16. Juli 2018 - Reykjavik zum Zweiten
Frohen Mutes machen wir uns auf Richtung Hauptstadt. Ich bin total happy, nochmal hierher zurückzukehren. Das Wetter ist heute traumhaft und wir genießen die Fahrt. Nun wird es wieder merklich besiedelter. Auf dem Weg sehen wir auf einmal große Dampfwolken und vermuten richtig: ein Kraftwerk. Google Maps sagt, dass man es besichtigen kann! Also rechts raus und geparkt. Allerdings war uns der Eintritt zu teuer und zur großen Freude der Kinder fuhren wir direkt weiter.
Bis zum Check-In hatten wir geplant, das Perlan Museum in Reykjavik zu besuchen. Das Gebäude besteht aus 6 riesigen Warmwasserspeichern mit einer Kuppel obendrauf. Durch die Lage auf einem Hügel hat man einen wunderschönen Blick. Im Inneren befinden sich sehr gut gemacht Ausstellungen (teilweise noch nicht ganz fertig). Wir besuchten die Ausstellung "Islands Naturwunder" und "Gletscher". Das ganze ist super modern und interaktiv aufgemacht. Zur Gletscherausstellung gehört ein 100m langer Eistunnel! Am Eingang wurden Überzieher gereicht, aber es war trotzdem schweinekalt. Lange hält man es nicht aus ![]()
Sehr sehr nachdenklich stimmten uns zwei Zeitraffer-Videos, welche den Rückgang der Gletscher in den letzten Jahren zeigen (ein isländischer und einer in Alaska). Wirklich traurig...
Nach den Aussstellungen ging es auf's Dach des Perlan:
In der Kuppel befindet sich eine Cafeteria und ein Restaurant. Wir saßen ziemlich lange in der Cafeteria und beobacheten den kleinen INlandsflughafen, welcher nebenan liegt. Außerdem gab es hier endlich mal wieder einen vorzüglichen Kaffee!
So gegen 13 Uhr brachen wir auf, Richtung Hotel. Es lag direkt gegenüber der Harpa und Bar / Restaurant lagen im oberen Stock, so dass man einen tollen Blick hatte. Ach, was bejubelten wir unsere Entscheidung, nicht in der Einöde, in dem ollen Zimmer geblieben zu sein. Heute, bei dem schönen Wetter, erschien mir Reykjavik auch in einem völlig neuen Licht. Alle waren draußen, die bunten Farben der Häuser strahlten und ich war auch sehr froh, wieder in der Zivilisation zu sein. Es war doch wirklich viiiel Landschaft in den letzten Tagen.
Nachdem die Zimmer bezogen waren, ging es auf einen ausgedehnten Spaziergang:
