RB Seychellen 2026 - Ist denn schon Weihnachten?

  • Kurz darauf haben wir noch einen kleinen Einsiedlerkrebs gefunden, der es sich in einem Schneckenhaus gemütlich gemacht hatte.

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    Und dann haben wir das Ziel unserer Wanderung erreicht. Die Überreste der ehemaligen Leprakolonie. Über 100 Jahre hat Curieuse als Leprakolonie gedient. Von den Unterkünften sind nur noch einige wenige Ruinen erhalten.

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    Was hingegen gut erhalten ist, ist das ehemalige Doctors House.

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    Im Essensbereich davor war schon ein Tisch und ein Barbecue für uns hergerichtet.

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    Das Essen wird dort vor Ort gekocht bzw frisch gegrillt. Für uns gab es diverse Salate wie Papaya-Salat, Krautsalat, Reis, Linsen, Hähnchen und Jobfisch. Und unsere Köchin hatte eine total leckere Barbecue-Sauce dazu gemacht. Ein wirklich schmackhaftes Essen. Eine Obstplatte sowie einige Snacks rundeten das Mahl ab. :thumbup:

    Danach hatten wir Freizeit am Strand. Die hatten wir uns nach dem anstrengenden Programm auch sehr verdient. ;)

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    Wer kann dem Strand bzw. Wasser widerstehen? Wir definitiv nicht!
    Auch nach der Mittagspause waren alle wieder pünktlich am Boot.
    Da das Meer recht wellig war fuhren wir zum Schnorcheln nicht zu der bekannten Insel St. Pierre, die sich vor der Cote D'or befindet. Davids Team fuhr mit uns in die Bucht Anse Petite Cour.

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    Hier wird aktuell das bestehende 4-Sterne Hotel Le Domaine de la Reserve zu einem 5-Sterne-Plus Hotel umgebaut. An der Baustelle waren wir die letzten Tage auf dem Weg zur Anse Lazio immer vorbei gefahren.

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    Wir konnten relativ dicht an der Bucht ins Wasser springen und dann mit der Strömung schnorcheln. Am Ende des Riffs sammelten David und sein Team uns dann wieder ein.

    Hier hätte ich euch jetzt gerne ein paar schöne Fischbilder gezeigt, aber meine Unterwasserkamera ist leider bei dem Schnorchelstop gestorben. Irgendwann stiegen kleine Bläschen aus dem Sucher auf und sie ließ sich nicht wieder anschalten. ;( War schön mit die kleine günstige Kamera. Du hast deutlich länger gehalten als dein Preis es vor etlichen Jahren vermuten lies. :(
    Also kann ich euch nur erzählen, dass wir leider nicht mehr so viele bunte Korallen sehen konnten. Aber reichlich bunte Fische. Und auch viele große Fische wie Papageienfische und Fledermausfische.

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    Hinter den Felsen unter den dunklen grauen Wolken lag unsere Bucht. Wollten wir da etwa hin? :rolleyes:
    Erstmal fuhren wir zumindest eine Runde um St. Pierre. Da hätten wir ja eigentlich geschnorchelt.

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    Eigentlich ist das kleine Inselchen mit seinen Bäumen ein Postkartenmotiv. Aber nicht mit so grauem Himmel. :(

    Zurück am Strand bedankten wir uns bei David und seinem Team für diesen schönen Tag.
    Wir fanden den Ausflug super und empfehlen jedem, der die Möglichkeit hat einen Ausflug mit David uns seinem Team von Surfari Seychelles zu unternehmen, dies zu tun! :):thumbup:

    Am Strand entlang liefen wir schnell zurück zur Unterkunft und warteten den Schauer ab.
    Nachdem die dunklen Wolken und ihr Regen weitergezogen waren, machten wir noch einen Strandspaziergang. Wir liefen einmal bis zum linken Ende der Bucht. Auf dem Rückweg natürlich mit Fotostop an der hängenden Palme, die es in unserer Bucht gibt.

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    In die andere Richtung liefen wir auch noch ein bisschen. Wir waren ja neugierig und wollten mal schauen wo andere Foris hier logiert haben. :saint:

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    Abendessen und einen Schlummertrunk gab es heute wieder an Leos Food Bus.

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  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • So schöne Eindrücke von dem Ausflug Cobupu . Musste gerade noch recherchieren wie ein Jobfisch aussieht weil ich erst einen Autokorrekturfehler vermutet habe ^^:saint:. Jetzt bin ich schlauer und hab wieder was gelernt:thumbup:. Freu mich auf die Weiterreise mit Dir.

    Schöne Grüße,

    Bumblebee :)

  • Freitag 16.10.2026


    Heute waren wir mal nicht ganz so früh wie die letzten Tage.
    Aber wir starteten natürlich wieder mit einem leckeren Frühstück vom Buffet.
    Während wir frühstückten fragte die aufmerksame Mitarbeiterin leider nicht mehr nach unseren Plänen für heute. Es kam die Frage wie es uns auf Praslin gefallen hätte. ;(
    Sie wusste ja, dass wir gleich auschecken würden. ;(

    Und wie war unser erster Eindruck von den Seychellen? Generell gefiel es uns gut. Für uns eine Mischung aus Karibik und Asien und doch irgendwie doch etwas anders. Es wirkte aufgeräumter. Z.B. Müll fand man hier nur wirklich selten. :thumbup:
    Nun waren wir gespannt auf die nächste Insel.

    Für 10 Uhr hatten wir unser Taxi bestellt, dass uns zur Fähre bringen sollte. Okay, es hatte eine creolische Uhr, aber das war kein Problem, da wir reichlich Puffer eingeplant hatten. Am Ferry-Terminal tauschten wir unseren Voucher für die Fähre, den wir nach der Buchung erhalten hatten, in ein Ticket um. Dann hieß es warten. Sein Gepäck nimmt man selbst mit zur Fähre und gibt es vor dem Einstieg ab. Wir waren recht weit vorne in der Schlange und konnten uns so noch Plätze auf dem Oberdeck finden. Heute fuhren wir mit der kleineren Fähre Cat Rose, die zwischen La Digue und Praslin pendelt.
    Unser Ziel konnten wir vom Hafen aus schon sehen: Die Insel La Digue.

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    Durch den vielen Regen der letzten Tage leider keine klare Fernsicht sondern alles etwas dunstig.
    Winke, Winke Praslin. Schön war es!

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    Nach 15 schaukeligen Minuten hieß uns La Digue willkommen.

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    La Digue ist die viergrößte der Seychelleninseln. Aber sie ist mit einer Ausdehnung von 3 x 5 km schon eher überschaubar.
    Unsere Unterkunft war ca. 400 m von Hafenausgang entfernt. So hatten wir uns keinen Transfer bestellt sonder rollerten mit unseren Koffern zur Villa Charme de L'ile.

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    Der erste Eindruck war wow! Wir wurden sofort freundlich empfangen und regelten den Schriftkram. Unser Gepäck wurde schon aufs Zimmer gebracht. Diese Unterkunft hat 5 Apartments und ein Doppelzimmer. Wir hatten das Doppelzimmer gebucht. Frühstück kann man in 2 Varianten dazu buchen. Wir entschieden uns für das größere Frühstück, dass neben Toast, frischem Obst und Getränken auch noch Eierspeisen und Bacon/Sausages beinhaltete. Die Unterkunft verfügt auch über eigene Fahrräder, die man dort mieten kann. Leider war in einem Apartment eine Familie mit großem Kind und so konnten wir keine Fahrräder mehr dort buchen. Aber im Ort gibt es viele Fahrradverleihe. So werden wir wohl recht einfach Fahrräder bekommen.
    Dann lief der Mitarbeiter mit uns zu den Zimmern. Als er mit uns eine Treppe hochging, fragte ich ihn, ob er sicher sei. - Ich hatte mich ja im Vorfeld informiert und das Doppelzimmer war irgendwo unten im Parterre. - Ja, ja, kam nur als Antwort und wir sollten es genießen. 8|:love:
    Und tada! Wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf eins der Apartments! :love:

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    Die Bilder von dem Doppelzimmer waren ja auch schon sehr schön gewesen. Aber dieses Apartment?! Wir waren begeistert!

    Nun wollten wir aber das schöne Wetter nutzen. Ursprünglich war der Plan, dass wir an dem Tag einfach nur relaxed ankommen wollten. Den haben wir aber angesichts der Vorhersage, die von Weltuntergang sich zumindest auf gruselig geändert hatte, lieber ändern. Was wir heute bei Sonnenschein konnten, hatten wir sicher. Und wir hätten quasi einen Tag Puffer wenn die Wettervorhersage Weltuntergang wirklich eintreten würde. :rolleyes:

    Also nur schnell etwas Geld, Sonnencreme und die Strandtücher eingepackt und ins Dorf zu den Fahrradverleihläden gelaufen.
    Auf La Digue soll ja alles recht entspannt sein. Und hier fährt man Fahrrad - wenn man es kann.
    Der erste Fahrradverleih sah schon irgendwie geplündert aus. Okay, hier gibt es ja noch mehr. Beim nächsten gab es wegen Reichtum keine arbeitenden Mitarbeiter. Okay, dann der gegenüber. Die Räder, die wir angeboten bekamen waren unterste Schublade. Bremsen funktionierten nicht ansatzweise und La Digue hat trotz der geringen Größe bis über 300 Meter hohe Berge. Auch wenn wir nicht über die höchsten Berge wollten, Bremsen wären schon nett... Der Verleiher schaute unfreundlich als wir die Räder nicht nehmen wollten und sagte, er schaue nach anderen. Und weg war er. Als er nach ca. 10 Minuten nicht wieder auftauchte, haben auch wir den Schauplatz verlassen.
    Dann also zum nächsten Radverleih in der Seitenstraße. Hier wurden fleißig Geschäfte gemacht. Auch uns wurden sofort Räder aus der Schlange zur Probe gegeben. HALT-STOP! Steig da nicht drauf! Am Hinterrad stand eine Speiche raus.
    Wo bin ich hier nur gelandet?!?! Okay, scheinbar endlich in Afrika (Sorry für die Klischeeschublade)
    Das 3. war dann endlich so okay, dass wir sie genommen hätten.
    "Wie 4 Tage? - Kleinen Moment bitte" und damit wurde mir das Fahrrad unter dem Hintern weggezogen und eins von hinten geholt. Das wäre besser. :D:D:D Ja, nee, ist klar...
    Also auch damit eine kleine Proberunde gedreht. Herr Pu ölte schon seine Kette. :rolleyes:
    Wir bezahlten unsere 10 €/Tag/Rad und fuhren von dannen.

    Wir fuhren aus dem Ort raus Richtung Norden. Hey Herr Pu, wir sind nicht Zuhause! Hier ist Linksverkehr - okay, kann man beim gucken, abbiegen und Eindrücke aufsaugen schon mal vergessen.
    Nach 500 m kam der erste kleine Anstieg. Wir schalteten und hinter mir hörte ich es nur fluchen. Kette ab...
    Gut, dass die Ketten so locker sind, dass man sie einfach wieder aufziehen kann. :rolleyes:
    Erster regulärer Stop an der schönen und auch recht bekannten Bikini-Bottom-Bar.

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    Wir hielten das nächste Mal am anderen Ende der Anse Severe für ein Getränk.

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    Frisch gestärkt radelten wir weiter.

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    Radurlaub macht Familie Pu ja eigentlich gerne und auch öfter. Aber diese fahrbaren Untersätze und die teilweise überschwemmten Straßen aufgrund des vielen Regens der letzten Tage, ließ uns unseren Plan, die Straße bis zum Ende zu fahren doch ad acta legen. Ungefähr nach der Hälfte der Strecke kehrten wir um und fuhren zurück zu dem schönen Strand Anse Patates, den wir im Vorbeifahren gesehen hatten.

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  • Der Strand gefiel und wir fanden noch ein trockenes Plätzchen für unsere Handtücher unter einem Baum.

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    Hier gab es sogar Handtuchservice direkt am Strand. ;)

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    Den Nachmittag genossen wir mit Brandungshüpfen.

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    Später sammelten wir unsere Sachen wieder ein und radelten zurück zu unserer Unterkunft.
    Schnell die Koffer soweit ausgepackt und dann noch kurz den Pool getestet.

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    Ja, hier ließ es sich wirklich wunderbar aushalten!

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    Da wir nun endlich eine Unterkunft auf der richtigen Seite für den Sonnenuntergang hatten, liefen wir schon früher los um diesen am Meer anzusehen. Da wir fürs Abendessen eh beim Italiener Le Repaire reserviert hatten, besuchten wir vorher die dortige Strandbar Lo Lans.

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    Das Dinner im Le Repaire war wirklich sehr lecker. Sehr gute italienische Küche. :thumbup:
    Passend für einen Absacker lag das Black Bull Cafe & Bar.

    So war der erste Tag auf La Digue doch ereignisreicher ausgefallen als ursprünglich geplant.

  • Cobupu , liebe Conny,

    ich bin gerade sowas von begeistert.:love::love::love:

    Da habt ihr Urlaub im Paradies gebucht, zumindest sieht es auf deinen wunderschönen Fotos so aus und der Regen stört mich überhaupt nicht.

    Palmen, blaues Meer, weiße Strände und Schildkröten<3, so schön.:) Nur vor der großen Spinne graust es mir doch. Habt ihr viele von denen getroffen?

    Freue mich total auf die Fortsetzung.


    LG Andrea

  • Moin Cobupu

    Habe Deinen Reisebericht entdeckt und in einem Rutsch bis hier aufgesaugt; da das Reiseziel auch noch auf meiner Bucketlist steht, werde ich mir das ein oder andere mal vormerken. Wirklich ein Traum; dies wird bestätigt durch deine Bilder & Ausführungen.
    Vielen lieben Dank dafür! 😊

    2000 MS Astor Mittelmeer

    2018 AIDAperla Metropolentour

    2019 AIDAstella Kanaren, AIDAmar Dänemark & Norwegen, MS 2 Karibische Inseln über Weihnachten & Silvester

    2021 MS 1 Wochenendtour Ostsee - Blaue Reise, MS 6 Wochenendtour Ostsee - Blaue Reise, MS 1 Wochenendtour Ostsee - Kopenhagen, MS 1 Ostsee

    2022 MS 1 Norwegen bis zum Nordkap, AIDAprima Metropolentour, MS 1 Karibik & Mittelamerika

    2023 MS 6 Wochenendtour Ostsee - Kopenhagen, AIDAmar Norwegen bis zum Nordkap, MS 2 TransSuez

    2024 AIDAprima Große Orientreise, MS 7 Norwegen bis zum Nordkap & Spitzbergen

    geplant:

    2025 AIDAperla Metropolentour, MS 3 Wochenendtour Ostsee - Kopenhagen, RELAX Atlantikinseln und Iberische Schönheiten, MS 1 Karibik & Mittelamerika

    2026 Relax Kanaren mit Madeira, AIDAluna Grönland und Island mit Sonnenfinsternis

    *MeinSchiff*

  • Samstag 17.10.2026


    Nun war guter Rat teuer. Die Wettervorhersage für unsere Tage auf La Digue war echt schaurig. Sie hatte sich zwar von sintflutartigem Dauerregen an den kommenden Tagen auf Regen - Regen - sintflutartiger Dauerregen gebessert, aber auch das ist ja nun kein Wetter fürs Paradies.
    Aber auch wir haben schon gelernt, dass das Wetter oft etwas besser ist als es die Apps anzeigen. Also besinnen wir uns wieder auf unsere eigenen Fähigkeiten und schauen mal auf den Himmel.

    Und das geht am besten wenn man etwas im Magen hat. Also erstmal zum Frühstück.
    Es gibt einen kleinen feinen überdachten Frühstücksbereich in diesem schönen tropischen Garten. Hier wird einem am Tisch sein bestelltes Frühstück serviert. Man kann morgens natürlich zwischen Kaffee und Tee entscheiden. Ebenso welchen Saft man möchte und wie die Eier serviert werden sollen. Ein Obstteller, Joghurt, Marmeladen, Toast sowie täglich wechselndes Gebäck wird standardmäßig serviert.

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    Wer schon mal Familie Pu in den Urlaub begleitet hat, weiß, dass es einen ausgeklügelten Plan A gibt. Aber auch Alternativen sind zumindest mal durchdacht worden. Wie schon am Vortag, haben wir auch alle Pläne (der nächsten Tage) wieder über den Haufen geworfen.
    Für Montag hatten wir eigentlich eine Kayaktour am Anse Source d'Argent gebucht. Da wir aus dem Alter und der Figur herausgewachsen sind Bilder zu machen wo wir uns in den durchsichtigen Kayaks räkeln, ging uns eigentlich eher um den schönen Blick vom Wasser auf den meistfotografiertesten Strand der Welt. 8o Aber die Vorhersagen hielten sich hartnäckig auf ganz schlecht. Und grau in grau lohnt sich auch keine Kayak-Fahrt dort. Also habe ich dem Anbieter eine WhatsApp geschickt, dass wir alle Pläne aufgrund des Wetters ändern würden und die Tour gerne stornieren wollten.
    Und nu? Eigentlich war das was wir gestern gemacht hatten unser heutiges Programm gewesen.
    Da es wirklich sehr grau war, trauten wir uns nicht auf einen sehr weiten Ausflug wo man keine Zivilisation in greifbarer Nähe hatten.
    Doch das eigentliche Programm nochmal? Aber wer weiß, ob es nicht die nächsten Tage wie vorhergesagt noch schlechter würde. Dann hätten wir ja fast nichts von La Digue gesehen.:/;(
    Somit fiel unsere Wahl darauf, dass wir heute schon zum Anse Source d'Argent fuhren. Der Weg war mit ca. 2 km Radstrecke nicht so zu weit und am Eingang des Strandes gibt es mit der ehemaligen Plantage im Union Estate Parc auch Möglichkeiten sich bei einem Wolkenbruch mal unterzustellen. Und es war ja nicht nur das Wetter sondern auch der Regen warm. ;)
    Unsere Räder zickten nicht sondern fuhren uns brav die Strecke zum Eingang des Union Estate Parcs.
    Hier muss man Eintritt bezahlen. (Aktuell ca. 10 €)
    Generell sind alle Strände der Seychellen kostenlos. Nur am Anse Source d'Argent liegt der Zugang hinter dem Union Estate Parc und für diesen muss man halt Eintritt zahlen.
    Wir fuhren weiter mit unseren Rädern durch die ehemalige Plantage. Vorbei an alten und neueren Gebäude, einem großen Monolithen wo es auch ein Schildkrötengehege gibt und Vanille Plantagen.

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    Dafür hatten wir in dem Moment aber keinen großen Blick. Wir wollten das halbwegs gute oder besser trockene Wetter erstmal für den Strand nutzen.
    Am Fahrradparkplatz muss man sein Rad abstellen und ab dort geht es nur noch per Pedes weiter.

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    Die Anse Source d'Argent besteht aus verschieden Buchten, die immer wieder von Granitfelsen"haufen" unterteilt werden.

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    Ich war erstaunt, wie hoch das Wasser noch stand obwohl wir zu der Zeit ablaufendes Wasser hatten.

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    Zumindest über dem Landesinnere war etwas blauer Himmel zu sehen.
    Hmm, nett, aber irgendwie nicht das, was man immer auf den Bildern gesehen hatte. Also liefen wir weiter. Ich hatte mehrfach gelesen, dass der Strand schöner würde je weiter man laufen würde.

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  • In der Bucht mit der Robinson Crusoe Bar war irgendwie Schluss. Wir fanden keinen Weg, der weiter ging. :/
    Der Strand war recht leer und so suchten wir uns ein Plätzen unter den Bäumen.

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    An diesem Strand sind Badeschuhe sehr von Vorteil. Wie eigentlich an allen Stränden auf La Digue.
    Wir badeten etwas und relaxten auf den Handtüchern. Immer wieder kamen Leute vorbei und nach einiger Zeit auch wieder zurück. Scheinbar fand keiner einen Weg zu den folgenden Buchten.
    Des Rätsels Lösung erfuhr ich an der Bar als ich Getränke holte.
    Der Weg zu den weiteren Buchten geht um die nächsten großen Felsen im Wasser herum. Heute war aber selbst bei Niedrigwasser aufgrund des starken auflandigen Windes der Wasserstand so hoch, dass man dort nicht weiter käme.
    Es hatte aber den Vorteil, dass wir als fast Ebbe war immer noch baden konnten. - Man muss es ja positiv sehen ;) -

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    Und irgendwann fing es doch an zu regnen.

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    Erst warteten wir den Regen etwas ab. Aber es blieb einfach alles grau und so vermuteten wir keine wirkliche Wetterbesserung.
    Wir liefen dann im Laufe des Mittags zu den Rädern und fuhren wieder über die Plantage zurück.

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    Dieses Mal stoppten wir am großen Monolithen, der direkt am Weg liegt.

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    Die Schildkröten in diesem Gehege konnten uns nach dem Besuch auf Curieuse nicht mehr so begeistern.
    Und wenn wir schon die landschaftlichen Sehenswürdigkeiten der Seychellen nicht richtig genießen konnten, haben wir uns den kulinarischen zugewandt. Auf dem Gelände des Union Estate Parcs kann man nun auch den lokalen Takamaka-Rum verköstigen. Eine kleines Rum-Tasting mit 2 Sorten ist sogar im Eintrittspreis des Parcs inklusive. Da dort kaum jemand war, vermute ich, dass es die meisten gar nicht wissen. Uns ging es ja auch so. 8)

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    Nachdem wir gestern schon den Takamaka Dark Spicy probiert hatten, konnten wir da den normalen Takamaka sowie den Takamaka Koko verkosten.
    Durch den Ort radelten wir zurück.

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    Im Apartment tauschten wir die nassen Badesachen und warteten auf Wetterbesserung.
    Die folgende Regenpause nutzten wir um unseren Getränkevorrat aufzustocken und den den kleinen Ort ein wenig zu Fuß zu erkunden.
    In der Nähe in der Natural Bar nahmen wir einen stilvollen Drink.

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    Die Wahl der Location für das Abendessen fiel aufgrund der Wetterbedingungen auf das nahe gelegene Avalunch. Da wir dorthin nur ca. 200 m laufen mussten und man außerdem unter Dach sitzen konnte, war die Wahl für den Abend passend. Durch Gabi46 s Bericht war ich auf das Lokal aufmerksam geworden.
    Leider konnten wir auch bei Essen vor Ort nur aus der Take Away Karte bestellen.

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    Uns hat es beide leider nicht überzeugt. Den Absacker genossen wir dann auch lieber aus unseren Vorräten auf unserem überdachten Balkon.

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  • Das tut mir leid mit dem Wetter uns wurde gesagt , das ganze Jahr 2026 sei sehr verregnet gewesen. Auf La Digue hatten wir Glück 6 Tage Sonnenschein aber auf Mahe hatten wir auch sehr viel Regen.

    LG jatijesa

  • Sonntag 18.10.2026


    Und täglich grüßte das Murmeltier. ;)
    Wir begannen natürlich mit einem leckeren Frühstück im kleinen Frühstücksbereich. Die Mitarbeiter hier in der Villa Charme de L'Ile waren wie auch schon in der Pirogue Lodge sehr freundlich und aufmerksam. Der Service in beiden bisherigen Unterkünften war uns sehr positiv aufgefallen.
    Das Frühstück hier war auch - wie wahrscheinlich jedes Frühstück auf den Seychellen - mit tierischer Begleitung.

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    Und der schöne kleine Garten wusste mit seinen vielen wunderbaren Details zu gefallen. Bis zum frühen Nachmittag war immer irgendwo ein guter Geist unterwegs und fegte, putzte oder zupfte Verwelktes ab.

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    Und wir? Wir standen wieder vor der Frage, was machen wir heute. Aktuell war es nicht schlecht, aber es sollte heute auch wieder nicht lange vernünftig bleiben. Trauen wir uns den weiten Ausflug? Nee, wir bleiben lieber in "greifbarer" Nähe zu Unterstellmöglichkeiten bzw. unserer Unterkunft.:rolleyes:
    Also rauf auf die Räder und wieder Richtung Norden. Da war das Wetter eh besser als im Süden. Da zu der Zeit Flut war, fuhren wir zur Anse Severe. Der Strand hat wie alle Strände an der Westseite von La Digue ein vorgelagertes Riff und ist recht flach. Bei Flut soll man aber gut schwimmen und auch schnorcheln können.
    Dieses Mal blieben wir im vorderen Bereich bei der Bikini Bottom Bar.

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    Und wieder suchten wir uns ein schattiges Plätzchen unter einem Baum. Auch hier sind Badeschuhe sehr empfehlenswert. Aber wir konnten schön baden.:thumbup: Durch das Riff war die Brandung auch nicht so hoch.

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    So entspannt verbrachten wir die nächsten 2 - 3 Stunden. Es schien sogar mal wieder die Sonne!

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    Übrigens schaut man von diesem Strand aus auf die Insel Praslin, auf der wir ja vorher waren.
    Es kam der Wunsch nach einem Getränk auf. Also ab zur stylischen Bikini Bottom Bar.

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  • Und kaum hatten wir angestoßen fing auch schon ein Schauer an. :rolleyes:
    Ich lief schnell los um unsere Sachen zu holen. Es musste ja nicht alles ganz nass werden.
    Praslin war übrigens bereits verschwunden. 8|

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    Der Schauer war mal stärker und mal schwächer.

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    Okay, dann verlängern wir die Mittagsgetränkepause eben um einen kleinen Snack. Wir saßen ja trocken.
    Und warm war es ja trotzdem weiterhin. Und auch der Regen war warm - langsam war der Spruch aber nicht mehr witzig...:rolleyes:
    Irgendwann tröpfelte es nur noch aber der Himmel blieb ziemlich grau. Das sollte es dann wohl noch nicht gewesen sein. ;(
    Wir radelten durch das Wetter den knappen Kilometer zurück.
    Und zurück am Hotel hatten wir eine gute Idee. Nutzen wir doch mal den Whirlpool. Der ist doch überdacht!

    Später am Nachmittag war es dann wieder trocken.
    Wir liefen nochmal ein bisschen durch die Gegend um unsere Unterkunft herum. So viel hatten wir ja bisher noch nicht von La Digue gesehen.

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    Und endlich hatte ich auch mal das Handy griffbereit als FLughund über uns hinweg flog. :love:

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    Irgendwie landeten wir wieder an der Lo Lans Beachbar. Auch wenn es an dem Tag wohl eher keinen schönen Sonnenuntergang zu bestaunen gäbe. Aber wir wollten uns leckere Cocktails gönnen. Ein bisschen Seelenbalsam war schon nötig.

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    Dann liefen wir zur Unterkunft zurück, machten uns fürs Dinner fertig und bewaffneten uns mit unseren RASCHs. Besser ist das. ;)
    Zum Dinner ging es heute in die Natural Bar. Dort gibt es ein kleines Barbecue und die Lokation ist einfach der Hammer. Egal ob über Tag oder abends im Dunkeln. Absolut sehenswert!

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    Wie das meiste auf La Digue eher hochpreisiger. Aber mit dieser tollen Location und einem sehr guten Service haben wir das gerne bezahlt.

  • Liebe Conny,

    gerade erst entdeckt deinen Reisebericht. Bin ganz in den Bann der Erinnerung gezogen. Wir hatten damals 1 1/2 Tage auf unserer Cruise von den Seychellen nach Vendig. Ewig dankbar bin ich für den Sonnenschein, den wir an diesen beiden Tagen hatten. So ist das mit der Natur. Ähnliches habe ich in der Karibiktour im Januar 2018 erlebt. Auf Barbados sagte uns die Reiseleiterin so viel Regen im Januar hätte sie noch nie erlebt. Im Gegensatz zu den Seychellen sind wir inzwischen noch einmal auf Barbados gewesen und wurden mit Sonnenschein verwöhnt. Die Seychellen stehen seither aber immer noch auf der Reisewunschliste für einen längeren Aufenthalt.

    Bin gespannt wie es weitergeht...