Liebe Sonja Bodenseesonne ,
sehr gerne begleite ich dich auf eurer Route! Diese Tour würde uns auch interessieren, deshalb bin ich sehr gespannt auf deinen Bericht. Vielen Dank, dass du uns alle mitnimmst!
Deinem Sohn wünsche ich gute Besserung.
Liebe Sonja Bodenseesonne ,
sehr gerne begleite ich dich auf eurer Route! Diese Tour würde uns auch interessieren, deshalb bin ich sehr gespannt auf deinen Bericht. Vielen Dank, dass du uns alle mitnimmst!
Deinem Sohn wünsche ich gute Besserung.
Ihr macht eine der Traumrouten die wir mal machen wollen! Toll das du einen Bericht schreibst, ich wünsche Eurem Jungen gute Besserung
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Claudia
es ist wirklich eine Traumroute..... und sehr sehr empfehlenswert, auch die 14 Tage auf und an der Ostsee mit dem Schiff waren wunderbar.
@Isuledda99 Cobupu sumsum Gabi46 GreenSeaTurtle Susi66 Kaline Sola76 @bina63 Andy0205 Nitsrek8
Joni motobine Vanessa luzi annchristin : ihr könnt euch soooo freuen
Herzlichen Dank fürs Mitreisen und die guten Wünsche an unseren Sohn... es wird täglich besser.....
Oh toll, da springe ich auch noch schnell auf.
Die Route klingt toll und die ersten Fotos sehen einfach super aus. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Gute Besserung an den Sohnemann.
Wie gut, dass der Blinddarm sich bis nach dem Urlaub Zeit gelassen hat....![]()
Klaipeda - Kurische Nehrung
Die Nehrung trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Die mit 3,8 km breiteste Stelle befindet sich beim Bullwikscher Haken, vier Kilometer nordöstlich von Nidden, dem Grenzort des litauischen Teils. Die schmalste liegt bei der Siedlung Lesnoi am südlichen Ende de Nehrung und ist nur 380 m breit.
Im Jahr 2000 wurde die Kurische Nehrung von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt
Die Uhren waren in der Nacht um 1 Stunde nach vorne gestellt worden.
Um 4:37 Uhr kam der Lotse an Bord. Für mich jeden Morgen etwas Besonderes und irgendwie wache ich da auch immer auf.
Wir fuhren in das Haff ein kurzes Stück ein und machten an der Pier Fest.
Um 6.oo Uhr begrüßte auf der Pier eine litauische Volksgruppe die Mein Schiff 4 mit volkstümlichen Weisen. Leider habe ich nur ein Video gemacht, dies kann ich ja hier nicht einstellen. Das war wirklich ein sehr fröhlicher musikalischer Gruß am Morgen.
Dank Sonja FiLu konnten wir an einer wunderbaren fast 7-stündigen Fahrt übe die kurische Nehrung teilnehmen.
Sie hatte bei Herrn Meyer, einem gebürtigen Fehmarnern, der nun seit 10 Jahren auf der Nehrung lebt, eine private Tour in einem Kleinbus gebucht. Mit uns, meinem Mann und mir, waren noch die 4-köpfige Familie von FiLu und Trolline Susanne und ihr Mann an "Bord".
Es war so interessant und ein toller Tag, ich bin immer noch überwältigt. Konnte ich mir davor doch so gar nichts vorstellen unter Klaipeda und der Gegend dort..
Es war schon am Morgen seeehr heiß und schwül.
Wir fuhren zunächst zum Fähranleger zur Fähre, die von den Einheimischen "schneller" befahren werden dar. Es gibt extra Spuren. Hier wurden wir nach Smiltyne hinüber gebracht.
Danach muss noch Eintritt in den Nationalpark der kurischen Nehrung bezahlt werden.
..muss eine kleine Pause machen bis später
Während unserer Fahrt entlang einer ziemlich geraden Straße (es wird ordentlich schnell gefahren) durch den Bergkiefernwald informierte uns Herr Meyer sehr umfangreich; zum Beispiel erzählte uns er die Sage zur Entstehung der kurischen Nehrung:
In alter, alter Zeit, so berichtet die Sage,
lebte am Ostseestrand eine schöne Jungfrau mit
goldblonden Zöpfen - die Riesin Neringa.
Sie liebte die Fischer und half ihnen auf jede nur erdenkliche Weise. Und wenn
der Sturm ihre Boote zu versenken drohte, half sie ihnen, sicher die Ufer der
damaligen vielen kleinen Inseln zu erreichen.
Dies erboste den Meeresgott Bangputis ("Wellenbläser") und er ließ es
das ganze Jahr hindurch stürmen. Da beschloss sie einen langen Wall zu bauen,
um das Meer nah der Küste vor Sturm und Wellen zu schützen. In ihrer Schürze
schleppte sie gewaltige Mengen Sand heran und schüttete einen hundert Kilometer
langen Damm auf, der das heutige Haff vom offenen Meer abtrennte. So schuf sie
den Fischern ein sicheres Gewässer, damit sie nicht mehr auf die gefährliche
Ostsee hinausfahren mussten. Zwölf Tage lang tobte der Meeresgott gegen den
Wall an. Doch als er nichts ausrichten konnte, da verstummten Sturm und Wellen.
Und die Fischer entlang der Küste gaben dem schützenden Sandwall aus
Dankbarkeit den Namen der Riesin: Neringa.
Der Verwaltungsbezirk Neringa besteht aus den vier Dörfern Preila, Juodkrante, Pervalka und Nida mit insgesamt etwa 3.600 Einwohnern.
Wir fuhren durch Juodkrante (Schwarzort) mit einer Backsteinkirche:
Unser 1. Halt war dann an der Bernsteinbucht:
Hier wurde 1855 Bernstein gefunden und von 1860 bis 1890 professionell ca. 75 Tonnen Bernstein abgebaut.
Der frühere Hafen wird heute Bernsteinbucht genannt.
Die Holzfiguren werden jedes Jahr neu gestaltet und bei einem Fest verbrannt.
Danach fuhren wir zu einem Waldstück, das unter den Kormoranen leidet:
Alles abgestorbenen Bäume und in den Baumwipfeln die Nester der Kormorane: Unheimlich.
Weiter ging zu den toten Dünen. Diese Dünen haben früher ganze Dörfer begraben. Herr Meyer ließ uns aussteigen und vereinbarte in 1 Stunde einen Treffpunkt. Dann ging es los. Zuerst dachte ich noch, da hoch, das geht ja, zuerst waren auch noch Holzplanken ausgelegt, aber dann kam nur ein Absatz und es ging weiter hoch und das bei über 30 Grad. Schweißtreibend, aber sehr sehr beeindruckend und wunderschön. Wir dachten teilweise ein wenig, wir sind in der Wüste.
Auf meinen schönsten Bilder sind immer auch Personen drauf, so kann ich sie euch leider nicht zeigen.
bald geht es weiter
Hallo Bodenseesonne
Ich bin auch gerne an Bord gekommen. Wir haben diese Reise für nächstes Jahr gebucht und freuen uns schon sehr darauf.
Ich wäre natürlich an Infos zu euren privaten Reiseführern interessiert, da melde ich mich schon mal an. (Gerne auch per PM.)
Ich bleibe auf euren Spuren![]()
Dein kopierter Wiki Text enthält Verlinkungen ind Web, da müsstest du bitte noch mal was ändern.
LG Regina
Weiter fuhren wir nach Nida zum Haus des Künstlers Jonuso. /aus visitneringa.:
Vierzig Jahre seines Lebens widmete der Künstler der Wiederbelebung der Volkskultur des Kurenlandes, welche in den Nachkriegsjahren gezielt vernichtet wurde, besonders hegte er ihre deutlichsten Symbole: Kurenkreuze, Kurenwimpel, Kurenkähne, architektonische Elemente der Fischerkaten (Giebelbretter und Giebelzier).
Fundiertes Verständnis der Welt der Urbewohner der Kurischen Nehrung inspirierte Jonušas, sich mit dem Projekt der Sanierung des verwüsteten Niddener Friedhofs zu befassen und die hölzernen Stelen – Kurenkreuze – wiederherzustellen. Er gehörte zu den Alleresten, die ein ganz besonderes Phänomen der kurischen Volkstradition untersuchten, die Kurenwimpel. Er stellte eine Sammlung ihrer Zeichnungen zusammen und gestaltetete mit dem Maler Rimantas Dichavičius das erste Buch über Kurenwimpel, welches jedoch von den Sowjetbehörden keine Druckerlaubnis bekommen konnte. Darüber hinaus sammelte Jonušas Gegenstände für das Geschichtsmuseum der Nehrung.
Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens hat Jonušas zusammen mit dem Ingenieur Henrikas Mališauskas nach den Bauzeichnungen, die er von einem Museum in Bremerhaven bekam, das erste traditionelle Fischerboot in den Nachkriegsjahren – den Kurenkahn – gebaut. „Das soll meine Danksagung sein an die, die hier geboren wurden, hier aufwuchsen und mit diesem Boden zusammenwuchsen”, so Eduardas Jonušas.
Eduardas Jonušas war nicht nur Retter des ethnographischen Nachlasses der Kurischen Nehrung, sondern auch ein Künstler. Seine erste Plastik – eine dekorative Komposition “Neringas Tor” an der Neringa-Einfahrt – verkörpert die deutlichsten Symbole dieser Gegend: drei Segel mit Kurenwimpeln.
Danach ging es weiter zur Hohen Düne in Nida, der Parnidis-Düne, die zweithöchste Düne Europas
von hier blickt man bis Russland, in der Ferne sind die Wachtürme zu erkennen.
an der Sonnenuhr vorbei, gingen wir nach Nida hinunter....
Hier die typischen Wimpeln, die die Bootsmasten zieren, an den Bildern kann man erkennen, woher der Fischer kommt.
Gedenkstein UNESCO Weltkulurerbe
Susanne Trolline ich hoffe, ich darf dich hier nennen, hatte schon zu Beginn unserer Tour gefragt, ob wir auch etwas Typisches essen könnten. Sie hatte eine leckere Rote-Beete Suppe im Fernsehen bei wunderschön gesehen. Und im Gespräch kamen wir noch drauf, dass es in Litauen auch Zeppeline zum Essen gibt (wir kommen aus der Zeppelinstadt am Bodensee
). So kehrten wir in Nidda in einem netten Gasthaus ein und saßen wunderbar im Garten.
Zeppeline (Kartoffelklösse mit Hackfleisch gefüllt, mit Zwiebeln und saurer Sahne zum Essen und
kalte Rote-Beete Suppe mit Kartoffeln - sehr sehr lecker
Danach besichtigten wir noch den ethnografischen Friedhof, dessen hölzerne Grabkreuze meist Symbole aus der Natur zieren
und das Thomas Mann Haus, der sich hier eine Sommerresidenz erbauen ließ.
1929 bekam Thomas Mann nach einem Aufenthalt in Königsberg den Tipp sich die Kurische Nehrung anzuschauen und war so begeistert von der Großartigkeit der Landschaft, dass er dem den Auftrag zum Bau eines Sommerhauses gab. Das Haus wurde am Hang einer großen Düne auf dem „Schwiegermutterberg“ gebaut.
Thomas Mann verbrachte dort vor der Emigration mit seiner Familie die Sommerferien von 1930 bis 1932.
Zurück ging es wieder mit der Fähre und wir erblickten die Mein Schiff wieder.
Einen kleiner Schwenk über die Altstadt machte Herr Meyer auch noch mit uns.
Mitten auf dem Theaterplatz steht die Statue des Ännchen von Tharau. Damit hat man seinem Schöpfer Simon Dach, einem Sohn der Stadt, ein Denkmal gesetzt.
- die K und D Hochhäuser - je nach Blickwinkel 1 oder 2 Hochhäuser
und da ging es wieder zum Schiff - ein wunderbarer Ausflug mit sehr viel Information einer mir bis dahin unbekannten Gegend war zu Ende.
Bald legten wir ab und konnten den herrlichen Sandstrand und die Nehrung noch einmal erblicken.
Und wieder beendete ein wunderbarer Sonnenuntergang diesen unvergesslichen Tag.
Alles anzeigenHallo Bodenseesonne
Ich bin auch gerne an Bord gekommen. Wir haben diese Reise für nächstes Jahr gebucht und freuen uns schon sehr darauf.
Ich wäre natürlich an Infos zu euren privaten Reiseführern interessiert, da melde ich mich schon mal an. (Gerne auch per PM.)
Ich bleibe auf euren Spuren
Dein kopierter Wiki Text enthält Verlinkungen ind Web, da müsstest du bitte noch mal was ändern.
LG Regina
Liebe @ Regina,
danke für den Hinweis, ich habe es geändert.
Gerne gebe ich dir die Infos. Schreib mich doch per PM an
Die Reise ist wirklich wunderbar.
Viele Grüße Sonja
Ich spring auch noch schnell auf und begleite Euch
Liebe Sonja,
ein traumhafter Tag. Bin gerade etwas traurig, dass wir uns gegen diese Reise entschieden haben. Aber man kann halt nicht alles haben und irgendwann geht es auch für uns mal dort hin.
LG Susanne
liebe Angela @Isuledda99 und liebe Susi66
Herzlichen Dank für eure Worte.
Wäre schön gewesen, ihr wärd dabei gewesen.
Viele Grüße Sonja
Griaß Di Sonja Bodenseesonne ,
fahre auch noch sehr gerne mit Euch mit.
Da wir Klaipeda, Danzig und Riga noch nicht kennen, wollen wir diese Tour nächstes Jahr unternehmen, (falls noch eine JS frei wird). Insbesondere das sehr selten angefahrene RIGA würde uns brennend interessieren. Diesbezüglich freue ich mich schon auf Deine Bildchen von dort.
Liebe Sonja, Bodenseesonne , der Bericht weckt wunderbare Erinnerungen an unsere Reise 2013 (ich kann gar nicht glauben, dass das so lange her ist). Auch wir fanden Klaipeda wunderschön (waren da mit dem Mietwagen unterwegs) und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Destinationen.
Wir sind hier mit der Fähre 1,5 Stunden von Victoria Island Richtung Vancouver gefahren, fast wie die Schären vor Stockholm, aber da bin ich ja noch gespannt, was Du zu berichten hast. Ich bleibe auf jeden Fall dabei ....
Gruß Heike
liebe Bodenseesonne Sonja , vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich bin schon ganz gespannt aus Sankt Petersburg ![]()
Euer Ausflug in Klaipeda und die Kurische Nehrung liest sich wirklich gut
- für uns habe ich bisher einen TUI-Fahrradausflug angedacht, ich denke mal so kann man die Gegend auch gut "erkunden"
LG annchristin
liebe Bodenseesonne Sonja , vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich bin schon ganz gespannt aus Sankt Petersburg
Euer Ausflug in Klaipeda und die Kurische Nehrung liest sich wirklich gut
- für uns habe ich bisher einen TUI-Fahrradausflug angedacht, ich denke mal so kann man die Gegend auch gut "erkunden"
LG annchristin
Radeln ist sicherlich auch toll.
Zu Bedenken ist, dass es bis Nida mindestens 50 km sind , wir waren am Rückweg 1 Stunde unterwegs mit dem PKW....
Herr Meyer hat uns dazu sehr viel über das Land und die Menschen erzählt.
Wunderbare Fotos, ein toller Tag
Danke
Bina
Herrliche Bilder und interessante Informationen gibst Du uns. Dieser private Ausflug war super
Hallo Bodenseesonne,
vielen Dank für den Bericht.
Bitte kopiere keine Texte aus Wikipedia, das Material dort darf zwar jedermann teilen und kopieren, allerdings ist damit nicht klar, ob auch der Verfasser des Beitrages die Rechte an diesem hat.
Ich finde es auch blöd - kann es aber nicht ändern.
Lg
Peter
wunderschöne Reise, da komme ich auch noch gerne mit. Bin schon gespannt, wie es weitergeht.
Deine Fotos von dem tollen Ausflug sind klasse.
Wir waren 2011 mit der StarPrincess auf Ostseetour und schwelgen nun in Erinnerungen.![]()
LG Andrea