Muesi Gut kombiniert
Silke, wir lieben einfach den Landalpark Sluftervallei.
.
LG Petra
Muesi Gut kombiniert
Silke, wir lieben einfach den Landalpark Sluftervallei.
.
LG Petra
Texel "my love " seit über 50 Jahren. Unsere Kinder sind auch sowas von infiziert.
Jetzt bin ich gespannt wie es weiter geht, weil uns so eine Bike tour auch gefallen würde.
Ich bin jetzt auf jeden Fall auch "Texel-infiziert"
und habe mich bereits mehrfach gefragt, warum wir dort nicht schon eher unseren Urlaub verbracht haben.
Gut kombiniert
Silke, wir lieben einfach den Landalpark Sluftervallei.
.
Wäre für uns vielleicht auch mal eine Alternative
!
Alkmaar und Start unserer Boat-Bike-Tour in Amsterdam am 20.05.2023
Nach dem Frühstück packten wir unser Auto und verabschiedeten uns gegen 10.00 Uhr von unserer Vermieterin. Wir haben uns in dem Bed & Breakfast Duin en Zee in De Koog sehr wohl gefühlt und würden dort jederzeit erneut ein Zimmer buchen. Als wir ca. 15 Minuten später den Fährhafen ’t Horntje erreichten, konnten wir schon in der Ferne die ankommende Fähre sehen. Unser Ticket wurde nicht mehr kontrolliert. Nach einer kurzen Wartezeit auf einer freien Wartespur konnten wir gleich auf die um 10.30 Uhr startende Fähre fahren.
Wir genossen die Rückfahrt bei strahlendem Sonnenschein auf dem Außendeck. Schade, dass die Überfahrt nach Den Helder nur 20 Minuten dauerte. Wir wären bei dem schönen Wetter gern noch ein bisschen länger über die Nordsee geschippert.
Da die Einschiffung in Amsterdam erst ab 14.00 Uhr startete und wir von Den Helder aus nur noch eine Strecke von 80 km zu fahren hatten, stoppten wir auf der Hälfte der Strecke in Alkmaar. Wir parkten unser Auto im Parkhaus Kanaalschiereiland und erreichten von dort nach 10 Minuten zu Fuß die schöne Innenstadt. Alkmaar ist berühmt für seinen Käsemarkt, der jedoch immer am Freitagvormittag vor dem Gebäude der Stadtwaage (Waag) stattfindet. Leider besuchten wir an einem Samstag die Stadt. An diesem Tag waren in den Straßen viele Marktstände aufgebaut, die dann natürlich beim Fotografieren der schönen Gebäude störten. Wir ließen uns durch die Stadt treiben.
Am besten hat uns natürlich die Stadtwaage gefallen, in der sich auch ein Käsemuseum befindet. Hierhin müssen wir unbedingt noch einmal an einem Freitag zurückkommen, wenn der Platz mit Käselaiben bedeckt ist und Käseträger die Laibe auf Tragegestellen zur Waage transportieren und anschließend verladen.
Nach einem ca. einstündigen Rundgang durch die Stadt kamen wir wieder am Parkhaus an und wir machten uns auf den Weg nach Amsterdam. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir den Liegeplatz der De Amsterdam am Minervahavenweg, etwa 3 Kilometer vom Amsterdamer Hauptbahnhof entfernt. Da der Liegeplatz nicht im Stadtzentrum war, konnten wir problemlos in der Nähe des Schiffes am Straßenrand parken und in aller Ruhe unser Auto entladen. Wir hatten über den Reiseanbieter für die Kreuzfahrt-Woche im Vorfeld Valet Parken gebucht (175,00 €/Woche) und wurden von einem Mitarbeiter des Unternehmens empfangen. Wir brachten unser Gepäck und die Fahrräder zum Schiff und wurden dort gleich herzlich von einigen Crew-Mitgliedern begrüßt, die unsere Namen auf einer Passagierliste abhakten, uns die Kabinen-Nummer bekannt gaben, die Koffer abnahmen und zur Kabine transportierten und unsere Fahrräder auf das Oberdeck des Schiffes schoben. Neben der De Amsterdam lag übrigens ein weiteres Flusskreuzfahrtschiff des Boat-Bike-Unternehmens, die De Willemstad, die im gleichen Zeitraum die Nord-Holland-Route fährt. Wir hatten uns für unsere erste Boat-Bike-Tour für die Süd-Holland-Route entschieden.
Der Mitarbeiter des Valet Parkens fotografierte bzw. filmte unser Auto von allen Seiten und anschließend erfolgte die Schlüsselübergabe gegen Zahlung der Parkgebühr und Empfang eines Übergabeprotokolls. Am Abend wurde uns sogar noch per Mail bestätigt, dass unser Auto auf dem Firmengelände geparkt wurde. Das Schiff konnten wir dann ohne irgendeine Sicherheitskontrolle betreten. Ein Check-in erfolgte an der Rezeption, wo wir aber nur noch nach unserer Kabinen-Nummer gefragt wurden, den Kabinen-Schlüssel erhielten, unsere Tisch-Nummer im Restaurant erfuhren und über ein mögliches zubuchbares Getränkepaket informiert wurden. Die Vorlage unserer Pässe bzw. der vorher übersandten Reise-Voucher wurde nicht gefordert. Von der Rezeption ging es dann weiter an den Tourguide-Schalter, wo uns die Reiseleiter Anna und Wim eine Lenkerhülle für die Fahrradkarte aushändigten und darauf hinwiesen, dass sich zwei Gepäckträgertaschen und ein Fahrrad-Reparaturset im Kleiderschrank der Kabine befinden. Unsere Fahrradakkus durften wir in unserer Kabine laden, die wir uns dann gleich mal anschauten.
Ich muss wirklich sagen, dass wir positiv von unserer Außenkabine auf dem Unterdeck überrascht waren. Sie war zwar klein und hatte nur zwei Einzelbetten, aber wir konnten unsere Koffer unter den Betten verstauen und unsere Kleidung passte fast vollständig in den Kleiderschrank. Im Kleiderschrank befand sich übrigens auch ein Safe. Ein Teil des Fensters konnte sogar zum Lüften gekippt werden. Auch das Bad war sehr klein und die Dusche hatte nur einen Duschvorhang, aber das Wasser lief hervorragend ab und überschwemmte nicht das gesamte Bad. Für diese eine Woche Aktivurlaub, wo wir uns wirklich nur zum Duschen und Schlafen in der Kabine aufgehalten haben, reichte uns die Kabinenkategorie völlig aus.
Das Radkreuzfahrtschiff De Amsterdam hat 56 Kabinen für max. 112 Passagiere, ein Restaurant, einen Salon mit Bar und Tanzfläche, eine Rezeption, einen Tourguide-Schalter und ein Außendeck (teilweise überdacht) mit Sitzgelegenheiten und Abstellflächen für die Fahrräder.
Wir buchten dann gleich an der Rezeption für uns das Standard Getränkepaket für 15,00 €/Person und Nacht, das täglich in der Zeit von 16.00 bis 24.00 Uhr Kaffee, Tee, Espresso, Cappuccino, Kakao, Wasser, Softdrinks, Säfte, Bier vom Fass und aus der Flasche, Holländische Geister, Hauswein (rot, weiß, rose), Port, Sherry, Wermut und täglich eine Flasche Wasser in der Kabine beinhaltete. Man hätte auch ein Paket für 25,00 €/Person und Nacht wählen können, das zusätzlich noch Schaumweine (keinen Champagner), Cocktails, Cognacs und Whiskey umfasste.
Die Vollverpflegung an Bord beinhaltete das Frühstück, ein selbst vom Buffet zusammengestelltes Lunchpaket für die Radtour, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und ein Abendessen (vier Gänge). Am Anreisetag begann die Verpflegung mit Kaffee und Kuchen. Anschließend fand eine Informationsveranstaltung zur Reise und zur ersten Radtour am nächsten Tag statt. Wir erhielten ein Begrüßungsgetränk, eine Fahrradkarte und einen Zettel mit zwei Touren-Vorschlägen in unterschiedlicher Länge und Angabe der Knotenpunkte. In den Niederlanden gibt es ein Fahrrad-Knotenpunktsystem zur Planung von Radtouren und um sich besser zu orientieren. Alternativ zu dem Zettel mit den Knotenpunkten bestand die Möglichkeit, sich über eine App auf dem Smartphone navigieren zu lassen. Ich hatte diese App nach Erhalt der Reiseunterlagen schon zuhause installiert und durch Eingabe eines Codes konnte ich die komplette Süd-Holland-Tour auf das Handy laden. Es wurde übrigens an jedem Tag um 17.00 Uhr und um 17.30 Uhr von den Reiseleitern im Salon eine halbstündige Tourbesprechung für den nächsten Tag angeboten, jeweils eine deutschsprachige und eine englischsprachige. Die täglichen Radtouren erfolgten nicht geführt, sondern jeder radelte individuell in seinem eigenen Tempo. Die beiden Reiseleiter fuhren ebenfalls getrennt, jeder auf einer der vorgeschlagenen Routen und konnten in Notfällen angerufen werden.
Um 18.00 Uhr durften wir unser erstes Abendessen genießen, das immer bis ca. 20.00 Uhr dauerte. Am ersten Abend stellte sich vor dem Abendessen die Crew vor. Anschließend lernten wir im Restaurant am zugewiesenen Tisch Nr. 16 unsere Tischnachbarn kennen, mit denen wir uns gleich gut verstanden. Wir saßen am Raumeingang in der Mitte einer Reihe mit drei Vierertischen. Die Tische standen so nah aneinander, dass wir auch mit den vier Paaren rechts und links von uns während des Essens ins Gespräch kamen und vor allem viel Spaß hatten. Das mehrgängige Menü bestand immer aus einer Scheibe Baguettebrot mit Butter, einer Vorspeise, einer Suppe, einem Hauptgericht (man konnte am Vortag immer zwischen Fleisch, Fisch oder vegetarisch wählen) und einem Dessert. Das Abendessen hat uns bis auf einzelne Ausnahmen auch immer sehr gut geschmeckt.
Für einen anschließenden Abendrundgang durch Amsterdam lagen wir leider zu weit vom Zentrum entfernt. Daher ließen wir den Abend bei ein paar Getränken auf dem Außendeck und anschließend im Salon ausklingen.
Das liest sich ja schon mal sehr schön
Freue mich auf die Fortsetzung.
Viel Spaß noch
Bisher liest sich Eure Reise toll Muesi! Bin schon gespannt, wie es weitergeht!
Welche Navigations App wird denn verwendet?
Mir gefällt dein Reisebericht bisher auch sehr.
Danke, für die Fotos zum Schiff und für die ersten Infos zur Radtour.
Ich freue mich schon auf die erste Etappe.
LG Karin
Liebe Silke Muesi
Euer Schiff macht einen guten Eindruck und ein zu öffnendes Kabinenfenster ist auch super. Sehr gut sind die Fahradständer auf dem Sonnendeck, das habe ich auch schon anders beobachtet, alle Räder auf einen Haufen und mit Bändern zusammengezurrt.
Bin gespannt wie es weitergeht ![]()
LG Gudrun
Boat and Bike musste ich gleich googeln. Tolle Destinationen Muesi
Boat and Bike musste ich gleich googeln. Tolle Destinationen Muesi
ich auch ![]()
Ich bin noch schnell aufs Schiff gehüpft…solch eine Tour interessiert mich schon länger. Eure Texel-Woche fand ich sehr schön
, Holland hat schon tolle Strände und ist für Radfahrer sehr gut aufgestellt. Muesi , Danke für Deinen schönen Bericht und weiterhin eine gute Reise ![]()
Das Schiff haut mich nun nicht wirklich von den Socken ![]()
Aber die Route und die Beschreibung im Internet eurer Radausflüge locken schon sehr.
Und in den Niederlanden fahren wir so gerne Rad!
Dieses blöde Forum! Irgendwie wird die Ideenliste immer länger und länger... ![]()
Ich bin jetzt mal auf deine weiteren Berichte sehr gespannt Silke Muesi
LG Conny
Dieses blöde Forum! Irgendwie wird die Ideenliste immer länger und länger...
Du Ärmste! Mein Mitleid hast du.
![]()
Liebe Silke, ich habe jetzt ganz schnell deinen tollen und sehr informativen Bericht gelesen. Die Fotos sind ein Träumchen . Tegel ist ja wirklich wunderschön. Jetzt bin ich froh, dass ich den Rest der Tour gemütlich mitfahren kann
ich freue mich schon darauf.
Das liest sich ja schon mal sehr schön
Freue mich auf die Fortsetzung.
Viel Spaß noch
Dankeschön Baerentante ! Wir sind aber schon lange wieder zu Hause
. Spaß habe ich also nur noch beim Sichten der Fotos
!
Bisher liest sich Eure Reise toll! Bin schon gespannt, wie es weitergeht!
Welche Navigations App wird denn verwendet?
Danke gina h ! Es wird die App "Ride with GPS" verwendet. Die App ist kostenlos und wir haben mit den Reiseunterlagen einen Code zum Herunterladen unserer Tour bekommen. Aufgezeichnet habe ich unsere Radtouren aber mit Komoot. Die Navigations-App des Reiseveranstalters habe ich nur kurz zugeschaltet, wenn wir uns verfahren haben. Wir haben immer versucht, uns anhand der vorgegebenen Knotenpunkte zu orientieren.
Mir gefällt dein Reisebericht bisher auch sehr.
Danke, für die Fotos zum Schiff und für die ersten Infos zur Radtour.
Ich freue mich schon auf die erste Etappe.
Vielen Dank KarinM ! Mit der ersten Etappe geht es gleich weiter!
Euer Schiff macht einen guten Eindruck und ein zu öffnendes Kabinenfenster ist auch super. Sehr gut sind die Fahrradständer auf dem Sonnendeck, das habe ich auch schon anders beobachtet, alle Räder auf einen Haufen und mit Bändern zusammengezurrt.
Da wären wir auch nicht mit einverstanden gewesen, wenn unsere eigenen E-Bikes mit den anderen Rädern auf einen Haufen geschmissen worden wären
. Die Organisation der gesamten Tour war wirklich sehr gut und die Crew-Mitglieder immer sehr freundlich und hilfsbereit, liebe Gudrun Cree !
Boat and Bike musste ich gleich googeln.
ich auch
Auf diesen Reiseveranstalter sind wir durch die tolle Reisesendung "Wunderschön" aufmerksam geworden und haben dann auch mal gegoo...., wer denn so eine tolle Kombination aus Schiffs- und Radreise im Programm hat keseburg und Bodenseesonne
!
Ich bin noch schnell aufs Schiff gehüpft…solch eine Tour interessiert mich schon länger. Eure Texel-Woche fand ich sehr schön
, Holland hat schon tolle Strände und ist für Radfahrer sehr gut aufgestellt. Danke für Deinen schönen Bericht und weiterhin eine gute Reise
Herzlichen Dank PetraCampo ! Unsere Reise ist aber schon lange vorbei. Die Radwege in Holland sind wirklich super und das Land mit seinen wunderschönen Städten und Stränden hat uns total überzeugt
!
Das Schiff haut mich nun nicht wirklich von den Socken
Aber die Route und die Beschreibung im Internet eurer Radausflüge locken schon sehr.
Und in den Niederlanden fahren wir so gerne Rad!
Dieses blöde Forum! Irgendwie wird die Ideenliste immer länger und länger...
Liebe Conny Cobupu ! Das Schiff ist wirklich kein Luxus-Schiff. Da gibt es eine Menge Flusskreuzfahrtschiffe, die viel komfortabler ausgestattet sind. Aber das wussten wir im Vorfeld und das war uns bei dieser Art von Reise auch nicht so wichtig, da wir die meiste Zeit auf unseren Rädern an Land verbracht haben. Das richtige Flusskreuzfahrt-Feeling kam bei dieser Reise nicht auf, weil wir nur an zwei Nachmittagen längere Passagen mitgefahren sind. Ansonsten ist das Schiff tatsächlich immer ohne uns gefahren
. Bei schlechtem Wetter hätten wir halt den Vorteil gehabt, an Bord zu bleiben.
Das Problem mit der immer länger werdenden Reise-Wunschliste durch dieses Forum kenne ich auch
!
Du Ärmste! Mein Mitleid hast du.
![]()
![]()
![]()
Meins auch
bluekat !
Liebe Silke, ich habe jetzt ganz schnell deinen tollen und sehr informativen Bericht gelesen. Die Fotos sind ein Träumchen . Tegel ist ja wirklich wunderschön. Jetzt bin ich froh, dass ich den Rest der Tour gemütlich mitfahren kann
ich freue mich schon darauf.
Vielen Dank Bettina Eulenrufrot ! Viele Fotos kennst du ja schon von meinem WhatsApp-Status
. Ich freue mich, dass du dabei bist!
Amsterdam – Breukelen – Utrecht – Rotterdam am 21.05.2023
Gegen 6.00 Uhr weckte uns das Schiff
, da es ablegte und sich auf den Weg nach Breukelen machte, den Startort unserer ersten Fahrradtour. Bis zum Frühstück (immer von 7.15 bis 8.45 Uhr) hatten wir noch ein bisschen Zeit. Daher genoss ich zunächst vom Bett aus die Vorbeifahrt am Zentrum von Amsterdam.
An diese frühen Frühstückszeiten mussten wir uns nach unserer entspannten Woche auf Texel erstmal gewöhnen
. Das Frühstücksbuffet war in der Mitte des Restaurants aufgebaut, sodass man bei einem Gang rundherum den Teller füllen konnte. Es war alles vorhanden, um sich für die bevorstehende Radtour zu stärken. Der Kaffee wurde am Platz eingeschenkt. Zusätzlich befand sich jeden Morgen am Platz ein Trinkpäckchen und ein Müsliriegel bzw. Gebäck für das Lunchpaket, für das am Buffet Papiertüten bereit lagen. Ansonsten konnte man sich das Essen für unterwegs am Buffet zusammenstellen. Vom Frühstücksbuffet habe ich leider keine Fotos gemacht. Das Buffet war aber auch immer von Personen umlagert, sodass ich wahrscheinlich nur vor der offiziellen Öffnungszeit des Restaurants um 7.15 Uhr ein leeres Restaurant vorgefunden hätte und das war mir dann doch zu früh
.
Gegen 9.00 Uhr erreichten wir Breukelen und starteten unsere erste Tour ca. 20 Minuten später. Vorher musste der Kabinenschlüssel an eine Tafel im Salon gehangen werden, damit die Reiseleiter am Nachmittag anhand der abgeholten Schlüssel erkennen konnten, ob alle Gäste wieder an Bord waren. Es bestand auch die Möglichkeit, den ganzen Tag an Bord zu bleiben. In diesem Fall sollte man sich jedoch vorher in eine Liste an der Rezeption eintragen. Das Tagesprogramm wurde von den Reiseleitern immer auf eine Tafel am Tourschalter geschrieben.
Wir hatten uns für den ersten Tag für die längere Radtour von ca. 40 km entschieden, die uns von Breukelen entlang des Amsterdam-Rhein-Kanals zunächst nach Vreeland brachte. Hier übersahen wir dann einen Knotenpunkt und verpassten einen Abzweig. Irgendwann merkten wir jedoch anhand der fehlenden Hinweise auf die nächsten Knotenpunkte, dass wir wohl falsch waren und drehten wieder um. Jetzt aus der anderen Richtung kommend, entdeckten wir das übersehene Schild und trafen nach kurzer Zeit schon auf ein paar Radler von unserem Schiff, die man immer an den roten Gepäckträgertaschen des Reiseveranstalters erkannte.
Wir radelten weiter durch die Loosdrechtschen Plassen, ein Seengebiet, das aus einer ehemaligen Sumpflandschaft entstanden ist.
Am Fluss Vecht passierten wir eindrucksvolle Schlösser und herrschaftliche Villen und erreichten wieder unseren Startort Breukelen. Da unser Schiff zwischenzeitlich weitergefahren war, legten wir eine Kaffeepause in einem Café auf dem Dorfplatz des Ortes ein.
Anschließend folgten wir weiter der Vecht und passierten in Oud-Zuilen das Schloss Zuylen.
Gegen 12.00 Uhr erreichten wir das Highlight des Tages, die wunderschöne Stadt Utrecht
(viertgrößte Stadt der Niederlande). An der Oudegracht in der Nähe des Doms stellten wir unsere Räder ab. Leider fand an diesem Tag in Utrecht ein Marathon-Lauf statt, sodass einige Bereiche rund um den Dom abgesperrt waren und sich viele Menschen in der Stadt befanden. Ich hatte mich im Vorfeld so darauf gefreut, den 112 m hohen Domturm (höchster der Niederlande) zu besteigen. Aber leider war dieser aufgrund von Restaurierungen eingerüstet
. Wir schauten uns also nur den Innenhof der Domkathedrale an und spazierten an den wunderschönen Grachten entlang. Ich lass einfach mal die Fotos sprechen: