Wenn ich mal fragen darf, aus welcher Ecke Frankens kommt ihr denn? ![]()
Flußkreuzfahrt ohne Flußkreuzfahrt?! Geht das? Viva Gloria macht es möglich….in Paris! Vom 21.11. bis 24.11. ein City-Trip auf dem Schiffchen
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Wenn ich mal fragen darf, aus welcher Ecke Frankens kommt ihr denn?

Aus einem kleinen Dörfchen neben der ältesten Weinstadt Frankens, nördlichstes Unterfranken.
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Aus einem kleinen Dörfchen neben der ältesten Weinstadt Frankens, nördlichstes Unterfranken.
Danke, wir sind Mittelfranken. Dassler's lassen grüßen...

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Zu Fuß gingen wir dann zur Galerie Vivienne. Eine wunderschöne, sehr alte Ladenpassage. Komplett mit einem Glasdach aus dem 19. Jahrhundert überdacht. Die Wege sind mit alten Fliesen belegt.
In der Galerie befanden sich ganz kleine Lädchen, sehr schön anzusehen. Es befanden sich nur wenig Menschen hier und ich frag mich wirklich, wie die Lädchen da überleben können. Es kam mir vor, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Nostalgie pur. Ein schöner, ruhiger Ort zum Runterkommen , mitten in der sehr hektischen Großstadt.
Einmal die Straße überquert und wir waren in der Nationalbibliothek mit dem angegliederten Museum der Nationalbibliothek.
Es roch hier richtig nach „Buch“. Ich liebe diesen Geruch. Es war herrlich, den vielen Lesern beim Schmökern zuzusehen. Keiner sprach, nur das Rascheln der Blätter war zu hören.
Naja, der Besuch des Museums war jetzt nicht so der Brüller. Es fand gerade eine moderne Ausstellung statt, da waren Exponate, die mir sowas von hässlich und dilettantisch vorkamen, brrr, wie sowas den Weg in eine Ausstellung findet, ist mir ein Rätsel. Aber ihr wißt: ich bin Kulturbanausin.
Jetzt mussten wir uns ganz schön beeilen, um wieder auf das Schiffchen zu kommen! Um 17 Uhr legt es nämlich zu einer längeren Seine-Fahrt ab, und die wollten wir natürlich nicht verpassen. Außerdem waren die Beine mittlerweile ganz schön müde.
Eine leckere Überraschung gab es dann auch……..Jetzt bin ich doch noch zu Macarons und Co. gekommen. Was im Louvre so teuer war, war hier auf der Gloria inkludiert. Nach 12 gelaufenen Kilometern hab ich dann mal ordentlich zugeschlagen:
Übrigens: das Bier ist nicht meines

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Ablegen war zur blauen Stunde, um 17 Uhr.
Vorbei an „La Seine Musicale“ dem Kulturzentrum auf der Insel Seguin. Es wurde 2017 mit einem Konzert von Bob Dylan eingeweiht.
Die beleuchtete Säule heißt „Ether“ und soll „Gleichheit“ (Egalite) bedeuten, sie stellt einen umgekehrten Wassertropfen dar und ist 25 m hoch.
Als wir durch diese Brücke fuhren, fand ich es sehr schade, dass die Engel noch nicht leuchteten, sieht dann bestimmt gigantisch aus.Wir fuhren ca. 1.5 Stunden bis Courbevoie. Hier machten wir fest. Wir hatten jetzt also einen anderen Liegeplatz.
Vor dem Abendessen wurde Kir Royal kredenzt und der Kapitän kam in die Lounge um sich mit den Offizieren zu verabschieden.
Es wurden auch kleine Appetizers gereicht. War sehr nett moderiert.
Das letzte Abendessen war dann wieder sehr lecker. -
Ich will es euch nicht vorenthalten:
Und dann noch vorm Bettchen der SchlummertrunkSchnell schlafen, Wecker geht wieder früh, wir müssen leider auschecken und haben, bis der Zug geht , noch einiges vor.
Als wir morgens zum Frühstück kamen, gab es schon wieder eine liebevolle Überraschung. Das Christkind hatte uns über Nacht einen Weihnachtsbaum gebracht.
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Es wurde gewünscht, die Kabine bis um 9 Uhr zu verlassen. Man hätte sich aber noch bis 10.30 Uhr auf der Gloria aufhalten können.
Göga interessiert sich für Architektur und Statik, deshalb war ein Besuch der Fondation Louis Vuitton ein Muss.Wir brauchten nur drei Stationen mit dem Bus zu fahren.
Es fand eine Popart Ausstellung eines zeitgenössischen Künstlers statt. Die hat mir richtig, richtig gut gefallen. Sehr schade, dass ich euch Nix zeigen darf. Im Netz gibt es bei YouT….. darüber ein Filmchen, da könnt ihr mal schauen. -
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Wow Tizian das Museum ist ja ein tolles Gebäude
Eure Reise gefällt mir ausgesprochen gut 
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Jetzt hieß es mit dem Bus zum Bahnhof Est zu kommen. Die Fahrt dauerte eine Stunde. War dann praktisch noch einmal wie eine Stadtrundfahrt. Nahe des Bahnhofs stiegen wir aus und kamen auf dem Weg an eine typische Markthalle vorbei. So eine, wo die Pariser ihren täglichen Einkauf erledigen. Übrigens: Lidl, Aldi und Co. haben wir nirgends gesehen
. Mich interessierte, was da angeboten wird und zu welchem Preis. Kann ja unmöglich wie im Lafayette sein.Naja, mit den Preisen könnte man evtl. leben, die Fleischwaren sind sehr ansprechend. Die Bratwürste kosten aber bei uns nur die Hälfte.
Die Austern erschienen mir eher günstig. Bin aber heilfroh, dass ich dieses Schlunzenzeugs nicht mag, brrr!
Da ist mir ein Schäufele, ein Pressackweck oder ein „ Schwordemochebroad“ tausendmal lieber

.Das Ziel ist erreicht
Und wir haben bis zur Abfahrt noch etwas Zeit. Es ist ein sehr milder Tag, alle Straßen Cafés sitzen außen voll. Wir ergattern gegenüber zwei freie Plätze und genießen unseren ersten und einzigen Besuch in einem solchen. Unglaublich, oder? Aber wir hatten dafür einfach keine Zeit.Der Zug ist schon da, und wir steigen ein
Und was passiert?
Unsere Sitzplätze sind besetzt. Richtig besetzt. Die Leute können uns ihre Reservierung zeigen

.Und jetzt? Erstmal wieder Blutdruck. Göga machte sich auf die Suche nach einem Schaffner. Ja, die Plätze wurden doppelt verkauft
. Der Schaffner hatte aber noch zwei Plätze für uns gefunden, zwar suboptimal, aber wir mussten wenigstens nicht stehen. Think pink
.Der Rest lief wir am Schnürchen, pünktlich zum Tatort saßen wir auf dem heimischen Sofa
.Später noch ein paar Worte…….
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Noch ein paar Worte:
Wir würden alles wieder genauso machen, aber diesmal würde uns eine Kabine ohne französischen Balkon ausreichen. Wir waren definitiv nur zum Duschen und Schlafen da, und da war es eh dunkel, Zeit zum Fensterrausgucken hatten wir keine.
Das Preis-Leistungsangebot von Viva Cruises war spitze.
Die Gloria war nicht einmal zu 75 Prozent ausgelastet, es gab zu jeder Zeit genügend Platz, warm war es auch.Die Sauna und den Whirlwanne haben wir nicht genutzt, auch nicht besichtigt.
Es gab Schirme am Ausgang.
Die Fahrräder haben uns nicht interessiert, waren aber vorhanden.Bademäntel hätte es an der Rezeption gegeben, wir brauchten keine, hab mich deshalb nicht weiter interessiert.
Abendprogramm gab es nur ganz kurz vor dem Abendessen. Es wurde über den nächsten Tag informiert.
Nach dem Abendessen spielte ganz dezent eine Keyboarderin in der Lounge. Ansonsten hatte man nette Gespräche mit den Mitreisenden oder chillte halt einfach.
Wie halt in einem Hotel auch.
Von dem Anleger Javel bis zur Metro sind es ca. 5 Min. Fußweg.
Vom Anleger Courbevoie, am 25.Quai du President Paul Doumer, ist es bis zur nächsten öffentlichen ca. 15 Minuten Fußweg.
Man kommt in der Stadt sehr gut von A nach B, hat aber dann immer noch ein Stück zu laufen. Kommen dann schon ein paar KM zusammen.
Die Eintrittspreise sind ziemlich teuer, und es wird überall verlangt. Aber es gibt den Paris Pass, der fast alles inkludiert oder verbilligt.
Und die Warteschlangen sind überall ellenlange. Die Sicherheitskontrollen nerven und halten auf. Es gibt sie überall. Es steht auch überall sehr viel Security.
Wir hatten nirgends ein Zeitfenster gebucht, klappte alles trotzdem.Das Wetter war für November sehr gut, einen Schirm hatten wir immer dabei, benötigten wir aber nicht.
Catherine war jederzeit ansprechbar, drehte sogar abends ihre Runden von Tisch zu Tisch.
Hast du ein Handicap, dann sprich die Securities an, zeige dein Dokument, dann hast du mit Begleitung überall freien Eintritt und Fastlane. Das machen die Pariser klasse!
Ihr lieben Mitleser, ich danke euch Allen, dass ihr mich auf diese Reise begleitet habt. Es hat mir großen Spaß gemacht, es mit euch gemeinsam nochmals Revue passieren zu lassen.
Eure lieben Kommentare und Likes haben mich sehr gefreut.
Alle Mitleser hiernochmal zu erwähnen, wird zu viel ich sage euch allen mochmal ein herzliches
Merci






Wünsche euch noch eine schöne Weihnachtszeit und ein wunderschönes Weihnachtsfest! Bewahrt euch auch im neuen Jahr eure Reiselust und eure Neugierde auf Fernes!
Au revoir!
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Vielen Dank für deinen tollen Reisebericht. Könnte mir auch gefallen
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Also der etwas andere Urlaub auf einem Flusskreuzfahrtschiff hat mit sehr gefallen, vielen Dank für Deinen Bericht Tizian
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Liebe Tizian , ich danke dir für den wunderschönene Bericht und das informative Fazit.
Diese Reiseform ist auf jeden Fall total interessant. In großen Städten findet man ja eher kein Hotel mit AI-Konzept. Schade nur, dass es solche Angebote nur in den bescheidenen Jahreszeiten gibt.
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Danke Tizian für diese schöne Inspiration. Je nach Preis definitv eine Alternative für einen Parisaufenthalt.
Toll, was ihr alles in den paar Tagen gesehen habt.
Dass da keine Zeit für einen Cafe-Besuch war (und ihr auf dem Schiff ja auch gut damit versorgt wurdet) kann ich gut verstehen.LG Conny
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Vielen Dank für diesen so mal ganz anderen Reisetipp und Reisebericht Tizian .
Paris ist immer eine Reise wert und mit dieser Unterkunft eine tolle Alternative zu einem Hotel an Land. Meine eigenen Erinnerungen sind etwas verblasst aus 1969, jetzt aber wieder aufgefrischt.
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Ich war auch gerne mit dabei
Paris einmal anders. Tolle Idee mit dem Schiff, ich mag es wenn ich nicht nach dem Essen suchen muss, sondern alles vor Ort habe.Nun bin ich am überlegen ob ich so eine Reise auch mache. Nur die Bahn schreckt mich ein wenig ab.
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Was für ein toller Reisebericht - und was ihr alles gesehen und gemacht habt - Hut ab!

Nochmals vieleln Dank!
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