelmeer 2013
    "Celebrity Eclipse" 14 Tage südliche Karibik 2015

    "MS 4" 14 Tage Mittelamerika 2017

    "MS 1" (alt) 14 Tage Asien 2018

    Ausflugstipps:
    SINGAPUR Teil 1

    SINGAPUR Teil 2

    KOH SAMUI - MIT DEM SCHNELLBOOT IN DEN ANGTHONG MARINE PARK

    "MS 1" (neu) 7 Tage Kanaren mit Lanzarote 2018

    "AIDAblu" 14 Tage Mauritius, La Rèunion, Seychellen & Madagaskar 2019

    Bericht dazu:

    Foto-Reisebericht

    "MS 2" 7 Tage Blaue Reise - Panoramafahrt schwedische & finnische Schären 2020

    "MS 6" 7 Tage Blaue Reise - Griechische Inseln 2020

    "MS 1" 5 Tage Kurzreise mit ohne Oslo in BRHV 2022

    "MS 5" 7 Tage Griechenland mit Piräus 2022

    "MS 1" 20 Tage Transtlantik 2023

    "MS 2" 14 Tage Karibische Inseln 2025

    "MS Relax" 10 Tage westliches Mittelmeer 2025

    "MS 2" 20 Tage Transatlantik 2026

    Karibische Inselwelten ab/bis La Romana 17.02.-03.03.27

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    Transatlantik La Romana >>> Palma de Mallorca 07.04.-28.04.28

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    Einmal editiert, zuletzt von paddelmichi (4. Juni 2016 um 00:03)

  • Tag 6: Freitag, 27.05.2016, 18 – 20 °, heiter bis bedeckt, geplante Strecke: 87 km


    Heute Morgen war das Frühstück nicht ganz so lecker wie in den letzten Tagen, aber satt sind wir natürlich trotzdem geworden. Wie gewohnt wurde das Gepäck wieder an die Räder geschnallt und gegen halb zehn ging es weiter.

    Von Demmin aus rollten wir wieder über leichte Wellen bis Brudersdorf. Unterwegs war der Radweg besser asphaltiert als die Straße. :D Hinter Brudersdorf sollten einige Kilometer ganz schlechte Spurplatten folgen. Hier sind wir dann der vorgeschlagenen Alternative über Dargun gefolgt.

    Bei Groß Methling sind wir dann wieder auf unseren eigentlichen Weg zurückgekommen. Diese Kirche aus dem 19. Jahrhundert steht auch in Groß Methling.

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    Über Klein Methling ging es dann bis zur Trebel. Die Trebel ist hier die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern und kann über diese schöne restaurierte Zugbrücke überquert werden.

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    Hinter der Brücke liegt das pittoreske Dörfchen Nehringen. In Nehrigen steht auch wieder ein altes Gutshaus.

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    Auch sollte die in den 1970-ern toll restaurierte Kirche Beachtung finden. Besonders innen ist die Kirche sehr liebevoll wieder hergerichtet. Man kann sich durch Drahtnetze in den Türen das Innere anschauen.(aber leider nicht fotografieren)

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    Nachdem wir die letzten Tage Osten als Hauptrichtung hatten, schwenkte der Weg heute um Richtung Norden. Landschaftlich war heute nicht viel Neues auszumachen.

    Bevor wir Triebsees erreichten, führte der Weg durch einen Erlebniswald. Hier sind diverse Holzkunstobjekte ausgestellt.


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    Da Triebsees für die nächsten Kilometer der einzige größere Ort war, sind wir gegen Mittag vom Weg abgebogen und haben uns auf Nahrungssuche begeben. Entlang der Hauptstraße durch den Ort war das mal wieder nicht so einfach bzw. wurden wir nicht fündig. Selbst Tante Goo.. konnte uns heute nicht wirklich helfen. Gut, dass wir dann doch noch einen Lidl mit angeschlossener Bäckerei fanden. 8o

    Auf dem Weg zurück ging es mal wieder durch ein Stadttor.

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    Ohne wirklich viel neue Eindrücke führte unser Weg dann weiter Richtung Franzburg und Richtenberg.

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    Hinter Richtenberg ging der Weg dann relativ direkt auf einer schön asphaltierten Strecke Richtung Stralsund. Ich denke, dass die Strecke ein ehemaliger Bahndamm ist, da wir in kleineren Orten immer mal wieder an einer Bahnhofsstraße vorbei gekommen sind und auch der Baumbestand deutete darauf hin. Leider war die Strecke aber seitlich sehr zugewachsen und man konnte wenig sehen. X/

    In Stralsund hatte ich ein Zimmer in einer Pension in der Nähe des Hafens reserviert. Heute war unterwegs nicht so viel zu sehen und es war auch wieder schön flach. (Den Münsterländer freute es!)
    So waren wir schon gegen halb 5 bei unserer Pension angekommen. Leider war erst ab 17.00 Uhr jemand zum Einchecken vor Ort. Die Gunst der Stunde haben wir genutzt um am schönen Hafen noch ein Fischbrötchen zu essen. Schließlich war das Meer ja erreicht! :thumbup:

    Nach Bezug des Zimmers sind wir noch etwas am Hafen entlang geschlendert und haben uns u.a. schon mal orientiert, wo wir morgen her müssen. :D

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    Das Abendessen haben wir dann in einer sehr schönen Pizzeria in Hafennähe zu uns genommen. Danach war das Wetter aber noch so schön, dass wir einen Bummel durch die Altstadt unternommen haben.

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    tatsächlich gefahren: 94 km

    LG Conny

  • Oh wie schön @Cobupu, mal was ganz anderes hier - eine Fahrradtour, sehr interessant. Da freu ich mich und melde mich schon mal als "Mitfahrer" an.

    Da seid ihr durch ziemlich einsame Gegenden gefahren. Eure Fotos sind echt toll, wahnsinnig was ihr alles bildlich eingefangen habt.

    Bin schon gespannt wie's weitergeht, auf Rügen (eine meiner Lieblingsinsel) seid ihr ja nun fast angekommen.

    LG waesserchen

    bisher 381 Nächte auf Mein Schiff - 492 Nächte auf Aida - 10 Nächte mit Cunard - 50 Nächte mit Hurtigruten unterwegs

  • Was für eine tolle "Kreuzfahrt" - ich bin total begeistert! Wunderbare Fotos von einer traumschönen Strecke!!

    LG,
    Emma, die ganz gespannt ist auf die Fortsetzung(en)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo @Cobupu

    einen RB dieser Art hatten wir hier auch noch nicht. Sehr schön! :thumbup:
    Wir haben uns letztes Jahe auch E-Bikes gekauft, allerdings Mountainbikes. Jede freie Minute verbringen wir nun auf dem Rad und wir haben hier im Ruhrpott dadurch schon viele schöne, neue Touren kennengelernt. Eine Radtour über mehrere Tage würde mich auch mal reizen aber wohin mit den Klamotten? In meinen MS-Rucki passt nicht sooo viel rein und an einem MTB kann man keine Taschen befestigen.

    Ich freue mich schon auf Deine Fortsetzung.

    Liebe Grüße
    Nic, die ihr E-Bike auch auf keinen Fall mehr missen möchte

  • Auch der nächste Tag hat mir wieder Spaß gemacht und sehr gut gefallen. Dazu noch etwas Sonne und blauen Himmel, Radlerherz was willst du mehr :thumbup:
    Vielen Dank
    Bina

  • Eine Radtour über mehrere Tage würde mich auch mal reizen aber wohin mit den Klamotten?


    Soweit ich weiß, gibt es da Möglichkeiten des organisierten Gepäcktransports von Ort zu Ort. Haben die Eltern einer Freundin auch schon so gemacht, und ein Arbeitskollge sogar auf Kuba. Musst mal recherchieren, weisst ja Goo... weiss alles :D
    LG Michi

    Vergangene Kreuzfahrten von dem Paddelmichi

    "Norwegian Epic" 7 Tage westliches Mittelmeer 2013
    "Celebrity Eclipse" 14 Tage südliche Karibik 2015

    "MS 4" 14 Tage Mittelamerika 2017

    "MS 1" (alt) 14 Tage Asien 2018

    Ausflugstipps:
    SINGAPUR Teil 1

    SINGAPUR Teil 2

    KOH SAMUI - MIT DEM SCHNELLBOOT IN DEN ANGTHONG MARINE PARK

    "MS 1" (neu) 7 Tage Kanaren mit Lanzarote 2018

    "AIDAblu" 14 Tage Mauritius, La Rèunion, Seychellen & Madagaskar 2019

    Bericht dazu:

    Foto-Reisebericht

    "MS 2" 7 Tage Blaue Reise - Panoramafahrt schwedische & finnische Schären 2020

    "MS 6" 7 Tage Blaue Reise - Griechische Inseln 2020

    "MS 1" 5 Tage Kurzreise mit ohne Oslo in BRHV 2022

    "MS 5" 7 Tage Griechenland mit Piräus 2022

    "MS 1" 20 Tage Transtlantik 2023

    "MS 2" 14 Tage Karibische Inseln 2025

    "MS Relax" 10 Tage westliches Mittelmeer 2025

    "MS 2" 20 Tage Transatlantik 2026

    Karibische Inselwelten ab/bis La Romana 17.02.-03.03.27

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    Transatlantik La Romana >>> Palma de Mallorca 07.04.-28.04.28

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  • Ich fahre auch ab sofort mit.
    Ein schöner Reisebericht.
    Vielen Dank
    Sabine

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    Leider vorbei:
    2013 Karibik MS 2
    2014 Silvester Kanaren mit Madeira und Marokko MS 3
    2015 Generalprobenfahrt MS 4
    2015 Dubai trifft Singapur + Asien mit Vietnam MS 1
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  • Tag 7: Samstag, 28.05.2016, 16 - 18°, sonnig später bedeckt, geplante Strecke: 60 km


    Nun sind wir ja schon eine Woche unterwegs. Da müssen wir mal etwas frischen Wind in die ganze Angelegenheit bringen… :joke:

    Erstmal ändern wir das Motto des Tages: Aus „Der Weg ist das Ziel“ wird heute „Das Ziel ist das Ziel!“
    Dann fahren wir heute nicht weiter auf dem Hamburg-Rügen-Radweg sondern fahren auf „normalen“ Radwegen quer über die Insel nach Binz. Die Sightseeing-Route war uns heute zu lang, da wir heute Nachmittag noch etwas vorhatten!

    Am Sonntag werden wir dann über den Hamburg-Rügen-Weg wieder zurück nach Stralsund fahren.

    Im Vorfeld hatte ich für Rügen eine eigene Radwegekarte besorgt und uns einen deutlich kürzeren Weg quasi quer über die Insel unter Benutzung diverser Radwege ausgeguckt. So war der Plan… :)


    Der Morgen startete mit einen einfachen, aber leckeren Frühstück in unserer Pension in der Altstadt. Um noch genug Zeit für unser Nachmittagsprogramm zu haben, wollte ich gerne um 8 Uhr schon auf den Rädern gesessen haben. Schade, aber es gab erst ab 8 Uhr Frühstück… :/

    Aber zwanzig vor neun war dann alles wieder auf unseren Rädern verstaut und wir radelten los.
    Es ging über den alten Rügendamm (wir waren vor dem Umschwenken der Brücke schon durch) Richtung Insel.

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    Zwischendurch konnten wir noch Stralsunds tolles Panorama von der Brücke aus genießen.

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    Wegen des verspäteten Aufbruchs war nun der Radweg quasi parallel zur Hauptstraße von Altefähr nach Rambin unser Favorit. Damit wollten wir etwas Zeit wieder gut machen. Rambin war von Altefähr aus ausgeschildert und der Weg ging auch wie auf der Karte dargestellt schön geradeaus. Erstmal zumindest….Der Weg mutierte zurück zum Feldweg und das Ortsschild von Barnkevitz tauchte vor uns auf. Na klasse, die Schilder waren nicht vernünftig angebracht gewesen und wir sind einen großen Bogen zurück zur Ostsee gefahren und standen nun doch auf dem ca. 10 km längeren Ostseeradweg entlang der Küste. :cursing:

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    Ok, dann traten wir halt (wo es ging) etwas schneller in die Pedale. Hinter der Neuendorfer Kate sind wir auf einen regionalen Radweg abgeschwenkt Richtung Samtens. Auch dieser Weg war nicht beschildert. Aber wir konnten ja mittlerweile Karte lesen. 8o Diese 2,8 km entpuppten sich als megatiefer Sandweg, der fast gar nicht zu befahren war. Der Sand war so tief, das er einem beim Schieben von oben in die Schuhe lief. Mein Fluchen hat man bestimmt etwas weiter gehört… :cursing::cursing::cursing:

    Von Samtens aus fuhren wir über Karnitz und Kasnevitz Richtung Putbus. Auch hier waren die Wege meistens mehr schlecht als recht zu befahren. Die Laune war dementsprechend! :evil:

    Ab Kasnevitz fuhren wir auf dem Radweg entlang der Straße nach Putbus. Man merkte, dass wir wieder mehr in den touristischen Bereich gelangten. Hier war der Radweg relativ vernünftig ausgebaut.
    Durch Putbus mit seinem sehenswerten Circus rollten wir nur kurz hindurch.


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    Das Wetter und die noch bevorstehende Strecke luden uns nicht wirklich zum Verweilen ein.

    Ab Putbus folgten wir ein Stück dem Ostseeküstenradweg. Das war wieder deutlich angenehmeres Fahren.

    Hinter den Striesower Tannen bogen wir auf ein Verbindungsstück zur Straße nach Serams ab. Auch hier war das Fahren abseits der Fernradwege wieder kaum möglich. Von Serams aus gab es aber wieder einen schön ausgebauten Radweg nach Binz.

    Trotz aller Widrigkeiten haben wir so gegen 13 Uhr unsere Pension erreicht und sogar das Zimmer war schon bezugsbereit. – Wenigstens 1 x am Tag muss man ja mal Glück haben – :D


    Tatsächlich (mit dem Rad) gefahren/geschoben:

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    Nun hatten wir noch Zeit für ein Mittagessen bevor wir unser Nachmittagsprogramm starten wollten. Zu Mittag gab es leckeren Backfisch im Gosch. Ich wollte schon mal etwas Vorarbeit für unsere erste Fahrt mit der Mein Schiff nächstes Jahr bei meinem Mann leisten… Er kannte das Gosch bis dato noch nicht.

    Im Vorfeld hatte ich den Busfahrplan zum Königsstuhl herausgesucht und so saßen wir gegen halb drei im Bus zum Nationalpark Jasmund um uns die berühmten Kreidefelsen anzusehen.

    Den Eintritt in das Nationalparkzentrum wollten wir aber nicht investieren. Unser Plan war der Geröllstrand und die Victoriasicht. Der Weg zum Strand ist leider nach einigen Abbrüchen in der letzten Zeit gesperrt, aber der Blick und die Eindrücke an der Victoria-Sicht sind toll!

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    Abends sind wir noch ein wenig durch den Ort spaziert, haben die Seebrücke besucht und leckere Burger zum Abendbrot gegessen.

    Den Strand mit den vielen Leuten müsst ihr euch nun vorstellen... ;-)

    Danach sind wir erschöpft in unsere bequemen Betten in dieser tollen Pension gefallen.

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    LG Conny