Ja, mir san mim radl da - Radrunde Allgäu in 2021 und Bodensee-Königssee-Radweg in 2025 (ab Seite 4)

  • Mittwoch 27.08.2025 - Tag 2 auf dem BKR


    Heute sollten uns die gleichen Höhenmeter ungefähr wie gestern erwarten. Nur leider anders herum. Mehr rauf als runter. =O
    Nachts und auch morgens früh regnete es noch etwas. Als wir dann starteten, war es aber soweit trocken.

    So stellen wir Westfalen uns doch den Bodensee-Königssee-Radweg vor:

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    Aber bald ging es schon mehr aufwärts und ich hatte keine Hand mehr für Fotos. :S
    Die zu bewältigenden Höhenmeter hatten wir fast alle am Vormittag. Den ersten steileren Anstieg hatten wir bei Maria Thann geschafft.

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    Am Schloss Syrgenstein hatten wir die erste Abfahrt an der mal richtig die Bremsen getestet wurden. 8|

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    Von Eglofs bis Röthenbach fährt man dann sehr schön "hinten durch".
    Bei Malaichen entdeckten wir diese Ladestation für unsere Räder.

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    Wir konnten unseren Durst leider noch nicht stillen. Wir waren zu zeitig unterwegs.
    Von Röthenbach bis Rutzhofen war dann die erste richtige Prüfung für die Beine. Das ist einer der 3 schwereren Anstiege, die in vielen Videos zum Weg erwähnt werden.

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    Im Dunstkreis von Oberstaufen kehrten wir zu Mittag ein.
    Waren wir doch zeitlich sehr gut unterwegs. a) war gegen Abend der Beginn eines ordentlichen Regenbandes angekündigt und b) waren heute unterwegs irgendwie nicht viele Sightseeingmöglichkeiten (die wir noch nicht kannten)

    Hinter Oberstaufen fährt man entlang der Nagelfluhkette Richtung Immenstadt. Diesen Abschnitt fand ich 2021 auf der Radrunde Allgäu schon sehr schön!

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    Kurz vor Immenstadt passiert man den großen Alpsee.

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    In Bühl kehrten wir noch an einem schönen Kiosk bzw. Strandbad ein.

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    Mit diesem Blick machten Pause und Getränk richtig Spaß. Hier vertrödelten wir noch etwas Zeit, da wir erst um 16.00 Uhr unsere Ferienwohnung in Sonthofen beziehen konnten.
    Von Immenstadt aus schwenkt man flussaufwärts in den Illerradweg ein. Entlang des Flusses fährt man bis Sonthofen.

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    Unsere Ferienwohnung lag günstig in der Innenstadt und so waren viele Restaurants fußläufig zu erreichen.
    Während wir nach dem Abendessen noch bei einem Absacker saßen, kam der schon länger angekündigte schwere Regen. Ein ausgewachsenes Gewitter kam aus Richtung Oberstdorf durch das Tal gezogen.
    Gut, dass wir nur wenige Meter bis zur Unterkunft zurück mussten.


    Heutige Tagesetappe:
    72 km, 750 Höhenmeter hoch, 520 Höhenmeter hinab

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Donnerstag 28.08.2025 - Tag 3 auf dem BKR


    Fast...

    Für den Tag hatte ich uns ein kleines Sightseeingprogramm überlegt. Was auch die Übernachtung in der Ferienwohnung erklärt. Wir blieben 2 Nächte in Sonthofen.
    Aber der Reihe nach. Zurück zur Planung. Ein schöner Tag in Oberstdorf und Umgebung war geplant. Morgens mit dem Fahrrad entlang der Iller Richtung Oberstdorf, natürlich vorbei am Illerursprung, Fahrt mit einer der Bergbahnen, dann Wanderung durch die Breitachklamm und Besuch einer Alpe. Die Rückfahrt soll über die Hörnerdörfer erfolgen.

    Petrus las den Plan, lachte sich scheckig und erinnerte mich daran, dass ich Urlaub in Deutschland machte und er immer noch das letzte Wort bei meiner Planung hätte.

    Jedenfalls zeigte die Wetterapp (nein alle Wetterapps) ein ausgewachsenes Regengebiet über dem Alpenvorland von Mittwoch (nachmittag) bis Freitagmittag. Es war von Dauerregen mit Unwetterpotential die Rede. Hurra! Genau das, was man für einen Radurlaub braucht... =O:rolleyes:

    Mittwoch zeichnete es sich schon ab, dass es nicht schön, aber auch nicht ganz katastrophal werden sollte.
    Wir machten das Beste aus der Situation. Morgens war es sogar trocken und wir frühstückten erst beim Bäcker. Dann fuhren wir mit dem Bus (den wir mit der Gästekarte kostenlos nutzen konnten) nach Oberstdorf. Der Regen sollte erst im Laufe des Vormittags kommen. Mit dem nächsten Bus ging es zur Fellhornbahn. Die Webcam hatte noch etwas Aussicht gezeigt.

    Über die Stillach zur Talstation der Bahn.

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    Leider waren wir doch nicht mehr rechtzeitig vor dem Regen oben am Gipfel. Somit muss man sich die Aussicht einfach vorstellen. :D

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    Auf der Fahrt runter hat uns dann der Regen richtig eingeholt.

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    Auf dem Parkplatz waren neben etlichen total mit Blättern zugewehten Autos auch Hagelfelder als Zeugen des gestrigen Gewitters zu sehen.

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    Von Oberstdorf fuhren wir mit dem nächsten Bus zur Breitachklamm. Ein beliebtes Ziel gerade bei regnerischem Wetter, da die Breitach dann noch mehr gefüllt ist. Da man in 2 Packtaschen ja nicht für alle Gegebenheiten Sachen einpacken kann, hatten wir nicht das passende Schuhwerk für nasses, rutschiges Wetter in der Klamm dabei. ;( Aber Sicherheit geht vor.
    Dann gehen wir doch direkt zum angenehmen Teil über und laufen hoch zur Alpe Dornach.

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    Hier bestellten wir uns den von Freunden empfohlenen Riesenbrezel.

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    Zum Teilen! Man beachte die Verhältnisse Brezel zu Herrn Pus Armen im Hintergrund. :D
    Selbst zu zweit eine Herausforderung! Aber super lecker! :love:

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    Dann liefen wir zurück zur Bushaltestelle an der Breitachklamm.

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    Mit dem Bus ging es zurück nach Oberstdorf. Inklusive unbeabsichtigter Sighseeingrunde über die Hörnerdörfer. Aber bei Regen auch nicht so schlimm. ;) Mit dem Zug fuhren wir dann zurück nach Sonthofen. Auch den Zug konnte man kostenlos mit der Gästekarte nutzen.
    Abends aßen wir sehr lecker im "Goldenen Hirsch". Den können wir wirklich empfehlen.

    Die Aussichten für den nächsten Tag sahen auch schon wieder besser aus. Statt Dauerregen bis Mittags sollte es nur morgens früh noch regnen. :thumbup:

  • Ihr habt das Beste draus gemacht. Bin gespannt auf die weitere Planung!

    Habt Ihr alle Ziele / Etappen fest vorgebracht?

  • Freitag 29.08.2025 - Tag 4 auf dem BKR


    Wie bereits am Vortag vermutet, war die Vorhersage dann doch besser geworden. Auf dem Weg raus aus Sonthofen haben wir bei einer Bäckerei gefrühstückt und es nieselte nur noch leicht. Das war okay.
    Nachdem wir Burgberg nach ein paar Kilometern passiert hatten, haben wir die Hauptstraße verlassen und auch der Niesel war weitergezogen.
    Der Wächter des Allgäus (der Grünten) war wieder gut zu sehen und wir fuhren quasi um ihn herum.

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    Am heutigen Morgen verlief die Strecke sehr ähnlich zur Radrunde Allgäu, wobei mir auffiel, dass die Radrunde Allgäu hier viel mehr über Nebenstraßen führte. Der Bodensee-Königssee-Weg geht hier direkter auf der Straße von Rettenberg über Petersthal nach Oy-Mittelberg. Dafür hat man dann ein paar Kilometer weniger.
    Aber auch an der "Haupt"straße ist es hier idyllisch.. ;)

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    Den Rottachspeicher lassen wir links liegen und fahren immer weiter den Berg hoch.

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    Kurz hinter dem Örtchen Haag erreicht man den höchsten Punkt auf dem Bodensee-Königssee-Radweg mit ca. 1000 m.

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    Dahinter geht es erstmal runter Richtung Oy-Mittelberg.

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    Wer denkt, dass man nach dem höchsten Punkt keine Anstiege hat, ist arg schief gewickelt. Das war nur der Auftakt für anspruchsvolle Tage. :D
    Wir durchfuhren Nesselwang und verabschiedeten uns kurzzeitig von der Radrunde Allgäu, die hier einen größeren (und wunderschönen) Schlenker hoch nach Österreich macht.

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    Die Alpe Kögelhof nutzen wir für unsere Mittagspause. Auch hier eine Empfehlung von uns.

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    Danach ging es wieder sehr hügelig weiter bis wir den Hopfensee kurz vor Füssen erreichten.

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    In Füssen machten wir einen kleinen Schlenker von der Originalstrecke weg und fuhren zum Lechfall. Das haben wir vor 4 Jahren aufgrund des schlechten Wetters nicht ausfallen lassen.

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    Nach dem Regen die letzten 1,5 Tage war der Lech sehr voll und der Fall sehr imposant. Die Gischt wirbelte bis oben auf den Steg.
    Unser Weg führte weiter über Hohenschwangau. Die Königsschlösser ließen wir rechts liegen. Haben wir doch Schloss Neuschwanstein auf unserer Radtour 2021 besucht.

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    Und hier fuhren wir den nächsten Schlenker. Es war Zeit für eine weitere Einkehr und wir bogen ab zur Reith-Alpe.
    Eine weitere Empfehlung von uns! Aber man sollte schauen, ob sie überhaupt geöffnet hat. Da sie nur Außenbetrieb hat, ist sie bei schlechtem Wetter oft geschlossen.

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    Entlang der Wallfahrtskirche St. Coloman fuhren wir zurück auf die eigentliche Route des Bodensee-Königssee-Radweges.

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    Vorbei am Bannwaldsee ging es nach Halblech. Hinter uns sahen wir schon Regen aufziehen. || Waren wir ein Getränk zu lange auf der Alpe geblieben? Zum Glück war es sehr eben und wir konnten zügig fahren.
    Kurz vor unserer Unterkunft, dem Gasthof Sera, gab es noch einen knackigen Anstieg. 8| Ja, wir hätten das letzte Getränk schneller trinken sollen. Auf dem letzten Kilometer holte uns der Regen noch ein.

    Abends speisten wir noch in unserer Unterkunft und wir können nur sagen, dass das eine der besten auf diesem Weg war. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis sowieso! Wer keinen Schnickschnack braucht und lecker zünftig ißt, ist dort gut serh gut aufgehoben. Die Zimmer und vor allem das Bad sind modern, das Essen lecker und die Preise mehr als fair!


    Heutige Tagesetappe:
    84 km, 880 Höhenmeter hoch, 800 Höhenmeter hinab

  • Ja Sowieso

    wir haben alles vorher gebucht gehabt. Warum genau, werde ich im Fazit noch genauer erläutern.
    Aber wir fahren nun schon einige Jahre mehrtägige Touren und können eigentlich gut abschätzen wie weit wir so am Tag generell fahren möchten/können.

  • Samstag 30.08.2025 - Tag 5 auf dem BKR


    Nach einem sehr guten Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg. Auch heute morgen war eine Regenjacke die bessere Wahl. Es nieselte so vor sich hin. Es ging die ganze Zeit munter auf und ab. Nach ein paar Kilometern hatten wir unseren ersten Stop.

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    An der Wieskirche, die Weltkulturerbe ist, fährt man nicht vorbei, wenn sie auf dem Weg liegt. Von drinnen kann ich sie euch leider nicht zeigen, aber sie ist wirklich sehenswert. Wir wunderten uns über die vielen Menschen an einem Samstag morgen in der Kirche. In dem Moment ertönt die Orgel und die Messe beginnt. ups, da waren wir passend zum 10.00 Uhr Gottesdienst wohl vor Ort.
    Der Regen hatte nun aufgehört.

    Bis kurz vor Bad Kohlgrub ging es sehr ländlich weiter. Und immer wieder kleine Anstiege und Abfahrten.

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    Hinter Bad Kohlgrub kommt das erste längere Stück auf Schotter, das sich aber gut fahren lässt. Man muss nur bei den Viehgattern auf dem Weg etwas aufpassen. Und später natürlich auch bei dem freilaufendem Vieh.

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    Dieses Stück und die folgenden Kilometer waren unsere erste längere Abfahrt auf dem Weg. Das tat nach den vielen Höhenmetern hoch in den letzten Tagen wirklich gut. Man fährt hier entlang des Murnauer Moos. Für alle ortsunkundigen wie uns: Moos ist dort die Bezeichnung für Moor. :saint:

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    In Eschenlohe - nach bereits 45 km heute - hatten wir uns eine Mittagspause verdient.
    Für uns Westfalen ist es schon ein wenig surreal mit seinem Rad an den ganzen Straßenschildern mit "Garmisch-Partenkirchen" etc. vorbei zu fahren. ^^
    Der Weg führte nun entlang der Loisach.

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    Wir fuhren am bayrischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger vorbei.

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    Es ging wieder entlang der Loisach und man sah das Kloster Schlehdorf vom Weg aus.

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    Bei Kochel am Kochelsee queert man wieder die Loisach, die den See speist.

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    Hinter Kochel folgt wieder etwas Schotter bis man das Kloster Benediktbeuern erreicht.
    Auch das ist eine sehr sehenswerte Klosteranlage. Leider ist noch einiges eingerüstet, da die Anlage im August 2023 sehr schwer von einem Hagelgewitter getroffen wurde.

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    Übrigens ist die Klosterbrauerei auch sehr für eine Pause geeignet. :saint:
    Danach wird es wieder etwas hügeliger.

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    Kurz vor Bad Heilbrunn gerieten wir noch ein eine Stau.

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    8|:love:8| Unvorstellbar für uns Westfalen. :D
    In Bad Heilbrunn bogen wir ab zu unserer Unterkunft. An diesem Tag lag sie mal nicht direkt am Weg sondern ca. 1,5 km davon entfernt. Wir hatten ein Zimmer im Gasthof Ramsau. Sehr stylisch alles. Leider nicht ganz günstig, aber noch im Rahmen (für eine Radtour). Das Essen war an diesem Abend sehr lecker, aber auch hier waren die Preise schon etwas gehobener.

    Dafür gab es an dem Abend einen sehr schönen Sonnenuntergang.

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    Ob mir morgen endlich wieder richtig gutes Wetter haben werden???


    Heutige Tagesetappe:
    87 km, 680 Höhenmeter hoch, 850 Höhenmeter hinab

  • Sonntag 31.08.2025 - Tag 6 auf dem BKR


    Vor diesem Tag hatte ich die ganze Zeit schon Respekt! Knapp 1000 Höhenmeter sollten uns heute blühen. Mit dabei DER Anstieg auf diesem Radweg. <X
    Aber wir machen es ja freiwillig. :D


    Den Morgen starteten wir mit einem wirklich guten Frühstück.
    Wie üblich saßen wir so gegen 9.30 Uhr auf den Rädern. Den Weg haben wir in Bad Heilbrunn schnell gefunden. Das erste Stück ging heute für ca. 5 km an einer befahrenen Straße entlang. In Bad Tölz verließen wir die Hauptstraße und queerten die Isar.

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    Durch die Fußgängerzone schoben wir unsere Räder.

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    Das ist doch Bayern aus dem Bilderbuch, oder?

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    Erstmal kamen wir noch richtig gut voran. Auch wenn man merkte, dass Sonntag war und wir in die Touri-Region um Tegernsee und Schliersee kamen.

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    Dann begann der Anstieg hoch nach Marienstein bzw. noch weiter zum Hotel mit dem Golfplatz. Das war kein Spaß... Aber im Endeffekt war ich überrascht, dass ich doch einigermaßen und vor allem ohne Schieben oben angekommen bin. Das Stück Steigung mit über 10 % zieht sich doch ganz schön. Belohnt wird man mit einer Abfahrt runter zum Tegernsee.
    Beim Gut Kaltenbrunn hatten wir bei dieser schönen Aussicht auf alle Fälle das erste Getränk des Tages absolut verdient gehabt.

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    In Gmund war der Weg leider sehr irreführend bzw. falsch ausgeschildert. Und noch verrückter war, dass er auf der falschen Strecke sogar auch nochmal ein Piktogramm der Strecke hatte. Danke für knapp 5 km hin und zurück für nix... ||
    Wir kamen an der Sommerrodelbahn Oedberg vorbei und legten hier eine ausgiebigere Mittagspause ein. Unsere Fahrräder brauchten Saft für die nächsten Anstiege und auch wir konnten eine kleine Stärkung vertragen.
    Sofort danach ging es wieder rauf (und auch kurz runter ;)). Und danach sollte im Wald auf Schotter noch der nächste ebenfalls richtig knackige Anstieg kommen und darauf eine lange Abfahrt (ebenfalls auf Schotter).
    Im Streckenbuch war hier bereits eine Alternative auf der Straße eingezeichnet.
    Wir waren bedient und sind nicht auf den Schotter abgebogen. Heute war die Umfahrung auf der Straße einfach besser für uns.:whistling:

    Kurz danach erreichten wir den Schliersee, an den wir auf der Westseite entlang radelten.

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    An diesem Tag war es wieder richtig schön sommerlich.

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    So hielten wir am Brunnhof in Josefsthal an.
    Die Windbeutel, die hier in den Garten getragen wurden, sahen einfach phänomenal aus. Wir blieben aber bei einem Getränk. Mussten wir unsere ganzen Kilos ja auch alle mit über die Hügel schleppen. 8o

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    Bereits ab Fischbachau hatten wir den Breitenstein im Blick. Er sollte uns auch am nächsten Morgen noch begleiten.

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    Die nun folgenden Abfahrt von ca. 10 km unterbrachen wir ungefähr auf der Hälfte.
    Lag doch unsere heutige Unterkunft "Kornhuber Hof" wirklich direkt auf der Strecke.
    Auch auf diesem Bauernhof hatten wir ein ganz tolles Zimmer. Neu, modern, groß und sauber.
    Da der Kornhuber Hof etwas abseits liegt, hat uns unsere Vermieterin eine kleine Brotzeit als Abendbrot zubereitet. :thumbup:

    Ein toller Sonnenuntergang beschließt diesen so anstrengenden aber landschaftlich sehr reizvollen Tag.

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    Heutige Tagesetappe:
    74 km, 820 Höhenmeter hoch (200 Höhenmeter haben wir ja umfahren), 830 Höhenmeter hinab

  • Liebe Conny Cobupu

    Einfach mal dazwischen ein Dankeschön für den ausführlichen und interessanten Bericht.

    Respekt für die Leistung, noch dazu mit Gepäck und stellenweise auch Regen. Dass Ihr mal einen Schotterweg nicht gefahren seid, kann ich bestens verstehen.

    Ein paar wenige kurze Etappen sind wir bei Sternenausfahrten vor etlichen Jahren auch schon - ohne E-Bike- gefahren, aber jetzt würde ich mir das fast trotz E-Bike eher nicht mehr zutrauen bei den doch schon knackigen Anstiegen.
    Aber landschaftlich ist das schon sehr schön da.

  • Montag 01.09.2025 - Tag 7 auf dem BKR


    Endlich ein Tag wie ihn Münsterländer kennen. 300 Höhenmeter rauf sagte die Planung. :D Bzw. sind das die Höhenmeter, die wir hier zuhause absolvieren, wenn wir mal Bergtouren in den Baumbergen oder aber im Teutoburger Wald fahren. Ansonsten sind es bei uns bei einem Tagesausflug eher unter 200 Höhenmeter - und dabei umfahren wir die Anhöhen nicht 8o.

    Ein Frühstück mit allem was man braucht zauberte uns unsere Gastgeberin. Dann beluden wir die Räder und verließen diesen schönen Platz.

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    Und zwar in meine Lieblingsrichtung. Hinab :D
    Lagen doch noch die restlichen Kilometer der Abfahrt von gestern direkt am Morgen vor uns.
    Die Berge ließen wir rechterhand liegen.

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    Linkerhand passierten wir das Moorgebiet Sterntaler Filze. Für eine Besichtigung hatten wir aber keine Zeit. Zwischen Raubling und Neubeuern fuhren wir über den Inn.

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    In Neubeuern fuhren wir quer durch die Stadt.

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    Von Rohrdorf an fährt man relativ nah an der A 8 entlang. Wir schauen einfach auf der anderen Seite auf das schöne Bergpanorama mit der Kampenwand. :S

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    Auch nach Frasdorf geht es weiter an einer größeren Straße entlang Richtung Aschau.

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    Bei dem Anblick ein vorsichtiger Blick ins Tourenbuch. Puh, wir fahren steil links wieder raus. Heute keine Bergetappe. :saint:
    Relativ zügig erreichen wir Bernau.
    Schön, dass der Weg nun bis direkt an den Chiemsee geht. Bei der letzten Auflage des Bikeline-Buches bog der Weg noch vor Bernau ab Richtung Grassau. Für uns aber besonders gut, konnten wir einfach der Beschilderung nach bis nach Felden fahren.
    Hier stellten wir unsere Räder ab, packten das Gepäck in Schließfächer (hier hätte man auch laden können :thumbup:) und machten uns auf den Weg zum Anleger. Wir waren passend kurz vor der nächsten Abfahrt eines der Schiffe zur Herreninsel angekommen.

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    Wir hatten uns ein schönes Plätzchen an der Außenalster gesichert und fuhren mit Blick aufs Schraubenwasser zur Insel Herrenchiemsee.

  • Auf der Herreninsel ist natürlich ein Besuch des Neuen Schlosses Herrenchiemsee Pflicht.
    Vom Anleger aus liefen wir einfach der Beschilderung nach.

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    Aber nicht nur der Blick auf die Fassade begeistert, sondern auch der schön angelegte Garten weiß zu gefallen.

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    Wir schlenderten weiter in Richtung des großen Kanals.

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    Von dort liefen wir zurück zum Augustiner Chorherrenstift und der ehemaligen Pfarrkirche St. Maria.

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    Da es an dem Tag wieder sommerlich warm war, kam die Schlosswirtschaft wie gerufen. Mit dem wunderbaren Ausblick auf die Fraueninsel mit seiner Abtei schmeckte es uns.

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    Dann setzten wir wieder nach Felden über.
    Unterwegs begegnete uns noch der Raddampfer Ludwig Fessler, der bereits 1926 gebaut wurde.

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    Nach einer knappen halben Stunde waren wir wieder am Anleger in Bernau-Felden angekommen.
    Die Räder waren noch da. ;) Schnell hatten wir wieder aufgesattelt und machten uns wieder auf den Weg.
    Hinter Felden wurde es wieder ländlicher. Wir fuhren entlang einer Bahnlinie. Am ehemaligen Torfbahnhof, das nun ein Museum ist, biegt der Weg wieder ab Richtung Ortschaften. Bereits im ersten Dorf Rottau war unser Quartier für diesen Tag. Auf dem Homerhof hatten wir ein Zimmer gemietet. Auch hier wieder alles tiptop.
    Abends sind wir Fischerstüberl essen gegangen. Auch hier eine Empfehlung von uns.


    Heutige Tagesetappe:
    57 km, 350 Höhenmeter hoch, 400 Höhenmeter hinab

  • Cobupu

    Was für ein Wetter ihr jetzt habt und einfach toll dein Bericht mit den Fotos. Ein Freund von mir hat immer gesagt, in den Bergen ist der Himmel blauer. Dabei musste ich bei vielen deiner Bilder denken.

    Freue mich auf die Fortsetzung auch wenn ihr euch dem Ziel bereits nähert...

    Liebe Grüße Karin

  • Dienstag 02.09.2025 - Tag 8 auf dem BKR


    Bereits am Abend hatte es sich wieder zugezogen und morgens regnete es. Bis wir das richtig gute Frühstück verspeist hatten, unsere Sachen wieder gepackt hatten und uns verabschiedet hatten, war der Regen nur noch zu Niesel geworden. Also wieder Regenjacken an und los ging es.
    Nach 2 Tagen Präsenz war es somit auch für die Berge mal wieder Zeit für Homeoffice. ;)

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    Bei Grassau überquerten wir die Tiroler Achen, die den Chiemsee speist.

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    In Bergen sagte uns ein Blick nach rechts, dass wir das heutige Sightseeingprogramm mit der Hochfelln-Bergbahn uns getrost sparen können. Noch eine Bergbahn im Regen lohnt wirklich nicht.
    Da nehmen wir doch lieber die nächsten Anstiege ins Auge. Nach Bad Adelholzen (wo das Mineralwasser herkommt) ging es natürlich wieder hoch. Die folgende Abfahrt konnten wir nicht genießen, da wir abbiegen mussten und direkt in die nächsten Anstiege mussten.
    Ab Siegsdorf fuhren wir entlang der weißen Traun bis Traunstein.

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    In Traunstein suchten wir uns eine Bäckerei für eine kleine Kaffeepause. Hinter Traunstein wurde die Wegeführung wieder schön ländlich.

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    Vielfach rollten wir auf schöner leerer Landstraße dahin. Da störte uns das Auf und Ab auch nicht so. :D
    Nach der Mittagspause in Teisendorf wechselte der Belag auf einige Schotterstücke, die sich aber gut fahren ließen.

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    Wir passierten das Kloster Höglwörth.

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    Kurz darauf folgte der Ort Anger mit seinem bekannten Dorfplatz.

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    Dann waren wir uns mit der Ausschilderung nicht ganz sicher. :/

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    Den nächsten Pfeil hätten wir nicht unbedingt gebraucht. Wir wären eh lieber rechts gefahren. :D

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    Bei Piding biegt man dann wieder ab Richtung Berge. Leider an diesem Tag kein so imposanter Anblick, da die Berge alle in den Wolken versteckt waren. :rolleyes:
    Ab Piding führt der Weg entlang der Salzach nach Bad Reichenhall.

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    In Bad Reichenhall hatten wir für die nächsten 3 Nächte ein Zimmer in den Alpenstadthotels bzw. in der Villa Rosa gebucht.
    Ein schönes, renoviertes Zimmer und die Räder konnten in einer Garage untergestellt werden.
    Da das Sightseeingprogramm aufgrund des Wetters ausgefallen war, waren wir schon relativ zeitig in Bad Reichenhall. So nutzten wir die Zeit und schauten uns schon etwas in der Stadt um.

    Das Gradierhaus

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    Der königliche Kurgarten

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    und auch das Rathaus sahen wir.

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    Die letzten Tage haben wir uns ja förmlich durch die bayrische Küche gegessen. An diesem Tag musste es mal wieder etwas anderes sein. Wir wurden beim Griechen Delphi fündig und gut verköstigt.


    Heutige Tagesetappe:
    69 km, 690 Höhenmeter hoch, 700 Höhenmeter hinab

  • Liebe Conny Cobupu ,

    danke für deinen interessanten und ausführlichen Bericht. Mein Mann ist gerade von seinem Alpencross, den er wie bereits 2022 mit dem Biobike:D zurückgelegt hat, zurück. Das könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Aber eure Tour wäre zumindest in großen Teilen doch auch für mich mit dem E-Bike zu schaffen. Da könnten wir mal drüber nachdenken. Herzlichen Dank für diese Anregung:*!

    Viele Grüße

    Petra

  • Mittwoch 03.09.2025 - Tag 9 auf dem BKR


    Das Frühstück wurde nebenan im Haupthaus serviert. Auch der Frühstücksbereich war sehr modern und hübsch eingerichtet. Die Renovierung des Haupthauses bzw. der öffentlichen Bereiche ist in unseren Augen gelungen.
    Der Start ging fix. Brauchten wir doch keine Taschen packen. Das Gepäck blieb heute auf dem Zimmer.

    Der Weg führt quer durch Bad Reichenhall. Aber auch morgens war es hier nicht chaotisch. Dann über Bayerisch Gmain Richtung Königssee. Vor unserem Ziel liegt aber nochmal ein fieser Anstieg. Gut, dass wir nicht auch noch unser Gepäck an den Rädern hatten. Man folgt eigentlich immer mit mehr oder weniger Abstand der B20.
    Der Watzmann zeigt sich schon von weitem.

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    Hinter Bischofswiesen verlässt man die Bundesstraße. Quer durch Berchtesgaden wird es nochmal quirlig.
    Danach fährt man entlang der Königsseer Ache Richtung Königssee.

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    Das letzte Stück vor dem Königssee muss man durch die Fußgängerzone. Verrückt was dort los war! Sogar schieben war tricky. So viele Menschen waren wir gar nicht mehr gewohnt! :D

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    ZIEL ERREICHT!

    Natürlich musste dann auch eine Bootsfahrt auf dem Königssee sein.
    Die Schlangen vor den Kassenhäusern waren unendlich. Also schnell online Tickets gekauft und schon konnten wir ins nächste Boot einsteigen.

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    Der Begleiter auf dem Schiff erzählte viel über den See und die Gegend. Mit seiner humorvollen Art sicherte er sich einiges Trinkgeld. Natürlich wurde auch Trompete vor der Echowand gespielt. Gerade die asiatischen Gäste haben unendlich Videos von der Fahrt gemacht.

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    Bald kam schon unser Ausflugsziel St. Bartholomä in Sicht.

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  • Wir stiegen an der Wallfahrtskirche aus und liefen etwas herum.

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    Nach einem kurzen Besuch der Kirche zog uns der Biergarten für ein Getränk an.
    Da wir für diesen Tag noch mehr angedacht hatten, fuhren wir dann auch bald wieder zurück zur Seelände.

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    In Königssee schnappten wir uns unsere Räder und schoben zurück durch die Fußgängerzone.
    Dann bogen wir ab zur Jennerbahn. Wollten wir doch noch einmal bei gutem Wetter hoch auf einen Berg.

    Unterwegs hat man das Kehlsteinhaus im Blick.

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    Von dort oben hat man einen tollen Blick Richtung Königssee.

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    Auf der Berghütte machten wir eine kleine Mittagspause bevor wir wieder hinab fuhren.

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    An diesem Tag ging es dann natürlich mal den gleichen Weg zurück. Topografisch bedingt hat man da nicht viel Auswahl.

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    Von dieser Seite war der Anstieg, den wir morgens noch verflucht haben, aber viel besser zu fahren. Und die steile Abfahrt runter war ein Genuss. Uns kamen etliche Radfahrer auf dem BKR mit Gepäck entgegen. Ich glaube, wenn ich den Anstieg am Ende des Tages mit Gepäck gehabt hätte, ich wäre gnadenlos gescheitert... Die meisten guckten auch sehr gequält. :saint:

    Unterwegs noch ein schöner Blick über Bad Reichenhall.

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    Und durch die Stadt ging es zurück. U.a. vorbei an der alten Saline.

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    Mangels Einkehrmöglichkeiten unterwegs kehrten wir noch in einem Biergarten in der Stadt ein.
    Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, liefen wir ins Bürgerbräu fürs Abendessen. Ein schöner Abend im Biergarten war richtig gut. Das Essen war lecker, die Preise angemessen und die Bedienung schlagfertig und nett.


    Heutige Tagesetappe:
    56 km, 550 Höhenmeter hoch, 550 Höhenmeter hinab

  • Da habt ihrauf eurer Tour ziemlich viele Orte, die mir persönlich etwas bedeuten durchfahren.

    Am Chiemsee bin ich geboren und in Grassau aufgewachsen. Das Fischerstüberl in Rottau kenne ich natürlich auch. Und auf dem Jenner haben wir im Januar einen besonderen Termin: unsere jüngste Tochter (die, die mich öfter in den Urlaub begleitet) heiratet dort oben.