Régua – Barca d’Alva am 03.09.2024
An diesem Morgen begrüßte uns der Douro zwar nicht mit Nebel, aber mit einem sehr bewölkten Himmel. So sollte es leider auch den ganzen Tag bleiben, ausgerechnet an unserem einzigen Flusstag auf der Reise. Dabei wollten wir doch eigentlich unbedingt mal den sensationellen Pool ausprobieren
. Erst standen Ausschlafen und ein entspanntes Frühstück auf dem Programm. Um 9.00 Uhr hätten wir mit Carla (von der Crew) an der Pier walken können. Das haben wir dann leider nicht geschafft
. Aber zum Ablegen um 10.00 Uhr standen wir pünktlich auf dem Sonnendeck.
Wir sollten also die Gelegenheit bekommen, einen Teil der wichtigsten Wasseradern der Iberischen Halbinsel auf unserer Fahrt bis zur portugiesisch-spanischen Grenze in Vega de Terrón zu genießen. Im spanischen Städtchen Vega de Terrón mündet der Fluss Águeda in den Douro und ab hier bildet der Douro die natürliche Grenze zwischen Portugal und Spanien. Wir suchten uns zwei Liegen auf dem Sonnendeck aus, um an diesem Tag zu entspannen und die Fahrt durch wunderschöne Landschaften zu genießen. An den Ufern klettern viele steile Weinterrassen die Hänge hinauf und enden vor weißen quintas. Die Terrassen an den Schieferhängen sind oft nicht mehr als 2 Meter breit und lassen sich nur begrenzt mit Maschinen bearbeiten. Der Douro ist erst seit den späten 1980er-Jahren auf den letzten 210 Kilometern bis zur Mündung (Barca d’Alva – Porto) für tieferliegende Schiffe befahrbar. Die Staudämme wurden zwischen 1969 und 1985 erbaut. An diesem Flusstag passierten wir drei Schleusen. Gegen 10.40 Uhr erreichten wir den Bagauste Regua Staudamm, der zwischen 1967 und 1973 erbaut wurde. Die Schleuse ist 85 m lang, 12 m breit und hat einen Höhenunterschied von 27m.
